Sonntag, 17. Januar 2021

Moderatoren sind der Maskenpflicht entbunden

Für Hörbehinderte wichtig!

Keine Masken am TV

BAG erlaubt Ausnahmen

Journalisten und Rednerinnen müssen am TV keine Maske tragen. Das BAG erteilt eine Ausnahmegenehmigung.

 

 

 

KOMMENTAR: Das ist ein sinnvoller Entscheid. Denn Hörbehinderte sind aufs Lippenablesen angewiesen. 15% der Bevökerung hat Hörprobleme!

Neujahrsvorsätze durchziehen - aber wie?

So manch einer will zu Jahresbeginn neu durchstarten und hat sich deswegen Neujahrsvorsätze gemacht. Vom Klassiker «Ich höre mit dem Rauchen auf» bis hin zu eher persönlichen Alternativen wie «Ich will meine Mutter einmal in der Woche anrufen» gibt es alles.

Der Weg zum Erreichen der gesetzten Ziele gestaltet sich aber mitunter lang und steinig. Seine Gewohnheiten ändern wollen, setzt immer auch voraus, dass man bereit sein muss, für die Vorsätze auch entsprechende Zugeständnisse zu machen. Oftmals scheitern Neujahrsvorsätze, sobald der Alltagstrott einen wieder eingeholt hat.

Dabei wäre dieser alljährliche Über-den-Haufen-Werfen von guten Vorsätzen nicht nötig. Erfahrungsgemäss dauert es nur 21 Tage, bis sich der Körper und die Psyche an die neuen Umstände und Abläufe gewöhnt haben. Also nicht mal ganz einen Monat durchhalten und man hat die schlimmste Phase hinter sich gebracht. (Quelle Blick)

10 Tipps um Neujahrsvorsätze einzuhalten

BLICK stellt Ihnen pünktlich zum neuen Jahr zehn ganz einfache Tricks vor, die Ihnen helfen, diese erste Durststrecke spielend zu überwinden und ihre Neujahrsvorätze nicht nur anzugehen, sondern auch durchzuziehen und dauerhaft in Ihr Leben zu integrieren.

1. Realisieren Sie den Tag

Machen Sie sich bewusst, dass der 1. Januar auch nur ein Tag ist. Sie sind nicht exakt auf den Neujahrstag angewiesen, um Ihre guten Vorsätze zu beginnen. Die zu starke Fokussierung auf diesen Tag erhöht nur den Druck auf Sie. Wählen Sie stattdessen einen Tag an dem Sie ausgeruht und zu 100 Prozent motiviert sind und sich bereit fühlen. Wenn dieser Tag auf den 1.1. fällt, ist das ein schöner Zufall, aber kein Muss.

2. Reduzieren Sie Ihre Auswahl

Klar gibt es immer viel, dass man an sich verändern möchte. Zu viele Vorsätze auf einmal führen aber im schlimmsten Fall zu einem Misserfolg in allen Bereichen und kosten Sie nur unnötig Energie. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf ein, zwei Vorsätze, die Ihnen wirklich am Herzen liegen. Setzen Sie sich Ziele, die auch wirklich realistisch ist. Anstatt dass Sie sich zum Beispiel vornehmen, dass Sie 2017 einen Award gewinnen, nimmt sich ein Hobbykoch vor, vegan Kochen zu lernen oder Ähnliches. Bei einer eingrenzten Auswahl können Sie jedem Ziel ihre ganze Aufmerksamkeit schenken und erleben so viel eher Erfolge. Sie können sich beispielsweise auch überlegen, in welchen Lebensbereichen Sie sich noch verbessern möchten, anstatt etwas komplett Neues zu beginnen. Wichtig ist einfach, dass die gewählten Ziele für Sie eine persönliche Relevanz haben und Sie sich damit identifizieren können.

3. Halten Sie ihre Vorsätze fest

Schreiben Sie Ihre guten Vorsätze schriftlich in irgendeiner Form nieder. Schriftlich Festgehaltenes gewinnt sofort mehr an Bedeutung und bindet daher mehr. Sie können sogar mit sich selber einen schriftlichen Vertrag abschliessen, der beschreibt, was Ihre Ziele sind und wie Sie diese erreichen möchten. Solche Methoden der Verschriftlichung machen die Vorsätze realer, als wenn diese nur im Kopf existieren.

