Samstag, 25. Februar 2012

Solche Geschichten geben der SVP Aufwind:


Alle 44 Insassen abgewiesen –

Keiner geht - Das schlimmste Asylheim der Schweiz

(Quelle Blick online) - Es hat 44 Insassen. 10 sind im Knast. Alle sind abgewiesen. Keiner geht freiwillig.


Majestätisch wacht das Schloss Wildegg über Holderbank AG. Das perfekte Postkartensujet – wäre nicht gleich darunter ein völlig verlottertes Haus, vor dem sich die Müllsäcke stapeln und der Belag blättert.
44 abgewiesene Asylbewerber leben eigentlich hier, zehn von ihnen sitzen derzeit in Haft. Wegen Drogendelikten, Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz sowie Diebstahl und Hehlerei. Holderbank – das schlimmste Asylheim der Schweiz!


Die Polizei versucht, das Heim in den Griff zu be­kommen. Seit 2011 gab es vier Grossrazzien. Das Resultat: Fünf Personen (vier Afrikaner, ein Araber) werden festgenommen, 38 verzeigt und grosse Mengen an Drogen und Diebesgut beschlagnahmt. Genutzt hat die Offensive nichts, wie die letzte Razzia vom Mittwoch zeigt: Die Beamten kontrollieren wieder 19 ehemalige Asyl­bewerber, also ausreisepflich­tige Männer.


25 Kugeln Kokain gefunden

Leute, die hier definitiv kein Bleiberecht mehr haben. Und wieder müssen neun von ihnen verzeigt werden. Ein Tunesier ist ausserdem zur Fahndung ausgeschrieben. In den Zimmern finden die Polizisten 25 Kugeln mit Kokain.
Die Asylbewerberunterkunft Holderbank ist und bleibt ein hoffnungsloser Fall. Das sieht sogar Bewohner Salif Yves (23) so: «Seit 2008 bin ich in der Schweiz. Ich war in vielen Heimen, aber hier gefällt es mir wirklich nicht.»
Wieso können sich die Männer nicht anständig aufführen? Salif Yves versucht zu erklären: «Wir können hier den ganzen Tag nichts tun. Viele fangen darum an zu trinken, werden aggressiv.»
7.50 Franken erhält Yves am Tag. Vielen Mitbewohnern ist das zu ­wenig. Sie fangen an zu dealen. Dass in der Unterkunft Drogen verkauft werden, sei «kein Geheimnis».

Geändert hat sich nichts

Auch bei der Polizei nicht: Nach ­einer Razzia 2008 stellt die Kapo fest, dass  die Notunterkunft Holderbank «als Drehscheibe für den Kokain-Kleinhandel dient». Geändert hat sich seither nichts – obwohl es vorübergehend eine Zutrittskontrolle zum Asylheim gab!
Die Anwohner nervt, dass die Unterkunft nicht aus den Negativschlagzeilen kommt: «Schandfleck» wird das Heim im Dorf genannt. Ex-Gemeindeammann und Anwohner Simon Läuchli (66, FDP) sagt: «Rund um das Asylheim wird offen gedealt. Es ist extrem störend, dass es so lange geht, bis abgewiesene Leute weg sind.»


Kommentar: Hier gibt es Handlungsbedarf. Wenn die Problematik der illegalen Aufenthalten nicht konkret angepackt wird, müssen sich die Politiker nicht wundern, wenn die SVP nach dem Stimmenrückgang plötzlich wieder zulegt.
Die Asylpolitik muss von allen Parteien konkret angepackt werden. Solche Auswüchse dürfen nicht hingenommen werden.

Ich freue mich auf das  Wiedersehen mit meinem Bruder Paolo in der Schweiz.

