Montag, 28. Dezember 2009

Eine Foto, die nicht veröffentlicht wurde

Quelle 20 Min:

Ein neu aufgetauchtes Bild soll den jungen John F. Kennedy zeigen, wie er sich in Gesellschaft mehrerer nackter Schönheiten auf einer Jacht vergnügt — während seine schwangere Frau im Krankenhaus liegt. Wäre dieses Foto damals publik geworden, es hätte wohl seine Wahl zum Präsidenten verhindert.

Wer ist der Mann links, der sich bequem auf dem Liegestuhl räkelt? (Bild: TMZ.com)

John Fitzgerald Kennedy: 1960 zum 35. Präsidenten gewählt, 1963 in Dallas ermordet
John Fitzgerald Kennedy: 1960 zum 35. Präsidenten gewählt, 1963 in Dallas ermordet (Bild: Keystone)

Das Foto sei nicht retouchiert worden, versichert die amerikanische Klatsch-Seite TMZ.com, die jetzt das Bild mit der explosiven Botschaft publiziert hat. Mehrere Spezialisten, die von TMZ.com damit beauftragt wurden, die Echtheit der Aufnahme zu untersuchen, bestätigen dies. Und sie sind auch der Meinung, bei dem Mann auf dem Foto handle es sich um den jungen John F. Kennedy. Die Aufnahme war Mitte der Fünfzigerjahre gemacht worden, als Kennedy Senator für Massachusetts wa

Blocher hat sich mit dem Geständnis mehr geschadet als genützt

Im Blocher TV wollte Christoph Blocher zeigen, dass die Schweiz noch intakt ist, weil alle Beteiligten Arzt und Pflegepersonal bei einer geheimen Operation dicht gehalten hatten. Mit diesem Geständnis hat sich - nach meinem Dafürhalten - der abgewählte Bundesrat geschadet. Die Medien konnten nun darlegen, wie er damals den Bundesrat und die Oeffentlichkeit belogen hatte. Diese nachträgliche Offenheit bringt Blocher keine Pluspunkte hinsichtlich Image ein. Die Medien können nun genüsslich publizieren: Der ehemalige Bundesrat hatte uns als Bundesrat dick belogen! Damit wird die Glaubwürdigkeit Blochers massiv geschmälert. Die Leser sagen sich: Ist es nicht möglich, dass der SVP Politiker uns heute ebenfalls ab und zu an der Nase herumführt und seien Ausagen nicht immer die Wahrheit entsprechen?

Ich zitiere Blick:

Geständnis vor dem Christbaum: Christoph Blocher erzählt von seiner geheimen Darm-OP als Bundesrat. (Screenshot Teleblocher)

Sein «Geständnis» machte Christoph Blocher in der neusten Folge seiner Sendung Teleblocher. Er erzählt detailliert, wie er sich als Bundesrat heimlich operieren liess – und die ganze Nation an der Nase herumführte. Es geschah im Oktober 2005: Sein Arzt riet ihm dringend zu einer Operation am Darm. Denn Blocher litt unter sogenannten Divertikeln: 20 Zentimeter Darm mussten entfernt werden! Blocher wollte alles geheim halten – was ihm der Chefarzt auch versprach. Mit dem Spitalaufenthalt wartete er bis am Freitag, den 7. Oktober 2005, denn in der Woche danach fand keine Bundesratzsitzung statt. An diesem Abend fuhr ihn seine Frau in die Tiefgarage des Spitals Neumünster in Zollikerberg. Dort wartete der Chefarzt persönlich auf Blocher – und lotste ihn über den Diensteingang in ein kleines Zimmerchen. Angemeldet im Spital war er unter falschem Namen. Am Samstag Morgen wurde Blocher 20 Zentimeter Darm entfernt.

«Geburtstagsreise ins Ausland»

Doch was erzählte er seinen Kollegen im Bundesrat? «Ich hab in Bern erzählt, ich würde zu meinem Geburtstag ins Ausland verreisen», sagt Blocher heute. «Nur mein Generalsekretär wusste davon.» Blocher fürchtete die Aufmerksamkeit, die ein Bundesrat im Spital in der Öffentlichkeit erregt. Das sei eine Attraktion, die Zeitungen wären voll gewesen, begründet er die Geheimniskrämerei.

«Liegt da ein Toter drunter?»

Und auch im Spital wird Blocher versteckt. «Als ich am Samstag Morgen in den Operationssaal gebracht wurden, deckte man ein grünes Tuch über mich. Die Leute im Gang wussten nicht, ob da ein Toter drunterliegt!» Doch fast wäre die ganze Sache aufgeflogen: Denn während der Operation gab es Komplikationen. Und die Sitzung im Bundesrat stand an. Blocher: «Ich musste da unbedingt hin.» Widerwillig entliess ihn der Chefarzt dorthin – obwohl Blocher leiden musste. «Ich fühlte mich hundselend». Der Weibel in Bern habe ihn entsetzt angeschaut und gefragt, ob alles in Ordnung sei.

Geheim-OP als verdorbenen Fisch getarnt

«Ich habe dann erzählt, ich hätte einen traurigen Fisch gegessen», lacht Blocher. Auch Pascal Couchepin sei besorgt gewesen: «Tu es malade?», habe er ihn gefragt. Blocher überstand die Sitzung mit Müh und Not und liess sich wegen dem ominösen «Fisch» noch eine Woche krankschreiben. Keine Krankenschwester, keine Nachtschwester, kein Arzt packte aus. Das beeindruckte Blocher am meisten. «Zeigen sie mir ein anderes Land, in dem das möglich ist!»

Ende Zitat

Kommentar: Was Blocher mit seiner überraschenden Beichte vor dem Christbaum gegenüber Interviewer Matthias Ackeret im Tele Blocher immerhin erreicht hat: Einmal mehr schafft es der Vollblutpolitiker zu einer weiteren Medienpräsenz. Journalisten verfolgen jeden Samstag, was der ehemaligen Bundesrat verlauten lässt. Dies ist für mich ein Phänomen: Dank der Internet Plattform kommt Blocher ständig zu einer neuen Medienpräsenz. Das "Blocher - TV" hat bestimmt sehr viel dazu beigetragen, dass die Sonntagspresse ständig ungewöhnliche Ueberlegungen des SVP Vordenkers zitiert. Blocher ist immer weider für Ueberraschungen gut genug. So unterstützte er erstaunlicherweise in einem Interview die Studentenunruhen.

Nachtrag TAGI:

Geheim-OP: Hätte Blocher besser geschwiegen?

Christoph Blocher verschwieg als Bundesrat dem Kollegium eine Darmoperation. Verstiess er damit gegen die Pflichten der Landesregierung?

«Warum geht er gerade jetzt an die Öffentlichkeit?»: Kritik an Christoph Blochers Enthüllung, er habe sich unter strenger Geheimhaltung am Darm operieren lassen.

«Warum geht er gerade jetzt an die Öffentlichkeit?»: Kritik an Christoph Blochers Enthüllung, er habe sich unter strenger Geheimhaltung am Darm operieren lassen. (Bild: Keystone)

Im Aide Memoire, das die amtlichen und repräsentativen Pflichten der Bundesräte regelt, gibt es keine Bestimmung, die vorschreibt, ob ein Bundesrat dem Kollegium gesundheitliche Probleme mitteilen muss. Darin heisst es lediglich, dass die Mitglieder der Landesregierung grundsätzlich «immer erreichbar» sein müssen. Die Bundeskanzlei hält deshalb in Plänen für jeden Zeitpunkt fest, welcher Bundesrat wann und wo kontaktiert werden kann. Bekannt ist, dass Bundesrätin Ruth Metzler jeweils auf die Minute genau vermeldete, wann sie gerade einen Tauchgang absolvierte. Hintergrund der Regelung ist, dass die Landesregierung immer – am Weihnachtsabend genauso wie um Mitternacht – beschlussfähig sein muss.

