Sonntag, 6. Dezember 2015

Frage des Tages:

Wer ist der richtige Klaus?

Photo 20 Min.

Eine Sprengkandidatin wird ins Spiel gebracht

Die Spannung wächst

Eine Frau und ein Mitglied der SVP wäre ein idealer Sprengkandidat.

20 Minuten fragt sich (Ich zitiere):



Ist Widmer Gysel die neue Widmer-Schlumpf?

 Vier Tage vor den Bundesratswahlen kommt eine neue Sprengkandidatin ins Spiel: Die Schaffhauser Finanzdirektorin Rosmarie Widmer Gysel.



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Plötzlich kommt sie als Sprengkandidatin für die 
Bundesratswahlen ins Gespräch:
 Die Schaffhauser Regierungsrätin Rosmarie Widmer Gysel.


Es war kaum mehr als eine Randnotiz: Am 9. Dezember 2007, vier Tage vor der Bundesratswahl, berichtete die «NZZ am Sonntag» über mögliche Sprengkandidaten, die gegen den SVP-Übervater Christoph Blocher ausgespielt werden könnten. Im Vordergrund stand das Szenario, dass die CVP den verlorenen Sitz von Ruth Metzler zurückergattern könnte. Nur beiläufig wurde erwähnt, dass am Wochenende in links-grünen Kreisen auch «die Bündner SVP-Regierungsrätin Eveline Widmer-Schlumpf als mögliche Kandidatin genannt» worden sei. Was dann geschah, ist Geschichte.

Nun das Déjà-vu: Vier Tage vor den Bundesratswahlen 2015 bringt die Zeitung erneut eine SVP-Regierungsrätin als Sprengkandidatin ins Spiel: Die Schaffhauserin Rosmarie Widmer Gysel. Sie steht der Finanzdirektion ihres Kantons vor – genau wie Eveline Widmer-Schlumpf damals im Bündnerland. Die 59-Jährige sei diese Woche an mehreren Veranstaltungen als mögliche Sprengkandidatin gehandelt worden, heisst es im Artikel. Für sie sprächen ihre Regierungserfahrung sowie «ihre Führungserfahrung in Wirtschaft und Militär, wo sie bis zum Oberst aufstieg». Auch ihre Herkunft – Schaffhausen hatte noch nie einen Bundesrat – könnte ihr zum Vorteil gereichen. 

«Ich wäre die falsche Person»

Auf Anfrage winkt Rosmarie Widmer Gysel aber ab: «Ich musste schmunzeln, als ich meinen Namen in der Zeitung gelesen habe. Das ist nichts weiter als das übliche Spiel vor den Bundesratswahlen.» Sie stehe dazu, dass sie nicht in allen Punkten auf SVP-Linie politisiere. «In Schaffhausen wird das weitgehend akzeptiert, aber für den Bundesrat wäre ich damit die falsche Person.» Damit nun Ruhe einkehre in der Landesregierung, dürfe sich die Geschichte von Eveline Widmer-Schlumpf nicht wiederholen. «Nur, wenn ein linientreuer SVP-Kandidat gewählt wird, kann die Partei ihre Verantwortung im Land wahrnehmen.» Sie würde eine Wahl deshalb ablehnen.
Dass die Schaffhauser SVP gerne endlich zu einem Bundesrat käme, ist kein Geheimnis. Nachdem es keiner ihrer Kandidaten auf das Dreierticket geschafft hatte, teilte die Partei per Communiqué mit: «Die wählerstärkste SVP-Kantonalpartei der Schweiz nimmt mit grosser Enttäuschung zur Kenntnis, dass keiner der beiden renommierten Bundespolitiker Hannes Germann oder Thomas Hurter von ihrer Bundeshausfraktion nominiert wurden.» Dass stattdessen ein «parteiexterner» Lega-Politiker und ein «dritter, welscher Bundesrat» portiert werden, werfe Fragen auf. Widmer Gysel sagt dazu: «Natürlich wäre es schön, wenn Schaffhausen irgendwann zu einem Bundesrat käme. Wenn überhaupt, dann stünden derzeit aber Hannes Germann und Thomas Hurter im Vordergrund.»
Hurter und Germann waren von der SVP-internen Findungskommission aufgestellt worden, verpassten aber den Sprung auf das Dreierticket. Auch sie gelten deshalb weiterhin als mögliche Sprengkandidaten. Laut der «SonntagsZeitung» glauben links-grüne Strippenzieher von Hurter, dass er eine Wahl in den Bundesrat auch gegen den Willen seiner Partei annehmen könnte. Der Linienpilot machte sich als Präsident der Sicherheitspolitischen Kommission einen Namen. Für Hannes Germann spricht, dass er im Ständerat viel Rückhalt geniesst. Er präsidierte die kleine Kammer im letzten Jahr. Ein SP-Kadermitglied geht sogar so weit, zu sagen: «Wenn Germann antritt, ist er gewählt.»