 

Paolo J. Knill, Univ. Prof., Dr. phil., Dr. h.c., Dipl. Ing. ETH

Paolo Knill
Paolo J. Knill
Aufgewachsen in Neuhausen. Matura an der Kantonschule Schaffhausen 1958 Abschluss in Aerodynamik an der ETH Zürich und in Musik an der Universität Zürich. 1976 Doktorat in Psychologie. 2001 Ehrendoktorat in Musikwissenschaften der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Professor Emeritus für intermediale Kunsttherapie an der Lesley University Cambridge MA. Heute tätig als Rektor der European Graduate School, Leuk, (Internationale Universität für interdisziplinäre Studien) und in der Ausbildungsleitung der Supervisions- und Coachingausbildung EGIS SV (Europäische Stiftung für Interdisziplinäre Studien). Gründer von „International Network of Expressive Arts Therapy Training Centers“ (16 Institute). Ehrenmitglied der IEATA, (International Expressive Arts Therapy Association) und der DMtG (Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e.V.). Mitglied u.a. folgender Fachverbände BSO (Berufsverband für Supervision, Organisationsberatung und Coaching), SPV (Schweizer Psychotherapeuten-Verband), GPK (Schweiz. Fachverband für Gestaltende Psychotherapie und Kunsttherapie), SMPV (Schweiz. Musikpädagogischer Verband), SIA (Schweiz.Ingenieur- und Architekten-Verband).
Paolo Knill, der als Naturwissenschaftler und Musiker erst später in Psychologie promoviert hat, war schon immer fasziniert von den Prozessen, die durch den Einbezug von Kunst bei Einzelnen, in Gruppen, Teams und Großgruppen ausgelöst werden. Als Juniorpartner sammelte er in der Unternehmensberatung erste Erfahrungen, als Pionier der Gruppenimprovisation unterrichtete er ab 1970 freie Improvisation an Schweizerischen Konservatorien, Schulen für Soziale Arbeit und in der Lehrerfortbildung. In diesem Zusammenhang kam es mit Herbert Eberhart zum ersten Erfahrungsaustausch. 1973/74 war er Gastprofessor für Musikpädagogik an der Tufts University, Medford, MA. In diesem Jahrzehnt erweiterte er auch seine Expertise im klinischen Bereich. Er wurde einer der Begründer der Musiktherapie in der Deutschschweiz. Im Zusammenhang mit seinen therapeutischen Erfahrungen in der Psychiatrie und der Privatpraxis wandte er sich einer phänomenologischen Sichtweise des Veränderungsprozesses zu. Auf dieser Grundlage, ergänzt durch die klinische Praxis und den Erfahrungen im Bildungs- und Beratungsbereich, entwickelte er das „Intermediale Konzept der Künste“ in Veränderungsprozessen. Dieses wurde 1974 Inhalt des von ihm mitbegründeten Fachbereichs „Expressive Arts Therapy“ der Lesley University Cambridge, MA, wo Paolo Knill von 1978 bis 1992 als ordentlicher Professor unterrichtete.

Paolo Knill leitet als Rektor das internationale universitäre Institut "European Graduate School" in Saas-Fee, Wallis (Schweiz). Im Fachbereich "Kunst, Gesundheit und Gesellschaft" werden die im Buch "Lösungskunst"  dargestellten Prinzipien nicht nur unterrichtet, sondern gelebt. Paolo Knill ist heute vor allem als Ausbilder, aber auch als Coach und Supervisor tätig."



Paolo Knill


Paolo Knill Video

kunsttherapieforschung.de19. Aug. 2011 - 34 Min.
„Das unvermittelbare Dritte“ als wesentliches Element kunsttherapeutischer Praxis wurde vor 20 Jahren ...




  1. Paolo J. Knill - Bibliography

    www.egs.edu/faculty/paolo-knill/bibliography/
    Knill, Paolo. Medien in Therapie und Ausbildung. Eres Verlag. 1983.138 pages, Language German, ISBN: 3922169163. Buy it at Amazon.com, Amazon.ca, ...

Merkel fürchtet mit Gauck, im Schatten einer charismatischen Figur  stehen zu müssen


Die Machtfrau Merkel hatte es immer wieder verstanden, Konkurrenten auszuschalten, weg zu befördern, damit ihr niemand gefährlich werden konnte. (Merz usw.).  Joachim Gauck könnte ihr nun zu mächtig werden. Das geht Merkel gegen den Strich.

 

Gauck und Merkel - ein Duell?

Spätestens seit ihrer Niederlage im Nominierungspoker ahnt Angela Merkel, dass Joachim Gauck ein sehr mächtiger Präsident werden könnte.
Joachim Gauck und Angela Merkel

Joachim Gauck und Angela Merkel

Es war nicht immer so, dass Angela Merkel mit der Kür ihrer Präsidenten Pech hatte. Im Frühjahr 2004 etwa servierte sie in einem bravourösen Coup alle möglichen Kandidaten ab, um Horst Köhler durchzusetzen. Es war der Triumph einer bis dahin umstrittenen Oppositionsführerin, ein Vorschein auf ihre Kanzlerschaft.


