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muss derzeit den Fall abklären. Das nonverbale Zeichen könnte Folgen
haben. Ein kurzes Victory-Zeichen Ackermanns beeinträchtigte damals
das Image des bekannten und erfolgreichen Bankers.
geärgert habe und sich deshalb leider zu diesem Verhalten habe
hinreissen lassen habe. Er entschuldigte sich sofort dafür.
haben konnte. Nach meinem Dafürhalten müssen Führungskräfte
fähig sein, Stresssituationen zu meistern und ihre Emotionen zu
steuern. Wer emotional getroffen wird, kann solche Situationen
trainieren: STOPPEN (Pause), DURCHATMEN, überlegen und die
Gedanken vom HERZ (Emotionen) zum KOPF (Fakten) verlagern.
Bei Überraschungen oder Wut sollte ein Vorgesetzter nie spontan
und unüberlegt aus dem Bauch heraus reagieren.
Bank Haltung und an der Seitenlinie stets Fassung bewahrt,
wenngleich vieles sieht, das ihn ärgert. Doch am Freitagabend in
Bern liess sich Hitzfeld zu der eindeutigen Gestik mit dem
Stinkefinger hinreissen. Dies belegen Fotos und elektronische Bilder.
Es ist nur noch nicht endgültig bewiesen, gegen wen sich Hitzfelds
Geste richtete. Wenn dieser tags darauf jedoch sagt, er hätte den
Stinkefinger gegen sich selbst gerichtet, so handelt es sich dabei
um eine plumpe Ausrede. Immerhin entschuldigte er sich nach
dem Spiel. Dies war das Beste, was er tun konnte. Die FIFA muss
nun entscheiden, ob der Trainer der Schweizer Landesauswahl nach
dieser "verbotenen" Geste in Bern allenfalls gesperrt wird.
Ausrutscher: Die Überreaktion spreche für das grosse Engagement des
Trainers und zeuge überdies von Menschlichkeit. In diesem Falls gelte
es, ein Auge zuzudrücken. Gleichzeitig gibt es jene Gruppe, die einen
derartigen Ausrutscher bei einem Trainer nicht verzeihen , höchstens
bei Spielern, die in der Hitze des Geschehens die Nerven verlieren.
an die sich auch ein Trainer unbedingt halten muss, trotz Ärger und
Wut. Wenn jemand die Selbstkontrolle nie verlieren darf, so ist es
der Trainer.
Montag, 15. Oktober 2012
Trifft es jetzt auch die Bildungsministerin?
Plagiate werden im Internetzeitalter rascher entlarvt.
Uni-Prüfer wirft Schavan Täuschung bei Doktorarbeit vor - und mehr...
Quelle Spiegel:
Plagiatsaffäre um Bildungsministerin Uni-Prüfer wirft Schavan Täuschung vor
Erst waren es anonyme Plagiatsjäger, die der Bundesbildungsministerin vorwarfen, in ihrer Doktorarbeit nicht nur unsauber gearbeitet, sondern getäuscht zu haben. Jetzt liegt nach SPIEGEL-Informationen auch das Gutachten eines Prüfers der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität vor - und es kommt zu einem ähnlichen Ergebnis.Verfasst hat die Analyse der Professor für Jüdische Studien, Stefan Rohrbacher, der zugleich dem mit dem Prüfungsverfahren befassten Promotionsausschuss vorsteht. Der Wissenschaftler nahm seine Untersuchung laut Gutachten "auf der Grundlage der Originaltexte in Autopsie" vor. Er beanstandet Textstellen auf 60 der 351 Seiten.
Der Promotionsausschuss will am Mittwoch beraten
Sein Gutachten ist die Grundlage für Beratungen des Promotionsausschusses, die für Mittwoch vorgesehen sind. Neben Rohrbacher sitzen im Ausschuss drei weitere Professoren, zwei wissenschaftliche Mitarbeiter und ein Studentenvertreter. Sie geben eine Empfehlung an den Fakultätsrat ab, der dann über eine Aberkennung des Doktortitels zu entscheiden hat.
