Barbara Lüthis Taucher
Patricia Borer (BLICK online) stellte mir folgende Frage zur Kritik an Barbara Lüthi.
1) Was sagen Sie zur heftigen Kritk an Barbara Lüthis Aussprache und Moderationsstil von gestern Abend?
Mich erstaunte es, dass eine preisgekrönte Korrespondentin im
letzten CLUB so unprofessionell moderierte. Die harte Kritik ist
nachvollziehbar. Im ersten Teil war zwar die Moderation noch akzeptabel.
Barbara Lüthi wirkte dann aber immer fahriger, zappeliger, nervöser
unterbrach voreilig, sprach zu schnell und verärgerte das Publikum mit
ihrem aufgekratzten Verhalten. Gestört hat viele, dass die Moderatorin
sich zu oft korrigieren und wiederholen musste.
2) Was ist Ihnen als Kommunikationsexperte bei Barbara Lüthis Moderationsstil sonst noch Negatives aufgefallen?
Sie
verhaspelte sich vielfach. Gestik und Inhalt stimmten nicht immer
überein. Moderieren heisst vor allem: Gut zuhören. Ein gute Zuhörerin
fixiert aber nicht ständig den „Spick“, wenn andere sprechen. Das
Format CLUB ist keine ARENA. Es mangelte eindeutig an dialogischen
Elementen. Oft wurde nur abgefragt. Barbara Lüthi hatte auch ständig
Probleme mit dem "Knopf im Ohr“. Das lenkte ab. Graviernd finde ich,
dass spannende Themenfelder nur angeschnitten wurden. Die Sendung war
thematisch überladen. Zudem entsprach die Aussprache nicht einer
Profifrau (nuschelnd, stolperhaft)
3) Bei einer
Moderatorin ist gute Aussprache neben Kompetenz das allerwichtigste, wie
sollte das SRF mit einem solchen Fall von schlechter Aussprache bei
einer Moderatorin umgehen? Was sollten die Konsequenzen sein?
Moderieren
ist eine Königsdisziplin. Ich würde die Moderatorin bis zur No-Billag
Abstimmung aus dem Gefecht nehmen und sie einer Moderationsschulung
unterziehen, denn SRF setzt auf Qualität.
4) Muss Barbara Lüthi zum Logopäden?
Das
ist kein logopädisches Problem. Die Zappeligkeit, das
unkonzentrierte Verhalten wirkte sich möglicherweise zu stark auf
Mimik, Gestik und Artikulation aus.
5) Sollte das SRF Barbara Lüthi als Club-Moderatorin ersetzen?
Statt
ersetzen gibt es eher ein Aussetzen, bis die Defizite behoben sind.
Auch Barbara Lüthi hat das Recht auf eine Chance, sich zu verbessern.
Ein gute Journalistin kann die neue Disziplin MODERIERN rasch lernen.
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Gekürzte Version der Redaktion:
Barbara
Lüthi (44) sorgt mit ihrem Moderationstil beim SRF-«Club» einmal mehr
für rote Köpfe: In der Sendung vom vergangenen Dienstag zum Thema
«Transsexualität» wirkt die einstige Asien-Korrespondentin nervös und
verhaspelt sich oft, teilweise verschluckt sie ganze Wörter. Auf Twitter
hagelt es Kritik: «Pardon, aber sie nuscheln», schreibt ein Zuschauer
empört. «Genau, schade man versteht sie kaum», meint eine andere. Und
weiter: «Barbara Lüthi stört optisch und akustisch.» Harsche Kritik!
«Mich
erstaunt das negative Echo auf Twitter nicht», sagt Marcus Knill,
Experte für Medienrhetorik im BLICK-Interview. Auch er sei darüber
erschrocken, dass eine preisgekrönte Korrespondentin wie Lüthi «so
unprofessionell» moderiert habe. «Da ist sie keine Anwärterin für einen
Preis. Sie wirkte fahrig, zappelig, unterbrach voreilig, sprach zu
schnell und verärgert das Publikum mit ihrem aufgekratzten Verhalten.»
Zudem hätte ihre Aussprache nicht der einer Profifrau entsprochen, so
Knill weiter: «Sie hat genuschelt und sich zu oft korrigieren und
wiederholen müssen.»
Moderieren sei allerdings auch
nicht jedermanns Sache, sondern «eine Königsdisziplin» und müsse
«zusätzlich gelernt werden», stellt der Rhetorikexperte klar. Deshalb
gäbe es für das SRF nur eine Lösung: «Ich würde Barbara Lüthi bis zur
No-Billag Abstimmung aus dem Gefecht nehmen und sie einer
Moderationsschulung unterziehen.» Immerhin setze das SRF ja auf
Qualität.
