Donnerstag, 24. Dezember 2015

Sätze, die während der Bescherung nerven

  1.  2

    Gell, du sagst aber, wenns dir nicht gefällt?! (Als ob wir das jemals zugeben würden.)
  2. 3

    Du freust dich ja gar nicht!
  3. 4

    Pass bitte auf das Geschenkpapier auf, dann können wir es nächstes Jahr nochmal verwenden.
  4. 5

    Ist das jetzt modern als Christbaumschmuck?
  5. 6

    Früher warst du doch ganz wild auf Rosa! (Ja Mami, aber das ist 20 Jahre her.)
  6. 7

    Nächstes Jahr holen wir uns endgültig einen Baum aus Plastik.
  7. 8

    Wir fangen erst mit der Bescherung an, wenn dieses Mal wirklich alle mitsingen. (Der dritte Versuch nur die Lippen zu bewegen, ist gescheitert.)
  8. 9

    Aha...(Als Reaktion beim Geschenke auspacken.)
  9. 10

    Das wäre jetzt aber nicht nötig gewesen! (Die Reaktion der Eltern, wenn ein Geschenk mehr als 10 Franken kostet.)
    Bildergebnis für Weihnachtsbescherung
    (Quelle 20 Min)

    KOMMENTAR: Solche Bemerkungen sind allen bekannt.
    Wie sollen wir uns nach solchen Aussagen verhalten?
    - Flunkern - und Begeisterung vorgaukeln?
    - Ehrlich sagen: Das gefällt mir nicht
    - Diplomatisch bleiben und das missliebige Geschenk später lautlos entsorgen
    - Sich bei der nächsten Gelegenheit rächen und der betreffenden Person auch etwas Unmögliches schenken?
    - Am "Tag der Liebe" die Bemerkung bewusst überhören?
    - Eine ironische Antwort geben. Beispielsweise auf die Aussage "Das wäre jetzt aber nicht nötig gewesen": "Ja, das war nicht nötig gewesen."
    - Schweigen - auf jeglichen Dank verzichten
    - Noverbal zeigen, dass die Aussage kein Hit ist?
    - Mit einer Frage kontern: Holt ihr nächstes Jahr den Baum aus Plastik?
    oder auf den Vorwurf: "Du freust dich ja gar nicht!"
    "Muss ich Dir um den Hals fallen?" oder
    " Bist du sicher?"
    Es gibt noch zahlreiche weitere Möglichkeiten.
    Auf alle Varianten, die das Gesprächsklima vergiften, würde ich verzichten.
    Es ist eine Tatsache: An Weihnachten entfachen gerne Auseinandersetzungen durch unbedachte Bemerkungen.  Der Grund: An den Festtagen - in der Entspannungsphase nach all den stressigen Vorbereitungen - braucht es recht wenig, um einen ernsthaften Konflikt auszulösen.

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Kein Wunder....

Er kann nicht wieder gehen 

Wirbel um Schumis «Weihnachtswunder»

Wirbel um Schumis «Weihnachtswunder»

 

(Blick)- Seit dem schweren Skiunfall 2013 sehnen sich die Fans von Michael Schumacher (46) nach frohen Botschaften. Was die «Bunte» in ihrer heutigen Ausgabe als «Weihnachtswunder» verkauft, ist aber laut Managerin nicht mehr als eine Weihnachtslüge. 
Statt frohe Botschaften zu verkünden, muss Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm kurz vor Weihnachten mit Gerüchten aufräumen. Was ist passiert?
«Er kann wieder gehen!», titelt das Magazin «Bunte» heute einen Artikel über den Ex-Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher. «Er kann schon wieder ein bisschen laufen mithilfe seiner Therapeuten. Er schafft es, ein paar Schritte zu gehen. Auch seinen Arm kann er heben», wird «ein Vertrauter» des 46-Jährigen zitiert. Von einem «Weihnachtswunder» ist die Rede.
Schumis Managerin Sabine Kehm widerspricht dem Artikel aber vehement. «Leider werden wir durch einen aktuellen Pressebericht zu der Klarstellung gezwungen, dass die Behauptung, Michael könne wieder gehen, nicht den Tatsachen entspricht», sagt sie zur «Bild».
Solche Spekulationen seien «unverantwortlich». Neben einer Verletzung von Michaels Privatsphäre führten sie leider dazu, «dass viele Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, sich falsche Hoffnungen machen».
Nach einem schweren Skiunfall am 29. Dezember 2013 lag Schumacher monatelang im künstlichen Koma in einer Klinik in Grenoble (F) und wurde danach zur Reha in die Lausanner Uni-Klinik verlegt. Inzwischen ist er wieder in seinem Haus in Gland am Genfersee. Über seinen Gesundheitszustand ist nur wenig bekannt. (mad)
KOMMENTAR:
Kein Wunder kommt es zu Gerüchten. Sabine Kehm wäre gut beraten gewesen, hätte sie die Medien laufend über die Fakten informiert. Wer Medien ausklammert, muss damit rechnen, dass sie sich Informationen über andere Quellen beschaffen. Es kommt zu Gerüchten, Vermutungen. Hypothesen, die nachher aufwändig korrigiert werden müssen.
 

