Mittwoch, 12. Dezember 2018

Zum internationalen Tag der Berge

Aus Fitbook: DerTrick, um schnell einzuschlafen

So soll der Einschlaftrick funktionieren

  • Suchen Sie sich einen möglichst bequemen Platz
    Die Piloten, an denen die Übungen erprobt wurden, sollen aufrecht im Stuhl gesessen haben und konnten wohl nicht mal ihre Beine ausstrecken (Economy-Class-Urlauber werden hier bestimmt hellhörig). Anders gesagt: Dieser Trick soll ÜBERALL funktionieren. Also: Bringen Sie sich auf einer Sitz-, Lehn- oder Liegegelegenheit einfach in eine möglichst komfortable Position.
  •  Beginnen Sie im Gesicht
    Wer es geschafft hat, sein Gesicht vollständig zu entspannen, soll seinem Körper so signalisieren, dass er es ihm nachtun soll. In diesem Sinne: die Augen schließen und dabei tief ein- und ausatmen. Alles soll ruhig sein, bitte keine Miene verziehen! Achten Sie bewusst darauf, nicht nur Stirn und  Mund, sondern die gesamte Gesichtsmuskulatur vollständig zu entspannen.
  • Oberkörper entspannen
    Lassen Sie die Schultern herabsenken, „als würden sie Ihren Körper hinabtreiben“, schreibt Ackman. Konzentrieren Sie sich nun auf Ihre Nackenpartie, die sich komplett reglos anfühlen soll. Nun geht’s an die Armarbeit. Je nachdem, ob Sie Rechts- oder Linkshänder sind, mit dem entsprechend dominanten Arm beginnen und ihn bewusst hängenlassen. „Wenn keine Entspannung einsetzt, spannen Sie die Armmuskulatur fest an und lassen dann locker“, empfiehlt die Autorin. Zuerst der eine, dann der andere: Von oben angefangen bis in die Fingerspitzen sollen sich Ihre Arme komplett taub anfühlen.
  • Die Beine ablegen
    Richten Sie alle Empfindungen auf Ihren rechten Oberschenkel. Wenn er sich anfühlt wie ein lebloses Körperteil, weiter zum Unterschenkel gehen, dann den Knöchel und den rechten Fuß lockerlassen. Die gleichen Befehle nun an das linke Bein senden. „Fühlen Sie, wie die Muskeln taub werden, als würden Ihre Beine in den Boden einsinken.“
  • Den Kopf ausschalten
    Wenn Sie körperlich zur Ruhe gekommen sind, gilt es, auch die Gedanken auszuschalten. Und das ist bekanntlich nicht so einfach. Zum Glück sollen hier 10 Sekunden Geistesabwesenheit reichen – „Das ist alles. Nicht daran denken, was den Tag über schief gegangen ist, wann Sie aufstehen müssen oder Zeit finden, Ihren Partner anzurufen.“ Jede dieser Überlegungen würde laut „Medium“ (ungewollte) körperliche Reaktionen erzeugen.
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Wie oben erwähnt, soll sich die Methode im Ernstfall bewährt haben. Sie sollten sich davon aber nicht allzu viel versprechen, sagt uns zumindest Allgemeinarzt, Somnologe und Schlafmediziner Dr. med. Michael Feld. Er erkennt die Methode als „eine abgewandelte Form der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson. Ihr Effekt basiert darauf, dass man den Kopf verlässt und sich aktiv auf den Körper konzentriert.“

Dienstag, 11. Dezember 2018

Der UNO-Migrationspakt ist umstritten

Nachstehend vier Punkte, wegen denen der UNO-Migrationspakt umstritten ist:

Reguläre Migration erleichtern

Der UNO-Migrationspakt möchte legale Migration vereinfachen. Im Gegenzug soll es weniger ungeregelte Migration geben. So sollen beispielsweise Arbeitsmigration erleichtert, der Familiennachzug vereinfacht und ausländische Bildungsabschlüsse einfacher anerkannt werden. Kritiker monieren, der Pakt vermische dadurch illegale und legale Migration, Wirtschaftsmigranten und Flüchtlinge. Aus diesem Grund unterzeichnete etwa Österreich den Pakt nicht.

Nachhaltige Integration fördern

Mit speziellen Fonds und gezielten Förderprogrammen sollen Migranten bei der Integration unterstützt werden: etwa, wenn sie eine Firma gründen wollen. Kritikern geht das zu weit. Sie monieren, Migranten würden gegenüber der einheimischen Bevölkerung bessergestellt.

