Montag, 24. August 2015

Trotz Zensur bleibt die Sendung auf YouTube

Hart aber fair“ aus Mediathek gelöschtWütender Protest gegen Plasberg-Zensur







  Aufstand gegen die ARD nach Zensur von „hart aber fair“
CDU-Vize Julia Klöckner (42) kritisiert die Zensur bei der ARD
Foto: Getty Images

Die ARD gerät wegen der Zensur einer Sendung von „Hart aber fair“ immer stärker in die Kritik.
Politiker und Medienexperten rügen die Entscheidung, die Talkshow vom 2. März 2015 in der ARD-Mediathek komplett zu löschen. Es sei „mehr als irritierend“, wenn ein Fernsehsender nach Kritik „reflexartig eine Sendung aus seiner Mediathek löscht“, sagte CDU-Vize Julia Klöckner (42) zu BILD.
In der Sendung hatte Moderator Frank Plasberg zum Thema Gleichberechtigung u. a. FDP-Vize Wolfgang Kubicki (63), Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter (45) und Schauspielerin Sophia Thomalla (25) eingeladen.
Nach Sexismus-Beschwerden von Frauenverbänden empfahl der WDR-Rundfunkrat (gehört zur ARD) am Dienstag, die Sendung aus der Mediathek zu löschen – was danach auch geschah.






Der Zensur-Skandal



Sophia Thomalla wehrt sich jetzt gegen ihre Zensur in der ARD-Sendung von Frank Plasberg hart aber fair

Thomalla & Politiker Proteststurm gegen ARD-Zensur


Sophia Thomalla protestiert gegen die Zensur ihres Beitrags in der ARD-Sendung „Hart aber fair“. Sie wird von Politikern unterstützt.
Beschwerde: Frank Plasberg-Sendung mit Thomalla zensiert

Sexismus-Beschwerde! Plasberg-Sendung mit Thomalla zensiert


In Sachen Zensur sitzen Sie in diesem Fall in der ersten Reihe. 2,98 Millionen Zuschauer sahen die ARD-Talkshow „Hart aber fair“.
Das hat einen Protest-Sturm gegen die ARD und die WDR-Spitze ausgelöst!
„Wenn künftig all das entfernt wird, was irgendeinem nicht gefällt, dann haben wir bald leere Mediatheken“, kritisierte der innenpolitische Sprecher der SPD, Burkhard Lischka (50), im Gespräch mit BILD.
Grünen-Medienexperte Konstantin von Notz (44) empörte sich via Twitter: „Man kann die Plasberg-Sendung doof oder geschmacklos finden. Gern soll man sie scharf kritisieren. Zensieren sollte man sie aber keinesfalls!“
Kritik kommt sogar aus dem WDR selbst. Rundfunkrat Dieter Horky (72) vom Bundesverband Bildender Künstler: „Es war eine schlechte Sendung, einfach misslungen. Aber das ist kein Grund, die Sendung aus der Mediathek zu nehmen. Wenn es um schlechte Sendungen geht, dann müsste der WDR viele Sendungen aus der Mediathek entfernen. Aber das gilt für alle Sender.“
Der CDU-Fraktionschef im Thüringer Landtag, Mike Mohring, sagte: "Mir fehlt jegliches Verständnis für die Zensur durch den WDR. Erst recht, da kein Verstoß gegen die Programmrichtlinien vorliegt. Auf der Höhe der Zeit scheint beim WDR auch niemand zu sein, denn auf YouTube erfreut sich die Zensursendung größerer Beliebtheit."
Auch die CDU-Familienpolitikerin Christina Schwarzer kritisiert gegenüber BILD: „Das Thema Gleichstellung ist sehr wichtig, aber hier ist der Rundfunkrat vor einer bestimmten Lobbygruppe eingeknickt. Das ist nichts anderes als Zensur, dann können wir Talkshows auch gleich gänzlich abschaffen.”