Dienstag, 22. Dezember 2015

Das Weihnachtsfest hat christliche Wurzeln

Wir dürfen zu unseren Wurzeln stehen - ohne schlechtes Gewissen.

Vielerorts wird versucht, aus Rücksicht auf andere Religionen, Weihnachten gleichsam zu neutralisieren.
In Schulen sollen Lehrer auf Krippenspiele und Weihnachtsfeiern mit christlichen Liedern verzichten.
Auf Weihnachtskarten sollen keine christliche Sujets provozieren.
Der Bundesrat machte es vor. Sonntagsblick publizierte die sonderbaren Weihnachtskarten unserer Landesregierung.
Alle haben auf christliche Symbole verzichtet.


«Mehrheiten sollten in einer Demokratie einen anderen Respekt erfahren»
 

Die gesellschaftliche Öffentlichkeit ist voll von Zeichen. Die Post, die Polizei, die Armee und viele andere Institutionen und auch Gruppierungen wie Studentenverbindungen und Musikvereine sind an ihren Zeichen zu erkennen, und daran stört sich kaum jemand.

Probleme scheinen in der Öffentlichkeit immer nur die religiösen Zeichen zu machen. Dies weist auf eine ungesunde Einstellung zur Religion hin und hat seinen Grund in der heute starken Tendenz, die Religion überhaupt aus der gesellschaft­lichen Öffentlichkeit in die Privatsphäre des einzelnen Menschen oder gar in eine gesellschaftliche Subkultur abzudrängen.
Begründet wird dies zumeist mit der Toleranz, die man gegenüber anderen Religionen üben müsse. Doch auch hier zeigt sich ein fataler Irrtum. Denn die meisten Muslime in der Schweiz erblicken eine Bedrohung nicht im Christentum, sondern gerade in der totalen Säkularisierung und Verdrängung des Religiösen aus der Öffentlichkeit.
Ich kenne Muslime, die ihre Kinder in den katholischen Religionsunterricht schicken, damit sie eine religiöse Unterweisung mitbekommen. Denn eine Gesellschaft, die dem Göttlichen gegenüber taub ist und die Religion in den Bereich einer Subkultur abdrängt, erweist sich als unfähig zum Dialog der Kulturen und Religionen.
Eine Gesellschaft leistet nur dann einen sinnvollen Beitrag zum Frieden unter den Reli­gionen, wenn die Religion ein öffentliches Thema ist. An der Einstellung zur öffentlichen Darstellung von Weihnachten zeigt sich, ob eine Gesellschaft noch darum weiss, dass Religion zur Kultur gehört, und sie deshalb nicht als Subkultur behandelt.
Die Kultur Europas und deshalb auch der Schweiz hat christliche Wurzeln; sie zu vergessen und zu ver­abschieden, bedeutet auch eine Infragestellung der geschichtlich gewordenen Kultur. Zudem sind auch heute die Mehrheit der Schweizer Christen. Und Mehrheiten sollten in einer Demokratie einen anderen Respekt er­fahren – auch und gerade an Weihnachten.
KOMMENTAR:
Unsere Kultur basiert auf christlichen Wurzeln.
Wir dürfen mit gutem Gewissen zu diesen Wurzeln stehen, selbst als Atheist.
In anderen Kulturkreisen gilt  analog: Die jeweiligen
Sitten und Gebräuche  akzeptieren wir ebenfalls als Zugezogene. 
Tolerantes Verhalten darf nicht zu einer Hohlformel verkommen.
 

