Freitag, 18. Juni 2021

Biden entschuldigt sich

 


Samstag, 12. Juni 2021

Gefährliche Attacke

 

Blog

12.06.2021 -

Marcus Knill

12.06.2021

Die Volkspartei will mit einer Initiative die SRG-Gebühren senken. Die Alarmglocken müssen läuten.

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Bei jeder Kampagne gilt: Sie darf weder bagatellisiert oder ignoriert, noch soll unbedacht zurückgeschlagen werden. Vor allem nicht, wenn es zu Eigendynamik kommen sollte.

Nach dem ersten Beitrag in der Weltwoche gegen den prononcierten Linkskurs in Radio und Fernsehen, war es wohl noch richtig, nicht vehement zu reagieren – nach der Devise, den Ball bewusst flach zu halten. Nachdem jedoch in der Weltwoche in einem zweiten grossen Beitrag Persönlichkeiten mit Fotos als «Oberlehrer der Nation» bezeichnet und SRF als «rot-grünes Schweizer Umerziehungsfernsehen» bezeichnet wurde, erhielt die Geschichte eine neue Dimension. Vor allem, weil Thomas Matter ankündigte, seine Partei wolle die SRG-Zwangsabgaben auf 200 Franken pro Jahr beschränken (persoenlich.com berichtete). Jetzt darf die SRG den Angriff nicht mehr still aussitzen. Die Alarmglocken müssen läuten.

Auch wenn die Vorwurfsliste nicht völlig wasserdicht ist und zum Teil falsche Aussagen enthält, könnte die jüngste Attacke für die SRG gravierende Folgen haben. Matter könnte von verschiedensten Seiten Unterstützung bekommen und Erfolg haben.

1. Nach der Coronakrise ist die Stimmung gegen SRF umgeschlagen. Viele glauben den Kritikern, die monieren, SRF habe zur Panikmache beigetragen.

2. Viele Haushalte und Unternehmer sind finanziell knapp dran und würden möglicherweise jeder finanziellen Entlastung zustimmen.

3. In Deutschland können wir seit den letzten Wahlen ein Trauerspiel mit der AfD verfolgen. Obschon die Partei mit über 20 Prozent Wähleranteil eigentlich eine Volkspartei ist – nicht jeder fünfte Deutsche ist ein Nazi –, wird sie in den Medien geschnitten und von Redaktionen totgeschwiegen. Diese Maulkorbpolitik können wir Schweizer in den deutschen Medien seit Monaten verfolgen. Die Schweizer Bevölkerung reagiert allergisch auf solche Spielchen. Die SVP erhält dadurch zusätzliche Sympathiepunkte. Viele könnten befürchten, auch die SVP würde von den Medien, wie die AfD in Deutschland, ausgeklammert.

4. Es ist denkbar, dass für Onlinemedien und Verlage, die unter der SRG-Konkurrenz leiden, jede Gebührenkürzungen willkommen ist.

5. Kommt dazu, dass die überhöhten Saläre und Bonis der Führungsspitze mit beitragen könnten, die Gebühren zu kürzen.

6. Was bei Krisen auch berücksichtigt werden müsste: Werden nachgewiesene Fehler nicht eingestanden, kehren die Kritiker künftig jeden Stein um. Weil überall, wo gearbeitet wird, Fehler entstehen können, werden dann meist noch weitere Mängel aufgedeckt und diese summieren sich dann.

Nochmals: Die SRG darf sich jetzt nicht zurücklehnen in der Meinung, morgen werde wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Es bleibt zu hoffen, dass die SRG die Situation richtig einschätzt. Beides: Überreagieren oder ignorieren wäre falsch. Gefragt ist eine einheitliche Strategie. Jede Krisenkommunikation muss geführt werden.



Marcus Knill ist Experte für Medienrhetorik, Coach, Dozent und Autor von rhetorik.ch.

Unsere Kolumnistinnen und Kolumnisten vertreten ihre eigene Meinung. Sie deckt sich nicht in jedem Fall mit derjenigen der Redaktion.

 

Mittwoch, 9. Juni 2021

Aschenbrödel ist tot

Schauspielerin und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“-Star Libuše Šafránková ist im Alter von 68 Jahren gestorben! Sie wurde durch den Film-Klassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (1973) berühmt.

Wie ihr Sohn Josef Abrhám (44, Schauspieler) einer tschechischen Onlineplattform mitteilte, starb seine Mutter am Mittwochmorgen in eine Prager Klinik. Am Abend zuvor wurde sie noch operiert, ohne Erfolg. Sie litt an Lungenkrebs.