  „hart aber fair“-Sendung vom 2.3.2015
Gelöscht: Die ARD nahm die „Hart aber fair“-Sendung vom 2. März 2015 aus der Mediathek

Foto: WDR/Oliver Ziebe

FAZ-Kommentar: WDR „zensiert sich selbst, um Ärger zu vermeiden“

Der Journalist Michael Hanfeld zeigt in seinem Kommentar „Der WDR setzt auf Zensur” in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung” kein Verständnis.
Er schreibt:„ Mag der öffentlich-rechtliche Rundfunk sonst um den möglichst langen Verbleib seiner Beiträge im Internet heftig kämpfen, vollzieht der WDR in diesem Fall, was Lobbygruppen gern sehen: Der Sender zensiert sich selbst, um weiteren Ärger zu vermeiden.
Er stellt einen prominenten Mitarbeiter bloß und nimmt den Zuschauern die Möglichkeit, sich selbst ein Urteil zu bilden. Ein krasseres Versagen einer journalistischen Institution ist kaum denkbar. Der WDR verzichtet freiwillig auf die Presse- und Meinungsfreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes.“
Weiter schreibt Hanfeld: „Das große Versagen aber liegt in diesem Fall beim WDR, der gerade das fünfzigjährige Bestehen seines Fernsehprogramms feiert. Wo die Diskussion beginnen müsste, blendet sich der Sender aus und kniet vor denen nieder, die Andersdenkenden Sprechverbote erteilen wollen. So sieht ein journalistischer Offenbarungseid aus. Plasbergs Sendung ist im Internet natürlich trotzdem verfügbar, allerdings nicht beim WDR, sondern auf YouTube.“

KOMMENTAR: Die unbegreifliche Zensur ist beste Werbung für die YouTube Aufzeichnung.

Hart aber Fair | Nieder mit den Ampelmännchen ... - YouTube

www.youtube.com/watch?v=QApizuolG8s
16.03.2015 - Hochgeladen von Jackqueline Barbera
Gleichstellungsgesetz, Quotenregelung, Genderforschung - bei uns wird das Verhältnis von Mann und ...

Hart aber fair - Nieder mit den Ampelmännchen ... - YouTube

www.youtube.com/watch?v=EXRdt0tG1Fw
08.03.2015 - Hochgeladen von Antje Lewald
Nieder mit den Ampelmännchen - Deutschland im Gleichheitswahn?. Gleichstellungsgesetz ...



Sexismus-Vorwürfe: WDR löscht Plasberg-Talk aus Mediathek - SPIEGEL ONLINE

Aus Web.de.




Eine Folge von Frank Plasbergs Sendung "hart aber fair" vom März 2015 wurde nach Kritik von Interessensverbänden aus der Mediathek entfernt.

"hart aber fair"-Zensur: 

Für die ARD hagelt es Kritik

Für die ARD hagelt es Kritik: Der Sender hatte reflexartig eine Folge der Talk-Show "hart aber fair" aus der Mediathek entfernt, nachdem Interessensverbände gegen diese protestiert hatten. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner sagt der "Bild"-Zeitung nun, die Reaktion des Fernsehsenders sei "mehr als irritierend".



Bild zu Aktenzeichen XY, ZDF
Sollte Beitrag wegen Hautfarbe des Täters gekippt werden?

Nach dem Beschluss des ARD-Rundfunkrates, eine Folge der Talk-Sendung "hart aber fair" von Moderator Frank Plasberg aus der ARD-Mediathek zu löschen, gerät der öffentlich-rechtliche Sender immer stärker in die Kritik. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner äußert sich jetzt in der "Bild"-Zeitung: "Klar ist, dass Interessensverbände im Sinne ihrer Mitglieder Fernsehsendungen beurteilen und kritisieren. Mehr als irritierend ist allerdings, wenn ein Fernsehsender daraufhin reflexartig eine Sendung aus seiner Mediathek löscht."
Die Sendung vom 2. März 2015 hatte Gender-Studien zum Thema. Frauenverbände und Gleichstellungsbeauftragte protestierten. Daraufhin entfernte der WDR die Sendung vergangene Woche aus der Mediathek.