Endlich: Der Entscheid wäre schon längst fällig gewesen


Paris nimmt die Magermodels vom Laufsteg (Artikel enthält Video) 



Frankreich nimmt solche Mager- Models vom Laufsteg.
Für viele Jugendliche wurden abgemagerte Frauen 
zu negativen Vorbildern.
Sie wurden gleichsam zu Auslösern von
krankhafter Magersucht.

Montag, 21. Dezember 2015

Sepp Blatter leidet - ihm wurde angeblich Leid zugefügt

Sepp Blatter tut es leid

Bild des Benutzers Marcus Knill
Marcus Knill
Sepp Blatter sieht sich als Opfer der eigenen Ethikkommission. Ihm tut es leid, dass dieses Gremium gleichsam sein Lebenswerk zerstören will. Er bedauert diese unbegreifliche Attacke auf die Fifa und seine Person mit einprägsamen Sätzen, die einem Lehrbuch für eindringliche Rhetorik entspringen könnten:

  • Es tut mir leid für die Fifa.
  • Es tut mir leid für die 400 Menschen, die für die Fifa arbeiten.
  • Es tut mir leid, dass ich zum Sündenbock gemacht werde.
  • Es tut mir leid für mich.
Fazit: Nicht ich habe dieses Leid verschuldet. Wir alle müssen unter diesem ungerechtem Urteil leiden.
Das Urteil schlug in den Medien ein wie eine Bombe. Einmalig ist die Flut von zum Teil recht harten Kommentaren auf Twitter nach Blatters Medienkonferenz. Von Twittersturm ist  die Rede. An hämischen, bösartigen Bemerkungen mangelte es nicht.
Ich habe Sepp Blatters Auftritt seit Jahren kommentiert. Er verstand es bislang, alle Tiefs mit gekonnter Fussballrhetorik zu überwinden. Er überstand  auch alle Anfeindungen und Beschuldigungen. Nach dem  jüngsten Urteil wirkte nun Sepp Blatter erstmals richtig angeschlagen. Mit dem Pflaster an der Nase, dem Dreitagebart und dem aufgedunsenen Gesicht sah die Öffentlichkeit einen gezeichneten König des Fussballs, so wie wir ihn noch nie gesehen haben.
Sepp Blatter wäre nicht Sepp Blatter, wenn er das Urteil akzeptieren würde. Die Geldtransaktionen werden somit noch länger zu Reden geben.

Quelle: PERSOENLICH.COM (BLOG)

Blatter steht vor Kampf gegen Windmühlen (Artikel enthält Audio)

5. Mai 2002 ... Dass der schlaue Walliser immer für eine Überraschung gut ist, haben wir verschiedentlich beobachten können. Beispiele des geschickten ...
www.rhetorik.ch/Fussballrhetorik/Fussballrhetorik.html


Ausweichen und lügen - aus Furcht vor Sanktionen?

Würden die Verantwortlichen der Muslime die Wahrheit sagen, wären sie bald einen Kopf kürzer.

In der ARENA wurde die Oeffentlichkeit Zeuge einer beispielhaften AUSWEICHRHETORIK

Im Einzelverhör (dem «Prüfstand») liess sich Montassa Benmrad, Präsident des Dachverbandes der Muslime in der Schweiz, nicht festnageln: Moderator Jonas Projer wollte vom höchsten Schweizer Muslim wissen, ob der Islam ganz grundsätzlich ein Gewaltproblem habe und las ihm zu diesem Zweck Auszüge aus dem Koran vor. Benmrad konterte mit der Feststellung, dass auch in der Bibel gewalttätige Textstellen existieren. «Wenn alle diese Textstellen heute gültig wären, dann würde es überall Krieg geben», so Benmrad. Es handle sich um historische Texte, die zudem interpretationsbedürftig seien.
Der Präsident des Dachverbandes der Muslime in der Schweiz wich  bei allen heiklen Fragen dermassen krass aus, dass man sich fragen musste: Weshalb dieses konsequente Nichtantworten?
Wer die Situation dieses Vertreter des Islams  kennt, weiss, dass der Vertreter  Muslime sich nicht festlegen durfte. Das ist für ihn viel zu gefährlich.
Nachfolgend einige exmplarische Antworten des Präsidenten des Dachverbandes der Muslime in der Schweiz in der ARENA "Die Schweiz in Gefahr". Projer nahm ihn in den Prüfstand.

Projer: 
Sind Steinigungen im Sinne Ihrer Religion?

