Samstag, 28. November 2015
Der Kontakt mit dem Publikum ist fortzusetzen
Der Publikumsrat beurteilte "Hallo SRF"
Zu überladen und zu grosse Hektik bei "Hallo SRF!"
"Raus aus dem Labor und regelmässig rein in den Radio- und TV-Alltag", fordert der Publikumsrat.
"Die
Sendung "Hallo SRF!" war eine gute Basis, die Fortsetzung verlangt nun
nach Konsolidierung, themenbezogenen Diskussionen sowie weniger Hektik",
dies eine der Forderungen des Publikumsrats an die Adresse von SRF.
Generell sei das Experiment gelungen, "jetzt aber raus aus dem Labor und
regelmässig rein in den Radio- und TV-Alltag".
Wie der Publikumsrat in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt, war "die Zeit war reif für ein Format, in dem sich SRF mit seinem Publikum austauscht". Aber es dürfe nicht bei der einen Sendung bleiben, sondern diese Form der Partizipation müsse institutionalisiert werden. "Das Bedürfnis sei offensichtlich sehr gross, wie die 6'000 Anfragen gezeigt hatten", heisst es. Zudem würden sowohl das politische wie auch das gesellschaftliche Umfeld für die Zukunft des Service public noch viele Fragen bieten, die diskutiert werden müssten.
Der Rat ist zudem der Ansicht, dass "Hallo SRF!" fürs erste Mal zu viel wollte: "250 Studiogäste mit Fragen, Anrufe direkt ins Fernsehstudio sowie Social media als weiteres Angebot. Das lässt sich nicht innert 45 Minuten Live-Sendung befriedigend beantworten und verlangt eine seriöse Nachbearbeitung". Daher die Forderung: Weniger aufs Mal, aber regelmässig mehr für die Zukunft. (pd/eh)
KOMMENTAR:
Erfreulich, dass auch der Publikumsrat meine Meinung teilt, dass der Dialog mit dem Publikum intensiviert werden muss.
Es darf nicht sein, dass vorab Journalisten Medienkritik betreiben.
LINK:
Wie der Publikumsrat in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt, war "die Zeit war reif für ein Format, in dem sich SRF mit seinem Publikum austauscht". Aber es dürfe nicht bei der einen Sendung bleiben, sondern diese Form der Partizipation müsse institutionalisiert werden. "Das Bedürfnis sei offensichtlich sehr gross, wie die 6'000 Anfragen gezeigt hatten", heisst es. Zudem würden sowohl das politische wie auch das gesellschaftliche Umfeld für die Zukunft des Service public noch viele Fragen bieten, die diskutiert werden müssten.
Der Rat ist zudem der Ansicht, dass "Hallo SRF!" fürs erste Mal zu viel wollte: "250 Studiogäste mit Fragen, Anrufe direkt ins Fernsehstudio sowie Social media als weiteres Angebot. Das lässt sich nicht innert 45 Minuten Live-Sendung befriedigend beantworten und verlangt eine seriöse Nachbearbeitung". Daher die Forderung: Weniger aufs Mal, aber regelmässig mehr für die Zukunft. (pd/eh)
KOMMENTAR:
Erfreulich, dass auch der Publikumsrat meine Meinung teilt, dass der Dialog mit dem Publikum intensiviert werden muss.
Es darf nicht sein, dass vorab Journalisten Medienkritik betreiben.
LINK:
12 Nov. 2015
Fazit:
Ein weiteres Kommunikations-Eigengoal der SRG Highlight«Hallo SRF», die
Sendung, die es nur gibt, weil die SRG bei der RTVG-Abstimmung im Juni
komplett abgestraft worden ist, hat sich spätestens nach der ...
Notiert von
marcus knill
um
02:09
Freitag, 27. November 2015
Gedanken über die ZEIT
Benjamin Franklin (1706 - 1790), US-amerikanischer Politiker, Naturwissenschaftler, Erfinder und Schriftsteller
Gedanken zur Grossveranstaltung:
16. DirectDay in Bern vom 24. November 2015
auf dem Weg zur Vertiefung der Thematik "Am Puls der ZEIT" von Stephan Klapproth begleitet.
