Samstag, 18. August 2018

Tätowiertinten mit Nebenwirkungen

Nach dem Stechen schwer gezeichnet

SonntagsZeitung
Tätowier-Tinten enthalten zum Teil bedenkliche Substanzen – 
die gesundheitlichen Folgen können gravierend sein. Mehr...

SRF Mitarbeiter und Ihre private politische Meinung

 Weshalb Mediensprecher sich bei der privaten Meinung zurückhalten sollten

Arthur Honegger äussert auf Twitter seine private politische Meinung. Das müsste SRF unterbinden, findet Kommunikationsexperte Ferris Bühler.



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Kritisiert Trump regelmässig: SRF-Mann Arthur Honegger.

Der ehemalige US-Korrespondent und heutige «10vor10»-Moderator Arthur Honegger macht keinen Hehl daraus, dass er von US-Präsident Donald Trump wenig hält. Nach dessen Treffen mit Wladimir Putin postete Honegger am Dienstag auf Twitter: «Vielleicht sollten wir Trump nicht mehr als Regierungschef bezeichnen.»

SRF-Mediensprecher Stefan Wyss sieht kein Problem darin, dass sich der 39-Jährige politisch äussert, wie er gegenüber Nau.ch erklärt. Honeggers Twitter-Account sei ein «publizistisch eigenständiger Auftritt, bei dem er klar deklariert, dass er für sich selbst redet und nicht für SRF». Kommunikationsexperte Ferris Bühler sieht das anders.
Strikte Trennung zwischen Politik und Unterhaltung
In Honeggers Fall sei es nicht möglich, eine klare Trennung zwischen privater und öffentlicher Person zu machen. «Er wird auch abseits von ‹10vor10› automatisch als Person wahrgenommen, die politische Inhalte vermittelt», erklärt Bühler im Gespräch mit 20 Minuten.
Aus diesem Grund sei es nicht das Gleiche, wenn News-Anchor Honegger sich politisch äussere, wie wenn ein Moderator aus dem Unterhaltungsbereich seine Meinung teile. «SRF sollte klar trennen: Mitarbeiter von Sendungen, die Politik thematisieren, sollten sich privat nicht politisch äussern dürfen.»
«Tweets sind unterhaltsam»
Der Fehler liegt gemäss Bühler demnach nicht bei Honegger, sondern bei SRF. «Er gehört zu einer neuen Generation von SRF-Moderatoren. Es ist für sie selbstverständlich, Social Media zu nutzen. Darauf ist SRF nicht vorbereitet, es hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.» Das Medienhaus müsse seine Mitarbeiter viel besser schulen.
Dennoch sieht Bühler auch bei Honegger ein Stück weit Verantwortung: «Seine Tweets sind sehr unterhaltsam. Aber er steht in einem der grössten Schaufenster von SRF, deshalb muss er aufpassen, was er macht."



Insbesondere die Tatsache, dass der News-Anchor seine politische Meinung nicht einfach stehen lasse, sondern seinen Kritikern auf Twitter rege antworte, sei nicht die richtige Strategie. «Honegger lässt sich so auf ein sehr tiefes Niveau herab.»
«Recht auf freie Meinungsäusserung»
Die 20-Minuten-Leser fällen in der Angelegenheit ein klares Verdikt: Rund 60 Prozent der über 19'000 Menschen, die bei unserer Umfrage teilgenommen haben, sind der Ansicht, dass SRF-Moderatoren sich politisch äussern und Stellung beziehen sollen – solange sie klarmachen, dass es sich dabei um persönliche Meinungen handelt. Nur 30 Prozent finden solche Äusserungen auf Social Media deplatziert.
Social-Media-Experte Manuel P. Nappo, Leiter des Instituts für Digital Business an der HWZ, sieht das genauso: «Es sind ja schliesslich freie Menschen, die ein Recht auf freie Meinungsäusserung haben.» Entscheidend sei dabei, dass die prominenten Kommentatoren auch voll hinter ihren Meinungen stehen.

