Mittwoch, 20. September 2017

Christian Lindner

SPIEGEL TV über Christian Lindner

SPIEGEL TV



Er macht Witze über die CDU, ist reserviert gegenüber den Grünen und erzielt beim Wahl-O-Mat auch Übereinstimmung mit der AfD. SPIEGEL TV hat Christian Lindner im Wahlkampf begleitet. Ein Film von Adrian-Basil Mueller mehr... Video ]

Kommentar: Es würde mich nicht wundern, wenn die FDP unter Lindner recht zulegt.
Er ist reifer und glaubwürdiger geworden. Rhetorisch hat er enorm zugelegt.

Flüchtlinge flüchtig


Brandenburg: Flüchtlinge aus Lastwagen verschwinden aus Erstaufnahme

Brandenburg: Flüchtlinge aus Lastwagen verschwinden aus Erstaufnahme


48 von 50 konnten bei Erstaufnahmeverfahren fliehen.

Dienstag, 19. September 2017

ARENA REPORTER Nachlese

Marcus Knill

19.09.2017

Jonas Projer und Christa Rigozzi wirkten bei der zweiten Ausgabe souveräner.

Das Gesicht verhüllen - sollte im öffentlichen Raum längst verboten sein

Diebe, Kravallanten wollen nicht identifiziert werden

Sie verhüllen ihr Gesicht.

Wer nichts zu verbergen hat, darf seine Identität zeigen.

DIe Macht der Worte

Sprachverwilderung

«Hurensohn», «Opfer», «Figg di»

Quelle 20 Min

So derb fluchen Achtjährige heute

Schüler verwenden heute Kraftausdrücke, die früher absolut tabu waren. Die Lehrer klagen über «Sprachverwilderung».






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In der Schule wird geflucht. Während Schimpfwörter früher ein Tabu waren, gehören sie heute schon beinahe dazu. 
 
Schweizer Lehrer sehen sich zunehmend dem Phänomen der Sprachverwilderung gegenüber. «Früher war es absolut tabu, das Wort ‹Scheisse› zu benutzen. Heute ist Fluchen ein Bestandteil der Gesellschaft», sagt Beat W. Zemp, Präsident des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz. Dies ändere aber nichts daran, dass Fluchen in der Schule immer noch unerwünscht sei.


«Eine Frage der Erziehung»

Trotzdem greifen Lehrer durch, wenn ein Schüler flucht. «Es ist die Aufgabe der Schule, Verhaltensregeln zu vermitteln», sagt Zemp. Folglich werde das Benutzen von Schimpfwörtern auch sanktioniert. Steckten Kinder ihre Mitschüler mit Kraftausdrücken an, werde das Thema an Elternabenden angesprochen. Denn, so Zemp: «Die Sprachverwilderung ist eine Frage der Erziehung

KOMMENTAR: Es lohnt sich, als Lehrer in der eigenen Klasse der Sprachverwilderung Einhalt zu gebieten.
Worte ernst zu nehmen, ist keine Bagatelle.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass bei einer Klasse, bei der erniederigende Ausdrücke nicht toleriert werden, sich dies sehr schnell auf das Verhalten positiv auswirkt.
Zwischen Verhalten und Umgang mit Worten besteht eine Interaktion.  Wenn Knaben keine Worte mehr, wie beispielsweise "Schlampe, Fotze" usw.  in den Mund nehmen, benehmen sie sich den Mädchen gegenüber viel rücksichtsvoller.
Menschen, die Worte ernst nehmen, verhalten sich erstaunlicherweise  viel besser. Die Ausrede "Es ist ja gar nicht so gemeint" sticht nicht. Ich kenne eine Lehrperson, die legte ständig Wert auf die Semantik von Wörtern. Wenn ein Schüler "Scheisse" sagte, intervenierte sie sofort: "Stop! Wir sind hier nicht auf dem WC!"
Dieses ständige Einwirken auf den Sprachgebrauch wirkte sich rasch auf den Umgang (nicht nur im Klassenzimmer!) aus.

LINK:

Macht der Worte - Rhetorik.ch

www.rhetorik.ch/Fenster/Fenster.html
10.10.2004 - "Um einen Stein zu zertrümmern, braucht man einen Hammer, aber um eine kostbare Vase zu zerbrechen, genügt eine flüchtige Bewegung ...

Montag, 18. September 2017

Satz des Tages

(aus NZZ)

"Die Kanzlerin scheint die erste 

Person an der Spitze eines 

Staatswesens zu sein, die die

Langeweile als politische Kraft

in ihren Dienst gestellt hat."