Vorgehen des WDR "ziemlich uncool"

Auch der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, äußerte gegenüber "Bild" Kritik: "Wenn künftig all das entfernt wird, was irgendeinem nicht gefällt, dann haben wir bald leere Mediatheken." Das Vorgehen des WDR sei "ziemlich uncool".

Fernsehdirektor verteidigt die Zensur von "Hart aber fair"

Die Flut an Kritik führt zu einer Stellungnahme des Fernsehdirektors WDR


Es wird versprochen: Die Sendung werde wiederholt. Wir fragen uns:
Heisst die zweite Sendung nun
"WEICH und FAIR"?
Der Fernsehdirektor korrigiert jedenfalls den Fehlentscheid nicht.

Ich zitiere BILD:



Stellungnahme von WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn



Moderator Frank Plasberg ergänzte: „Bei uns ist Thema, was die Menschen bewegt oder aufregt. Das gilt natürlich auch, wenn wir es selber sind, die die Gemüter erhitzen. Das haben wir mit unserer Gender-Sendung definitiv getan, ein guter Grund also, das Thema und die Reaktionen auf unsere Sendung Anfang September noch einmal bei ,Hart aber fair‘ zu debattieren. Dass wir das mit der gewohnten redaktionellen Freiheit tun, die im WDR ein hohes Gut ist, versteht sich von selbst.“
In der Sendung hatte Moderator Frank Plasberg zum Thema Gleichberechtigung unter anderem FDP-Vize Wolfgang Kubicki (63), Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter (45) und Schauspielerin Sophia Thomalla (25) eingeladen. Nach Sexismus-Beschwerden von Frauenverbänden empfahl der WDR-Rundfunkrat (gehört zur ARD) am Dienstag, die Sendung komplett aus der ARD-Mediathek zu löschen – was danach auch geschah.
BILD wollte wissen, ob Kubicki noch einmal bei Plasberg an einer Diskussion über das Thema Gleichberechtigung teilnehmen würde: „Wenn ich eingeladen würde, natürlich – aber ich vermute, jetzt kommen nur Gender Bewegte zu Wort“, sagte er.
Kubicki zu BILD: „Es ist ja putzig, dass eine Sendung, die durchaus kontrovers diskutiert werden kann, in den Giftschrank muss. Und Frank Plasberg macht nach dieser Entscheidung der Rundfunkrätinnen eine Sendung zum selben Thema. Darf er jetzt so lange weitermachen, bis die Sendung dem Frauenrat in Nordrhein-Westfalen gefällt? Armes Deutschland.“
Auch DJV-Vorsitzender Michael Konken kritisiert das Vorgehen gegenüber BILD: „Dass der WDR die Sendung aus der Mediathek entfernt hat, erscheint wie eine Form von Selbstzensur. Der Sender hat selbst keinen Verstoß gegen seine Programmgrundsätze fest gestellt – demnach hätte die Sendung online bleiben können. Dass es Kritik an der Sendung gegeben hat, hätte man zum Beispiel mit einem Link zu kritischen Beiträgen erwähnen können. So hätte man dem Zuschauer die Möglichkeit gegeben, sich selbst ein Urteil zu bilden.“
Cornelia Haß, Bundesgeschäftsführerin der dju bei Verdi, sagt BILD, sie fühle sich „ein bisschen an meine Kinder“ erinnert, „wenn der WDR jetzt die Folge 'Nieder mit den Ampelmännchen' als Reaktion auf heftigen Gegenwind und inhaltliche Vorwürfe aus der Mediathek nimmt: Die Hände vors Gesicht schlagen und so tun, als wären sie nicht mehr da, nur weil sie selber nichts sehen. So funktioniert das aber nicht, jedenfalls nicht mit einer Sendung, die bereits vor einem Millionenpublikum ausgestrahlt wurde und Gegenstand öffentlicher Diskussionen ist. Wenn die nicht so laufen wie gewünscht und wenn dabei auch manches schief gegangen sein mag, dann muss darüber diskutiert werden und die, die es verbockt haben, müssen diese Diskussion und Kritik an der Sendung auch aushalten können.“

LINK:


  1. Nachrichtenbild für "plasberg" von bluewin.ch

    Plasberg-Sendung gelöscht: ARD-Zensur löst Sturm der Entrüstung ...


