Mittwoch, 21. Februar 2018

CVP FILZ?

Geht das? Doris Leuthard (CVP), die Vorsteherin der Postchefin wird von  CVP Schwaller  kontrolliert.


KOMMENTAR: Selbst, wenn Urs Schwaller fähig ist, sein Mandat von seiner persönlichen Bindung zu trennen, ist es ungeschickt, dieses Mandat zu übernehmen. Die Unabhängigkeit kann von der Oeffentlichkeit in Frage gestellt werden. 

Viele Parteien klammern die Einwanderungsprobleme aus

Nun  zeigt sich:


KOMMENTAR: Dass die AfD erstarkt, ist nicht verwunderlich. Die Parteien gingen davon aus, dass die
Verteilung der Asylanten auf alle Gemeinden dazu führen wird,  dass die Akzeptanz steigt und die Fremdenfeindlichkeit allmählich sinken wird. Doch wurde nicht erkannt, dass das Gegenteil eintreten könnte:
- Die gut gekleideten, dunkelhäutigen Asylbewerber mit den Handis, die sich den ganzen Tag bei Bahnhöfen aufhalten und die Zeit totschlagen, wecken bei vielen Passanten ungute Gefühle:
Nicht der schwarzen Hautfarbe wegen. Die Bevölkerung weiss:
- Ihnen werden kostenlos Wohnungen  und Geld zur Verfügung gestellt.
- Sie werden kostenlos medizinisch versorgt (Arzt-, Zahnarztbesuch)
- Sie erhalten Kleider, Nahrung, Sozialleistungen
- Es zeigt sich, dass die Kommunen immer mehr belastet werden und der Steuerzahler letztlich vermehrt zur Kasse gebeten wird
- Die Aufgenommenen werden zudem gratis ausgebildet und nehmen nachher einer gewissen Schicht die Jobs weg
 - Dann ist der Neidfaktor nicht zu unterschätzen
- Die Asylanten könnten weitere Angehörigen nachziehen lassen und es wird erkannt, dass eine aufgenommene Familie mehr Geld erhält, als eine arme deutsche Familie, die arbeitet,Wohnungsmiete und Steuern bezahlen muss
- Ferner zeigt sich: Die jungen Männer sind keine Eunuchen. All dies war vorhersehbar und zu langfristigen Problemen führen wird. 
Die Willkommstimmung kippt zusehends in eine Stimmung der Ablehnung.

PROGNOSE: Wenn die Parteien diese Faktoren weiterhin ignorieren, wird die AfD noch mehr Aufwind erhalten. Die Parteien machten einen Fehler, als sie bewusst die Einwanderungsproblematik ausgeklammert hatten (Sie wollten sich von der AfD abgrenzen, weil diese Partei vor allem diese Problemfelder beackert).
Es ist auch falsch, wenn die AfD bei Mediendiskussionen bewusst ignoriert wird, indem man ihr keine Plattform bieten will (Anne Will lässt grüssen), indem man auf keinen Fall mit ihr zusammenarbeiten,  kooperieren will.
Wenn es eine Partei schafft, so viele Menschen anzusprechen, müsste man sie ernster nehmen und die Einwanderungsproblematik  an der Wurzel packen und nach eigenen Lösungen suchen, welche die vorhandenen Spannungen reduzieren.
 
  
 

Dienstag, 20. Februar 2018

Angeblich kein Einzelfall

Ein Drittel für die Sozialausgaben?

580'000 Franken Sozialhilfe bezog eine 
irakische Familie in Aarburg, 
402'000 Franken eine türkische. 
Obwohl das Ausländergesetz es vorschreibt, 
müssen sie nicht befürchten, 
dass ihnen der Aufenthaltsstatus entzogen wird. Sozialvorsteherin Martina Bircher hält das 
für einen fatalen Fehler.
Festung und Kirche prägen das Städtchen Aarburg. Doch die Idylle trügt: Wegen steigender Sozialkosten liegen die Finanzen im Argen.
Festung und Kirche prägen das Städtchen Aarburg. Doch die Idylle trügt: 
Wegen steigender Sozialkosten liegen die Finanzen im Argen. 
Knapp 8000 Einwohner, 44 Prozent ohne Schweizer Pass.
5,2 Prozent beziehen Sozialhilfe. Das ist der zweithöchste
Wert im Kanton Aargau – ebenso wie die Steuerbelastung,
die nur in drei Orten höher ist.
Willkommen in Aarburg, einer Kleinstadt zwischen
 Zofingen AG und Olten SO. Jeder, der mit dem Zug
oder mit dem Auto – auf der A1 – zwischen Bern und
Zürich unterwegs ist, kennt den markanten Anblick von
 Festung und Stadtkirche.
Die Gemeinde ächzt unter ihren Sozialausgaben: 5,7
Millionen Franken gab Aarburg 2016 für 400 Personen aus,
die auf öffentliche Unterstützung angewiesen sind –
ein Drittel der Steuereinnahmen von 17 Millionen.
Hinter den nackten Zahlen stehen Menschen, die oft jahrelang 
von der Sozialhilfe abhängig sind. Dabei kommen hohe Beträge zusammen.
 Die für Aarburg verantwortliche Sozialvorsteherin Martina Bircher
 hat ausrechnen lassen, welche Summen in den letzten Jahren
von ausländischen Sozialhilfeempfängern empfangen wurden.
Die Zahlen liegen SonntagsBlick in anonymisierter Form vor.
Unter diesen Kosten ächzt Aarburg AG.
Unter diesen Kosten ächzt Aarburg AG.
Einzelpersonen oder Familien in 38 sogenannten Dossiers 
haben bis heute 8 0 ' 000 Franken und mehr bezogen.
Spitzenreiter ist ein vierköpfiger irakischer Haushalt, 
der seit 2004 rund 580'000 Franken kassiert hat (siehe Tabelle).
 In der Auswertung finden sich viele Eritreer –
also Flüchtlinge, aber auch Menschen aus Italien, Portugal,  
Serbien, Kosovo oder Deutschland – alle mit Aufenthaltsstatus C
(Niederlassungsbewilligung) oder B (Aufenthaltsbewilligung).

