Phänomen 7 der Kommunikationspychologie:
WIR FILTERN DIE WAHRNEHMUNG
Je älter wir werden, desto ungenauer beobachten wir.
VERSUCH:
Sehen Sie sich im Raum ungefähr 30 Sekunden um. Merken Sie sich während der nächsten 30 Sekunden möglichst viele schwarze Gegenstände, die Sie von Ihrem Platz aus sehen können.
Auf STOP schliessen Sie die Augen. Der Versuch beginnt JETZT! Lesen Sie auf keinen Fall weiter!!!
......
......
......
Zeit ist abgelaufen.
Haben Sie die schwarzen Gegenstände gesehen?
Ohne sich umzuschauen, nennen Sie drei schwarze Gegenstände.
Schliessen Sie erneut die Augen und zählen sie nun alle roten Gegenstände auf, die sich im Raum befinden.
ERKENNTNIS:
Sehen Sie, Sie haben sich auf eine Sache konzentriert. Vieles blieb ihnen verborgen, obwohl es auch existiert. So ist es auch im Alltag. Tagtäglich dringt vieles in unser Bewusstsein und wir vergessen es, obwohl wir es gesehen, aber nicht realisiert haben.
UNSERE ERFAHRUNG BESTIMMT, WAS WIR SEHEN:
"Sicherlich knenen Sie auch dei Studie in dre hersuafegnuden wrude, dass die Reinehfloge der Bustchabne für uns nihet mher witchig ist. Nur die esrten und ltezten Buhctsaben müssen korkret sein. Wir heban die Wröter so oft gesehen, dass wir die flasche Reiehnfloge druch unsere Erafhrung umtslelen und die reihtige Bedeutung der Wörter so in unesrem Kopf autoamtisch enttseht..."
Quelle: Thorsten Havener "Ich weiss, was Du denkst"
Fazit: Abgesehen davon, dass wir eine Menge von Informationen überhaupt wahrnehmen, filtern wir bewusst zahlreiche Details, indem wir es durch unser Vorwissen ergänzen. Unsere Sinne täuschen uns laufend. Das liegt in unserer Natur.
Ein ähnliches Phänomen:
WENN WIR AUFGRUND UNSERES WISSENS ODER UNSERER ERWARTUNG ETWAS VORAUSAHNEN, BLENDEN WIR FAKTEN AUS:
Lesen Sie folgende Sätze:
Das
ist ein
ein interessantes Buch
Das
ist der Tropfen auf
auf den heissen Stein
Thorsten
Havener ist der
der Gedankenleser
Viele haben die Verdoppelungen nicht sofort gemerkt. Wir folgen nämlich den Mustern, die wir seit Jahren verinnerlicht haben.
Mittwoch, 8. Mai 2013
Dienstag, 7. Mai 2013
Trend gegen das Namenchaos in Familien und Schulen:
In den Neuzigerjahren begann ein Trend zur Unverbindlichkeit und generellen Beliebigkeit. Jeder soll machen dürfen, was er wünscht . In der Erziehung schlug der Trend der antiautoritären Bewegung auch auf die Schulen durch. Die Emanzipation der Frauen drängte nach vollständiger Gleichberechtigung. So durften die Frauen nach der Heirat ihren Namen behalten obschon es kritische Stimmen gab, die lieber einen gemeinsame Einigung auf einen Namen gesehen hätten. Auch die Ehe verlor den Status der lebenslangen Bindung.
Jeder konnte den unverbindliche Bindung wieder problemlos auflösen. Die Ehescheidungen boomten.
Weil die Geschiedenen mit ihren Kindern erneut heirateten, kam es zu grotesken Situationen hinsichtlich der Namen (Eltern, Kinder). Lehrerinnen und Lehrer können über die chaotischen Zustände bei Patchworkfamilien ein Liedchen singen.
Für mich ist es deshalb nachvollziehbar, dass die modernen jungen Eltern mit dieser Beliebigkeit bei der Namensgebung nicht mehr viel anfangen können. Das macht eine Umfrage deutlich:
Frauen verzichten auf eigenen Namen
Notiert von
marcus knill
um
18:19
Montag, 6. Mai 2013
Calmy war immer wieder für Ueberraschungen gut
Was ist mit der ehemaligen Bundesrätin los?
Sie setzt sich für die SVP Initiative ein und befürwortet die Volkswahl des Bundesrates.
Kommentar: Ich bin eigentlich dafür, dass Politiker nach dem Rücktritt nicht mehr politischen Einfluss nehmen sollten.