Ich notierte mir an diesem Tag folgende "Hörfrüchte":

Hirnforscher Dr. Christian Scheier veranschaulichte die
16. DirectDay in Bern vom 24. November 2015
Zeit – vergänglich, verkäuflich, unbezahlbar.
Der 16. DirectDay steht ganz im Zeichen unserer kostbarsten Ressource.
Mit einem Aufgebot an renommierten Zeitgenossen, die dem Phänomen Zeit
nachspüren. Tiefgründig, provokativ, kontrovers. Melden Sie sich an. Ihre Zeit ist es wert!
Podiumsdiskussion: «Was bedeutet Zeit?»
In der Podiumsdiskussion des diesjährigen DirectDay ergründen der berühmte Herzchirurg Thierry Carrel, der gewiefte Kommunikationsexperte Dominique von Matt und die populäre Ex-Spitzenathletin Ariella Kaeslin die Bedeutung der Zeit aus völlig unterschiedlichen Perspektiven.
Mit prominenten Referenten und dem Ueberraschungsgast Hans- Dieter Genscher wurden wir im Kursaal in Bern
auf dem Weg zur Vertiefung der Thematik "Am Puls der ZEIT" von Stephan Klapproth begleitet.
Ich notierte mir an diesem Tag folgende "Hörfrüchte":
Hirnforscher Dr. Christian Scheier veranschaulichte die
SEKUNDENKOMMUNIKATION.
Um ein Gesicht wahrzunehmen nutzen wir gleichsam einen Autopiloten in unserem Gehirn. Dieser hilft uns die 11 Millionen Sinneseindrücke pro Sekunde zu verarbeiten.
Der Autopilot ist beim 1. Eindruck entscheidend.
Auch bei der Werbung geht es um "Sekundenkommunikation".
Der zwanzigste Teil einer Sekunde genügt, um Entscheide zu fällen. Impliziten Lernen ist dank dieser Fähigkeit des Gehirns möglich. Analoge Kommunikation wird immer wichtiger.
Wir werden beeinflusst von Bildern, Filmen, Geschenken, Belohnungen und persönlichem Gewinn.
Anitra Eggli, Digitaltherapeutin, warnte eindrücklich von der zunehmenden Zeitsklaverei.
Die Dauerbenutzung der digitalen Medien rund um die Uhr führt zu einer Abhängigkeit, die an Hörigkeit grenzt.
E-Mails
Handy
Web und SocialMediasucht
haben uns im Würgegriff.
Wir leiden permanent unter der panischen Angst, etwas zu verpassen.
Für Eggli ist Multitasking eine Körperverletzung.
Es ist leider für viele immer weniger wichtig, was kommuniziert wird, sondern nur, dass kommuniziert wird.
Es ist doch grotesk, wenn jemand an einem Meeting einer Person am Telephon sagt:
"Ich kann nicht telephonieren. Ich bin in einem Meeting"
Eigentlich lächerlich, wenn jemand am Telephon sagen muss, dass er nicht telephonieren darf.
Die Referentin veranschaulichte mit lustigen Photos unsere Handy-Hysterie:
- Velofahrer, der beim Fahren aufs Handy schauen
- Handybenutzung beim Lunch im Restaurant
- oder während des Schmusens
Die Thesen:
Jeder hat ein Recht auf Nichterreichbarkeit.
Lernen wir wieder zwei Stunden konzentriert zu arbeiten - ohne Unterbruch.
Führen wir Offlinephasen ein.
CC sind Zeittöter.
Entdecken wir wieder persönlich zu kommunizieren.
Entdecken wir wieder persönlich zu kommunizieren.
Das Betriebssytem sind SIE!! betonte Eggli.
Handy aus- Gehirn ein!
Weniger ist mehr denn je
In Anlehnung an das Pareto Prinzip 80/20 entwickelte Mauro Cosetti ein 50/100 Modell.