Christoph Blocher hat streng genommen keine Regeln verletzt, in dem er die Landesregierung über seine anstehende Darmoperation im Dunkeln liess. Denn er wäre während seines Spitalaufenthalts über seinen Generalsekretär erreichbar gewesen. Nur in den wenigen Stunden der Operation war dies nicht gewährleistet. Im Falle schwer wiegender Komplikationen hätte der Generalsekretär die Landesregierung und seinen Stellvertreter des Justizdepartements informieren können.

«Offenbar fehlte Vertrauensbasis»

Ob Blochers Vorgehen auch politisch vertretbar war, ist eine andere Frage. Im Parlament gehen die Meinungen auseinander. «Blocher hätte besser geschwiegen», findet FDP-Fraktionspräsidentin Gabi Huber, «es scheint ja kein weltbewegender Eingriff gewesen zu sein.» Zudem wäre es von Blocher nicht mehr als anständig gewesen, seinen Stellvertreter im Departement zu informieren, so die Urner Politikerin.

«Es sollte selbstverständlich sein, dass ein Bundesrat seine Kollegen über einen solchen medizinischen Eingriff unterrichtet», erklärt im Gegenzug CVP-Nationalrätin Ruth Humbel. Sie hält das Vorgehen Blochers für ein Armutszeugnis des damaligen Bundesrats: «Offenbar fehlte eine Vertrauensbasis: Ein Bundesrat müsste über gesundheitliche Probleme im Kollegium sprechen können, ohne zu befürchten, dass die Information nach aussen dringt.» Stutzig macht Humbel, dass Blocher gerade jetzt an die Öffentlichkeit geht. Das liege wohl daran, dass er im Gespräch bleiben wolle.

Entscheid Blochers «völlig richtig»

Christoph Mörgeli, der nach eigenen Angaben über die Darmoperation Blochers informiert war, hält den Entscheid seines Parteikollegen für «völlig richtig»: «Wenn Christoph Blocher seine Bundesratskollegen über die anstehende Operation informiert hätte, hätte er genauso gut selber eine Pressekonferenz geben können.» Blocher habe sich dem medizinischen Eingriff ja während der Ferienzeit unterzogen. Und seine Handlungsfähigkeit sei in keinem Moment beeinträchtigt gewesen.

Selbst im gegnerischen Lager bringt man Blocher für seine Geheimtuerei ein gewisses Verständnis entgegen. «Solange eine Erkrankung keine Auswirkungen auf die Amtsfähigkeit hat, überwiegt das private Geheimhaltungsinteresse», sagt der Daniel Vischer, Jurist und grüner Nationalrat. Die Öffentlichkeit habe kein Anrecht auf ein Gesundheitsbulletin der Landesregierung. «Allerdings hätte Blocher den Bundespräsident informieren müssen.» Das ändere aber nichts daran, dass auch Bundesräte das Recht hätten, medizinische Eingriffe zu verschweigen. Dass in diesem Amt auch gewisse Lebenslügen nötig seien, sei legitim und vertretbar.

Nachtrag 20 Min:

ENTHUELLUNGEN:

Christoph Blochers streng geheime Operation

Der ehemalige Bundesrat Christoph Blocher hat sich vor vier Jahren als Mitglied der Landesregierung unter strenger Geheimhaltung am Darm operieren lassen. In Bundesbern wusste abgesehen von Blochers Generalsekretär niemand vom Eingriff.

Für die Operation nutzte Christoph Blocher die Herbstferien des Bundesrats.

Für die Operation nutzte Christoph Blocher die Herbstferien des Bundesrats. (Bild: Keystone)

Blocher musste sich nach eigenen Angaben im Oktober 2005, seinem zweiten Amtsjahr als Bundesrat, wegen Divertikeln ein Stück Darm entfernen lassen, wie Blocher in der jüngsten «Teleblocher»-Ausgabe offenbarte. Er wollte damals vermeiden, dass eine grosse Mediengeschichte daraus wird und unterrichtete nur seine Familie sowie seinen Generalsekretär Walter Eberle vom Eingriff. Ansonsten gab er vor, aus Anlass seines 65. Geburtstags ins Ausland zu reisen.

Für die Operation nutzte er die Herbstferien des Bundesrats. Er rückte nach der letzten Bundesratssitzung in der Nacht ins Spital ein, in dem er unter falschem Namen gemeldet war, und wurde über Schleichwege ins Zimmer gebracht. Das Personal, das ihn betreute, wurde von Blochers Arzt angewiesen, den Spitalaufenthalt des Bundesrats geheimzuhalten. Für den Transport in den Operationssaal wurde der prominente Patient mit einem Tuch bedeckt, damit er nicht erkannt wurde.

Um die Sache auch vor dem Bundesrat geheimzuhalten, sah sich Blocher dann zu einer weiteren Notlüge gezwungen. Zur ersten Bundesratssitzung nach der Ferienwoche wollte ihn sein Arzt eigentlich noch nicht gehen lassen, weil die Operation schwieriger war als erwartet. Er bestand aber auf der Teilnahme, obwohl ihm «hundeelend» war, wie Blocher sagte. Auf die besorgten Nachfragen eines Weibels und von Bundesratskollege Pascal Couchepin erklärte er, einen schlechten Fisch gegessen zu haben.

Blochers spätes Bekenntnis

Als Bundesrat unterzog sich Christoph Blocher einer heiklen Darmoperation. Der Landesregierung verschwieg er den Eingriff und gab stattdessen an, ins Ausland zu verreisen.

«Die Zeitungen wären voll gewesen»: Alt-Bundesrat Christoph Blocher.

«Die Zeitungen wären voll gewesen»: Alt-Bundesrat Christoph Blocher. Bild: Keystone

Links

Im Oktober 2005 stellte TV-Doktor Samuel Stutz Bundesrat Christoph Blocher zu seinem 65. Geburtstag eine Ferndiagnose: Blocher sei kerngesund. Seine Gesundheit gebe keinen Anlass zur Sorge, so Stutz in der «Schweizer Illustrierten».

Das Gegenteil war richtig: Just in diesen Tagen lag der SVP-Magistrat, damals im zweiten Jahr im Bundesrat, nach einer Darmoperation mit Schmerzen geplagt im Krankenbett. Blocher hatte 20 Zentimeter seines Darms entfernen lassen. Dies nachdem er an Diverticulitis litt, einer Erkrankung des Dickdarms, bei der sich die Ausstülpungen der Schleimhaut (Divertikel) entzünden. 12 Tage verbrachte Blocher im Spital Neumünster in Zollikerberg, wie er nun auf Teleblocher offenbart.

Selbst der Bundesrat wusste von Nichts

Brisant: In Bundesbern wusste niemand über den medizinischen Eingriff Bescheid. Blocher informierte bloss seine Frau und seine Kinder über den Eingriff, sowie seinen Generalsekretär. Die Landesregierung liess Blocher über die anstehende Operation im Dunkeln. Niemand dürfe von seinen gesundheitlichen Problemen wissen, war Blocher überzeugt. Lieber gefiel er sich in der Rolle des vitalen, zupackenden Magistraten, denn als kranken, alternden Mann: «Wenn ein Bundesrat in das Spital geht, ist das eine Attraktion. Die Zeitungen wären voll gewesen», begründet Blocher heute seine Geheimhaltungspolitik.

Seinen Bundesratskollegen und seinem Departement tischte Blocher eine veritable Lügengeschichte auf: Er verreise zu seinem 65. Geburtstag ins Ausland, liess er ausrichten und gab falsche Reiseziele an. Im Spital liess er sich unter einem anderem Namen registrieren. Mitten in der Nacht schlich er über den Diensteingang ins Spital, bezog dort ein kleines Zimmer, wo er zwölf Tage lang das Bett hütete. Er verliess das Zimmer nur für die Operation, auch dann aber mit einer Decke über dem Kopf, um unerkannt zu bleiben.

