Donnerstag, 6. August 2020

Hundstage

Ab Freitag heiss - Start der Hitzewelle

Mit jedem Tag wird es wärmer. Bereits am Donnerstag steigen die Temperaturen in den sommerlichen Bereich. Danach folgt eine Hitzewelle: Am Freitag liegen die Höchstwerte knapp über 30 Grad. Auch am Wochenende und bis mindestens Mitte nächster Woche bleibt es heiss mit 30 bis lokal 35 Grad. Dazu nimmt die Luftfeuchtigkeit zu und spätestens ab dem Wochenende ist es nicht nur heiss, sondern auch schwül. (SRF)

Singularität - Hundstage gehen zu Ende - Meteo - SRF

Ein Hund erfrischt sich in einem Brunnen.

Mittwoch, 5. August 2020

Wer glaubt dem BAG jetzt noch?

20 Minuten - Zurich: 2020-08-05 - Pannenserie ... - PressReader

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vor 11 Stunden - Pannenserie: Wer glaubt dem BAG jetzt noch? ... Das BAG habe ein Glaubwürdigkeitsproblem, finden viele Politiker und Bürger: Für sie war ...
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«Die Leute nehmen Ansagen nicht mehr ernst»


«Leute könnten BAG-Ansagen
nicht mehr ernst nehmen»

Masken, Enkelkinder, Zahlensalat: Laut Kommunikationsexperten schwindet das Vertrauen der Bevölkerung ins BAG. Das sei in einer Pandemie gravierend.


Für Kommunikationsexperte Marcus Knill ist der Bock mit den falschen Daten nur einer in einer langen Serie von Kommunikationspannen: «Das Vertrauen in das BAG als Institution ist beschädigt. Das ist gravierend, weil es zu einem Vertrauensverlust in der Bevölkerung führt. Die Folge ist, dass die Leute Ansagen und Massnahmen aus dem Bundesamt nicht mehr ernst nehmen.»

«In einer Pandemie ist das besonders gefährlich, weil es unmittelbar Auswirkungen auf die Ansteckungen haben kann.» Laut Knill ist es richtig, dass Alain Berset am Dienstag Stellung zur Panne genommen hat: «Ein Sorry allein reicht in einem solchen Fall nicht. Berset muss konkret aufzeigen, was er unternimmt, damit sich der Fehler nicht wiederholt.» Die Reputation sei viel schneller beschädigt als wiederhergestellt.


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Pannenserie: «Leute könnten BAG-Ansagen nicht mehr
ernst nehmen»
Für Kommunikationsexperte Marcus Knill ist der Bock mit den falschen Daten nur einer in einer langen Serie von Kommunikationspannen: «Das Vertrauen in ...
vor 11 Stunden

Montag, 3. August 2020

Gravierende Datenpanne

So etwas dürfte nicht vorkommen


Darum gehts

  • Die FDP will, dass das BAG die Datenpanne aufklärt und Lehren daraus zieht.
  • Das Bundesamt hatte am Freitag falsche Zahlen zu Ansteckungsorten herausgegeben.

Die Mehrheit der rückverfolgbaren Ansteckungen passiere in einem Club, in einer Bar oder einem Restaurant: Diese Zahlen des Bundesamts für Gesundheit veröffentlichte SRF am Freitag. Am Sonntag entschuldigte sich das BAG für die falschen Zahlen: Diese seien fehlerhaft und «einem falschen Ansteckungsort zugeordnet worden». Demnach steckten sich nur noch knapp vier Prozent der Corona-Fälle in Clubs, Bars oder Restaurants an. Hauptansteckungsort war plötzlich die Familie. Wie es genau zum Fehler kommen konnte, blieb offen. (Quelle 20 min)

Kommentar: Für das BAG ist die Glaubwürdigkeit ein hohes gut. Wenn diese nationale Infomationsstelle völlig falsch informiert ist dies mehr als gravierend. Vor allem in Krisensituationen müssen FAKTEN stimmen. Wir müssen uns nach so einer FALSCHINFORMATION nicht wundern, wenn die Angaben des BAG nicht mehr ernst genommen werden. Schlimm ist, dass die Fehlerquelle nicht herausgefunden werden kann. Das verschlimmert die Stimmung in der Bevölkerung.


