Montag, 8. August 2011

Zum Weltkatzentag 2011 (8. August)








Für unsere Katze ist jeder Tag "Katzentag"


******************************************************




Wie weit darf  Querilla - Marketing gehen?



Für die einen ist der PG Gag mit den veränderten 10 er Noten ein origineller Gag.
Für andere muss diese strafbare Handlung geahndet werden.

Ich zitiere 20 Min:


Passanten staunten: In mehreren Zürcher Gemeinden lagen Hunderte Zehnernoten auf der Strasse verstreut. Der vermeintliche Geldsegen war aber nur ein PR-Gag, der Folgen haben dürfte.

storybild

Die falschen Zehnernoten.

Auf den ersten Blick sah es tatsächlich so aus, als hätte ein Geldtransporter seine kostbare Ladung ausgekippt: In den Gemeinden Bassersdorf, Wallisellen, Dietlikon, Kloten und Dielsdorf säumten am Freitag Hunderte Zehnernoten die Strassen. Wer genauer hinsah, erkannte allerdings schnell, dass die gelben Papierfetzen nicht echt sein können. So zeigen die Noten unter anderem nicht das Konterfei vom Architekten Le Corbusier, sondern eine unbekannte Frau mit Hut. «Mit dem Schein können Sie nicht mal in einer schummrigen Bar bezahlen», sagte Stefan Oberlin, Sprecher der Kantonspolizei Zürich. Konsequenzen dürfte die Werbeaktion aber dennoch haben: Falschgeld in Umlauf zu bringen, sei ein Straftatbestand. Ob dieser zum Tragen komme, werde geprüft, bestätigte Oberlin einen Bericht des «Zürcher Unterländers». Rechnen müssen die Urheber zudem mit einer Busse wegen Litterings.
Wer den PR-Gag zu verantworten hat, lässt sich bloss erahnen. Zahlreiche Hinweise deuten darauf hin, dass die Unterländer Fachgeschäfte, die sogenannte Pro-Bon-Treuemarken abgeben, hinter der Aktion stecken. Sektionspräsident und Drogist Carlo Hasler wollte dies zwar gestern gegenüber 20 Minuten nicht bestätigen – dementiert hat er es aber auch nicht.


Ende Zitat



Kommentar:

Diese umstrittene PR Aktion bestätigt uns einmal mehr:
Die Aufmerksamkeit wurde in der Oeffentlichkeit  mit der Geldverteilaktion geweckt. Die Medien berichten darüber. Wer auch immer hinter der Aktion steht: Nun mutmassen Journalisten, welche Aussage hinter dieser falschen Zehnernote steckt. Ist es eine Frauenbewegung, die sich ärgert, weil auf den Noten vorwiegend Männer abgebildet sind? Angenommen die Verantwortlichen müssten eine Busse bezahlen, hätte sich die Aktion für sie sehr wahrscheinlich finanziell bereits gelohnt. Die Abbildung der Note als Inserat in den Medien vor allem in Gratisanzeigern wäre teurer als eine Busse. Querilla Marketing bewegt sich immer im Grenzbereich der Illegalität. Es ist auch für Fachleute heikel die Rechtmässigkeit dieser Aktionen zu beurteilen.


Wie weit darf Guerilla-Marketing gehen?

Marcus Knill







Für die einen ist der PR-Gag mit den veränderten Zehnernoten ein origineller Gag. Für andere muss diese strafbare Handlung geahndet werden. In einem Text auf 20min.ch heisst es:


«Passanten staunten: In mehreren Zürcher Gemeinden lagen hunderte Zehnernoten auf der Strasse verstreut. Der vermeintliche Geldsegen war aber nur ein PR-Gag, der Folgen haben dürfte.»





Die falschen Zehnernoten.


Auf den ersten Blick sah es tatsächlich so aus, als hätte ein Geldtransporter seine kostbare Ladung ausgekippt. Wer genauer hinsah, erkannte allerdings schnell, dass die gelben Papierfetzen nicht echt sein konnten. So zeigen sie unter anderem nicht das Konterfei vom Architekten Le Corbusier, sondern eine unbekannte Frau mit Hut. «Mit dem Schein können Sie nicht mal in einer schummrigen Bar bezahlen», sagte Stefan Oberlin, Sprecher der Kantonspolizei Zürich. Konsequenzen dürfte die Werbeaktion aber dennoch haben: Falschgeld in Umlauf zu bringen, sei ein Straftatbestand. Ob dieser zum Tragen komme, werde geprüft, bestätigte Oberlin einen Bericht des «Zürcher Unterländers». Rechnen müssen die Urheber zudem mit einer Busse wegen Litterings.