Er geht davon aus, dass wir 60 Prozent dessen, was wir tun, bleiben lassen oder ablehnen können.
Ich zitiere aus ZEITMANAGEMENT www.rhetorik.ch:
Das Pareto-Prinzip: heisst auch
die 80:20 Regel:
|
Notiert von
marcus knill
um
09:20
Donnerstag, 26. November 2015
Analyse Bundesratskandidat Aeschi
Was ein Kommunikationsprofi
über Thomas Aeschis Auftritte sagt
Der Bundesratskandidat sei medienrhetorisch top, hinterlasse aber einen zwiespältigen Eindruck, meint Marcus Knill. Und er sagt, ob der K.-o-Tropfen-Gag dem SVP-Politiker schaden könnte.
(Aus TAGI online)
Senkrechtstarter der SVP und Kronfavorit für die Bundesratswahl im Dezember: Thomas Aeschi.
Marcus Knill arbeitet als selbstständiger Kommunikationsberater und
Coach. Der Experte für Medienrhetorik aus Uhwiesen ZH coacht
Führungskräfte aus Wirtschaft und Staat, Politiker, Piloten,
Staatsanwälte, Lehrkräfte und Spitzensportler. Auf seinen Blogs Rhetorik.ch und Knill Blog
analysiert er regelmässig die mediale Öffentlichkeit und ihre
Protagonisten aus dem In- und Ausland. Auf Anfrage von
Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat Knill das Auftreten von Bundesratskandidat Thomas Aeschi analysiert. Hier folgt seine Einschätzung im Wortlaut:
«Der erste Eindruck prägt bekanntlich. Der junge, dynamische Bundesratskandidat überzeugt auf Anhieb dank seiner bescheidenen, unverkrampften Art. Der mehrsprachige Politiker wird in den Medien als weltoffen, intellektuell und integer beschrieben. Der strebsame Ökonom ist rhetorisch begabt und sehr gut ausgebildet (HSG und Harvard). Er spricht ohne Marotten. Niemand zweifelt an seiner Kompetenz. Ist dieser Kronfavorit nun wohl die Verkörperung der neuen SVP-Generation?
Während
des Sprechens fühlt man sich durch den wachen Blick angesprochen.
Dennoch sehen viele meiner Berufskollegen in den Gesichtszügen des
Senkrechtstarters etwas Zwiespältiges. Darauf angesprochen, nennen sie
Details – wie zum Beispiel das asymmetrische Gesicht, die schmale
Oberlippe, den schrägen Mund beim Sprechen oder auch die eng stehenden
Augen.
Wenn ich den Begriff ‹zwiespältig› nochmals aufnehme, so nicht des Gesichtes wegen (das ist für mich kein Kriterium), sondern hinsichtlich der Wirkung des Politikers. Er gibt sich in den Interviews sehr bescheiden. Jeder weiss aber genau, dass sich niemand ohne Ehrgeiz und Ellbogen so rasch emporarbeiten kann. Die Bescheidenheit muss somit bei dieser steilen Karriere relativiert werden. Ich zitiere einen Parlamentarier: ‹Sein Ehrgeiz kann zu Übereifer führen.› Er glaubt zu allem immer etwas sagen zu müssen. Mein Gesamteindruck: Trotz medienrhetorischer Topnote hinterlässt Aeschi einen zwiespältigen Eindruck.
Als strategisch denkender Unternehmensberater bedenkt Aeschi jedes Wort, jede Formulierung. Er antwortet eindeutig, ohne Zögern, ohne Füllwörter. Es besteht keine Gefahr, dass er in Fettnäpfchen tritt. Der talentierte Rhetoriker wirkt forsch und über Strecken etwas spröd. Aeschi sei immer sehr gut vorbereitet, heisst es. Aber die Sitzungen sind meist länger als geplant. Ob er wohl Mühe hat, Prioritäten zu setzen? Der Mangel an grosser, langjähriger Führungserfahrung scheint wohl das einzige nennenswerte Defizit des Bundesratskandidaten zu sein.
