Donnerstag, 24. März 2016

Ueberraschende Fragen beim VORSTELLUNGSGESPRAECH antizipieren

Wir können uns vorbereiten - aber wie?


KarriereSPIEGEL-Klassiker publiziert immer wieder wertvolle Tipps (Ich zitiere):

Manche Dinge ändern sich (fast) nie: Wie man eine interessante Bewerbung schreibt. Wie man im Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck hinterlässt.
Am Anfang wirkt alles so freundlich. Die Personalreferentin ruft an und schmeichelt: Ihre Bewerbung ist außergewöhnlich, Sie passen perfekt in unser Team. Wir sollten uns unbedingt mal kennen lernen. Schnell ist ein Termin für ein Vorstellungsgespräch mit dem Chef gefunden. Und auch der scheint wirklich interessiert: Blättert durch den Lebenslauf, fragt nach Stationen in Ihrem Leben, plaudert sogar von eigenen Zielen. Man trinkt Kaffee, macht vorsichtige Scherze.

Und dann fragt der Personaler, der bisher nur still auf seinem Stuhl gehockt hat, plötzlich: 

Wie wichtig ist Ihnen überhaupt Geld? Oder: Nennen Sie uns zehn Ihrer Schwächen!
Überrumpelt, das Gespräch kippt... Bewerber, die in solchen Momenten die Fassung verlieren und zu stottern beginnen, haben meist verloren. Wer weiß, was der Gesprächspartner bezweckt, reagiert gelassener. Oft wollen Personaler nur abklopfen, was nicht im Lebenslauf steht. 

 Einige knifflige Fragen und kluge Antworten im Überblick:

  • "Arbeiten Sie lieber im Team oder allein?"
Was die Frage soll: Alternativfragen führen Bewerber aufs Glatteis, sagt Johannes Stärk, Karriereberater aus München. Wer vorschnell antwortet, verstrickt sich bei Nachfragen eventuell in Widersprüche. Gibt ein Bewerber etwa an, dass er lieber im Team arbeitet, wirft man ihm anschließend vielleicht vor, er sei nicht selbstständig genug.
Die ideale Antwort ist geschmeidiges Ausweichen: "Das kommt auf die Situation an. Wenn ich mir schnell viel Wissen aneignen muss, bin ich lieber ungestört - bei größeren Präsentationen arbeite ich gern mit anderen zusammen."





  • "Halten Sie bei Streitereien zu Kollegen oder zum Chef?"

