Samstag, 4. März 2017

ECHOS nach dem Duell Projer- Ganser in der Arena







  • Dass der Moderator vom Schiedsrichter gar zum Kombattanten wird, geht  nicht.
    Zur Erinnerung: Moderator Jonas Projer und sein Diskussionsgast Daniele Ganser gerieten unter anderem aneinander, weil Projer Ganser als «umstrittenen» Publizisten bezeichnete. 

  • Bob Meier, 28.02.2017 07:20 Uhr
    Kein Wunder gibt es so viele Beschwerdebriefe, wenn Daniele Ganser seine militanten Facebook-Follower gezielt aufwiegelt.
  • Patrick Senn, 28.02.2017 09:20 Uhr
    Wenn man sich das Resultat der letzten Volksabstimmung zu einem SRG-Thema anschaut und sich vor Augen führt, dass mit der No Billag-Initiative ein Volks-Plebiszit ansteht, dass auf nichts anderes als die Zerschlagung der heutigen SRG hinausläuft, frage ich mich schon, wie man so dumm sein kann, seine Kundschaft mit publizistischen Fehlleistungen wie in der letzten Arena zusätzlich gegen die SRG aufzubringen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass gerade vorsätzlich die Provokation gesucht wird. Der SRG-Spitze die solchen journalistischen Schwachsinn nicht zu unterbinden vermag, scheint jegliches politische Gespür zu fehlen. Wie sagt der Volksmund: Hochmut kommt vor dem Fall.
  • Dieter Widmer, 28.02.2017 09:45 Uhr
    Aber hallo. Ganser hat sich selber derart exponiert, dass sich meines Erachtens Jonas Projer berechtigt fühlte, die Lüge des Herrn Ganser zu entlarven. Ich würde allerdings nie einen Weltverschwör4ungstheoretiker in eine Sendung einladen.
  • emil mahnig, 28.02.2017 10:25 Uhr
    dieter widmer hat recht: wenn man ganser kennt, dann gehört er nicht in die Sendung. aber wie behandelt man ein solchen, wenn er mal drin ist. Jonas projer hat das gut gemacht, so gut die nerven hielten. aber der ganser war so eindimensional und penetrant... - ich hätte ihn rausgeworfen. die diskussion war ja nicht monothematisch auf sein (der grossen öffentlichkeit unbekanntes publikationsverständnis) gebiet eingerichtet. mein tipp: Exoten gut im Vorfeld anschauen....
  • Reto Leutwyler, 28.02.2017 11:41 Uhr
    Das Vorgehen von Herr Projer kann durchaus als dreist bezeichnet werden. Offensichtlich ist eine private gekürzte E-Mail dazu verwendet worden eine vermeintlich wiedersprüchliche Aussage Gansers dem Publikum so darzustellen, dass die Glaubwürdigkeit der Person Daniele Ganser als fragwürdig zementiert wird. Dies ist reisserischer Journalismus und hat meiner Meinung nach nichts mit den hochgepriesenen Standard des SRF zu tun.
  • Bernd Schmidt, 28.02.2017 15:28 Uhr
    Beim Ansehen der Sendung hatte ich das verdammte Gefühl, das man am Beginn versuchte Herrn Ganser zu entlaven. Nur gab es nichts zu entlarven; das war ehrabschneidend und kontraproduktiv(wie schneide ich mir meine Welt zusammen). Danach achtete der einseitig agierend Moderator darauf, Herrn Ganser kaum noch zu Wort kommen zu lassen bzw. ihn ständig zu unterbrechen. ABER dieses unprofessioneles Verhalten merkt der Zuschauer und es schadet der Kaste der Medienschaffenden.
  • Werner Hirschi, 28.02.2017 15:31 Uhr
