Donnerstag, 24. Dezember 2015

Einmalige Stimmungsbilder


Während der letzten aussergewöhnlich sonnigen 
und warmen Vorweihnachtstagen

kam es  zu vielen
spektakulären Bildern.
Hier der brennende Himmel

Bildergebnis für Der brennende himmel

Der Weihnachtsbaum

Der Tannenbaum

Unsere Gemeinde Uhwiesen ist grosszügig.
Jeder Haushalt konnte letzten Samstag den obligaten Gratis Tannenbaum abholen

Bildergebnis für Der Weihnachtsbaum

Diese Woche werden unzählige Christbäume geschmückt:

Der Weihnachtsbaum in Liedern und literarischen Werken

(nach Wikipedia)

Seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Lichterbaum selbst Gegenstand von Weihnachtsliedern und -erzählungen, meist ohne Bezug auf die Geburt Christi:

Sätze, die während der Bescherung nerven

  1.  2

    Gell, du sagst aber, wenns dir nicht gefällt?! (Als ob wir das jemals zugeben würden.)
  2. 3

    Du freust dich ja gar nicht!
  3. 4

    Pass bitte auf das Geschenkpapier auf, dann können wir es nächstes Jahr nochmal verwenden.
  4. 5

    Ist das jetzt modern als Christbaumschmuck?
  5. 6

    Früher warst du doch ganz wild auf Rosa! (Ja Mami, aber das ist 20 Jahre her.)
  6. 7

    Nächstes Jahr holen wir uns endgültig einen Baum aus Plastik.
  7. 8

    Wir fangen erst mit der Bescherung an, wenn dieses Mal wirklich alle mitsingen. (Der dritte Versuch nur die Lippen zu bewegen, ist gescheitert.)
  8. 9

    Aha...(Als Reaktion beim Geschenke auspacken.)
  9. 10

    Das wäre jetzt aber nicht nötig gewesen! (Die Reaktion der Eltern, wenn ein Geschenk mehr als 10 Franken kostet.)
    Bildergebnis für Weihnachtsbescherung
    (Quelle 20 Min)

    KOMMENTAR: Solche Bemerkungen sind allen bekannt.
    Wie sollen wir uns nach solchen Aussagen verhalten?
    - Flunkern - und Begeisterung vorgaukeln?
    - Ehrlich sagen: Das gefällt mir nicht
    - Diplomatisch bleiben und das missliebige Geschenk später lautlos entsorgen
    - Sich bei der nächsten Gelegenheit rächen und der betreffenden Person auch etwas Unmögliches schenken?
    - Am "Tag der Liebe" die Bemerkung bewusst überhören?
    - Eine ironische Antwort geben. Beispielsweise auf die Aussage "Das wäre jetzt aber nicht nötig gewesen": "Ja, das war nicht nötig gewesen."
    - Schweigen - auf jeglichen Dank verzichten
    - Noverbal zeigen, dass die Aussage kein Hit ist?
    - Mit einer Frage kontern: Holt ihr nächstes Jahr den Baum aus Plastik?
    oder auf den Vorwurf: "Du freust dich ja gar nicht!"
    "Muss ich Dir um den Hals fallen?" oder
    " Bist du sicher?"
    Es gibt noch zahlreiche weitere Möglichkeiten.
    Auf alle Varianten, die das Gesprächsklima vergiften, würde ich verzichten.
    Es ist eine Tatsache: An Weihnachten entfachen gerne Auseinandersetzungen durch unbedachte Bemerkungen.  Der Grund: An den Festtagen - in der Entspannungsphase nach all den stressigen Vorbereitungen - braucht es recht wenig, um einen ernsthaften Konflikt auszulösen.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Kein Wunder....