  • Was die Frage soll: Der Personaler will prüfen, wie flexibel der Bewerber ist - verharrt er auf einer starren Position oder denkt er eher vermittelnd? Wer in diesem Fall sagt "Ich halte zum Chef", müsste unmittelbar darauf die Frage beantworten: "Und was ist, wenn der Chef im Unrecht ist?"
    Die ideale Antwort ist keine klare Parteinahme: "Ich hoffe, dass es keinen Widerspruch zwischen dem Chef und den Mitarbeitern gibt, insbesondere, wenn es um die Unternehmensziele geht." Lässt der Personaler dann nicht locker, könnte eine Antwort sein: "Ich habe so eine Situation noch nie erlebt, aber ich würde denken, dann setzt man sich zusammen und löst das Problem."
    • "Welche Rolle spielt Geld für Sie?"
    Was die Frage soll: Der Personaler will testen, ob ein Bewerber für eine Führungsposition in Frage kommt, sagt Christian Püttjer, Karriereberater aus Bredenbek. Führungskräften wird unterstellt, dass Geld für sie ein Statussymbol und deshalb wichtig ist. Selbstbewusste Jobsuchende verkaufen sich nicht unter Wert.
    Die ideale Antwort stellt das Geld nicht in den Mittelpunkt, spielt die Bedeutung des Gehalts aber auch nicht herunter: "Ich empfinde Geld als Anerkennung für meine beruflichen Leistungen. Deswegen finde ich es gut, wenn ich es als Äquivalent zu meinem beruflichen Einsatz auch auf dem Konto habe."
    • "Ist der Job nicht eine Nummer zu groß für Sie?"
    Die Frage soll Bewerber brüskieren, ihre Souveränität und Stressresistenz prüfen, sagt Karriereberater Stärk. Personaler wollen abtasten: Wie schlagfertig und souverän ist der Kandidat, kann er sich auch aus einer rhetorischen Sackgasse herauswinden?
    Die ideale Antwort: "Ich bin auf jeden Fall der Richtige, Sie haben mich ja auch eingeladen." Im Anschluss sollte der Bewerber selbstbewusst die eigenen Stärken aufzählen.
    • "Können Sie uns zehn Schwächen von sich nennen?"
    Was das bezweckt: Die Personaler wollen die Bewerber aus der Reserve locken. Die Frage nach den eigenen Schwächen gehört zu den Klassikern in Vorstellungsgesprächen. Viele haben sich im Vorfeld ein oder zwei Schwächen überlegt, die sie preisgeben wollen, aber mit zehn Schwachpunkten hat sich kaum jemand auseinandergesetzt, so Stärk.
    Die ideale Antwort: Bewerber sollten bei ihrem Plan bleiben und nur jene Defizite darlegen, die sie sich im Vorfeld überlegt haben - idealerweise solche, die sich in der aktuellen Position nicht auswirken. Die Zahl zehn überhört man einfach und gibt auf Nachfrage möglicherweise eine andere preis, um dann zu sagen: "Tut mir leid, da fällt mir keine weitere mehr ein."
    • "Was wiegt eine Boeing 707?"
    Was die Frage soll: Personaler wollen schauen, wie ein Bewerber auf Fragen reagiert, die er unmöglich sofort beantworten kann, so Karriereberater Jürgen Hesse. Läuft er rot an und druckst verlegen herum, oder bleibt er gelassen? Nähert er sich einer Lösung mit nachvollziehbarer Logik? Solche "Brainteaser" oder Mini-Fallstudien sind zum Beispiel bei Unternehmensberatungen verbreitet.
    Brainteaser-Quiz: Haben Sie das Zeug zum Consultant?
    Die ideale Antwort: "Interessante Frage, obwohl ich gar keinen Zusammenhang zu meiner Stelle sehe." Danach darf der Bewerber ruhig zugeben, dass er die Antwort nicht weiß, sie aber mit einer kurzen Internetrecherche schnell herausfinden würde. Und als Lösungsansatz skizzieren, welche Faktoren für eine gute Schätzung die Hauptrolle spielen.
    • "Wer oder was wären Sie gern im nächsten Leben, und warum?"
    Was die Frage soll: Mit dieser Frage soll die Spontaneität und Kreativität eines Bewerbers getestet werden, erklärt Hesse.
    Bei der idealen Antwort gibt es kein richtig oder falsch, so Hesse. Bewerber sollten vor allem zeigen, dass sie mit sich selbst im Reinen sind. Sie könnten zum Beispiel sagen, sie würden gern wieder als Mann oder Frau geboren werden und noch mal das studieren, was sie jetzt auch studiert haben. 

    KOMMENTAR:
    Setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Wir machen sie mit fachgerechtem Videofeedback in kurzer Zeit "fit"für Ihr kommendes Vorstellungsgespräch und zwar so, dass Sie glaubwürdig überzeugen. 
     

    LINK:
    20. März 2004 ... Der Befrager erkennt, wie Sie mit Stress umgehen können. Bei vielen Vorstellungsgesprächen werden Sie nach einer Anwärmphase bewusst ...
    www.rhetorik.ch/.../Vorstellungsgespraech.html

    Mittwoch, 23. März 2016

    Der letzte Medien-Club war nicht einfach für Franz Fischlin

    Fischlin gelang es, die Sendung - trotz Widerwärtigkeiten - auf Kurs zu halten

    Es war ein kontraverses Thema: (Medien und Flüchtlinge)  Willkommkultur versus kriminelle Ausländer.
    Es hatte gegensätzliche Gesprächspartner, die wie Feuer und Wasser  auf einander reagierten.


    Den Spagat schaffte Franz Fischlin:
    - Indem es sich nicht in den Wort-Wirbel mit hinein ziehen liess
    - Indem er das Gespräch konsequent immer wieder auf das Thema zurückführte - manchmal auch mit harter Hand
    - Indem er Sequenzen zur Thematik gezielt einspeisen konnte

    Obschon die Meinungen hart aufeinander prallten und Weltwoche Gut einen schweren Stand hatte gegen die  beiden Weltwochegegnern Samir und Binswanger, konnte festgestellt werden: Beide Seiten fielen sich ständig ins Wort  und bissen sich immer wieder auf Nebenkriegsschauplätzen fest.
    Ich gehe davon aus, dass die Einschaltquote bestätigen wird, dass das Publikum   harte Kontraversen schätzt.
    Was auffällt: Wie in der Arena gibt es Themen, wie beispielsweise Flüchtlinge oder Asylanten, da fehlt jegliche Bereitschaft zum Dialog. Jede Seite beharrt auf ihren fixten Ansichten, die gleichsam heruntergebetet werden. Zuhören scheint bei solchen Debatten ein Fremdwort zu sein.

