Freitag, 20. März 2015

Eine Lüge ist schwer zu entlarven

Die Wahrheit über die Lüge

Menschen lügen bekanntlich mehrmals am Tage.
Meist sind es prosoziale Lügen, um andere nicht vor den Kopf zu stossen.
Sprachliche Täuschungen werden im Alltag akzeptiert.
Sie erleichtern unser Zusammenleben.
Niemand möchte mit einer ungeschminkten Meinung das Gegenüber verletzen oder beleidigen.
Wer auf die Frage "Wie  geht es?" mit "Danke- gut" antwortet,  obwohl es nicht zutrifft, so ist
eine derartige Falschaussage nicht verwerflich.
Man kann sagen: "Lügen werden dann eher akzeptiert, wenn sie Niemandem Schaden zufügen."*

In der Fachliteratur behaupten viele Autoren, es sei möglich - dank Kenntnis gewisser nonverbaler Signale - Lügen zu entlarven.
Heute finden Wissenschafter, dass Lügner sehr schwer zu entlarven sind.
Es ist nicht einfach, die Wahrheit über die Lüge herauszufinden
LINK:

Kindern lernen das Flunkern schon mit vier Jahren. Das Lügen, Täuschen und Manipulieren wird dann im Verlauf der geistigen Entwicklung verfeinert.
Interessanterweise bringen Eltern den Kindern bei: "Du darfst nicht lügen!" "Ehrlichkeit lohnt sich."
Sie sind aber stolz, wenn ihr Kind dem Götti artig dankt für den angeblich schönen Trainingsanzug und schätzen es, wenn das Kind die Enttäuschung über die hässliche Farbe verleugnet.

Zur Zeit werden in den Medien verschiedene Fälle diskutiert, bei denen Personen den "Missbrauch missbrauchen". (Eine Frau behauptet beispielsweise, sie sei vergewaltigt worden und man habe ihr K.O. Tropfen verabreicht,  obschon Nichts nachgewiesen werden konnte). Ich erinnere auch an den Fall Kachelmann. Für die Staatsanwaltschaft ist es nicht einfach, Lügen zu entlarven. Dank geschickter Fragetechniken können widersprüchliche Aussagen erfolgreich aufgedeckt werden.

Das viel gepriesene System der Mikromimik (Entschlüsselung versteckter Signale im Gesichtsausdruck, wenn gewisse Abweichungen, Zuckungen usw. im Mirkoausdruck gemessen werden)  sind so wenig verlässlich, wie der Lügendetektor.
Es hat sich gezeigt: Ein Lügner, der an die Lüge glaubt, sendet die gleichen Signale, wie ein Mensch der keinerlei Stresssymptome zeigt.
Wer Lügner begutachten muss, erkennt:
Niemand lügt immer
und niemand sagt immer die Wahrheit.
Wer glaubt, dass jene Mensch, die Emotionen und Tränen zeigen, ehrlicher sind, als Abgebrühte, erlebt auch Ueberraschungen.
Es ist und bleibt somit nicht einfach, Lügen eindeutig zu erkennen.


* Dies formulierte der Begründer der Mentologie (Lehre des Lügens), der Oesterreicher
Peter Stiegnitz.
 Bildergebnis für peter stiegnitz
Eine Falschaussage oder Lüge bei einer Zeugenaussage kann Leben zerstören.
Solche Lügen müssen aufgedeckt werden.

LINKS:
wird unablässig gelogen. Bei all den vielen Lügen hat kaum jemand ein schlechtes Gewissen. Viele Händler täuschen Interesse oder Desinteresse vor.
www.rhetorik.ch/Wahrheit/Wahrheit1.html
Nicht jeder ist zur Lüge geboren. Wer grosse Angst hat, erwischt zu werden, sollte es bleiben lassen. Lügen klappt nur mit Leichtigkeit und Souveränität.
www.rhetorik.ch/Wahrheit/Luege.html
27. Jan. 2011 ... Januar 2011 beschäftigte sich DRS 1 im Treffpunkt mit dem Schwerpunktthema " Lügen". Die Sendung wurde mit folgendem Text angekündigt:.
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/01_27/
Lügen erfordert viel Fantasie. Interview von Marcel Reuss mit Marcus Knill im " Zürich Express vom 20. Februar 2003 zum Thema der Woche: "Sind wir die ...
www.rhetorik.ch/Wahrheit/Fantasie.html
Dies bedeutet, dass Lügen auf lange Sicht kurze Beine haben. (Weil selbst Laien erkennen, dass beim Lügen etwas nicht stimmen kann; nicht synchron ist).
www.rhetorik.ch/Wahrheit/Wahrheit2.html
... erschien mit verschiedenen Babies auf Illustrierten, zum Teil vor der Geburt des Kindes. Quelle: Teil der Wanderausstellung "X für U - Bilder, die lügen" ...
www.rhetorik.ch/Bildmanipulation/Bildmanipulation.html
Drohen,; Lügen; Persönlich angreifen; Emotionen aufschaukeln; Zeitdruck erzeugen; Schlechtes Gewissen erzeugen. Gespräch sabotieren. Der Manipulator ...
www.rhetorik.ch/Manipulation/Manipulation.html
27. Juli 2013 ... Das neuste Buch "Der kleine Lügendetektor" von Joe Navarro listet 216 Verhaltensweisen auf, die Lügen aufzeigen sollen. Früher jagte ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/13/07_27/
Lügen lernen mit dem Körper? Bei der mehrstündigen Befragung Clintons über das Verhältnis zu einer seiner Mitarbeiterinnen - die mit Video aufgezeichnet ...
www.rhetorik.ch/Menschenkenntnis/Menschenkenntnis.html

Solche Fragen liegen in der Luft. Tattooträger müssen sie sich gefallen lassen.