Schavan kannte, wie ihr Sprecher sagte, das Düsseldorfer Gutachten am Freitagabend nicht. Mit dessen Fazit konfrontiert, ließ sie mitteilen: "Die erhobenen Vorwürfe treffen mich tief und schmerzen mich sehr; soweit die Fakultät mir Gelegenheit dazu gibt, werde ich nach sorgfältiger Prüfung dazu Stellung nehmen." Die Universität Düsseldorf teilte mit: "Die zuständigen Organe und Gremien dieses Verfahrens haben zu keiner Zeit öffentlich Stellungnahmen abgegeben oder sich an Spekulationen beteiligt und werden es auch weiterhin nicht tun."
Erst in der vergangenen Woche hatte "Schmidt" von Verstößen gesprochen, die "in etlichen Fällen nicht entschuldbar" seien. Am Dienstag war auf der Seite schavanplag.wordpress.com ein abschließendes Dokument erschienen, eine "Dokumentation mutmaßlicher Plagiate" in Schavans Doktorarbeit. Demnach sollen auf 92 der 326 Seiten (abgezogen sind Inhalts- und Literaturverzeichnis) Übernahmen aus "nicht oder nicht ausreichend" kenntlich gemachten Quellen stehen. Der Hauptvorwurf lautet: "Oft" habe Schavan vorgegeben, aus Primärquellen zu zitieren, wo es sich eigentlich um leicht abgewandelte Übernahmen aus Sekundärquellen gehandelt haben soll.
Das Uni-Gutachten weist nun in eine ähnliche Richtung.
Kommentar: Schavan weist - so wie es von Guttenberg getan hatte -, die Vorwürfe zurück. Ob sich die Geschichte wiederholt und Deutschlands Bildungsministerin ebenfalls zurücktreten muss? Die Würfel sind noch nicht gefallen. Bei von Guttenberg hatte Schavan den Stab über den Minister öffentlich gebrochen. Sie sei enttäuscht, dass so etwas möglich sei. Wie bei Guttenberg werden die Plagiate vorerst nur als Zitatfehler beschönigt. Zitate sollen angeblich nicht genau bezeichnet sein. Bei allen Ueberprüfungen ist meist so, dass dann zwangläufig zahlreiche weitere Unzulänglichkeiten an den Tag kommen. So auch bei von Guttenberg. Das heisst: All jene Fehler, die normalerweise meistübersehen werden.
Die Untersuchung kann somit für die Bildungsministerin gravierende Folgen haben. Würde ihr der Doktortitel aberkannt, würde sie zur Bildungsministerin ohne Abschluss, weil sie direkt pomoviert hatte.
LINKS:
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17. Aug. 2002 ... Plagiat ist geistiger Diebstahl. Die Neuveröffentlichung von fremden Geistesgutes unter einem neuem Autorennamen ist im ...
www.rhetorik.ch/Plagiat/Plagiat.html
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Notiert von
marcus knill
um
08:42
Sonntag, 14. Oktober 2012
Kommentar zum bösen Brief Eremottis
Böser Brief
14. Oktober 2012 17:09; Akt: 14.10.2012 17:11 Print (20 Min)«Das UBS-Personal wird stocksauer sein»
von Valeska Blank - UBS-Chef Sergio Ermotti massregelt seine Mitarbeiter in einem gepfefferten Schreiben. Ein denkbar schlechter Zug, findet ein Kommunikationsexperte.
UBS-Chef Sergio Ermotti macht seinem Ärger über ein Informationsleck in einem Mitarbeiterbrief Luft. (Bild: Keystone/Walter Bieri)
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Video
Ermotti im Interview
Noch gleichentags wendet sich UBS-Chef Sergio Ermotti laut Sonntagspresse schriftlich an die weltweit
Der emotional aufgeladene Brief hat es in sich: Er sei «persönlich enttäuscht» über Leute in der Bank, die zu solchen Spekulationen beitragen, schreibt Ermotti. Diese Mitarbeitenden würden «unverantwortlich oder lediglich in ihrem eigenen Interesse handeln».
«Pech über die ganze Belegschaft»
Wenig Verständnis für diesen schriftlichen Ausbruch zeigt Kommunikationsexperte Marcus Knill. Ermotti gebare sich, als ob alle Mitarbeiter einen anonymen Brief an die Presse versandt hätten. «Er lässt seinen Frust heraus und leert Pech über die Belegschaft als Ganzes, anstatt erst nach dem Ursprung des Informationslecks zu suchen.»
Eine solch überstürzte Reaktion sei erfahrungsgemäss meist ein Zeichen für den grossen Druck, unter dem ein CEO stehe und mache zudem bewusst, dass ein Chef nicht gelernt habe, mit unangenehmen Überraschungen umzugehen. «Es könnte auch ein Indiz für interne Probleme sein», so Knill.