    Die Mediennutzer können über gut und schlecht wirklich selber entscheiden, Dazu braucht es keine Kommunikationsberater. Herr Projer hat die Sendung beispielhaft moderiert. Er hat gezeigt, dass man auch schwierige Themen mit Anstand behandeln kann. Ich wünsche mir, dass die Herren Ganser und Zanetti diese Sendung in einer ruhigen Minute anschauen und ein klein wenig Selbstkritik üben.
  • Marc Furrer, 28.02.2017 15:34 Uhr
    Hr. Widmer & Hr. Mahnig: Nein, das sehe ich völlig anders. Man mag Hr. Ganser kennen oder nicht, man mag von ihm halten was man will, aber wenn man jemanden als Gast in eine Sendung einlädt, muss Fairness, Neutralität & Unvoreingenommenheit gelten. Dies war hier ganz klar nicht der Fall. Bereits bei der Anmoderation wurde Hr. Ganser mit dem Zusatz "umstrittener" Publizist negativ eingeordnet. Dies ist nicht Aufgabe des neutralen Moderators, das kann der Zuschauer selbst entscheiden. Genauso gut könnte man Hr. Zanetti als "umstrittenen Politiker" oder Hr. Schawinski als "umstrittenen Journalisten" bezeichnen, bei beiden würden ohne Frage zahlreiche Leute zustimmen. Dies tut man aber nicht, denn es widerspricht Anstand & Fairness. Bei Hr. Ganser aber gilt offenbar ein anderer Massstab. Dass Hr. Projer dann gleich nochmals unter die Gürtellinie ging, indem er ein gekürztes und somit im Inhalt verfälschtes Email einem Tweet gegenüberstellt, um seinem Gast erneut zu diskreditieren, ist unterste Schublade. Warum kürzt man überhaupt ein Email von lediglich 2 Sätzen? Die Sache ist völlig offensichtlich, weil eben der 2. weggelassene Teil den gezeigten relativiert und somit den Vorwurf entkräftet hätte. Dass dies ausgerechnet in einer Sendung zum Thema "Glaubwürdigkeit der Medien" passiert ist ein Schuss ins Knie sondergleichen. Anzumerken ist auch noch, dass ein privates Email ohne Vorkenntnis & Zustimmung des Verfassers nichts in der Öffentlichkeit verloren hat (im Gegensatz zu einem Tweet, welcher per se öffentlich ist). Dies war Journalismus auf tiefstem Blick-Niveau! Dass Hr. Ganser dann etwas angepisst ist und überreagiert ist zwar bedauerlich, aber infolge des unfairen Vorgehens des Moderators durchaus verständlich. Seinem von ihm mehrfach unfair angegangenen Gast als Reaktion auf dessen Empörung dann noch mit Abschalten des Mikrophons zu drohen, war dann der Unverschämtheit Krönung. Man muss Hr. Ganser weder mögen noch seine Ansichten teilen, aber entweder lädt man jemanden ein und behandelt ihn dann gleichwertig & neutral, oder man lässt es bleiben. Aber eigentlich fand ich den Eklat ganz passend zum Thema der Sendung, denn es hat exemplarisch gezeigt, wie subtil Medien & Journalisten manchmal durch nur kleine Weglassungen die Wahrnehmung verfälschen können, sei dies nun absichtlich oder nicht. Hier muss sich Hr. Projer & das SRF an der Nase nehmen und dringend über die Bücher. Und Nein, ich bin kein Billag-Gegner, ganz im Gegenteil! 
    KOMMENTAR:
    Ich bin sicher, das Fernsehen geht nach dieser Welle an Kritik und Beschwerden über die Bücher und die konstruktive Kritik wird von den Machern ernst genommen.
    Ich werde  später das Konzept detaillierter analysieren.
    Es gibt ein paar wenige Punkte, die künftig unbedingt besser beachtet werden müssen. 