Benmrad:
Das gab es in der Vergangenheit. Heute gibt es fast keine Länder, die das machen aber es wird gemacht. Es steht in der Scharia konkret: Die Steinigung ist eine gerechte Strafe für denjenigen der Unzucht begeht und verheiratet ist, solange bereits die Schwangerschaft oder das Geständnis vorliegen. 

Projer: 
Ist das eigentlich eine Anweisung, die heute noch gilt?

Benmrad:
Also  - die Thematik ist contexwürdig und die Texte auch.

Projer:
Historisch geschrieben?

Benmrad:
Wir  können auch solche Texte im Alten Testament finden, auch in der Bibel - äh -  über die Frage  von Steinigung und andere Sachen von Gewalt und hier ist natürlich die ganze Thematik - wie man das anspricht.

Projer: 
Sie haben meine Frage nicht beantwortet.
Gilt diese Anweisung heute noch?

Benmrad:
Es gilt, aber sie wird nicht praktiziert.

.
Projer:
Nun ein anderer Punkt aus dem Koran. Zu den Ungläubigen:
Wenn sie sich abwenden die Ungläubigen, dann greift sie und tötet sie, wohin ihr sie findet und nehmt Euch niemand von ihnen zum Freund oder Helfer.
Eine Textstelle die heute verwendet wird von Extremisten.
Sie sagen, diese Textstelle hat fürs heutige Leben keine Gültigkeit mehr?

Benmrad:
Wenn sie eine Gültigkeit haben würde, dann würden Leute nicht ... (völlig unverständlich) sein. Dann würde es überall Krieg geben.
Also das ist natürlich Schwachsinn in diesem Fall. Die Realität ist:
Diese Texte sind eine Sache der Applikation.
Das Problem ist einfach: Eine Gruppe von Tschiadisten benutzen das, wie auch die Christen, das Christentum, die die Bibel benutzt haben für Kolonialismus, für die Skalverei oder für die Kreuzkriege.

 Projer: Eigentlich könnte man sagen, diese Texte muss man nicht interpretieren. Was sagen sie einem Jugendlichen, der sagt, es steht im Text?

Benmrad:
Wenn sie sagen, der Text muss man ändern, dann macht das keinen Sinn. Das ist etwas Historisches. Es gab über die Jahrhunderte viel Arbeit über die Interpretation.

Projer hakt nach:
Was sagen Sie dem Jugendlichen, der zu Ihnen kommt und sagt:
Es steht im Text, Ungläubige sind zu töten.

Benmrad:

Dem sage ich. Ja der Text existiert, aber der Kontext wird interpretiert.

Projer:
Zur Stellung der Frau. Etwas ganz anderes. Im Koran steht: Die Männer stehen über der Frau ....
Ist dies auch eine Textstelle, die heute nicht mehr gilt?

Benmrad:

Ja, da gibt es unterschiedliche Sachen - äh

Projer:
Da wird es kompliziert

Benmrad:
Es ist immer kompliziert. Lacht.
Als ich bin seit 20 Jahren in diesem Dialog involviert und ich habe die Chance gehabt, auch die Texte in der Bibel und im alten Testament zu lesen. Zu vergleichen und zu verstehen.

Projer:
Ich möchte aber jetzt gerne über den Koran reden. Würden Sie sagen, hier an der Arena - als  Präsident des Dachverbandes der Muslime in der Schweiz: Die Frauen sind gegenüber den Männern in allen Bereichen des Lebens gleichberechtigt?

Benmrad:
Das  ist schon der Fall.

Projer:
Aber  in der Religion?

Benmrad:

In der Religion auch. Die Frauen haben besondere Eigenschaften. Gesellschaftlich gibt es bestimmte Gesetze - äh - ist es gegeben.
In der Religion ist es anders.

Projer: 
 Sind Sie einverstanden, dass die Bundesverfassung und die europäischen Menschenrechtkonventionen Vorrang haben?
Wenn ein Jugendlicher zu Ihnen kommt und sagt: Der Koran will das. Die Bundesverfassung etwas anderes. Was gilt?

Benmrad:
 Wenn Sie die Frage vor dem Tod fragen, wenn ich jetzt  ins  Spital gehe, habe ich eine ganz andere Darstellung, als wenn wir jetzt darüber sprechen in einer normalen oder wirtschaftlichen Situation

Projer: Sie verstehen, dass ich hartnäckig bin in diesem Punkt.