Teaser-Bild

Libuše Šafránková verzauberte als das Aschenbrödel

Foto: picture alliance / F+G Köhler/WDR/DRA/dpa
Šafránková wurde weit über die Grenzen Tschechiens hinaus bekannt als das Aschenbrödel. In der Koproduktion zwischen der ostdeutschen DEFA und dem tschechoslowakischen Spielfilmstudio von 1973 spielte sie die Prinzessin, die am Ende das Herz des Prinzen eroberte

 Zwischen den Jahren wird der Film  jedes Jarh X Mal gespielt und verzaubert die Menschen.

Er ist so gestrickt, dass man sich der emotionalen Geschichte nicht entziehen kann und den Film immer wieder betrachten uss.

Das Schlechte wird bestraft.  Das bildhübsche, arme Aschenbrödel wird belohnt. Die Musik ist ein Ohrwurm. 



32 Sekunden) 

Drei Nüsse Für Aschenbrödel - YouTube

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel - Theme/Soundtrack

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Sonntag, 6. Juni 2021

Die Ausklammerung der grössten Partei könnte Folgen haben

Das schweizerische Radio und Fernsehen SRF wird derzeit von der SVP stark kritisiert. Grund dafür: Die «Club» Sendung vom 1. Juni über das gescheiterte Rahmenabkommen.

Wegen fehlender Ausgewogenheit

Nach «Club»-Knatsch droht SVP mit Kürzung der Gebührengelder

 

Kommentar: Dass jene Partei die immer gegen das Rahmenabkommen war, zuerst als einzige, war offensichtlich ein Fehler.

 

Samstag, 5. Juni 2021

Auch in Baerbocks lebenslauf weitere Böcke gefunden

Jetzt das noch:

 

► … NICHT im Transatlantik-Beirat der Heinrich-Böll-Stiftung – dort ist sie nicht auf der Homepage zu finden.

► … NICHT Mitglied des UNHCR. Der „Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen“ ist eine Behörde der Vereinten Nationen, bei der man NICHT Mitglied werden kann.

► … NICHT Mitglied beim „German Marshall Fund“.

 

Freitag, 4. Juni 2021

Oesterreich steht zur Schweiz

Gescheitertes Rahmenabkommen Sebastian Kurz: «Von Nadelstichen der EU halte ich gar nichts»

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz will nach dem Aus beim Rahmenabkommen Massnahmen der EU gegen die Schweiz verhindern. Es dürfe keine Negativspirale geben, nur weil sich Brüssel eine andere Entscheidung gewünscht habe, sagt er im Interview mit SRF.

Sebastian Kurz

Sebastian Kurz

Bundeskanzler der Republik Österreich

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SRF News: Die Schweiz hat nach 7 Jahren die Verhandlungen mit der EU abgebrochen. War das mutig oder übermütig?

Sebastian Kurz: Ich finde es bedauerlich. Aber es kommt nicht überraschend und ist zu respektieren. Die Schweiz trifft ihre eigenen Entscheidungen. Österreich wird alles tun, damit das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU möglichst eng bleibt.

Der Bundesrat fürchtete um den Lohnschutz. Und er befürchtete einen einfacheren Zugang zur Sozialhilfe für Zuwanderer. Genau bei diesen Themen hat der EU-Gerichtshof Österreich mehrfach schon zurückgebunden. Ist die Schweiz einfacher mutiger als Österreich, indem sie Nein sagt?

Nein, wir sind EU-Mitglied und froh darüber. Aber natürlich: Es gibt Themen, bei denen wir auf eine Veränderung drängen. Sie haben die Themen angesprochen. Manche Probleme, die in der Schweiz diskutiert werden, sind uns wohlbekannt. Das ändert aber nichts an unserer pro-europäischen Grundhaltung. Vorteile ohne den einen oder andere Haken gibt es leider nicht.

Hätte die EU der Schweiz mehr entgegenkommen sollen?

Ich möchte keiner Seite die Schuld geben. Die Verhandlungen wären wohl anders gelaufen ohne Brexit. Ich hoffe, dass jetzt nicht eine Negativspirale ausgelöst wird – nur weil man sich in Brüssel eine andere Entscheidung gewünscht hätte.

Es drohen Nadelstiche der EU-Kommission bei der Forschungs-Zusammenarbeit, der Kooperation beim Strom und beim Aufdatieren der bilateralen Verträge. Wie stellen Sie sich dazu?