Freitag, 3. März 2017

Gute Zeiten für Sozialbetrüger

 Betrüger dürfen nicht mehr observiert werden

 

Den städtischen Sozialdetektiven sind derzeit die Hände gebunden: 

Sie dürfen potenzielle Betrüger nicht mehr die Taten dokumentieren.

Sozialinspektoren müssen auf ein wichtiges Arbeitsinstrument verzichten. (Archivbild: David Baer)


Sozialinspektoren müssen auf ein 
wichtiges Arbeitsinstrument verzichten. 
(Quelle: Tagi)











90 Prozent der mutmasslichen Sozialbetrüger werden von den spezialisierten Inspektoren der Stadt Zürich heimlich beobachtet. Damit erreichen die Sozialdetektive eine erstaunliche «Erfolgsquote»: Drei von vier Sozialhilfebezügern, die ins Visier der Behörden gerieten, werden überführt, zum Beispiel Einkünfte zu verheimlichen.
Doch den Detektiven wird nun die wichtige Arbeitsmethode weggenommen. Die Stadt hat die Observationen gestoppt, wie die NZZ heute Freitag vermeldet. Grund dafür ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Im letzten Oktober hatte es einer Frau recht gegeben, welche in Verdacht geraten war, ihre Unfallversicherung zu betrügen. Sie hatte sich gegen die Observierung durch einen Versicherungsdetektiv gewehrt. Laut dem Gericht fehlt die Rechtsgrundlage für diesen Eingriff in die Privatsphäre.


In der Zwischenzeit beschränken sich die Detektive auf unumstrittene Methoden wie Abklärungen bei Behörden, Nachforschungen im Ausland sowie Internetrecherchen. Im Gespräch sind laut NZZ auch wieder Hausbesuche. (pu)

KOMMENTAR:

Die Amputation der Sozialdetektive stärkt im Grunde genommen die These:
Täter werden mehr geschützt als die Opfer.
Es müsste doch möglich sein, Täter zu entlarven, ohne Persönlichketsrechte zu verletzen.

Christoph Blocher gestürzt

 Blocher hat beim Sturz die Nase mehrfach gebrochen


Alt-Bundesrat Christoph Blocher hat sich am Dienstagabend nach einem Sturz die Nase mehrfach gebrochen. Er wurde noch in der Nacht operiert, konnte das Spital aber bereits wieder verlassen.
Christoph Blocher sei am Dienstagabend im Bundeshaus wegen einer Wasserlache ausgerutscht. Er sei gestürzt und habe sich die Nase mehrfach gebrochen, sagte Martin Baltisser vom Sekretariat von Blocher auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

An der gleichen Stelle rutschte schon SVP-Amstutz aus Dieses Fenster legte Blocher flach Blick:

Nicht der erste Sturz

Es ist nicht der erste Sturz des alt Bundesrates. Ende 2015 hatte sich Blocher nach einem Fehtritt neben den Trottoirrand die Schulter ausgekugelt und musste notfallmässig im Spital Männedorf behandelt werden. Bei der damaligen Teleblocher-Sendung trug er eine Schiene.
Im März 2012 verletzte sich Blocher nach einem Sturz auf dem Perron. Als er in Erlenbach in den Zug Richtung Session in Bern einsteigen wollte, trat er mit einem Fuss neben den Bahnsteig. Damals holte er sich eine blutige Oberlippe und Schürfungen an der Nase.
Eher glimpflich lief ein Sturz 2005 ab. Als Ehrengast purzelte Christoph Blocher am Zürcher Sechseläuten vom «Tele Züri»-Podest. Das Video ist seit damals ein Evergreen auf Youtube.
Auch Ehefrau Silvia Blocher hat schon einen schweren Sturz hinter sich. An Weihnachten 2015 zog sie sich eine Gehirnerschütterung zu und musste danach am Rollator gehen.

KOMMENTAR:
Der Vorfall macht uns einmal mehr bewusst, dass die Medien alle bisherigen Vorkommnisse gespeichert haben. Nach dem Sturz werden in den Medien alle registrierten Stürze aufgelistet.
Bei den Medien  gibt es kein Vergessen. Das hat für den rüstigen Politiker den Nachteil, dass die Leser plötzlich an der Fitness von Christoph Blocher zu zweifeln beginnen. Heute fragen sich sich, ob er am Freitag im Tele-Blocher mit ramponierter Nase auftreten kann. In den bisherigen Sendungen hatte er nämlich noch nie gefehlt. 


NACHTRAG:

Donnerstag, 2. März 2017

Trumps Rede erstmals präsidial


Marcus Knill

02.03.2017

Donald Trumps Rede war strukturiert und begeisterte die Republikaner.