Wer den PR-Gag zu verantworten hat, lässt sich bloss erahnen. Zahlreiche Hinweise deuten darauf hin, dass die Unterländer Fachgeschäfte, welche sogenannte Pro-Bon-Treuemarken abgeben, hinter der Aktion stecken. Sektionspräsident und Drogist Carlo Hasler wollte dies zwar gestern gegenüber «20 Minuten» nicht bestätigen ­ – dementiert hat er die Tat aber auch nicht.



Diese umstrittene PR-Aktion bestätigt einmal mehr, wie viel Aufmerksamkeit mit dieser angeblich legalen Geldverteilaktion geweckt werden kann. Viele Medien berichten darüber. Wer auch immer hinter der Aktion steht: Nun mutmassen Journalisten, welche Aussage hinter dieser falschen Zehnernote steckt. Ist es eine Frauenbewegung, die sich ärgert, weil auf den Noten vorwiegend Männer abgebildet sind?
Angenommen, die Verantwortlichen der Aktion müssten eine Busse bezahlen, hätte sich die Aktion für sie schon heute finanziell bereits gelohnt. Die Abbildung der Note als Inserat in den Medien – vor allem in Gratisanzeigern – wäre sehr wahrscheinlich teurer als die Busse. Guerilla-Marketing bewegt sich immer im Grenzbereich der Illegalität. Es ist auch für Fachleute heikel, die Rechtmässigkeit solcher Aktionen zu beurteilen.

Marcus Knill
Montag, 8. August 2011 um 13:54 Uhr
Quelle: BLOG  PERSOENLICH.COM

Macht der Medien


(Beitrag von Marcus Knill umgeschrieben und publiziert)


UNTERRICHTSBEISPIEL:


Medien und Macht.


Zur politischen Ambivalenz der Mediendemokratie von Thomas Hellmuth; Aus: Herrschaft und Macht, herausgegeben vom Forum Politische Bildung Informationen zur Politischen Bildung Bd.31, Innsbruck–Wien–Bozen


DIE MACHT DER MEDIEN
A
R
B
E
I
T
S
W
I
S
S
E
N
Die Macht der Themenauswahl




Außenstehende haben kein Recht, in die Auswahl von Themen einzugreifen. Welche Themen letztendlich veröffentlicht werden, hängt oftmals von der ideologischen Ausrichtung des jeweiligen Mediums oder des Journalisten bzw. der Journalistin ab.


Die Macht der Veröffentlichung




Medien wählen aus, was wer veröffentlichen darf. Nicht jeder Leserbrief wird etwa in einer Zeitung veröf- fentlicht. Zudem wählen Medien aus, wem Gehör verschafft wird. So werden nicht alle PolitikerInnen vor Wahlen zu Diskussionsrunden eingeladen; meist ist dies VertreterInnen größerer Parteien vorbehalten.


Die Macht des Ausklammerns


Zum einen können bestimmte Aspekte einer Nachricht ausgeklammert werden. Der Journalist bzw. die Journalistin kann dies bewusst oder auch unbewusst vornehmen. Zum anderen können auch bestimmte Per- sonen, etwa unliebsame PolitikerInnen, unerwähnt bleiben.


Die Macht der Titelgebung und des Einsatzes von Bildern




Viele MedienkonsumentInnen orientieren sich an Titeln und an Bildern. Die damit verbundenen Informationen werden nicht gelesen bzw. gehört. Mit Titeln und Bildern lassen sich also bestimmte Meinungen beeinflussen.


Die Macht der Kameraführung und der Lichtgestaltung




Mit Kamerawinkel, Einstellungsgrößen und Licht können Menschen unterschiedlich dargestellt werden. Von oben aufgenommene Menschen können klein und unscheinbar wirken, von unten aufgenommene all- mächtig, aber auch überheblich. Werden Menschen in grelles Licht getaucht, dann können sie kantig wir- ken, unmenschlich, weiches Licht kann wiederum den Eindruck von Sanftheit erzeugen.


Die Macht des Toneinsatzes




Stimmen können durch Tontechnik verändert werden. So kann jemandem eine unangenehme metallene oder hohe Stimme verpasst werden, obwohl die natürliche Stimme ganz anders klingt. Andere erhalten eine angenehme, tiefere Stimme, indem mehr Bässe hinzugegeben werden. Auch Hintergrundmusik oder die Musik im Vor- bzw. Nachspann kann beeinflussend wirken.


Die Macht der Wortwahl


Für bestimmte Sachverhalte und Handlungen können oftmals unterschiedliche Begriffe verwendet werden, die positive oder negative Bedeutung haben. Es ist etwa ein Unterschied, ob von einem „Freiheitskämpfer“ oder einem „Terroristen“ gesprochen wird.


Die Macht, die Spielregeln zu bestimmen




Bei Radiosendungen oder Fernsehsendungen werden die Spielregeln etwa bei Interviews oder Diskussionen von den Medien vorgegeben. So kann es für jemanden ein Problem sein, zu stehen, weil er nervös ist, gleich- sam „weiche“ Knie hat und sich daher aufstützen muss. Der Einsatz von Gestik wird damit verhindert, der Stress kann weniger abgebaut werden und ein unsicherer Eindruck wird erzeugt.