    März hatte Frank Plasberg (58) Prominente und Politiker in seine Sendung «Hart aber fair» eingeladen, um die Rolle der Frau in der modernen ...

KOMMENTAR:
Wenn die Fernsehdirektion nicht den Mut hat, den Fehler einzugestehen, bleibt zu hoffen, dass die zweite Sendung  nicht weichgespült wird und der Moderator sich nicht  unter Druck setzen lässt.
Uebrigens hinkt der Vorwurf: Die Genderforschung sei lächerlich gemacht worden. Es wurden lediglich fragwürdige und lächerliche Forderungen (Fakten) beschrieben. 
Wenn Fakten nicht mehr beim Namen genennt werden dürfen, so kommt dies einem Mundkorbverhalten gleich. Es lohnt sich die Meinungsfreiheit zu verteidigen.

Dank des heissen Sommers:

Die weissen Trauben an 
unserem Haus reifen bereits:

Bildergebnis für reife weisse Trauben am Haus

Der linke Vorzeigepolitiker Wermuth fasst bei Genossen Prügel




Das Star der Linken erntet Kritik. 
Der sprachgewandte Politiker ist jetzt sprachlos.
Bildergebnis für cédric wermuth
So tolerant sind die Genossen: Sie tolerieren nicht, dass Cédric Wermuth in der Weltwoche schreibt.
Er habe keine Prinzipien mehr, es gehe ihm nur noch um Selbstvermarktung, wird dem linken Shootingstar vorgeworfen.
Vor Wochen prophezeiten  dem ehemaligen Juso-Präsidenten noch viele eine grosse Karriere.
Die Nulltolerenz der Linken wird zwar nicht von allen Genossen verstanden. Wermuth wollte die 300 Fr. Gage des"Weltwoche" Beitrages der Woz spendieren. Diese will jedoch dieses Geld aus Köppels Händen nicht entgegen nehmen. 
Schon einmal ist Cédric Wermuth ins Fettnäpfchen getreten.
Er kritisierte in der ARENA bei der Gotthard-Debatte die Teilnahme von Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi massiv, um wenige Tage später den Auftritt Rigozzis als "solide" zu bezeichnen. Er sagte sogar, sie habe ihre Argumente "gut rübergebracht".
Damit er nicht nochmals in Fettnäpfen tritt, will er jetzt die Geschichte mit der Woz aussitzen. Fragen liess er jedenfalls unbeantwortet. Der sonst so redegewandte Politiker wählte nun die Taktik:
Schweigen ist Gold.

Sonntag, 23. August 2015

ARD bebannt die letze Sendung "Hart aber fair" in den Giftschrank - ein unbegreiflicher Entscheid

Die Beschwerde von Frauenverbänden gegen "Hart aber fair"  war erfolgreich, ist aber letztlich kontraproduktiv.

Im Internet protestieren heute viele Kommentatoren gegen die Maulkorbpolitik der ARD.
Weshalb dürfen die lächerlichen Auswüchse der Genderforschung nicht thematisiert werden?

Ultrafeministinnen brachten es fertig, die Sendung mit Plasberg "Hart aber fair" über die Thematik Gleichberechtigung und Genderwahn  aus der Mediathek (ARD) zu kippen.
Der Fernsehsender knickte überraschend ein und hat nun auch Wiederholungen verbieten lassen. Frauenverbände auch Professorinnen für Genderforschung und Gleichstellungsbeauftragte beschwerten sich und brachten es fertig, dass die Sendung im Giftschrank verbannt bleibt.
Nun folgt jedoch ein Proteststurm gegen die unverständliche ZENSUR.