Wer sich ein Tattoo stechen lässt, muss mit folgenden Fragen rechnen:


«Was ist, wenn du später deinen Traummann triffst und er keine Tattoos mag?»

«Warum hast du dieses widerliche Bild tätowiert?»

«Darf ich das Bild anfassen?»


«Aber was machst du, wenn es nicht mehr gut aussieht, wenn du alt bist?»


«Was bedeutet für dich die Verewigung dieser Darstellung?»

«Was wird wohl eine zukünftige Frau fürs Leben dazu sagen?»


«Tut das nicht weh? oder: Wieviel Schmerzen muss man für so eine „Verschandelung des Körpers" erdulden?»


«Sieht das im Alter nicht scheusslich aus?»



«Und wenn du das irgendwann bereust? Kann man das dann ohne Schmerzen wieder wegoperieren?»


„Willst du noch mehr Tattoos? Bist du eigentlich schon süchtig nach Schmerzen?“

«Weshalb versaust du dir die Karriere?»

„Hast du als selbstsichere Person Tattoos nötig?“


„Wieviel kostet ein kleines Tattoo (Stechen inkl. Entfernen)?“


„Weshalb ein Sujet nicht aufmalen oder aufkleben, anstatt es unter Schmerzen stechen lassen?“


„Bist du sicher, dass du in ein paar Jahren das Tattoo nicht bereust?"


„Und - wenn dir das Tattoo in 10 Jahren nicht mehr gefällt?“


„Lässt du Tattoos stechen, nur weil es andere auch tun?“


«Wie rechtfertigst du deine Tattoos bei deinen Kindern?»


„Bist du sicher, dass das Entfernen ohne Narben oder Hautschädigungen machbar ist? Dass das Wegoperieren zusätzliche Schmerzen bringt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche."


LINKS:
24 Mai 2012
Worte und Bilder, die unter die Haut gehen. Das Röschen, das die Gattin des Alt Bundesrates Deiss als Tattoo auf ihrer Schulter verewigen liess, fand noch ein grosses Medienecho. Heute ist dies nichts Besonderes mehr.
27 Juli 2014
Der 21-jährige Thierry freut sich schon auf sein achtes Tattoo: "Die Bilder unter meiner Haut machen mich einzigartig!" Sie stellen ihren Körperschmuck gern zur Schau: der Fussballer die ... Schriftzüge als Tattoos kommunizieren natürlich umso mehr. Haben Sie Worte auf der Haut? Schicken Sie uns ein .... Können Sie denn auch garantieren, dass die Patienten alle glücklich aus ihrer Praxis gehen? Als Mediziner kann ich nie Garantien abgeben, das wäre unseriös.

Donnerstag, 19. März 2015

Eindeutige Schlammschlacht gegen Silvia Steiner

Dreckkampagnen sind gefährlich.

Wenngleich verbreitete Unwahrheiten nachgewiesen werden können, bleibt bei Schmutzkampagnen immer etwas hängen.
Nicht alle Leser eines ehrverletzenden Flyers erfahren von der klärenden Berichtigung.
Es heisst bei der Bevölkerung mitunter: Wo Rauch ist ist auch Feuer.
Negative Kampagnen können somit grossen Schaden anrichten.
Bei der Schlammschlacht wurden bei Silvia Steiner  alte Unwahrheiten wiederholt (z.Bsp. Sie hätte bei der Kripo gehen müssen), obwohl alle Vorwürfe widerlegt werden konnten. Silvia Steiner hat keine Vorstrafen. Für die früheren Falschaussagen in den Medien musste sie sogar entschädigt werden. Dennoch werden heute vor den Wahlen erneut alte unwahre Geschichten neu aufgekocht und verbreitet.