4. Halten Sie ihre Vorsätze griffbereit

Schreiben Sie jeden Vorsatz noch einmal separat auf ein Stück Papier, Post-It oder ein Kärtchen. Platzieren Sie diese Kärtchen so, dass sie bei Gelegenheit immer mal wieder einen Blick darauf werfen. Dafür bieten sich beispielsweise der Badezimmerspiegel, das Portemonnaie oder die Innenseite der Haustüre gut an. Durch diese wiederholte Visualisierung werden Sie in regelmässigen Abständen an Ihre guten Vorsätze erinnert und erhalten so jeweils einen Motivationsschub, weil Sie sich immer wieder bewusst machen, wozu Sie Ihre Gewohnheiten ändern.

5. Starten Sie mit 100 Prozent

Stürzen Sie sich von Anfang an mit 100 Prozent in eine neue Aufgabe. Es bringt nichts, wenn Sie sich sagen, dass Sie lieber gemütlich starten und dann im Verlaufe des Jahres mehr Einsatz bringen werden. Die Gefahr besteht dann leicht, dass man auf dem Anfangsniveau stehen bleibt. Bevor Sie beginnen, machen Sie sich ganz genau bewusst, was Sie erreichen wollen und wie Sie dorthin kommen und was das von Ihnen abverlangt. Natürlich können Sie als Sportlaie nicht ab dem ersten Tag gleich einen Marathon laufen - das ist ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache. Es geht vielmehr darum, dass Sie sich mit Enthusiasmus an ihre Ziele herangehen und so genügend Schwung für die ersten Wochen mitbringen.

6. Planen Sie Probleme mit ein

Wie gesagt: Der Weg zu Erfüllung der guten Vorsätze ist oft hart, steinig und nicht einfach. Es kann schnell vorkommen, dass man an seine Grenzen kommt, keine Lust mehr hat und dann doch eine Zigarette rauchen oder eine Tafel Schokolade essen will. Beugen Sie solchen Rückfällen möglichst weitgehend vor, indem sie diese Probleme mit einplanen. Schreiben Sie sich zu Beginn eine Liste der wahrscheinlichsten Komplikationen auf, die Ihnen begegnen könnten. Halten Sie direkt daneben proaktive Lösungsvorschläge fest, die auf einer Linie mit ihren Vorsätzen liegen. Halten Sie sich vor Augen, warum es zu diesem Problemsituationen kommen kann und was Sie dagegen tun können. Erkennen Sie solche möglichen Hürden bereits im Voraus, fällt es später leichter, diese in der realen Situation zu überwinden.

7. Nutzen Sie eine positive Sprache

Benutzen Sie eine positive Sprache, wenn Sie über Ihre Vorsätze nachdenken oder sprechen. Statt «Ich habe keine Lust ins Fitness zu gehen» sagen Sie «Ich fühle mich nach dem Fitness-Training immer so viel besser». Verbinden Sie ihren Vorsatz oder Ihre Aktivität mit einem positiven (Körper-)Gefühl, dann fällt es Ihnen viel leichter, sich immer wieder aufs neue zu motivieren.

8. Holen Sie sich Unterstützung ins Boot

«Geteiltes Leid ist halbes Leid» – Suchen Sie sich Unterstützung in verschiedenster Form. Erzählen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden, was Ihre Pläne sind. Sie werden einerseits jederzeit ein offenes Ohr für Ihre Probleme finden und andererseits motivieren Sie sich so selber, da Sie Ihre Liebsten ja nur ungern mit Misserfolg enttäuschen möchten. Eine andere gute Möglichkeit ist es auch, sich gezielt Personen oder Gruppen zu suchen, welche die gleichen Absichten und Ziele haben. Diese Personen können am ehesten verstehen, was Sie durchmachen und was in Ihnen vorgeht. Das Austauschen und Teilen von Schwierigkeiten und Problemen, aber auch von Erfolgen, spornt zusätzlich an und bestätigt Sie in Ihrem Entscheid. Solche Unterstützungs-Systeme lassen sich auch gut online in den verschiedensten Variationen finden.