Wie zuverlässig sind graphologische Gutachten?

Schriftanalysen können  nur 
eine Teilerkenntnis bringen

BLICK lässt Donald Trumps Schrift analysieren  

Eine Unterschrift wie eine Mauer

- Es ist nur ein kurzer Text mit Unterschrift. Doch die diplomierte Grafologin Iris Meier sieht schon genug: Sie glaubt US-Präsident Donald Trump anhand seiner Handschrift zuentlarven.




Der Mauerbau an der Grenze zu Mexiko und der Einreisestopp für Muslime: Mit seiner Unterschrift hat US-Präsident Donald Trump (70) in den vergangenen Wochen mehrere umstrittene Dekrete in Kraft gesetzt, welche die ganze Welt aufwühlen. BLICK wollte wissen: Was verrät die Handschrift des mächtigsten Mannes?
Beim Text handelt sich um eine Mitteilung Trumps an einen Journalisten des New Yorker «Business Insider».

DAS URTEIL:
Als Erstes fällt der Grafologin sofort eine grosse Diskrepanz zwischen Text und Unterschrift auf. «Der Text zeigt, was man ist, und die Unterschrift, was man sein möchte», sagt Iris Meier. Trump scheine mit sich selber im Clinch zu stehen.
Trumps Unterschrift sei sehr dicht, habe keinen Platz für Luft. Meier: «Sie ist wie ein dichter Zaun, ja, wie eine Mauer. Hier gibts kein Durchkommen.» So wie die Mauer an der Grenze zu Mexiko! Auffällig ist auch die scharfe Unterlänge. Meier: «Trump will sich durchstampfen.»
Die Unterschrift gleiche aber auch einem aggressiven Haifisch-Mund mit scharfen Zähnen. Meier: «Diese Unterschrift ist sehr kämpferisch. Sie kann einem Angst einflössen!»


Das Bedürfnis nach Sicherheit hat erste Priorität

Deshalb müssen wir den Diebesbanden  ihr Tun stoppen.
Kriminaltouristen kommen und verschwinden.

Weil ihnen die Taten kaum nachgewiesen werden können,
haben sie Hochkonjunktur.
Wir dürfen nicht kapitulieren. 
Sicherheit ist ein zu wertvolles Gut.




ich zitiere Blick-online:

Darum haben rumänische Diebesbanden leichtes Spiel  

Kaum zu fassen!

Bildergebnis für Diebesbanden

Kriminelle Roma-Clans haben Hochsaison. Sie klauen in Einkaufscentern, Altersheimen oder schleichen in Wohnungen. Doch oft sind sie nur kurz in Haft und können dann wieder auf Diebestour. Warum?
Sie ziehen durchs Land, stehlen und versetzen Bürger in Angst und Schrecken: Kriminelle Banden, die nur in Ausnahmefällen geschnappt werden. So wie zwei rumänische Kriminaltouristen (24 und 36 Jahre alt) am Montag in Baden AG. Sie waren in einem Renault mit deutschem Kennzeichen unterwegs, der in Zusammenhang mit einem Einbruch in Lenzburg AG aufgefallen war. Die Insassen konnten nicht sagen, was sie dort wollten. Die Folge: Festnahme!
Leider kommt es nur selten zu Fahndungserfolgen. Und meist kommen die Diebe schnell wieder frei. Wie die zwei Rumäninnen, die kürzlich in einem Altersheim in Oftringen AG Seniorinnen ausrauben wollten. Sie wurden wegen Hausfriedensbruch und versuchtem Betrug zu bedingten Geldstrafen sowie Bussen verurteilt. Immerhin: Die drei Rumänen, die zuvor in Walterswil SO in ein Haus eingestiegen waren, sitzen nun für drei Monate in U-Haft.
Bildergebnis für Verwüstung nach einbruch

