Donnerstag, 26. Januar 2017

Was bei E Autos verschwiegen wird:

Fast alle Autohersteller setzen parallel zum Verbrennungsmotor auch auf Elektroautos und Hybride - manche sogar komplett. 

Der berühmte Motoren-Entwickler Friedrich Indra ist völlig anderer Meinung. Er hält die E-Mobilität für einen gefährlichen Irrweg. (Quelle: Focus-online)

Zur Person
Professor Friedrich Indra (76) begann seine Karriere bei Alpina, wo er für die Sechszylinder-Turbomotoren verantwortlich zeichnete. Von dort ging er nach einigen Jahren zu Audi, wo er unter Ferdinand Piëch wirkte, und schließlich zu General Motors, wo er zuletzt als Leiter für "Advanced Engineering in Powertrain Operations" arbeitete. Indra wurde im Jahre 2005 pensioniert und betätigte sich weiter in Forschung und Lehre. Heute berät er den österreichischen Entwicklungsdienstleister AVL List.

Fast alle Autohersteller investieren Milliarden in die Entwicklung von Elektroautos und Hybridfahrzeugen. Doch die Verkaufszahlen bleiben in vielen Ländern noch überschaubar. Motoren-Entwickler Friedrich Indra, einst bei Audi und General Motors unter Vertrag, hält die E-Mobilität für einen großen Fehler.
Professor Indra, es scheint, als ginge dem Verbrennungsmotor der Sprit aus.
Friedrich Indra: Dieser Eindruck ist falsch. Auch heuer wurden viele neue Motoren präsentiert; die Fortschritte sind nach wie sehr beachtlich, beim Otto-und beim Dieselmotor. Die Motoren werden bei immer mehr Leistung immer sparsamer. Den Ingenieuren gehen die Ideen nicht aus. Die finale Lösung sind neue CO2-neutrale synthetische Kraftstoffe. Diese benötigen für die Herstellung soviel CO2, wie dann im Betrieb wieder freigesetzt wird. Damit ist das Auto mit Verbrennungsmotor sauber.
Diese Möglichkeit scheint sich noch nicht bis in die Politik herumgesprochen zu haben. Die will den Verbrenner abschaffen.
So unglaublich das ist: Das ist inzwischen leider eine reale Gefahr. Dabei löst das Elektroauto kein einziges Umweltproblem und leistet keinen Beitrag zum Klimaschutz. Während die Politik es nicht verstehen will, ist die Autoindustrie offenbar nicht imstande, mit einer Sprache zu sprechen, obwohl man das Thema ganz einfach erklären kann. Warum kann die deutsche Industrie nicht tun, was Toyota vormacht? Dort sagt man klipp und klar: Wir machen nicht mit, weil man damit keine Geld verdienen kann, die Energiebilanz schlecht ist und baldige Lösung nicht in Sicht ist. Aber die deutsche Bundesregierung hat eben zur Förderung dieser Technik 13 Milliarden Euro unter die Auto- und Batteriehersteller gestreut, und ich habe oft den Eindruck, dass das eine Art Schweigegeld ist.
Das E-Auto gilt als CO2-frei. Ist das den Einsatz nicht wert?
Eine absurde These. Es gibt eine sehr gute Untersuchung von Professor Spicha, derzufolge bei einer CO2-Well-to-Wheel-Betrachtung das Elektroauto in Deutschland um den Faktor 1,6 schlechter ist als Verbrenner. In Österreich ist es immerhin nur um den Faktor 1,3 schlechter, weil wir viel Wasserkraft nutzen. In China hingegen ist es 4 bis 5 mal schlechter. Und wir reden hier über den Verbrauch und noch nicht einmal über die riesigen Energiemengen, die bei der Herstellung der Batterien benötigt werden und mit denen ein normales Auto etwa 30.000 Kilometer weit käme. Und dazu kommt noch das Thema Recycling; niemand kann diese wertvollen Stoffe ausreichend recyceln.
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Bewerten Sie die modernen Plug-In-Hybriden positiver?