NZZ am Sonntag schreibt:


Die Schaffhauser Regierungsrätin Rosmarie Widmer Gysel wird als Sprengkandidatin aus der SVP für den Bundesrat gehandelt.

Die offiziellen Kandidaten der SVP überzeugen viele nicht. Die SP sucht nach möglichen Sprengkandidaten. Auch Bürgerliche hoffen noch auf eine Überraschung

BLICK übernimmt heute ebenfalls diese Thematik:


Wer sprengt das SVP-Dreierticket? 

KOMMENTAR: Je konkreter und intensiver solche Optionen in den Medien thematisiert werden, desto unrealistischer werden solche Spiele. Erfolg haben Coups nur, wenn niemand vorher davon erfährt und nur ganz wenige in eine derartige Aktion eingeweiht sind.
Die Nacht und Nebelaktion mit Widmer-Schlumpf war deshalb ein Erfolg beschieden, weil jener Coup generalstabsmässig bis ins letzte Detail im Stillen ausgearbeitet worden war und unter der Strippenführung einer kleinen Kerngruppe bis zum Wahlmorgen geheim gehalten werden konnte.
Damit will ich nicht sagen, dass es am 9. Dezember keine Ueberraschung mehr geben könnte. Während der Wahl kann es immer noch zu einer Eigendynamik kommen. Wer weiss, ob derzeit nicht im Stillen erneut eine Aktion gegen den SVP Fürungsstil ausgeheckt wird, der aber nicht publik geworden ist. Es hätte genügend Politiker, die der erfolgreichen SVP ein Schnippchen schlagen möchten. 
Uebrigens:
(Quelle SRF)
Bundesratswahl: Widmer Gysel steht nicht zur Verfügung (Artikel enthält Video)

Bundesratswahl: Widmer Gysel steht nicht zur Verfügung

Sank Nikolaus und Krampus

 
(Ich zitiere nikolaus.nl)
Früher lag der Schwerpunkt der Erziehung auf Druck, Strafe und Angst.
Heute legt man Wert auf positives Verstärken, Freude am Erfolg, Selbstmotivation und Wertschätzung.
 
EIN BLICK ZURUECK:
der Krampus
[ oder Knecht Ruprecht - Klaubauf - Pelznickel - Hans Muff - Hans Trab ]

Gefürchtet bei den unartigen Kindern ist ein zotteliges (und nicht schön anzuschauendes) Wesen verschiedener Bezeichnungen wie Krampus (Österreich) oder Knecht Ruprecht bwz. Klaubauf (Deutschland).
Nennen wir das pelzige Wesen in weiterer Folge der Einfachheit halber einfach Krampus.

Im 19. Jahrhundert war es vielerorts Brauch, dass der Krampus gemeinsam mit dem Heiligen Nikolaus am 6.12. durch die schneebedeckten Landschaften zog und als Schreckgestalt den unartigen Kindern Prügel androhte.