  • Sophia Thomalla wehrt sich jetzt gegen ihre Zensur in der ARD-Sendung von Frank Plasberg Hart aber fair




Der Teilnehmer Wolfgang Kubicki: „In welchem Land leben wir, wenn feministische Extremisten in der Lage sind, mit einem organisierten Shitstorm die Meinungsfreiheit einzuschränken?“ So ist es!
Es lohnt sich, die Sendung anzuschauen.
Urteilen Sie selbst:

Hart aber Fair | Nieder mit den Ampelmännchen ... - YouTube

www.youtube.com/watch?v=QApizuolG8s
16.03.2015 - Hochgeladen von Jackqueline Barbera
Gleichstellungsgesetz, Quotenregelung, Genderforschung - bei uns wird das Verhältnis von Mann und ...

Hart aber fair - Nieder mit den Ampelmännchen ... - YouTube

www.youtube.com/watch?v=EXRdt0tG1Fw
08.03.2015 - Hochgeladen von Antje Lewald
Nieder mit den Ampelmännchen - Deutschland im Gleichheitswahn?. Gleichstellungsgesetz ...

Nach Beschwerden von Frauenverbänden hat der WDR eine Folge der Talkshow "Hart aber fair" aus der Mediathek gelöscht.
Quelle: SPIEGEL ONLINE, Hamburg, Germany
KOMMENTAR: Das Verbot führt nun dazu, dass die Sendung jetzt auf YouTube zu erhöhten Einschaltquoten führt. Wer die Sendung verfolgt, stellt fest, es werden lediglich die Auswüchse des Genderwahns thematisiert. Die Auswahl der Gäste war ausgeglichen. Auf beiden Seiten wurde hart gefochen.
Der Moderator hat die 180 Professoren nicht lächerlich gemacht, wenn lediglich die Fakten schildert nur 10 davon sind nämlich Männer.

Uebrigens die Auswahl der Gäste war ausgeglichen.

Beide Seiten kamen zu Wort:

Teilnehmerin Anne Wizorek:

Die feministische Autorin "Weil ein Aufschrei nicht genügt"
und die  genderkritische Teilnehmerin Birgit Kelle:

JF-TV: GENDER GAGA - Das Gespräch zum Buch - YouTube

www.youtube.com/watch?v=z3XYK1-C_jM
18.03.2015 - Hochgeladen von Junge Freiheit Verlag
Felix Krautkrämer im Gespräch mit Birgit Kelle: Über ihr neues Buch "Gender Gaga", erhältlich im JF ...

Das Einknicken der ARD ist aus meiner Sicht völlig unverständlich. Das Fernsehen darf nicht auf Grund einer konzertierten Aktion überreagieren. Es wurde festgestellt, dass keine Grundsätze verletzt worden sind.
Es hat sich in Amerika bereits gezeigt, dass die Sprachpolizei an Universitäten und die überrissene politische Korrektheit dazu geführt hat, dass der fragwürdige Kandidat Trump genau deshalb punktete, weil er sich um politische Korrektheit foutiert. Die Bevölkerung hat von der Wortpolizei die Nase voll.
Der vorschnelle Entscheid des ARD ist nach unserem Dafürhalten kontraproduktiv. Nun werden die Auswüchse der feministischen Sprache zusätzliche Verbreitung finden.
Bei Genderfragen dürfte der gesunde Menschenverstand nie ausgeschaltet werden.