Grossrätin will Taten sehen

Grossrätin Bircher will jetzt Klarheit von der Aargauer Regierung;
sie wird eine Interpellation einreichen. «30 Prozent der ausländischen 
Sozialhilfebezüger, die in Aarburg wohnen, erfüllten eigentlich die 
Bedingungen, dass ihnen ihre Aufenthaltsberechtigung entzogen wird. 
 Passieren tut aber nichts», sagt Bircher, die als Projektleiterin
Finanzen bei der Post in Bern tätig ist, an die Adresse des
MIKA-Vorstehers, Regierungsrat Urs Hofmann (61, SP).
Die Grossrätin geht noch einen Schritt weiter: Viele Flüchtlinge
hätten in ihrer Gemeinde eine C-Niederlassungsbewilligung bekommen,
 obwohl sie niemals wirtschaftlich selbständig waren.  
«Für mich ein klarer Gesetzesverstoss», so Bircher.

 Es sei unverständlich, dass diese Menschen immer noch in der Schweiz sind, 
obwohl sie teilweise schon länger als zehn Jahre vom Staat leben.
Die Exekutivpolitikerin betont: «Ich kritisiere nicht die Leute, 
die Sozialhilfe bekommen. Sie nutzen nur die Möglichkeiten aus, 
die ihnen die Schweiz bietet.» Es gehe aber nicht an, dass bei 
Ausländern die vorhandenen Gesetze nicht angewendet würden.

KOMMENTAR:
So eine Situation ist fatal. Diese Zahlen 
vergiften die Stimmung gegenüber  den
Einwanderern. Vor allem 
ärmere Schweizer Familien begreifen 
es nicht, dass es ihnen schlechter gehen soll, 
als Asylanten, die nicht arbeiten.
Aber auch die normalen Steuerzahler 
haben Bedenken hinsichtlich der 
Existenz ihrer Gemeinde.
Aarburg ist angeblich kein Einzelfall. 
Es ist wichtig, dass diese Thematik diskutiert 
und nicht unter den Teppich gekehrt wird.

Sonntag, 18. Februar 2018

Das schönste Schwarznasenschaf


Landwirtschaft 
29. Schwarznasenschaf-Ausstellung im Visper «Sand»

Schönstes Schwarznasenschaf kommt aus Familienbetrieb in Ausserberg

Die schönste Vertreterin der Walliser Schwarznasenrasse, welche am Samstag anlässlich der 29. Auflage der Schwarznasenschaf-Ausstellung in der Visper Mehrzweckhalle im Sand mit dem Titel «Miss Visp» ausgezeichnet wurde, kommt aus dem Stall von Damian und Benjamin Sies aus Ausserberg.

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Das eineinhalb Jahre alte Tier aus Ausserberg konnte das zehnköpfige Experten-Team rund um Chef-Experte Richard Zeiter unter anderem aufgrund «einer breiten Stirn, schön geschwärzten Flecken an Kopf, Knien und Fesseln, einer tiefen und breiten Brust, eines sehr guten, langen und breiten Körperbaus» begeistern. Mit diesen Vorzügen setzte sich das weibliche Schwarznasenschaf als bestprämiertes Tier gegen rund 260 am Samstag aufgeführte Konkurrentinnen durch und wurde mit dem Prädikat «Miss Visp» ausgezeichnet.
Bei Vater und Sohn Sies, den Haltern des schönsten Schwarznasenschafs, war die Freude riesig ob des diesjährigen Titelgewinns. «Wir haben schon gedacht, dass mit dem Tier eine gute Platzierung möglich ist, dass es aber gleich zum Titel reicht, ist eine Überraschung», freut sich Damian Sies über die höchste Einzelauszeichnung.
Auch die Nachwuchssiegerin 2018 kommt aus einem Betrieb aus Ausserberg und wird vom langjährigen Züchter Alfons Leiggener gestellt. Mit einer Prämierung habe er nicht gerechnet, aber darauf gehofft habe er freilich, sagt Leiggener lachend. «Eine Prämierung ist immer eine grosse Ehre für den Halter und natürlich auch der verdiente Lohn für die tägliche Arbeit.»
Wie üblich stiessen die Walliser Schwarznasenschafe sowohl bei den Züchtern, deren Familien als auch bei den interessierten Besuchern auf grossen Anklang. «Das Zuchtniveau ist nach wie vor sehr hoch», lobt Daniel Steiner, Präsident des Oberwalliser Schwarznasen Schafzuchtverbands die Aufwendungen der Schafhalter. «Das macht die Arbeit des Expertenteams, welche die Tiere seit Samstagmorgen beurteilen, nicht ganz einfach. Es entscheiden oft nur kleine Nuancen über die Platzierungen.»
Die gesamte Rangliste der 29. SN-Ausstellung finden Sie am Montag im «Walliser Boten».

KOMMENTAR: KNILL+KNILL gratuliert den Siegern recht herzlich, zumal wir von dieser Familie Sies unser Refugium 
"Salmenfee" erwerben durften. Damian und Beni arbeiten immer noch oft auf dieser Maiensäss.
 

 



Photo einer Zürcher Schulklasse sorgt für einen Medienwirbel.

Das Foto einer Zürcher Schulklasse wird derzeit 

auf Facebook heiss diskutiert. 

Die Stadt Zürich prüft nun rechtliche Schritte.

Quelle 20 Min:

storybild

Dieses Dokument einer Stadtzürcher Klasse kursiert seit einigen Tagen auf Facebook. (Bild: Facebook)

Auf Facebook spotten diverse Nutzer derzeit über das Foto einer Stadtzürcher Schulklasse.

Grund: Von 18 Schülerinnen und Schüler habe es nur einen Buben mit einem «richtigen Schweizer Namen und Aussehen».

Alle Kinder sind klar erkennbar und mit vollem Namen angeschrieben.

Kommentar:
Es geht nicht an, Kinder mit vollem Namen und unverpickselt zu veröffentlichen. Das kann geklagt werden.
Die Botschaft war aber offensichtlich: Wir haben zu viele Fremde in gewissen Klassen und die Schweizer leiden unter dieser Situation.
Die Lehrer müssen sich vor allem mit jenen Kindern beschäftigen, die nicht richig deutsch können und die anderen kommen zu kurz.  