Zum Teil verändert durch Thomas Hellmuth nach: Knill, Marcus: Medien und ihre Macht der Manipulation, in: Achtung Sendung, 6 (1997). Der Text ist auch zu finden unter: http://www.rhetorik.ch/Macht/Macht.html (2009)

Leserbrief:


Schaffhauser Nachrichten

Tod wird weiterhin tabuisiert

Zum Sterben und zum Tod

In den «Schaffhauser Nachrichten» vom 2. April befassen sich verschiedene Beiträge mit dem Thema Tod. Auf den Seiten 1 und 5 geht es um das Sterben des Papstes, Seite 19 befasst sich mit der Darstellung des Todes in den Medien, und auf Seite 25 wird über Wachkoma und Patientenverfügung diskutiert. Leider wird die Tabuisierung des Todes einmal mehr offenbar, nur Marcus Knill stellt gute Fragen zum Medienaspekt. Man muss nicht meine lebensverneinende Freitodbejahung teilen, um zu sehen, dass unsere Todesverdrängung und Lebensverherrlichung in die Irre führt. Meine Kritik zielt nicht auf die natürliche Angst vor dem Tode, sondern darauf, dass man sie nicht zugibt und gleichzeitig das unveränderbar grausame Leben verherrlicht. So entstehen dann die unglaublichen Verhaltensweisen, und das absurde Sterben des Papstes beweist geradezu, dass er selbst nicht an ein Leben nach dem Tode glaubte, denn sonst hätte er ja längst sagen müssen, Gott wolle ihn offenbar erlösen und heimholen. Zur Patientenverfügung werden leider ganz klar falsche Aussagen gemacht. Sie sei nicht verbindlich und müsse immer aufdatiert werden, schreibt Martin Schweizer. Tatsächlich sind aber auf Grund des Selbstbestimmungsrechts in der Verfassung Patientenverfügungen rechtlich verbindlich, und ein Arzt macht sich strafbar, wenn er sie missachtet. Auch muss eine Verfügung nicht dauernd erneuert werden, um rechtsgültig zu sein, denn ohne Widerruf gilt sie, eine Aufdatierung schadet aber natürlich nicht. Recht hat Martin Schweizer mit der Feststellung, dass es auch unklare Verfügungen gibt. Mir sind aber zum Beispiel als langjähriges Exit-Mitglied mit der entsprechenden Verfügung keine Probleme bekannt. Der angesprochene Fall von Terri Schiavo und weitere Gerichtsfälle im In- und Ausland lassen hoffen, dass gerade die Rechtsprechung zu einer Enttabuisierung von Tod und Freitod beitragen könnte.

Sonntag, 7. August 2011

Stell Dir vor: Ein Diktator bringt 1700 Leute des eigenen Volkes um und niemand handelt.

Dieser Satz - in Anlehnung an den Spruch der Pazifisten: "Stell  Dir vor, es gibt Krieg und niemand geht hin" trifft bei Syrienbeinahe zu. Man müsste höchstens noch anfügen. Die Weltengemeinschaft  empört  sich höchstens verbal. Doch niemand wagt es, zu handeln.




Bashar al-Assad



Ich zitiere Tagi-online:




Seit fünf Monaten versucht das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, mit unnachgiebiger Härte die Protestbewegung in seinem Land zum Schweigen zu bringen. Mehr als 1.700 Zivilpersonen sind nach Angaben von Aktivisten bereits bei den Protesten ums Leben gekommen. Über zehntausend sollen im Gefängnis gelandet sein. Doch während die internationale Gemeinschaft in Libyen zum Schutz der Bevölkerung eingegriffen hat, schaut sie den Menschenrechtsverletzungen in Syrien weitgehend tatenlos zu. 


Friedensforscher Schoch von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung findet:

Die Situation ist nicht mit der in Libyen zu vergleichen. Ein angekündigtes Massaker, wie Libyens Machthaber Muammar al-Ghadhafi es der Stadt Bengasi androhte, «muss man, darf man und vor allem kann man verhindern», sagt Schoch. Im Fall Syriens könne sich der UN-Sicherheitsrat wahrscheinlich noch nicht einmal auf eine gemeinsame Resolution einigen. Diese Woche verabschiedeten nur eine unverbindliche gemeinsame Erklärung, die die Gewalt in Syrien verurteilte.



Kommentar: Der wahre Grund des Nichttuns  liegt darin, dass Baschar al-Assad starke Freunde hat, wie Russland.


Ich verstehe Otto Normalverbraucher, wenn es diese Logik nicht nachvollziehen kann.
 