Wir haben stets davor gewarnt, die Sprache zu verstümmeln und  wiesen bereits seit Jahren auf lächerliche und kostspielige Auswüchse fragwürdiger Genderpolitiker hin, wie:
Umstellung auf Ampelfrauchen
Einrichtung von Unisextoiletten
u.s.w.
LINKS:

Feministische Sprache, Linguistik. ... Zum Gebrauch von weiblichen Personenbezeichnungen. (Siehe auch Sexistische Feministische Rhetorik) ...
www.rhetorik.ch/Feministisch/Feministisch.html
27. Sept. 2013 ... Der Schriftsteller Bernhard Lassahn geht in einer Kritik an geschlechter-korrekter Anrede im Focus 38, 2013 noch weiter als üblich: er ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/13/09_27a/
8. Sept. 2014 ... Aktueller Beitrag rhetorik.ch. ... Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Feministische Rhetorik · Aktuell Sprache. Die Kastration eines Bullenkalbs ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/14/09_08/index.html
knill blog
03 Juni 2010
Vergleiche zu diesem Thema auch den Aktuell-Beitrag "Sprachpolizei säubert Schulbücher". google, lycos, vista, smart, iseek, excite, crawler, hotbot, goto ... www.rhetorik.ch/Feministisch/Feministisch.html - Cached - Similar ...
22 Aug. 2010
01 Jan 04: Sprachpolizei säubert Schulbücher · 30 Dez 03: Hochsprache oder Schriftsprache · 06 Dez 03: Auszeichung für Rumsfeld ... www.rhetorik.ch/Aktuell/Wortwirkung.html - Cached ...
05 Juli 2011
Die "Gender-Pädagogen" durchkämmen als Sprachpolizisten die Märchen und Kinderbücher. So zwingen sie Mädchen zu Kampfspielen und Knaben sollen mit Koch- und Babyspielen feminisiert werden. Vor allem die ...


Nachtrag:


Kommentar zum Thema von Julian Reichelt







Kommentar von Julian Reichelt: Irrsinn bei der ARD!

Kommentar Irrsinn bei der ARD!


Sechs erwachsene Menschen sprechen in einer Talkshow über Gleichberechtigung. Dann schlägt der Irrsinn der ARD-Gremien zu.
Der netzpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz (44) spricht auf Twitter von Zensur: „Man kann die Plasberg-Sendung doof oder geschmacklos finden. Gern soll man sie scharf kritisieren. Zensieren sollte man sie aber keinesfalls.“

AUS N24:

Gäste schießen zurück

Talkshow-Gast Sophia Thomalla äußerte dem Bericht zufolge Unverständnis: "Ich als Frau soll frauenfeindlich sein? Immer wieder erstaunlich, was Frauen sich so einfallen lassen, um Frauen vor so Frauen wie mir zu beschützen. Verbote von Meinungen kenne ich eigentlich aus dem Geschichtsbuch."
Jürgen Kubicki wiederum nahm Anstoß an der Formulierung der Mitteilung des Frauenrates. "Die Freude des Frauenrates über den Umgang mit einer Sendung von Plasberg finde ich unangemessen und ungehörig", schrieb er auf Facebook.
"Wir leben in einem freien Land, in dem es selbstverständlich sein sollte, seine Meinung auch frei zu äußern. Man musste diese Sendung nicht mögen. Aber dass sie ein Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter gewesen sein soll, ist Schwachsinn." Und weiter: "Es gibt Feministinnen, die Schaden mit ihren Aktionen den berechtigten Anliegen von Frauen mehr, als sie ahnen.

Samstag, 22. August 2015

Reden und nichts sagen.

Viele reden so, dass es kompetent klingt 
aber die Aussage inhaltsleer ist.


In Medienseminaren fragen mich ab und zu Führungskräfte:

"Können Sie mir behilflich sein, damit ich bei Interviews Formulierungen finde, damit man mich nicht beim Wort nehmen kann?"

Oder:

"Kann ich bei Ihnen Textbausteine trainieren, die ich vor Pressevertretern nutzen kann, um so zu reden, damit ich nicht konkret antworten muss?"

Selbstverständlich kommen wir diesen Wünschen nicht entgegen. Denn unser Lernziel lautet:

Bei uns lernen Sie vor Mikrofon und Kamera konkret, kurz, glaubwürdig und verständlich  zu antworten, so dass Sie überzeugen.


