Dienstag, 15. Dezember 2009
Karl-Theodor zu Guttenberg: Erst hochgejubelt - Nun scheint er sich selbst zu entzaubern.
Der Star der Regierung ist im freien Fall, heisst es in den Medien. Warum macht es den Anschein, dass der Shootingstar straucheln sollte? Möglicherweise hat er gegen einen wichtigen Grundsatz der Krisenkommmunikation verstossen. Es wird ihm seit Tagen vorgeworfen, er habe nicht korrekt und umfassend informiert. Falls nachgewiesen werden könnte, dass der neue deutsche Verteidigungsminister unkorrekt informiert hat, so hätte dies gravierende Folgen. Er hätte gegen die heilige Regel verstossen: Alles was Du sagst, muss wahr sein.
Es kann nachgewiesen werden, dass Gutenberg am 6. November vor die Medien getreten ist und zum fragwürdigen Luftangriff in Afghanistan mit den vielen zivilen Toten gesagt hatte: Der Angriff war militärisch angemessen. Am 3. Dezember zog er dann seine Einschätzung zurück und entliess den Generalinspekteur der Bundeswehr, sowie den Saatssekretär. Dies nachdem er die heimlichen Dokumente studiert hatte. Die Gretchenfrage:
Aus Spiegel:
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marcus knill
um
20:41
Welches ist die Kernbotschaft dieser Werbung?
Ich zitiere Blick:
«Cooles Image für Spontan-Sex»
Segmüller schreibt in der Interpellation: «Man fragt sich bei den sexuell aufgeladenen Clips, ob sie das Ziel erreichen, vor ungeschütztem Spontan-Sex zu warnen. Vielmehr wird doch dem Spontan-Sex ein cooles Image verpasst.» Die Kampagne vermittle ein komplett falsches Bild. Nämlich: «Macht das nur, vergesst aber den Gummi nicht.» Aber nicht nur um die Botschaft der Kampagne macht sich der frühere Kommandant der Schweizergarde Sorgen. Ein grosses Problem sei auch, dass das BAG nicht sicherstellen könne, das nicht auch Kinder die expliziten Botschaften sehen würden.Burkhalter soll eingreifen
Für Segmüller ist klar: Die Kampagne muss weg. «Es ist zwar richtig, dass es Stop-Aids-Kampagnen gibt, jedoch müssen sie nicht auf eine Art und Weise gemacht werden, die viele Leute nicht sehen wollen.Kommentar: Wahrscheinlich muss sich Bundesrat Didier Burkhalter auch um diese neuen Werbefilme kümmern. Der neue Bundesrat hat nach seinem Amtsantritt bereits die Kampagne für die Sozialversicherungen stoppen lassen, welche das Behinderten-Klischees zementierte. Auch bei dieser Werbung geht es weider um die Gretchenfrage: Welches ist die Kernaussage der Aktion? Es darf daran gezweifelt werden, dass es den Adressaten einleuchten sollte, dass man sich auch bei kurzen Sex-Erlebnissen schützen sollte. Die Botschaft wird zwar mit Worten im Text vermittelt. Wahrnehmungspychologisch dominieren hingegen die Bilder der Filmsequenzen und vermitteln folgende Botschaft: So ein kurzer sexueller Schnellgenuss ist etwas Normales. Ich bin überzeugt, dass vor allem jugendliche Fernsehkonsumenten vermittelt wird, dass die gestellten originellen Sequenzen zum Alltag gehören. Aus meiner Sicht übertüncht diese Aussage die Kernbotschaft der Werber. Die Filme erfüllen im Uebrigen zwar alles, was die Webung will: Aufmerksamkeit, Originalität, Kürze und Ueberraschung. Fazit: Gut gemacht aber hinsichtlich Zweckerfüllung: Ungenügend.