    Soziale Medien sind in Katastrophenfällen schneller als traditionelle Medien

    Neues Phänomen der Krisenkommunikation


    Soziale Medien dokumentieren das Grauen

    Schneller als die traditionellen Medien berichteten die Nutzer von sozialen Medien über die Attentate von Brüssel. Mehr.. (Aus TAGI)

    Fragen zu den terroristischen Anschlägen im Herzen Europas

    Die hinterhältigen Anschläge galten nicht nur Belgien


















    FRAGEN zur aktuellen Situation:

    - Können wir in der Schweiz zurück lehnen und sagen: Uns hat es ja - einmal mehr - nicht getroffen?
    - Sind wir in Europa tatsächlich machtlos, wenn es um Anschläge mit Toten und Verletzten geht?
    - Müssen wir die Anschläge weiterhin bagatellisieren mit Aussagen, wie:
    Unter den Migranten gibt es ja nur wenige militante Fanatiker?
    - Ist nicht schon EIN Selbstmordattentäter zu viel?
    - Wenn mit Grenzkontrollen nur schon ein Anschlag verhindert werden könnte, wäre dies ein Erfolg.
     - Weshalb sollen wir desahlb auf verschärfte Kontrollen verzichten? Nur deshalb, weil gerne argumentiert wird: Die Grenze könne ja gar nie nahtlos geschützt werden?  

    FAZIT: Wir sitzen derzeit alle im gleichen Boot. Müssen wir all jene  in unser Boot aufnehmen, die uns vernichten wollen?

     Wenn die Länder sich nicht gemeinsam deutlich von den IS Schergen  distanzieren, prognostiziere ich in Europa einen weiteren Rechts-Drall. 
    Dass das Sicherheitsbedürfnis ein Urbedürfnis der Menschen ist, muss nicht zusätzlich betont werden.

     



    Kulturschaffende melden sich zu Wort



    Für Andreas Thiel ist die Aktion am Neumarkt subventionierte "Verleumdung und Verhetzung".


    Nach der Empörung um die Anti-Köppel-Aktion am Neumarkt-Theater melden sich verschiedene Kulturschaffende zu Wort. Die Veranstaltung des Aktionskünstlers Philipp Ruch betreibe «Verleumdung, Beschimpfung und Aufhetzung», sagt etwa Andreas Thiel im Interview mit der «Sonntagszeitung». Der Berner Satiriker fordert, dass dem Theater die Subventionen gestrichen werden sollen. «Wenn solche Volksverhetzungen mit Steuergeldern finanziert werden, dann finanziert der Staat eine Straftat.»
    Gemäss Thiel hätten Ruch und seine Truppe «Mittel der Diffamierung» eingesetzt, «die man von den Nazis kennt». Jeder, der schon mal einer solchen Hetzkampagne ausgesetzt gewesen sei, kenne deren Wirkung. Er wisse aus eigener Erfahrung wie es sei, «wenn man öffentlich fertig gemacht wird». Thiel wurde nach einem Koran-Artikel und einem Auftritt in der Talkshow von Roger Schawinski im Dezember 2014 heftig angefeindet und bedroht. «Das löste in meinem Umfeld Ängste aus, bis in meine engste Familie hinein.»

    Franz Hohler spricht von «Wildwestmethode»

    Auch andere Schweizer Kulturschaffende distanzieren sich von der Veranstaltung am Neumarkt-Theater, mit der Roger Köppel mit einem Exorzismus der «Nazi» ausgetrieben werden sollte. «Jemanden pauschal als Nazi oder Bösewicht abzustempeln und zum Abschuss freizugeben, ist eine Wildwestmethode», sagt etwa Franz Hohler in der «Sonntagszeitung».
    Als «selbstdarstellerischen Unfug» bezeichnet Drehbuchautor und Schriftsteller Charles Lewinsky die Aktion. Man solle seine politischen Gegner, zu denen er Köppel zähle, mit Argumenten bekämpfen «und nicht mit kindischen Beleidigungen». 

    Für Adolf Muschg geht es nicht dümmer

    Kritik kommt auch von Autor Adolf Muschg: «Ich dachte, Donald Trump sei nicht zu unterbieten – aber es geht offenbar noch dümmer.» Der Denunziationsstil der Veranstaltung am Neumarkt-Theater sei «schlimm und gefährlich».