Hier handelt es sich lediglich um den zweitgrößten Betrug an der Umwelt, weil man bei der Ermittlung des Verbrauchs einfach darauf verzichtet, den vorher getankten Strom mit einzubeziehen. Dabei kommen für Supersportwagen mit dieser Technik so perverse Werte wie 3,1 Liter Verbrauch pro 100 km heraus. Inzwischen werden diese Fahrzeuge auch zu den Elektroautos gezählt, obwohl sie auch einen Verbrennungsmotor an Bord haben. Damit glaubt sich die Politik weniger zu blamieren, weil die für 2020 anvisierten Ziele dann etwas weniger weit verfehlt werden. In manchen Ländern nimmt inzwischen der Markanteil von reinen Elektroautos schon wieder ab. Das wird auch bei den Plug-in-Hybriden passieren, wenn alle "Reichen" mit diesen Autos versorgt sind.

Video: Elektro-Smart im Test

FOCUS Online/Wochit Wendet auf einem Handtuch: Neuer Elektro-Smart im Video-Test

 
Bringt die Elektrifizierung denn im Motorsport Vorteile?

Gerade hier ist sie völlig fehl am Platz. Auf der Straße funktionieren die Lithium-Ionen-Akkus noch halbwegs, im Motorsport werden sie wegen der schnellen Be und Entladung viel zu heiß und gehen dauernd kaputt. Die Entscheidung von Audi, in Le Mans nicht mehr dabei zu sein, dafür aber in der Formel E zu fahren, ist ein verheerendes Signal. Bei Audi hat sich offenbar noch nicht herumgesprochen, dass die Formel E in der Gesamtenergiebilanz deutlich schlechter ist als Rennfahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die absolute Schwäche der Batterietechnik wird hier auch noch vorgezeigt, weil die Fahrer nach einer halben Stunde die Fahrzeuge wegen leerer Batterien wechseln müssen.
Was taugen E-Autos?
Unser PDF-Ratgeber erklärt Ihnen, was Sie beim Kauf eines Elektro-Autos über Reichweite sowie Ladezeit wissen müssen.
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Warum dringen solche Argumente nicht mehr durch?


Es gibt in Politik und Medien einen Hass gegen den Verbrenner, und der wird unheimlich geschürt durch das Volkswagen-Abgasthema. Dieser hochgespielte Skandal unterbindet jede sachliche Diskussion, und die Politik stellt sich gegenüber der Autoindustrie inzwischen auf den Standpunkt: Wir beschließen einfach, ihr setzt um. Die Industrie hat ein schlechtes Gewissen, auch wenn das völliger Unsinn ist, und so kommt es zu Zielvorgaben wie den 25 Prozent Elektro-Anteil in wenigen Jahren, in absehbarer Zukunft sogar 100 Prozent. Dieses Wunschdenken geht Hand in Hand mit Ablenkungsmanövern. Noch nie haben Industrie und Politik so irrational gehandelt. Wie das überhaupt wirtschaftlich funktionieren soll, wenn man keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr hat, mit denen man ja Geld verdienen kann, hat sich wohl noch kein Politiker überlegt.

Video: Eine Welt ohne Verbrenner? Die Vor- und Nachteile


FOCUS Online Crash der Autobranche: Das Benzinmotor-Verbot kostet hunderttausende Arbeitsplätze
 

Sind diese hohen Marktanteile überhaupt realistisch?

Es wäre in unserer freien Marktwirtschaft das erste Mal, dass ein Kunde ein Produkt kauft, das teurer ist und weniger kann als das, was er hat - und bei dem überdies die Hälfte des Wertes in der Batterie steckt. Nach acht Jahren ist das Auto ja nichts mehr wert. Was mir Hoffnung macht, ist die Erfahrung: Der Kunde entscheidet. Was mich aber an dem Gerede über die glorreiche Zukunft der E-Mobilität am meisten stört, ist die Verunsicherung der Studenten. An den Hochschulen wird das Fach Verbrennungskraftmaschinen kaum mehr belegt, weil wir ja - so glaubt man derzeit - ab 2030 sowieso alle elektrisch fahren. Dabei bräuchten wir weiterhin die besten Ingenieure für die sinnvolle Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren , denn denen gehört - zusammen mit CO2-neutralen Kraftstoffen - weiterhin die Zukunft.
Wie erklären Sie sich das Beharren der Chinesen auf der E-Mobilität?
Das funktioniert ja dort auch nur, weil - wie früher in Norwegen - Elektroautos massiv von der Regierung subventioniert werden. Das kann sich aber kein Land der Welt langfristig leisten. Dann wird sich das, wie ja auch schon in Norwegen, wieder nivellieren.
Könnte es passieren, dass mit dem neuen US Präsidenten die Karten neu gemischt werden?
Der neue US-Präsident, so sagt man, ist kein Freund der Elektromobilität.
Das Interview führte Jens Meiners