Freitag, 17. August 2018

Aus Blick

Psychiater erklärt die Attacken auf Frauen «Gewalt gegen Frauen stieg wegen der Migration»

Der forensische Psychiater Ralph Aschwanden* bezeichnet die brutalen Attacken gegenüber Frauen in Genf und Zürich als Fälle von «kulturbedingter Selbstjustiz».
In Genf und an der Street Parade in Zürich wurden Frauen brutal verprügelt. Beide Male wohl von Männer-Gruppen mit Migrationshintergrund. Wie erklären Sie sich das?
Ralph Aschwanden: Solche gegen Frauen gewaltbereite Gruppen stammen fast immer aus afrikanischen oder asiatischen Gebieten, wo eine strenge patriarchale Kultur ausgelebt wird. Dort werden Frauen generell als weniger wertvoll, als wertlos oder bestrafungsbedürftig betrachtet, wenn sie sich westlich verhalten. Gewalt gegen Frauen ist oft kulturbedingte Selbstjustiz. Vor allem wenn sie sich anzüglich kleiden, bedeutet das für diese Männer: ‹Diese Frau möchte Sex – ohne Widerrede›.


Frauen dürfen sich doch kleiden, wie sie möchten. Nicht in solchen Kulturkreisen. Kleidet sich eine Tochter beispielsweise etwas anzüglicher, fühlen sie sich in ihrer Familienehre und Religion angegriffen. Verhüllen sich die Frauen oder ordnen sich dem Mann unter, werden sie beschützt. Wehren sie sich für westliche Freiheit, werden sie bestraft.
Reicht das für solche Männer-Gruppen, um zuzuschlagen? Sehr oft. Ihrer Meinung nach haben Frauen eine Strafe verdient. Da gibt es kein Platz für Verständnis und Mitgefühl.
Seit wann steigen die Angriffe gegen Frauen in der Schweiz an? Früher gab es solche Übergriffe sehr selten. Mit der enormen Migration aus den Balkan-Ländern sind die Gewalttaten von Männern gegen Frauen gestiegen. Es handelte sich aber meist um häusliche Gewalt oder Gewalt von eifersüchtigen Einzeltätern. Die häusliche Gewalt gegenüber Frauen ist in patriarchalischen Familien deutlich höher als in Schweizer Familien.
Sind solche Männer therapierbar? Nein. Es gibt keine Therapie für fehlende kulturelle Anpassung – auch wenn das gewisse ‹Therapeuten mit freien Therapieplätzen› behaupten. Dies ist eine Willenssache, eine Einstellungssache, eine Bereitschaft für Veränderung – und wo kein Wille ist, hilft keine Therapie, kein Aufklärungsblättchen.
Wie soll die Schweiz darauf reagieren? Ein Grossteil der ausländischen Männer, auch aus patriarchalischen Kulturen, kann sich anpassen. Aber ein erheblicher Teil macht eben auch Probleme. Unser Strafrecht ist bei mittellosen Menschen, speziell bei abgewiesenen Asylbewerbern, die nichts zu verlieren haben, wirkungslos und nicht abschreckend. Bussen müssen sowieso die Sozialämter zahlen. Konsequentes Ausschaffen von nicht Integrationswilligen ist das Einzige, was helfen kann. Sowohl den potenziellen Opfern, als auch den integrationswilligen Ausländern.