Notiert von
marcus knill
um
11:47
Montag, 14. Dezember 2009
Zum zweiten Ausbildungstag des neuen Kommunikationslehrganges vom nächsten Samstag
AUFBAU DES NEUEN LEHRGANGES (UEBERSICHT):
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1. BAUSTEINE DER RHETORIK (12. Dezember)
2. AUSSAGEN UND ARGUMENTE AUF DEN PUNKT BRINGEN (19. Dez)
3. DIALOGIK - ZUHOEREN - FRAGEN (16. Januar)
4. SCHWIERIGE SITUATIONEN UND KUNDEN - Umgang mit Stress (23. Januar)
5. VERHANDELN- aber wie? (30. Januar)
6. PRUEFUNG (6. Februar)
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1. BAUSTEINE DER RHETORIK (12. Dezember)
Sie werden im ersten Modul die wichtigsten BAUSTEINE der angewandten Rhetorik kennen lernen, damit sie diese Erkenntnisse bis zum nächsten Modul festigen können.
1. Der ERSTE Eindruck
Wir lernen uns auch kennen
Sie wissen, wie wir während des Lehrganges arbeiten werden - bis zur Prüfung.
Ich werde Ihnen laufend mitteilen , was prüfungsrelevant ist
2. Start ist die halbe Miete
3. Sich vorbereiten- aber wie?
4. Zeitaspekt
5. Das Wichtigste ist Ihre Einstellung gegenüber dem Kunden und der Sache
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2. AUSSAGEN UND ARGUMENTE AUF DEN PUNKT BRINGEN (19. Dez)
Zeitprobleme der Mitarbeiterkommunikation
Informationsfülle, Informationsschwemme, Informationsmanagement
Die Informationen sammeln – und sinnvoll verarbeiten Beschaffung ...
File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View stellten trotz der Informationsschwemme nicht das Gefühl haben, unterinformiert zu sein? In unserem Fall zeichneten wir ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/04_21/in_puncto_4_05.pdf -Similar
Weniger ist mehr, Kommunikationsprozesse vereinfachen
| Dieser Beitrag basiert aus Referaten bei Grossveranstaltungen (für Kunden) bei einer Kantonalbank. |
| Eine Kernbotschaft |
| So machen Sie die Kommunikation einzigartig: Sie nehmen nur eine Kernbotschaft Sie verknüpfen diese Botschaft mit nur
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marcus knill
um
20:57
Dokumentation für das vertrauliche Einzelcoaching im K+K Mediensimulator
Ueberzeugende Medienauftritte
Aussagen überzeugend auf den Punkt bringen - aber wie?
So wie wir das Schwimmen nur im Wasser lernen können, müssen wir den ungewohnten Umgang mit Medien praxisorientiert in einem Mediensimulator prozessorientiert lernen. Intensivseminare mit fachgerechtem Videofeedback sind jedoch nur in kleinen Gruppen effizient.
Ich kann Ihnen deshalb heute nur die wichtigsten Erkenntnisse (Bausteine der Medienrhetorik) bewusst machen, damit Sie sich später fachgerecht weiter helfen können--> (Hilfe zur Selbsthilfe).
Zur Einstimmung folgender Beitrag (Hier der LINK):
Oeffentliche Auftritte
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von Marcus Knill
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von Marcus Knill
| In der Praxis hat sich gezeigt, dass viele Führungskräfte die Bedeutung der Medienrhetorik im Zeitalter der elektronischen Medien mit Lokalradios und Lokalfernsehens noch nicht erkannt haben. Viele sind sich auch nicht bewusst, dass es heute für jede Führungskraft selbstverständlich sein sollte, den "Umgang mit Medien" trainiert zu haben. Zudem zählt fachgerechte Medienrhetorik zur Persönlichkeitsschulung. Ich coache seit Jahren Spitzensportler für die Oympiaden im Auftrage von "swiss-olympic". Der deutsche Trainer einer Disziplin sagte einmal nach dem Medientraining in Magglingen zu mir: Im Grunde genommen ist das gar keine Rhetorikschulung, sondern eine "angewandte Selbsterfahrung". Wir recht er hatte. Jede Persönlichkeit lernt sich im Mediensimulator in aussergewöhlichen Situation kennen. Eine Version dieses Artikels ist in der Kaderzeitschrift "Alpha" erschienen. Siehe auch eine Version in der Zeitschrift Sicherheits Forum. |
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| Medientraining - eine Selbstverständlichkeit |