Davon halte ich gar nichts. Die Schweiz ist aus der europäischen Forschungslandschaft nicht wegzudenken. Nadelstiche lehne ich immer ab. Wir bemühen uns um eine Diskussion auf Ebene der Europaminister oder der Staats- und Regierungschefs. Wir wollen die enge Kooperation fortsetzen, auch wenn es dieses Rahmenabkommen nicht gibt.

Nadelstiche lehne ich immer ab. Wir bemühen uns um eine Diskussion auf Ebene der Europaminister oder der Staats- und Regierungschefs.

Werden Sie sich also innerhalb der EU klar gegen den Ausschluss der Schweiz aus dem Forschungsprogramm Horizon wehren? Und Sie werden dafür eintreten, dass bestehende bilaterale Verträge aufdatiert werden?

Ich kann das mit einem klaren Ja beantworten. Alles andere wäre schlecht für die Schweiz, schlecht für Österreich und schlecht für die gesamte EU.

Haben Österreich und die Nachbarstaaten genug Gewicht gegen die EU-Kommission und gegen andere Länder, die der Schweiz politisch weniger nahestehen?

Ich sehe das nicht als ein Gegeneinander. Aber es stimmt natürlich: Nachbarländer wie Österreich haben einen stärkeren Bezug zur Schweiz. Daher ist es unsere Verantwortung, uns einzusetzen.

Schaffen Sie das?

Ich bin da recht optimistisch.

Der Bundesrat will die Kohäsionsmilliarde jetzt auszahlen. Würde es helfen, die Gelder aufzustocken – und sich so Goodwill zu verschaffen?

Da will ich den Verhandlungen nicht vorgreifen. Und «Goodwill erkaufen» ist auf europäischer Ebene ein falsches Wort. Die Schweiz hat viele Vorteile durch eine enge Kooperation mit der EU. Aber auch die EU hat viele Vorteile. Ziel ist es, einen Weg zu finden, mit dem alle Beteiligten zufrieden sind.

Selbstverständlich bleibe ich im Amt. Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen.

Gegen Sie laufen Ermittlungen wegen angeblicher Falschaussagen in einem Parlamentsausschuss. Bleiben Sie überhaupt noch lange genug im Amt, um der Schweiz helfen zu können?

Definitiv. Ich lass mich von diesen Anschuldigungen nicht ausser Tritt bringen. Die Oppositionsparteien versuchen mit ständig neuen Anzeigen den politischen Gegner schlecht zu machen. Das ist nicht angenehm. Aber ich werde mich davon nicht verunsichern lassen.

Sie bleiben dabei: Auch im Fall einer Anklage treten Sie nicht zurück?

Selbstverständlich bleibe ich im Amt. Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen.

Das Gespräch führte Dominik Meier.

 

Donnerstag, 3. Juni 2021

SVP im CLUB über den Rahmenvertrag nicht eingeladen

Sonderbar

 

Statt dem verfassungsmässigen Auftrag nachzukommen und zur freien politischen Meinungsbildung beizutragen, entwickle sich das Schweizer Fernsehen zunehmend zum links-grünen NGO-Aktivisten-Sender, schreibt die SVP in einer Mitteilung vom Mittwoch. Informationssendungen wie die «Tagesschau», die «Rundschau» oder «10vor10» berichteten tendenziös zu Abstimmungsvorlagen und setzten sich unverhohlen für linke Anliegen ein.

Die SVP betrachte diese Entwicklung schon lange äusserst kritisch. Die Sendung «Club» vom 1. Juni 2021 zum gescheiterten Rahmenabkommen mit der EU habe nun das Fass zum Überlaufen gebracht: Dass die Verantwortlichen der Sendung die aus vier Teilnehmenden bestehende Diskussionsrunde mit drei «EU-Turbos» besetzt hätten, verstosse klar gegen das Prinzip der Ausgewogenheit.

«Vollständig inakzeptabel ist, dass kein Vertreter der SVP zugegen war», schreibt die SVP. Schliesslich sei sie die einzige politische Kraft, die von Anfang an vor den negativen Folgen dieses Abkommens gewarnt und den Rahmenvertrag mit der EU entschieden bekämpft habe. «Von einem mit öffentlichen Geldern finanzierten Sender ist ein solches Verhalten nicht zu dulden.»

Die SVP hat deshalb bei der unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) eine Beschwerde eingereicht. Zudem werde sie politische Schritte gegen das Schweizer Fernsehen unternehmen, kündigte die Partei an. (sda/cbe)

 

Beschwerde

(Quelle Persönlich.com)


Der Rahmenvertrag wurde lange allein von der SVP kritisiert und der Entscheid des Bundesrates ist weitgehend ein Sieg der SVP.