Schon wieder floppt Von der Leyens Flotte

Airbus A310 Bundeswehrmaschine defekt 

- Soldaten sitzen in Mali fest

Airbus A310: Bundeswehrmaschine defekt - Soldaten sitzen in Mali fest

Etwa hundert Soldaten der Bundeswehr können seit Donnerstag Mali nicht verlassen. 
Ihr Einsatz ist vorbei, doch ein kaputtes Flugzeug verhindert ihre Heimreise. 
 mehr... Forum ]

Samstag, 17. Februar 2018

Jedes Jahr erfreuen sie uns:

Die vorwitzigen Winterlinge 
unter den Stauden
Bildergebnis für Winterlinge 

Vor allem wenn sie von Schnee bedeckt werden
und später als Vorboten des Frühlings im
Sonnenschein leuchten wieder:
Bildergebnis für Winterlinge

Freitag, 16. Februar 2018

POST-SKANDAL: Das muss geändert werden

Wenn Manager hohe Boni beziehen, so wird dies oft mit der hohen Verantwortung begründet.

Es ist aber für niemandem nachvollziehbar, wenn Boni ausbezahlt werden, obschon schlecht
gewirtschaftet wurde oder  eine Führungskraft gravierende Fehler gemacht hat.
Bildergebnis für Ruoff
Bei der Postchefin Susanne Ruoff sind die Fehler offensichtlich. Deshalb müssten die eingefrorenen Boni sofort gestrichen werden, sobald die Unschuldsvermutung nicht mehr gilt.
Generell müsste bei allen Institutionen die Regel gelten: Wenn schlecht gearbeitet wurde, gibt es keinen Bonus.
Weshalb nicht - bei so hohen Boni - bei schlechten Resultaten  einen Malus einführen?.
Wer kann einem Normalsterblichen  Boni in Millionenhöhe begründen, bei ungenügender Leistung oder Verfehlungen?


Die Genderfrage irritiert die Oeffentlichkeit




Früher war es einfach.
Die Menschen wurden eingeteilt in Mann und Frau
Nun wird diese Zuteilung aufgebrochen.

Heute wird in vielen Medien eine Genderfrage diskutiert, nachdem es erwiesenermassen auch Menschen gibt, bei denen das Geschlecht nicht genau zugeordnet werden kann.
Das Wort TRANSGENDER macht die Runde.

Sind wir der «Mann» oder die «Frau», für die wir uns halten?

Transmenschen irritieren. Sie hinterfragen starre Rollenbilder und rütteln an den Säulen unserer eigenen Identität.

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Zuerst eine Begriffserklärung zum Begriff Transgender

Transgender
Transgender ist der Oberbegriff für alle Transmenschen. Er wird auch
verwendet für Menschen, für deren Geschlechtsidentität das
Zweigeschlechtermodell nicht ausreicht, die sich also nicht nur als Mann
und nicht nur als Frau fühlen sowie für Transmenschen, die keine oder
nicht alle medizinischen Massnahmen wünschen.

Transfrau

Mensch, der mit dem Körper eines Knaben geboren wurde, sich aber als Frau identifiziert.

Transmann

Mensch, der mit einem weiblichen Körper geboren wurde, sich aber als Mann identifiziert.

Transvestit /Crossdresser

Person, die sich zeitweise entsprechend der Rolle, die nicht ihrem
Geburtsgeschlecht entspricht, kleidet. Transvestiten leben meistens in
der Rolle ihres biologischen Geschlechts. Transvestitismus ist
unabhängig von der sexuellen Orientierung und kommt sowohl unter
Heterosexuellen als auch unter Homosexuellen vor.
___________

Auch andere Ankerpunkte werden in Frage gestellt und dies führt gleichsam zu einer Desorientierung.
In einer Ehe kann jeder den Namen selbst bestimmen. 
So ist es für Lehrkräfte oder für  das Pflegepersonal in Spitälern  nicht mehr klar, wer verheiratet ist, wer zu wem gehört oder welches Kind welchem Elternteil zugeordnet werden kann.
Diese Beliebigkeit ist ein Ausdruck unserer Gesellschaft, die alles möglich macht. 
Immer mehr Strukturen werden aufgebrochen. Dies bleibt nicht ohne Folgen.
Desorientierung nimmt der Gesellschaft den Kompass.
 



 

Donnerstag, 15. Februar 2018

Am Valenstintag

Ein gebrochenes Herz am Himmel (Leserphoto SRF)



Zum Knall im Zürcher Stadtrat

Kein Ersatz für Claudia Nielsen

Bildergebnis für claudia Nielsen
  • Die SP der Stadt Zürich verzichtet darauf, Kandidaten für die Stadtratswahlen nachzunominieren. Sie gibt damit den Stadtratssitz der Gesundheitsvorsteherin Claudia Nielsen kampflos her, die überraschend nicht mehr antritt.
  • Die zwei Wunschkandidatinnen, die Nationalrätinnen Min Li Marti und Jacqueline Badran, stehen nicht zur Verfügung.
  • Die SP tritt mit ihren drei bisherigen Stadträten André Odermatt, Raphael Golta und Corine Mauch, der amtierenden Stadtpräsidentin, an.
Stadträtin Claudia Nielsen hatte am Mittwoch überraschend mitgeteilt, bei den Erneuerungswahlen vom 4. März nicht mehr anzutreten. Für den Verzicht gab die 56-Jährige an, dass sie die politische Verantwortung für «fragwürdige Verbuchungen und Verwendungen von ärztlichen Honoraren» im Stadtspital Triemli übernehme. (aus SRF)




Neue Zürcher Zeitung
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KOMMENTAR: Leider übernehmen nicht viele Vorgesetzte die Verantwortung für Kapitalfehler in ihrem Verantwortungsbereich.
Nach dem POST-Skandal will jedoch die Direktorin Ruoff den Sessel nicht  räumen.


Mittwoch, 14. Februar 2018

Dienstag, 13. Februar 2018

Journalist Michael Meier polemisiert einmal mehr gegen Weihbischof Eleganti



Wenn es ein Journalist nicht lassen kann.