Gastkolumne im "Schaffhauser Bock"


Gastkolumne




Medienlandschaft im Umbruch.




Der Mediendeal zwischen Ringier und dem deutschen Axel Springer Verlag wie auch die monopolartigen Zusammenschlüsse innerhalb der Tamedia und der NZZ veranschaulichen, wie die Medienvielfalt schwindet.
Die Tamedia mit dem jüngsten Zusammenschluss «Tages-Anzeiger» – «Zürcher Oberländer» usw. ist nun mit «20 Minuten», «Radio 24», «Tele Züri», den Berner Zeitungen und Edipress ein monopol­ähnliches Gebilde. Auch der Zusammenschluss der «Thurgauer Zeitung» mit dem «St. Galler Tagblatt» verstärkte die Position der NZZ-Gruppe in der Ostschweiz mit «TeleOstschweiz» und «Radio Aktuell» und führte zu einer weiteren ungesunden Ballung. Die anderen Akteure führen ­neben den beiden Mediengiganten nur noch ein Nischendasein. Erstaunlich, die Fusionen führten zu keinem Aufschrei der Entrüstung.
Wie geht es weiter? Die Monopolisierung, die Gratiszeitungen mit den kostenlosen Internetangeboten werden die Medienlandschaft weiter einebnen. Es gibt eine strukturelle Krise.


1. Eine finanzielle Krise (weniger Werbeeinnahmen). Die kommende Generation nutzt die Gratiszeitungen und Onlineangebote.


2. Die Zeitungen verlieren Abonnements.


3. Durch die Machtballung wird der Medienmarkt für lokale, selbständige Medien härter. Niemand weiss eigentlich genau, wie es weiter gehen wird. Die Branche ist verunsichert. Der Trend «Weg vom Papier» wird weitergehen.



Die junge «iPad-Generation» ist nicht mehr bereit, für Informationen zu bezahlen. Die Gratiszeitungen etablieren sich.


Nur Zeitungen und Magazine, die es verstehen
– im Gegensatz zum Online-News-Kurzfutter –
Themen mit Hinter­­grund­beiträgen zu vertiefen
oder lokale ­Informationen pflegen,
werden überleben.


Marcus Knill
Kommunikationsexperte

Samstag, 6. August 2011

 Moderatoren nach  Kleidern beurteilen?

Ich hatte die Auftritte von Christine Maier seit dem Start bei 10 vor 10  mitverfolgt - die ganze Woche lang. Es ist erstaunlich, dass man einer Journalistin bei der Kritik keine Anlaufzeit von 100 Tagen (wie bei Politikern) zugesteht. Es ist bedenklich, wenn sich eine Zeitung anmasst,  die Kleiderfrage ins Zentrum der Kritik zu rücken.

 

 (aus Blick online):

Dritte Sendung als «10vor10»-Moderatorin, drittes Outfit.

Nach weiss und schwarz entscheidet sich Christine Maier nun für den Mittelweg.


Christine Maier präsentierte sich gestern in der Sendung hochgeschlossener als die Tage zuvor. Dass sie in ihrem modisch grauen Hosenanzug trotzdem nicht zu streng wirkte, dafür sorgten die locker gescheitelten und leicht nach vorne fallenden Haare.

Nach weiss und schwarz holte die 46-Jährige nun ein graues Outfit aus dem Schrank.



 Die Mischung machts – auch quotentechnisch. Seit Christine Maier «10vor10» moderiert, steigen die Quoten. Schalteten am Dienstag noch 433‘000 Personen ein, waren es am Mittwoch schon 442‘000. Und gestern knackte Christine Maier mit 507‘000 Zuschauern die halbe Millionen-Grenze.

Christine Maier am Donnerstag in Grau. (Screenshot SF)

Am Tag zuvor in Schwarz. (Screenshot SF)

Christine Maier bei ihrer Premiere. (Screenshot SF)


Christine Maier am Donnerstag in Grau. (Screenshot SF)

Umfrage:

Welches Outfit steht Christine Maier am besten?

 
Grau steht der Frau.
38%
Weiss ist nice.
31%
Schwarz macht schick.
31%





Kommentar:



Bedenklich, wenn die Qualität einer Moderatorin von der Kleiderfarbe abhängig gemacht wird.
Ist es wichtig, wie das Publikum die Kleiderfarbe einer Journalistin beurteilt?
Ich gehe davon aus, dass die Profifrau diesen lächerlichen Beitrag schmunzelnd weg steckt oder gar nicht liest.
Christine Maier wird sicherlich weiterhin das tragen, was sie als passend empfindet. So schätze ich sie jedenfalls ein. 


Fazit: Ist eine Journalistin ein Kleiderständer?

Ob wohl ein Boulevardmedium überfordert ist, wenn es sich bei Promis in erster Linie auf Kleiderfragen beschränkt?