Benmrad:
Ich habe ihnen schon gesagt. In der Gesellschaft muss ich auch die verschiedenen Gesetze respektieren. Auf der anderen Seite, wenn ich über den Tod denke, ist dies eine andere Dimension.

ANALYSE:

Erstaunlich, wie krass den Fragen ausgewichen wird,
so krass, dass selbst Laien erkennen, wie Fragen einfach ignoriert werden. Benmrad ist nicht nicht der einzige Vertreter  der Islamen, der ausweicht, etwas behauptet, was nicht den Tatsachen entspricht.
In den meisten Diskussionen erkennt der Interviewer leider eine derartige Ausweichrhetorik nicht.
Der Tagesanzeiger hat die Lügen des Moschee Präsidenten offen gelegt und ich hatte schon 2010 die Rhetorik der Fundamentalisten genauer durchleuchtet (Siehe Link)
Es ist immer dieselbe Masche: Ausweichen, behaupten, lügen, Pseudoantworten geben, Nicht-antworten, ablenken, umlenken, beschönigen oder vertuschen


Die Medien deckten beim Atlef Sahoun eindeutige Widersprüche auf. Der Beitrag legt offen, dass mit Fakten fünf Behauptungen widerlegt werden konnten. Die Entlarvung zeigt, wie mit der Wahrheit umgegangen wird, wenn es ums Vertuschen geht







Aus  So Bli und Tagi: 

An’Nur-Moschee-Präsident verstrickt sich in Widersprüche 

Für wie dumm halten Sie uns, Herr Sahnoun?

Der Präsident der Winterthurer An’Nur-Moschee gibt den Harmlosen. In seinem Gebetshaus treffen sich Radikale – aber der Chef versucht es im Namen Allahs zu vertuschen.
Seither ist viel passiert. Die Berichte von SonntagsBlick und dem «Weltwoche»-Journalisten Kurt Pelda wurden in Frage gestellt. Behauptung 1 (ausführlich)

«Radikale Gläubige schicken wir weg», sagt Moschee-Prä­sident Atef Sahnoun (49) am 18. November im Interview mit der NZZ. Auch zuvor hat er in Interviews stets betont, in seiner Moschee werde kein Hass gegen Andersgläubige gelehrt.

Fakt: SonntagsBlick liegen Tonbandaufnahmen aus der Moschee vor. Zu hören ist ein Imam aus dem Irak, der im Bittgebet, der Dua, zum Hass gegen Andersgläubige aufruft. «Oh Herr, vergib uns», predigt der Imam. «Du bist unser Herr, gib uns den Sieg über die Ungläubigen (Kufar).

Oh Gott, ehre den Islam und die Muslime und erniedrige Polytheismus und die Polytheisten. Zerstöre die Feinde der Religion, unterstütze deine dich anbetenden Dschihadisten und unterstütze deine dich anbetenden Dschihadisten überall, oh Herr der Welten.»
Aus diesen Worten geht klar hervor, welche Bedeutung Andersgläubige für die Islamisten aus Winterthur haben. Daran lassen auch die Worte von Imam A. E. keinen Zweifel. Als der «Landbote» im Juni 2015 bei einer seiner Predigten zuhört, sagt er: Allah habe den Propheten Mohammed angewiesen, «geduldig zu sein mit den Juden und der Falschheit, die durch sie verbreitet wird».
Dann folgen weiter Behauptungen, die widerlegt werden konnten Behauptung 2

«Bei uns kann man nicht übernachten», behauptet Atef Sahnoun im «Tages-Anzeiger» vom 26. November 2015.

Fakt: SonntagsBlick weiss, dass immer wieder Gläubige in der Moschee in Winterthur-Hegi übernachten. An hohen Feiertagen schliefen dort jeden Abend bis zu 20 Männer auf mitgebrachten Matratzen.


auch Behauptung 3

«Wir sind allesamt keine Radikalen», sagt Atef Sahnoun im «Tages-Anzeiger» vom 26. November 2015.

Fakt: Nicht nur wird in der An’Nur gegen Andersgläubige gehetzt, dort verkehren regelmässig auch Anhänger der Koranverteilaktion «Lies!», wie ein Bild zeigt. Die Gruppe um den deutschen Konvertiten Pierre Vogel (37) und den salafistischen Prediger Ibrahim Abu Nagie (51) ist mit Vorträgen und Koran-Verteilaktionen aktiv – zuletzt vor ein paar Tagen in Zürich.
Die Gruppe wird in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet.

oder Behauptung 4

A. E. sei «nur ein Nebenprediger», liess sich Sahnoun letzte Woche im SonntagsBlick zitieren. A. E. durfte gegenüber dem Internet-Portal Watson behaupten: «Ich wurde vor acht Monaten hierhergeholt.» Er sei noch gar nicht in der Moschee gewesen, als die ersten Jugendlichen in den Dschihad nach Syrien reisten.