Seit Jahren nutzt Michael Meier jede Gelegenheit, Weihbischof Eleganti bewusst zu demontieren. Er argumentiert nicht sachbezogen, sondern immer wieder polemisch. Polemisch verstanden als aggressiv, belastend, angreifend mit alten Geschichten, die längst geklärt sind.




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Weil Weihbischof Eleganti vor ein paar Tagen die Erklärung der kasachischen Bischöfe bezüglich Amoris Laetitia unterzeichnet hat, in der die traditionelle, katholische Morallehre bestätigt wird, schiesst Tagi Journalist Meier erneut in seinem Pamphlet im Tagesanzeiger vom 10.2.2018 auf die Person Eleganti.

Meier demonstriert, wie man mit einem intellektuell redlichen Text umgehen kann:
 
Wir fragen uns: Was tut die Mundharmonika zur Sache im Titel? Der Gegensatz Moralapostel und Mundharmonika stellt die Person des Bischofs bereits in ein lächerliches Licht, das im Folgenden dann belegt werden soll mit ein paar Sachinformationen. Seit 2010 wird von Meier die Jugendzeit Elegantis aufgekocht. Da keine argumentative Auseinandersetzung mit den Begründungen des Bischofs, die seine Stellungnahme rechtfertigen, mitgeliefert werden, bleibt er ein Popanz (künstlich hergestelltes Schreckgespenst), aber nicht ein redlicher Denker in der Wahrnehmung der Leser. Ein ganz anderes Bild bekommt man, wenn man Elegantis Beitrag im Detail liest und Interviews, die er zur Sache gegeben hat (Siehe LINKS). Dann sieht man, wie Meier seine Beiträge konstruiert, um seinen Gegner auf subtile Weise zu demontieren, ohne sich seinen Sachargumenten wirklich zu stellen.
Aus medienrhetorischer Sicht kann die Polemik Meiers  gut entlarvt werden. Die wenigsten Leser erkennen jedoch  die systematische Bösartigkeit:
Der Journalist veranschaulicht, wie er mit  einem intellektuell redlichen  Text umgeht: Indem er personalisiert (Moralapostel mit der Mundharmonika; Vergangenheit, die nichts über den Denkweg aussagt, die ein Mensch nach bald 30 Jahren zurückgelegt hat, zum xten Mal aufwärmen), den Gegner zum Popanz  aufbauen, um ihn  wie den Züri-Bögg leichter verbrennen zu können. Dies geschieht, indem Meier zwei Dinge zusammenbringt, die nichts miteinander zu tun haben: Elegantis Beliebtheit bei der Jugend (Jugendbischof,  hier Verzerrung und Reduktion auf die Mundharmonika) und seine theologische und kirchenpolitsche Position.  Anstatt sich mit gewichtigen theologischen und pastoralen (seelsorglichen) Überlegungen redlich auseinanderzusetzen oder sich mit eigenen Argumenten ihnen entgegenzustellen, wird nur  polemisiert und diffamiert. Jeder intellektuell redliche Journalist würde das ablehnen. Was Meier macht, ist niedrige und reine Polemik auf  Boulevard – Niveau. Wichtige hermeneutische (Wissenschaft vom richtigen Verstehen und Auslegen) Regeln kommen nicht zur Anwendung. Meier und seine Gleichgesinnten könnten sich ein Beispiel nehmen an der mittelalterlichen Debattenkultur  (vgl. Thomas von Aquin: die Form der Qaestio: Streitfrage):

1.     Der gegnerischen Ansicht und der Person, die sie vertritt,  sachlich und mit Respekt begegnen.
2.     Ihre Position korrekt wiedergeben.
3.     Zurückfragen, ob man ihre Ansicht richtig verstanden und richtig dargestellt hat.
4.     Die Aspekte der Wahrheit in ihrer Position würdigen und in die eigene Sicht integrieren.
5.     Sich von jenen  Ansichten distanzieren, denen man nicht zustimmt und sie mit sachlichen Gegenargumenten loyal bekämpfen. Zeigen, warum sie irrt.
6.     Eine Synthese versuchen oder nachvollziehbare Schlüsse ziehen: Richtigstellen, Kompromisse schliessen, Erkenntnisfortschritt ermöglichen.
  

Was kann jemand tun, wenn eine Person von einem Journalisten systematisch demontiert wird?

Ein Journalist (dis) - qualifiziert sich eigentlich selbst, wenn er nur polemisiert. Leider erkennt dies aber Otto Normalverbraucher kaum.
Die Person, die ständig perfide und arglistig angegriffen wird, muss sich  bewusst bleiben:

1. Wer die Vorwürfe richtig stellt, wärmt auch  die alte  Geschichte wieder auf.
Deshalb kann eine Replik kontroproduktiv sein.

2. Ruhe bewahren und nichts tun, ist deshalb eine denkbare Option.

3. Es könnte eine Klage eingereicht werden. Dies bringt  in diesem Fall nichts.

4. Die Chefredaktion zu kontaktieren.  Ich habe immer gute Erfahrungen gemacht mit dem offenen Gespräch.

5. Perfiden, arglistigen Journalismus dürften wir anderseits auch nicht einfach  stehen lassen.
- Stellung beziehen (Kommentare, Leserbriefe, externe Stimmen).
Dabei darf der Spott nicht wiederholt werden.

- Dazu bräuchte es ehrenwerte Journalisten und Autoren, die dies für das Opfer übernehmen und auf höherem Niveau sachlich entgegnen. Ich bleibe überzeugt, dass sich professionelle Journalisten von einem gemeinen hinterhältigen Journalismus distanzieren.

6. Als Ombudmann weiss ich, dass vor allem das direkte Gespräch unter vier Augen im ersten Schritt am meisten bringt. Ich gehe einmal davon aus, dass dies in dieser langen Zeit der systematischen Polemik Meiers  bereits erfolgt ist und es deshalb  ein erneutes Gespräch nichts mehr bringt. Die rote Linie wurde bereits überschritten. 