9. Erstellen Sie einen Rapport

Halten Sie Ihre Forschritte fest. Ob dies via App ( z.B. Goal Tracker & Habit List für Android und iOS) oder handschriftlich geschieht, spielt keine Rolle. Wichtig beim sogenannten «Tracking» ist, dass Sie jeden Tag festhalten, wo Sie mit Ihren Projekt stehen. Das Visualisieren Ihrer Fortschritte hält Ihnen nicht nur direkt vor Augen, wie viel des Weges Sie bereits geschafft haben sondern noch viel wesentlicher, auch wie gut Sie diesen gemeistert haben. Sie werden darum bemüht sein, die Erfolgskurve positiv zu halten und werden dadurch immer wieder bestätigt und motiviert.

10. Planen Sie Belohnungen ein

Kleine Belohnungen sind gute Motivatoren, um schwierigere Durststrecken zu überwinden. Wählen Sie eine kleine Belohnung aus, die Ihren Vorlieben und Interessen entspricht. Natürlich immer mit Rücksicht auf Ihre Vorsätze - man sollte sich nicht eine Zigarre gönnen, wenn man mit dem Rauchen aufhören will. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Magazin oder einem Kinobesuch. Starten Sie mit diesen kleinen Belohnungen wöchentlich: Für jede durchgehaltene Woche belohnen Sie sich einmal. Wechseln Sie nach einiger Zeit auf ein monatliches Belohnungssystem, bis Sie schliesslich ganz auf eine Jahres-Belohnung umstellen. Wählen Sie etwas als Belohnung, auf das Sie sich freuen und für das Sie gerne durchhalten.

Und schliesslich: Freuen und feiern Sie Ihren Erfolg!

 

(Quelle women)

 

Ziele formulieren
Hand aufs Herz – was wollen Sie wirklich verändern? Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Wollen Sie das gesteckte Ziel auch wirklich erreichen und sind Sie bereit, Ihr Bestreben – auch gegen widrige Umstände – konkret umzusetzen? Wenn ja – dann erstellen Sie sich eine Liste mit den guten Vorsätzen. Und nicht vergessen: „Nur wenn Sie sich Großes vornehmen, können Sie auch Großes erreichen.“

Realistische Ziele
Es bringt absolut nichts, schwer realisierbare Absichten zu formulieren. Lieber kleine, aber feine Ziele stecken, die Sie auch erreichen können. Beispiel: Sie möchten bis zum Sommer fünf Kilo abgenommen haben – das ist absolut realistisch und machbar! Beginnen Sie mit regelmäßigen Spaziergängen, oder lassen Sie das Auto doch einmal in der Garage stehen und gehen Sie zu Fuß. So bringen Sie langsam aber sicher ihre Kondition und die Fettverbrennung auf Touren.

Plan erstellen
Erstellen Sie einen Plan, der Sie leitet und Ihnen über Durststrecken hinweghilft. Legen Sie sich einen definierten Zeitrahmen fest, innerhalb dessen der Vorsatz umgesetzt werden soll. Stellen Sie sich selbst die bekannten „W-Fragen”: Wer, wie, wo, was und vor allem bis wann.
Erstellen Sie sich zusätzlich unbedingt einen Zeitrahmen, da sonst die Gefahr besteht, die Umsetzung des Neujahrsvorsatzes immer wieder nach hinten zu verschieben.

Fallen meiden
Reduzieren Sie Dinge, die Sie von Ihrem Vorsatz abhalten können. Wollen Sie zum Rauchen aufhören – dann meiden Sie am besten verqualmte Kaffeehäuser!

Belohnung
Belohnung für kleine Erfolge! Belohnen Sie sich jedes Mal, wenn Sie einen Schritt weiter gekommen sind. Zum Beispiel wenn Sie wieder einmal der Versuchung, Ihrem alten Verhalten nachzugeben, widerstehen konnten. Motivieren Sie sich auch mehrfach im Jahr indem Sie kleine Teilziele setzen und den jeweiligen Erfolg hieraus kontrollieren. Sie werden sehen, wie Sie so langsam aber sicher Ihren Neujahrsvorsatz umsetzen.