Das Geheimnis des Erfolges

Weltstar Anne-Sophie Mutter


Ihr Geheimnis:

Disziplin und Leidenschaft


Anne-Sophie Mutter gehört zu den grossen Geigenvirtuosinnen unserer Zeit. Seit über 40 Jahren. (Quelle SRF)
Eine Frau spielt eine Geige. 
Bildlegende:
Nach ihrem Debüt 1977 hiess es, sie sei ein Phänomen, eine Jahrhundert-Begabung, ein Wunderkind.  
 
Wie im Märchen beschreibt Anne-Sophie Mutter den Moment, als sie zum ersten Mal eine Geige in der Hand hält. Damals ist sie fünf Jahre alt – und da sei etwas mit ihr passiert: «Das war einfach total zauberhaft.»

Disziplin und Leidenschaft

«Ein so junges Wesen muss Zeit haben, gross zu werden», sagt Anne-Sophie Mutter. Dazu gehöre viel mehr, als nur gut spielen zu können: «Neugierde, Selbstkritik, Leidenschaft, eine gute Portion Disziplin. Freude einfach am Tun. Und Bodenständigkeit.» Das sind für Anne-Sophie Mutter die Zutaten für das Rezept zum Erfolg.
Für ihren Erfolg musste sie auf vieles verzichten. Sie wurde von der Schulpflicht entbunden und führte nicht das «normale» Leben eines «normalen» Kindes. Aber das sei ihr nicht schwergefallen.
Wenn man seine Leidenschaft leben dürfe, sei das einfach eine tolle Sache, so die Geigerin. Leidenschaft ist ein Wort, dass der Weltstar oft braucht. «Entweder man ist ein leidenschaftlicher Mensch oder man ist eine lahme Socke. Dazwischen gibt es nicht viel.»


Anne-Sophie Mutter 
Bildlegende: 
Anne-Sophie Mutter musste als Wunderkind auf vieles verzichten. 
Das sei ihr aber nicht schwer gefallen. 

Geld ist die falsche Motivation

Auch gegenüber der musikalischen Jugend sieht sich Anne-Sophie Mutter verpflichtet. 1997 hat sie darum eine Stiftung zur Förderung hochbegabter Jungmusiker gegründet und tritt auch mit ihnen auf.
Sie bringt ihren Schützlingen nicht nur Technik bei: «Manchmal benötigen sie einfach Aufmunterung, auch Denkanstösse oder mal Kritik», sagt Mutter.
Sie spreche mit den Stipendiaten über deren Motivation, Musikerin oder Musiker zu werden: «Wenn die Motivation nicht ist, die Welt ein Stückchen besser zu machen, Menschen zusammenzubringen und sich als Diener am Werk zu sehen, dann ist man da einfach falsch. Nur für «fortune and fame» – das kann nicht der Ansatz eines Musikers sein.»

LINK:
17. Febr. 2005 ... Die Münchner Violinistin Anne-Sophie Mutter und der Berliner Musikproduzent Martin Sauer sind mit dem Grammy geehrt worden. Bei der 47.
www.rhetorik.ch/Aktuell/05/02_17.html

Sonntag, 17. September 2017

Krisenkommunikation nach PC 7 Absturz

Ticker zur Medienkonferenz Armee über die vermisste PC-7 – das Protokoll zum Nachlesen

Das Protokoll zeigt, dass die Verantwotlichen nur das weitergeben, 

was nachgewiesen werden kann. 

Das ist vorbildliche Krisenkommunikation.

Nach dem Unfall wird von den Medien dennoch der 

Vorwurf kolportiert: Der Pilot hätte bei dieser Witterung 

nicht mit "Sichtflug" fliegen dürfen.

  • Seit Dienstagmorgen vermisst die Schweizer Armee ein Flugzeug des Typs PC-7.
  • Der Pilot hat sich nicht im Kampftraining befunden. Vielmehr hat er das Flugzeug von Payerne nach Locarno bringen sollen. Allerdings traf die Maschine nicht zum erwarteten Zeitpunkt im Tessin ein.
  • Mittlerweile sei die Maschine am Berner Schreckhorn gesichtet worden, so die Armee vor den Medien. Die PC-7 könne aktuell wegen des schlechten Wetters nicht geborgen werden.
  • Das Schicksal des Piloten bleibt unklar. Die PC-7 hat keinen Schleudersitz.