Lügengebäude beinahe eingestützt

Trotz der grossen Geheimhaltung flog die Sache um ein Haar auf: Bei der Darmoperation kam es prompt zu Komplikationen – und die Genesung Blochers liess länger auf sich warten als erwartet. Zwölf Tage nach der Operation rieten die Ärzte Blocher deshalb strikt davon ab, an der Bundesratssitzung vom 26. Oktober teilzunehmen. Um den Schein zu wahren, machte sich Blocher auf den Weg nach Bern – obwohl er sich «hundselend» fühlte.

In Bundesbern erkannte man Blochers miesen Gesundheitszustand auf den ersten Blick. «Eh, tu es malade?», habe Pascal Couchepin ihn gefragt, so Blocher. «Ach, ich habe gestern einen traurigen Fisch gegessen», log er und spielte eine Magenverstimmung vor. Trotzdem schöpfte niemand Verdacht. Und dies, obschon Blocher wegen seiner gesundheitlichen Probleme eine weitere Woche dem politischen Geschehen fernblieb. Auch keiner aus der Hundertschaft von Journalisten, welche sich um die Story von Blochers Darmoperation wohl gerissen hätten, roch Lunte.

Vier Jahre lang hielten alle Beteiligten still: Kein Arzt, keine Krankenschwester und kein Nachtpfleger packte aus. Einzig, ob der Sicherheitsdienst der Regierung von Blochers Lügengeschichte erfuhr, weiss Blocher bis heute nicht.

Selten gab es bei Tagi online so ein grosses Echo, wie nach diesem Beitrag über Blochers Geständnis (Spontan gegen 150 Rückmeldungen):

08:50 Uhr

@Bruno Froehlich. Soviel ich aus den Berichten verstanden habe, hat er sich dieser Operation während seiner Ferien unterzogen. Ich meine doch, dass man während den Ferien machen kann was man für gut findet. Wenn etwas schiefgelaufen wäre hätten das BR-Kollegen schon früh genug erfahren. PS Das Vertrauen in unsere Regierung ist schon lange weg.

Roberto Lasso

08:42 Uhr

Blocher hat seinerzeit richtig gehandelt. Es gibt im Bundesrat fast keine Geheimnisse mehr. Alles wird ausgeplaudert und kommt in die Presse. Im Uebrigen: Was hat BR Merz mit seiner geheimen Lybienreise angerichtet, die er auch seinen Kollegen im BR verschwiegen hat. Welch ein Unterschied der Folgen.

Trix Wegmüller

07:55 Uhr

Ich finde es tragisch das man über solche "Problemchen" ein tamtam macht, ich glaube es gibt genug andere Themen und Probleme die diskutiert und bearbeitet werden müssen!!!

Stefan Jost

07:54 Uhr

Auch Christph Blocher macht manchmal komische Sachen, aber für mich trübt das nicht den Glanz seiner Jahrhundertleistung bei der Verhinderung des EWR-Beitritts, sonst ginge es uns heute noch schlechter als mit der Personenfreizügigkeit.

Boris Scavezzon

07:52 Uhr

Ich empfand den Spruch "in diesem Amt sind gewisse Lebenslügen notwendig" als eines der wenigen wahren Worte eines Politikers, die ich jemals gehört habe! Heisst aber nichts anderes, dass niemand Bundesrat werden sollte, der nicht lügen will. Was für ein Armutszeugnis und soll man solche Leute bewundern? Die politische Lüge ist legitim "im Namen des Volkes" ! Ist das christliche Demokratie?

Guido Graf

06:24 Uhr

Lieber einen Spitalaufenthalt mit Operation während den Ferien verschweigen, statt wie BR Merz in geheimer Mission nach Libyen reisen und nach dort gescheiterter Operation in der Schweiz grossmaulig falsche Ver-sprechungen und Hoffnungen verbreiten!

Roland Moser

06:07 Uhr

Der Bundesrat ist nicht die Landesregierung. Der Bundesrat setzt lediglich den durch die Parlamentswahlen vorgegebenen Willen der Stimm- und Wahlpflichtigen um; oder sollte es zumindest. Die Landesregierung besteht also aus den Stimm- und Wahlpflichtigen. So funktioniert die schweizerische Demokratie.

Rolf Müller

05:45 Uhr

Dass Herr Mörgeli das für "völlig richtig" hält wundert wohl niemanden. Es braucht allerdings wenig Fantasie um sich vorzustellen wie er über einen Bundesrat mit anderer politischer Gesinnung hergezogen wäre wenn dieser gleich wie Blocher gehandelt hätte.

Roman Meier

01:08 Uhr

Lustig ist, dass manche Leute schreiben, es bestünde kein Interesse mehr an Blocher, deshalb müsste er jetzt mit solchen Geschichten in die Medien. Dabei sieht man doch, dass sobald der Name Blocher fällt, wieder aus allen Rohren geschossen wird, was bei einer unwichtigen Person wohl kaum der Fall wäre.

Hans Liepert

28.12.2009, 23:49 Uhr

Himmel, was hat Blocher denn getan? Hat er gestohlen oder betrogen oder Steuergelder verjubelt? Er hat über eine Operation geschwiegen. Und das ist ein Vertrauensbruch? Die Probleme vieler Kommentatoren möchte ich haben - offensichtlich gehts darum, die SVP zu diskreditieren - an der Darmoperation eines alten Mannes ist doc nun wirklich keiner interessiert.

heinz bolliger

28.12.2009, 23:46 Uhr

Herr Blocher bestätigt mit diesem Geständnis, dass er nie im Bundesrat integriert war und er zu den übrigen Bundesrats-Mitgliedern keine vertrauensvolle Beziehung hatte, wie es in einem solchen Gremium normal sein müsste. In jedem Gemeinderat und in jeder Kommission wird informiert. Blocher bestätigt die Richtigkeit seiner Abwahl, da er immer ein " egozentrischer Fremdkörper" im Bundesrat war.

Marie V.Roth

28.12.2009, 22:57 Uhr

Herr Blocher ist rührend. Er stellt fest, dass die Gutmenschen (Aerzte und Schwestern) Charakter haben und schweigen können. Selber ist er ja eher geschwätzig. Da er seinen Kollegen misstraute (während seiner Amtszeit gabs ja viele Indiskretionen) erzählt er nun der Schweiz erstmals offen, wie lustvoll er schummelt und lügt. Als Magistrat war er vollends ungeeignet. Als Märchenonkel aber exzellent

Josef Hofstetter

28.12.2009, 22:47 Uhr

Das war sicher richtig. Blocher hat es nicht nortwendig, alles an die grosse Glocke zu hängen. Wie wäre er da von gleichen Leuten zerrissen worden. Im Gegensatz zu anderen Bundesräten hatte Blocher sein Departement im Griff und auch die kurze Abwesenheit hat keine Probleme gegeben. Die Erfahrung als Unternehmer würde manchem Bundesrat auch gut tun.

Hans-Christian Müller

28.12.2009, 22:24 Uhr

@Jan van Berkel: Mit dieser Theorie liegen Sie nun wirklich daneben. Die CVP und ihre beiden Magistrat/In/en wussten, dass die SVP einen zweiten Sitz zugut hatte und auch beanspruchte. Hätten sich Partei, Metzler und Deiss auf eine entsprechende Strategie geeinigt, wäre Metzler noch heute im Amt und Deiss dort, wohin er ja kurz danach ohnehin ging. Mit Blocher hat Metzlers Abwahl nichts zu tun.

Hans-Peter Müller

28.12.2009, 22:17 Uhr

Nun ist dann aber wirklich genug. Wenn diese sogenannte Schlagzeile nicht CB betreffen würde, wäre es wohl keine Schlagzeile. Aber auch CB hat eine Privatshäre und die soll nun endlich respektiert werden.