Migration als etwas Positives

Der Migrationspakt will, dass Migration als Chance gesehen wird, nicht als Problem. An dieser Darstellung stören sich vor allem nationalkonservative und rechtspopulistische Parteien. Sie kritisieren, dass dadurch eine «Werbewirkung» entstehen könnte.

Angst vor Souveränitätsverlust

Der Migrationspakt hält fest, dass die Länder ihre Migrationspolitik weiterhin selbständig regeln. Trotzdem fürchten Kritiker einen Souveränitätsverlust. Aus diesem Grund wollen etwa die USA und Australien den Vertrag nicht unterzeichnen. Sie befürchten, dass sich aus dem Migrationspakt politische Forderungen ableiten lassen, obwohl er rechtlich nicht bindend ist und auch keine Sanktionsmöglichkeiten vorgesehen sind.

Kommentar: Was zu wenig offen gelegt wird: Die Medien wären verpflichtet über die Asylanten und die Einwanderung positiv zu schreiben. Wer dies nicht tut, muss mit sanktionen rechnen. Das ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und käme einer Zensur gleich.
Immer mehr Staaten haben Vorbehalte. Auch in der Schweiz wächst der Widerstand gegen den umstrittenen Pakt.

Harzige Departementszuteilung

Eine Abstimmung wurde notwendig
Quelle 20 Min:

Keller-Sutter übernimmt Justiz, Amherd das VBS

Karin Keller-Sutter wird Justizministerin, Viola Amherd ist als erste Frau für die Armee zuständig.


Darum gehts
-  Im Bundesrat kommt es zu einer Departementsrochade: Mit Viola Amherd erhält die Schweiz zum ersten Mal eine Verteidigungsministerin, Karin Keller-Sutter wird neue Justizministerin. Simonetta Sommaruga geht ins Uvek und Guy Parmelin wird Wirtschaftsminister.

- Für die grosse Rochade sei eine Abstimmung im Bundesrat notwendig gewesen, sagte Bundesratssprecher André Simonazzi.

Montag, 10. Dezember 2018

Zur Körpersprache der Kandidaten

Die Körpersprache über die CDU-Kandidaten verrät Jens Spahn - ein Mann will gewinnen





Drei aussichtsreiche Kandidaten kämpfen auf dem CDU-Parteitag in Hamburg um die Nachfolge von Parteichefin Angela Merkel. Drei Wochen sind sie durch das Land gereist und haben sich den Mitgliedern vorgestellt. Körpersprache-Experte Stefan Verra hat sie beobachtet - und dabei gesehen, was sie nicht sagen. 

Teil 3: Jens Spahn.

Der jüngste der drei Kandidaten um Angela Merkels Nachfolge hat auch die jüngste Körpersprache. Diese zeichnet sich durch hohe Frequenz und große Amplitude aus. Je jünger wir sind, desto schneller und ausladender gestikulieren wir. Und je langsamer das passiert, desto älter wirkt ein Mensch. (Grüße von Helmut Schmidt!).
Stefan Verra


  • Stefan Verra ist einer der gefragtesten Körpersprache-Experten im deutschen Sprachraum. Seine Vortragsreisen führten ihn bisher in 13 Länder auf vier Kontinenten. Er ist Universitätsdozent, Bestsellerautor und teilt seine Tipps und Körpersprache Analysen auf  
  • www.stefanverra.com.
Jens Spahn bewegt sich flink, sucht ständig den Blickkontakt zu allen Anwesenden im Saal. Er schaut weit links, weit rechts, so dass man meint, er möchte alle, wirklich alle Delegierten erreichen. Seine Augen sind wach, er lächelt und gestikuliert offen. Das bringt ihm Sympathiepunkte. Bei den Älteren nicht so viele wie bei den Jungen. Spahn ist derjenige, der von allen drei Kandidaten am freiesten redet. Sein Skript liegt zwar da, aber er benutzt es wenig. Damit haben die Delegierten das Gefühl, dass er direkt mit ihnen spricht und nicht einem vorgeschriebenen Drehbuch folgt. Er macht also vieles richtig - wenn wir ihn nicht schon eine Weile kennen würden...

Spahn und der Ehrgeiz
Wer zum Tischler geht, will, dass der den bestellten Tisch mit voller Hingabe baut. Vielleicht betraut man ihn dann eines Tages mit dem Bau der gesamten Hauseinrichtung. Wenn der Tischler aber von vornherein vermittelt, dass er den Tisch zwar tischlert, aber eigentlich von Anfang an auf die Hauseinrichtung abzielt, wird den Großauftrag nie erhalten.
Genau dieser Ruf aber hängt Jens Spahn nach. Sein Ehrgeiz hat mehr Schlagzeilen gemacht, als seine Arbeit in den jeweiligen Ämtern. So etwas wird meist bestraft.
Wer der CDU wohlgesonnen ist und nicht will, dass die Partei denselben Fehler macht wie die SPD, sollte allerdings weniger dran denken, wer den Parteigremien am genehmsten ist. Freunde der CDU sollten eher dran denken, wer dazu in der Lage ist, in jenen Menschen das Feuer zu entzünden, die bisher noch nicht CDU gewählt haben. Und die sind nämlich mehr. Nichtwähler, Wähler anderer Parteien, Wechselwähler sind es, die angesprochen werden müssten.