Die Umsetzung
Beginnen Sie mit der Umsetzung bereits am 1. Jänner! Warten Sie nicht mit der Umsetzung Ihres Neujahrsvorsatzes – Beginnen Sie sofort! Wenn Sie es geschafft haben ein paar Wochen durchzuhalten, kann Ihr Ziel zum Selbstläufer werden. Man sagt, dass es etwa drei Wochen dauert, bis etwas zur Gewohnheit wird wie z.B. das tägliche Zähneputzen.

 (Quelle engelhornjournal)

Tipp 1: Überlege dir dein Ziel im Voraus

Last Minute Vorsätze, oder Ziele die spontan aus einer Laune übers Knie gebrochen werden, stehen unter keinem guten Stern. Überlege dir genau und realistisch, was du ändern möchtest und wie du dein Ziel erreichst. Es hilft ungemein, deine eigenen Stärken zu reflektieren und einen Plan zur Zielerreichung zu erstellen. Zerlege deine Strategie in mehrere Etappen und formuliere Meilensteine, also kleinere Zwischenziele. Teilerfolge auf dem Weg zum großen Ziel werden dich motivieren und es fällt dir garantiert leichter dran zu bleiben. Sobald du deine Vorsätze einmal formulierst, solltest du allerdings nicht länger als 72 Stunden warten, um diese Umzusetzen. Mehr Zeit solltest du nicht verstreichen lassen, da sonst die Chance der Zielerreichung nur noch bei 1 liegt.

Tipp 2: Konzentriere dich auf ein Ziel

Du willst Abnehmen, sparsamer Leben, mit dem Rauchen aufhören und mehr Zeit mit der Familie verbringen? Und das am besten sofort und alles gleichzeitig? Das ist der falsche Weg! Die Festlegung und Umsetzung neuer Verhaltensmuster kostet viel Zeit und vor allem Energie. Wenn du dir zu viel auf einmal vornimmst ist die Wahrscheinlichkeit zu Scheitern deutlich höher und du wirst schnell wieder entmutigt. Konzentriere dich lieber auf ein bestimmtes Ziel und stecke in dieses deine Kraft. Dieses Ziel sollte außerdem von Herzen kommen und aus deinem ganz eigenen Wunsch entsprungen sein.

Tipp 3: Konkretisiere dein Ziel

Es ist leichter ein Ziel umzusetzen, wenn es konkret und planbar formuliert ist. Womit wir auch wieder bei den Zwischenzielen liegen. Anstatt dir vorzunehmen in 2019 abzunehmen, setzte dir greifbare Ziele. Lege zum Beispiel fest, dass du 10 kg bis zum 01.Juni verlieren und auf dem Weg dahin jeden Monat 2 kg abnehmen möchtest. Schon hört sich das Ziel gar nicht mehr so unerreichbar an, oder? Achte darauf, dass du dir realistische Meilensteine setzt. Auch Pufferzonen können eingeplant werden. Auch wenn der Weg zum Ziel so vielleicht länger dauert, wird die Erreichung der Zwischenziele dich ungemein motivieren. Vergesse außerdem nicht, deine Ziele und (Teil-)Erfolge nieder zuschreiben. So hast du immer genau vor Augen, was du bereits erreicht hast.

Tipp 4: Lasse dich von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen

Natürlich frustriert es, wenn du in deine alten Gewohnheiten zurück fällst. Dennoch solltest du das nicht gleich als Scheitern ansehen. Kleine Rückschläge sind in Ordnung, solange du dich von diesen nicht entmutigen lässt. Der Wer zur Zielerreichung ist kein Sprint auf einer geraden Linie, sondern gleicht eher einem Prozess auf einer kurvigen Rennstrecke. Mal kannst du Vollgas geben, mal muss ein kurzer Boxenstop eingelegt werden und ein anderes mal gibt es vielleicht einen Unfall. Du musst dir vor Augen halten, dass auf dem Weg zur Zielerreichung immer neue Herausforderungen auftauchen, nutze diese als Learning für die nächste Challenge.
Solltest du merken, dass deine Strategie, die du dir zur Zielerreichung notiert hast nicht funktioniert, passe sie an und erneuere sie. Dein Plan ist nicht in Stein gemeißelt!

Außerdem hilft es auch, sich Verbündete zu suchen oder deinem Umfeld zumindest von deinem Plan zu erzählen und sie bitten, dich zu unterstützen. Um Verständnis zu generieren, solltest du außerdem deine Beweggründe nicht verschweigen und regelmäßig Updates über deine Teilerfolge geben. Gemeinsam kann man sich vor allem in Tiefphasen besser motivieren und aufraffen.