Wie beim Sport, geht es im Umgang mit Medien nicht ohne "learning by doing". Piloten können fliegen, trotzdem üben sie regelmässig im Simulator. Führungskräfte können reden, trotzdem lohnt es sich, im Mediensimulator das eigene Verhalten vor Mikrofon und Kamera immer wieder zu überprüfen. Die konkrete Auseinandersetzung mit den Medienphänomenen in der Praxis macht sich bezahlt. Kein Boxpromotor würde seine Schützlinge unvorbereitet in den Ring schicken. Erstaunlich, dass es immer wieder Topleute gibt, die glauben, Medienkommunikation sei eine Frage des Talentes. Sportler wissen, dass Talent zwar eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg ist, es ohne Training aber keine Spitzenleistungen gibt. Medientraining ist nicht dazu da, Ihre Persönlichkeit zu verfremden. Im Gegenteil:
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| Aus der Praxis für die Praxis |
Obwohl theoretische Kenntnisse nützlich sein können, genügt das Lesen solcher Erkenntnisse allein nie. Beim Training stellten wir immer wieder fest, dass ohne Training das Wissen nicht umgesetzt werden kann. Es mangelt vielfach in folgenden wichtigen Bereichen:
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| Die wichtigsten Erkenntnisse: |
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| Kontrollpunkte |
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| Internethinweise |
Auf der Webseite www.rhetorik.ch wird ein Fülle vertiefender Beiträge der Medienrhetorik kostenlos angeboten. Dieses "Internetbuch" wird laufend ausgebaut. Zur Vertiefung der Thematik, lohnt es sich, noch folgende Beiträge im "Internetlehrbuch für Ausbildner und Trainer" www.rhetorik.ch zu lesen:
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| Marcus Knill, Kommunikationsberater und Medienpädagoge (www.knill.com) erteilt Hochchuldidaktikseminare, hospitiert Dozenten, coacht Führungskräfte, Spitzensportler, Staatsanwälte, Lehrkräfte und wird für vertrauliche Supervisionen (Spitäler, Geschäftsleitungen usw.) zugezogen. Er ist Autor von Fachbüchern und Fachartikeln. Spezialgebiete: Medienrhetorik und Krisenkommunikation. |
Die jungen Politkarrieristen im Bundeshaus verstehen es, die mediale Inszenierung (um nach oben zu kommen) zu nutzen. Dennoch wäre ich zurückhaltend mit Homestorys!
Wer heute mit 21 in den Nationalrat gewählt wird, dient sich nicht mehr über kommunale Behörden mühsam nach oben.
Es genügen meist ein paar Jahre Arbeit in kantonalen Parlament.
Wichtig ist dafür die strategische Planung geworden!
Ursula Wyss, Evi Allemann, Chantal Gallaté oder Pascal Bruderer agierten mit einem WAHLKAMPFTEAM, das ihnen den Weg innerhalb der Partei frei schaufelte und den Wahlkampf organisierte.
Dann setzte die junge Generation alles auf die Karte POLITIK.
- Keine familiären Verpflichtungen. Sie haben keine Kinder.
- Sie arbeiten meist nur mit nur 50 Stellenprozenten.
- Viele haben studiert oder studieren noch (Bastian Girot) und sind Berufpolitiker.
- Einige arbeiten noch nebenbei in einem Verband.
Was der politische Nachwuchs von den jungen Parlamentariern lernen kann:
Die heutigen Profis wissen, dass man nur über die Medien - dank der Mediatisierung der Politik - die Wahlen gewinnen kann. Die Parteipresse können wir nämlich vergessen. Das private Radio, das private Fernsehen hat die Medienlandschaft gewaltig verändert. Die Mittedreissiger nutzen alle Massenmdien geschickt und konsequent.
Das heisst:
KURZE EINFACHE BOTSCHAFTEN
PERSONALISIERTE, ERREIGNISORIENTIERTE MEDIENARBEIT
Ein Tabubruch wird in Kauf genommen. Massenmedien sind für junge Politiker kein Feindbild mehr.
Was hingegen der neuen Generation zu wenig bewusst ist:
Face book, Homestorys können zum Bumerang werden. Hier agieren junge Politiker nach meinem Dafürhalten oft zu fahrlässig!
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IST NATÜRLICHES KOMMUNIZIEREN LERNBAR?
