Freitag, 23. Dezember 2016

Solche Bilder schaden der Willkommkultur

  • Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Im Visier soll vor allem eine Flüchtlingsunterkunft stehen.

    Der mutmassliche Täter des grauenhaften Geschehens, ein Asylbewerber aus Pakistan, streitet die Tat ab. «Die Ermittlungen werden mit Hochdruck geführt», sagte de Maizière weiter. «Wir dürfen uns unseren freiheitlichen verantwortlichen Lebensstil nicht von denen zerstören lassen».

    Der Terrorismusforscher Peter Neumann hält einen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin für sehr wahrscheinlich. «Die Taktik ist wie in Nizza und es passt in die Strategie des Islamischen Staates», sagte Neumann vom King's College in London der Nachrichtenagentur dpa. 

     Die AfD wird nun diese Tat für ihre Anti-Merkel haltung nutzen:

    «Aus Bayern heisst es jetzt bereits, man müsse sich Gedanken zur Flüchtlingspolitik machen», so Guldimann (Schweizer Botschafter in Deutschland). «Da wird der Schluss gezogen, die Flüchtlingspolitik bringe Terrorismus ins Land, das heisst, ohne Flüchtlinge wäre man vor Terrorismus gefeit.» 

    aus SPIEGEL- online:

    Die Tatanleitung ist bekannt:

    In der November-Ausgabe des IS-Propagandamagazins "Rumiyah" lieferten die Dschihadisten des "Islamischen Staats" jedoch detaillierte Tipps zu einem Anschlag mit einem Lastwagen. Der Truck sollte möglichst schwer und hoch sein und schnell beschleunigen können, um Bordsteinkanten und Absperrungen zu überwinden. Als ideale Ziele nannte der IS Fußgängerzonen und öffentliche Feiern. Ausdrücklich wiesen die Terroristen auch auf die Möglichkeit hin, einen Lkw zu entführen - genau das hat der Attentäter von Berlin offenbar getan.

    Nicht erst seit dem Anschlag von Nizza, bei dem ein Anhänger des IS mit einem Lastwagen während der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag am 14. Juli in eine Menschenmenge raste, gehören Attentate mit Fahrzeugen zur Taktik der Dschihadisten.
    Die Propagandisten islamistischer Terrorgruppen rufen ihre Sympathisanten schon seit Jahren zu Anschlägen auf die "Kreuzritter" mit Lastwagen, Autos oder auch Bulldozern auf. Im Jahre 2010 gab die Organisation "Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel" in ihrem englischen Propagandamagazin "Inspire" sogar eine Anleitung für Attentate mit Pickup-Trucks. Die Fahrzeuge sollten vorne im unteren Bereich mit scharfen Klingen oder dicken Blechen aus Stahl versehen sein. Weiter heißt es dort zynisch über die so modifizierten Gefährte: "Die Idee ist es, einen Pick-up zu verwenden - aber nicht, um Gras zu mähen, sondern die Feinde Allahs."

    Grausame Logik der Dschihadisten
     
    Im September 2014 forderte IS-Sprecher Abu Mohammed al-Adnani zu ähnlichen Anschlägen auf. Wenn es nicht möglich sei, Sprengstoff oder Kugeln zu finden, gebe es andere effektive Möglichkeiten. "Zerschmettert seinen Kopf mit einem Stein, schlachtet ihn mit einem Messer, überfahrt ihn mit einem Auto, werft ihn von einem hohen Platz nach unten, erstickt oder vergiftet ihn."
    Diese Art der Anschläge sind in der grausamen Logik der Dschihadisten äußerst lukrativ: Sie kosten fast nichts, sind in der Vorbereitung nicht besonders aufwendig, die Täter müssen keinen Sprengstoff besorgen oder herstellen. Mit geringem Einsatz können die Terroristen also maximalen Schaden anrichten.
    Weihnachtsmärkte sind für islamistische Terroristen noch aus einem anderen Grund ein ideales Ziel: Es sind Veranstaltungen anlässlich eines christlichen Festes. Damit sind in den Augen der Dschihadisten alle Opfer dort automatisch Ungläubige.

    SPIEGEL ONLINE
    Bereits im Jahr 2000 hatten französische und algerische Qaida-Terroristen einen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Straßburg geplant, im November nahmen französische Behörden erneut Verdächtige fest, die einen Anschlag dort geplant haben sollen. Vor vier Wochen warnte das US-Außenministerium Amerikaner in Europa, dass der IS und al-Qaida Anschläge planten, "mit Fokus auf die anstehenden Feiertage und damit verbundene Veranstaltungen". US-Bürger in Europa sollten deshalb besonders vorsichtig sein.
      BILD

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Da stimmt etwas nicht mit der Abschiebepraxis

Wie ist es möglich, dass ein Flüchtling, der nach Ablehnung seines Asylantrags abgeschoben werden soll, danach noch einen Terroranschlag verüben kann?