*Ralph Aschwanden ist forensischer Psychiater, Amtsarzt des Kanton St. Gallens und Heimpsychiater des Jugendheims Platanenhof in Oberuzwil SG
 

Donnerstag, 16. August 2018

Hassfeministinnen schaden sich selbst

Mit dem Slogan «Männer sind Müll» hat der Netzfeminismus einen neuen Tiefpunkt erreicht. 
  Bildergebnis für Männer sind Müll
Unter dem Hashtag #MenAreTrash schreiben sich deutsche Aktivistinnen ihren Männerhass von der Seele. Was das mit dem Kampf für Frauenrechte zu tun haben soll, können sie selbst nicht erklären. Es geht angeblich um gesellschaftliche Strukturen. Zum Artikel (NZZ)

Oezil-Lehrstück

Quelle Spiegel

Die Affäre Özil ist ein Lehrstück. Ein Lehrstück, wie man es nicht machen sollte. Im Fall Özil-Erdogan-Grindel sind sämtliche denkbaren Fehler gemacht worden, und vielleicht ist das sogar das Gute im Schlechten. Deutlicher konnten all die Versäumnisse, Mängel und Missstände im Deutschen Fußball-Bund nicht offengelegt werden. Die vergangenen drei Monate waren ein Dokument des Komplettversagens eines Verbands. Und einer Nationalmannschaft dazu.

Integration, Zusammenhalt, Teamgeist: Das ist der Anspruch, den diese Mannschaft auf Werbebannern verkündet. Als es aber konkret darum gegangen ist, Stellung zu beziehen, einen Spieler, der sich offensichtlich allein gelassen gefühlt hat, zu unterstützen, war davon nichts zu spüren. Stattdessen: das Schweigen der Männer.
Mesut Özil hat fast zehn Jahre lang für diese Mannschaft gespielt, er hat viel, manche sagen sehr viel, zu den Erfolgen dieses Team beigetragen. Jetzt tritt er zurück, begründet dies mit rassistischen Erfahrungen - und niemand aus dem Führungskreis des Teams nimmt Stellung. Sonst sind sie nicht müde, aus dem Urlaub, Instagram- und Twitter-Posts mit Badehosen-Selfies zu schicken.
Aber nach dem Özil-Rücktritt meldeten sich bislang Jérôme Boateng, Julian Draxler und Antonio Rüdiger, um sich für die gemeinsame Zeit zu bedanken. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Kein Wort zu den Vorwürfen, weder Rückendeckung noch Distanzierung. Nichts vom Kapitän, nichts von den übrigen Spielern, die mit Özil Weltmeister wurden. Fast wäre man geneigt, Sandro Wagner im Nachhinein recht zu geben, der seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft vor der WM gewohnt vollmundig auch damit begründet hatte, dass es im Team keine Spieler mit einer eigenen Meinung gebe.
Von Joachim Löw ist nichts zu hören. Auch Merkel geht auf Distanz.

Dienstag, 14. August 2018

Es gibt nicht nur fliegende Hunde


IMG_0694.JPGBildergebnis für Fliegende hunde 

Es gibt auch fliegende Bäume:

Bildergebnis für Fliegende Bäume

Montag, 13. August 2018

Am 12. August ist es soweit

Perseiden teils am 12. August zu sehen

Schon in der Nacht von Samstag auf Sonntag wird man einige erkennen können. Am besten wird es in der Nacht auf Montag zwischen 23 Uhr und 4 Uhr.
So sehen die Perseiden am Himmel aus.
So sehen die Perseiden am Himmel aus.  Ich habe heute Nacht
Sonntag auf Montag  10 Perseiden gesehen und je einen Wunsch ausgesprochen. Ob diese Wünsche in Erfüllung gehen?
Sie waren im Minutentakt zu sehen.

Heute Nacht erreicht der Meteorschauer seinen Höhepunkt


Dieses Jahr sind die Bedingungen schon mal gar nicht schlecht. Denn wir haben Leermond. Das bedeutet, dass kein Mondlicht die feurige Perseiden-Show überstrahlen wird.

Bilanz der Megaparty

Erste Bilanz: 461 medizinische Behandlungen, 40 Verhaftungen (Quelle Tagi)



 Der Verein Street Parade schätzt, dass mehr als eine Million Besucher am Zürcher Seebecken Party machten

Sonntag, 12. August 2018

Wer klar denkt, kann auch klar sprechen

Bildergebnis für dürre in deutschland



 

Bundeslandwirtschaftsministerin  Klöckner will Viehhalter "nicht im Regen stehen lassen"

Sonderbar, dass die  Landwirtschaftsministerin die Bauern während der Hitzewelle im Regen stehen sieht. Diese wären froh, wenn man sie und ihre Felder in den Regen stellen könnte.

