Montag, 20. November 2017

FDP macht bei faulen Kompromissen nicht mit

DIE SENSATION:



  • Schluss! Aus! Vorbei!  

    Ich zitiere NZZ:
    Drei Szenarien sind nun denkbar:

    Minderheitsregierung, grosse Koalition oder Neuwahlen?

    Die erste Option ist eine Minderheitsregierung. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) würde den Abgeordneten in diesem Fall einen Regierungschef vorschlagen. Das könnte Bundeskanzlerin Angela Merkel oder jemand anders sein. Im letzten von drei möglichen Wahlgängen könnte diese Person dann statt mit einer absoluten auch mit einer nur relativen Mehrheit gewählt werden. Rechnerisch wären dann zwar alle möglichen Regierungsbündnisse denkbar, etwa auch mit der AfD, realistisch kämen aber wohl nur zwei infrage.
    Unter Merkel könnte ein mögliches Bündnis aus CDU, CSU und FDP bestehen. Die drei Parteien kommen im Bundestag zusammen auf 326 von 709 Sitzen; für eine Mehrheit (355 Sitze) würden 29 Stimmen fehlen. Ein zweites Bündnis wäre zwischen CDU, FDP und den Grünen möglich, ohne die CSU. Hierbei käme die Regierung auf 347 Sitze. Allerdings würde eine solche Koalition das Ende der jahrzehntelangen Union aus CDU und CSU bedeuten. Deutschlands Parteienlandschaft stünde kopf. Dazu käme bei jeder Minderheitsregierung, dass sie sich wechselnde Mehrheiten suchen müsste. So etwas hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht gegeben.
    Das zweite Szenario wäre eine erneute grosse Koalition aus Union und SPD. Die Sozialdemokraten haben das unter ihrem Parteichef Martin Schulz zwar ausgeschlossen, das letzte Mal an diesem Wochenende. Doch wer weiss, wie sich die Stimmung in den kommenden Tagen entwickelt. Womöglich werden in der SPD doch noch Stimmen laut, welche die Partei in der Pflicht sehen, dem Land zu einer stabilen Regierung zu verhelfen. Mit 399 Sitzen kämen Union und SPD zumindest auf eine komfortable Mehrheit.
    Die letzte Möglichkeit wären Neuwahlen. Dazu könnte Bundespräsident Steinmeier beispielsweise dann aufrufen, wenn Merkel von sich aus das Handtuch werfen würde. In dem Fall wäre die Ära der kürzlich noch als mächtigste Frau der Welt gefeierten Pfarrerstochter doch schon nach 12 statt nach 16 Jahren beendet. Und der Bundesrepublik stünde der heisseste politische Winter ihrer Geschichte bevor.

Wo sind sie geblieben - Eltern, die Zeit haben für ihre Kinder?

Arbeit über alles! (aus SPIEGEL-online)



  Jeden Tag zeigt SPIEGEL ONLINE den Cartoon des Tages, sehen Sie hier eine...
Thomas Plaßmann

News Tele Züri (Beitrag über Wolff mit Kommunikationsexperte)

Sonntag, 19. November 2017

Solche Pannen dürften sich SRF Mitarbeiter nicht leisten

Das ist ein gefundenes Fressen für No-Billag Befürworter

Die Panne hat bestimmt Tausende zu einem Ja bewegt.
Ein Eigencoal!
Der Journalist bedauert, nicht richtig recherchiert zu haben.
Es gab nämlich diese Person, die  bei SRF gearbeitet hatte.



SRF-Mitarbeiter muss sich entschuldigen

Sportkommentator Stefan Hofmänner hat einer Person vorgeworfen, gar nie bei SRF gearbeitet zu haben. (aus PERSOENLICH.com)

Die Nervosität der SRF Mitarbeiter ist kontraproduktiv

Das hektische Verhalten der Journalisten
im Netz könnte zum Eigencoal werden.

Die bekannte Krisenmanagerin 
Beatrice Tschanz findet ebenfalls:

Unruhe am Leutschenbach: Immer mehr SRF-Stars warnen vor einer 
Annahme von No Billag. Experten befürchten, dass ihr verzweifeltes 
Engagement kontraproduktiv sein könnte.

Samstag, 18. November 2017

Es muss gelingen- es wird gelingen

Der Sessel in der Regierung ist zu verlockend.
aus Bild-online:


  • Einigt euch!  