Diese Frage muss gestellt werden dürfen. 
Bildergebnis für Anis amri

Anis Amri (24) wird dringend gesucht – er soll den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin begangen habenFoto: 

In Italien saß er vier Jahr lang in Haft wegen Brandstiftung und wurde trotzdem nicht abgeschoben. In den USA hatte er Einreiseverbot, bei uns galt er als „Gefährder“...

Deutschland und Europa suchen diesen Mann: Anis Amri (24) steht in Verdacht, hinter dem Anschlag von Berlin zu stecken!

Das Portemonnaie des Tunesiers wurde in dem Lastwagen gefunden, der am Montagabend in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gebrettert war. Darin fand die Polizei die Duldungspapiere von Anis Amri, der für die deutschen Behörden kein Unbekannter war.


Denn in Sicherheitskreisen wurde er als „Gefährder“ eingestuft und war sogar mehrmals observiert worden.
Wenn es sich bei dem gesuchten Tunesier tatsächlich um den Attentäter von Berlin handeln sollte, stellen sich neue Fragen.

►„Wie kann es sein, dass ein Asylbewerber ohne gültige Papiere monatelang unbehelligt kreuz und quer durch Deutschland reist, obwohl er als Gefährder gilt? Und wie ist es möglich, dass ein Flüchtling, der nach Ablehnung seines Asylantrags abgeschoben werden soll, danach noch einen Terroranschlag verüben kann?“, fragt Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder (49, CSU).

► CDU-Vize Armin Laschet (55) kritisierte die Sicherheitsbehörden:
 „Die Informationen, die wir seit gestern bekommen, die können einen nur erschüttern, wie Behörden hier gearbeitet haben.“
Fakt ist: Der Fall Anis Amri zeigt exemplarisch, was in der Asyl-Politik in Deutschland und Europa krass falsch läuft.

Die Kette des Versagens

2011 kam er als Flüchtling nach Italien und wurde in einem Auffanglager auf Sizilien untergebracht, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet.

Weil Amri Sachbeschädigungen und „diverse Straftaten“ beging, kam er demnach in Palermo vier Jahre ins Gefängnis.

Er wurde wegen Gewalttaten, Brandstiftung, Körperverletzung und Diebstahls verurteilt. Mithäftlinge hätten ihn als gewalttätig beschrieben.

Im Mai 2015 wurde Amri in Abschiebehaft in die zentralitalienische Stadt Caltanissetta verlegt. Wenige Wochen später wurde er jedoch entlassen.

► ABER: Wegen Problemen mit den tunesischen Behörden konnte Amri nicht ausgewiesen werden. Obwohl offenbar auch Tunesien nach ihm fahndete!

Einem Bericht des tunesischen Senders Mosaique FM zufolge wurde er in Abwesenheit wegen Raubes zu fünf Jahren Haft verurteilt. Laut „Welt“ stahl er 2010 bereits einen Lastwagen und wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

KOMMENTAR: Dass Angela Merkel keine Freude an solchen Fragen hat, ist nachvollziehbar.
Doch dürfen - ja müssen sie - gestellt und beantwortet werden.
Die Bevölkerung geht davon aus, dass die versprochene beschleuigte Abschiebung heute funktioniert.
Nun zeigt sich, das hier grosser Nachholungsbedarf besteht. 
Wenn die AfD von diesen Mängeln profitiert, darf nicht der AfD die Schuld für den Aerger der verunsichertern Bürger in die Schuhe geschoben werden. Die Ausschaffungspraxis muss  sofort überarbeitet werden.
Selbstverständlich ist die Sachlage noch nicht hundertprozentig  bewiesen. Wie heisst es in solchen Situationen: Auch wenn ziemlich sicher feststeht, dass Amri der Täter ist, gilt immer noch die Unschuldsvermutung.
Wenn jedoch die Ausschaffungsprxis nicht funktioniert hat, darf  aber über diese Schwachstelle schon heute diskutiert werden.

DU - Ausstellung: Landesmuseum ignoriert "du" Retter Oliver Prange

Beim Ignorieren Pranges fehlt jegliche Begündung, Rechtfertigung oder Entschuldigung.

Die Ausstellung über das Kulturmagazin "du" im Landesmuseum klammert aus unerfindlichen Gründen den jüngsten Verleger Prange aus. Ein No go. 