Familien-Clans regeln und organisieren die Klau-Touren

Wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Urteilen? Wie sind diese Banden organisiert? Und wo liegt das Problem? Vieles beginnt im Elsass – nahe Strassburg (F). Dort leben Tausende Rumänen in Wohnwagen. «Es sind Familien-Clans, die schon mal aus Riesen-Camps mit bis zu 5000 Menschen bestehen», sagt der ehemalige Basler Kriminalkommissar Markus Melzl (65). Es gibt oft einen Camp-Chef, der schwer ausfindig zu machen ist. Und: «Wenn die Polizei dort Razzien durchführt, verrät niemand ein Familienmitglied.» Diebesgut ist meist schon verkauft worden – in Spanien oder Portugal. Dass Roma auf Diebestour in die Schweiz kommen, ist kein neues Phänomen. Melzl sagt aber: «Seit der EU und den offenen Grenzen kommen diese Leute natürlich einfacher in die Länder des Schengenraums.»
Momentan ist Hochsaison. Roland Pfister von der Kantonspolizei Aargau: «Seit Anfang 2017 stellen wir wieder vermehrt fest, dass Personen, vor allem osteuropäischer Herkunft, als Kriminaltouristen in Erscheinung treten.»
Bildergebnis für kriminaltouristen schweiz

Kinder klauen in Warenhäuser, Frauen in Altersheimen, Männer steigen in Häuser ein

Auffallend: Die potenziellen Täter kommen in Autos mit französischen, italienischen oder deutschen Kennzeichen. «Es reisen täglich mehrere Dutzend solcher Tätergruppen ein», sagt Melzl. «Es sind Profis. Die Kinder werden zum Klauen in Geschäfte geschickt, die Frauen in Altersheime und die Männer begehen Einschleichdiebstähle.» Nur: Wenn bei den Dieben gestohlene Ware gefunden wird, sagen sie meist, dass sie nicht ihnen gehöre oder werfen sie kurzerhand weg. «Wenn es keine DNA-Spuren oder Videobilder gibt, wird es für die Ermittler sehr schwierig», sagt Melzl.
Ein weiteres Problem: Das Tempo und die Mobilität. «So schnell, wie sie in unserem Zuständigkeitsgebiet in Erscheinung treten, so schnell sind sie auch wieder weg», sagt Pfister. «Nach verübtem Einbruchsdelikt kommt es zu Grenzübertritten ins nahe Ausland.» Die Beute wird geschickt in Fahrzeugen versteckt oder weitergegeben.
Wird ein Täter gefasst, kann ihn die Polizei nur 24 Stunden festhalten. Stellt die Staatsanwaltschaft innert weiteren 24 Stunden keinen Antrag auf U-Haft beim Zwangsmassnahmengericht oder wird der nicht bewilligt, kommen die Täter frei. Wann werden U-Haft-Anträge gestellt? «Es kommt auf das Delikt, die Beweislage und die Vorstrafen an», sagt Fiona Strebel von der Aargauer Staatsanwaltschaft. «Bei Einbrechern stellen wir in der Regel einen Haftantrag.» Die Mehrheit wird gutgeheissen.
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Oft keine Verurteilung, weil es an Beweisen mangelt

Und die Urteile? «Das hängt von der Delikthöhe, der Anzahl Delikte und vom Vorleben der Täterschaft ab», so Strebel. «Falls keine Vorstrafen vorhanden sind, gibt es einen Strafbefehl mit bedingter Geldstrafe und Busse.» Oft gibt es mangels Beweisen keine Verurteilung.
Melzl erklärt: «Man kann diese Leute dann nicht einfach an die Grenze begleiten, wenn sie keinen Landesverweis erhalten haben.» Für einen solchen braucht es ein schwereres Delikt. «In erster Linie müssten an den Grenzen verschärftere Kontrollen stattfinden. Vor allem auch bei der Ausreise solcher Leute.» Aber dazu fehle das Personal. «Das ist das Dilemma», sagt Ex-Kommissar Melzl.


KOMMENTAR:
So darf es nicht weitergehen.
Es geht nicht ohne mehr Personal, ohne verschärfte Grenzkontrollen.
Wenn das politische Personal weiterhin tatenlos zu sieht,
vergiftet diese Situation das Klima.
Es herrscht Handlungsbedarf. 

Geheimzeichen von Einbrechern:
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