Freitag, 23. Dezember 2016
Donnerstag, 22. Dezember 2016
Da stimmt etwas nicht mit der Abschiebepraxis
Wie ist es möglich, dass ein Flüchtling, der nach
Ablehnung seines Asylantrags abgeschoben werden soll, danach noch einen
Terroranschlag verüben kann?
Diese Frage muss gestellt werden dürfen.
Anis Amri (24) wird dringend gesucht – er soll den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin begangen habenFoto:
Deutschland und Europa suchen diesen Mann: Anis Amri (24) steht in Verdacht, hinter dem Anschlag von Berlin zu stecken!
Das Portemonnaie des Tunesiers wurde in dem Lastwagen gefunden, der am Montagabend in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gebrettert war. Darin fand die Polizei die Duldungspapiere von Anis Amri, der für die deutschen Behörden kein Unbekannter war.
Denn in Sicherheitskreisen wurde er als „Gefährder“ eingestuft und war sogar mehrmals observiert worden.
Wenn es sich bei dem gesuchten Tunesier tatsächlich um den Attentäter von Berlin handeln sollte, stellen sich neue Fragen.
►„Wie kann es sein, dass ein Asylbewerber ohne gültige Papiere monatelang unbehelligt kreuz und quer durch Deutschland reist, obwohl er als Gefährder gilt? Und wie ist es möglich, dass ein Flüchtling, der nach Ablehnung seines Asylantrags abgeschoben werden soll, danach noch einen Terroranschlag verüben kann?“, fragt Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder (49, CSU).
► CDU-Vize Armin Laschet (55) kritisierte die Sicherheitsbehörden:
„Die Informationen, die wir seit gestern bekommen, die können einen nur erschüttern, wie Behörden hier gearbeitet haben.“
Fakt ist: Der Fall Anis Amri zeigt exemplarisch, was in der Asyl-Politik in Deutschland und Europa krass falsch läuft.
Die Kette des Versagens
2011 kam er als Flüchtling nach Italien und wurde in einem Auffanglager auf Sizilien untergebracht, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet.Weil Amri Sachbeschädigungen und „diverse Straftaten“ beging, kam er demnach in Palermo vier Jahre ins Gefängnis.
Er wurde wegen Gewalttaten, Brandstiftung, Körperverletzung und Diebstahls verurteilt. Mithäftlinge hätten ihn als gewalttätig beschrieben.
Im Mai 2015 wurde Amri in Abschiebehaft in die zentralitalienische Stadt Caltanissetta verlegt. Wenige Wochen später wurde er jedoch entlassen.
► ABER: Wegen Problemen mit den tunesischen Behörden konnte Amri nicht ausgewiesen werden. Obwohl offenbar auch Tunesien nach ihm fahndete!
Einem Bericht des tunesischen Senders Mosaique FM zufolge wurde er in Abwesenheit wegen Raubes zu fünf Jahren Haft verurteilt. Laut „Welt“ stahl er 2010 bereits einen Lastwagen und wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
KOMMENTAR: Dass Angela Merkel keine Freude an solchen Fragen hat, ist nachvollziehbar.
Doch dürfen - ja müssen sie - gestellt und beantwortet werden.
Die Bevölkerung geht davon aus, dass die versprochene beschleuigte Abschiebung heute funktioniert.
Nun zeigt sich, das hier grosser Nachholungsbedarf besteht.
Wenn die AfD von diesen Mängeln profitiert, darf nicht der AfD die Schuld für den Aerger der verunsichertern Bürger in die Schuhe geschoben werden. Die Ausschaffungspraxis muss sofort überarbeitet werden.
Selbstverständlich ist die Sachlage noch nicht hundertprozentig bewiesen. Wie heisst es in solchen Situationen: Auch wenn ziemlich sicher feststeht, dass Amri der Täter ist, gilt immer noch die Unschuldsvermutung.
Wenn jedoch die Ausschaffungsprxis nicht funktioniert hat, darf aber über diese Schwachstelle schon heute diskutiert werden.
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marcus knill
um
13:09
DU - Ausstellung: Landesmuseum ignoriert "du" Retter Oliver Prange
Beim Ignorieren Pranges fehlt jegliche Begündung, Rechtfertigung oder Entschuldigung.
Die Ausstellung über das Kulturmagazin "du" im Landesmuseum klammert aus unerfindlichen Gründen den jüngsten Verleger Prange aus. Ein No go.
KOMMENTAR: Diese bewusste Ausklammerung des Kulturmagzin-Retters "du
ist unverständlich, unprofessionell. Sie wirkt sogar bösartig.
