Samstag, 18. August 2018

Tätowiertinten mit Nebenwirkungen

Nach dem Stechen schwer gezeichnet

SonntagsZeitung
Tätowier-Tinten enthalten zum Teil bedenkliche Substanzen – 
die gesundheitlichen Folgen können gravierend sein. Mehr...

SRF Mitarbeiter und Ihre private politische Meinung

 Weshalb Mediensprecher sich bei der privaten Meinung zurückhalten sollten

Arthur Honegger äussert auf Twitter seine private politische Meinung. Das müsste SRF unterbinden, findet Kommunikationsexperte Ferris Bühler.



1|3
Kritisiert Trump regelmässig: SRF-Mann Arthur Honegger.

Der ehemalige US-Korrespondent und heutige «10vor10»-Moderator Arthur Honegger macht keinen Hehl daraus, dass er von US-Präsident Donald Trump wenig hält. Nach dessen Treffen mit Wladimir Putin postete Honegger am Dienstag auf Twitter: «Vielleicht sollten wir Trump nicht mehr als Regierungschef bezeichnen.»

SRF-Mediensprecher Stefan Wyss sieht kein Problem darin, dass sich der 39-Jährige politisch äussert, wie er gegenüber Nau.ch erklärt. Honeggers Twitter-Account sei ein «publizistisch eigenständiger Auftritt, bei dem er klar deklariert, dass er für sich selbst redet und nicht für SRF». Kommunikationsexperte Ferris Bühler sieht das anders.
Strikte Trennung zwischen Politik und Unterhaltung
In Honeggers Fall sei es nicht möglich, eine klare Trennung zwischen privater und öffentlicher Person zu machen. «Er wird auch abseits von ‹10vor10› automatisch als Person wahrgenommen, die politische Inhalte vermittelt», erklärt Bühler im Gespräch mit 20 Minuten.
Aus diesem Grund sei es nicht das Gleiche, wenn News-Anchor Honegger sich politisch äussere, wie wenn ein Moderator aus dem Unterhaltungsbereich seine Meinung teile. «SRF sollte klar trennen: Mitarbeiter von Sendungen, die Politik thematisieren, sollten sich privat nicht politisch äussern dürfen.»
«Tweets sind unterhaltsam»
Der Fehler liegt gemäss Bühler demnach nicht bei Honegger, sondern bei SRF. «Er gehört zu einer neuen Generation von SRF-Moderatoren. Es ist für sie selbstverständlich, Social Media zu nutzen. Darauf ist SRF nicht vorbereitet, es hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.» Das Medienhaus müsse seine Mitarbeiter viel besser schulen.
Dennoch sieht Bühler auch bei Honegger ein Stück weit Verantwortung: «Seine Tweets sind sehr unterhaltsam. Aber er steht in einem der grössten Schaufenster von SRF, deshalb muss er aufpassen, was er macht."



Insbesondere die Tatsache, dass der News-Anchor seine politische Meinung nicht einfach stehen lasse, sondern seinen Kritikern auf Twitter rege antworte, sei nicht die richtige Strategie. «Honegger lässt sich so auf ein sehr tiefes Niveau herab.»
«Recht auf freie Meinungsäusserung»
Die 20-Minuten-Leser fällen in der Angelegenheit ein klares Verdikt: Rund 60 Prozent der über 19'000 Menschen, die bei unserer Umfrage teilgenommen haben, sind der Ansicht, dass SRF-Moderatoren sich politisch äussern und Stellung beziehen sollen – solange sie klarmachen, dass es sich dabei um persönliche Meinungen handelt. Nur 30 Prozent finden solche Äusserungen auf Social Media deplatziert.
Social-Media-Experte Manuel P. Nappo, Leiter des Instituts für Digital Business an der HWZ, sieht das genauso: «Es sind ja schliesslich freie Menschen, die ein Recht auf freie Meinungsäusserung haben.» Entscheidend sei dabei, dass die prominenten Kommentatoren auch voll hinter ihren Meinungen stehen.

Freitag, 17. August 2018

Aus Blick

Psychiater erklärt die Attacken auf Frauen «Gewalt gegen Frauen stieg wegen der Migration»

Der forensische Psychiater Ralph Aschwanden* bezeichnet die brutalen Attacken gegenüber Frauen in Genf und Zürich als Fälle von «kulturbedingter Selbstjustiz».
In Genf und an der Street Parade in Zürich wurden Frauen brutal verprügelt. Beide Male wohl von Männer-Gruppen mit Migrationshintergrund. Wie erklären Sie sich das?
Ralph Aschwanden: Solche gegen Frauen gewaltbereite Gruppen stammen fast immer aus afrikanischen oder asiatischen Gebieten, wo eine strenge patriarchale Kultur ausgelebt wird. Dort werden Frauen generell als weniger wertvoll, als wertlos oder bestrafungsbedürftig betrachtet, wenn sie sich westlich verhalten. Gewalt gegen Frauen ist oft kulturbedingte Selbstjustiz. Vor allem wenn sie sich anzüglich kleiden, bedeutet das für diese Männer: ‹Diese Frau möchte Sex – ohne Widerrede›.