Interner Rückhalt in Gefahr
Strategisch sei der Brief zudem ein schlechter Zug. «So könnte Ermotti den Rückhalt seiner Mitarbeitenden vollends verlieren und einen irreparablen Schaden anrichten.» Das UBS-Personal werde zu Recht «stocksauer» sein.
Wie viel am «Tages-Anzeiger»-Bericht über den massiven Stellenabbau dran ist, lässt der UBS-Chef in seinem Schreiben offen. Die «Überprüfung der Geschäftsbereiche» sei noch nicht ganz abgeschlossen. «Endgültige Entscheidungen wurden somit noch nicht gefällt», schreibt Ermotti und bittet die Mitarbeiter, sich nicht von den Artikeln und Nachrichten in den Medien ablenken zu lassen.
Kommentieren wolle er Spekulationen grundsätzlich nicht – «ganz egal, ob sie falsch sind oder auch wahre Elemente enthalten».
Tausende Jobs auf der Kippe
Laut dem Zeitungsbericht soll das UBS-Jahresbudget allein in der Informatik von heute 3,6 Milliarden auf 2,35 Milliarden Franken im Jahr 2015 gesenkt werden. Damit müssten von den 8200 Arbeitsplätzen über 2000 weggespart werden, rechnet der «Tages-Anzeiger» vor. In der Schweiz würden gegen 1000 IT-Jobs auf der Kippe stehen.
Die UBS wollte auf Anfrage von «20 Minuten» keine Stellung nehmen.
BANCHE
"Con questa lettera Ermotti rischia di perdere l'appoggio dei dipendenti"
Secondo Marcus Knill, esperto di comunicazione, la mossa affrettata dell'amministratore delegato è sintomo della pressione a cui è sottoposto Ermotti
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I tempi difficili che stanno attraversando le piazze finanziarie mondiali non consigliano scelte coraggiose. L'aumentato fabbisogno di capitale proprio da un lato e l'erosione dei margini dall'altro, costringono, in tutti i casi, a scelte difficili. Questo è indubbio e tutti ne sono consapevoli, dal primo all'ultimo collaboratore di UBS.
Ed è proprio con i suoi collaboratori che il banchiere ticinese se l'è presa. Con la lettera inviata ieri ai 63.500 dipendenti del secondo colosso mondiale bancario al mondo, Ermotti non ha nascosto la sua delusione. Chiaro il suo disappunto per la gestione dell'informazione di un progetto di ristrutturazione, che ora sembra sfuggirgli di mano. Oltre alle resistenze interne ai vertici, in primis quella del presidente di CdA Axel Weber, che spinge per un ridimensionamento dei rischi e quindi dell'investmentbanking, si aggiungono pure le talpe, che passano informazioni riservate alla stampa. E nella lettera ai dipendenti lui, il numero uno di UBS, si è proprio rivolto a quei dipendenti che agiscono "in modo irresponsabile o soltanto per i propri interessi".
I toni usati dall'amministratore delegato nei confronti dei suoi dipendenti, però, sono giudicati non proprio azzeccatissimi dall'esperto di comunicazione Marcus Knill, intervistato da 20min.ch.
Secondo Knill, Ermotti ha agito come se tutti i dipendenti dell'istituto avessero mandato alla stampa informazioni anonime. "Sfoga la sua frustrazione e riversa la colpa su tutto il personale, anziché cercare le cause della fuga di informazioni".
Una reazione poi così affrettata rappresenterebbe - sempre secondo l'esperto - la dimostrazione della forte pressione alla quale sarebbe sottoposto Ermotti e avvalorerebbe la tesi secondo cui esisterebbero delle divisioni interne.
Anche a livello strategico la lettera è discutibile. Una mossa falsa secondo Knill. "Così facendo Ermotti potrebbe perdere completamente l'appoggio dei suoi collaboratori e provocare un danno irreparabile" ha detto Knill.
Ermotti poi, sulla notizia del Tages-Anzeiger riguardante i 10mila posti in pericolo, nella sua lettera non ha fornito risposte concrete, limitandosi a dire che "la verifica dei settori commerciali non si è ancora conclusa e che - di conseguenza - decisioni definitive non sono state ancora prese". L'amministratore delegato ha invitato i dipendenti a non lasciarsi influenzare dagli articoli e dalle notizie dei media.