Im 20. Jahrhundert wurde der Brauch jedenfalls vielerorts dahingehend verändert, dass der Krampus zu einem selbstständigen Gabenbringer wurde (Krampus-Schokolade), der die Kinder am 5.12 (Nikolausabend) besucht. Vermutlich wurden die schlimmen Kinder im Lauf der Zeit braver:-)
Der Tradition folgend findet man aufwändige Krampusumzüge sehr oft noch in ländlichen Gebieten, beispielsweise Tirol und Vorarlberg (Österreich) und Bayern (Deutschland). Wahre Kunstwerke sind die geschnitzten Krampusmasken mit echte Hörner, Rute und furcht erregend klirrenden Ketten.
Vielerorts laufen diese Krampusse (vielerorts auch Perchten genannt) durch die Straßen der Gemeinden und Städte und versuchen nicht nur bei Kinder ordentlich Furcht einzuflößen.

                                   
Eine Krampusgeschichte

Irgendwo in Österreich im Paznauntale , den Ort nennt die Sage nicht, lebte ein unglückliches Ehepaar, das unter anderem auch ein Kind hatte, welches ihnen sehr viel Verdruss machte und durchaus nicht gehorchen wollte. Oft drohte die Mutter dem Kinde: "Wenn du gar nicht folgsam sein willst, so übergebe ich dich ganz gewiss einmal dem Krampus!" Aber die Drohungen nützten wenig oder gar nichts; das Kind blieb böswillig, halsstarrig und unfolgsam und schlug Mahnungen und Drohungen der Eltern in den Wind. Als nun der Sankt-Nikolaus-Tag herankam, welcher den guten Kindern schöne Geschenke bringt, da stellte sich am Vorabend desselben in der Stube, wo sich das ungeratene Kind mit den Eltern befand, ein furchtbar hässlicher Krampus ein, mit langen Hörnern und glühenden Augen. Dieser fragte die Eltern mit hohler Stimme: "Darf ich das schlimme Kind da mitnehmen?"
Die Eltern hatten zwar keinen Krampus bestellt, meinten aber, dass ein Nachbar sich den Spaß gemacht habe, das Kind zu erschrecken und auf bessere Bahn zu lenken, und sagten: "Ja!"
Der Krampus fragte zum zweiten Male: "Darf ich es wohl gewiss mitnehmen?" Und abermals erlaubten es die Eltern. Nun fragte der Krampus zum dritten Male: "Und darf ich es im vollen Ernst mitnehmen?" Und die Gefragten bejahten es zum dritten Male. Der Krampus nahm es nun auf und trug es zur Türe hinaus. Draußen hörte man von den Lüften herab einen herzzerreißenden Schrei vom Kinde und weiter nichts mehr. Wie die Eltern sich nun hinausbegaben, um nachzusehen, wohin der Krampus mit dem Kinde gegangen sei, fand sich nirgends eine Spur, kein Tritt vor dem Hause, der frisch gefallene Schnee überdeckte alles rundherum rein und sauber, und das Kind war für immer verloren; der Krampus war kein Maskenscherz, es war der Böse. Die Mutter ist an Gewissensskrupeln siech geworden und bald gestorben.


DER SAMICHLAUS-KNIGGE HEUTE:


(Quelle SRF)
In der Tradition ist der «Samichlaus» der gute Mann aus dem Wald. So soll er sich grundsätzlich auch verhalten:

  • Billige Gummistiefel oder Bluejeans unter dem Mantel sind Tabu.
  • Der Bart soll üppig weiss und gestutzt sein.
  • Weisse Handschuhe sind Pflicht.
  • Der Händedruck ist nicht allzu fest, aber deutlich.
  • Worte, die er an die Kinder richtet, soll er sorgfältig wählen: Er soll nicht drohen und dem Kind nicht das Gefühl geben, es sei schlecht oder böse.
  • Er darf ruhig auch ein paar ernste Worte an die Eltern richten – das mögen die Kinder.