File Format: PDF/Adobe Acrobat - View as HTML 22. Juni 2005 ... Willkommen im Simulator: Natürlich kommunizieren? Eigentlich eine Selbstverständlichkeit ... ernst ist – alles andere als natürlich ist. Die ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/06_22/06_2005_black.pdf -Similar Das Zauberwort: EINSTELLUNG
Bei der Einstellung geht es um die innere Haltung. Stimmt die innere Haltung mit dem überein, was wir denken, so stimmt die Stimme ebenfalls mit dieser Stimmung überein und der Körper sendet automatisch die Signale, die unserer Einstellung sendet.
Es sollte ein Medienkonferenz werden, die Einigkeit und Geschlossenheit signalisiert. Doch das Verhalten der Akteure sagt mehr als die abgelesenen Worte. Die dunklen Farben, die Spannung in der Muskulatur, die Blicke und das gespielte Lächeln müssen nicht kommentiert werden.
(Bildquelle Blick)
Man braucht kein Samy Molcho zu sein, um zu sehen, wie es hinsichtlich Beziehungsebenen zwischen den beiden Ministern bestellt ist. Der Körper kann nicht lügen. Die Auseinandersetzung mit dem fragwürdigen SMS von Calmy - Rey , das grosse Zerwürfnis - trotz Entschuldigung der Aussenministerin - ist den beiden Kontrahenten nicht nur ins Gesicht geschrieben. Wer glaubt, man könne Risse in der Beziehungsebene plötzlich so rasch rasch kitten, täuscht sich. Es gibt keinen Seelen Araldit, der hilft, wenn zu viel Geschirr zerschlagen auf der Beziehungsebene.
Beobachtungsübung: Beschreiben Sie den Gesichtsausdruck, die Haltung und formulieren Sie, wie die zwei Akteure auf Sie gewirkt haben.
FAZIT: DIE EINSTELLUNG WIRKT SICH ZWANGSLAEUFIG AUF DIE KOERPERSPRACHE AUS. FOLGLICH..........
Wir können nur überzeugen, wenn unsere EINSTELLUNG mit dem - was wir sagen - übereinstimmt!
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Beantworten Sie folgende Fragen:
Das Telefon kingelt. Ein Journalist meldet sich und will von Ihnen eine Auskunft über PS.
Wie verhalten Sie sich?
- Kennen Sie das Kommunikationskonzept Ihrer Institution?
- Können Sie die Telefonnummern der Informationsverantwortlichen sofort abrufen?
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Falls Sie Auskunft geben müssen:
UEBERZEUGEN DURCH.....
Sie ueberzeugen, wenn Sie
* sich natürlich, situationsgerecht verhalten (kein Theater spielen)
* überlegen vor dem Sprechen (denken, dann sprechen!)
* Gefühle nicht ausklammern
* nicht an die Mimik und Gestik denken
* sich verständlich ausdrücken
* eine EINFACHE SPRACHE wählen
* EINEN KERNGEDANKEN (EIN ARGUMENT, EINE ANTWORT) mit einem BILD, einer ERZAEHLUNG, einer GESCHICHTE koppeln
Sie werden abgelehnt, wenn Sie
* sich künstlich und affektiert verhalten
* während des Sprechens an sich denken
* die Emotionen kontrollieren
* Theater spielen
* eine Spachebene wählen, die nicht zur Situation passt
* zu lange reden oder zu kompliziert, zu abstrakt und zu vage formulieren
* zu perfekt sind
Sie überzeugen vor allem durch Ihre Person. Erst in zweiter Linie interessiert sich das Publikum oder Ihr Gegenüber für den Inhalt. Dies klingt zwar hart, trifft aber zu.
Ein Redner, der sich nicht "verkaufen" kann, besser: Der nicht zu sich steht (seine Schwächen und Stärken nicht kennt), der nicht "im Lot ist", der überzeugt nicht, selbst dann, wenn er die besten Argumente auf seiner Seite hat.
Oder umgekehrt: Jemand, der beim Publikum ankommt, kann sich sogar erlauben, einmal etwas schwächere Argumente vorzubringen. Weil man die Person sympathisch findet, fällt es schwerer, sich der Argumentation zu verschliessen.