(p.d'a.)
Notiert von
marcus knill
um
17:29
ZUR SITUATION DER MITARBEITERBESCHIMPFUNG EREMOTTIS
Ermotti kämpft gegen Heckenschützen
Sergio Ermotti hat allen UBS-Angestellten einen Brief geschrieben. Darin wirft er seinen Angestellten vor, Informationen den Medien zugespielt zu haben.
(Bild: Keystone/Archivbild)
Infografik UBS-Aktienkurs seit 2008 Oberster Kommunikationschef Michael Willi geht
Die UBS verliert ihren obersten Kommunikator: Michael Willi wird das Unternehmen verlassen, schreibt die Zeitung «Der Sonntag». Seine Demission wurde am Freitag in einem internen Memo an sämtliche 64000 UBS-Mitarbeiter weltweit kommuniziert. Willi war ein Urgestein der Bank. Nach seinem Studium hat er seine Karriere bei dem damaligen Bankverein begonnen. In den letzten Jahren sah er viele Konzernchefs kommen und gehen, vor allem in den letzten fünf Jahren, als die Finanzkrise die UBS besonders stark traf. «Nach 20 Jahren bei der Bank und 4 Jahren als globaler Chef für die Gruppen-Kommunikation freue ich mich auf Neues.» Dies könnten VR-Mandate und die Selbstständigkeit sein, sagt der Basler. Offenbar kam es zu einem Machtkampf zwischen Willi und seinem direkten Vorgesetzen Ulrich Körner. Der Wechsel in der intern und extern exponierten Position kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Bereits vor einigen Wochen gab die Bank den Abgang des Pressechefs für den Bereich Schweiz bekannt. Peter Hartmeier, ein Ex-Chefredaktor des «Tages-Anzeigers» und funktionsmässig Globalchef Michael Willi unterstellt, liess sich vorzeitig pensionieren.
Wie der SonntagsBlick schreibt, hätten auch alle
Gerüchte werden nicht kommentiert
Zuvor hatte der «Tages-Anzeiger» Pläne publik gemacht, nach denen die UBS das Budget der Informatik massiv reduzieren will. Die IT-Reform ist Teil der von Ermotti eingeleiteten Industrialisierungsstrategie. Diese wird von Ex-Swisscom-Mann Eros Freganos und dem externen Berater Claudio Cisullo umgesetzt. Das Duo ist UBS-intern hoch umstritten. Den beiden werden Arroganz und fehlendes Fachwissen vorgeworfen. Auch von einem Stellenabbau von
Ermottis Schreiben ist in einem ungewohnt zornigen Ton verfasst. Gerüchte werde er nicht kommentieren, «ganz egal, ob sie falsch sind oder auch wahre Elemente beinhalten», tadelte Ermotti im Brief.
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Zum Fall Hitzfeld:
Kleine nonverbale Signale können grosse Folgen haben
Der Stinkefinger Hitzfelds führt nun zu einem Medienwirbel und zu einer Abklärung bei der FIFA.
Das Victory Zeichen Ackermanns hatte ebenfalls grosse Folgen. Es beeinträchtige das Image des bekannten und erfolgreichen Bankers langfristig.
Hitzfeld rechtfertigt sich nun damit, er habe sich geärgert und habe sich von den Emotionen zu dieser Handlung hinreissen lassen.
Ackermann wunderte sich nachträglich, dass so eine Kleinigkeit so grosse Folgen haben könne.
Führungskräfte müssten eigentlich gelernt haben, Kopf und Emotionen zu steuern.
Wer emotional getroffen wird, muss sofort einen STOP einschalten, überlegen und den KOPF einschalten.
Dies kann trainiert werden. Jedenfalls sollte man bei Ueberraschungen nie spontan und unüberlegt, aus dem Bauch heraus reagieren.
Ich zitiere Tagi online:
In diesem intensiven und aufwühlenden Kampf seiner Fussballer im Stade de Suisse gegen die langen und robusten norwegischen Wikinger zeigte der Lörracher zweimal den sogenannten Stinkefinger. Das ist bewiesen, Fotos und elektronische Bilder halten die Szenen fest. Nicht endgültig bewiesen ist jedoch, gegen wen Hitzfeld diese Gesten zeigte. Die Vermutung liegt nahe, dass die Handbewegungen gegen den spanischen Schiedsrichter gerichtet waren, der fürwahr nicht seinen besten Abend erwischte, um es elegant auszudrücken.