Samstag, 5. Dezember 2015

Sprachverstümmelung

Der gesunde Menschenverstand ist gefragt

Seit Jahren bemühen sich nicht nur Sprachpolizistinnen um eine geschlechterneutralen Sprache. Viele tun sich aber schwer dabei. Die Bemühungen führten tatsächlich zu groteskesken Formulierungen. Es ist erstaunlich, dass immer noch versucht wird, unlogische und falsche Formulierungen durchzusetzen.
 Wir müssen vermeiden, dass sich nicht über die Sprachverstümmelung ein umgekehrter Sexismus etabliert.


Ich zitiere 20 Min

SVP-Nationalrat Maximilian Reimann wehrt sich nun gegen die «Verbastardisierung» der deutschen Sprache. Gemeint ist das sogenannte Binnen-I.






Maximilian Reimann, SVP-Nationalrat aus dem Kanton Aargau, regt sich auf, weil das Eidgenössische Aussendepartement in einem Positionspapier von «SchweizerInnen» und «AuslandschweizerInnen» spricht. In einem Vorstoss will er wissen: «Wann schiebt der Bundesrat dieser Art von Verbastardisierung der deutschen Sprache endlich und konsequent den Riegel?»
«In ein deutsches Wort gehört kein Grossbuchstabe», betont der Nationalrat. So habe man es bereits Anfang der Neunzigerjahre in einer parlamentarischen Kommission angeordnet, der er selber angehört habe, mit Wirkung auch für die Bundesverwaltung. Wenn eine Formulierung geschlechtergerecht sein solle, dann sei die männliche und die weibliche Form auszuschreiben.
Genderforschung ist schon weiter
Juso-Präsident Fabian Molina findet die Einstellung von Reimann antiquiert. «Man merkt definitiv, dass Reimann schon sehr alt im Kopf ist.» Die Gleichstellung der Geschlechter, auch in der Sprache, sei ein anerkanntes Ziel. «Wenn man sich heutzutage noch über das Binnen-I aufregt, kann ich mir nur an den Kopf fassen.»
Die Juso würde es im Gegenteil begrüssen, wenn die sprachliche Gleichstellung noch weiter ginge. Die Genderforschung hat diesbezüglich bereits verschiedene Vorschläge gemacht. So setzten sich Germanistik-Studenten an der Uni Zürich für geschlechterneutrale Endungen mit Sternchen oder -x ein. Eine andere Möglichkeit ist der Unterstrich, wie zum Beispiel
«Schüler_innen».

Durch solche Endungen sollen auch Menschen berücksichtigt werden, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen oder sich nicht entscheiden wollen oder können. Bei der Stadt Bern hält man Mitarbeiter dazu an, geschlechtsneutrale Begriffe wie «Das Elter» anstatt «Mutter oder Vater» zu verwenden.
Laut der Bundeskanzlei hat sich das EDA offenbar tatsächlich einen Fauxpas erlaubt – sie hat einen eigenen Leitfaden zum Thema, welcher regelmässig aktualisiert wird. René Lenzin von der Bundeskanzlei sagt: «Das Binnen-I ist in der behördlichen Kommunikation nicht erlaubt.» Laut Leitfaden stören solche Kurzformulierungen den Lesefluss, es sollten darum im Fliesstext männliche und weibliche Formen ausgeschrieben werden.


(the)

KOMMENTAR:

Erstaunlich: In Frankreich gibt es kein geschlechtsneutrales Französisch. Ich hatte schon vor Jahren gehofft, die abstruse Wortschöpfung wie ELTER werde so verschwinden, wie sie gekommen sind. Doch scheint der Sprachpolizei der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen zu sein. Wie lange müssen wir uns noch mit den Versuchen, die Sprache zu verstümmeln, herumschlagen?
Es gibt eine Redaktion, die verlangt tatsächlich von den Journalisten auf die Verwendung des Begriffes Zebrasstreifen zu verzichten, weil das Wort Fussgänger maskulin sei. Sprachwissenschafter sind sich längst einig, dass viele Vorschläge der Genderforscher unsinnig sind.
Ziel der Sprache ist es, verstanden zu werden. VEREINFACHEN  ist für mich keine Hohlformel.
Auf alles, was die Sprache erschwert oder verkompliziert, dürfen wir ruhig verzichten. 
Den gesunden Menschenverstand sollten wir  nicht leichtfertig über Bord werfen.