Das Ausklammern dieser Partei ist sonderbar und erinnert an die bewusste Ausklammerung der AFD Partei in Talksendungen in Deutschland.

 

Mittwoch, 26. Mai 2021

Rahmenabkommenkommen aufs Eis gelegt

 

Die Schweiz hat die Verhandlungen mit der EU abgebrochen. Einschätzungen dazu von SRF-EU-Korrespondent Michael Rauchenstein: «Die Tür der EU-Kommission war für die Schweiz bis heute Morgen offen. In Brüssel hat man nach wie vor gehofft, dass man sich bei den strittigen Punkten des Rahmenabkommens noch finden kann. Denn, ein erfolgreicher Abschluss des Abkommen wäre ganz im Sinne der Europäischen Union gewesen. In Brüssel herrscht nun grosses Unverständnis über die Entscheidung des Bundesrates, die Verhandlungen nach sieben Jahren abzubrechen.

Es ist davon auszugehen, dass die Tür der EU-Kommission nun vorerst für eine möglichen Plan B des Bundesrates zu sein wird. Für die EU-Kommission gibt es keinen Plan B. Das Rahmenabkommen hätte die bilateralen Beziehungen auf ein solides rechtliches Fundament gesetzt und den privilegierten Zugang zum EU-Binnenmarkt gesichert. Solange die Schweiz die sogenannten Spielregeln des Europäischen Binnenmarktes aber nicht akzeptieren möchte, solange wird die EU-Kommission nicht für weitere Gespräche bereit sein.»

 

Das «Fenster» zum Rahmenabkommen Schweiz – EU ist noch auf - Handelskammer  Deutschland Schweiz

 

Sonntag, 23. Mai 2021

FFF im antisemitischen Fahrwasser

Klima-Aktivisten hetzen gegen Israel: So viel Judenhass steckt in „Fridays for Future“
Foto: Virginia Mayo/dpa, dpa

Seit Tagen schlägt sich die Umwelt-Bewegung „Fridays For Future“, kurz FFF, im Nahostkonflikt auf die Seite der palästinensischen Angreifer. Jetzt verkündete die Plattform sogar, „unsere Herzen sind mit all den Märtyrern“ und glorifizierte damit getötete Terroristen.

Lesen Sie nur mit BILDplus, warum mittlerweile selbst Unterstützer der Bewegung vor den offenkundig antisemitischen Strömungen bei FFF warnen.

 

 

Donnerstag, 20. Mai 2021

Baerbock hat "zwei Böcke geschossen"

Die grüne Kanzlerkandidatin hat doch Leichen im Keller

vor 4 Tagen

 

 

1. Sie hat eingestanden, dass sie Tausende von Franken ihrer Nebeneinkünfte nicht deklariert hat .

2. Dann wurde entlarvt, dass die ihre Ausbildung geschönigt hatte.


Bei der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dem “Der Tagesspiegel“,  der “Die Welt” schlägt die Causa Baerbock mittlerweile hohe Wellen.  Twitter und Webseiten haben sich aus wissenschaftlicher Sicht unterdessen dem Baerbock-Fall angenommen.. Auch Plagiatsjäger Stefan Weber sieht Ungereimtheiten in Baerbocks Vita und hatte die grüne Politikerin aufgefordert, ihre Master-Arbeit offen zu legen, was bislang nicht geschah.

Die Kritiker aus dem Wissenschaftsbetrieb werfen Baerbock vor, ihren Lebenslauf unbillig geschönt und bei Details ihres Studiums nicht ganz die Wahrheit gesagt zu haben. Der erste Vorwurf liegt darin, dass Baerbock verschleiert habe, ihr Studium in Hamburg nicht ordentlich abgeschlossen zu haben. Sie ließ – etwa über die Böll-Stiftung verbreiten, sie habe einen Bachelor-Abschluss. Dies ist aber nicht der Fall. Der zweite Vorwurf betrifft ihre Angaben über juristische Elemente ihres Studiums.Ein angebliches Studium des öffentlichen Rechts in Hamburg habe so nicht stattgefunden. Der dritte Kritikpunkt betrifft ihre häufig vorgetragene Behauptung, sie habe Völkerrecht studiert. Auch dies hat sie nun korrigiert.