Bei Micheline Calmy-Rey haben wir schon während der Amtszeit gesehen, dass sie
sich nicht gerne einbinden lässt. Diese jüngste Verlautbarung passt zu diesem Bild.
Notiert von
marcus knill
um
07:25
Aus AUTONOM LEBEN (Hamburg)
Die
folgende Liste wurde frei von einer vom "National Center for Access
Unlimited" zusammengestellten Liste adaptiert: Quelle:
|
- Erna wird von ihrem Mann Rolf zum Arzt chauffiert. Das Arzpersonal spricht nicht mit Erna, sondern mit Rolf "Hat sich mit der Gesundheit von Erna etwas geändert?" Fehler: Die Behinderte wird wie ein Kind bevormundet.
- Der Namen von Behinderten wird verwechselt. Sind zwei Behinderte zugegen, wo beide im Rollstuhl sind, wird der erste mit dem zweiten verwechselt. Fehler: Bei Behinderten ist eine Verwechslung schlimmer, weil bewusst gemacht wird, dass die Behinderung, nicht die Person im Vordergrund steht.
- Leute fragen Dinge, die sie nichts angehen, wie: "Warst Du schon immer so?" Fehler: Die Behinderung wird ohne Grund zum Thema gemacht.
- Eine Behinderte wird über die Strasse geschleppt, obwohl sie gar keine Hilfe braucht. Fehler: Die behinderte Person wird nicht ernst genommen.
- Der Person wird gutmütig wird auf die Schulter geklopft, die Wange gestreichelt oder durch die Haare gestrichen, ohne dass man sie gut kennt. Fehler: Der Behinderte wird patronisiert.
- Eine altershalber langsamere Frau wird vom Personal geduzt, obwohl man sie gar nicht gut kennt. "Jöh, Marteli, hast Du heute gut geschlafen?" Fehler: Das Duzen passiert auch im Umgang mit älteren Leuten. Erwachsene Personen sollen als erwachsene Personen behandelt werden.
Notiert von
marcus knill
um
07:24
Steinbrück kann es nicht lassen
Quelle 20 min:
«Kavallerie» loslassen
Der deutsche Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat lange zum Fall Hoeness geschwiegen. Jetzt postet er eine Notiz auf Facebook – mit einem altbekannten Vergleich.
Notiert von
marcus knill
um
07:23
Sonntag, 5. Mai 2013
Dieses BILD gab es noch nie:
(Quelle BILD-online):
Benedikts Rückkehr in den Vatikan
Papst trifft Papst
Franziskus empfängt Benedikt an dessen
Altersruhesitz im Vatikan, im Kloster Mater Ecclesiae
Ein historischer Augenblick: Papst Franziskus (r.) empfängt den emeritierten Papst Benedikt XVI. an dessen Altersruhesitz im Vatikan
Es ist eine Szene, die es so noch nie gegeben hat: Der amtierende Papst Franziskus empfängt den emeritierten Papst Benedikt XVI. im Vatikan.
Kommentar: Dies ist ein typisches Medienthema. Es ist etwas Aussergewöhnliches und NEU.
Was die beiden gesprochen haben, wird zwar nicht gesagt. Dies wäre jedoch für mich spannend.
Medien wollen aber vor allem BILDER. Und dieses BILD in "BILD-online" kann gut "verkauft" werden.
Notiert von
marcus knill
um
08:31
Samstag, 4. Mai 2013
Heute feiern wir das K+K Fest in Uhwiesen
Grund: Einfach so. Weil wir gesund sind und K+K das 15 jährige Jubiläum "www.rhetorik.ch" feiern könnten
und, und, und......
Thema: K+K Ueberraschungen.
Es führt uns der bewährte Historiker Rémi Ackeret
LINK:
Start:
K wie Kaffee im Hirschen
K wie "Klösterli" oder Kloster
K wie Keller oder keltern
K wie Küche
K wie Kohlfirst
K wie Kuchen und Kirsch
(bei K+K)
Zum Abschluss:
Noch ein K wie Klavier,
Besonderen Dank für das
K wie Konzept des Tages,
das meine Frau Hildegard entworfen hatte.
Den Gästen danke ich für das grosse Interesse. Die Teilnehmerzahl war ideal. Durch die überschaubare gosse Gruppe waren gute, schöne, vertiefende Gespräche möglich.
Mir wird dieser Tag in bester Erinnerung bleiben.
Notiert von
marcus knill
um
07:40