PC-7 der Schweizer Armee vermisst

LIVE seit 2 Stunden
  • 17 :02

    Liveticker-Abschluss

    Wir beenden nun den Liveticker zu der abgestürzten PC-7 der Luftwaffe. Neue Meldungen und Entwicklungen zum Thema finden Sie hier.
  • 16 :59

    Schlechtes Wetter verhindert Bergung

    Zum genauen Fundort, ob Bergflanke oder Tal, sowie dem Zustand des Flugzeugs kann Aldo Schellenberg ebenfalls keine Angaben machen. Das Problem seien die aktuellen Wetterverhältnisse. Die Unfallstelle liege derzeit in den Wolken – zudem habe es Schneefall gegeben.
  • 16 :54

    Keine Angaben zum Piloten

    Zum Zustand des Flugzeuges bei der Sichtung kann Aldo Schellenberg keine näheren Angaben machen. Auch zur Person des Piloten und dessen Herkunft mag sich der Kommandant der Luftwaffe nicht äussern. Vielmehr bittet er darum, dessen Privatsphäre und die seiner Familie zu respektieren.
  • 16 :49

    Pilot war erfahren und trainiert

    Bei dem Piloten der PC-7 habe es sich laut Bruns um einen Milizpiloten gehandelt. Diese seien in der Regel sehr erfahren und müssten regelmässig fliegen. Spätestens alle 66 Tage sei ein Flug vorgeschrieben, um den Trainingszustand aufrecht zu erhalten.
  • 16 :45

    Fund im Gebiet Schreckhorn

    Nachdem das Flugzeug nicht in Locarno eingetroffen ist, habe man dann die Daten des letzten Radarkontakts ausgewertet, so Peter Bruns, stellvertretender Einsatzchef Luftwaffe. Diese hätten auf das Gebiet Schreckhorn verwiesen.
  • 16 :42

    Kurze Zwischeninformation in eigener Sache

    Wegen technischer Probleme wird der Livestream der Pressekonferenz derzeit nur auf der SRF News App angezeigt und nicht auf srf.ch/news. Wir bitten dafür um Entschuldigung.
  • 16 :41

    Ausführungen zum Flugzeug und der Art des Fluges

    Bei der PC-7 handelt es sich laut Peter Bruns, stellvertretender Einsatzchef Luftwaffe, um das bewährte Grundschulmodell der Luftwaffe. Der Flug sei nach Sichtflug-Regeln durchgeführt worden und sollte von Payerne nach Locarno führen. Es gebe zu Zeit keine Hinweise darauf, dass die Wetterumstände diesen angemeldeten Flug nicht zugelassen hätten.
  • 16 :36

    Schicksal des Piloten ungewiss

    Auf Grund der Wetterlage ist eine Bergung von Maschine und Pilot derzeit nicht möglich. Kommandant Schellenberg gab aber dennoch der Hoffnung seinen Ausdruck, dass der Pilot unversehrt gefunden werden kann.
  • 16 :34

    Vermisstes Flugzeug gesichtet

    Laut dem Kommandanten der Luftwaffe, Aldo Schellenberg, handelte es sich bei dem Piloten um einen erfahrenen Milizpiloten. Die eingeleitete Such- und Rettungsaktion konnte auf das Suchgebiet Schreckhorn eingegrenzt werden. Dort wurde das Flugzeug auch vor wenigen Minuten gesichtet. Auf Grund der Wettersituation ist eine Bergung aber derzeit nicht möglich.
  • 16 :28

    Medienkonferenz für 16:30 Uhr angesetzt

    Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) wird in Kürze in Bern über den Stand der Suche nach dem vermissten PC-7-Flugzeug informieren. Die Maschine war am Morgen auf dem Flug von Payerne nach Locarno verschwunden.

Probleme mit Flüchtlingen

Mädchen verletzt

Quelle 20 Min

Eine Gruppe von Flüchtlingen

vergewaltigt 16-Jährige


In Höhenkirchen-Siegertsbrunn ist ein Mädchen Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden. Die Polizei nahm die Täter fest.

In Höhenkirchen-Siegertsbrunn bei München haben sich zwei Afghanen an einer 16-Jährigen vergangen, ein Passant hat den dritten Afghanen gerade noch davon abhalten können.
Die Münchnerin hat sich zuvor vor einer Asylunterkunft aufgehalten, wie die Bayrische Polizei in einer Mitteilung schreibt. Mit drei Männern ging sie anschliessend in Richtung Bahnhof.