Er kann nicht wieder gehen 

Wirbel um Schumis «Weihnachtswunder»

Wirbel um Schumis «Weihnachtswunder»

 

(Blick)- Seit dem schweren Skiunfall 2013 sehnen sich die Fans von Michael Schumacher (46) nach frohen Botschaften. Was die «Bunte» in ihrer heutigen Ausgabe als «Weihnachtswunder» verkauft, ist aber laut Managerin nicht mehr als eine Weihnachtslüge. 
Statt frohe Botschaften zu verkünden, muss Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm kurz vor Weihnachten mit Gerüchten aufräumen. Was ist passiert?
«Er kann wieder gehen!», titelt das Magazin «Bunte» heute einen Artikel über den Ex-Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher. «Er kann schon wieder ein bisschen laufen mithilfe seiner Therapeuten. Er schafft es, ein paar Schritte zu gehen. Auch seinen Arm kann er heben», wird «ein Vertrauter» des 46-Jährigen zitiert. Von einem «Weihnachtswunder» ist die Rede.
Schumis Managerin Sabine Kehm widerspricht dem Artikel aber vehement. «Leider werden wir durch einen aktuellen Pressebericht zu der Klarstellung gezwungen, dass die Behauptung, Michael könne wieder gehen, nicht den Tatsachen entspricht», sagt sie zur «Bild».
Solche Spekulationen seien «unverantwortlich». Neben einer Verletzung von Michaels Privatsphäre führten sie leider dazu, «dass viele Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, sich falsche Hoffnungen machen».
Nach einem schweren Skiunfall am 29. Dezember 2013 lag Schumacher monatelang im künstlichen Koma in einer Klinik in Grenoble (F) und wurde danach zur Reha in die Lausanner Uni-Klinik verlegt. Inzwischen ist er wieder in seinem Haus in Gland am Genfersee. Über seinen Gesundheitszustand ist nur wenig bekannt. (mad)
KOMMENTAR:
Kein Wunder kommt es zu Gerüchten. Sabine Kehm wäre gut beraten gewesen, hätte sie die Medien laufend über die Fakten informiert. Wer Medien ausklammert, muss damit rechnen, dass sie sich Informationen über andere Quellen beschaffen. Es kommt zu Gerüchten, Vermutungen. Hypothesen, die nachher aufwändig korrigiert werden müssen.
 

Dienstag, 22. Dezember 2015

Das Weihnachtsfest hat christliche Wurzeln

Wir dürfen zu unseren Wurzeln stehen - ohne schlechtes Gewissen.

Vielerorts wird versucht, aus Rücksicht auf andere Religionen, Weihnachten gleichsam zu neutralisieren.
In Schulen sollen Lehrer auf Krippenspiele und Weihnachtsfeiern mit christlichen Liedern verzichten.
Auf Weihnachtskarten sollen keine christliche Sujets provozieren.
Der Bundesrat machte es vor. Sonntagsblick publizierte die sonderbaren Weihnachtskarten unserer Landesregierung.
Alle haben auf christliche Symbole verzichtet.


«Mehrheiten sollten in einer Demokratie einen anderen Respekt erfahren»
 

Die gesellschaftliche Öffentlichkeit ist voll von Zeichen. Die Post, die Polizei, die Armee und viele andere Institutionen und auch Gruppierungen wie Studentenverbindungen und Musikvereine sind an ihren Zeichen zu erkennen, und daran stört sich kaum jemand.