Lesen Sie auch die anderen Teile der Serie:
Teil 1: Annegret Kramp-Karrenbauer
Teil 2: Friedrich Merz
Teil 3: Jens Spahn


Bei Jens Spahn bleibt ein klein wenig das Gefühl, er habe Großes vor. Allerdings nicht für Deutschland oder seine Partei, sondern vor allem für sich selbst. Schade, denn so viel kommunikatives Talent findet sich in der politischen Landschaft in Deutschland nicht sehr oft

Stefan Verra ist einer der gefragtesten Körpersprache-Experten in Deutschland, Dozent und Autor zahlreicher Bücher. Verra ist Mitglied der Meinungsmacher von manager-magazin.de. Dennoch gibt sein Beitrag nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider. 
 



Sonntag, 9. Dezember 2018

18 Jahre war sie an der Spitze der CDU

SPIEGEL-Cover mit Angela Merkel Die Unerschütterliche

DER SPIEGEL
Nach 18 Jahren gibt Angela Merkel den CDU-Vorsitz ab. SPIEGEL-Titel begleiteten sie in dieser Zeit. Sie erzählen von den Krisen der Kanzlerin und ihren Rivalen - die sie stets überwand. mehr...

Jetzt kennen wir Details des Rahmenabkommens

Muss sich die Schweiz erpressen lassen?


Bundesrat Cassis hat den Resetknopf gefunden. Die Verhandlungen werden vertagt.

20 Minuten zeigt, wo die EU die Schweiz Zugeständnisse seitens der Schweiz erzwingen will:

Flankierende Massnahmen

Hiesige Gewerkschaften und Linke lehnen jegliche Zugeständnisse beim Schutz der Schweizer Löhne ab. Das Rahmenabkommen verlangt aber, dass die Schweiz das relevante EU-Recht im Bereich der Entsendung von Arbeitskräften innert dreier Jahren übernimmt. Unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Schweizer Arbeitsmarktes gesteht Brüssel der Schweiz einige Ausnahmen zu. So müssten sich Firmen aus der EU, die Aufträge in der Schweiz ausführen, weiterhin vorgängig bei den Behörden anmelden. Allerdings würde die Anmeldefrist von heute acht Tagen auf vier Tage gekürzt. Damit wird die rote Linie des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes überschritten.
Unionsbürgerrichtlinie

Uneinig sind sich Bern und Brüssel, ob mit dem Rahmenvertrag die Unionsbürgerrichtlinie übernommen werden müsste. Sie brächte einen Ausbau der Sozialhilfeansprüche für EU-Bürger, eine Ausweitung des Ausweisungsschutzes für Kriminelle sowie ein Daueraufenthaltsrecht nach fünf Jahren Aufenthalt in der Schweiz. Im Streitfall entscheidet das Schiedsgericht (siehe unten) über die Übernahme. Verliert die, müsste sie die Richtlinie übernehmen. Sollte sich die Schweiz dem verweigern, könnte die EU «verhältnismässige» Ausgleichsmassnahmen – sprich Sanktionen – beschliessen. Auch könnten die vielen Grenzgänger künftig Arbeitslosengeld aus der Schweiz bekommen. Heute ist das Wohnsitzland dafür zuständig.
Streitbeilegung

Allfällige Vertragsstreitigkeiten zwischen der Schweiz und der EU sollen von einem Schiedsgericht behandelt werden. Dieses besteht aus je der gleichen Anzahl Schweizer und EU-Schiedsrichter. Betrifft der Streitpunkt eine Frage der Auslegung oder Anwendung von EU-Recht, entscheidet schlussendlich der Europäische Gerichtshof – also jene «fremden Richter», die die SVP ablehnt.Weil die EU nicht mehr bereit ist, weiterzuverhandeln, will der Bundesrat nun zunächst ein Kosultationsverfahren im Inland starten. Ein Abbruch der Verhandlungen ist laut dem Bundesrat keine Option, da die EU unter anderem die Schweizer Börsenregulierung dann nicht als gleichwertig anerkennen würde und die Schweiz nicht mehr am EU-Forschungsprogramm an 2021 teilnehmen könnte.