Erste Vorwürfe kamen von “antiplag” – Grüne reagierten mit Fotos von Urkunden

Bei “plagiatsgutachten.com hieß es am 10. Mai 2021: “@antiplag, Ungereimtheiten um den #Bachelor-Abschluss der deutschen Kanzlerkandidatin Annalena #Baerbock https://plagiatsgutachten.com/blog/ungereimtheiten-bachelorabschluss-baerbock/via @antiplag. 

Die Vorwürfe von Plagiatsjäger Weber und “antiplag” hatte Thomas Mayer, Gründungsmitglied von Der Standard, Europa/Nato-Korrespondent, aufgegriffen: Auf Twitter schrieb er am 11. Mai: “Das könnte noch haarig werden für die Kanzlerkandidatin der Grünen in Dland: Plagiatsjäger Stefan Weber weist darauf hin, dass @ABaerbock keinen Bachelorabschluss der Uni Hamburg haben könne, wie in div. Bios angeführt. Offen auch, ob sie Vordiplom für Master in London hatte.” Darauf hatte der Sprecher der Grünen Andreas Kappler, wiederum auf Twitter geantwortet: “Es kursieren erneut Falschbehauptungen über Annalena Baerbock. Diesmal über die akademische Ausbildung. Die Fakten im Thread.” Und Kappler weiter: “Annalena Baerbock hat in Hamburg und London studiert und ihr Studium an der @LSEnewsmit einem Master of Laws in Public International Law abgeschlossen. Die Studienleistungen in Hamburg waren Voraussetzung für die Aufnahme an der LSE.”

Andreas Kappler, Quelle: Twitter

Und Kappler: “In Hamburg hatte sie Politische Wissenschaft auf Diplom mit Nebenfach Öffentliches Recht/Europarecht studiert. Da zu der Zeit in DE Bachelor+Master noch nicht flächendeckend eingeführt waren, war damals u.a. das Vordiplom Grundlage für Aufnahme von Masterstudiengängen im Ausland.” Als Bild fügte er das folgende Dokument hinzu.

Andreas Kappler, Studienzeugnisse von Annalena Baerbock, Quelle: Twitter

Angaben zum akademischen Werdegang verändert

Laut dem Blogger wurde ihr Lebenslauf auf ihrer Kandidatenseite im Internet vor wenigen Tagen geändert, die Ur-Version „CV_deutsch_2021_04.pdf” durch ein PDF „CV_deutsch_2021_05.pdf“ ersetzt. Eigentlich ist es normal, dass man seine Vita immer wieder aktualisiert. Doch bei Baerbock war es anders – sie hatte im Nachhinein nachjustiern lassen. Dies hatte ein deutscher Blogger herausgefunden, der sich die erste Version ihres Lebenslaufes abspeicherte und dann bemerkte, dass die Inhalte des Lebenslaufes plötzlich verändert waren. Diesen Tatbestand hatte er am 11. Mai rekonstruiert. Wie „exxpress https://exxpress.at/studium-geaendert-gruenen-chefin-baerbock-beim-schummeln-ertappt/ betonte, wurden in der nachfolgenden Version die Angaben zu Baerbocks akademischer Ausbildung verändert.

Lebenslaufvergleich, Quelle: https://exxpress.at/studium-geaendert-gruenen-chefin-baerbock-beim-schummeln-ertappt/

Wie die Zeitung herausfand, betrafen die Abweichungen insonderheit zwei Punkte. 1. Wurde aus „Masterstudium an der London School of Economics (LSE): Völkerrecht (2004-2005)“ „Masterstudium an der London School of Economics (LSE): Public International Law (2004-2005). Abschluss: Master of Laws (LL.M.)“ Und 2.: „Und beim Studium in Hamburg stand früher “Politikwissenschaft, öffentliches Recht”, jetzt findet man dort nur noch “Politische Wissenschaft.” Das angebliche Studium des öffentlichen Rechts ist somit ersatzlos gestrichen worden“, so „exxpress.“

Und die Zeitung fügt hinzu: „Wahrscheinlich wäre die ganze Causa nicht aufgeflogen, wenn der Blogger nicht die alte Version des öffentlichen Lebenslaufes auf seinem Rechner gespeichert gehabt hätte und so die Versionsunterschiede deutlich machen konnte. Demnach war Baerbock offenbar für “Öffentliches Recht” an der Hamburger Uni eingeschrieben – es steht aber zu befürchten, dass sie wenig bis gar nichts dazu gemacht hat. Auch die Änderung beim Master-Studium ist irritierend, denn Völkerrecht ist etwas anderes als International Public Law, so dass zunehmend der Eindruck entsteht, Baerbock habe in der Vergangenheit bei den Angaben in ihrem Lebenslauf etwas geschummelt.“

„Die Änderungen bei der LSE mag mal als Präzisierung dieses postgradualen einjährigen Universitätslehrgangs durchgehen lassen”, schreibt Plagiatsjäger Stefan Weber auf seiner Homepage. “Als sehr gravierend erachte ich aber die Änderung des Erststudiums in Deutschland: Wollte Frau Baerbock hier den Eindruck erwecken, sie habe Rechtswissenschaft (mit-)studiert? Hat sie einen falschen Studienweg vorgegaukelt?”