Am Sonntagabend lief es für Angela Merkel ganz anders: verheerend schlecht. Nominiert wurde diesmal – gegen den Willen der mächtigsten Frau im Land – der Kandidat aller anderen. Bis zum Schluss stemmte sich die Kanzlerin gegen Joachim Gauck. Vergeblich. Es ist die sichtbarste und härteste Niederlage ihrer Amtszeit.



Wie konnte Merkels Entschluss, den Bürgerrechtler zu verhindern, so übermächtig werden, dass er am Ende sogar ihre angestammte Rolle einer stets vorsichtigen Verhandlerin sprengte? Und wie konnte Merkel entgehen, dass ihr chronisch schwacher Koalitionspartner diesmal entschlossen war, nicht schon wieder zu kapitulieren?


Die Kanzlerin hat nicht nur den Kampf um den Bundespräsidenten verloren. Sie hat ihn so offen und rückhaltlos geführt, dass alle nun ihre Niederlage bestaunen. Ganz nebenbei hat sie damit auch noch überdeutlich gemacht, wie sie zum künftig ersten Mann im Staate steht: eher ablehnend.
Der naheliegendste Grund dafür war schon zu Beginn der Verhandlungen zu hören: Angela Merkel hatte mit Wulff ihren zweiten Präsidenten verloren. Nun wollte sie auf keinen Fall auch noch den rot-grünen Kandidaten akzeptieren, den sie vor eineinhalb Jahren so mühsam verhindert hatte. Doch das klingt nur nachtragend. Es erklärt nicht, warum sich die Kanzlerin und ihre Parteifreunde ausgerechnet dafür verkämpften, einen populären, protestantisch-wertkonservativen Bürgerrechtler mit Rückgrat und Ausstrahlung vom Bellevue fernzuhalten.


Die Argumente, die man dazu jetzt aus der Union zu hören bekommt, klingen vorgeschoben. Gauck, so heißt es, sei »monothematisch«. Man habe Zweifel, ob er außer zur Freiheit auch etwas zum Sozialstaat zu sagen habe, zu den Finanzmärkten, zu Europa und ob es ihm gelingen könne, Verbindung zur Jugend herzustellen. Überall sieht man in der Union Fragezeichen, die einfach nicht kleiner werden wollen. Es scheint, als suche man bei den Christdemokraten händeringend nach ein paar vorzeigbaren Argumenten, warum Merkel ihre ganze Macht darauf verwenden musste, Gaucks Kandidatur zu torpedieren.


Schon bei seinem ersten Versuch vor eineinhalb Jahren hatte Gauck die Kanzlerin mit seiner Popularität, seiner Verve, seiner blendenden Rhetorik an den Rand einer Niederlage gebracht. Drei Wahlgänge hatte er der schwarz-gelben Mehrheit in der Bundesversammlung aufgenötigt, bis es für Christian Wulff reichte. Eine Erklärung für Merkels hartnäckigen Widerstand könnte darin liegen, dass sie Gauck das Beinahe-Desaster von 2010 nicht vergessen hat. Gerade im Vergleich mit dem ostdeutschen Charismatiker war die Blässe von Merkels Kandidat so deutlich hervorgetreten. Und ein wenig auch die schwache Seite der Kanzlerin selbst. Ihr Mangel an Ausstrahlung, ihre wenig mitreißende Rhetorik, ihre normative Schwäche – die Kehrseite dessen, was an ihr gemeinhin geschätzt wird: ihre nüchterne Rationalität, ihr beharrliches Engagement, ihr ideologieferner Pragmatismus.

Freitag, 24. Februar 2012

Frühling lässt sein blaues Band......

Im Garten sind die ersten Boten


http://www.bergnews.com/service/bildschirmhintergruende/bilder-gross/schneegloeckerl.jpg

Kennen Photografen  keine Skrupel?


Das US-Magazin „National Enquirer“ hat jetzt ein Foto der Sängerin im offenen Sarg veröffentlicht.