Neuhjahrsvorsätze Sign

Tipp 5: Formuliere deine Ziele positiv

Wie bereits angesprochen ist es wichtig, deine Ziel zu visualisieren. Schreibe dir dieses sowie deine Meilensteine auf. Außerdem hilft es, dein Ziel positiv zu formulieren. Der Ironie-Effekt besagt, dass bei negativ formulierten Zielen wie: „ich möchte nicht mehr dick sein“, genau das Gegenteil passiert. Wenn wir uns vornehmen etwas nicht mehr zu tun, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir genau dies tun. Durch Vermeidungsvorsätze wird die Aufmerksamkeit auf das Negative gestärkt. Also formuliere deinen Vorsatz lieber positiv und konkret.

Bilder: Unsplash. vom und pexels.com

 

Freitag, 1. Januar 2021

Parmelins gelungene Neujahrsansprache im Wortlaut

«Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Schweiz und im Ausland!

Wir haben ein dunkles Jahr hinter uns. Die Gesundheitskrise hat uns schwer getroffen. Viele Familien haben einen nahen Menschen verloren. Viele konnten von ihm nicht Abschied nehmen, wie sie es sich gewünscht hätten. Für sie wird das vergangene Jahr für immer verbunden sein mit diesem schmerzlichen Verlust. Die Mitarbeitenden in Spitälern und Pflegeheimen kamen an den Rand ihrer Kräfte und sind es heute noch. Andere durften lange gar nicht mehr arbeiten, waren in Kurzarbeit oder haben sogar ihre Stelle verloren. Traditionsunternehmen sind verschwunden. Auch unser Bildungssystem wurde auf eine harte Probe gestellt. Kurz: Die Pandemie hat unser aller Leben auf den Kopf gestellt.

Selten haben wir Vergleichbares erlebt: Unsere Tätigkeiten kamen zum Stillstand. Die ganze Gesellschaft befand sich in noch nie dagewesener Isolation. Wir mussten lernen, ohne Händeschütteln auszukommen. Dieses wichtige Begrüssungsritual gefährdete plötzlich unsere Gesundheit. All das war und ist für uns umso schwieriger, weil wir Menschen - so hat es schon Aristoteles gesagt - «von Natur aus gesellige Wesen sind».

Sie haben sicher Verständnis: Zu Beginn dieses neuen Jahres möchte ich mich nicht allzu enthusiastisch äussern. Vieles ist ungewiss und die Lage bleibt prekär. Trotzdem möchte ich Ihnen von Herzen meine besten Wünsche überbringen. Ich denke insbesondere an die Menschen, die einsam oder krank sind. Ich denke an die, die unter dem Verlust eines nahen Bekannten leiden. Und ich denke an alle, denen der ungewohnte Alltag Sorgen macht. Ich möchte Ihnen heute erneut versichern, dass der Bundesrat Sie so gut wie möglich unterstützt und nach Lösungen für heute und morgen sucht.

Persönlich verspüre ich trotz allem etwas wie Zuversicht und Optimismus. Das sage ich nicht, weil es gut tönt, sondern aus Überzeugung: Unser Land hat in der Vergangenheit Vieles richtig gemacht. Wir haben zahlreiche Erfindungen auf den Markt gebracht.

Für alle ist «Swiss made» der Inbegriff von Qualität und Zuverlässigkeit. Das zeigt sich auch an der Tatsache, dass 28 Nobelpreisträger aus der Schweiz kommen.

Die Schweiz geht vorwärts und wird auch in Zukunft vorwärtsgehen. Ich bin überzeugt, unser gutes Bildungssystem hilft uns dabei: Bildung ist unsere universelle Sprache. Sie ist Voraussetzung für Dialog und Austausch. In einer Zeit äusserst labiler Kräfteverhältnisse garantiert Bildung den Zugang zu Kompromissen. Sie ebnet den Weg zum friedlichen Lösen von Konflikten. Bildung ist im Grunde der Schlüssel für den Zusammenhalt unseres Landes.