Fakt: Sahnoun wollte mit seinen Äusserungen die Rolle von A. E. in der Moschee herunterspielen. Erst gegenüber dem «Tages-Anzeiger» gab er am Donnerstag zu: «Abu Mohammed ist einer unserer Haupt-Imame. Sie sind zwei gute, langjährige Imame, die schon seit 15 bis 20 Jahren predigen.»

und Behauptung 5

IS-Pate A. E. sei «der friedlichste Mensch, den er kenne», sagt Moschee-Vorsteher Sahnoun gegenüber SonntagsBlick.

Fakt: A. E. bestätigt selbst, dass er Mitglied der islamistischen Terrorgruppe Libyan Islamic Fighting Group (LIFG) war. Die Gruppe kämpfte in den 90er-Jahren für einen Scharia-Staat in Libyen. Nach deren Zerschlagung liefen die meisten Mitglieder der Gruppe zu Al Kaida über.

Es ist nicht das erste Mal, dass Islamisten im Zusammenhang mit Artikeln im SonntagsBlick leugnen und lügen. So berichteten wir im Januar über ein Mitglied des Islamischen Zentralrats der Schweiz, das auf Facebook keinen Hehl aus ihren Sympathien für den jemenitischen Terroristen Anwar al-Awlaki (†40) machte.
«Anwar al-Awlaki war einer der Vorbilder unserer Umma (muslimische Gemeinschaft – Red.). Möge Allah ihn ins Paradies eintreten lassen.» In der NZZ liess das Zentralrats-Mitglied unwidersprochen verlauten: «Ich habe das nicht geschrieben.» Der Post sei gefälscht, SonntagsBlick wurden rechtliche Schritte angedroht. Passiert ist nie etwas – wohl auch weil der Redaktion der Beweis vorliegt, dass der Post echt ist.

Warum aber täuschen die Islamisten die Öffentlichkeit so dreist? 

 «Sie sind in der Defensive und fürchten, entlarvt zu werden», sagt Islamkennerin Saïda Keller-Messahli. Deshalb rechtfertigten sie es, Menschen zu belügen, die ihre Auffassung vom Islam nicht teilen. «Wenn sie sie als minderwertig betrachten, dürfen sie sie anlügen.»
*Name der Redaktion bekannt

 Ich habe schon 2008 und 2010 in Analysen die Rhetorik der Fundamentalisten beschrieben. Es waren schon damals analoge 
Fehlleistungen:
LINKS:
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
5. Mai 2010 ... Nicolas Blancho, Präsident des Islamischen Zentralrats Schweiz, trat verschiedentlich in den Medien auf. Bild Key. Islamisten hatten in letzter.
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/05_08/sn.pdf


8. Mai 2010 ... Zur Medienrhetorik von Fundamentalisten In den letzten Wochen kamen Mitglieder des islamischen Zentralrates in den elektronischen Medien ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/05_08/

Sonntag, 20. Dezember 2015

Zum 4. Advent


Ich brach drei dürre Reiselein


Ich brach drei dürre Reiselein
vom harten Haselstrauch
und tat sie in ein Tonkrüglein,
warm war das Wasser auch.

Das war am Tag Sankt Barbara,
da ich die Reislein brach,
und als es nah an Weihnacht war,
da ward das Wunder wach.

Da blühten bald zwei Zweigelein,
und in der heilgen Nacht,
brach auch das dritte Reiselein
und hat das Herz entfacht.

Ich brach drei dürre Reiselein
vom harten Haselstrauch,
Gott lässt sie grünen und gedeihn,
Wie unser Leben auch.
 

     
    
   
  
  
    
Distler, Hugo: Ich brach drei dürre Reiselein - Chor>SATB
 

 

 

Ich brach drei dürre Reiselein (SWR ... - YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=09LjgYl8o2Y
15.12.2012 - Hochgeladen von klangundfun
Der SWR Sonntagschor am 14.12.2012 beim SWR-Weihnachtskonzert in der Gedächtniskirche zu ...

Bildergebnis für ich brach drei dürre reiselein text