Hans-Christian Müller

28.12.2009, 22:11 Uhr

@Lilo Mueller: Christoph Blocher ist mit dieser Geschichte nicht zu den Medien gerannt. Er hat sie an seinem eigenen TV erzählt und in einen bestimmten Zusammenhang gestellt. Die Angelegenheit zeigt, wie die Medien auf jeden Pieps dieses "armen alten Mannes" (Ihre Worte) lauern, um eine auflagenträchtige Schlagzeile zu ergattern, auf die Sie ja auch wieder aufspringen.

Hans-Peter Käser

28.12.2009, 22:09 Uhr

Schade, dass Herr Blocher noch nicht begriffen hat, um was es eigentlich geht. Er soll doch auch in Zukunft schweigen, aber endgültig und sich nicht mehr einmischen.

Viktor Hegi

28.12.2009, 21:47 Uhr

Danke Herr Blocher. Wir haben das neue Wort: blochern aka lügen. Blocher blochert. Merz blochert. Die anderen blochern auch. Und alle Bürger dürfen nun auch blochern, wie und wann es ihnen gefällt. Und sie Herr Blocher sind mit der Kreation "blochern" unsterblich geworden. Das wollten Sie doch schon immer.

rene klingler

28.12.2009, 21:29 Uhr

CB ist nicht mehr opportun, er ist nicht mehr BR, also lasst ihn bitte endlich in Ruhe, mit eurem Geschwafel weckt ihr womöglich noch Geister die eines Tages neu auftauchen werden.

Daniel Berger

28.12.2009, 21:24 Uhr

Ob es gescheiter gewesen wäre damals die Darmoperation medial ausschlachten zu lassen bezweifle ich. Schaden ist weniger entstanden als wenn das Ganze publik geworden wäre. Es sind genau diejenigen Kreise die sich nun über die Lüge von Blocher empören, die bei der Abwahl von Blocher Genugtuung empfunden hatten. Obwohl diese Abwahl nur dank Lügen und Intrigen möglich war.

Clara Herbster

28.12.2009, 21:20 Uhr

Das ist doch der gleiche Blocher, der von anderen immer Redlichkeit erwartet, oder... Es ist halt so, wenn zwei das gleiche tun, ist es nicht immer das gleiche. Es gibt halt solche, die sind gleicher als gleich!

Peter Zgraggen

28.12.2009, 21:13 Uhr

Blocher hat gelogen, weil er nicht wollte, dass sein Gesundheitszustand zum Thema wird. Würden uns alle Politiker, die wir notabene bezahlen, dass für uns einen ehrlichen Job machen, uns immer die Wahrheit über wichtigere Dinge sagen, so wären wir gut dran. Was uns vor Abstimmungen alles für Käse und Lügen aufgetischt wird spreng doch jeden Ramen. Blocher ist ein Lügner und die anderen Lügner?

Peter Wyss

28.12.2009, 21:01 Uhr

Also wenn ich meinen Arbeitgeber nicht informiere wenn ich im Spital liege und stattdessen eine Geschäftsreise erfinde fliege ich fristlos raus. Mann soll auch zu seinen schwächen stehen können. Ehrlich wahrt am längsten.

Jan Kara

28.12.2009, 20:29 Uhr

Das wissen wir doch seit langem: Herr Blocher nimmt es mit der Genauigkeit des Einhaltens von gültigen Regeln im politischen Alltag nicht sehr ernst. Wer hat denn da seinerzeit im Nationalrat nonchalant für sich und gleich noch für den abwesenden Sitznachbar abgestimmt? Wer im "Kleinen" lockeren Umgang mit Wahrem pflegt, ist auch zu "Grösserem" fähig. Gott sei Dank jetzt bloss noch in der SVP.

Andre Lebon

28.12.2009, 20:13 Uhr

Klar, dass ein Blocher nicht nachstehen konnte im Wettkampf der Eitelkeiten. Etwas plaudern und fuer den innenpolitisch Schaden sorgen. Jetzt darf sich das Volk fragen, wem es noch vertrauen kann, wenn im Bundesrat Kollegium Offenheit und Wahrheit nicht prioritaer ist. Gute Genesung der Regierung.

Jan van Berkel

28.12.2009, 20:13 Uhr

Meines Erachtens nimmt Alt-BR Blocher sich selber viel zu wichtig. Er hatte damals offenbar dermassen Angst seinen Bundesratsposten zu verlieren dass er sogar seine eigene Gesundheit und sein Leben aufs Spiel setzte. Er wusste dass Fr. Metzler damals seinetwegen gehen musste und ahnte schon dass ihm eines Tages das gleiche Schicksal blühen wird. Mit solchen "Übervätern" kommt die SVP nicht weiter

Quincy Ammann

28.12.2009, 20:02 Uhr

Geheimnisse, Unwahrheiten. Wäre Hr.Blocher noch regierend, wäre es wie in Italien geworden. Er schwärmt ja von Hr.Berlusconi. Brisant, Hr. Mörgeli hat es gewusst und die es wissen müssten eben nicht. Eine Regierung die nicht dort regiert wo sie es tun müsste, sondern irgenwo im Schatten desser. Die SVP Leute machen die Schweiz kaputt, bringen die Schweiz näher an die EU als alle andere es tun.

Michael Schneider

28.12.2009, 19:52 Uhr

Viele der werten Kommentarschreiber die das wunderbar finden: Und wenn Minister Blocher über Wochen der Regierungstätigkeit ferngeblieben wäre? Wie kann sein BR-Stv so einspringen und die Amtsgeschäfte optimal wahrnehmen (BR Merz / BR Widmer)? Ein Minister ist nun mal kein gewöhnlicher Beamter. Das war fahrlässig!

Bruno Froehlich

28.12.2009, 19:49 Uhr

@ Ruth Chartrand, gut dass Sie an den Mann erinnern der das Gesicht verlor. Ja, der hat auch ... Also Blocher traute dem Kollegium nicht ueber den Weg, wem darf denn das Volk noch trauen bei so viel ungereimt Umgang mit der Kleinigkeit korrekter Abmeldung wegen Abwesenheit ? Lybien Schaden ist bekannt. Und nun wollte Blocher mit innenpolitischem Scherbenhaufen ebensolche Beachtung. Ist gelungen

Andy Holmes

28.12.2009, 19:32 Uhr

Lieber Herr Blocher, ich wünsche Ihnen weiterhin gute Gesundheit. Lassen sie sich das Leben nicht vermiesen von all den Neidern, die im Leben nichts erreicht haben. Es braucht mehr Macher wie sie einer sind. Wenn es nur noch andere geben würde könnten wir den Laden Schweiz schon lange schliessen.

Hanspeter Zürcher

28.12.2009, 19:31 Uhr

Natürlich hätte Christoph Blocher diese OP dem Gesamtbundesrat melden müssen. Auch wenn ihm z. B. zuhause ein Hammer aus der Hand gefallen wäre oder auch eine leichte Migräne oder etwas Durchfall ihn geplagt hätten, dies alles wäre "meldepflichtig" gewesen. Wichtig ist nun, dass er sich jedes Jahr um die Weihnachtszeit für dies entschuldigt.

Dieter Wundrig

28.12.2009, 19:23 Uhr

Naja, man muss sich halt mal wieder ins Gespräch bringen.Nun bin ich allerdings am überlegen, ob ich meinen Gesundheitszustand auch der Presse mitteilen sollte.Das dumme daran, ich bin gesund.

Erich Lützenberger

28.12.2009, 19:08 Uhr

Hätte Blocher besser geschwiegen? JA! Die Kommentare bestätigen, dass er eine Reizfigur bleibt. Das Problem ist nicht die Darmoperation. Die müssen viele im Leben über sich ergehen lassen. Sensationell: Blocher gibt zu, GELOGEN zu haben. Unglaublich, diese SPÄTE EINSICHT. Aber Achtung: «Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er hundertmal die Wahrheit spricht»! Das Eigentor des Jahres!