Fazit:

Polemische Rhetorik lebt von der Wiederholung.
"Steter Tropfen höhlt den Stein".
Das lässt sich in den zurückliegenden Artikeln von Michael Meier zur Person von Bischof Eleganti leicht nachweisen.
Eine Person kann mit subtiler Polemik demontiert werden, indem sie immer wieder lächerlich gemacht wird, ohne ihren Denkweg und ihre Argumentation zuerst sachgemäss nachzuvollziehen. Erst dann darf man sie  argumentativ und vor allem mit Respekt bekämpfen.

Diese Geschichte ist ein anschauliches Beispiel, das zeigt, was ein Polemiker aus einem Text machen kann, der einen Sachverhalt klar und differenziert darlegt. 



LINKS:



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ARTIKEL VON WEIHBISCHOF MARIAN ELEGANTI (Tagespost):

Wider die Spaltung

Über die Rechtmäßigkeit einer zweiten Ehe kann nicht das subjektive Gewissen entscheiden. Von Weihbischof Marian Eleganti OSB











XIV Ordinary Meeting of the Synod of Bishops
Die objektive Norm aus dem Blick verloren?: die Väter der Familiensynode 2015 in St. Peter. Foto: KNA
Die Kirche kann aufgrund des Widerspruchs der Scheidung zum Gebot des Herrn wiederverheiratete Geschiedene nicht einfach zur heiligen Kommunion ermutigen und damit die Frage der Verbindlichkeit ihrer ersten Ehe ihrem privaten Urteil überlassen. Das ist auch nach Amoris laetitia immer noch die Ausgangsbasis einer Gewissensprüfung.
Gegenüber der Klarheit des Evangeliums und der bisherigen Lehre der Päpste mutet es sonderbar an, welche Mühe sich beide Seiten, die sogenannten Reformer und die sogenannten Bewahrer der herkömmlichen Praxis nach den Apostolischen Schreiben Familiaris consortio 84 und Sacramentum caritatis 29 geben, um entweder zu beweisen, dass sich nichts oder alles am bisherigen Umgang mit zivil Wiederverheirateten geändert hat. Dabei geht es vor allem um eine Fußnote, an die sich Papst Franziskus nach eigenen Worten bei der Pressekonferenz im Flugzeug auf dem Heimflug von Lesbos nicht einmal erinnern konnte. Dennoch ist es klar, dass nun eine Wende versucht wird, indem bei nicht weiter definierten „mildernden Umständen“ zivil Wiederverheiratete, ohne die bisherigen in den genannten Lehrschreiben von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. vorgelegten Voraussetzungen zu erfüllen, aufgrund ihres eigenen Gewissensentscheides zur heiligen Kommunion ermutigt werden.
Zur Erinnerung: Die Nichtzulassung wiederverheirateter Geschiedener zur heiligen Kommunion ist kein moralisches Urteil darüber, wie wiederverheiratete Geschiedene zu Gott stehen. So sehr Gott Barmherzigkeit walten lässt, so wenig verletzt er dabei Wahrheit und Gerechtigkeit. In einem Ehekonflikt suchen erfahrungsgemäß beide Partner in der je eigenen Perspektive Entlastung und neigen dazu, sich selbst als Opfer eines Konfliktes zu sehen. Das ist verständlich. Wie sich die Dinge in Wahrheit vor Gott verhalten, ist subjektiv nicht auszumachen. In Ehe-Angelegenheiten sollten jedenfalls die Partner nicht Richter in eigener Sache sein und niemand von uns die Übereinstimmung des eigenen Urteils mit jenem des Herrn einfachhin behaupten. „Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, doch bin ich dadurch noch nicht gerecht gesprochen; der Herr ist es, der mich zur Rechenschaft zieht.“ (1 Kor 4,4) Wir können uns also nicht selbst rechtfertigen, auch wenn wir nach unserem Gewissen leben. Über die Rechtmäßigkeit einer zweiten Ehe kann demzufolge nicht das subjektive Gewissen aus der je eigenen Perspektive entscheiden, aber auch nicht ein den Betroffenen nahestehender Priester, der gebeten wird, eine zweite Partnerschaft im Namen der Kirche anzuerkennen oder zu segnen. Der heilige Papst Johannes Paul II. hat diesbezüglich festgehalten, dass allein die objektive Situation zivil Wiederverheirateter den Ausschlag gibt, warum sie nicht zur heiligen Kommunion gehen können, es sei denn sie enthalten sich sexueller ehelicher Akte. Er hat dabei auch festgehalten, dass es hier auch um die Klarheit der Lehre und die Kohärenz zwischen Glaubenslehre und sakramentaler Glaubenspraxis geht. Nicht aber wurde damit ein Urteil gefällt über den Gnadenstand der Betroffenen.
Es war ein großer Fehler, an den beiden Familiensynoden nicht diese Differenzierung neu verständlich gemacht zu haben, sondern Priester und zivil Wiederverheiratete auf die schiefe Ebene zu bringen, indem von ihnen eine Beurteilung des Gnadenstandes verlangt wird, die sie beim besten Willen gar nicht leisten können. Statt sich wie in der bisherigen Lehrtradition und sakramentalen Praxis an objektiv feststellbare Tatsachen zu halten wie die Nichtigkeit einer ersten Ehe (der einzige legitime Grund für die Rechtfertigung einer sogenannten Zweitehe) und die Existenz absoluter Normen, die überall und immer in sich schlechte Taten wie den Ehebruch verbieten (unabhängig von Umständen, guten Absichten und mildernden Umständen), hat man inzwischen mehr Verwirrung und Interpretationschaos hervorgebracht als Klarheit. Es gibt eben nicht das richtige Leben im falschen. Mit anderen Worten: Bei Fortbestand eines gültigen, unauflöslichen Ehebandes rechtfertigt nichts – auch nicht das viel beschworene Wohl der Kinder aus zweiter Verbindung – ein Zusammenleben more uxorio in einer zweiten zivilen Ehe, es sei denn, man enthält sich der sexuellen Akte, die der sakramentalen Ehe vorbehalten sind. Das ist deshalb so, weil sie wie die heilige Eucharistie ein Realsymbol sind und in beiden Fällen (Christus–Kirche; Bräutigam–Braut, Ehegatte–Ehegattin) den unauflöslichen Bund gleichzeitig darstellen und verwirklichen.