Opfer verletzt

Auf dem Weg dorthin kam es zum Übergriff: «Nach derzeitigem Ermittlungsstand führten zwei der drei männlichen Begleitpersonen einen gewaltsam erzwungenen Geschlechtsverkehr an der Jugendlichen durch», heisst es in der Mitteilung weiter.
Der Übergriff hat sich am Freitagabend ereignet. Das Mädchen wurde dabei verletzt. Sie musste ambulant behandelt werden.

Die Polizei hat die Täter festgenommen. Es handelt sich um drei Flüchtlinge aus Afghanistan im Alter von 17, 18 und 27 Jahren.





Kommentar: Obschon mit dieser unerfreulichen Geschichte nicht alle Flüchtlinge in einen Topf geworfen werden dürfen, machen uns die sexuellen Uebergriffe von Flüchtlingen doch bewusst, dass wir mit den  jungen Männern keine Eunuchen aufgenommen haben.
Wir müssen bei der grossen Zahl von Aufgenommenen damit rechnen, dass Einige ihr Bedürfnis nach Sex auch künftig gewaltsam befriedigen werden. Wenngleich weitere ähnlichen Uebergriffe in der Luft liegen, dürfen wir dafür kein Verständnis aufbringen und diese Taten beschönigen. Vergewaltigungen sind kriminelle Taten. Sie müssen angeprangert werden. Die Herkunft der Täter darf nicht verschwiegen werden. Straffällige Asylbewerber müssen somit - ohne wenn und aber - rasch ausgewiesen werden.



Falls Sie sich beruflich neu orientieren wollen

Folgender rote Faden bewährte sich, wenn man eine Neuausrichtung in Erwägung zieht:

Beantworten Sie folgende Fragen:

1. Was spricht für ein Verbleiben im derzeitigen Job? (Vorteile)

2. Welche Nachteile muss ich im derzeitigen Job auf mich nehmen?

3. Welche Tätigkeiten machen mir Freude?

4. Wo sähe ich mich gerne in 5 Jahren?  (Wunschvision)

5. Welches sind meine Potentiale (Kompetenzen, Stärken)?
. Was schätzen andere an mir?
. Was schlummert in mir und könnte gefördert werden? (Was liegt noch brach?)

6. Wo bin ich einzigartig? (USP) 

7. Brainstorming: Möglichkeiten und  denkbare Wege?

8. Analyse (Vorteile/ Nachteile)?

9. Konkrete Planung der Zukunft: Was und wie?

10. Plan realisieren - nach Zeitplan umsetzen.

__________


WACHSTUMSBAUM VEREINFACHT ZEICHNEN

Bildergebnis für Wachstumsbaum
 Wurzel - Stamm - Krone

Alle Erfolge (beruflich und  privat) in der Krone einzeichnen.

Folgende Kompetenzen werden in den Wurzeln ein getragen:
Welche Talente und Fähigkeiten habe ich dafür benötigt?
Welche zusätzlichen Kenntnisse habe ich mir dabei angeeignet?











Hilfsorganisationen helfen eigentlich den Schleppern

Hilfswerke spielen Schleppern in die Hände

Der Schweizer Kriegsreporter Kurt Pelda wirft Hilfsorganisationen Naivität vor: Sie seien mitverantwortlich für das Schleppergeschäft auf dem Mittelmeer.




Rettungswesten für Menschen auf einem überladenen Flüchtlingsboot auf dem Mittelmeer. An den privaten Hilfswerken wird zunehmend Kritik laut.
Hilfswerke sind mitverantwortlich für die Flüchtlingsströme, die über das Mittelmeer kommen: Diesen Vorwurf äusserte Kriegsreporter Kurt Pelda am Montagabend in der SRF-Sendung «Schawinski». Man habe dafür gesorgt, dass sich immer noch mehr Flüchtlinge auf gefährliche Fluchtrouten begeben, so der Journalist.
«Für 98 Menschen, die NGOs gerettet haben, sind zwei ertrunken», so Pelda. Rechne man das hoch, würden es schnell Hunderte, Tausende Tote – «mit diesen Zahlen müssen die Hilfsorganisationen leben».
Pelda kritisiert, die NGOs hätten das Businessmodel der Schlepper nicht erkannt. Schlauchboote müssten mittlerweile nur noch 20 Kilometer aufs Meer hinausfahren, bis sie Schiffe von Hilfsorganisationen, aber auch europäische Marineschiffe erreichten. Eine Grafik lässt erkennen, dass Flüchtlinge tatsächlich immer weiter südlich aufgegriffen werden.