Alfred Christen

28.12.2009, 18:48 Uhr

Herr Blocher, ich wünsche Ihnen ein gesegnetes 2010, viel Gesundheit und alles Gute und politisieren Sie weiter so!

eugen bissegger

28.12.2009, 18:21 Uhr

Die Frage steht im Raum: Was ist Sinn und Zweck, nach gut vier Jahren diese Krankheitsgeschichte in die Medienwelt einzubringen? Stimmt diese Geschicht, meine dies, ohne beleidigen zu wollen, einfach so, ganz naiv gedacht? Weil, die Taser - Waffe hat er auf sich selber, als "Versuchskaninchen", auch anwenden lassen um die Ungefährlichkeit zu propagieren, kam mir noch in den Sinn...

Ruth Chartrand

28.12.2009, 18:14 Uhr

@patrick Sulzberger. Ich glaube das heisst Wahltag ist Zahltag (und nicht Mahltag) wie von Ihnen erwähnt. Und ich hoffe, dass sich das auszahlen wird.! Uebrigens, Hr. Merz hat anscheinend seine Kollegen nicht über seine Libyen-Reise informiert, was glauben Sie, hat dem Volk mehr geschadet ? Ich bin übrigens sehr froh, dass sich Hr. Blocher von seiner Operation erholt hat, wünsche ihm alles Gute.

Hans-Christian Müller

28.12.2009, 17:59 Uhr

@Peter Laube: Wie unsere Landesmütter und -väter mit mehr oder weniger geheimen Informationen umgehen, können wir beinahe täglich den Medien entnehmen. Christoph Blocher war ja auch ein bundesrätlicher Sonderfall. Kaum war er drin, wurde schweizweit auf seinen Rausschmiss hin agiert. Und - wie Sie wissen - hat die Linke die Medienmacht auf ihrer Seite. Nein, Herr Laube, so einfach war dies nicht.

Peter Dummel

28.12.2009, 17:56 Uhr

Wunderbar, die Presse hat wieder was gefunden. Das ist mir doch wurst was der Blocher hat und was nicht! Er ist ja nicht mehr im Amt! Gerade wegen diesen Artikeln abonniere ich keine Zeitung. Was da alles für Banalitäten aufgebauscht werden, für das bezahle ich keinen Cent! Das Internet hab ich, das gibt keinen Abfall!

Jürg Mannhard

28.12.2009, 17:37 Uhr

Eine absolut unnötige Diskussion. Immer wieder fallen die Medien auf die Strategien aus Herrliberg herein. Blocher behält so die Partei auch diese Woche in den Schlagzeilen. Können wir nicht endlich über wichtigeres sprechen in unserem Land? Bitte, bitte ....

Ruth Chartrand

28.12.2009, 17:35 Uhr

Ich verstehe nicht, wieso nun auf Hr.Blocher rumgehauen wird. Fakt ist : Er hat sich einer Operation unterzogen und wollte nicht, dass das an die grosse Glocke gehängt wird. Und ??? Er hat ja damit niemanden geschadet, oder ? Ein grosses BRAVO an ihn, ist mir immer noch lieber als Leuenberger der mit Extrazug zum Klimagipfel nach Kopenhagen reist und mit Privatjet des BR zurückgeflogen wird !!!!

Stefan Bisig

28.12.2009, 16:28 Uhr

Eine Darmoperation ist nie eine Lapalie, sondern ein schwerer Eingriff. Menschlich freut mich, dass es Herrn Blocher wieder besser geht, dass er gegen alle Regeln (wieder einmal) verstossen hat, ist typisch, aber unentschuldbar. Aber Blocher war nie Lösung, sondern immer Teil (wenn nicht gar Ursache) des Problems in der Regierung der Mittelmässigen.

Roger Neiger

28.12.2009, 16:25 Uhr

Herr Jenni es ist masslos beleidigend SVP-Wähler als Parteisoldaten zu bezeichnen, insbesondere wenn man ihren metaphorischen Sinn dahinter versteht. Aber anderseits ist es mehr als bezeichnet wie bestimmte Kreise nur beleidigen können. Würde mi Wunder nehmen wie genau sie reagiert hätten, hätte Herr Blocher damals von der Operation berichtet.

Lina Roce

28.12.2009, 16:22 Uhr

Wenn ein Regierungsmitglied ausfällt, will ich darüber nicht angelogen werden. Blocher hat zugegeben mehrfach im Amt gelogen zu haben. Das an sich ist inakzeptabel; Kopp musste wegen weniger gehen. Er hat im Ausland unsere Gesetze in Frage gestellt, und er war ein bemerkenswert schlechter Verlierer, als er abgewählt wurde, obwohl er selbst auf Kosten von jemand anderem gewählt worden war.

Doris Häubi

28.12.2009, 16:20 Uhr

@ Herr Jenni es ist wieder mal interessant zu beobachten wie chronische SVP-Hasser jede noch so belanglose Information -welche wie hier sogar noch von Hr. Blocher selber kommt...- aufgreifen um sich in seinem Hass zu stärken. Mit was hat er denn genau gelogen? und natürlich nieee die Wahrheit gesagt? Er ging in seiner Freizeit ins Krankenhaus..und nun? was ist mit den Lügen der anderen betr. PF?

Hans Meier

28.12.2009, 16:19 Uhr

Ja ja der liebe Herr Blocher hat es ja noch nie so richtig mit der Wahrheit gehabt... nur schade dass es auch heute noch Leute gibt, die nicht merken, dass er immer nur das sagt, was seiner Populismus-Politik dient, Wahrheit hin oder her. (schlagt mal Populismus in der Wikipedia nach, kommt euch bekannt vor?)

Daniel Keller

28.12.2009, 16:17 Uhr

Dass Herr Blocher seine Operation vor den Medien verheimlichen wollte, ist soweit verständlich. Dass er aber seine BR-Kolleginnen und Kollegen nicht nur im Unwissen gelassen, sondern geradeaus angelogen hat, ist nicht entschuldbar. Zum Glück hatte das Parlament ein Einsehen und hat ihn rechtzeitig wieder abgewählt. Im übrigen können mir weitere Blocher-Storys gestohlen bleiben, besten Dank.

Gerhard Frötscher

28.12.2009, 16:13 Uhr

Soll dieser Artikel vielleicht durch die Blume folgendes sagen:2010 gibt es wahrscheinlich einen Doppelrücktritt. Merz will ja nicht alleine gehen. Und die SVP will einen zweiten BR-Sitz. Könnte also der SVP-Kandidat für den Sitz des anderen Bundesrates Blocher heißen? Dann wäre für mich dieser Artikel nachvollziehbar. Sonst überhaupt nicht......

Rafael M. Correcher

28.12.2009, 16:10 Uhr

@F. Müller: Mir ergeht es ähnlich wie Ihnen. Viele der aktuellen Politiker sind windige Wendehälse, die ihresgleichen suchen. Der mit gesundem Menschenverstand ausgestattete Bürger bleibt mit Ratlosigkeit u. Ohnmacht zurück. Mein Tipp: Gerade eben nicht das tun, was der Bundesrat gerne hätte - weil dieser prinzipiell immer auf das Wohlwollen der EU/USA/Wirtschaftsmächte ausgerichtet ist...

Hans Winkler

28.12.2009, 16:05 Uhr

Die ganze Geschichte um die Komplottvorwürfe der GPK und der späteren Abwahl hat ja gezeigt, dass Blocher dem BR, der GPK und den Parlamentariern Mitte/Links zu recht nicht trauen konnte. Wie gut wäre es gewesen wir hätten in diesem Jahr wenigstens ein BR mit Rückgrat gehabt.

Patrick Sulzberger

28.12.2009, 15:57 Uhr

Wir wurden also belogen! Bei den nächsten Wahlen 2011 daran denken! Wahltag ist Mahltag!

Peter Laube

28.12.2009, 15:43 Uhr

Wozu hat jeder Bundesrat / jede Bundesrätin einen Stellvertreter oder eine Stellvertreterin. Die wären in so einem Falll zu informieren, vor einem Generalsekretär! Und etwas ist faul, wenn ein Bundesrat seinen Kollegen nicht vertraut, dass sie gegen aussen schweigen würden, falls er sie darum bäte.