    Auch Verwaltungsrat kritisiert die Theaterleitung


    Die Chefs des Theaters Neumarkt haben sich auch vor dem Verwaltungsrat zu rechtfertigen. Andreas Spillmann, Neumarkt-Verwaltungsrat und Direktor des Landesmuseums sagt in der «Schweiz am Sonntag»: «Die Art des Theaters von Philipp Ruch finde ich lächerlich, bemühend und selbstgefällig. Es ärgert mich, dass ausgerechnet eine solche Attitude dem Neumarkt Publizität verschafft.» Der Verwaltungsrat werde mit den verantwortlichen Co-Direktoren Peter Kastenmüller und Ralf Fiedler sicher das Gespräch suchen, doch müssten Fehler nicht immer abgestraft werden.
    Spillmann tut sich seit längerem schwer mit dem umstrittenen Zürcher Theater. «Der Neumarkt entspricht nicht meinen Vorstellungen von Theater», sagt er. Namentlich mit dem postdramatischen Theater, das die Autorenschaft in Frage stellt, kann er nicht viel anfangen. «Theater ohne Autoren funktioniert nicht», sagt Spillmann. Nach sieben Jahren im Verwaltungsrat hat er sich deshalb entschlossen, den Verwaltungsrat per Ende Jahr zu verlassen.  (Quelle. 20 Min)

    KOMMENTAR: Der Denunziationsstil entspricht genau dem, das bei den Sozialen Medien  unzulässig
    ist - nämlich: Eine Person öffentlich an den PRANGER zu stellen.
    Wer eine Person "fertig macht" - statt Argumente mit Worten zu begegnen, disqualifiziert sich.
    Die Parteizugehörigkeit spielt dabei keine Rolle.
    Muss  die Oeffentlichkeit die Verfluchung einer Person einfach tolerieren, nur weil sich der Macher Künstler nennt?
    AUS BLICK:

    Kirchen und Künstler empört über «Verfluchung»Betet für Roger Köppel!

    Die Aktion eines «Künstlers» gegen Roger Köppel bringt dem SVP-Nationalrat unerwartet eine riesige Welle von Sympathien. Sogar die Kirchen schalten sich ein und rufen zum Gebet für Köppel auf!
     

    Dienstag, 22. März 2016

    In Japan beginnt der Frühling mit dem Kirschblütenfest

    Bildergebnis für kirschblütenfest japan 2016 

    HANAMI
    In den etwa zehn Tagen, in denen die Kirschen in der eigenen Gegend in Blüte stehen, feiern fast alle Bewohner Japans ein Hanami mit Freunden, Kollegen oder Familie in einem Park oder einem anderen dafür ausgezeichneten Ort. O-Bentō und oft reichlich Bier oder Sake sowie eine Unterlage, um auf dem Boden zu sitzen, zählen zu den Zutaten, mit denen man sich bei und unter Kirschbäumen in der Stadt und auf dem Land versammelt. Um am Wochenende die besten Plätze bereitzuhalten, begeben sich manche „Platzhalter“ schon Stunden vorher mit einer großen Plane ausgestattet vor Ort, denn pro Jahr sind auch bei gutem Wetter oft nur ein bis zwei Wochenenden zu diesem Zweck geeignet.
    Vor allem unter Kollegen und Studenten ist das abendliche Hanami nach Feierabend beliebt: In manchen Parks werden dafür die nächtlichen Kirschbäume (Yozakura, 夜桜) angestrahlt, die weißen und hellrosa Blüten bilden einen wunderschönen Kontrast zur Schwärze der Nacht. (Aus Wikipedia)

    Montag, 21. März 2016

    Aus PERSOENLICH - BLOG


    BLOG

    Raffinierte Werbung mit Musik


    Marcus Knill

    Die Musik in der Werbung ist als Erkennungsmerkmal besonders wichtig. Musik macht die Werbebotschaft nachhaltig. Wir erinnern uns alle an die Migros, die mit ein paar Klängen ihre Marke zu ankern verstand ohne viel zu schreiben oder darzustellen. Die Töne wurden am Schluss sofort als Marke Migros erkannt. Die Melodie wurde auch verfremdet eindeutig zugeordnet, und zwar innert weniger Sekunden Musik.
    Das heisst: Eine Melodie oder ein Rhythmus haben einen raschen Wiedererkennungswert. Bis wir den Klang mit der Marke automatisch einordnen, ist aber eine ständige Wiederholung unabdingbar. Der Konsument wird durch die Verbindung Musik und Marke konditioniert. So wie der pawlowsche Hund, der mit Glockenklängen konditioniert werden konnte, die vor dem Essen zu hören war. Werber nutzen diesen Phänomen der Konditionierung mit Musik in der Werbung, so wie die Firmenfarbe, die Piktogramme oder das Schriftbild.
    Ein aktuelles Beispiel, wie Unternehmen dies für sich nutzen, liefert Coca Cola. Das neue Musikvideo von Avicii ist eine raffinierte Kombination von Werbung und Musik - und eigentlich ein Werbespot für Coca Cola. Der Clip wurde vor rund zehn Tagen gepostet und hat schon über 700'000 Views auf Youtube. Es ist raffinert, Werbung direkt in Musikvideos einzubauen, weil diese im Allgemeinen eine riesige Anzahl Zuschauer kriegen.

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