LINKS:

Seit den Gleichstellungsdiskussionen forderten feministische Linguistinnen zu Recht, dass zahlreiche Begriffe, die ausschliesslich männlich geprägt waren, ...
www.rhetorik.ch/Feministisch/Feministisch.html

1. Jan. 2004 ... Das Sachbuch "Die Sprachpolizei" von Diane Ravitsch analysiert und kritisiert Fehlentwicklungen und Auswüchse dieser zum Teil grotesken ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Jan_01_2004.html


Das brennt der Bevölkerung unter den Nägeln

Politiker, welche die wichtigsten Sorgen der Stimmberechtigten nicht ernst nehmen,
müssen sich nicht wundern, wenn sie Stimmen verlieren.
Bildergebnis für was unter den nägeln brennt
Ich zitiere 20 Min:

Sorgen um die drei A

Am meisten Sorgen machen sich die Schweizerinnen und Schweizer um die drei A: 

 Arbeitslosigkeit/Jugendarbeitslosigkeit (56%, 5 Prozentpunkte),

Ausländerfragen (43%)

AHV/Altersvorsorge (38%, 1). 

Diese drei Bereiche führen die Sorgen-Hitliste seit Jahren in unveränderter Reihenfolge an.
Ebenfalls seit Jahren unverändert auf Platz 4 folgen mit 35 Prozent ( 9) Fragen zum Thema Flüchtlinge

Von Platz 9 auf 5 vorgerückt sind die Sorgen um den Euro.

Gleichauf liegt der Bereich EU/Bilaterale.
Auch wenn allfällige Arbeitslosigkeit sie beunruhigt: Vorderhand geht es den meisten Schweizerinnen und Schweizern (63%) wirtschaftlich gut oder sehr gut. 86 Prozent sind zuversichtlich, dass dies auch im kommenden Jahr so bleibt oder sogar besser wird. 13 Prozent allerdings schauen dem kommenden Jahr bang entgegen, so viele wie seit 2002 nicht mehr.

KOMMENTAR: Meine Freunde in Deutschland und in den USA wundern sich, dass Politiker kein Gehör mehr haben für die Aengste der Bevölkerung.
Im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik ist es erstaunlich, wie viele Akademiker die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt fürchten.
Die Politiker sollten die Ausländerfrage nicht schönreden und nicht nur der SVP das Beackern dieser Problematik überlassen.

Freitag, 4. Dezember 2015

E-Mail Kommunikation

Interne E-Mail-Kommunikation

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Viele denken: "Das ist ja nur ein interner Gedanke. Fehler nehme ich somit in Kauf." Das kann sich rächen.
Nachlässigkeiten können den Arbeitsfluss nachhaltig stören.

Wie können Sie peinlich Fehler vermeiden?
Folgende  Fehler sind häufig anzutreffen:




Mit den nachfolgenden Regeln sind Sie  auf der sicheren Seite:

--> Eine Anrede, sei es auch nur ein schlichtes „Hallo“, sollte schon drin sein. Auch eine abschliessende Grussformel. Es gibt Ausnahmen im Arbeitsteam: Da kann es beispielsweise nur heissen: Einverstanden!


--> Kurz und sachlich formulieren lohnt sich d.h. knapp und präzise formulieren. Eine E-Mail beschleunigt dadurch die Informationsübermittlung.

--> Obwohl ein E-Mail kein Geschäftsbrief ist, überprüfen Sie die Rechtschreibung und Grammatik.

--> Meinungsverschiedenheiten nie per E-Mail austragen. Kritik und Aerger wird immer  mit dem Betreffenden in einem vier Augengespräch bereinigt. Rufen Sie ihn zumindest an.

--> Generell gilt: Ärger, Zorn, Gereiztheit, Euphorie und Ungeduld verleiten zu Äußerungen und Formulierungen führen, die den Empfänger irritieren und die Situation zusätzlich erschweren. Schreiben Sie  nie E-Mails, wenn Sie emotional aufgeladen sind. Warten Sie ab, bis sich Ihre Gemütslage beruhigt hat.