 

 

Unter dem Titel «du – seit 1941» zeigt das Landesmuseum die Geschichte des Kulturmagazins. Allerdings hört die Ausstellung im Jahr 2003 auf und ignoriert den aktuellen Verleger Oliver Prange. Für die NZZ ist dies «unsouverän» und «ahistorisch»
Landesmuseum: Ausstellung über Zeitschrift «du» stösst auf Kritik
«du»-Verleger Oliver Prange. (Bild: zVg.)

KOMMENTAR: Diese bewusste Ausklammerung des Kulturmagzin-Retters "du
ist unverständlich, unprofessionell. Sie wirkt sogar bösartig.

Folge des Abschiebeversagens

Bild:

Anis Amri – gesucht nach Anschlag auf Berliner WeihnachtsmarktSo entwischte der Islamist
immer wieder den Behörden

Er war als Gefährder bekannt ++ Es gab Ermittlungen wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat ++ Er saß schon in Abschiebe-Haft ++ Er konnte nicht nach Tunesien abgeschoben werden, weil er keinen Pass hatte ++ Mittwoch kam das Dokument in Deutschland an

Spiegel:

CSU gegen CDU: Terror lässt Schwesternstreit wieder aufflammen
Was sind die Konsequenzen aus dem Terroranschlag von Berlin? Die politische Debatte befeuert erneut den Streit um die Flüchtlingspolitik zwischen CSU und CDU. Wird Angela Merkel nachgeben? Von Sebastian Fischer und Severin Weiland mehr... [ Video | Forum ]


  • Laster rast in Berliner Weihnachtsmarkt – 12 Tote!
  • „Wir sind sehr stolz, dass er so viele Menschen gerettet hat“ So entwischte der Verdächtige immer wieder den Behörden

Mittwoch, 21. Dezember 2016

NEWS zum Anschlag in Berlin

Der Terrorist ist noch auf freiem Fuss.
Vermutlich wollte der Chauffeur ein grösseres Massaker verhindern.
Er wurde getötet - lebte aber noch beim Anschlag

Asyl-Ausweis gefunden 

Die Ermittler verfolgen nach dem Berliner Anschlag eine neue Spur: Wie das ARD-Politmagazins report München berichtet, sucht die Polizei auch in salafistischen Kreise im Westen Deutschlands nach dem Täter. Am Tatort in Berlin haben Polizisten nach diesen Informationen unter dem Sattelschlepper ein «aufschlussreiches Dokument» gefunden, so «report» auf BR24.de.
Wie n-tv schreibt, handelt es sich bei diesem Dokument um ein «Personaldokument». Nun fahndet die Polizei bundesweit nach dem Verdächtigen. Laut «Spiegel.de» ist das gefundene Papiere eine Duldungsbescheinigung, lautend auf einen Anis A., 1992 in Tataouine (Tunesien) geboren. Die «Allgemeine Zeitung» schreibt hingegen, der Gesuchte heisse Ahmed A. und sei 21 Jahre alt. Der Mann sei der Polizei allerdings unter insgesamt vier verschiedenen Namen bekannt. Die Informationen sind bislang unbestätigt.
Man rechnet mit einer baldigen Medienkonferenz
 Blick:


Das Probem: Blickkontakt und Sprechen

Dem Gehirn fällt es nach einer neuen Studie schwer, Augenkontakt und Wortverarbeitung zu kombinieren.

 

Dem Blick anderer nicht standhalten zu können, hat nicht immer etwas mit Schüchternheit zu tun. Oft liegt es auch daran, dass das Gehirn überlastet ist.




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«Schau mir in die Augen, Kleines» ist der wohl am häufigsten zitierte Satz der deutschen Fassung von «Casablanca» (1942).


Der Grund finde sich im Gehirn. Dieses sei demnach teilweise nicht in der Lage, Augenkontakt und Wortverarbeitung zu kombinieren.

Zwei Tests, zwei Ergebnisse

Für die Studie baten Shogo Kajimura und Michio Nomura 28 Probanden zum Test an den Computer. Deren Aufgabe war es zunächst, Wortverknüpfungen für unterschiedlich schwere Worte zu finden – eine Übung, die den Teilnehmern keine Schwierigkeit bereitete.
Anders sah das Ergebnis in der zweiten Testrunde aus. In dieser waren die Probanden aufgefordert, zusätzlich Augenkontakt mit einem am Computer gezeigten Gesicht zu halten: Wörter, mit denen Sie viele Assoziationen verbinden, konnten die Teilnehmer leichter mit anderen Begriffen verknüpfen. Sobald das Wort aber nur wenige Assoziationen bot, schweiften die Probanden mit dem Blick ab.

