Sonntag, 19. Oktober 2014
Samstag, 18. Oktober 2014
Wie sollen die Asylanden verteilt werden?
Asylbewerber in Europa: Zum Verteilungskampf
(Aus der SPIEGEL)
Die EU hat ein Flüchtlingsproblem. Und sie muss sich grundsätzliche Fragen stellen. Sollen diese Menschen nach einem festen Prinzip auf die Mitgliedsländer verteilt werden? Und wie sähe eine gerechte Verteilung aus? Darüber streiten die Innenminister der 28 Länder seit Monaten. Der deutsche Minister Thomas de Maizière forderte jüngst eine Aufnahmequote, die sich etwa an der Einwohnerzahl orientiert: Je größer die Bevölkerung eines EU-Landes, desto mehr Asylbewerber soll es aufnehmen. Für Deutschland hätte das direkte Auswirkungen.
Neben einer Verteilung nach der Einwohnerzahl sind auch andere Modelle in der Diskussion. Mehrere deutsche Politiker fordern, auch die Wirtschaftskraft der Aufnahmestaaten zu berücksichtigen. Nach einem solchen Verfahren verteilen schon heute die deutschen Behörden Asylbewerber auf die Bundesländer: Der sogenannte Königsteiner Schlüssel richtet sich nach der Einwohnerzahl und dem Steueraufkommen eines Bundeslandes.
Die meisten Menschen, die vor den derzeitigen Krisen - etwa im Nahen Osten - flüchten, verteilen sich auf Länder außerhalb Europas. Der Libanon gewährt derzeit mehr als einer Million Menschen aus Syrien Zuflucht. Das Land hat nur viermal so viele Einwohner.
- Spanien-Marokko, Griechenland-Türkei, Ungarn-Serbien: Orte entlang dieser drei Grenzen zeigen, mit welch rabiaten Methoden sich Europa gegen Arme und Schutzsuchende abschottet.
- SPIEGEL-Reporter Maximilian Popp und Fotograf Carlos Spottorno reisten zu Schutzzäunen und in Auffanglager, sie begleiteten Patrouillen auf See und trafen Flüchtlinge, die alles riskieren für eine Zukunft in Europa.
Das Modell VERTEILEN NACH WOHLSTAND tendiert auf EGALISIERUNG, auf AUSGLEICH.
Gut situierte Länder müssten mehr opfern. Der bisherigen Wohlstand werden sie aber nicht kampflos opfern.
Die Verteilung nach Einwohnern würde zwar die kleinen Länder entlasten. Doch ist der Widerstand der Einwohner - starken Länder vorprogrammiert.
Bei allen Modellen bringt die Flüchtlingsschwemme zusätzliche Probleme und verlangt von allen enorme finanzielle Opfer.
Die Asylantenproblematik wird somit in den nächsten Jahren zum Kernproblem. Es wird auch die politische Landschaft verändern. Es liegt in der Luft, dass jene Parteien Zulauf haben werden, die fixe Kontingente fordern und sich für die nationalen Bedürfnisse einsetzen. Wer die Bedenken der Bevölkerung nicht ernst nimmt, wird dies bei den kommenden Wahlen zu spüren bekommen.
Notiert von
marcus knill
um
19:18
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Intensivseminar: Umgang mit schwierigen Situationen
Umgang mit Ueberraschungen
Ueberraschungen vor Mikrofon und KameraNach den vielen, vielen Medienseminaren
"Verhalten in schwierigen Situationen"- "Krisenkommunikation" - "Giftrhetorik" -
"Interviews unter Druck" -
"Schlagfertigkeitstraining" hat sich gezeigt:
Es geht immer um das Verhalten bei
Ueberraschungen. Wir werden deshalb
ein Exklusivseminar durchführen,
bei welchem diese Thematik im Vordergrund
steht.
Das Wort UeberRASCHung macht uns
schon vor dem Caoching bewusst, dass wir
Werkzeuge kennen müssen, damit wir trotz
einer unerwarteten Frage oder eines
unerwarteten Verhaltens den Kopf
nicht verlieren. Was können wir dann tun?:
..........
(Das werden wir im Simulator erarbeiten).
Wenn Sie nachfolgende Links lesen oder
sich mit Fachbüchern und Vorlesungen
FIT machen wollen, so genügt das
theoretische Wissen das nicht.
Sie müssen sich den überraschenden
Situationen aussetzen. Es geht nicht
ohne das TUN. Ich freue mich auf
die Erkenntnisse bei den
simulierten Ueberraschungen.
|
Wir
sollten sogar die erwarteten Sätze als Wegleitung vorformulieren, um
uns bewusst zu machen, worum es geht, was wir vom Gegenüber erwarten.
|
Immer zuerst Ueberlegen - dann antworten!