--> Pro E-Mail nur 1 Thema – ein aussagekräftiger Betreff darf nicht fehlen. Falls Sie mehrere Themen abhandeln, schreiben Sie separate E-Mails.

--> Wenn Sie eine E-Mail beantworten, senden Sie nicht automatisch die ganze Nachricht mit (alte Texte). Bei einem längeren E-Mail-Wechsel führt das nur zu Endlos-E-Mails und erschwert das Ausdrucken. Statt dessen können Sie in Ihrer Antwort die Stellen des Originaltextes zitieren, auf die Sie sich beziehen.

--> Keine Großbuchstaben. Das gilt in der Welt des Internets als SCHREIEN. Um ein Wort besonders hervorzuheben, können Sie es in *Sterne* setzen.

--> Setzten Sie ein Person nur auf „Cc“, wenn diese unbedingt den Inhalt kennen muss. Sind Sie sparsam mit der Funktion "Antwort an alle". Cc sind eine Seuche.

--> Beantworten Sie E-Mails möglichst rasch. Falls Sie selbst schnell eine Antwort brauchen, vermerken Sie im Betreff: „Erwarte rasche Antwort.

-->  Ich habe immer wieder gesehen, dass es sich lohnt, den Erhalt von wichtigen E-Mails von den Empfängern  bestätigen zu lassen („Bitte kurz bestätigen“). Sie dürfen auch die Antworten auf Ihre E-Mails aktiv einfordern: „Bitte Antwort/Feedback bis zum ...“
Uebermittlungsbestätigung "Nice to have" ist nicht zwingend nötig. Funktioniert übrigens nicht bei jedem E-Mail System.
Es kommt jedoch immer wieder vor, dass E-Mails als Spam ausgeschieden werden.

--> Lesbarkeit und Verständlichkeit ist das oberste Gebot.
(Kurze Sätze, bei längeren Texten: Absätze)

--> Beachten Sie auch die rechtlichen Bestimmungen (Urheberrecht, Vervielfältigungen bezeichnen usw.)

--> Antworten Sie nie auf Spam. Eine Binsenwahrheit, gegen die leider immer wieder verstossen wird.

--> Nutzen Sie Blindcopien BBC, damit der Verteilerkreis nicht offen gelegt ist.

--> Hübschen Sie Mails nicht mit Emoticons oder Bildern auf.
Damit verschwenden Sie nur Ressourcen. Nicht alle Mail Programms kommen übrigens damit klar.

--> Die Out-of-Office-Funktion ist zwar nützlich. Sie sollte aber sofort wieder deaktiviert werden, wenn man wieder im Büro zurück ist.


Klimagipfel und die Kohlekraftwerke als Dreckschleudern in Deutschland

40 Prozent der Energie kommt in Deutschland von den Kohlekraftwerken. Gabriel und Merkel kehren dies unter den Teppich!
Bildergebnis für Kohlekraftwerke als Dreckschleudern

Die Energiewende wurde gross angepriesen.
Der Ausstieg aus den CO2 freien Kernkraftwerken ging postwendend.
Doch mit dem Ausstieg der Dreckschleudern tut sich Merkel schwer. Ausgerechnet während des Energiegipfels zeigt sich, dass Deutschland diese Luftverschmutzer bis 2040 nicht los wird.

Ist das nicht bedenklich?

Bildergebnis für Kohlekraftwerke als Dreckschleudern

  (Ich zitiere EXPRESS):

Den grössten Anteil an der Stromerzeugung hat im nördlichen Nachbarland die Kohle.

Der Ende des Ausstieges der Kohlekraftwerke ist in weiter Ferne . Erst 2040!