Baerbock düpierte Habeck als einen, der sich „vom Hause her“ mit „Hühnern, Schweinen, Kühe melken“ auskenne

Baerbock selbst hatte ihre akademische Karriere im Ringen um die Frage, ob sie oder ihr Parteikollege Robert Habeck ins Rennen ums Kanzleramt geschickt würde, mehrfach gezielt herausgestellt. In einem Interview im “Norddeutschen Rundfunk” hatte sie ihren Mitkonkurrenten Habeck düpiert. Während Habeck sich „vom Hause her“ mit „Hühnern, Schweinen, Kühe melken“ auskenne, komme sie „vom Völkerrecht“. Doch ausgerechnet Habeck, der seit dem 27. Januar 2018 gemeinsam mit Baebock Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen ist, hatte 1996 seinen Magisterabschluss mit einer Abhandlung über die Gedichte von Casimir Ulrich Boehlendorff (1775–1825) von der Universität Hamburg erhalten und diese ein Jahr später publiziert. Von 1996 bis 1998 absolvierte Habeck ein Promotionsstudium der Universität Hamburg und wurde 2000 zum Doktor der Philosophie mit einer Arbeit über literarische Ästhetizität promoviert.

Es ist nicht nur ein politischer Fehler, sondern auch ein moralischer

Der Fall ist aber nicht nur politisch, sondern auch moralisch so brisant, weil die Grünen immer mit erhobenen Finger auf die anderen zeigen und sich selbst als absolut moralisch integer geben. Dass dem aber nicht so ist, wird immer wieder deutlich. Auch bei den Grünen gibt es schwarze Schafe, gerade beim Vielfliegen haben Parteimitglieder immer wieder gezeigt, dass sie es doch selbst sind, die man meisten durch die Welt jetten. Doch auch beim Thema Steuerhinterziehung, wie im Fall der Hamburger Senatorin Anna Gallina und ihrem ehemaligen Freund, geht es nicht ganz so ethisch-moralisch hinter den Kulissen der Macht zu. Untreue-Affäre um Hamburgs Justizsenatorin Anna GallinaLuxus-Hummer-Essen auf Kosten des Steuerzahlers” titelte damals die “Bild” und die “Hamburger Morgenpost” schrieb: “Erst Flüchtlinge retten, dann Hummer schlemmen?



Peinlich, zumal die Grünen grossen Wert auf eine saubere Weste von anderen Kandidatan legen.

Dienstag, 18. Mai 2021

BLOG

LiNK:

Blog

17.05.2021 - Marcus Knill

Die Bedeutung der Marke

Jede Leitfigur müsste bestrebt sein, ihr besonderes Merkmal herauszuschälen. Es darf keine Hohlformel sein.

Sonntag, 16. Mai 2021

Applaus von Moderatoren

Applaus von Journalisten ist kein Kommentar, sondern unprofessionelles Verhalten.


Ich zitiere Marlis Prinzing aus Persönlich-Blog:

 

Eine aktuelle Variante der Heldinnenkür markiert der Applaus, den das ProSieben-Moderationsduo Thilo Mischke und Katrin Bauerfeind im ProSieben Spezial der Kanzlerkandidatin Baerbock zu Ende des Gesprächs gegeben haben. Das ist ein journalistischer Offenbarungseid. Zur PrimeTime.

Journalistinnen und Journalisten wird immer wieder vorgeworfen, sie hätten eine Schlagseite zugunsten von Links und Grün. Selbst aus einem bestimmten Sozialmilieu zu stammen, bedeutet noch lange nicht, unprofessionell zu sein. Zum journalistischen Basishandwerk gehört ja gerade auch die Fähigkeit, auf (professionelle) Distanz gehen zu können. 