Samstag, 11. August 2018

Verhandeln - aber wie?

Kommunikation auf hoher Ebene




Rahmenabkommen vor dem Aus?

In Bundesbern sind derzeit ungewohnt harte Worte zu zu vernehmen.
Von „Verrat“, „Frechheit“, Unterstellungen, die ich nicht akzeptiere“ ist die Rede.
Der Gewerkschaftsbund (SGB) und Bundesrat Johann Schneider-Ammann liegen sich in den Haaren.
Der Streit eskaliert.Das Rahmenabkommen mit der EU ist gefährdet, weil SVP, SGB vielleicht auch die CVP zusammenspannen. 
Blick wirft nun diesen Akteuren vor, sie würden auf stur schalten.


KOMMENTAR: Beim Gewerkschaftsbund und bei der SVP gibt es im Umgang mit der EU rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen.  Die Befürworter des Rahmenabkommens und der Personenfreizügigkeit finden anderseits, dass man bei Verhandlungen mit der EU auf rote Linien verzichten müsse und Flexibilität gefragt sei.
Wir fragen uns jedoch, ob man nun der SGB, SVP und CVP (laut Blick) Sturheit vorwerfen kann. Ist es bei Verhandlungen nicht legal ist, genau  festzuhalten, welche Grenze auf keinen Fall überschritten werden darf. Auch die EU kennt bekanntlich rote Linien.
SP und SVP zusammen wären  fähig,  das Rahmenabkommen mit der EU  zu versenken. Vielleicht erkennt nun die EU, dass  es der Schweiz ernst ist mit ihren roten Linien.
Bei Verhandlungen geht es immer um die Durchsetzung von Interessen. Kein Verhandlungspartner will  erworbene  Erleichterungen leichtfertig auf Spiel setzen.
Aus meiner Erfahrung zeigt sich in der Praxis, dass Verhandlungspartner sehr wohl wissen, dass rote Linien des Gegenübers respektiert werden müssen, wenn man nicht die eigenen Vorteile aufs Spiel setzen will.  Wir können desahlb davon ausgehen, dass die EU ebenfalls viel verlieren könnte, wenn sie die gegebene Situation in der Schweiz ignoriert. 

Zwischen den roten Linien  gibt es  aber stets  einen Verhandlungsspielraum. Keine Seite kann Interesse haben, die gemeinsame Zusammenarbeit mit einem Schlag aufzulösen. Gefragt ist bei allen Verhandlungen eine Win-Win-Situation. Die EU darf den Prozess nicht allein bestimmen.

Unschön ist es in diesem Fall lediglich, dass der Zwist um die legalen roten Linien in Bundesbern öffentlich ausgetragen wurde. Was die Schweiz  lernen müsste: Bevor mit der EU verhandelt wird, müsste man sich bei uns intern rechtzeitig über die Festlegung der roten Linien einig sein.

FAZIT: Etwas Gutes hat immerhin die unschöne öffentliche Auseinandersetzung in den Medien. Die EU wird sich bestimmt gut überlegen, ob sie ihren wichtigen Verhandlungspartner  vor den Kopf stossen will, nur weil dort die Kriterien der direkten Demokratie akzeptiert werden müssen. Jedenfalls darf sich die Schweiz von Europa nicht unter Druck setzen lassen. Verhandlungen geschehen auf Augenhöhe. Bei den Blateralen hat die Schweiz einige gute Karten, die gezückt werden könnten, wenn sie erpresst würde. 

Ungewohnt harte Töne in Bundesbern

Rahmenabkommen vor dem Aus?

(Ich zitiere Tagi)

Eklat, Emotionen – EU-Deal ade?