Wenn nun wiederverheiratete Geschiedene in der heiligen Kommunion die Verbindung mit dem Herrn suchen, stellt sich die Frage, wie der Widerspruch zu Seinem Wort zu sehen ist, und warum sich zivil Wiederverheiratete bei einem so bedeutenden Gebot des Herrn nicht an seine Worte halten. Da die Ehe wie auch der Kommunionempfang öffentlich sind, können die damit verbundenen Fragen – wie gesagt – nicht einfach in der reinen Privatheit des eigenen Gewissens geregelt und entschieden werden. Kein Scheidungsdrama gleicht dem anderen. Das ist richtig. Es ist anzuerkennen, dass die Partner sich die Dinge nicht leicht machen. Es ist auch festzuhalten, dass die Liebe des Herrn sie zu keinem Zeitpunkt dieser wirklich existenziellen Prüfung allein lässt oder verlassen wird, egal, wie sie entscheiden und diese Herausforderung zu meistern versuchen. Da wir in dieser Welt nicht wissen können, wie Gott jeden Einzelnen sieht, können wir uns nur an seinem Wort im Evangelium orientieren. Zu diesem aber stellen Scheidung und Wiederverheiratung einen objektiven Widerspruch dar, dem sich jedes Gewissen ehrlich stellen muss.
Die Nichtzulassung zivil Wiederverheirateter zur heiligen Kommunion „hat nicht den Charakter einer Strafe oder Diskriminierung. Sie bringt vielmehr eine objektive Situation zum Ausdruck, die als solche den Hinzutritt zur heiligen Kommunion unmöglich macht“ (vgl. das Schreiben vom 14. September 1994 der Kongregation für die Glaubenslehre). Keinesfalls sind dabei die betroffenen Gläubigen von der Kirche ausgeschlossen. Das wenigstens ist inzwischen auch den weniger informierten Gläubigen klar geworden. Indem zivil Wiederverheiratete sich daran halten und nicht zur heiligen Kommunion gehen, setzen sie ein Zeichen: Sie überlassen das Urteil über ihre objektiv den Weisungen des Herrn widersprechende Ehesituation Gott, ohne durch den Kommuniongang ein öffentliches Votum für die Legitimität ihrer zweiten Beziehung abzugeben, als ob in ihrem besonderen Fall die Worte des Herrn über die Unauflöslichkeit der Ehe keine Gültigkeit besäßen.
„Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird. Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.“ (1 Kor 4,5) Für jede Lebenslage gibt es einen Weg, eine Lösung, die Gott uns „vorschlägt“. Nach meiner Erfahrung liegt sie im hörenden Herzen bereit. Denn der Herr hilft jedem bei der Klärung seiner Verhältnisse und seiner Beziehung zu IHM.
Was ergibt sich aus dem Ganzen für das pastorale Vorgehen?:
1. Jesus hat eindeutig die Scheidung und Wiederverheiratung abgelehnt. Er versteht die Ehe als eine unlösbare Einheit von Mann und Frau. Mit dem Hinweis auf den ursprünglichen Willen Gottes korrigiert Jesus die von Moses her überkommene Praxis und stellt den Gotteswillen in Bezug auf die Ehe wieder her: Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht wieder trennen. Wo eine gültig geschlossene Ehe vorliegt, das heißt ein unauflösliches Eheband besteht, muss also objektiv von Ehebruch gesprochen werden.
2. Die vielzitierten mildernden Umstände machen eine illegitime, nicht eheliche Verbindung nicht zu einer legitimen.
3. Wiederverheiratete Geschiedene müssen sich deshalb bewusst bleiben, dass ihre zweite Beziehung objektiv dem Willen Gottes beziehungsweise dem Evangelium widerspricht.
4. Es stellt sich für Wiederverheiratete Geschiedene deshalb noch vor der Frage nach der Möglichkeit des Kommunionempfangs die tiefer liegende Frage, wie weit sie sich auf die Beziehung mit Jesus einzulassen bereit sind und sich an seinem Wort orientieren wollen beziehungsweise an die Lehre der Kirche von der Unauflöslichkeit einer gültigen, sakramentalen Ehe.
5. Der erste Schritt zur Heilung ihrer Situation geht über die Erschließung des Verständnisses der sakramentalen Ehe und der sich daraus ergebenden Illegitimität jeder sexuellen Vereinigung außerhalb der sakramentalen Ehe (Letzteres gilt im Übrigen auch für die Konkubinatspaare). Dieser Sachverhalt wird nicht dadurch verändert, dass auch in einer solchen Beziehung menschliche Werte gelebt werden (ein Bankraub verliert auch nicht dadurch seine Illegitimität, weil die Diebe unter sich im Hinblick auf ihr gemeinsames Ziel Solidarität, Verlässlichkeit und Freundschaft leben).
6. Es muss klar werden, dass der Sexualität in diesem Kontext eine Schlüsselrolle zukommt, weil durch sie die Ehe vollzogen wird (in Analogie zur Bedeutung heiligen Eucharistie beziehungsweise Kommunion im Vollzug der Hingabe Jesu an Seine Braut, die Kirche).
7. Die Betroffenen müssen sich vergewissern, ob sie die Forderung Jesu über die Unauflöslichkeit der Ehe wirklich bejahen und in ihrer Situation akzeptieren, um daraus die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen; etwa enthaltsam zu leben.
8. Die eigene Biografie und konkrete Lebenssituation muss im Lichte der Ergebnisse dieser Gewissenserforschung reflektiert und vor Jesus gebracht werden, um den Willen Gottes beziehungsweise den nächsten Schritt zu erspüren in Richtung Versöhnung mit dem getrennten Ehepartner oder Auflösung eines illegitimen eheähnlichen Verhältnisses oder, wo dies nicht möglich ist, der Transformation der Beziehung mit dem zweiten Lebenspartner auf die Ebene einer geistlichen Freundschaft (wie Bruder und Schwester).
9. Ziel muss die Übereinstimmung mit dem Willen Gottes in Bezug auf die Ehe sein und nicht die Angleichung der christlichen Ehe an die gesellschaftlichen Standards. Mit anderen Worten: Die Kirche muss leben, was sie lehrt (die Unauflöslichkeit der Ehe), nicht lehren, was gelebt wird (Scheidung und Wiederverheiratung; die viel beschworene „Lebenswirklichkeit“).
10. Wo Wille und Bemühung dazu fehlen, wird die Forderung nach dem Zugang zur Kommunion unglaubwürdig. Dabei sollte es in Wahrheit nur um die Vereinigung mit dem Herrn und um die Übereinstimmung mit Seinem Willen gehen und nicht gleichzeitig und in Wahrheit um die Anerkennung einer zweiten Verbindung im Widerspruch zur ersten, gültigen, sakramentalen Ehe.
Es darf nicht sein, dass wir eine innere Spaltung der Kirche zulassen, indem einige Bischöfe und Bischofskonferenzen bei der Umsetzung von Amoris laetitia von der Linie der bisherigen Tradition und immer noch gültigen Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe abrücken und sich dabei widersprechen.
Der Autor ist Weihbischof in Chur. Er hat kürzlich die Erklärung der kasachischen Bischöfe zu Amoris laetitia unterschrieben (DT vom 11.1.).