Hintergrund

Ein Meer aus Blumen: Hier findet Soul-Diva Whitney Houston ihre letzte Ruhe


In Frieden ruhen... Das kann Whitney Houston wohl vorerst nicht! Der „National Enquirer“ hat in seiner neuesten Ausgabe ein Foto veröffentlicht, das zeigt, wie die tote Soul-Legende in ihrem Sarg liegt. Über dem Titelbild steht die Zeile: „Whitney: Das letzte Foto!“


Das Foto zeige die tote Whitney 24 Stunden vor der Trauerfeier in Newark.


Mit sorgfältigem Make-up, hochgesteckten Haaren, in einem violetten Kleid und goldenen Schuhen habe die Soul-Diva 24 Stunden in ihrem Sarg gelegen. Angeblich habe sie Schmuck im Wert von 500 000 Dollar getragen, behauptet das Blatt weiter. Auf der Innenseite des Sargdeckels waren ihr Spitzname „Nippy“ sowie zwei Notenschlüssel eingestickt.


Das Foto entstand offenbar unmittelbar vor der Trauerfeier in ihrer Heimatstadt Newark im „Whigham Funeral Home“. 


In diesem Raum war Houston aufgebahrt worden, damit sich Familie und Freunde in Stille von ihr verabschieden können. Von wem die Bilder stammen, verriet das Blatt nicht. Nun wird heftig diskutiert, wer das Foto bei der privaten Aufbewahrung geschossen und verkauft haben könnte.


Entrüstung bei Facebook und Twitter – Fans beschwerten sich über den pietätlosen Umgang mit Whitney Hoston

.
Twitter-Userin Christiana Mbakwe schrieb:


 „Derjenige, der das Foto von Whitney Houston in ihrem Sarg dem 'National Enquirer' verkauft hat, ist ein niederträchtiger, verdorbener, skrupelloser Untermensch.“ Und Promi-Blogger Perez Hilton nannte es „geschmacklos, unsensibel und morbide“.


Experten schätzen, dass Erlöse mit dem Foto eine Million Dollar erreicht haben könnten.


Übrigens: Der „National Enquirer“ machte auch schon 1977 mit dem toten Elvis Presley im offenen Sarg Auflage.

Kommentar: 

Wenn Photos von Toten publiziert  werden, ist dies in der Regel ein Verstoss gegen die ethischen Grundsätze der journalistischen Tätigkeit. Die meisten Medien halten sich daran.  Leider kommt es immer wieder zu Grenzüberschreitungen. Der Grund: Solche Aufnahmen generieren Geld.

LINKS:

 



2. Mai 2011 ... Soll die Foto des toten Bin Laden publiziert werden? Es ist begreiflich, wenn die Medien das Bild des getöteten Terroristen publizieren ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/05_02/index.html
11. Dez. 2011 ... Bilder von Toten und Sterbenden. ... Die untersuchten Medien haben im Durchschnitt 9 Beiträge zum Tod Ghadhafi.s publiziert. Dabei haben ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/12_11/index.html


20. Okt. 2011 ... Wie bei Bin Laden ist die Frage bereichtigt, ob die Publikation von Bildern des toten Gaddafi's nicht gegen den Ehrenkodex der Medien ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/10_20/index.html

Nochmals: Aufmerksamkeit kann nicht das Hauptziel einer  Werbung sein



FDP-Lachnummer – ein Coup für die Werber?


Die Werbeagentur Fadeout machte die FDP Reinach zum Gespött. Die Basler Werber wussten ganz genau, was sie mit dem trashigen Werbespot anrichten würden.
Sie machten die FDP Reinach zum Stammtischthema: Die Werber René Heini (links) und Alexander Meyer (rechts).
Sie machten die FDP Reinach zum Stammtischthema: Die Werber René Heini (links) und Alexander Meyer (rechts).

Das Echo könnte deutlicher nicht ausfallen: Seit ihrem Werbefilm ist die FDP Reinach die Lachnummer der Nation. In der Facebook- und Twitter-Community sorgen die trällernden Politiker bestenfalls für mitleidiges Kopfschütteln. Andere überschütten sie mit Hohn und Spott.