«Frechheit» und «Verrat» sind starke Worte für Bundesbern. So geschehen gestern. Ein Scherbenhaufen für Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

«Unterstellungen», die «ich nicht akzeptiere»: Johann Schneider-Ammann zeigte sich undiplomatisch im Streit mit den Gewerkschaften.
«Unterstellungen», die «ich nicht akzeptiere»: Johann Schneider-Ammann zeigte sich undiplomatisch im Streit mit den Gewerkschaften. 

Es muss ein kurzes Telefonat gewesen sein. Nachdem Paul Rechsteiner, Präsident des Gewerkschaftsbunds, aus den Ferien zurückgekehrt war, hat am Mittwochmorgen endlich das Gespräch zwischen ihm und Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (FDP) stattgefunden. Thema: die flankierenden Massnahmen. Die EU kritisiert dieses Bollwerk zum Schutz der Schweizer Löhne seit Jahren. Ohne Konzessionen droht das Rahmenabkommen zu scheitern, womit die Schweiz mit Gegenmassnahmen der EU rechnen müsste.
Doch das beunruhigt Paul Rechsteiner nicht: Er teilte Schneider-Ammann vergangenen Mittwoch am Telefon kurzerhand mit, dass er nicht an den Verhandlungen teilnehmen werde. Diesen Entscheid hatte die Spitze des Gewerkschaftsbunds (SGB) bereits am Abend zuvor gefällt. Der zweite Dachverband der Gewerkschaften, Travailsuisse, erfuhr auch erst am Mittwoch vom Boykott der Kollegen. Am Nachmittag zog sich dann plötzlich auch Travail­suisse zurück. Somit kann Schneider-Ammann ab sofort nur noch mit den Arbeitgebern und den Kantonen verhandeln.
Am Nachmittag ritt die SGB-Spitze um Rechsteiner vor den Medien eine ungewöhnlich heftige Attacke auf Schneider-Ammann, um den Boykott zu begründen. Unia-Präsidentin Vania Alleva sprach von «Frechheit» und «Verrat». Schneider-Ammann setze den sozialen Frieden aufs Spiel und plane einen «Generalangriff auf essenzielle Arbeitnehmerrechte».
Paul Rechsteiner wählt harte Worte.
Auch die konkreten Vorwürfe wiegen schwer. Laut Rechsteiner hat das Departement Schneider-Ammann die Ziele der Gespräche so definiert, dass erstens der Lohnschutz geschwächt werden und zweitens die EU ein Mitspracherecht bei dessen Ausgestaltung erhalten soll. Das wäre neu, heute entscheidet die Schweiz ­alleine über die flankierenden Massnahmen. Darüber hinaus kommen gemäss dem SGB fast alle Elemente unter Druck, nicht nur die 8-Tage-Regel, die vorschreibt, dass ausländische Firmen Einsätze in der Schweiz stets acht Tage vorher anmelden müssen. Rechsteiner kündigte notfalls erbitterte Gegenwehr inklusive Referendum an.

KOMMENTAR: Beim Gewerkschaftsbund und bei der SVP gibt es im Umgang mit der EU rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen. Die Befürworter des Rahmenabkommens und der Personenfreizügigkeit finden, dass man bei Verhandlungen auf rote Linien verzichten müsse und Felxibilität gefragt ist.
Wenn beim Schutz der Löhne und bei der Selbstbestimmung die EU nicht bereit ist, die rote Linie  der Schweizer zu akzeptieren, wird es nun zwangsläufig zum Eklat kommen. SGB und SVP, sehr wahrscheinlich auch unterstützt von der CVP befürworten rote Linien.
Wir fragen uns, ob man nun der SGB, SVP und CVP (laut Blick) Sturheit vorwerfen kann, oder ob es vor Verhandlungen nicht legal ist, festzuhalten, welche Grenze auf keinen Fall überschritten werden darf.
SP und SVP zusammen sind allein schon fähig,  das Rahmenabkommen zu versenken. Vielleicht erkennt nun die EU, dass  es der Schweiz ernst ist mit der roten Linie.