 

Das Moderationsduo Bauerfeind/Mischke hingegen verhielt sich unprofessionell, bestärkte die Klischees vieler, die Journalismus in einen Topf mit dem Etikett «linkslastig» werfen und ramponierten die Glaubwürdigkeit des professionell arbeitenden Politikjournalismus. In einem Kommentar nach Abwägen diverser Argumente zum Schluss zu kommen, Person A scheint geeignet oder Position A eher zutreffend, ist etwas anderes als einfach zu klatschen: Applaus ist kein Kommentar. Erst recht nicht im Politikinterview

Gut, man kann sagen, dass sei ja eher Gefühlsjournalismus oder Politikunterhaltung. Aber so einfach ist es nicht. Denn vielen Menschen fällt es ohnehin schwer, professionellen und unsoliden Journalismus voneinander zu unterscheiden.

Kommentar: Gut geschrieben, Frau Prinzing

Donnerstag, 13. Mai 2021

Kampagne gegen Bearbock

 

Annalena Baerbock ist Ziel einer Schmutzkampagne
Die sozialen Netzwerke werden überschwemmt mit Hass-Postings gegen Annalena Baerbock. Bedient werden, wie hier in einem wirren Posting des Vegan-Kochs und Hasspredigers Attila Hildmann auf dem Nachrichtendienst Telegram, die seit Jahren von Moskau geförderten Narrative von einer angeblichen „jüdischen Weltverschwörung“ (oben rechts: Baerbock mit Milliardär George Soros). Baerbock soll als von „finsteren Mächten“ auserwählte Merkel-Nachfolgerin dargestellt werden. Aber auch gefälschte Nacktfotos und andere Lügen werden platziert. Motto: Hauptsache, irgendetwas wird schon hängenbleiben.Foto: privat

Quelle: tio

Sommaruga parla del clima, ma Trump è poco convinto

La presidente della Confederazione annuncia di voler affrontare la questione del riscaldamento globale. E l’espressione del presidente USA cambia

 

«Un saluto distaccato» - La vede diversamente l’esperto di comunicazione Marcus Knill: «Già il saluto con la stretta di mano era distaccato: Trump ha tenuto la mano sopra a quella di Sommaruga, segnalando così dominanza. L’unica cosa che avevano in comune era il colore rosso, del vestito di Sommaruga e della cravatta di Trump». Dei successi concreti - per esempio un importante passo avanti nella discussione per l’accordo di libero scambio - non ci sarebbero stati. Ma sono questioni che non si affrontano dopo un incontro di questo tipo.

«Sulla questione ambientale, le opinioni sono più divergenti di quanto suggerito da Sommaruga» afferma ancora l’esperto, che ritiene però positivo che il presidente americano abbiamo nuovamente incontrato la delegazione elvetica.«Colloqui come questi possono aprire delle porte». Un vantaggio che non andrebbe sottovalutato.

Aus Westfälische Nachrichten


„Vermutungen werden schnell zu Tatsachen“

Gerüchte entstehen zu einem Zeitpunkt, an dem die Lage noch unübersichtlich ist, auch für die Polizei. „Dann gibt es immer Experten, die etwas wissen oder vorgeben, etwas zu wissen“, sagt der Leiter des Fachgebietes Kommunikationswissenschaft. Diese Informationen bewegen sich zunächst häufig in geschlossenen Gruppen wie beim Nachrichtendienst WhatsApp. Nach dem Stille-Post-Prinzip werden sie weitergegeben – und damit verfremdet. „Einer hat etwas gehört, und wenn eine weitere Person so etwas Ähnliches gehört hat, dann haben es schon zwei gehört – und dann muss es ja stimmen.“

Die wenigsten machten sich die Mühe, zwischen Fakten und Vermutungen zu unterscheiden, und so „werden Vermutungen schnell zu Tatsachen“, schreibt Kommunikationsberater Marcus Knill auf seiner Webseite Rhetorik.ch. Ist ein Gerücht erst einmal öffentlich, lässt es sich kaum noch unterdrücken. Diejenigen, die es lesen, sind verunsichert. Die Polizei muss es auf seinen Wahrheitsgehalt prüfen. „Das macht Mehrarbeit und hat erheblichen Einfluss auf die Lagebereinigung“.

Mittwoch, 12. Mai 2021

Ob der Eritreer ausgeschafft wird?

Eine Frau wurde vor den einfahrenden Zug geschubst.