«Taxiservice» nach Lampedusa

Schon die europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache (kurz Frontex) kritisierte private Helfer scharf, den Schleppern in die Hände zu spielen. Frontex habe aber schnell realisiert, dass ihr Engagement zu noch mehr Flüchtlingen auf dem Mittelmeer führt, sagt Pelda. Mittlerweile sind ihre Schiffe weiter nördlich stationiert.
In die Bresche seien nun aber eben die Privaten gesprungen. «Sie können sich einen ausgebildeten Steuermann, GPS und Satellitentelefon sparen», so Pelda. Ein Mitarbeiter der libyschen Küstenwache spricht in der Sendung von einem regelrechten «Taxiservice» nach Lampedusa.

Schlepper telefonieren mit Rettungsschiffen

Frontex-Chef Fabrice Leggeri sprach sogar von einer richtigen Zusammenarbeit zwischen Privaten und Schleppern. Pelda hat solches zwar nicht selbst erlebt, war aber in Libyen vor Ort und bestätigt: «Mir haben Schlepper klar gesagt, dass sie manchmal mit den Schiffen telefonieren, manchmal auch mit der Leitstelle in Rom.»
Mit speziellen Apps liessen sich die Hilfsschiffe zudem orten. So sehen die Schlepper, wenn wieder ein frisch getanktes Boot in Sizilien oder Malta ablegt und in Richtung Libyen fährt. Das seien dann die Nächte, in denen die Schlepperboote ebenfalls auslaufen, so Pelda. Kein Schlepper wolle, dass seine Kunden umkommen. «Die Schlepper dürfen auf die Naivität der Hilfswerke vertrauen», so Pelda.
Beweis für solche gemeinsamen Geschäfte sei etwa auch ein Strafverfahren in Italien, das gegen eine Hilfsorganisation läuft, die angeblich zugelassen hat, dass Schlepper ihre Schlauchboote und Motoren zurücknehmen durften. (20 Min)

KOMMENTAR:

Das war sicherlich nicht so gedacht, dass man mit der Hilfe auf dem Mittelmeer den Schleppern helfen will.
Weshalb dürfen Schlepper die Schwimmwesten und Boote zurücknehmen? Das ist sonderbar.
Die Schlepper können heute ihren "Kundene versichern, dass sie nach wenigen Kilometern durch die Hilfsorganisationen übers Meer gebracht werden. 
Die heutige Praxis schädigt das Image der Hilfswerke.
Statt sich auf die Aktionen im Mittelmehr zu fokussieren, die dne Schleppern in die Hände spielt, müssten sie sich um die Kriegsverletzten vor Ort kümmern, 



Samstag, 16. September 2017

Ringier und Tamedia geraten sich in die Haare

Der Besuch des SwissMediaForums in Luzern hatte sich gelohnt,

obschon   viele Teilnehmer beanstandet hatten, dass zu viele Präsentationen, Interviews und Diskussionen nur auf Englisch zu hören waren. Dies ist nicht nur anstrengender, weil man sich mehr konzentrieren musste.
Er gibt in der Fremdsprache auch so viele wenig geläufige Fachbegriffe, die das Verstehen erschweren.
Zudem klappte es mit der Regelung der Verstärkeranlage nicht immer, vor allem, wenn Redner zu drucklos gesprochen hatten.
Anderseits kam es aber auch zu vielen spannenden Module. 

Fünf Chefs der Schweizer Medienhäuser sprachen beispielsweise über aktuelle Herausforderungen. Überraschend emotional wurde die Diskussion beim Thema Admeira. Man strebe eine Branchenlösung mit dem Vermarkter an, sagte Verlegerpräsident Pietro Supino. In diesem Moment platzte Admeira-Initiant Marc Walder der Kragen. 
Swiss Media Forum 2017: Von «Fake News» und «miesen Spielen»
Die Elefantenrunde am Swiss Media Forum: Peter Wanner (AZ-Medien-Verleger), Pietro Supino (Tamedia-Verleger), NZZ-Chefredaktor Eric Gujer, SRG-Präsident Jean-Michel Cina und Ringier-CEO Marc Walder.
Der emotionale Schlagabtausch rund um die Differenzen zur Vermarktungsallianz Admeira konnte nicht beigelegt werden.
Wann kritisierte diese Allianz des privaten Unternehmens mit zwei staatsnahen Players. Für Supina ist es ein Unding, dass Ringier hinter dem Rücken der Verlegergemeinschaft in einer Nacht- und Nebelaktion diese Allianz geschmiedet hatten.
Walder reagiert auf diese Angriffe recht ungehalten. Es werde ein mieser politisches Spiel gespielt.
Da Thema Admeira konnte in dieser Runde unmöglich zu einer Entspannung führen. Die Problematik ist somit noch lange nicht vom Tisch.
Bildergebnis für Swiss media Forum Susanne wille
Am SwissMediaForum war einmal mehr die hochprofessionelle Moderation von Susanne Wille beeindruckend. 
An diesem Forum gibt es jedes Jahr die Möglichkeit, viele Bekannte aus der Medienwelt wieder zu treffen. Das schätzte ich sehr.