Oder übersehen die Kritiker etwas? Ist der Film vielleicht eine clever inszenierte Werbekampagne? Immerhin berichten die Medien seit Tagen über den neusten Werbespot der FDP. Die Klickzahlen auf Youtube steigen kontinuierlich. Bald dürfte das Video die 80'000 Marke überschritten haben, was sämtliche Wahlspots der Parteien im letzten Jahr in den Schatten stellt.


«Hatte harte Nippel»


Ausgeheckt hat das Video die Agentur Fadeout mit Sitz in Reinach. Im Projekt involviert waren die beiden Werber Alexander Meyer (37) und René Heini (38).


 Auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet sprechen die beiden Kommunikationsprofis von einem «Riesen-Coup», der ihnen da gelungen sei. «Wir haben die FDP Reinach zum grossen Thema gemacht», sagt Meyer. Das Feedback und die Medienberichterstattung seien überwältigend, bilanziert auch Heini. Im Gespräch zeigt sich besonders Meyer äusserst euphorisch: «Als ich den Spot bei Giacobbo/Müller sah, hatte ich harte Nippel.»



«Man muss die Schweiz fluten, um Basel zu überschwemmen»


Meyer ist sich bewusst, dass das FDP-Video als grenzwertig taxiert wird. Um in die Medien zu kommen, müsse man allerdings ein gewisses Risiko eingehen. Um in Basel wahrgenommen zu werden, sei nationale Beachtung nötig. «Man muss die Schweiz fluten, um Basel zu überschwemmen», versucht Meyer seine Strategie zu erklären.


Dass man nun in der ganzen Schweiz ein «Jesses Gott» hört, lässt die Reinacher Werber kalt. Sie sehen die aufkommende Kritik eher als typisches Zürcher Phänomen. Das Feedback in Reinach und Nordwestschweiz sei sehr positiv, was die Anzahl eingehender Mails beweise. Einzig aus Zürich käme ein harter Wind. «Zürcher Journalisten haben die Mechanismen nicht begriffen. Wenn sie schreiben, dass ein Video unfreiwillig zum Lacher wird, dann kennt man offenbar die neuen Spielregeln im Netz nicht. Über die Analysen aus Zürich können wir nur lachen», sagt Meyer. Und er betont, dass über die Inszenierung zwar gespottet werde, die FDP Reinach allerdings in den letzten Interviews auch politische Botschaften platzieren konnte. Das Ziel sei somit erreicht worden.


«Traurig, was aus der einst staatstragenden FDP geworden ist»


Die Frage bleibt, welchen Preis die FDP Reinach und besonders die Mutterpartei dafür bezahlen wird. Für viele Werber und Kommunikationsprofis ist der zweifelhafte Spot ein Flop. «Unfassbar. Die müssen der Drogenentzugsklinik Reinach entlaufen sein», kommentiert der prominente Werber Reinhold Weber. Schlecht weg kommt der Spot auch bei Markus Ruf, Inhaber der Kreativagentur Ruf Lanz: «Traurig, was aus der einst staatstragenden FDP geworden ist. Welchen ‹Gag› lassen sie sich wohl als nächstes einfallen, um noch wahrgenommen zu werden? Die Teilnahme im Dschungelcamp?»


Dass Meyer und Heini mit ihrem Spot bei den Branchenkollegen nicht punkten, scheint den Basler Werbern egal zu sein. Man habe schliesslich den Kunden zum Gespräch gemacht und niemanden gezwungen, im Video zu singen. Die Lokalpolitiker hätten freiwillig mitgemacht und grosse Begeisterung für das Projekt gezeigt. Meyer ist sich auch sicher, dass niemand davon Schaden nehmen werde. Zumindest in der Region Reinach würden die Politiker für ihren Mut gelobt.



(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Kommentar:

Wie kann man als Werber so betriebsblind sein und das Lächerlichmachen des Kunden als den grossen Erfolg buchen.
Der Erfolg der Lachnummer besteht  lediglich hinsichtlich "Generieren von Aufmerksamkeit". Aber dies allein genügt leider noch nicht. Beachtetwerden genügt nicht als Ziel.
Einer professionellen Werbefirma müsste es gelingen, die Aufmerksamkeit für ihre Kunden auch noch positiv zu nutzen Es müsste nachher gelingen, die eine Werbebotschaft umzusetzen. (Falls es ein Werbebotschaft gibt).
Tragisch ist für mich, dass es die stolzen Werber kalt lässt, wenn die ganze Schweiz über ihre Lachnummer spottet. Den Werbern ist es zudem völlig egal, ob sie bei den Kollegen punkten.
Wenn die uneinsichtigen Jung-Werber auch noch später - nach einem allfälligen  Wahlmisserfolg - immer noch stolz wären auf ihr Produkt, so würde dies zu denken geben. 