Notiert von
marcus knill
um
10:38
Folge des Abschiebeversagens
Bild:
Anis Amri – gesucht nach Anschlag auf Berliner WeihnachtsmarktSo entwischte der Islamist
immer wieder den Behörden
Er war als Gefährder bekannt ++ Es gab Ermittlungen wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat ++ Er saß schon in Abschiebe-Haft ++ Er konnte nicht nach Tunesien abgeschoben werden, weil er keinen Pass hatte ++ Mittwoch kam das Dokument in Deutschland an
Spiegel:
Notiert von
marcus knill
um
00:53
Mittwoch, 21. Dezember 2016
NEWS zum Anschlag in Berlin
Der Terrorist ist noch auf freiem Fuss.
Vermutlich wollte der Chauffeur ein grösseres Massaker verhindern.
Er wurde getötet - lebte aber noch beim Anschlag
Asyl-Ausweis gefunden
Man rechnet mit einer baldigen Medienkonferenz
Notiert von
marcus knill
um
12:10
Das Probem: Blickkontakt und Sprechen
Dem Gehirn fällt es nach einer neuen Studie schwer, Augenkontakt und Wortverarbeitung zu kombinieren.
Dem Blick anderer nicht standhalten zu können, hat nicht immer etwas mit Schüchternheit zu tun. Oft liegt es auch daran, dass das Gehirn überlastet ist.
Zwei Tests, zwei Ergebnisse
Für die Studie baten Shogo Kajimura und Michio Nomura 28 Probanden zum Test an den Computer. Deren Aufgabe war es zunächst, Wortverknüpfungen für unterschiedlich schwere Worte zu finden – eine Übung, die den Teilnehmern keine Schwierigkeit bereitete.
Anders sah das Ergebnis in der zweiten Testrunde aus. In dieser waren die Probanden aufgefordert, zusätzlich Augenkontakt mit einem am Computer gezeigten Gesicht zu halten: Wörter, mit denen Sie viele Assoziationen verbinden, konnten die Teilnehmer leichter mit anderen Begriffen verknüpfen. Sobald das Wort aber nur wenige Assoziationen bot, schweiften die Probanden mit dem Blick ab.
Heute ist freies Sprechen ein Muss. Ein kurzes Einzelcoaching ist kostengünstiger und nachhaltiger als ein langes Seminar.
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7. Jan. 2007 ... Der Blickkontakt darf als Kommunikationsbrücke nicht unterschätzt werden.
Schlechter Blickkontakt reduziert die Wirkung beim Gegenüber.
www.rhetorik.ch/Blickkontakt/Blickkontakt.html
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marcus knill
um
04:28
Das Weihnachtsverbot
Nun auch ein Redeverbot für die Lehrer
Heftiger Streit um den Umgang mit dem christlichen
Weihnachtsfest am deutsch-türkischen Gymnasium in Istanbul. Die Lehrer
sind verunsichert. Die Schulleitung versucht zu beschwichtigen, rudert
offiziell jetzt sogar zurück – und die türkische Politik spricht von
Sensationshascherei.
► Was genau ist passiert: In
einer E-Mail, die die Leitung der deutschen Abteilung der Schule an das
Kollegium schickte, heißt es: „Es gilt nach Mitteilung der türkischen
Schulleitung eben, dass ab sofort nichts mehr über Weihnachtsbräuche und
über das christliche Fest im Unterricht mitgeteilt, erarbeitet sowie
gesungen wird.“
Mehrere deutsche Lehrer in Istanbul haben inzwischen bestätigt: Ja, es habe Anweisungen gegeben, auf Weihnachtslieder und Adventsfeiern zu verzichten. Ebenso habe es die Aufforderung gegeben, Adventskalender aus den Räumen in der Schule zu entfernen.
Ein weiterer Beleg für das Weihnachtsverbot: Der traditionsreiche Auftritt des Schul-Chors bei der Weihnachtsfeier im deutschen Generalkonsulat wurde von der Schulleitung kurzfristig abgesagt.
►Mittlerweile hat die Schule ihre Lehrer angewiesen, nicht mehr mit der Presse zu sprechen.
KOMMENTAR:
Es ist gar noch nicht so lange her, als sogar in allen Schweizer Schulen die Lehrkräfte angehalten worden sind, afu Weihnachtsfeiern, Weihnachtslieder, Krippenspiele zu verzichten. Alles im Hinblick auf andersgläubige Kinder.
Nach dem Sturm des Protestes krebsten die Behörden wieder zurück. Die Meinung dominierte, dass bei uns das christliche Gedankengut verwurzelt ist. Zumal auch Christen in andern Ländern der jeweiligen dominierenden Religion auch akzeptieren müssen.
Notiert von
marcus knill
um
04:26