Wir Schweizerinnen und Schweizer müssen zusammenstehen. Nur so können wir als Land einstehen für die Interessen von uns allen: für unsere Gesundheit und unser wirtschaftliches Wohlergehen, für Frieden und Verbundenheit, für Freiheit und Unabhängigkeit, – kurz: für alles, was uns seit Langem lieb und teuer ist.

An diesem 1. Januar schlagen wir im Buch unserer Geschichte eine neue Seite auf. Zwar wird damit die gegenwärtige Situation nicht auf einen Schlag besser, aber wir dürfen nicht resignieren. Ich rufe Sie auf, unser Schicksal als Gemeinschaft zu tragen. Jetzt ist der Moment gekommen zusammenzustehen – trotz der immer noch nötigen Vorsicht im Zusammensein. Nur wenn wir zusammenhalten, können wir als Schweizer Bevölkerung dereinst wieder gemeinsame Erfolge feiern.

Es ist mir wirklich wichtig, dass wir eine geeinte Schweiz sind, geeint in unserer Vielfalt: Stadt und Land, Alt und Jung, Wohlhabende und weniger Wohlhabende.

In dieser Hoffnung wünsche ich allen:

Buon ann

Bonne année

Bun Onn

Es guets Nöis»

 ANALYSE FOLGT SPAETER

Das offizielle Bundesratsphoto ist da

 

Photoshop bringt Die Magistraten - trotz Corona- zusammen.

Der Bundespräsident  darf jedes Jahr die Bundesratsphoto gestalten.
Er liess die einzelnen Bundesräte einzeln aufnehmen und per Photoshop vereinen.
Trotz Corona wollte der Bundespräsident  Nähe  zeigen.
Das Bild veranschaulicht auch die Kernbotschaft Parmelins in seiner Neujahrsansprache:
"Es ist mir wichtig, dass wir in den schwierigen Zeiten gemeinsam zusammenstehen".
Die Photo unterstützt den Appell Parmelins für den Zusammenhalt der Schweiz, um gemeinsam scheinbar Unverrückbares neu zu betrachten.

Video
 
 
 

Haslers Worte zum neuen Jahr bringen es auf den Punkt - Chapeau

https://www.blick.ch/news/philosophe-ludwig-hasler-76-ueber-die-scheinheilige-trauer-um-alte-jeder-tote-sei-einer-zu-viel-stimmt-nicht-id16270825.html

Dienstag, 29. Dezember 2020

Phänomen Schumacher

War Schweigen die richtige Antwort?

 

In Krisensituationnen selten. Im Fall Schumacher vielleicht doch.

Doch führte das Schweigen wie prognostiziert zu Mutmassungen, Gerüchten hinter vorgehaltener Hand.

Denn jeder Verlag, jeder Journalist weiss, wenn etwas über Schumi geschrieben  oder ein Bild  veröffentlicht würde, kämen die besten Anwälte zu Zug. Es würde teuer, zu teuer.

Verlage wissen dies und lehnen jede Publikation von Paparazzis ab.

Schweigen. Schon seit Jahren meldet sich kein Arzt mehr, versucht mit einer Ferndiagnose etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Der Akten-Dieb erhängte sich

Und der 54-jährige Deutsche, der die Krankheits-Akte als Rega-Einsatzleiter gestohlen hat und sie für rund 50'000 Euro verkaufen wollte, wurde verhaftet. Er hat sich nach einem Tag in der Zürcher U-Haft im August 2014 in der Zelle erhängt.

Seither lebte der «Fall Schumi» nur noch von Gerüchten, Spekulationen und dem grossen Wort Hoffnung.

Es ist ruhig geworden …

Im Netz und in der Presse wird es jedoch immer stiller. Selbst die «Bunte», die oft mit exklusiven Storys glänzen wollte, hat keine Munition mehr. Nur eine mysteriöse deutsche Titelseite tauchte vor Monaten in den sozialen Medien auf: «Reha-Sensation: Die Ärzte haben es geschafft! Unglaublich, was Schumi schon wieder alles kann.»

Der Unsinn verschwand zum Glück so schnell, wie er aufgetaucht war. In heiklen Fällen melden sich die Anwälte der Schumachers ziemlich schnell …

Jean Todt weiss alles!