LINKS:
rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten
Sowohl die Person als auch die Präsentation beeinflusst den Inhalt wesentlich. Fakten werden durch die Person oder die Darstellung gefärbt. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/ -Cached - Similar WICHTIGE ERKENNTISSE AUS DER PRAXIS:
Das Antizipieren (Wir können die meisten Fragen gedanklich vorbereiten)
Achtsamkeit, das heisst: Sich auf ETWAS 100%ig konzentrieren können
Ich wiederhole bewusst:
- Natürlich bleiben (authentisch bleiben - trotz ungewohnter Umgebung)
- EIN-fach reden, EIN-deutig antworten
- Narrative Rhetorik nutzen (EIN persönliches Erlebnis, EINEN Fall, EINE Geschichten oder EIN Beispiel erzählen)
FAZIT:
Sie müssen wissen,
- wie Journalisten arbeiten
- wie Sie sich bei Medienanfragen verhalten müssen
- dass jeder Medienauftritt eine Chance ist
- Dass Medienauftritte geübt werden müssen
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Zur Vertiefung der Thematik:
Selbstmanagement
Spitzensportler trainieren - auch den Umgang mit Medien
Spitzensportler trainieren - auch den Umgang mit Medien. von Marcus Knill. PS. In der Endfassung dieses Beitrag wurde vom Verlag immer die männliche und ... www.rhetorik.ch/Spitzensportler/Spitzensportler.html -Cached
und Politiker schauen zu
Der jüngste Fall:
Das linke Auge des kleinen Bleon (10 Monate) ist aufgeschwollen. Die Haut ist schwarz. Der Pitbull-Biss hat eine schwere Infektion ausgelöst. «Bis die Ärzte nähen können, muss die Schwellung zurückgehen», sagt Bleons Mami Lidie Z.* Ob der Bub dann jemals wieder auf dem Auge sehen kann, ist noch unklar. Die Ärzte des Kinderspitals Lausanne kämpfen um sein Augenlicht. Bleon ist das Opfer einer brutalen Kampfhundeattacke. Am Mittwoch kurz vor Mittag packt Lidie ihr Baby in den Kinderwagen und marschiert los. Sie will einen Spaziergang in Préverenges VD machen.
Der Vater am Tatort. Bleons Vater Burim steht mit dem leeren Kinderwagen dort, wo der Pitbull sein Söhnchen attackierte. (Peter Gerber)
Nach wenigen Metern sieht die Bauunternehmerin von Weitem eine Frau mit fünf Hunden an der Leine. «Sie waren an langen Flexi-Leinen. Zwischen 4 und 5 Meter lang», erinnert sich Lidie Z. «Ich hatte Angst. Ich rief der Frau zu, sie soll mit ihren Hunden weg von mir und meinem Baby bleiben. Sie sagte aber nur, dass die Hunde nichts tun. Und kam näher.»
Notiert von
marcus knill
um
08:37
Sonntag, 13. Dezember 2009
Der CVP Präsident hat seit Jahren ein Problem mit der Kernbotschaft seiner Partei. Seit Jahren wird den Mitteparteien vorgeworfen, sie wollen sich nie eindeutig festlegen. Es bestand die Hoffnung, dass er es fertig bringen würde, die MITTE als eindeutiges Markenzeichen zu positionieren. Doch immer wieder trat er ins Fettnäpfchen. Er gehörte zu den Drahtziehern des hinterhältigen Spiels (versteckte Nacht- und Nebelaktion) bei der Abwahl Blochers, als er mit einigen SP Exponenten im Versteckten paktierte.
Als Darbellay nach dem überraschenden Abstimmungsergebnis bei der Minarettinitiative erkannte, dass viele CVP Mitglieder gegen die eigene Partei gestimmt hatten und er befürchten musste, Wähler zu verlieren, kam es bei ihm zu einer unbedachten Ueberreaktion. Er ging noch weiter als die SVP und wollte Friedhöfe der Muslims - sogar jene der Juden - in der Schweiz verbieten. Das war ein verbaler Fehltritt, den er nachträglich korrigieren musste mit einer nachträglichen Entschuldigung. Mich erstaunt es, wie Vollblutpolitiker den Kopf verlieren können, wenn sie merken, dass Ihnen der Wind ins Gesicht bläst. Diese Ueberreaktion mit dem nachträglichen Rückzieher wirkt sich bestimmt negativ auf die Reputation des Parteipräsidenten aus.
(Quelle 20 Min)
Notiert von
marcus knill
um
20:44