Knoten im Gehirn 
«Obwohl es so wirkt, als hätten Augenkontakt und Wortverarbeitung nichts miteinander zu tun, haben Menschen doch Schwierigkeiten, dem Gesprächspartner beim Reden in die Augen zu schauen», schlussfolgern die Forscher.
Kajimura und Nomura vermuten nun, dass die beiden Aktionen die gleichen Ressourcen im Gehirn in Anspruch nehmen und es so überlasten. 
KOMMENTAR: Gemäss meinen Erfahrungen war es seit je offensichtlich, dass der Augenkontakt gleichsam ein zusätzlicher Aufwand während des Sprechens bedeutet. Deshalb hatte es sich bewährt, bereits während der Startpause den Blickkontakt aufzunehmen. Wer dann frei spricht und ZUM PUBLIKUM spricht, hat dann keine Probleme mehr dialogisch zu reden.
Der Blickkontakt ist und bleibt die Nabelschnur der Kommunikation. Das Gegenüber wird mit dem Blick angesprochen und der Redner sieht auch, wie seine Aussage angekommen ist. Wir können Ihnen übrigens in ganz kurzer Zeit die Methode des SPRECHDENKES und des FREIEN REDENS beibringen. Doch bedarf es der richtigen Methode.
Heute ist freies Sprechen ein Muss. Ein kurzes Einzelcoaching ist  kostengünstiger und nachhaltiger als ein langes Seminar.
LINK:

7. Jan. 2007 ... Der Blickkontakt darf als Kommunikationsbrücke nicht unterschätzt werden. Schlechter Blickkontakt reduziert die Wirkung beim Gegenüber.
www.rhetorik.ch/Blickkontakt/Blickkontakt.html

Das Weihnachtsverbot

Nun auch ein Redeverbot für die Lehrer

Heftiger Streit um den Umgang mit dem christlichen Weihnachtsfest am deutsch-türkischen Gymnasium in Istanbul. Die Lehrer sind verunsichert. Die Schulleitung versucht zu beschwichtigen, rudert offiziell jetzt sogar zurück – und die türkische Politik spricht von Sensationshascherei.

► Was genau ist passiert: In einer E-Mail, die die Leitung der deutschen Abteilung der Schule an das Kollegium schickte, heißt es: „Es gilt nach Mitteilung der türkischen Schulleitung eben, dass ab sofort nichts mehr über Weihnachtsbräuche und über das christliche Fest im Unterricht mitgeteilt, erarbeitet sowie gesungen wird.“

 aus BILD

Diese Email, hier auf einem Smartphone zu sehen, bekamen die deutschen Lehrer an der Schule
Diese Email, hier auf einem Smartphone zu sehen, bekamen die deutschen Lehrer an der SchuleFoto: --- / dpa

► So reagiert die Schulleitung: Die vom Bildungsministerium in Ankara eingesetzte türkische Schulleitung dementierte zwar, dass sie ein solches Weihnachtsverbot ausgesprochen habe. Allerdings hätten die deutschen Lehrer im Unterricht „vor allem in den letzten Wochen Texte über Weihnachten und das Christentum auf eine Weise behandelt, die nicht im Lehrplan vorgesehen ist“.

Mehrere deutsche Lehrer in Istanbul haben inzwischen bestätigt: Ja, es habe Anweisungen gegeben, auf Weihnachtslieder und Adventsfeiern zu verzichten. Ebenso habe es die Aufforderung gegeben, Adventskalender aus den Räumen in der Schule zu entfernen. 

Ein weiterer Beleg für das Weihnachtsverbot: Der traditionsreiche Auftritt des Schul-Chors bei der Weihnachtsfeier im deutschen Generalkonsulat wurde von der Schulleitung kurzfristig abgesagt.

►Mittlerweile hat die Schule ihre Lehrer angewiesen, nicht mehr mit der Presse zu sprechen.


 

KOMMENTAR:

Es ist gar noch nicht so lange her, als sogar in allen Schweizer Schulen die Lehrkräfte angehalten worden sind, afu Weihnachtsfeiern, Weihnachtslieder, Krippenspiele zu verzichten. Alles im Hinblick auf andersgläubige Kinder.

Nach dem Sturm des Protestes krebsten die Behörden wieder zurück. Die Meinung dominierte, dass bei uns das christliche Gedankengut verwurzelt ist. Zumal auch Christen in andern Ländern der jeweiligen dominierenden Religion auch akzeptieren müssen.