Der einzige Mann, der Michael seit Jahren regelmässig besucht, ist FIA-Boss Jean Todt (74). Der Franzose, ein Freund der leidgeprüften Familie, war einst bei Ferrari von 2000 bis 2004 der fünffache Weltmeister-Macher des Deutschen.

«Lasst Schumi in Frieden sein Leben leben.» Todt, der mit Michael auch oft die Rennen anschaut (ohne dass vom 91-fachen GP-Sieger eine Reaktion kommt) und seine Worte immer gefühlvoll wählt, überraschte Mitte Juli 2020.

Wird ihn die Welt wieder sehen?

In der «Daily Mail» verriet Todt: «Schumi arbeitet daran, dass die Welt ihn wieder sieht!» Natürlich horchten alle Medien auf. Neue Hoffnung?

Schumi kämpft. Aber wie? Nur sein Betreuerstab am Genfersee weiss genau Bescheid. Aber ist die Hoffnung nicht längst ein leeres Wort geworden?

Der Sinn des Lebens …

Passiert ist in den letzten fünf Monaten nichts. Und für viele Menschen ist die Frage nach dem Sinn des Lebens wieder aufgetaucht.

Doch man darf diese Frage aus Respekt vor der Familie nicht stellen. Genau wie bei Schumis Landsmann Reinhold Roth (67).

Der zweifache 250-ccm-Vizeweltmeister war am 17. Juni 1990 beim GP Rijeka verunglückt. Seither ist er schwerstbehindert und hat nur ein Wort gesagt »Morn» (Morgen auf hessisch), wie seine Frau einst im ZDF sagte.

Hier erübrigt sich die Frage, wie es ihm geht. Und jene über den Sinn des Lebens macht einem nur traurig.

Die grossen Fussstapfen …

In der Villa der Schumachers, die in Gland VD weiter streng bewacht wird (auch von Drohnenkameras), fiebern jetzt Mama Corinna (51) und Schwester Gina Maria (23) der Zukunft von Mick Schumacher (21) entgegen.

Der Sohn und frischgebackene Formel-2-Meister soll bei Haas-Ferrari – so hoffen seine Fans – in die Fusstapfen von Papa Michael treten.

 

Wenn Schumi gezeigt werden könnte, wäre dies längst gemacht worden


 Schumi muss geschützt werden von Ton-und Bildaufnahmen, weil sein Zustand so nicht gezeigt werden darf,  so wie  er  ist. Das grosse Schweigen hatte zwar Erfolg, aber  die Medien wissen, es wäre nicht gut, wenn der Oeffentlichkeit der jetztige Zustand des x-fachen Weltmeisters offen gelegt würde.


Sonntag, 27. Dezember 2020

"Die schlimmste Helene Fischer Show aller Zeiten!"

Sendung aus der Konserve

Die gezeigten Performances aus der Konserve habe Fischer selbst ausgewählt, verriet sie im Interview mit «Bild»: «Ich habe jeden Moment persönlich ausgesucht, was aber gar nicht so einfach war, aus neun Jahren wählen zu dürfen.» Und genau diese Aneinanderreihung war das, was die Zuschauer so irritierte. Keine Unterbrechungen mit Erzählungen der Sängerin, wieso die Auftritte für sie so besonders sind, sondern Performance um Performance. «Die Übergänge sind nicht gelungen und lassen den Schein erwecken, als hätte man Youtube eingeschaltet und eine Playlist von Helene Fischer am laufen», schreibt ein User auf Twitter. Ein anderer meint:

Absurd wurde der Moment, als ein Auftritt mit Udo Jürgens (1934-2014) gezeigt wurde. Wenige Tage nach der Aufzeichnung verstarb der «Merci Chérie»-Sänger bei einem Spaziergang am Bodensee, umso emotionaler war der schlussendlich nach seinem Tod ausgestrahlte Gesang von Helene Fischer mit seinem ESC-Siegertitel. Auch gestern gehörte dieser Auftritt zu den Lieblingsmomenten von Fischer. Nach dem Gänsehautmoment folgt ein Schnitt, Maite Kelly (41) steht auf der Bühne und Helene Fischer setzt an, um mit ihr «Liebe lohnt sich» zu singen. Unterhaltung im Eiltempo – kein Raum, um die Emotionen sacken zu lassen. (Quelle Blick)

Ich tat das, was wohl viele auch getan haben: Den Kanal wechseln!