Freitag, 10. August 2018

Rote Linien sind legal

Blog

10.08.2018 - Marcus Knill

Kommunikation auf hoher Ebene

Auch wenn es rote Linien gibt, dürfen Gespräche nicht verweigert werden – das ist ein Kapitalfehler.

Donnerstag, 9. August 2018

Einsichtig

NZZ wird wieder dialogischer

Die Streichung der Kommentarspalte war aus meiner Sicht ein Rückschritt.
Der Dialog mit den Lesern finde ich sehr wichtig.
Aus Persönlich.com:
Kurswechsel bei der NZZ: Seit Donnerstag können die Leser einzelne Artikel wieder kommentieren. Vor anderthalb Jahren deaktiverte die Zeitung die Kommentarfunktion. Das bisherige Format der «Leserdebatte» kommt weiterhin zum Einsatz.
Neue Zürcher Zeitung: Die Kommentarspalte kehrt zurück

Die Social-Media-Redaktion der NZZ will eine Debatte, die wieder näher an ihren Artikeln ist. (Bild:
Die NZZ passt das Format ihrer Leserdebatte an: Ab dem 2. August kehrt die Kommentarspalte nach einer eineinhalbjährigen Pause zurück, zumindest teilweise. Das teilt die NZZ-Social-Media-Redaktion am Mittwoch mit und begründet die Änderungen.
In den letzten eineinhalb Jahren konnten die Leserinnen und Leser zu Themen, die die Redaktion ausgewähl hatte, diskutieren. Den NZZ-Redakteuren gefiel diese Art der Debatte, die sich «mit dem Thema des Artikels und weit darüber hinaus» befasste. Die Social-Media-Redaktion habe aber festgestellt, dass die Leserdebatte nicht mehr so rege genutzt werde wie zu Beginn. Auch wünschten sich die Redakteure, dass die Leserdebatte wieder näher an ihre Berichtserstattung komme. Darum beschloss die Redaktion folgende Änderungen:
  • Täglich wählt die Redaktion bis zu fünf Artikel aus, unter denen die Kommentarspalte freigeschaltet ist. Eine Einstiegsfrage lanciert wie bis anhin die Debatte.
  • Je nach Thema gibt es eine separate Leserdebatte. Das Format ist das gleiche, wie es in den letzten eineinhalb Jahren existiert hat. Diese Artikel sind gekennzeichnet mit: «Diskutieren Sie mit».
  • Die Social-Media-Redaktion schliesst die Debatte in der Regeln nach zwei Tagen.
Die Leserinnen und Leser können die Kommentare erst sehen, wenn sie die Redaktion freigeschaltet hat. Beiträge, die gegen die Netiquette der NZZ verstossen, werden nicht veröffentlicht, teilt die Redaktion mit. (as)

Mittwoch, 8. August 2018

Auch eine Folge der Hitzeperiode

Dienstag, 7. August 2018

HItzetod der Aeschen wird Tatsache

Bereits eine Tonne toter Äschen im Rhein bei Schaffhausen

27,6 Grad Wassertemperatur sind zu viel: Im Rhein bei Schaffhausen hat ein grösseres Fischsterben eingesetzt. Bis jetzt wurde eine Tonne toter Äschen aus dem Wasser gezogen. Die Behörden hoffen nun, dass es nicht so schlimm wird wie 2003 (Quelle Blick- online)