Louis Bonjour

28.12.2009, 15:25 Uhr

Eine ganz bemerkenswerte Haltung von Christoph Blocher. Sie erinnert mich ein wenig an jene von Benedikt XVI., der die auf ihn ergangene Aggression mit so bewundernswürdiger Gelassenheit und ohne jegliches Aufsehen ertragen hat. Chapeau!

Franka Müller

28.12.2009, 15:15 Uhr

Mich persönlich ekeln Politiker eh nur noch an. Ganz egal ob links oder rechts, es geht nur um den Erhalt der eigenen Pfründe und um Exhibitionismus. Blocher war nur ein Exponent dieser Spezie, Frau Calmi-Rey + Merz sind für mich kein Deut besser. Diese Geschichte zeigt exemplarisch, dass es keine Zusammenarbeit und Vertrauen mehr gibt. Ich bin inzwischen wirklich ratlos, wen ich noch wählen soll.

eugen bissegger

28.12.2009, 15:05 Uhr

Wer übernahm damals die Stellvertretung? Werden so "Helden" via Glorifizierung erschaffen? Könnte einem in den Sinn kommen, weil diese "Geschichte" ausgerechnet ( warum? ) jetzt bekannt wird...

Lilo Mueller

28.12.2009, 15:04 Uhr

Typisch...Wasser predigen, Wein trinken...eigentlich ist es mir egal, was Herr Blocher im Spital macht. Aber warum muss man dann hintennach doch noch mit der Geschichte kommen? Lässt das Medieninteresse nach? Armer, alter Mann!!

Rudolf Mauser

28.12.2009, 15:01 Uhr

Vonplon widerspricht sich im gleichen Abschnitt: "Brisant: In Bundesbern wusste niemand über den medizinischen Eingriff Bescheid. Blocher informierte bloss seine Frau und seine Kinder über den Eingriff, sowie seinen Generalsekretär." Da er den Generalsekretär informiert hat, wusste jemand in Bundesbern Bescheid. Und der Generalsekretär hätte den BR informiert wenn's Komplikationen gegeben hätte.

Erich Lützenberger

28.12.2009, 15:01 Uhr

Apropos Foto: An der eigenen Nase nehmen, das ist neu an Ihrem Erscheinungsbild. Nicht unbedingt ein appetitliches Bild, aber menschlich! Wäre auch für Ihre Politik empfehlenswert. Wer sich genüsslich an der eigenen Nase nimmt, sollte auch die Nasen Andersdenkender akzeptieren. Das Innere ist bei allen gleich. Wie wär's mit etwas mehr Humor Herr Blocher bei der neu bevorstehenden EU-Debatte 2010?

Franz Steiner

28.12.2009, 14:53 Uhr

Die Operation war Blocher's Privatangelegenheit. Die Medien und Exponenten der anderen Parteien, welche ihn schlussendlich nur durch eine hinterhältige Intrige losgeworden sind, hätten sich die Hände gerieben. Dem Volk wäre vorgelogen worden, dass er dieser Aufgabe nicht mehr gewachsen ist und man hätte versucht, ihn so zu "entsorgen". Aber Blocher war und ist eben schlauer als alle anderen.

Marc Mueller

28.12.2009, 14:52 Uhr

Mich hätte brennend die Reaktion der SVP (und ihrer Adlaten) interessiert, wenn zB. Moritz Leuenberger oder Micheline Calmy-Rey sich eine solche Lüge erlaubt hätte !

Bruno Froehlich

28.12.2009, 14:50 Uhr

Ein Vorbild fuer die Jugend. Erst luegen und dann selbstverliebt mit der Wahrheit oeffentlich kokettieren. Eine Ohrfeige fuer alle Erzieher in Familie und Schule.

markus könig

28.12.2009, 14:46 Uhr

@S. Weiss: meine Frage war, was uns die "Volks"-Partei beigebracht hat. Und nicht, was sie uns gebracht hat. Aber auf Ihren Kommentar hin kann man festhalten: Politik ist sowieso verkommen. Und wenn Sie glauben, dass es einer der "Volks"-Partei besser mit Ihnen meint, dann sollten Sie rasch Ihre Augen öffnen.

Armin Mazenauer

28.12.2009, 14:46 Uhr

a.BR Blocher hat absolut richtig gehandelt. Wäre er an die Oeffentlichkeit gegangen, hätte ihn die ganze vereinigte Linke (inkl. Presse) im wahrsten Sinne des Wortes fertig gemacht. Sozusagen das, was 2007 geschah, noch vorgezogen. Es wäre zu und her gegangen wie in einem Hühnerstall, wo ein verletztes Tier von den Artgenossen mit den Hakenschnäbeln kannibalisiert wird.

Stef Baumann

28.12.2009, 14:35 Uhr

Und wieder hallt ein Aufschrei der Anständigen und Aufrechten durch den medialen Blätterwald: Heikel, Lüge, Brisant, "nicht auszudenken, wenn" ... usw. usw. Tatsache ist, hätte Blocher vollumfänglich informiert, hätten sich alle Medien wie Aasfresser auf ihn gestürtzt und seinen Rücktritt gefordert. Nicht SVP-Bundesräte wären selbstverständlich mit baldigen Genesungswünschen überhäuft worden ...

Gianni Dal Pont

28.12.2009, 14:30 Uhr

@Annemay Ruhsteller bin vollkommen ?hrer Meinung ! Bereits heute ist diese Gesch. in allen Medien ! @ Sibylle Weiss , Sie fragen was die anderen Parteien gebracht haben ? Arbeitsplaetze für Psychiater , Psychlogen ,Sozialaufstockungen in Milliardenbetraege, Angestellten in diesen Aemter, spez. Anwaelte für Flüchtlinge , Hilfswerke , Gefaengniss-Personalaufstockung , u.s.w. : )

Erich Lützenberger

28.12.2009, 14:23 Uhr

Ich bin 74 und habe Blocher mit 30 cm Darmentfernung übertroffen. Dazu zwei Knieprothesen und vor 6 Monaten eine Herzoperation mit 3 Bypass u.a. mehr. Sehen Sie Herr Blocher: wir sind alle sterblich und sollten uns für den Rest unseres Lebens nicht so wichtig nehmen. Ihrer Gesundheit würde DIESE SPÄTE EINSICHT speziell gut tun: Die Schweiz wird es auch noch ohne Blocher geben! Gute Besserung!!!

Daniel Landwehr

28.12.2009, 14:21 Uhr

Na ja, dass Blocher nicht die Wahrheit sagte ist nicht weiter überraschend. Was aber inakzeptabel ist, ist, dass er als Bundesrat seine eigenen Bundesratskollegen anlog. Nicht auszudenken, was das in einem Ernstfall hätte bedeuten können. An die Kommentatoren, die von "Privatsache" schreiben: Falsch, der Gesundheitszusatnd eines Bundesrates ist eben nicht Privatsache!

Markus Büchi

28.12.2009, 14:15 Uhr

Wie ich sehe, Blocher bewegt nach wie vor! Schlage vor, dass alle Lesebriefschreiber mit Blocher an eine Arena Sendung eingeladen werden. Vielleicht kommen noch andere Blinddärme? könnte interessant werden, weil wir sonst ja keine anderen Probleme haben!

Annemay Ruhstaller

28.12.2009, 14:05 Uhr

Bravo, Herr Blocher! Das war das einzig richtige Verhalten in Anbetracht unserer sensations-geilen Medien! Nicht auszudenken, was für eine Geschichte aus dieser eigentlichen banalen OP gemacht worden wäre. - Das Verhalten hat nichts mit der SVP zu tun. Die Medien hätten bei jedem Bundesrat eine unverhältnismässige Ge- schichte gemacht!

Sibylle Weiss

28.12.2009, 14:02 Uhr

Herr König.Was haben uns den die anderen Parteien, natürlich ausser das Bevölkerungswachstum,was erst noch mit einem Wirtschaftswachstum verwechselt wird, gebracht?