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ARTIKEL VON MICHAEL MEIER:

Moralapostel mit Mundharmonika

Der Churer Weihbischof Marian Eleganti widerspricht dem Papst.

Weihbischof Marian Eleganti findet, Wiederverheiratete dürften keinen Sex haben. Foto: Hugo Hafner (Bischöfliche Kanzlei Chur)
Weihbischof Marian Eleganti findet, Wiederverheiratete dürften keinen Sex haben. Foto: Hugo Hafner (Bischöfliche Kanzlei Chur)













Der Deutschschweizer Jugendbischof Marian Eleganti erhält viel Applaus, wenn er mit Mundharmonika und Gitarre von Jugendfestival zu Jugendfestival rockt. Am Weltjugendtag in For­taleza hat ihn die brasilianische Presse gar mit Bob Dylan verglichen.
Bischof Huonders Weihbischof hat noch eine andere Seite. Er widerspricht dem Papst ins Gesicht. Gerade hat Eleganti das «Bekenntnis zu den unveränderlichen Wahrheiten des Ehesakramentes» unterzeichnet – eine von drei kasachischen Bischöfen veröffentlichte Protestnote gegen Franziskus Lehrschreiben «Amoris Laetitia», deutsch: «Freude der Liebe». Es missfällt ihnen, dass das Schreiben den Empfang der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene in Einzelfällen öffnen will. Es gebe keine Ausnahme vom Gebot der Unauflöslichkeit der Ehe, kontern diese Bischöfe. Das Gewissen zwinge sie, die seit 2000 Jahren geltende Moral zu verteidigen.
Der Papst, der Unruhestifter
Seit der römischen Familiensynode von 2015 brechen die Vorwürfe nicht ab, der Papst sei ein Häretiker und Unruhestifter. Besonders schlimm findet es Eleganti, dass Franziskus die Proteste ignoriert und schweigt. Gegenüber der rechtskatholischen Plattform «One Peter Five» beklagt er, widersprüchliche Interpretationen von «Amoris Laetitia» durch die nationalen Bischofskonferenzen hätten an der Basis zu Chaos und Verwirrung geführt. In der Schweiz sei es seit langem Praxis, Wiederverheiratete zur Kommunion zuzulassen. Das aber verbiete das Kirchengesetz, es sei denn, diese enthielten sich sexueller Akte.
Wenn es darum geht, sich Rom zu widersetzen, hat Eleganti Routine: 14 Jahre lang lebte er in einer kirchlich verbotenen Gemeinschaft, die aus Italien vertrieben wurde und später in erbittertem Widerstand gegen Rom ein illegales Priesterseminar in Innsbruck betrieb. Gründer dieser Gruppe war der suspendierte Priester Josef Seidnitzer, der wegen Unzucht mit Burschen dreimal im Gefängnis gesessen hatte.
Barmherzigkeit oder moralischer Niedergang
Nach der Auflösung des Seminars 1990 wurde Eleganti Benediktiner in Uznach SG, später Abt, Weihbischof und Jugendbischof. Unter den Schweizer Bischöfen ist er der Moralapostel: 2015 hat er ihnen das Nein zur Segnung homosexueller Paare abgerungen. Jetzt fürchtet er, dass diese «Unsitte» Schule machen und das Verbot der künstlichen Empfängnisverhütung aufgeweicht werden könnte.
Was Franziskus Barmherzigkeit nennt, führt laut Eleganti in den moralischen Niedergang: «Wiederverheiratete Geschiedene müssen sich bewusst bleiben, dass ihre zweite Beziehung objektiv dem Willen Gottes widerspricht», schrieb er am Mittwoch in der deutschen katholischen Zeitung «Tagespost». In Bezug auf die Ehe müsse das Ziel die Übereinstimmung mit dem Willen Gottes sein und nicht die Angleichung an gesellschaftliche Standards.

(Tages-Anzeiger)



Ruoffs angeschlagener Ruf

Ruoff: «Ich trete nicht zurück» (Artikel enthält Audio)

Ruoff: «Ich trete nicht zurück»

Die Buchhaltungsaffäre lastet schwer auf der Post-Chefin.
Sie räumt Fehler ein, spürt aber genügend Rückhalt im Konzern.

KOMMENTAR: Grösse zeigt ein Chef, wenn er auch die Verantwortung übernimmt und die Konsequenzen zieht. 
(Chapeau: Claudia Nielsen war konsequent und trat nach gravierenden Fehlern zurück). Ruoff findet aber nach dem Postauto - Skandal, sie habe nichts Falsches gemacht. Wir finden: Doch - Die Kontrolle hat versagt. Und sie ist der Kopf der Post. Man kann nicht nur ein enorm hohes Salair kassieren. Man trägt auch die Verantwortung als Chefin und riskiert damit, für interne Skandale dafür gerade  stehen zu müssen.  
NACHTRAG:
Post-Verwaltungsrat stellt sich hinter Susanne Ruoff (Artikel enthält Video)

Post-Verwaltungsrat stellt sich hinter Susanne Ruoff

Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller hat aber gleichzeitig eine lückenlose Aufklärung angekündigt.