Mitschreiben ist vertiefteres Lernen als Mittippen

Weshalb haftet der Stoff besser, wenn er  mitgeschrieben wird?


Ich habe die Angewohnheit, das Gehörte mitschreibend zusammenzufassen und auf  einem Block zu fixieren.
Erstaunlicherweise kann ich die Notitzen nachher wegwerfen. Das Wichtigste habe ich dennoch 
im Kopf gespeichert.
Es ist erwiesen, dass das Mitschreiben und das Zusammenfassen bereits ein Lernprozess ist.
Wer das Gehörte nur mittippt, kann zwar alles viel schneller im Laptop speichern. Doch geht es gleichsam vom Ohr direkt in die Finger und muss nicht verarbeitet werden. Wer mitschreibt, ist aber gezwungen, das Gehörte zu verarbeiten.

Ich zitiere 20 Min:

Laptops, Tablets und Smartphones gehören zum Bild jedes Hörsaals. Was als Lernhilfe gedacht ist, kehrt sich oft ins Gegenteil. Verschiedene Studien kommen zum Schluss, dass die Geräte dem Lernen mehr schaden als nutzen. 

  Video «Laptops behindern das Lernen» abspielen

Laptops behindern das Lernen


Aus Puls vom 11.9.2017
Eine Studie verglich Studenten, die sich im Hörsaal von Hand Notizen machten mit solchen, die auf dem Laptop die Vorlesung mitschrieben. Es zeigte sich, dass im Schnitt diejenigen bessere Prüfungen ablegten, die sich für den Notizblock und Schreibstift entschieden hatten.
Die Forscher von University of California erklären sich das so: Wer per Laptop-Tastatur mitschreibt, kann zwar sehr schnell tippen und somit praktisch die Vorlesung transkribieren. Das Gehörte aber geht quasi direkt vom Ohr in die Finger, ohne den Umweg übers Hirn zu machen.
Wer hingegen von Hand notiert, der kann unmöglich alles mitbekommen, zu langsam schreiben wir mit Stift. Dafür muss er sich mit dem Inhalt auseinandersetzen, das Hirn also einschalten. Somit bleibt dann auch mehr hängen.

Einen anderen Ansatz wählten kanadische Forscher der York und der Mcmaster University. Sie beobachteten die Konzentrationsfähigkeit von Studierenden während der Vorlesung. Ergebnis: Auch wer nicht direkt selber an einem Laptop sass, sondern in unmittelbarer Nachbarschaft, war öfters abgelenkt und schrieb schlechtere Tests, als solche, die keinen Laptop in der Nähe hatten.
Auch Untersuchungen an der amerikanischen Militärakademie USMA kam zu ähnlichen Ergebnissen. Während eines ganzen Semesters durften die einen Klassen elektronische Geräte einsetzen, andere nicht. Auch hier schnitten am Ende des Semesters diejenige ohne elektronische Geräte deutlich besser ab.


Freitag, 15. September 2017

Welche Faktoren beeinflussen unsere Gesundheit im Alter?


Forscher der Harvard Universität Studie lief über 80 Jahre: Drei Faktoren beeinflussen, ob wir im Alter gesund bleiben

 

EINSAMKEIT TOETET!

Ausschlaggebend sind die BEZIEHUNGEN!



(Quelle FOCUS online)

Seit fast 80 Jahren führt die Universität Harvard eine Langzeitstudie durch. Ziel ist es herauszufinden, welche Faktoren dazu beitragen, dass wir im Alter gesund bleiben. Neben einem gesunden Lebensstil ist dabei die Pflege der sozialen Kontakte besonders wichtig. Robert Waldinger, Professor für Psychologie und Leiter der Studie, hat dabei drei elementare Faktoren definiert.