Nun beginnt das Fischsterben im zu warmen Rhein

Schaffhausen

Die Meinungen gehen beim Tatortexperiment auseinander

 Zu vieles ist absurd- Ein Tatort zum vergessen

AUS BLICK-ONLINE:
Die Meinungen gingen im Vorfeld auseinander: «Bild» warnte vor dem «schlechtesten ‹Tatort› aller Zeiten». «Der Spiegel» schwärmte von «grossem Kino». Gestern endlich war das One-Take-Wunder «Die Musik stirbt zuletzt» von Dani Levy zu sehen. Und tatsächlich ist das formale Wagnis, einen Krimi ohne einen einzigen Schnitt zu erzählen, sehenswert. Der Zuschauer wird sofort in die Handlung hineingerissen.
Die Geschichte hingegen ist zu ambitioniert. Form und Inhalt kommen sich nicht entgegen – ein einfacherer Plot hätte das technische Experiment besser zur Geltung gebracht. Walter Loving, ein Unternehmer und Mäzen, engagierte sich im Zweiten Weltkrieg als Fluchthelfer von Juden – und wurde reich dabei. Findige Köpfe beginnen zu rechnen: Wie alt wäre dieser Loving heute und könnte er wirklich noch einen Galaabend ausrichten? Es bleibt nicht die einzige Ungereimtheit. Weshalb genau wird vor dem KKL demonstriert?
Anderes ist schlichtweg absurd: Zum Beispiel die Pianistin, die sich ohne Gefühlsregung an den Flügel setzt, nachdem ihr Bruder vergiftet worden ist. Oder der Arzt, der während des Reanimierens Zeit findet, Leute mit den Worten aus dem Raum zu weisen, er müsse hier arbeiten. Geradezu albern sind die Drohanruf-Sequenz mit dem Stimmenverzerrer und die Kurznachrichten, die eingeblendet werden, weil sie nicht filmbar sind. Auch die ungewöhnlichen Tenues der Kommissare (Liz Ritschard im Ballkleid, Reto Flückiger als Fussballfan) sind kein Mehrgewinn. Doch Levy hat etwas gewagt und TV-Geschichte geschrieben. Das bleibt.

René Hildbrand im Persönlich urteilt treffend:

Dani Levys riskantes Unterfangen ist gründlich misslungen. Wir sahen oft Wackelbilder wie vor 25 Jahren beim Start der regionalen TV-Sender und erlebten teils geradezu tollkühne Kameraschwenks. Verworren, zu konstruiert oft unlogisch bis abstrus der schwer verdauliche Fall: Ein Benefizkonzert im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) sollte den in Konzentrationslagern umgekommenen Juden gedenken. Eingeladen zum Anlass hat der steinreiche Mäzen Walter Loving (blendend gespielt vom 84-jährigen Österreicher Hans Hollmann). Der Patriarch soll vielen Juden das Leben gerettet haben. Doch dahinter verbirgt sich ein dunkles Geheimnis, das während dem Konzert aufbricht.
Es gab Beschuldigungen, Bedrohungen, einen Giftanschlag, eine lächerliche Verfolgungsjagd, aber keine Leiche. Wie sagt der geständige Walter Loving am Schluss: «Scheitern und Erfolg sind Geschwister.» Auch auf diesen Schweizer Sonntagskrimi trifft das erste zu.
Auch wenn sie öffentlich nicht dazu stehen: Die Schweizer «Tatort»-Häuptlinge wissen seit vielen Jahren, dass ihre Krimis auch in Deutschland und Österreich mehr schlecht als recht ankommen. Darum ist es noch unbegreiflicher, dass mit einem hektischen One-Take-Streifen voll auf Risiko gesetzt wurde. Oder war es pure Verzweiflung?
7-Die-Tatort-Musik-stirbt-zuletzt

Ein Rennen gegen die Zeit: Flückiger (Stefan Gubser) und Ritschard (Delia Mayer) ermitteln während eines laufenden Konzerts. (Bild: ARD Degeto/SRF/Hugofilm)


 

FAZIT:
Dieser Tatort mag zwar in die Geschichte eingehen.
Doch müssten die negativen Echos von den Machern trotzdem ernst genommen werden.
Vor allem die unruhige Kameraführung.
Auch der über Strecken  unbefriedigende Ton.
Die unglaubwürdigen Szenen mit dem absurden Erzähler
oder die Situation, dass Flückiger seinen Sohn an den Tatort mitnehmen durfte.
Fragwürdig ist auch der erfolgreiche Luftröhrenschnitt mit dem Sackmesser.