Lilo Pulver

Die Schauspielerin ist 88 Jahre alt. Sie strahlt immer noch Charme aus.

Wer aktiv bleibt und den Geist trainiert, braucht keinen Schönheitschirurgen.
Die Schönheit kommt von innen.

Mit 82 Jahren:


Fit und fröhlich mit 77 Jahren:
Bildergebnis für Lilo pulver 

Als Schauspielerin  machte sie sich einen Namen:
Bildergebnis für Lilo pulver

Montag, 12. Februar 2018

Die kleine Sprachsprechstunde

Sind Sie ein Güsel-Grüsel?

Video Martin Ebel erfreut sich an schweizerdeutschen Ekel-Wörtern
mit dem Vokal ü. Mehr...

Die Verkehrsministerin muss Ordnung schaffen

Doris Leuthard hat ihr Departement nicht mehr im Griff



 Hat Problemfelder bei Post, Swisscom, SBB: 

Nur wenn die Verkehrsministerin Ordnung schafft, 
kann sie ihren guten Ruf retten. Mehr...
Quelle: Tagi

KOMMENTAR:
Die Führungsspitze kann sich nicht aus der Verantwortung
 stehlen.
 

Sonntag, 11. Februar 2018

Merkel bei "Mainz bleibt Mainz": Eine der besten Parodien.

Bei Büttenreden und Fastnachtsauftritten gibt es leider zu viele dürftige, billige Darbietungen mit Witzen aus der unteren Schublade.

Diese Rede Merkels war nach meinem Dafürhalten die beste Darbietung bei "Mainz bleibt Mainz".
Geistreich und humorvoll - eine Glanzleistung:


Dr. Florian Sitte als Angela Merkel - ZDFmediathek

https://www.zdf.de/show/karneval-im-zdf/.../florian-sitte-102.html
vor 2 Tagen
Der Auftritt aus "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" vom 9. Februar 2018.



Mainz: Florian Sitte wird zu Angela Merkel - YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=vxYFv512WAE
21.01.2018 - Hochgeladen von Allgemeine Zeitung
Wir haben Florian Sitte vor seinem Auftritt an der 2. Prunkfremdensitzung des MCC besucht und ihn ...

Schulz hat sich mit dem Wortbruch und Schlingerkurs verkalkuliert

Stolperte über seinen Schlingerkurs: 
Martin Schulz verzichtet nun doch auf das Amt des Aussenministers. 

Das Ende eines Missverständnisses – 

so verlor Martin Schulz in 36 Stunden zwei Ämter

Martin Schulz hat sich verkalkuliert: Zuerst gab er den Parteivorsitz aus der Hand, um Aussenminister zu werden. Jetzt steht er ohne nichts da. Sigmar Gabriel hat den Machtkampf für sich entschieden.
Martin Schulz hat innerhalb von nur 36 Stunden gleich zwei politische Spitzenämter verloren. Am Mittwoch, nach dem Ende der Koalitionsverhandlungen mit der Union, gab er den Parteivorsitz an Fraktionschefin Andrea Nahles ab – in der Absicht, stattdessen in der künftigen Regierung den Posten des Aussenministers zu besetzen.
Gestern folgte nun der grosse Knall bei den Genossen: Schulz erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme am Nachmittag seinen «Verzicht auf Eintritt in die Bundesregierung». Er hoffe «inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind». Seine persönlichen Ambitionen müssten «hinter den Interessen der Partei zurückstehen», erklärte der 62-Jährige.
Schulz wollte sucg einen Ministerposten sichern 

Das Fass zum Überlaufen brachte aber Schulz’ Ankündigung, er wolle Aussenminister im Kabinett Merkel werden. Schulz hatte noch im Herbst kategorisch ausgeschlossen, Minister in einer Regierung unter Merkel werden zu wollen. Schulz habe den «SPD-Vorsitz als Trampolin missbraucht», um sich einen Ministerposten zu sichern, lautete der Vorwurf. Aus dem Landesverband Hessen hiess es: «Die Geschichte von Schulz und der SPD war ein grosses einjähriges Missverständnis.»
Gestern drängte die Parteispitze den ehemaligen EU-Politiker, seinen Verzicht auf das Amt des Aussenministers zu erklären. Die Parteiführung sah das Zustandekommen der Grossen Koalition in grösster Gefahr. . Sagt die Basis Nein, steht Deutschland vor Neuwahlen, die nicht zuletzt für die in Umfragen auf mickrige 17 Prozent kommende SPD höchst riskant wären.
Die Geschichte vom Rückzug des noch vor einem Jahr als Heilsbringer gefeierten Martin Schulz, der auf dem Parteitag im März 2017 mit 100 Prozent der Stimmen zum Nachfolger von Sigmar Gabriel an der Parteispitze gewählt worden war, ist auch die Geschichte eines zuletzt erbittert geführten Machtkampfs zwischen Schulz und seinem ehemaligen Parteifreund Gabriel – mit dem zumindest vorübergehend besseren Ende für Gabriel.
Dieser liess im Januar 2017 Schulz den Vortritt für die Kanzlerkandidatur, sicherte sich dafür den attraktiven Posten im Aussenministerium. Die Freundschaft zwischen dem Rheinländer Schulz und dem Niedersachsen Gabriel erfuhr im Bundestagswahlkampf erste Risse, nachdem Gabriel dem Kanzlerkandidaten immer wieder in die Parade gefahren war, was Schulz mächtig erzürnt hatte.
Nach seiner geplanten Ausbootung hat Gabriel seinen einstigen Parteifreund Schulz endgültig desavouiert. «Was bleibt, ist eigentlich nur das Bedauern darüber, wie respektlos bei uns in der SPD der Umgang miteinander geworden ist und wie wenig ein gegebenes Wort noch zählt», griff der höchst beleidigte Gabriel Schulz und indirekt auch Fraktionschefin Andrea Nahles an.
Ob Gabriel nun Aussenminister bleiben wird, ist allerdings ungewiss.
BILD:

  • Schulz-Schwester rechnet mit SPD-Spitze ab