Über den Autor
Jens Meiners ist Korrespondent für das renommierte US-Magazin Car and Driver und die Zeitung Automotive News. Als Mitglied im "Steering Committee" der Jury "World Car Of The Year" testet er weltweit neue Fahrzeuge.

KOMMENTAR:
Was würden Sie sagen, wenn dieser Beitrag von der Oelindustrie gesponsert worden wäre?
Nur schon diese Frage  macht nun die obigen Antworten fragwürdig.
 

Mittwoch, 25. Januar 2017

Burka als Faschingskostüm unzulässig?

Burka-Fasching in der 

Sächsischen Schweiz

(Quelle Bild-online)


Schifferfastnacht 
 
Wetten, dass dies in Deutschland noch zu reden geben wird? 

Allmählich werden Uebergriffe von einem Täter nicht mehr unter den Teppich gekehrt - Es wird geschrieben, dass er aus dem Sudan kommt

Frau von hinten angegriffen.

In der Bahnhofs-Unterführung zu Boden gerissen

Bildergebnis für Bahnhofsunterführung islikon 

Zitat Blick-online:  Gestern Abend hat ein Mann (25) am Bahnhof in Islikon TG eine Frau angegriffen und sexuell belästigt. 


Gestern Abend war eine Frau (19) gegen 22.30 Uhr in der Bahnhofsunterführung in Islikon TG. Plötzlich wurde sie von hinten angegriffen und zu Boden gerissen. Der 25-jährige Täter griff der Frau zwischen die Beine. 
Sie versuchte sich zu wehren und schrie laut um Hilfe. Drei Passanten wurden darauf aufmerksam und eilten ihr zu Hilfe. Es gelang ihnen, den Täter bis zum Eintreffen von Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau zurück zu halten.
Der Mann aus dem Sudan wurde verhaftet. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Thurgau sind noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld hat eine Strafuntersuchung eröffnet. (stj)

KOMMENTAR:
Würden heute die Medien Negatives von Flüchtlingen, Asylbewerbern usw. bewusst verschweigen (um keinen Fremdenhass zu schüren), hätten Rechtsparteien zusätzlichen Aufwind. Denn diese könnten dann nachweisen, dass der Oeffentlichkeit Informationen  unterschlagen worden sind.
In Deutschalnd führte bekanntlich das gezielte Ausklammern von Fakten zum Schimpfwort "Lügenpresse". Davon profitierte PEDIGA und die AfD. 
Was mich beschäftigte, war nach dem Polizeiaufgebot  in Köln ein Gespräch, das ich im Schnellzug nach Bern mitbekommen hatte. Eine Frau sagte, man wisse doch bei den jungen, kräftigen Afrikanern, dass sie ihren sexuellen Trieb auch ausleben möchten. Diese Menschen wären doch keine Eunuchen. Somit müsste die Oeffetnlichkeit  ein gewisses Verständnis haben, wenn es zu einzelnen Uebergriffen komme. Mich erstaunte es, dass dieser Meinung nicht widersprochen wurde.

Dienstag, 24. Januar 2017

Frostige Kälte im Januar erzeugt echte Wintergefühle

Einige Seen werden bereits freigegeben.
Zu einer Seegförni bräuchte es  aber
noch einige Tage Eiskälte.

Widmer Schlumpf bringt die Bürgerlichen in Rage

Wenn Alt-Bundesräte in der aktuellen Politik mitmischen, stösst dies meist sauer auf.

Viele konnten und können einfach nicht leise treten, wenn sie nicht mehr im Amt sind.
Dazu gehören Blocher, Couchepin, Dreifuss, Leuenberger usw.