Als Präsident der Zuger SVP, die wegen der Sexaffäre um Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin unruhige Zeiten durchmachte, gelang es Aeschi, die Wogen in der Partei wieder zu glätten. Sein Auftritt im SVP-Wahlvideo «Welcome to SVP» und damit der Gag mit einer Flasche Zuger Kirsch und den K.-o.-Tropfen wird kaum einen Einfluss auf seine Bundesratskandidatur haben. Das wird Aeschi nicht schaden. Man kann es der SVP nicht verübeln, dass sie sich über die Sexaffäre lustig machte, nachdem die Strafuntersuchung nichts Relevantes ergeben hatte.»
Aufgezeichnet von Vincenzo Capodici.
(Erstellt: 25.11.2015, 16:54 Uhr)
«Der erste Eindruck prägt bekanntlich. Der junge, dynamische Bundesratskandidat überzeugt auf Anhieb dank seiner bescheidenen, unverkrampften Art. Der mehrsprachige Politiker wird in den Medien als weltoffen, intellektuell und integer beschrieben. Der strebsame Ökonom ist rhetorisch begabt und sehr gut ausgebildet (HSG und Harvard). Er spricht ohne Marotten. Niemand zweifelt an seiner Kompetenz. Ist dieser Kronfavorit nun wohl die Verkörperung der neuen SVP-Generation?
Wenn ich den Begriff ‹zwiespältig› nochmals aufnehme, so nicht des Gesichtes wegen (das ist für mich kein Kriterium), sondern hinsichtlich der Wirkung des Politikers. Er gibt sich in den Interviews sehr bescheiden. Jeder weiss aber genau, dass sich niemand ohne Ehrgeiz und Ellbogen so rasch emporarbeiten kann. Die Bescheidenheit muss somit bei dieser steilen Karriere relativiert werden. Ich zitiere einen Parlamentarier: ‹Sein Ehrgeiz kann zu Übereifer führen.› Er glaubt zu allem immer etwas sagen zu müssen. Mein Gesamteindruck: Trotz medienrhetorischer Topnote hinterlässt Aeschi einen zwiespältigen Eindruck.
Als strategisch denkender Unternehmensberater bedenkt Aeschi jedes Wort, jede Formulierung. Er antwortet eindeutig, ohne Zögern, ohne Füllwörter. Es besteht keine Gefahr, dass er in Fettnäpfchen tritt. Der talentierte Rhetoriker wirkt forsch und über Strecken etwas spröd. Aeschi sei immer sehr gut vorbereitet, heisst es. Aber die Sitzungen sind meist länger als geplant. Ob er wohl Mühe hat, Prioritäten zu setzen? Der Mangel an grosser, langjähriger Führungserfahrung scheint wohl das einzige nennenswerte Defizit des Bundesratskandidaten zu sein.
Als Präsident der Zuger SVP, die wegen der Sexaffäre um Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin unruhige Zeiten durchmachte, gelang es Aeschi, die Wogen in der Partei wieder zu glätten. Sein Auftritt im SVP-Wahlvideo «Welcome to SVP» und damit der Gag mit einer Flasche Zuger Kirsch und den K.-o.-Tropfen wird kaum einen Einfluss auf seine Bundesratskandidatur haben. Das wird Aeschi nicht schaden. Man kann es der SVP nicht verübeln, dass sie sich über die Sexaffäre lustig machte, nachdem die Strafuntersuchung nichts Relevantes ergeben hatte.»
Aufgezeichnet von Vincenzo Capodici.
(Erstellt: 25.11.2015, 16:54 Uhr)
Notiert von
marcus knill
um
01:31
Mittwoch, 25. November 2015
Angela Merkels Wandel
Merkel merkt endlich: So kann es nicht weiter gehen.
Nur ganz langsam rückt nun die Willkommkanzlerin von ihrer starrköpfigen Haltung ab:
Wir nehmen ALLE auf!