 

Am Freitagnachmittag kurz nach 16.30 Uhr kam es am Zürcher Hauptbahnhof zu einer Attacke auf eine Zugsreisende: Ein Eritreer schubste eine wartende Frau am Perron vier vor den einfahrenden Zug. Der Zugführer verhinderte durch eine rasche Notbremsung Schlimmeres, das 40 Jahre alte Opfer wurde von Passanten aus dem Gleisbett gehoben. Die Frau wurde beim Vorfall nur leicht verletzt. Der mutmassliche Täter wurde kurz nach der Tat von der Zürcher Kantonspolizei verhaftet. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 27-Jährige sein Opfer nicht kannte. 

 

Falls der Täter nicht ausgeschafft wird,  wäre dies Wsser auf die Mühlen jener Gruppen, die finden, die Schweiz gehe zu larsch gegen kriminelle Asylanten vor.

Eritreer (27) stösst 40-Jährige vor einfahrenden Zug

Dienstag, 11. Mai 2021

Die Differenzen beim Rahmenabkommen

Zum Rahmenabkommen:

 

EU vs. Schweiz - Rahmenabkommen


Darum geht es bei der Unionsbürgerrichtline (UBRL): Die Richtlinie geht in mehreren Bereichen weiter als das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU von 1999, dass die Personenfreizügigkeit heute regelt:

  • Vereinfachter Zugang zu den Sozialwerken: Personen, denen nach Antritt einer Stelle in einem anderen EU-Land gekündigt wird, haben bereits nach drei Monaten Anspruch auf Sozialhilfe von sechs Monaten. Nach einem Jahr haben sie unbeschränktes Aufenthaltsrecht, einschliesslich Anspruch auf Sozialhilfe. Derzeit haben EU-Bürger in den ersten 12 Monaten in der Schweiz keinen Sozialhilfe-Anspruch, danach maximal sechs Monate.
  • Recht zum Daueraufenthalt: Unionsbürger und ihre Familienangehörigen erhalten nach 5 Jahren ununterbrochenem Aufenthalt das dauerhafte Recht zu bleiben. Das gilt in der Schweiz derzeit nur für Bürger aus 15 EU-Staaten (die sogenannten EU-17 Staaten ohne Zypern und Malta) und nicht für alle EU-Angehörigen.
  • Erschwerte Ausschaffung: Auch Unionsbürger können zwar aus Gründen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit in ihr Heimatland ausgeschafft werden, es muss aber gemäss dem Verhältnismässigkeitsprinzip jeder Einzelfall überprüft werden. Unionsbürger aus der Schweiz auszuschaffen, dürfte laut Experten eher schwieriger werden.

Nach Ansicht der EU hätte die Schweiz die UBRL als Weiterentwicklung des Freizügigkeitsabkommens schon lange übernehmen müssen. Die Schweiz wollte aber im Rahmenabkommen eine Klausel unterbringen, dass sie die UBRL nicht übernehmen muss. Die EU hingegen wollte die Schweiz zur Übernahme verpflichten. Im aktuellen Entwurf zum Rahmenabkommen wurde die UBRL als Kompromiss dann überhaupt nicht erwähnt. Es wird aber befürchtet, dass die EU nach Unterzeichnung des Abkommens die Frage erneut aufbringt und ein Schlichtungsverfahren nach den neuen Regeln einleiten wird.

Warum wird überhaupt über ein Rahmenabkommen verhandelt? Die Schweiz ist weder Mitglied der EU noch des EWR. Sie setzt für die Zusammenarbeit mit der EU stattdessen auf bilaterale Verträge, die zum Beispiel den Zugang der Schweiz zum EU-Binnenmarkt sichern. Die EU ist aber nur willens, diesen bilateralen Weg fortzusetzen, wenn die institutionellen Fragen in einem Rahmenabkommen geregelt werden.

Der Vertrag soll zum Beispiel grundsätzlich regeln, wie Streitigkeiten beigelegt werden, aber auch wie die Schweiz ihr Recht im Gegenzug für den Marktzugang an jenes der EU anpassen muss.

Was, wenn es kein Rahmenabkommen gibt? Dann laufen die bisherigen bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU weiter. Die EU will aber keine neuen Marktzugangsverträge – etwa ein Strommarktabkommen – mehr abschliessen. In Frage dürfte wohl auch die Aktualisierung bestehender Verträge stehen, sollte eine solche nötig werden.

 

Kommentar: Wenn das Rahmenabkommen scheitert, liegt es daran, dass die Schweiz jede Aenderung automatisch nachvollziehen muss und das Vollk nicht mehr das letzte Wort hat. Bis jetzt hat die EUmit der direkten Demokratie in der Schweiz Mühe.  Nach meinem Dafürhalten müssen bei allen Verhandlungen verträge immer wieder neu BIlATERAL augehandelt werden.