Wir sind uns bewusst, dass viele Persönlichkeiten in der Oeffentlichkeit so reden, dass die Antwort zwar gut klingt, aber ohne etwas konkret zu sagen.
Tatsächlich haben Politiker oft Erfolg mit ihrem Sprachmüll.
Sie werden sogar gewählt, weil sie nirgends anecken.

Wer mit Worthülsen antwortet, kommt in der Praxis vielfach ungeschoren davon, ausser er werde von einem erfahrenen Profijournalisten befragt.

Obwohl inhaltsfreie Formulierungen schön klingen, lohnt sich, Hohlformeln zu vermeiden. Eindeutige konkrete Antworten sind es, die letztlich überzeugen.

Zur Veranschaulichung eine Auswahl von Leerformeln, die wir tagtäglich anhören können:

Statt von einem erwirtschafteten Gewinn zu sprechen, sagt der
Manager: PROFITABILITY

Eine beliebte Worthülse steckt in der Formulierung:
"Unser Unternehmen ist ein FOKUSSIERTER Anbieter von Leitsystemen."
Das klingt so, wie wenn ein Metzgermeister sich empfehlen würde, als fokussierter Anbieter von Fleisch und Würsten.

Unternehmer lieben die Formulierung:
"Darf ich Ihnen unser PORTFOLIO präsentieren?"
Er will wie ein Briefmarkensammler seine Schätze in einem Album präsentieren.

In verschiedensten Bereichen ist der Begriff TOOL einsetzbar. Er ist so wunderbar unkonkret und dient bei vielen Auftritten.
Journalisten können mit dem angebotenen Werkzeugkasten und den Universal Werkzeugen nichts anfangen. Deshalb wird der Bergriff so geschätzt. Doch klingt die Antwort kompetent.
Wir könnten bei unserer Thematik des Sprachmülls auch sagen: Nutze Sie mein vermitteltes Rhetorik-Tool bei Ihren öffentlichen Auftritten.

Wenn jemand sagt, er wolle die SYNERGIEN NUTZEN, möchte er wahrscheinlich sagen, dass das Gesamtergebnis dadurch besser wird, als die Summe der Einzelergebnisse.
Bei Wort Synergien hat der Redner sprachliche und mathematische Narrenfreiheit. Dank Synergieeffekt gibt bei ihm 1+1=3.
Weil niemand so richtig weiss, was  mit Synergien gemeint ist, kann das Wort immer wieder nachdrücklich verwendet werden. Das Gegenüber ist bestimmt beeindruckt.

An  Medienkonferenzen hören wir oft  den Satz:
"WIR SIND GUT AUFGESTELLT!"
Diese Schablonenformulierung kommt immer gut an, denn wer dies sagt, muss nicht befürchten, dass der Inhalt dieser Aussage hinterfragt wird.

Zurück zum Alltag. 

Versetzten Sie sich in einen Elternabend.
Alle Väter und Mütter stellen sich kurz vor ein Architekt, ein Autoverkäufer,  eine Aerztin stellen sich vor. Dann sagt ein Vater:
(Ich zitiere aus einem Beitrag  von Christoph Moos, Autor des Buches "Deutsch für Manager")

"Ich arbeite in einem gut aufgestellten, fokussierten Unternehmen. Wir realisieren nachhaltige Projekte, implementieren Prozesse und haben eine Vielzahl von Synergien. Unsere Tools basieren auf einem Netzwerk von Applikationen. Wir bündeln unsere Kernkompetenzen und generieren neue Umsatzpotentiale. Unser Portfolio besteht aus internationalen Aktivitäten. Wir arbeiten absolut kapitalmarktonrientiert. Auf diese Weise erzielen wir eine hohe Profitbilität." 

Vielleicht wird dieser Vater bewundert. Ich bezweifle dies.