Frauen dürfen sich doch kleiden, wie sie möchten. Nicht in solchen Kulturkreisen. Kleidet sich eine Tochter beispielsweise etwas anzüglicher, fühlen sie sich in ihrer Familienehre und Religion angegriffen. Verhüllen sich die Frauen oder ordnen sich dem Mann unter, werden sie beschützt. Wehren sie sich für westliche Freiheit, werden sie bestraft.
Reicht das für solche Männer-Gruppen, um zuzuschlagen? Sehr oft. Ihrer Meinung nach haben Frauen eine Strafe verdient. Da gibt es kein Platz für Verständnis und Mitgefühl.
Seit wann steigen die Angriffe gegen Frauen in der Schweiz an? Früher gab es solche Übergriffe sehr selten. Mit der enormen Migration aus den Balkan-Ländern sind die Gewalttaten von Männern gegen Frauen gestiegen. Es handelte sich aber meist um häusliche Gewalt oder Gewalt von eifersüchtigen Einzeltätern. Die häusliche Gewalt gegenüber Frauen ist in patriarchalischen Familien deutlich höher als in Schweizer Familien.
Sind solche Männer therapierbar? Nein. Es gibt keine Therapie für fehlende kulturelle Anpassung – auch wenn das gewisse ‹Therapeuten mit freien Therapieplätzen› behaupten. Dies ist eine Willenssache, eine Einstellungssache, eine Bereitschaft für Veränderung – und wo kein Wille ist, hilft keine Therapie, kein Aufklärungsblättchen.
Wie soll die Schweiz darauf reagieren? Ein Grossteil der ausländischen Männer, auch aus patriarchalischen Kulturen, kann sich anpassen. Aber ein erheblicher Teil macht eben auch Probleme. Unser Strafrecht ist bei mittellosen Menschen, speziell bei abgewiesenen Asylbewerbern, die nichts zu verlieren haben, wirkungslos und nicht abschreckend. Bussen müssen sowieso die Sozialämter zahlen. Konsequentes Ausschaffen von nicht Integrationswilligen ist das Einzige, was helfen kann. Sowohl den potenziellen Opfern, als auch den integrationswilligen Ausländern.

*Ralph Aschwanden ist forensischer Psychiater, Amtsarzt des Kanton St. Gallens und Heimpsychiater des Jugendheims Platanenhof in Oberuzwil SG
 

Donnerstag, 16. August 2018

Hassfeministinnen schaden sich selbst

Mit dem Slogan «Männer sind Müll» hat der Netzfeminismus einen neuen Tiefpunkt erreicht. 
  Bildergebnis für Männer sind Müll
Unter dem Hashtag #MenAreTrash schreiben sich deutsche Aktivistinnen ihren Männerhass von der Seele. Was das mit dem Kampf für Frauenrechte zu tun haben soll, können sie selbst nicht erklären. Es geht angeblich um gesellschaftliche Strukturen. Zum Artikel (NZZ)

Oezil-Lehrstück

Quelle Spiegel

Die Affäre Özil ist ein Lehrstück. Ein Lehrstück, wie man es nicht machen sollte. Im Fall Özil-Erdogan-Grindel sind sämtliche denkbaren Fehler gemacht worden, und vielleicht ist das sogar das Gute im Schlechten. Deutlicher konnten all die Versäumnisse, Mängel und Missstände im Deutschen Fußball-Bund nicht offengelegt werden. Die vergangenen drei Monate waren ein Dokument des Komplettversagens eines Verbands. Und einer Nationalmannschaft dazu.

Integration, Zusammenhalt, Teamgeist: Das ist der Anspruch, den diese Mannschaft auf Werbebannern verkündet. Als es aber konkret darum gegangen ist, Stellung zu beziehen, einen Spieler, der sich offensichtlich allein gelassen gefühlt hat, zu unterstützen, war davon nichts zu spüren. Stattdessen: das Schweigen der Männer.
Mesut Özil hat fast zehn Jahre lang für diese Mannschaft gespielt, er hat viel, manche sagen sehr viel, zu den Erfolgen dieses Team beigetragen. Jetzt tritt er zurück, begründet dies mit rassistischen Erfahrungen - und niemand aus dem Führungskreis des Teams nimmt Stellung. Sonst sind sie nicht müde, aus dem Urlaub, Instagram- und Twitter-Posts mit Badehosen-Selfies zu schicken.
Aber nach dem Özil-Rücktritt meldeten sich bislang Jérôme Boateng, Julian Draxler und Antonio Rüdiger, um sich für die gemeinsame Zeit zu bedanken. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Kein Wort zu den Vorwürfen, weder Rückendeckung noch Distanzierung. Nichts vom Kapitän, nichts von den übrigen Spielern, die mit Özil Weltmeister wurden. Fast wäre man geneigt, Sandro Wagner im Nachhinein recht zu geben, der seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft vor der WM gewohnt vollmundig auch damit begründet hatte, dass es im Team keine Spieler mit einer eigenen Meinung gebe.
Von Joachim Löw ist nichts zu hören. Auch Merkel geht auf Distanz.

Dienstag, 14. August 2018

Es gibt nicht nur fliegende Hunde


IMG_0694.JPGBildergebnis für Fliegende hunde 

Es gibt auch fliegende Bäume:

Bildergebnis für Fliegende Bäume

Montag, 13. August 2018

Am 12. August ist es soweit

Perseiden teils am 12. August zu sehen

Schon in der Nacht von Samstag auf Sonntag wird man einige erkennen können. Am besten wird es in der Nacht auf Montag zwischen 23 Uhr und 4 Uhr.
So sehen die Perseiden am Himmel aus.
So sehen die Perseiden am Himmel aus.  Ich habe heute Nacht
Sonntag auf Montag  10 Perseiden gesehen und je einen Wunsch ausgesprochen. Ob diese Wünsche in Erfüllung gehen?
Sie waren im Minutentakt zu sehen.

Heute Nacht erreicht der Meteorschauer seinen Höhepunkt


Dieses Jahr sind die Bedingungen schon mal gar nicht schlecht. Denn wir haben Leermond. Das bedeutet, dass kein Mondlicht die feurige Perseiden-Show überstrahlen wird.