DIE PANNENSERIE DES BAG:


Kritik und Pannen

Das BAG steht in der Pandemie nicht zum ersten Mal in der Kritik. Die Chronologie:

• Im Juli berichtete der «Tages-Anzeiger», dass Airlines handschriftlich ausgefüllte Kontaktkarten mit Passagierdaten am Flughafen Zürich für 14 Tage einlagern. Kommt es zu einem Fall, müssten die Zettel eingescannt und nach Bern geschickt werden. Das BAG sagte damals, man prüfe ein elektronisches System.

• Im Mai vermeldete das BAG via Twitter 98 Neuinfektionen. Weil ein Labor falsche Zahlen durchgab, musste der Wert anschliessend auf 58 korrigiert werden.

• Im April musste das BAG die Todesfallstatistik korrigieren. Der vermeintliche Tod eines Mädchens (9) hatte für Schlagzeilen gesorgt. Das Opfer war in Tat und Wahrheit aber 109 Jahre alt. Ein anderer Toter war 87 statt 27.

• Schon ganz zu Beginn der Pandemie gab es «Anfangsschwierigkeiten»: Die neu lancierte Corona-Info-Hotline funktionierte in den ersten Stunden nicht.

• Inzwischen empfiehlt das BAG den Kantonen eine Maskenpflicht in Läden. Zu Beginn hiess es beim Bund stets, es bringe nichts, wenn die breite Bevölkerung Maske trägt.


CVP-Parteipräsident Gerhard Pfister verurteilt diesen Fehler gegenüber SRF mit aller Härte: «Ich stelle fest, dass sich die Fehlleistungen im BAG häufen. Das ist das Schlimmste, was in einer Krise passieren kann. Denn das Vertrauen der Bevölkerung in die Massnahmen muss erhalten bleiben. Das wird jedoch mit solchen Fehlleistungen massiv untergraben.»

Wachsendes Unverständnis

Das Unverständnis gegenüber dem BAG wächst: Für die Prävention zur Corona-Pandemie wurden bislang Milliarden von Franken ausgegeben. Jetzt ginge es um die Finanzierung einer laufenden Impfstudie, für die rund acht Millionen Franken benötigt werden. Doch das Bundesamt für Gesundheit verweigert vorerst eine finanzielle Beteiligung.

Aus BLICK:


«Wie soll man Berset noch trauen?»

Noch schärfer geht SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi (41) mit dem BAG ins Gericht – und mit dessen Departementschef, Gesundheitsminister Alain Berset (48). «Bundesrat Berset ist ein Schönwetterpilot», wettert er. Statt seine Führungsverantwortung im BAG wahrzunehmen, übe sich der SP-Magistrat lieber in Selbstdarstellung.

Es sei ja nicht die erste Panne im BAG, fügt Aeschi an und verweist ebenfalls auf die Maskenfrage. «Wie die Bevölkerung da belogen wurde, ist eine Unverschämtheit.» Auch Berset habe monatelang behauptet, dass Masken nichts bringen. «Wie soll man Berset in dieser Krise noch trauen?», fragt Aeschi.


Samstag, 1. August 2020

1. August

Wir wünschen Euch allen einen schönen 1. August!

 



Mohrenköpfe

Dubler-«Mohrenköpfe»

Volg bezeichnet Süssigkeit als «Eiweissmasse mit Migrationshintergrund»

Shitstorm für Volg: Eine Filiale nannte Dubler-«Mohrenköpfe» auf einem Schild «mit Schoggi überzogni Eiwiissmassä mit Migrationshintergrund». Die Tafel wurde inzwischen entfernt.



«Mit Schoggi überzogni Eiwiissmassä mit Migrationshintergrund :-)», preist ein Schild in einer Volg-Filiale die Dubler-«Mohrenköpfe» an. Auf Twitter sorgt die Aktion für Wirbel.

76% der Leser fanden das Schild witzig!

Ein Mitarbeiter einer Filiale machte sich lustig über die "Sprachpolizisten"

Als MIGROS die Mohrenköpfe aus dem Sortiment nahm, war dies kontraproduktiv.

Die Firma Dubler porfitierte:

Warteschlange bei Dubler

«Für 50 ‹Mohrenköpfe› bin ich eine halbe Stunde angestanden»