Tom Kuhn

28.12.2009, 14:01 Uhr

Ist das jetzt so wichtig, damit der Name *Blocher* wieder herum geistert? Na, wohl nix News sondern alte Geschichten von vor vorgestern. Ok - die Hauptsache ist, dass der Name Blocher weiterhin geschrieben ist, und der Narzist sich selber liest. Jetzt versucht Blocher sogar mit solchen alten Stories nochmals in die Schlagzeilen zu kommen. Kein Wunder schwärmt Mörgeli noch von damals. History!

Max Wipf

28.12.2009, 13:59 Uhr

Blochers Vorgehen ist absolut verständlich. Letztlich sind es die Medien und wir als deren Konsumenten, die aus diesem Vorfall eine grosse Story machen, bzw. mit Sicherheit gemacht hätten! Blocher hat kaum aus Eitelkeit diesen Weg gewählt, er hat uns mit Voraussicht völlig sinnlose, lange andauernde Spekulationen erspart. Auch dafür danke ich ihm.

Benno Fässker

28.12.2009, 13:55 Uhr

Wurde die Auszeit von Herrn Alt-Bundesrat Blocher als Ferien abgebucht oder zog er nur die Überstunden ein? Oder wurde die Abwesenheit als "Geschäftsreise" deklariert?

Jürg Schmid

28.12.2009, 13:54 Uhr

Wer einmal lügt dem glaubt man nicht auch wenn er die Wahrheit spricht. - Nachdem er so lange geschwiegen hat würde er besser weiter schweigen. Aber wahrscheinlich will er sich jetzt als Held verkaufen.

Kurt Altorfer

28.12.2009, 13:52 Uhr

Im Spital liess er sich unter einem falschen Namen registrieren! Gerne wüsste ich unter welchen Namen er sich eintragen liess. Hoffentlich war es kein linker Politiker der seinen Namen für diese traurige Geschichte hergeben musste.

Geraldine Blum

28.12.2009, 13:49 Uhr

@Werner Meier: Ja, so ist er eben unser (Dr. iur) Christoph, ein richtiger Winkelanwalt? Mit diesem Winkelzug viel näher als beim Winkelried.

Sabrina Meier

28.12.2009, 13:49 Uhr

Das ist purer Zynismus. Wen interessiert es, ob ein alt-Bundesrat irgendwann mal einen normalen alltäglichen OP-Eingriff hatte? Vielleicht hatte BR Stich, Gnägi, oder Kopp auch einen? Vielleicht hatte Bundesrätin Leuthard soeben einen "Pfnüsel", dass wäre doch eine Katastrophe, wenn wir dies nie erfahren würden....

Bruno Christen

28.12.2009, 13:42 Uhr

Es ist schon erstaunlich,wie Blocher sich da als angehendes Vorbild mit seiner Krankengeschichte umging.Aber er fühlte sich sicher als unersetzlich wie immer.

Andreas Baumann

28.12.2009, 13:36 Uhr

Meine Güte, wer interessiert so etwas? Blocher ist Geschichte.

Boris Hanibal

28.12.2009, 13:35 Uhr

Wer einmal lügt dem glaubt man nicht auch wenn er die Wahheit spricht ! Wann wachen die SVP resp. Blocher hörigen endlich auf !

Martin Fischer

28.12.2009, 13:30 Uhr

Wenn man die Leserkommentare liesst, zeigt sich immer das gleiche Bild: schwarz - weiss; für Blocher oder gegen Blocher; für SVP oder gegen SVP... Meiner Meinung ist dieser Umstand die logische Konsequenz einer seit Jahren zunehmenden Polarisierung in der politischen CH-Landschaft. Mir ist diese Polarisierung langsam verleidet. Ich möchte wieder mehr konstruktive Auseinandersetzung!

Marc Lerjen

28.12.2009, 13:30 Uhr

Für das Bedürfnis nach Geheimhaltung habe ich Verständnis. Für das belügen des BR nicht. Das war nur unehrlich und paranoid. Was mich aber fast mehr befremdet, dass dasselbe Medium, dass Geierjournalismus (z.B. vor Polanskis Chalet) betreibt, sich nicht zu dumm ist diesen gleichenortes zugeisseln.

joschka neth

28.12.2009, 13:30 Uhr

Meiner Meinung nach ist es jedem selbst überlassen, wieviel er von seiner Privatsphäre preisgibt. Dieser Sachverhalt hat keine Auswirkung auf die Politik und auf die Schweiz. Die Medien hätten natürlich liebend gerne den besten Bundesrat aller Zeiten vom Sockel gestürzt.

Karl Müller

28.12.2009, 13:29 Uhr

Herr Blocher hat 100% richtig gehandelt. Nicht auszudenken, wie die sensationsgeile Journaille sich auf dieses Thema gestürzt hätte.

markus könig

28.12.2009, 13:29 Uhr

@A. Stoffel: hört doch auf auf Blocher herumzuhacken? Was hat uns die "Volks"-Partei in den letzten 10 Jahren denn anderes beigebracht?

Laurens van Rooijen

28.12.2009, 13:27 Uhr

So was nenn ich eine Kim-Jong-Iliade auf gut Schweizerisch. Da meint einer, dass gesundheitliche Probleme seinem Image als Macher schaden, und belügt darum ein Gremium, dessen Teil er ist. Darauf folgt der heimliche Klinikaufenthalt mit Operation und das Stillschweigen aller Beteiligten. Eigentlich ein träfer Stoff für die Weltwoche, aber die skandalisiert ja bekanntlich nur in eine Richtung.

Arthur Bassi

28.12.2009, 13:24 Uhr

@ Kurt Naef: meinten Sie nicht Denkmalschutz ?? .......

Valerie Sue Evans

28.12.2009, 13:21 Uhr

Was geht das die Öffentlichkeit an? Das ist reine Privatsache. Zudem, der Darm hat nichts mit dem Gehirn zu tun. Warum beschränken sich die Medien nicht auf die Leistungen von Christoph Blocher? Ich bin weder links noch rechts orientiert, aber ich schätze Herrn Blochers Anstrengungen für eine bessere Schweiz. Schade, dass er nicht mehr Bundesrat ist.

Lina Roce

28.12.2009, 13:18 Uhr

Das müsste sich mal eine Bundesrätin erlauben, Blocher würde als erster „das DARF sie nicht!“ schreien. War ja bekanntlich nicht seine einzige Lüge im Amt. Es bestätigt nur meinen Eindruck: je überforderter, desto polter. Happy New Year Mrs. Kopp.

Hans Peters

28.12.2009, 13:13 Uhr

@Pauli (1. Beitrag) - ja, warum wohl bringt er es in die Medien ??? - Ganz einfach, damit er es noch sagen kann und nicht irgend ein Krankenpfleger oder -schwester und somit dem Spital schadet ! - Hat aber nichts mit Blocher zu tun, sondern ein Phänomen aller Promis : sie sind einer mediengeilen Meute ausgesetzt. Schade, dass wir es soweit gebracht haben.

Roman Meier

28.12.2009, 13:11 Uhr

Dem sag' ich: der hungrigen Medienmeute endlich mal ein's ausgewischt. Bravo! Manchmal kommen einem diese Leute nämlich wirklich nur noch vor wie gierige Aasgeier, die sich auf alles und jeden stürzen (siehe gerade wieder den Fall Polanski). Mit seriösem Journalismus hat das nichts mehr zu tun.

Lukas Niederberger

28.12.2009, 13:02 Uhr

Ziemlich durchschaubar, wie der TAGI mit diesem Artikel die damaligen Geschehnisse zu skandalisieren versucht. Wer wissen will, was Herr Blocher mit seiner Schilderung wirklich zum Ausdruck bringen wollte, soll es sich auf teleblocher.ch selber anschauen.