1. Beziehungen zu Freunden und Familie

Ärzte messen oft den Cholesterinspiegel um den Gesundheitszustand eines Menschen zu bestimmen. Das Team um Waldinger hat allerdings herausgefunden, dass sich der Gesundheitszustand im Alter besser mit der Anzahl der zwischenmenschlichen Beziehungen vorhersagen lässt. Waldinger warnte bei einem Vortrag in Bosten: "Einsamkeit tötet. Sie ist so mächtig wie Rauchen oder Alkoholismus."

2. Qualität der Beziehungen zu den Mitmenschen

Die Forscher der Studie haben herausgefunden, dass nicht die Menge an Freunden und die daraus resultierenden Beziehungen maßgeblich für unsere Gesundheit sind. Waldinger erklärt: "Überraschend ist, dass unsere Beziehungen und wie glücklich wir in unseren Beziehungen sind, einen starken Einfluss auf unsere Gesundheit hat.“

3. Beziehung zu einem Partner in der Ehe

Waldinger fasst zusammen: Wer eine glückliche Ehe führt, ist zufriedener und psychisch gesünderDiejenigen, die unglückliche Ehen führten, fühlten sowohl emotionale als auch körperliche Schmerzen.

Sportarten mit Drill und militärischem Hintergrund haben immer mehr Zulauf

Der freiwillige Trend: Zivil auf die Kampfbahn

Zehntausende von Teilnehmern roppen im Schlamm und überwinden meterhohe Holzwände.
Die Schinderei junger Menschen findet Zulauf. Crossfit und Bootcamp beruhen auf militärischem Drill.
Bildergebnis für Crossfit Bootcamp

Die Sportarten versprechen Fitness, wie sie von Soldaten verlangt wird.
Instruktoren werden "The Pusher" genannt.
Die Outdoor Trainings besieren tatsächlich auf der Grundausbildung der US- Armee.
In wechselnder Abfolge müssen Uebungen in einer bestimmten Zeit absolviert werden:
Klimmzüge, Rudern, Langhanteltraining.
Das Intervalltraining findet auf Treppen und Parkbänken statt.
Die Wettkäpfer verbrennen 600 Kalorien in der Stunde.
Beim Crossfit werden zwölf Lekionen pro Woche angeboten. 
Beim  Bootscamp nur fünf.
Verwunderlich: Es gibt immer mehr Dienstverweigerer.
Weshalb robben Jugendliche freiwillig im Schlamm?
Sie würden wahrscheinlich mit grossem Unmut den Militärdienst absolvieren.

Bildergebnis für Im Schlamm robben
Doch ist die zivile Schinderei freiwillig.
Die Jugend lebt heute im Ueberfluss und können ihr Leben weitgehend selbst gestalten.
Eine Teilnehmerin sagt:
"Ich brauche jemand der lauter ist als mein innerer Schweinehund."
Um das Miliärimage zu beschönigen, wird heute Bootscamp als
"Funktionales Outdoorraining" bezeichnet.
Jugendliche haben heute erkannt, dass auch in Leistungsport der Drill ein wichtige Rolle spielt.
Ohne Drill und hartes Ueben gelangt niemand an die Spitze.
Intensives Training führt schnell zu sichtbaren Ergebnissen.
Kommt dazu, dass ein durchtrainierter Körper erstrebenswert ist.
Die heutige Jugend findet Laufbänder und die ewig gleichen Geräteübungen langweilig.
Viele arbeiten stundenlang im Büro und suchen deshalb draussen bewusst einen Ausgleich beim intensiven
Training.
Das harte Fordern lässt Jugendliche  zudem die Selbstwirksamkeit erfahren.
Leidensfähigkeit ist möglicherweise eine neue Form von Ablehnung gegen die Urbanisierung.
Die Teilnehmer erhoffen sich auch, dass sich die Fitness auch positiv auf den Alltag auswirken wird.

Die harten Sportarten verkörpern eindeutig männliche Werte. Im Zeitalter ambivalenter Geschlechterrollen
erhoffen sich Männer, aber auch Frauen, dank Disziplin und Härte attraktiver zu wirken.

Die fordernden Sportarten  werden mit einem männlichen Heldentypus verlinkt.
Es ist gleichsam ein Gegenentwurf zum verweichlichten US-bürger der Wirtschaftwunderjahre.

Dann spielt sicherlich der Sport in der Gruppe eine grosse Rolle.
Im Team macht alles mehr Spass. Vor allem in der heutigen ICH-bezogenen Gesellschaft.

Dann gib wohl auch die "Sehnsucht nach Abenteuer" diesen Sportarten zusätzlichen Auftrieb.