Probleme scheinen in der Öffentlichkeit immer nur die religiösen Zeichen zu machen. Dies weist auf eine ungesunde Einstellung zur Religion hin und hat seinen Grund in der heute starken Tendenz, die Religion überhaupt aus der gesellschaft­lichen Öffentlichkeit in die Privatsphäre des einzelnen Menschen oder gar in eine gesellschaftliche Subkultur abzudrängen.
Begründet wird dies zumeist mit der Toleranz, die man gegenüber anderen Religionen üben müsse. Doch auch hier zeigt sich ein fataler Irrtum. Denn die meisten Muslime in der Schweiz erblicken eine Bedrohung nicht im Christentum, sondern gerade in der totalen Säkularisierung und Verdrängung des Religiösen aus der Öffentlichkeit.
Ich kenne Muslime, die ihre Kinder in den katholischen Religionsunterricht schicken, damit sie eine religiöse Unterweisung mitbekommen. Denn eine Gesellschaft, die dem Göttlichen gegenüber taub ist und die Religion in den Bereich einer Subkultur abdrängt, erweist sich als unfähig zum Dialog der Kulturen und Religionen.
Eine Gesellschaft leistet nur dann einen sinnvollen Beitrag zum Frieden unter den Reli­gionen, wenn die Religion ein öffentliches Thema ist. An der Einstellung zur öffentlichen Darstellung von Weihnachten zeigt sich, ob eine Gesellschaft noch darum weiss, dass Religion zur Kultur gehört, und sie deshalb nicht als Subkultur behandelt.
Die Kultur Europas und deshalb auch der Schweiz hat christliche Wurzeln; sie zu vergessen und zu ver­abschieden, bedeutet auch eine Infragestellung der geschichtlich gewordenen Kultur. Zudem sind auch heute die Mehrheit der Schweizer Christen. Und Mehrheiten sollten in einer Demokratie einen anderen Respekt er­fahren – auch und gerade an Weihnachten.
KOMMENTAR:
Unsere Kultur basiert auf christlichen Wurzeln.
Wir dürfen mit gutem Gewissen zu diesen Wurzeln stehen, selbst als Atheist.
In anderen Kulturkreisen gilt  analog: Die jeweiligen
Sitten und Gebräuche  akzeptieren wir ebenfalls als Zugezogene. 
Tolerantes Verhalten darf nicht zu einer Hohlformel verkommen.
 

Endlich: Der Entscheid wäre schon längst fällig gewesen


Paris nimmt die Magermodels vom Laufsteg (Artikel enthält Video) 



Frankreich nimmt solche Mager- Models vom Laufsteg.
Für viele Jugendliche wurden abgemagerte Frauen 
zu negativen Vorbildern.
Sie wurden gleichsam zu Auslösern von
krankhafter Magersucht.

Montag, 21. Dezember 2015

Sepp Blatter leidet - ihm wurde angeblich Leid zugefügt

Sepp Blatter tut es leid

Bild des Benutzers Marcus Knill
Marcus Knill
Sepp Blatter sieht sich als Opfer der eigenen Ethikkommission. Ihm tut es leid, dass dieses Gremium gleichsam sein Lebenswerk zerstören will. Er bedauert diese unbegreifliche Attacke auf die Fifa und seine Person mit einprägsamen Sätzen, die einem Lehrbuch für eindringliche Rhetorik entspringen könnten:

  • Es tut mir leid für die Fifa.
  • Es tut mir leid für die 400 Menschen, die für die Fifa arbeiten.
  • Es tut mir leid, dass ich zum Sündenbock gemacht werde.
  • Es tut mir leid für mich.
Fazit: Nicht ich habe dieses Leid verschuldet. Wir alle müssen unter diesem ungerechtem Urteil leiden.
Das Urteil schlug in den Medien ein wie eine Bombe. Einmalig ist die Flut von zum Teil recht harten Kommentaren auf Twitter nach Blatters Medienkonferenz. Von Twittersturm ist  die Rede. An hämischen, bösartigen Bemerkungen mangelte es nicht.
Ich habe Sepp Blatters Auftritt seit Jahren kommentiert. Er verstand es bislang, alle Tiefs mit gekonnter Fussballrhetorik zu überwinden. Er überstand  auch alle Anfeindungen und Beschuldigungen. Nach dem  jüngsten Urteil wirkte nun Sepp Blatter erstmals richtig angeschlagen. Mit dem Pflaster an der Nase, dem Dreitagebart und dem aufgedunsenen Gesicht sah die Öffentlichkeit einen gezeichneten König des Fussballs, so wie wir ihn noch nie gesehen haben.
Sepp Blatter wäre nicht Sepp Blatter, wenn er das Urteil akzeptieren würde. Die Geldtransaktionen werden somit noch länger zu Reden geben.

Quelle: PERSOENLICH.COM (BLOG)

Blatter steht vor Kampf gegen Windmühlen (Artikel enthält Audio)

5. Mai 2002 ... Dass der schlaue Walliser immer für eine Überraschung gut ist, haben wir verschiedentlich beobachten können. Beispiele des geschickten ...
www.rhetorik.ch/Fussballrhetorik/Fussballrhetorik.html