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https://www.blick.ch/.../sie-wirkt-fahrig-nuschelt-und-korrigiert-sich-...
vor 1 Tag
«Mich erstaunt das negative Echo auf Twitter nicht», sagt Marcus Knill, Experte für Medienrhetorik im ...
Version auf BLICK-online:
«Sie wirkt fahrig, nuschelt und korrigiert sich oft»
Experte fordert Moderationspause für Barbara Lüthi
Heftige Kritik für «Club»-Moderatorin Barbara Lüthi von den
Zuschauern und einem renommierten Rhetorik-Experten. Der fordert: Lüthi
muss vorübergehend vom Bildschirm weg und in die Moderationsschulung.
Barbara Lüthi (44) sorgt mit ihrem Moderationsstil beim
SRF-«Club» für rote Köpfe: In der Sendung vom vergangenen Dienstag zum
Thema «Transsexualität» wirkt die einstige Asien-Korrespondentin nervös
und verhaspelt sich oft, teilweise verschluckt sie ganze Wörter. Auf
Twitter hagelt es Kritik: «Pardon, aber sie nuscheln», schreibt ein
Zuschauer empört. «Genau, schade, man versteht sie kaum», meint ein
anderer. Und weiter: «Barbara Lüthi stört optisch und akustisch.»
Harsche Kritik an der neuen «Club»-Moderatorin.
Rhetorikexperte gibt Kritikern recht
«Mich erstaunt das negative Echo auf Twitter nicht», sagt Marcus Knill,
Experte für Medienrhetorik im BLICK-Interview. Auch er sei darüber
erschrocken, dass eine preisgekrönte Korrespondentin wie Lüthi «so
unprofessionell» moderiert habe.
Marcus Knill, Experte für Medienrhetorik, fordert:
Lüthi muss vorübergehend vom Bildschirm weg und in die
Moderationsschulung.
«Da ist sie keine Anwärterin für einen Preis.
Sie wirkte fahrig, zappelig, unterbrach voreilig, sprach zu schnell und
verärgert das Publikum mit ihrem aufgekratzten Verhalten.» Zudem
entspreche ihre Aussprache nicht der einer Profifrau, so Knill weiter:
«Sie hat genuschelt und sich zu oft korrigieren und wiederholen müssen.»
Bildschirmabstinenz und Moderationsschulung
Moderieren sei nicht jedermanns Sache, sondern «eine Königsdisziplin»
und müsse «zusätzlich gelernt werden», stellt der Rhetorikexperte klar.
Deshalb gäbe es für das SRF
nur eine Lösung: «Ich würde Barbara Lüthi bis zur No-Billag-Abstimmung
aus dem Gefecht nehmen und sie einer Moderationsschulung unterziehen»,
so Knill. «Immerhin setzt das SRF ja auf Qualität.»
Projer nimmt Lüthi in Schutz
Jonas Projer (36), Lüthis Vorgesetzter und Leiter Fachredaktion Talk,
nimmt seinen Moderations-Neuling in Schutz. Die 44-Jährige habe den
«Club» am Dienstag sehr souverän geleitet. «Innert weniger Sendungen hat
sie sich bereits als kluge und engagierte Moderatorin etabliert, die
sich bei allen Themen – von Gesellschaft bis Politik – trittsicher
bewegt.»
Barbara Lüthi selber nimmt die Kritik der
Zuschauer nach eigener Aussage ernst und erklärt: «Ich lerne momentan in
jeder Sendung Neues dazu.» Natürlich werde sie in der Anfangsphase, wie
beim SRF üblich, von einem Coach begleitet
.
Publiziert am 02.02.2018
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Version auf Blick am Abend 02.02.2018:
https://reader.ringier.ch/ZH/20180202/14
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Dann folgte am 3. Februar 2018 noch eine Version im BLICK:
Ungefähr 317 Ergebnisse (0.24 Sekunden)
Suchergebnisse
BLICK.CH-02.02.2018
«Da
ist sie keine Anwärterin für einen Preis. Sie wirkte fahrig, zappelig,
unterbrach voreilig, sprach zu schnell und verärgert das Publikum mit
ihrem aufgekratzten Verhalten.» Zudem entspreche ihre Aussprache nicht
der einer Profifrau, so Knill weiter: «Sie hat genuschelt und sich zu oft korrigieren und ...
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LINKS:
Moderieren- eine Königsdisziplin
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Das Wort "Moderat" heisst gemässigt. Wenn sie als Moderatorin oder als
Moderator ein Gespräch, eine Sitzung, eine Diskussion oder eine Veranstaltung
leiten müssen, so nehmen Sie ebenfalls eine moderate, gemässigte, neutrale
Haltung ein. Moderation heisst denn auch ursprünglich Mässigen oder
Schlichten ...
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