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«Es gibt ein paar Punkte, welche die Reform aus der Balance gebracht haben», 
 sagt die ehemalige Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf.
Als Finanzministerin plante sie die Unternehmenssteuerreform III, die im Februar vors Volk kommt. In einem Interview im «Blick» zerreisst Eveline Widmer-Schlumpf nun aber die Vorlage, wie sie das Parlament beschlossen hat.
«Es gibt ein paar Punkte, welche die Reform aus der Balance gebracht haben», so Widmer-Schlumpf, die insbesondere die Abzüge bei der zinsbereinigten Gewinnsteuer stören. «Die Ausfälle werden höher sein, als wir es bei unserer Vorlage berechnet haben.»

«Einmal Verräterin, immer Verräterin»

Die Befürworter gingen umgehend zum Gegenangriff über. Alt-Nationalrat Christoph Mörgeli (SVP) twitterte etwa: «Einmal Verräterin, immer Verräterin: Eveline Widmer-Schlumpf distanziert sich von ihrer eigenen Reform.» Sein Parteikollege Claudio Zanetti schrieb: «Intrigieren und Desavouieren liegen ihr im Blut.»
Das von Economiesuisse angeführte Pro-Komitee reagierte auf Facebook derweil mit einem Banner, in dem es Widmer-Schlumpf «Gedächtnislücken» vorwirft. Sie scheine weder die beschlossene, noch die ursprünglich geplante Vorlage zu kennen. Inzwischen ist der Beitrag, in dem überdies der Name der BDP-Politikerin falsch geschrieben war, wieder gelöscht.

Post gelöscht

Es sei eine «spontane Reaktion» gewesen, sagt Kampagnenleiter Adrian Michel. Er nehme diesen Beitrag anstandslos zurück. «Die Ex-Bundesrätin gibt keine Abstimmungsempfehlung ab und betont auch mehrmals, dass die Reform nötig ist.»
Kritik übt Michel aber an ihrer Aussage, die Vorlage sei unausgewogen und zu teuer. «So war es Widmer-Schlumpf selber, die die zinsbereinigte Gewinnsteuer in ihrer Bundesratsvorlage ursprünglich vorgeschlagen hatte. Das Parlament hat sogar weitere Schranken eingebaut, als sie Widmer-Schlumpf vorgesehen hatte.» In der Abstimmungsvorlage sei die zinsbereinigte Gewinnsteuer für die Kantone freiwillig und müsse kompensiert werden. 

KOMMENTAR: Obschon der giftige Beitrag wieder gelöscht wurde, fand er bereits grosse Verbreitung.
Es gilt stets zu bedenken: Einmal publizierte  heikle Aussagen sind im Netz  rasch verbreitet und beliben damit "für immer" publiziert.
Wenn eine Bundesrätin eine Vorlage im Amt noch selbst ausgearbeitet und bejaht hatte, ist es unklug, nachher die selbe Vorlage zu kritisieren.  Nach meinem Dafürhalten sollten zurückgetretene Magistraten generell die Grösse haben, den neuen Amtinhabern nicht mehr drein zu reden.

Sonntag, 22. Januar 2017

Zitat aus BAZ

Philipp Müller fehlt die Bremse

Der ehemalige FDP-Präsident führt sich ohne Rücksicht 

auf Verluste als Nummer eins auf.

«Ich first». Ständerat Philipp Müller spielt sich nach dem Rücktritt als FDP-Präsident in den Vordergrund. 
«Ich first». Ständerat Philipp Müller spielt sich nach dem Rücktritt als FDP-Präsident in den Vordergrund. Bild: Keystone













Zum gigantischen Proteststurm der Frauen gegen Trump



„Baut die Mauer um Trump“ fordern einige Demonstranten 
beim „Women's March in Washington“, 
allein hier sind knapp eine halbe Million auf den Straße (aus BILD)



Demonstranten in Washington
Demo in Washington gegen Trump 
Fragen:
Weshalb marschierten die Frauen nicht vor der Wahl so geschlossen auf? Es gab keine organisierten "Schwesternmärsche", so wie nach derWahl.
Hillary Clinton wäre ja eine Frau gewesen, die man hätte wählen können.
Waren es nicht ausgerechnet viele junge Frauen gewesen, die Hillary  nicht gewählt haben oder sie verhindern wollten?

Massendemos gegen Trump: Die Konterrevolution