Montag, 6. August 2018

Krisenkommunikation

Die offizielle Information ist vorbildlich

Sachverhalte werden beschrieben
Nur erhärtete Fakten wurden genannt
Auf Mutmassungen, Hypothesen wird nicht eingegangen
Es wurden keine Namen über die Medien bekannt gegeben.
 

Die Medien haben hingegen vor Abschluss der Untersuchungsergebnisse bereits zahlreiche  mutmassliche Gründe genannt:

- Alter der Maschine
- Ungenügende Wartung?
- Bei Hitze ist der Auftrieb geringer
- Waren die Motoren überhitzt?
- Pensionierte Piloten
- Haben die Piloten zu viel riskiert?
- Wurde ein Kabel touchiert?
usw.

Flugunglück in der Schweiz "Sie stürzte wie ein Stein zu Boden"

20 Menschen starben beim Absturz einer historischen Ju-52 in der Schweiz. Experten rätseln über die Unglücksursache, ein Verdacht steht im Raum: Die Hitze könnte eine Rolle gespielt haben. Quelle Spiegel)
Katastrophe mit 20 Toten: Absturz in den Alpen 
 

Samstag, 4. August 2018

Hitze und Dürre schadet auch den Wäldern

Hitze und Dürre : Das hält der Wald nicht aus




Die Dürre trocknet nicht nur Äcker aus, sondern auch Deutschlands Wälder. Das zeigen aktuelle Satellitenbilder gut. Der Wald der Zukunft wird anders aussehen müssen.

Freitag, 3. August 2018

Bei dieser Hitze geht nichts über ein kühles Bad

Hunde, Katzen und Co.: Tierische Hitze 
Quelle: Spiegel - online

Donnerstag, 2. August 2018

Sommerschulen boomen

Schulen ohne Hausaufgaben - dafür büffeln in den Ferien

Grosse Nachfrage nach Ferien-Nachhilfe

Dass so viele Schülerinnen und Schüler während den Ferien büffeln, freut Lukas Alt, Geschäftsführer von «fit for school». Dieses Jahr bietet seine Schule zum ersten Mal in allen grösseren Schweizer Städten solche Ferien-Lernkurse an.
«Es geht auch immer um innerfamiliäre Konflikte», sagt er. Die Eltern seien froh, dass sie zu Hause nicht mehr Druck aufsetzen müssten und dass das Kind selbstständig arbeitet. 450 Franken kostet eine Woche Mathematik-Nachhilfe. Das sei verhältnismässig wenig, so Alt. (SRF)

Bildergebnis für Sommerschule

KOMMENTAR: Das war vorhersehbar. Wenn die Schule den Stoff während der Schulzeit zu Hause nicht mehr vertiefen lässt, muss das Defizit zwangsläufig in den Ferien wettgemacht werden.
Uebrigens ist es erwiesen, wer drei bis fünf Wochen den Schulstoff nicht wiederholt, vergisst sehr viel.

Den betuchten Eltern kann  nicht verboten werden, die Kinder in den Ferien Defizite zu eliminieren.
Der Verzicht auf Hausaufgaben  fördert eine Zweiklassengesellschaft. Ein unbedachter Vorschlag.
Uebrigens: Die Befürchtung, dass Sommerschulen Kinder überfordern, sticht nicht, wenn das Kind bei der gezielten Förderung genügend Freizeit hat.  Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, in den Ferien spielend zu lernen.

Mittwoch, 1. August 2018

Zum 1. August


Am Dienstag: 39 Grad heiss in Deutschland

Kühle Orte in Deutschland: So cool! 
Bis zu 39 Grad heiß ist es in Deutschland - der bisherige Hitzerekord diesen Sommers. Da muss Abkühlung her! Hier sind die besten Tipps für coole Zufluchtsorte. (Quelle Spiegel) mehr... Forum ]