Schwierige Gesprächssituationen (Bei Ueberraschungen oder Krisen)
Obschon Sie viele bewährte Werkzeuge bei Ueberraschungen kennen, müssen Sie diese im Simulator trainieren.Wenn Sie folgende Beiträge lesen,
wird Ihnen einmal
mehr bewusst: Im Grunde genommen
sind die Tools
(Werkzeuge) bekannt im Umgang mit
STRESS und sie leuchten Ihnen ein.
Viele sagen sich: Das ist nichts Neues.
Das habe ich alles schon gewusst.
Wenn jedoch Führungskräfte
vor Mikrofon und Kamera überrascht
werden und der mentale Druck
sehr gross ist, verhalten Sie nicht
mehr nach den bekannten Mustern.
Nur wer Stress-Situationen
trainiert hat
(wie Piloten im Simulator),
verhält sich bei Ueberraschungen ruhig,
bedacht und verliert die Nerven nicht.
Wir Menschen ticken seit der Zeit als
Höhlenbewohner bei Gefahr nach
den drei klassischen
Grundverhaltensweisen -
auch heute noch!
- FLUCHT (Abtauchen)
- ANGREIFEN (Medien beschimpfen)
- TOTSTELLEN (Nichts sehen, nichts
hören, nichts sagen).
Staatsanwälte, Polizisten, Richter usw nutzen
Ueberraschungstechniken, die wir mitunter in Krimis sehen:
Columbo hat diese Destabilisierungstechnik zelebriert.
Der Täter entspannt sich, weil der Kommissar
angeblich geht. Plötzlich dreht er sich um,
um stellt unverhofft doch noch eine Frage.
Meist eine Frage, mit der nicht gerechnet wurde.
Stimme und Körpersprache verraten dann,
ob etwas faul ist. Columbo illustriert
| In der Medienrhetorik ist es wichtig, auch mit Überraschungen umgehen zu können. |
Mehr zum Werkzeug "im Umgang mit Ueberraschungen"
kann im Artikel "Antizyklischer Verhalten" gefunden werden.
| Rhetorik.ch | 1998-2011 © K-K Kommunikationsberatung | Knill.com |
|---|
Zur VERTIEFUNG der Thematik:
Bei allen Krisensituationen ist es die
Ueber-RASCH -ung,
Es geht um das Kommunikationsmanagement nach
zwischen Lehrkräften und Schülern.
An unserem Seminar soll bewusst
Ohne Flexibilität können Krisen nicht
gemeistert werden.
Das Wichtigste ist bei allen heiklen Situationen ist die Vorbereitung.
Es ist erstaunlich, was wir vorher schon antizipieren können.
| Results 1 - 10 of about 112 from www.rhetorik.ch for vorbereitung. (0.10 seconds) |
Vorbereitung unter Zeitdruck
24. Juli 2009 ... Es gab nur wenig Zeit zur Vorbereitung. Unglücklicherweise drehte sich dann aber grössten Teil des Auftritts um seine Vergangenheit und die ...
www.rhetorik.ch/Vorbereitung/Vorbereitung.html -Cached
Was bei allen heiklen Kommunikationssituationen wichtig ist,
(Bild: G. Altmann)
K Klare, kurze, konkrete Aussagen
R "Richtig": Fakten korrekt weitergeben (Alles was Du sagst, muss wahr sein, aber du musst nicht immer alles sagen,
I Information: Was ist die wichtigste Botschaft?
S Schnell - aber nicht zu schnell - reagieren (Zeitfenster
E Einfache Sprache. Emotionen angemessen mit einbeziehen.
Drei Schwerpunkte werden wir am Seminar bewusst machen:
1. Nur eine Persönlichkeit, die echt und natürlich spricht,
rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten
www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/index.html -
2. Bei Überraschungen antizyklisch handeln (Klären, stoppen, Denkzeit gewinnen, dann erst reden -
Antizyklisches Verhalten
3. Situationsgerechtes Verhalten erwerben wir vor
Auch in der Alltagskommunikation gibt es bewährte Werkzeuge und Checklisten,
Links:
Präsentation "Provokationen – was tun? von Marcus Knill ...
Kommunikative Kompetenz als Schlüssel zum Erfolg
Tipp 4: Überraschende Fragen, spannende Antworten - TV - SRF ...
Notiert von
marcus knill
um
08:20
Kommunikation: SInnvolles Verhalten in Drucksituationen
Ueberraschende Fragen erzeugen Druck
In einem professionellen Coaching lernen Sie bei Kommunikationsprozessen mit Drucksituationen
sinnvoll um zu gehen.