Hitzfeld stellt diese Vermutung in Abrede und erklärt tags darauf im Camp in Feusisberg SZ: «Ich habe den Stinkefinger gegen mich selbst gerichtet.» Auf jeden Fall entschuldigt er sich. Der juristische Ball liegt nun bei der Disziplinarkommission der Fifa, die jetzt ermittelt und entscheiden muss, ob der Trainer der Schweizer Landesauswahl nach seinen Gesten in Bern gesperrt wird – oder nicht.
Nicht der erste Ausrutscher
Nicht nur der Weltfussballverband hat von der Sache Wind bekommen. Neben Schweizer Medien haben auch ausländische Titel die Gesten des berühmten Trainers zum Thema gemacht. «Zeigte Hitzfeld dem Schiedsrichter den Stinkefinger?», titelt Welt.de und bringt die Story recht gross. Natürlich widmet sich auch das deutsche Boulevardblatt Bild.de der Aktion ihres renommierten Landsmannes und platziert die Problematik auf der Frontseite. Auch andere Länder neben der Schweiz und Deutschland befassen sich mit den (gewiss unrühmlichen) Szenen von Bern. Überspitzt formuliert kann man sagen: Das sportliche Geschehen von Schweiz gegen Norwegen ist eigentlich den meisten Fans ausserhalb der Schweiz und Norwegen schnurz. Dafür geht Hitzfelds Stinkefinger rund um die Welt.
Fernández Borbalán ist indessen nicht der erste Schiedsrichter, der Hitzfelds Blut als Schweizer Nationalcoach in Wallung bringt. Die «Sportinformation» erinnert daran, dass an der WM in Südafrika die Schweiz gegen Chile nach einem umstrittenen Platzverweis gegen Valon Behrami rund 60 Minuten lang in Unterzahl spielen musste und 0:1 verlor. Nach der Partie schnaubte Hitzfeld über Ref Khalil Al Ghamdi aus Saudiarabien: «Die einen sollten auf dem Platz pfeifen und andere am Strand.» Voilà, ein starker verbaler Seitenhieb über die Leistung des arabischen Umpires.
Ein Ire pfeift in Island
Ganz klar: Hitzfelds Gesten in Bern sind nicht gentlemanlike, sie gehören nicht auf den Fussballplatz, liebe Junioren-Trainer zwischen Chiasso und Schaffhausen, zwischen St-Julien GE und Buchs SG. Aber etwas zeigt die Gemütsfassung des Schweizer Nationaltrainers eben auch: Er ist mit Leidenschaft dabei. Er fiebert mit seiner talentierten Equipe mit, gibt alles. So paradox das klingen mag: Hitzfelds emotionale Ausbrüche von Bern in der Form des Stinkefingers bringen diesen Mann, der für viele in unserem Land unnahbar wirkt, dem Schweizer Fussballvolk wieder näher.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Kommentar: Hitzfeld hat sich entschuldigt. Dies ist aus meiner Sicht ein vorbildliches Verhalten. Wenn Hitzfeld mit der Ausrede spielen würde, er hätte sich selbst den Stinkefinger gezeigt, so wäre dies unglaubwürdig und eine faule Ausrede.
Nach meinem Dafürhalten, muss sich ein Trainer an die Spielregeln halten. Wenn es verboten ist, einem Schiedrichter den Stinkefeinger zu zeigen, kann kein Trainer geltend machen, er sei hässig gewesen. Der Trainer muss sich an diese Spielregel halten. Jetzt muss nur noch geklärt werden, ob mit der Finger tatsächlich der Schiedsrichter gemeint war. Diese Frage ist noch offen.
LINK:
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23. Jan. 2004 ... Ausser dem nonverbalen Ausrutscher gibt es die viel gravierendere verbale Pannen. Abgesprochen auf das fragwürdige nonverbale Verhalten ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Jan_23_2004.html
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Notiert von
marcus knill
um
16:51
Hundeliebe, die uns berührt
sieben Tagen neben seiner toten Gefährtin.
Sie wurde auf einer Schnellstraße überfahren.
Notiert von
marcus knill
um
11:45
OKTOBERLIED
Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!
Und geht es draussen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!
(...)
Theodor Storm, «Oktoberlied»
Notiert von
marcus knill
um
10:11