In Deutschland wird noch immer das Gros der elektrischen Energie aus Kohle gewonnen. In Steinkohle- oder Braunkohlekraftwerken wird Kohle verbrannt, die dadurch entstehende Wärme lässt Wasser verdampfen, wodurch eine Turbine angetrieben wird. Über 40 Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms kamen 2013 aus Kohlekraftwerken: 19,7 Prozent wurden aus Steinkohle und 25,8 Prozent aus Braunkohle gewonnen.







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Aktivisten fordern zum Pariser Gipfel „Klimaschutz jetzt!“
Foto:
dpa


Wir schaffen das – als Angela Merkel (61; CDU) noch die „Klimakanzlerin“ war, war Optimismus Pflicht. Deutschland spielte zuerst eine  Vorreiterrolle bei den erneuerbaren  Energien. EXPRESS erklärt, was daraus  bis zum Weltklimagipfel geworden ist und wie es um unseren   Klimaschutz  wirklich steht.
Was hat sich die Bundesregierung vorgenommen?
Deutschland gilt unter den Industrie-Nationen, gemessen am CO2-Ausstoß von 1990, als Vorreiter, hat die Kyoto-Zielvorgabe (21 Prozent weniger) übererfüllt.  Am selbst gesetzten Ziel – 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß bis 2020 – wird Deutschland aber krachend scheitern. Die CO2-Emissionen sanken von  1990 (1250 Millionen Tonnen)   bis 2014  auf 912 Millionen Tonnen  – ein Rückgang um nur 27 Prozent.
Wie ist das möglich, obwohl die „Erneuerbaren“ schon so viele Marktanteile haben?  
Deutschland hat Abermilliarden Euro in den Ausbau von Windkraft, Biomasse,  Photovoltaik gesteckt.  Immerhin:  26 Prozent der Stromerzeugung kommen   von den „Erneuerbaren“. 

Aber gleich der nächste Riesenblock, die Braunkohle (25 Prozent  des Stroms), macht alles wieder kaputt. Von den 912 Millionen Tonnen  CO2 kommen 792 aus dem Energiesektor – 80 Prozent davon aus Braun- und Steinkohlekraftwerken. Von den zehn schmutzigsten Kohlekraftwerken weltweit seien allein fünf in Deutschland, so Grünen-Fraktionsvorsitzender Anton Hofreiter (45).

Was müsste bei der Braunkohle passieren?

Eine neue Studie von der Denkfabrik Agora verlangt, dass Deutschland bis 2040 aus der Braunkohle aussteigt, um die nationalen Klimaziele zu erreichen. Die SPD-Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (63) möchte das ebenfalls, kann sich aber nicht durchsetzen.

Wer verhindert den Ausstieg?

Die Braunkohle-Lobby   um die   SPD-nahe Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie. Die Lobby verhinderte auch die geplante CO2-Strafsteuer für Alt-Kraftwerke. Dabei könnten 36 ältere Braunkohle-Kraftwerke sofort ohne Folgen vom Netz, so eine Studie.
Bildergebnis für Kohlekraftwerke als Dreckschleudern

KOMMENTAR: Während die CO2 Belastung als eine der dringendsten weltweiten Aufgaben rasch gelöst werden sollte, ist von der unerfreulichen Situation mit den Dreckschleudern in den Medien kaum etwas zu lesen. Bei den Kohlekraftwerken gibt es erstaunlicherweise keinen sofortigen Ausstieg. Die Bevölkerung ist sich gar nicht bewusst, dass 40% des in Deutschland erzeugten Stroms aus Kohlekraftwerken stammt. Es ist bei diesen Umweltsündern - nicht wie bei den Kernkraftwerken - kein sofortige Ausstieg geplant. Die Union will nicht eingestehen, dass mit dem völligen Verzicht auf die Kernenergie die Wende nur mit dem Fortbestand der Dreckschleuder Kohlekraftwerk durchgezogen werden kann.
Es zeigt sich einmal mehr, dass sich Politiker von einer aktuellen Stimmung oft so stark beeinflussen lassen und durch vorschnelle Entscheide wichtige Parameter einfach ausgeklammert bleiben.
Die Regierung wird den Ball bei ihren Planungsfehlern weiterhin flach halten.