In der Praxis zeigt sich vielfach, dass Menschen unter Druck hektisch drauflos reden. Druck wird durch drauf los quatschen abgebaut.
Mit Totquatschen des Gegenübers sabotiere ich mich jedoch selbst.
Das Stoppen, Ueberlegen und Denken vor dem Antworten muss gelernt werden.
Folgene Uebung kann hilfreich sein:
Ich befähige mich, in kurzen Sätzen von 7-10 Worten zu sprechen.
Die Antwort beginnt immer mit einer Denkpause und zwischen den kurzen Gedankenbogen werden ebenfalls Pausen eingefügt.
So erkenne ich sofort nonverbale Signale, die mir zeigen, wie es mit der Aufmerksamkeit steht.
Notiert von
marcus knill
um
08:19
Mittwoch, 15. Oktober 2014
NEIN sagen - (k)eine Kunst
Was passiert, wenn wir immer Ja sagen?
Becker: Wer stets und ständig Ja sagt, überschreitet
seine Grenzen. Einerseits ist diese Belastung auf Dauer zu viel,
andererseits kann auch fehlendes Know-how eine zufriedenstellende
Umsetzung verhindern. Denn es geht ja nicht nur darum, dass eine Aufgabe
erledigt werden soll, sondern auch darum, dass sie erfolgreich erledigt
wird. Nicht immer verfügt das "fleißige Bienchen" aber über
entsprechende Kenntnisse.
ZEIT ONLINE: Welche klassischen Ja-Sager-Fallen gibt es?
Becker: Ein Chef, der nach dem Schema, "Ich brauche hier unbedingt Deine Hilfe, sonst schaffe ich es nicht" agiert, hofft, dass dieser Mitarbeiter in die "Hilflosigkeitsfalle" tappt. Wickelt er seinen Mitarbeiter mit Komplimenten um den Finger, setzt er die "Schmeichelfalle" ein. Und geht er noch einen Schritt weiter und versucht seinen Mitarbeiter mit Äußerungen wie "Was würde ich nur ohne Dich machen?" zu umgarnen, hofft er auf das Tappen in die "Unentbehrlichkeitsfalle". Übrigens sind dies oft auch Fallstricke für Führungskräfte, die deren Mitarbeiter ebenso gerne anwenden. Und ehe sich der Vorgesetzte versieht, hat er – statt die Aufgabe zu delegieren – selbst die Arbeit wieder auf dem Tisch.
ZEIT ONLINE: Liegt zu viel Arbeit an, haben Betroffene meist aber nicht wirklich die Wahl, Nein zu sagen. Welche Strategie ist hier sinnvoll?
Becker:
Erfolgreich Nein sagen braucht Mut und hat immer auch etwas mit der inneren Einstellung zu tun. Dafür ist es unabdingbar, sich selbst und die Situation realistisch einschätzen sowie seine Haltung mit guten Argumenten belegen zu können.
ZEIT ONLINE: Wie werfe ich Schuldgefühle über Bord, wenn Kollegen oder der Chef mir das Gefühl vermitteln, mein Nein sei egoistisch?
Becker:
Vom schlechten Gewissen muss man sich schon aus Selbstschutz verabschieden. Vorausgesetzt, die Arbeitsverteilung ist generell ausgewogen und es liegt kein Notfall vor.
Wer immer Ja sagt, sollte sich bewusst machen, dass er im Zweifel weniger Zeit für seine eigenen Themen hat. Wichtig ist, hier nicht in die Rechtfertigungsfalle zu tappen, sondern sein Nein plausibel begründen zu können. Auch sollten Betroffene sich immer wieder vor Augen halten, dass das Nein der Sache gilt und nicht der Person, der man eine Abfuhr erteilt.
Quelle ZEIT ONLINE
LINKS:
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3. März 2002 ... Es geht deshalb beim Nein-Sagen lediglich um das richtige Mass. Wir sollten
daher nie JA sagen, wenn wir Nein meinen.
www.rhetorik.ch/Zeitmanagement/Zeitmanagement.html
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1. Okt. 2011 ... Nein sagen können – dank der TTT-Formel. Medienrhetorik. Zur Person.
Christine Maier begann nach einem abge- brochenen Jura-Studium ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/10_01/10_11.pdf
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Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
Nein sagen oder riskiert er damit den. Arbeitsfrieden? Welche Antworten oder.
Verhaltensweisen bieten sich bei dieser heiklen Situation an? Ein Mitarbeitender
...
www.rhetorik.ch/Aktuell/06/04_03/neinsagen.pdf
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Notiert von
marcus knill
um
08:32