Sie sagt heute bereits das, was Maizière, Schäuble und Seehofer schon längst gefordert haben:
Quelle: BILD:
Notiert von
marcus knill
um
11:56
Schellen Ursli - wieder einmal ein gut gemachter Schweizer Film
Ein Filmbesuch lohnt sich
SCHELLEN-URSLI / OFFICIAL TRAILER - über ... - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=hL4N0F6u7GA
14.08.2015 - Hochgeladen von C-FILMS AG
Nach dem gleichnamigen Buch-Klassiker "Schellen-Ursli" von Selina Chönz und Alois Carigiet. DER ...Schellen-Ursli. Der Film. - Offizieller Teaser - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=y2EYrYZ7AQI
11.06.2015 - Hochgeladen von EngadinScuolSamnaun
Am 15. Oktober 2015 kommt Ursli mit den struppigen schwarzen Haaren und zu kurzen Hosen, der ...Ich habe den Film angeschaut und bin überzeugt:
Das Drehbuch lehnt an das Kinderbuch an und wurde filmisch hervorragend umgesetzt:
- mit einer sehr guten Besetzung
- mit einer guten Dramaturgie
- mit eindrücklichen historischen Sequenzen (z.Bsp. Schule)
- dank hervorragenden Aufnahmen in der Bergwelt
- mit gelungenen filmtechnischen Besonderheiten
- und dem Aufzeichnen menschlicher Schwächen (Neid, Habsucht usw.)
Der Film ist auch für Erwachsene spannend, wenngleich das Schwarz-Weiss Schema überdeutlich gezeichnet wurde: Die rothaarigen Bösen und die armen Guten.
Koller hätte den Film auch mit einem typischen Musikteppich oder einem Song zusätzlich vermarkten können - analog der Schiwagomelodie. Koller ist ein hervorragender Regisseur Filmemacher und erfreulicherwiese kein Marketingmensch.
Bis heute, drei Wochen nach dem Kinostart, haben 152 215 Personen den Film im Kino gesehen! Ein Besucher-Rekord in Sachen Schweizer Film für 2015. Und der 5,6 Millionen Franken teure Film hat sehr gute Chancen, in die ewigen Top 10 der Schweizer Filme zu klettern!
Ditti Bürgin-Brook (50), Produzent von «La Siala Entertainment», freut sich: «Die Zahlen sind hervorragend – Tendenz steigend!» Der Grund für sein Selbstvertrauen ist simpel: Es haben schon diverse Open-Air-Kinos den Film für nächsten Sommer angefragt. «Gerlafingen SO plant sogar eigens ein Open-Air-Kino, um unseren Schellen-Ursli zu zeigen.»
Bürgin schwärmt: «Für mich sind nicht die Zahlen der Erfolg, sondern, dass wir mit dem Film so viele Herzen erreicht haben.» Und das wird Schellen-Ursli ab dem Frühjahr auch in Deutschland! Bürgin-Brook verrät Blick am Abend: «Wir haben mit DCM bereits einen starken Partner für Deutschland gefunden.»
| NACHTRAG: Wolfsgegner kritisieren den Film, weil.... |
Notiert von
marcus knill
um
08:57
Dienstag, 24. November 2015
Motivieren heisst......
Mit Menschen zusammen arbeiten heisst: Beziehungen gestalten, Vertrauen schaffen und gemeinsam Ziele verfolgen.
Andere motivieren – sich selbst motivieren; aber wie?
Manche Bewerber werden nicht eingestellt, weil sie nicht anders eingestellt sind.
Wir müssen uns bewusst sein, dass Motivation nicht einseitig betrachtet werden darf. "Andere motivieren können" ist die eine Seite, "sich selbst motivieren" die andere. Beides ist notwendig. Motivation wird in der Arbeitswelt vor allem als Bereitschaft zur Leistungserbringung betrachtet, die dem eigenen Unternehmen Nutzen bringt. Wer sich jedoch eingehender mit den Motivationsphänomenen befasst, stellt in der Praxis rasch fest: Motivation ist zwar eine Antriebskraft für Handlungen. Aber diese Kraft, dieser Motor benötigt laufend Kraftstoff. Wer motivieren will, der möchte andere auf etwas ausrichten. Selbstverständlich können wir uns, wie erwähnt, auch selbst motivieren. Die Sportler sprechen dann von "mentaler" Arbeit. Dazu zählen unter anderem die autosuggestiven Techniken. Die Selbstmotivation ist aber eindeutig schwieriger als die Motivation von aussen.