Auch der Schulleiter am Elternabend glaubte zu punkten mit folgenden Begriffen. Er  fand vielleicht, diese Begriffe würden einen Anstrich von Kompetenz vermitteln:

- KERNKOMPETENZEN
- PROZESSE, DIE IM UNTERRICHT IMPLEMENTIERT WERDEN MUESSEN
- NACHHALTIGEN PROJEKTEN 


Beobachtungsaufgabe:

Achten Sie an Meetings, beim Radio hören und bei Fernsehgesprächen, wer viel spricht und nichts sagt!

LINKS: 
 
12. Mai 2002 ... Defensive Rhetorik, Kontern. ... Reden und nichts sagen · Schweigen können · Quasseln · Rhetorisches Judo · Fussballrhetorik ...
www.rhetorik.ch/Airbag/Airbag.html



Quasseln, Reden und nichts Sagen, Reden mit leeren Phrasen und Worthuelsen . ... Rhetorik.ch. Knill+Knill Kommunikationsberatung. Knill.com. Quasseln ...
www.rhetorik.ch/Quasseln/Quasseln.html

 
Über die fragwürdige Kunst des Redens mit hohlen Worthülsen. Sehen Sie auch die Beiträge über Quasseln und Airbagrhetorik.
www.rhetorik.ch/Hohl/Hohl.html

Hier geht es nicht nur um Hohlformeln. Es geht um mehr, um Beeinflussung

Die Rede-Tricks der Politiker - YouTube

www.youtube.com/watch?v=bHrkBaUGPL4
24.11.2008 - Hochgeladen von machtmaschine
Rhetorik-Trainer Peter Ditko, der Bundestagsabgeordnete und .... Ich bin gegen Lügen der Politiker ...

Freitag, 21. August 2015

Volksentscheid bei der Masseneinwanderungsinitiative könnte gekippt werden

Nun wird es spannend

Das Komitee «Raus aus der Sackgasse» RASA

hat 100000 Unterschriften gesammelt. 

Damit dürfte die Initiative wohl vors Volk kommen.

Damit besteht die Chance, dass der positive Volksentscheid 

bei der SVP Masseneinwanderungs-Initiative 

wieder rückgängig gemacht wird. 

  Bildergebnis für RASA Initiative

Ich zitiere Blick:

Grosszügige Spende von Multimilliardär Hansjörg Wyss

Zum Rasa-Erfolg beigetragen haben nebst Freiwilligen auch Sammel-Profis, die im Stundenlohn oder für eine Pauschale von 1.50 Franken pro Unterschrift arbeiten. Die Mittel dazu stammen hauptsächlich von Spendern. Besonders grosszügig war Multimilliardär und Synthes-Gründer Hansjörg Wyss. Der Berner hat 150 000 Franken eingeschossen.
Das parteipolitisch unabhängige Rasa-Komitee hat sich im Herbst 2014 als Reaktion auf das Ja des Stimmvolks zur SVP-Masseneinwanderungsinitiative im Herbst 2014 gebildet. Die Initianten befürchten bei einer Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative eine schwere Störung der Beziehungen zur EU. Deshalb wollen sie dem Stimmvolk die Gelegenheit geben, den Zuwanderungsartikel wieder aus der Bundesverfassung zu streichen.

KOMMENTAR:

Falls der Volksentscheid mit dem grossen Ständemehr gekippt  würde, wäre dies einmalig. Die Ausgangslage ist jedenfalls spannend. Die SVP erachtet das Kippen des Volksentscheides als Zwängerei. Die Partei ärgert es schon lange, dass der Entscheid ständig hinausgezögert  und mit der EU zögerlich verhandelt wird. Anderseits ist es legal, Entscheide zu einem späteren Zeitpunkt wieder in Frage zu stellen. Es ist durchaus denkbar, dass der Bundesrat im Interesse der bilateralen Abkommen versuchen wird, eine Lösung ohne 
Limite vorzulegen, um die Bilateralen zu retten.
Politologen vermuten, dass die EU durch die neue Initiative erst recht darin bestärkt wird, von ihrer verhärteten Position nicht mehr abzurücken.