Yves Aeschi

28.12.2009, 12:57 Uhr

Soviel zum Thema "Mehr Klartext", wie die SVP auf ihren Plakaten schrieb. Ein weiteres Beispiel für die Selbstherrlichkeit einiger Exponenten der Partei.

Kurt Naef

28.12.2009, 12:54 Uhr

Und wo bleibt hier der Datenschutz?

Sibylle Weiss

28.12.2009, 12:52 Uhr

Diese Schadenfreude ist unangebracht.Und punkto Schlagzeilen über die Feiertage,wurden schon ganz andere Dinge ausgegraben (Ereignisse vor 40 Jahren).Da kann man sich auch fragen,wieso dies erst jetzt zum Vorschein kommt,eben; mangels Themen,ganz einfach!U.meines Erachtens hat nicht die SVP sondern die übrigen Pateien versagt u.dies stinkt halt so manchem Nicht-SVPler!

Michael Meienhofer

28.12.2009, 12:46 Uhr

Es ist ein Armutszeugnis für die Presse-Welt in einer Demokratie, wenn man solche Gegebenheiten als Politiker geheim halten muss, ansonsten wäre es für die sogenannte JEKAMI-Presse ein besonderes Fressen gewesen, Blocher auf dem Spitalbett wohl noch seinen Nachfolger bekannt zu geben. Gut so, ansonsten wir immer mehr Artikel lesen müssen, die wir zu unserem täglichen Leben nicht benötigen !

Angelo Stoffel

28.12.2009, 12:45 Uhr

Hört doch endlich auf ständig auf Herrn Blocher herumzureiten, wir Eidgenossen können alle froh sein einen so fähigen Mann in unserer verkorksten Regierung zu haben. Ist es nicht schon genug dass gewisse Kreise unsere Demokratie abschaffen wollen?

Albert ulrich

28.12.2009, 12:45 Uhr

ich hätte gleich gehandelt wie Herr Blocher. Ausser dass der Blätterwald etwas mehr Stoff zum füllen der Seiten gehabt hätte, wäre keine die Welt verändernde Situation entstanden. Bravo Herr Blocher!

Heinz Fritschi

28.12.2009, 12:44 Uhr

ach, der alte Blocher will wieder mal in die Medien. Da er politisch nichts mehr zu bieten hat, gibt es halt "Innereien" auszubreiten. Vielleicht bringt er mal eine Geschichte, wo er NICHT gelogen hat, wäre mal was Neues.

Dr. Philipp Balscheit

28.12.2009, 12:44 Uhr

Da ist einer Teil der Regierung und klärt seine Kollegen nicht über einen derart wichtigen Umstand auf. Eine Unverschämtheit und grobfarlässig dazu, schämen sollte er sich!

Dieter Ritter

28.12.2009, 12:42 Uhr

Für andere Politiker wäre so eine Operation Grund genug gewesen, der politischen Bühne ein Jahr fernzubleiben. Die Geschicht zeigt exemplarisch das zerrüttete Vertrauensverhältnis auf, dass bis heute in unserem höchsten Gremium herrscht. Hoffentlich wird der BR bald durchs Volk gewählt!

Peter Meier

28.12.2009, 12:41 Uhr

@ E. Pauli Damit er im Gespräch bleibt, natürlich. Dass das damals nicht in die Presse kam ist sicher richtig. Aber den BR dermassen anlügen. Er hätte ja Walter Andreas Müller an die Sitzung schicken können.

Beat Feurer

28.12.2009, 12:41 Uhr

Typisch Blocher: unnötiges Aufsehen um die eigene Person braucht er nicht, es sei denn es geht ihm um eine bestimmte Sache. Wäre schon cool, es gäbe mehr Bundesräte vom Zuschnitt Blochers, egal aus welchem politischen Lager!

Anton Zagar

28.12.2009, 12:40 Uhr

Zum Glück ist er schon weg, sonst müsste man ihn des Bundesratsamts entheben. Skandallös was Herr Blocher glaubt sich alles leisten zu können.

Doris Häubi

28.12.2009, 12:40 Uhr

Es ist erschreckend. Selbst eine offenbare Erkrankung eines Menschen kann so manchen nicht davor abhalten, in seiner von Hass und Abneigung geprängter Gesinnung auf diesen einzuschlagen und Verschwörungstheorien breitzutreten. Während andere -gerade im Amt des Bundesrates- auf Mitleid spielen und ihr Leiden auskosten, verschwieg es Herr Blocher. Jenseits, wenn man das noch negativ auslegt

Peter Brinner

28.12.2009, 12:40 Uhr

...ist doch alles halb so wild. Der wichtigste Punkt ist doch es Hr. Blocher wieder besser geht. Obschon sich die einen oder anderen an diesem Vorgehen ärgern....

Rolf Iseli

28.12.2009, 12:38 Uhr

Genau so funktioniert doch unsere Landesregierung. Keiner weiss was der Andere macht. Die einen lassen sich operieren, andere fliegen nach Lybien, andere händigen Dokumente an Steuerbehörden aus etc. Das Volk stimmt entgegen der Erwartung des Bundesrates und die Wirtschaft diktiert wo's lang geht.

Manuela Meier

28.12.2009, 12:37 Uhr

Herr Vonplon geht mit Blocher ziemlich hart ins Gericht. Die Worte, mit welchen er diesen qualifiziert sagen auch einiges aus über ihn selber. Ich persönlich verstehe das Versteckspiel Blochers gut, man weiss ja dass alles was dem Bundesrat bekannt war sickerte auch in die Medien durch. Wie das kommentiert worden wäre bestätigt der Ton von Herrn Vonplon. Couchepin hätte wohl auch Freude gehabt.

thomas gerber

28.12.2009, 12:35 Uhr

das zeigt einmal mehr, dass blocher nicht glaubt, dass die regeln der demokratie für ihn gelten. er ist niemandem rechenschaft schuldig, weil er das wahre volk vertritt.

Erst Meier

28.12.2009, 12:34 Uhr

Das zeigt nur, wie gross das Vertrauen von Herrn Blocher in seine Kolleginnen und Kollegen war. Es ist einfach nicht für ein Exekutivamt gemacht.

Werner Meier

28.12.2009, 12:28 Uhr

Ja, so ist er eben unser Christoph, ein richtiger Winkelried.

René Merten

28.12.2009, 12:27 Uhr

Was hätte er einen grossen Wirbel machen sollen- die linken Medien hätten ja wieder negativ berichtet und zum Rücktritt aufgefordert. Ein allfälliger Ausfall von BR Blocher wäre für unser Land verheerend gewessen. Man sieht ja, wie es im Bundesrat ohne ihn zu und her geht. Inkompetenz und Führungsschwachen am laufenden Band zeigen einige Bundesräte. Und immer noch keine Rücktritte!!

Pankraz Aeschlimann

28.12.2009, 12:26 Uhr

Natürlich wird es jetzt viele geben, die diese Vorgehensweise als besonders magistral und staatsmännisch erachten.

Urs Honegger

28.12.2009, 12:23 Uhr

Diese Geschichte passt doch hundertprozentig zu Herr Blocher.

Ernst Pauli

28.12.2009, 12:23 Uhr

...und warum bringt Blocher diese Story jetzt in die Medien? Schöne Weihnachtsgeschichte zu einer Zeit, wo wenig läuft. Und vermutlich ein weiteres Versagen unseres Geheimdienstes, der schon damals wie heute der SVP unterstellt war resp. ist. Man sollte diesen Mann fichieren.

Nachtrag 30.12.09: Nach dem riesigen Echo und den gespaltenen Meinungen fand Christoph Blocher kurz vor Jahresende, mit der Unwahrheit sei es so, dass oft der Zweck die Mittel heilige. Jeder Mensch lüge in diesem Sinn täglich. Beispielsweise, wenn er sage, er habe keine Zeit oder eine Person anlüge, sie sehe gut aus. Seine Notlüge hätten niemandem geschadet. Er habe sich in den Ferien operieren lassen und habe damals genau gewusst, dass der Bundesrat nicht dicht gehalten hätte.