    KOMMENTAR:
    Es harzt eindeutig mit den Kompromissen.
    Eine neue Regierung die jedoch auf faulen Kompromissen aufgebaut ist,
    wird nie funktionieren.
    Wahrscheinlich wären Neuwahlen der bessere Weg gewesen, als diese
    Fehlkonstruktion.
    Eine klare bürgerliche Regierung mit CDU/CSU, FDP und AFD wären viel stabiler gewesen.
    Aber auch eine  linke Regierung mit
    CDU/CSU, SPD und LINKE könnte jetzt zielorientierter regieren.
    Aber es sollte nicht sein. Jamaika muss mit den faulsten Kompromissen unter allen Umständen durchgeboxt werden.  Auch wenn diese stinken.
     

Jamaika-Metaphern (Quelle SPIEGEL): Wortspielerei ohne dass die Bilder stimmen?

 Was finden Sie zu folgenden Vergleichen?

"Ich würde sagen, es zieht gerade ein Hurrikan auf über Jamaika."
FDP-Vize Wolfgang Kubicki am Mittwochabend - 24 Stunden vor dem angepeilten Ende der Sondierungsgespräche.
 


"Ohne eine Begrenzung der Zuwanderung wird Jamaika eine Insel der Karibik bleiben, aber auf keinen Fall eine Koalition in Berlin werden."
Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag, zur Migrationsdebatte.
 

"Es wird immer klarer, Jamaika wird keine Lustreise, (...) und einige Expeditionsteilnehmer haben den Kompass noch nicht richtig eingestellt."
CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer am Mittwoch über den Start in die letzten zwei Tage der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition
 


"Ich weigere mich, diese Regierung Jamaika zu nennen. Jamaika ist ein wunderbares Land, und die Jamaikaner sind vor allem für ihre Schnelligkeit bekannt."
SPD-Chef Martin Schulz erklärt, warum er eine mögliche schwarz-gelb-grüne Koalition lieber "Schwampel" nennt.
 


"Wenn dies nicht gelingt, dann könnte Jamaika das traurige Schicksal von Südsee-Inseln ereilen: Sie gehen unter."
Der Grünen-Sondierer Oliver Krischer zur Bedeutung einer Verständigung bei den Klimazielen in den Sondierungsgesprächen.
 


"Die Jamaikaner schippern ohne Kompass auf der See, kreuzen dieses und jenes Thema, aber wissen nicht, wo sie Anker werfen wollen."
Andrea Nahles, Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, über die Sondierungsverhandlungen.
 


"In Jamaika stehen nicht nur Sonnenliegen. Da kann es auch mal Sturm geben, und deshalb haben alle ihre Regenjacken dabei."
Die rheinland-pfälzische CDU-Politikerin Julia Klöckner meldete sich zwischendurch ebenfalls zu Wort.
 


"Die Segel sind gesetzt, wir kommen ein Stück voran, und ich würde mir insgesamt von allen Seiten noch mehr Rückenwind wünschen."
Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner über die zähen Verhandlungen.
 


"Wir sind massiv in Verzug. Und erst beim Studium der Reisekataloge, nicht beim Buchen von Flugtickets."
Wenn es inhaltlich stockt, war bislang immer einer zur Stelle: Andreas Scheuer.
 


"Es gab gestern Maultaschen und Hackbällchen, aber wir waren noch nicht bei Ackee Saltfish und Jerk Chicken."

Der CSU-Politiker kennt sich offenbar auch in der jamaikanischen Landesküche aus.
 


"Jamaika ist eine Insel. ... Wenn man auf einer Insel immer geradeaus geht, geht man im Kreis."
Wolfgang Kubicki zur Lage der Sondierungen am 7. November.
 


"Das wird nicht geprägt sein von Reggae und Bob Marley und irgendeinem lässigen Style. Sondern es wird ein sehr schweres Stück Arbeit."
Andreas Scheuer zu Beginn der Sondierungsgespräche.



"Von 8500 Kilometern nach Jamaika haben wir die ersten 75 hinter uns."
Und nochmal Scheuer: Der CSU-Politiker war seit Beginn der Verhandlungen unangefochten der ungekrönte Meister der schiefen Metaphern.
 

KOMMENTAR:
Metaphern können wertvolle Verständlichkeitshelfer sein.
Doch dürfen sie nicht zum Selbstzweck verkommen und schief in der Landschaft stehen.
Es gibt immer wieder konstruierte, völlig abstruse Bilder, beispielsweise:
"Der Zahn der Zeit wird später Gras über diese Wunde wachsen lassen."
Beobachtungsaufgabe: Welche  der zitierten Metaphern sind für Sie stimmig?
Welche völlig daneben oder nichtssagend?