Donnerstag, 14. September 2017

"Mohrenkopf" Wortklauberei erlebt Shitstorm bei den Lesern

Die Bevölkerung will keine Sprachpolizei

Weil hinsichtlich unkorrekter Sprache krass übertrieben wurde, konnte Trump mit seiner unkontrollierten Sprache vor der Wahl zusätzlich punkten.

Wenn Sprachpolizisten Texte und Bücher umschreiben, wird dies  als lächerlich empfunden.
Hier ein Beispiel aus der Schweiz:

Gender Forscherin kämpft gegen «Mohrenköpfe»

Das «Komitee gegen rassistische Süssigkeiten» hat eine Petition lanciert mit dem Ziel: Die Firma Dubler soll ihre «Mohrenköpfe» umbenennen.

Quelle 20 Min
Die Firma Dubler aus dem aargauischen Waltenschwil produziert ihre Süssigkeiten seit 1946 unter dem Namen «Mohrenköpfe» und verkauft diese auf ihrer Website Mohrenkopf.com. Dies geht dem «Komitee gegen rassistische Süssigkeiten» auf Change.org zu weit, denn der Name «Mohrenkopf» sei «eine herabwürdigende Bezeichnung für den Kopf einer dunkelhäutigen Person». Diese Wortschöpfung sei ein Überbleibsel aus der Zeit der Kolonialisierung und «ganz eindeutig von Beginn weg eine rassistische Bezeichnung» gewesen.
Umfrage
Soll die Firma Dubler seine «Mohrenköpfe» umtaufen?

2 %
49 %

1 %

18 %

30 %

0 %
Insgesamt 2237 Teilnehmer
 
Franziska Schutzbach, Gender-Forscherin an der Universität Basel, laut der «Neuen Zürcher Zeitung» eine Petition unterstützt, die mittlerweile von über 500 Personen mitunterschrieben wurde.  In der Petition wird die Firma Dubler aufgefordert, ihre Mohrenköpfe umzubenennen. Laut dem Komitee «gibt es keinen Grund, ein Stück Patisserie mit einem rassistischen Namen zu bezeichnen».
Die Firma Dubler nimmt auf ihrer Website zum Namen «Mohrenkopf» wie folgt Stellung: «Zu diesem Thema existieren diverse Meinungen und Gerüchte.»

«Paradebeispiel für Überempfindlichkeit»

Dem NZZ-Autor geht die Diskussion über das Verbot des Wortes «Mohrenkopf» zu weit. So diene die Petition als weiteres Paradebeispiel für die Überempfindlichkeit der heutigen Gesellschaft. Bezüglich dem Wunsch nach einer Entkolonialisierung der Sprache schreibt die Zeitung: «Der sprachliche Ausdruck bedarf des Verstands des Einzelnen, nicht des Verbots von Wörtern.»
Es sei daher bedenklich, dass der Begriff «rassistisch» vom Komitee inflationär verwendet und so abgewertet werde. «Wenn gar Süssspeisen ‹rassistisch› sein können, dann ist jeder und jede, dann ist alles und nichts ‹rassistisch›». Das sei kein Fortschritt im Kampf gegen Rassismus, sondern ein Rückschritt.

Shitstorm gegen Dubler



FAZIT:
Durch diese Kritik wird übrigens das Wort "Mohrenkopf" erst recht verankert. Deshalb sind mediale Beiträge der Empörung oft kontraproduktiv. Der Medienwirbel ist beste Werbung für die Dubler-Mohrenköpfe.  In den Kommentarspalten zeigt die Bevölkerung gar kein Verständnis für die Sprachpolizistinnen.
Fazit: Eigentlich schön, dass wir keine anderen Probleme mehr haben!

LINKS: 

Sprachpolizei säubert Schulbücher - Rhetorik.ch

www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Jan_01_2004.html
01.01.2004 - Das Sachbuch "Die Sprachpolizei" von Diane Ravitsch analysiert und ... Feministische Rhetorik verbannen das Wort "Schneemänner" Statt ...

rhetorik.ch aktuell: Politische Korrektheit gegen Mikroaggressionen

www.rhetorik.ch/Aktuell/15/08_19a/index.html
19.08.2015 - Aktueller Beitrag rhetorik.ch. ... Die Sprachpolizei patrouilliert den Campus und registriert selbst kleinste "Mikroaggressionen". Lehrende sollen ...
Vergleiche zu diesem Thema auch den Aktuell-Beitrag "Sprachpolizei säubert Schulbücher". Suchen Sie nach Feministische Linguistik auf. google, lycos · vista  ...
www.rhetorik.ch/Feministisch/Feministisch.html