Untenstehend lesen Sie ein paar besonders wichtige Faktoren, die im Alltag zu wenig berücksichtigt werden:
Quelle: Fachbeitrag im STELLENMARKT (Beilage "Schaffhauser Nachrichten", "Der Landbote" und "Thurgauer Zeitung"), Hildegard Knill + Marcus Knill
Wir müssen uns bewusst sein, dass Motivation nicht einseitig betrachtet werden darf. "Andere motivieren können" ist die eine Seite, "sich selbst motivieren" die andere. Beides ist notwendig. Motivation wird in der Arbeitswelt vor allem als Bereitschaft zur Leistungserbringung betrachtet, die dem eigenen Unternehmen Nutzen bringt. Wer sich jedoch eingehender mit den Motivationsphänomenen befasst, stellt in der Praxis rasch fest: Motivation ist zwar eine Antriebskraft für Handlungen. Aber diese Kraft, dieser Motor benötigt laufend Kraftstoff. Wer motivieren will, der möchte andere auf etwas ausrichten. Selbstverständlich können wir uns, wie erwähnt, auch selbst motivieren. Die Sportler sprechen dann von "mentaler" Arbeit. Dazu zählen unter anderem die autosuggestiven Techniken. Die Selbstmotivation ist aber eindeutig schwieriger als die Motivation von aussen.
Untenstehend lesen Sie ein paar besonders wichtige Faktoren, die im Alltag zu wenig berücksichtigt werden:
-
Sich selbst und andere motivieren kann nur jemand, der von seiner
Meinung überzeugt ist und selbst über genügend Begeisterungsfähigkeit
verfügt. Ohne eigenes Feuer (feu sacré) kann niemand, weder im eigenen
Herzen noch im Innern der Mitmenschen, ein Feuer entfachen.
-
Glaubwürdigkeit erleichtert das Motivieren. Ein Vorgesetzter kann
diese Glaubwürdigkeit nicht künstlich aufbauen. Er muss selbst an das
glauben, was er sagt. Zudem muss er auch an die Fähigkeiten der
Mitarbeiter glauben.
- Die Einstellung zur Sache und zu den Mitarbeitenden beeinflusst die Motivation enorm. Viele werden nicht eingestellt, weil sie nicht anders eingestellt sind. Tatsächlich können wir unsere Einstellung Menschen und Arbeitsprozessen gegenüber stets neu beeinflussen. Die Bedeutung der optimistischen Grundeinstellung sich selbst und anderen gegenüber darf nicht unterschätzt werden.
-
Eine natürliche Stimme, die mit der situativen Stimmung übereinstimmt (Der Ton macht bekanntlich die Musik).
-
Das ständige Bemühen: Die eigenen wie auch die fremden Stärken und Schwächen zu kennen.
-
Anerkennung des Erfolges, d.h. durch das Erlebenlassen des Erfolges.
Jeder Mensch möchte von anderen akzeptiert werden. Vorab Lob und die
Bestätigung des Erfolges steigert das Selbstwertgefühl. Durch die
Anerkennung werden die Erfolgserlebnisse bewusst gemacht.
- Förderung der Eigenverantwortung. Das heisst: Die Mitarbeitenden auftragsorientiert arbeiten lassen, ohne dauerndes Einflussnehmen und Kontrollieren. Die Führungskraft gewinnt damit nicht nur Zeit und Energie. Die Freude und Begeisterung für die Arbeit wächst auf beiden Seiten.
Quelle: Fachbeitrag im STELLENMARKT (Beilage "Schaffhauser Nachrichten", "Der Landbote" und "Thurgauer Zeitung"), Hildegard Knill + Marcus Knill
Notiert von
marcus knill
um
05:28
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