Marco Fischer hat im Internet ebenfalls eine enorme Aufmerksamkeit und Traumeinschaltquoten (Youtube) eingefahren - doch hat er sich mit der Lachnummer den Weg in die Politik endgültig verbaut und hat diesen "Aufmerksamkeitserfolg" nur dem Flop- Video zu verdanken.  

LINKS:
16 Feb. 2012
Jedenfalls hatte die FDP Reinach nur die besten Absichten, als sie ihr neues Wahlvideo ins Netz stellte. Liberal zu sein, so sagte man sich, bedeutet nicht unbedingt, dass man auch stier sein muss, sagt Gerda Massüger von ...
16 Feb. 2012
Schade eigentlich, dass es der FDP Reinach mit diesem unprofessionellen Video nicht gelungen ist, die Stimmberechtigten zu überzeugen. Der Beitrag ist unglaubwürdig und wie gesagt – aus kommunikativer Sicht – sehr ...
http://knill.blogspot.com/



blog.persoenlich.com » Diese FDP-Werbung ist unglaubwürdig und ...


15. Febr. 2012 von Marcus Knill
Diese FDP-Werbung ist unglaubwürdig und sehr dürftig. Marcus Knill. Mir wurde nun heute ein Werbevideo der FDP Reinach zugestellt und bin von „20 Minuten“ gebeten worden, diese Arbeit zu beurteilen. Ich fragte bei der ...
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Donnerstag, 23. Februar 2012

Wenn die Sorgen auf die Nieren schlagen


Ex-Bundespräsident Wulff über Nacht im Krankenhaus

Ex-Bundespräsident Christian Wulff
Foto: dapd

Ex-Bundespräsident Christian Wulff (52) hat sich in der Nacht zum Mittwoch in ein Berliner Krankenhaus begeben müssen.
Das bestätigte das Bundespräsidialamt der Deutschen Presse-Agentur am Mittwochabend in Berlin.


Es soll sich um eine Nierenkolik gehandelt haben.




Die Behandlung sei im Bundeswehrkrankenhaus erfolgt, berichtet die Nachrichtenagentur dapd unter Berufung auf Bundeswkehrkreise. Mittlerweile ist der Ex-Bundespräsident demnach wieder entlassen worden.
Das Präsidialamt teilte keine Details mit. Es hieß lediglich: „Das Bundespräsidialamt bestätigt, dass sich Bundespräsident a.D. Christian Wulff vergangene Nacht für wenige Stunden in ein Berliner Krankenhaus begeben musste. Einzelheiten werden mit Rücksicht auf die Privatsphäre nicht bekannt gegeben.”


Aus der Umgebung Wulffs hieß es, es gehe ihm gut. Am Mittwoch habe Wulff bereits wieder private Termine in Berlin wahrgenommen. 




Die Ärzte im Berliner Bundeswehrkrankenhaus hätten ihm Medikamente verschrieben. Auslöser der Beschwerden sei ein Nierenstein. Vor einem Jahr habe Wulff schon einmal an ähnlichen Schmerzen gelitten.


Christian Wulff war am Freitag vom Amt des Bundespräsidenten zurückgetreten, nachdem die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorteilsnahme angekündigt hatte.



Die Ermittler beantragten, die Immunität des Bundespräsidenten aufzuheben.
Wulff kam dem mit seinem Rücktritt zuvor.
Noch am selben Nachmittag fuhr die Familie zurück nach Großburgwedel bei Hannover.
Am Samstag begannen die Ermittlungen.


Kommentar : Sie haben es sicherlich auch schon am eigenen Körper erlebt, dass sich die psychische Befindlichkeit auf das Wohlbefinden recht nachhaltig auswirken kann. Aerger macht krank!
Es lohnt sich deshalb mit einer guten Kommunikationskultur, Differenzen, Meinungsunterschiede, Konflikte möglichst rasch zu bewältigen.