Ich zitiere SFR:

Ein anonymes Komitee versucht, die Zürcher Regierungsratskandidatin Silvia Steiner (CVP) mit negativer Wahlwerbung zu verunglimpfen. Steiner hat bereits Strafanzeige eingereicht. «Negative campaigning» dieser Art war in der Schweiz bislang nicht üblich.
Eine Broschüre landete mit anderer Wahlwerbung in vielen Zürcher Briefkästen. Silvia Steiner – so schreibt ein «überparteiliches Komitee Selbstbestimmung am Lebensende» – dürfe auf keinen Fall Regierungsrätin werden, da sie alten Menschen das Selbstbestimmungsrecht am Lebensende abspreche, jegliche Sterbehilfe verurteile und damit eine Gefahr für die Demokratie darstelle. Das Pamphlet verbreitet zudem Unwahrheiten aus Steiners familiärem und beruflichen Bereich.
Aufgrund ehrverletzender Äusserungen im Text hat Steiner Strafanzeige eingereicht. Die Vorwürfe hätten sie aber auch persönlich sehr tief verletzt, wie sie gegenüber dem «Regionaljournal» sagte. So erfülle sie ihren betagten Eltern beispielsweise den Wunsch, in ihrer eigenen Wohnung verbleiben zu können, indem sie tatkräftig bei der Pflege mithelfe. «Zu behaupten, ich wolle älteren Menschen die Mündigkeit absprechen, ist jenseits», meint Steiner.

Auf kantonaler Ebene ein Novum

Der Politologe Mark Balsiger, der seit zwanzig Jahren Schweizer Wahlkämpfe beobachtet, sorgt sich um die politische Kultur. Ein derart scharfer Angriff auf eine einzelne Person habe er in einem kantonalen Wahlkampf bis jetzt noch nie erlebt. Schlammschlachten dieser Art fänden in der Schweiz höchstens gelegentlich auf kommunaler Ebene statt und seien stets dilettantisch geführt. Das «negative campaignig» kenne man sonst hauptsächlich aus den USA, wo es erfolgreich angewandt würde, um Politiker gezielt abzuschiessen.
« Die Negativkampagne ist nach Balsiger mit grosser Wahrscheinlichkeit kontraproduktiv »
Balsiger glaubt nicht an den Erfolg der Anti-Steiner-Kampagne. «Sie ist mit grosser Wahrscheinlichkeit kontraproduktiv. Frau Steiner wird nicht darunter leiden, sondern eher einen Profit daraus ziehen», meint Balsiger. Die Verleumdung sei so offensichtlich, dass die Empfänger des Pamphlets dies merken würden.

«Exit» und «Palliacura» distanzieren sich

Wer hinter dem unterzeichnenden Komitee steckt, war bis jetzt nicht herauszufinden. Die Sterbehilfeorganisation «Exit» und die mit ihr verbundene Stiftung «Palliacura» haben sich auf Anfrage des «Regionaljournals» von der Broschüre und ihren Urhebern klar distanziert. «Exit» und «Palliacura» hatten zwar 2011 ein «Komitee Selbstbestimmung am Lebensende» gegründet, um gegen die damaligen Anti-Sterbehilfe-Initiativen der EDU zu kämpfen. Dieses Komitee existiere aber schon lange nicht mehr.
Es wurden Vermutungen laut, die stark umstrittene Sterbehilfeorganisation «Dignitas» könnte Urheberin der Kampagne sein. Bei Dignitas war niemand zu erreichen, der dazu hätte Auskunft geben können.

Kommentar: Ludwig A. Minelli ist Chef von Dignitas. Er wurde in einem NZZ Beitrag als Gegenspieler Steiners erwähnt. Frau Steiner setzte sich für eine würdige Sterbebegleitung ein. Es wäre heute wichtig gewesen, von Minelli zu erfahren, ob er etwas mit der Schmutzkampagne zu tun habe. Weil er nicht erreichbar ist, kann leider diese wichtige Frage heute noch nicht geklärt werden.
Erfreulich ist immerhin, dass die Konkurrentinnen bei der Regierungsratswahl die Schlammschlacht gegen Silvia Steiner
missbilligen.
Aus meiner Sicht hat Silvia Steiner mit einer Pressemitteilung richtig gehandelt, welche die Fakten klärte.

LINKS:
Ludwig A. Minelli hatte ich vor Jahren analysiert:
19. Okt. 2007 ... In unserer Analyse wird hingegen klar, dass Minelli ein schlechtes Gewissen hat, etwas zu verbergen sucht, und die Antworten den Lesern ein ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/10_19/index.html

Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
19. Okt. 2007 ... Lenkungstechnik: Ludwig A. Minelli, Geschäftsführer der ... In einer “ Samstagsrundschau” wurde Minelli vom Journalisten Patrik Wülser mit ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/10_19/10_07.pdf

Aus einer aktueller Antimobbingrundschau

Posts Tagged ‘Marcus Knill’

http://www.rhetorik.ch/Kiste/photo/3.jpg

 

 

Mobbing kostet ab 1999 die Schweiz jährlich 4 Milliarden Franken




Was ist Mobbing? Nur ein Modewort? Sicherlich nicht, wenn man weiß, das auch in der Schweiz “jährlich 4 Milliarden Franken” durch Mobbing-Opfer das Sozialsystem belastet wird. Grund genug für Marcus Knill sich nochmals mit Mobbing zu befassen.
Ergebnis: Psychosozialer Stress und Mobbing kann Mitarbeiter wie auch Vorgesetzte lähmen und Kommunikationsprozess ausschalten.(1)
Definition: Eine Belästigung, ein Schikanieren, ein Ausgegrenzt werden, eine Beleidigung oder ein Nichtinformieren allein ist noch kein Mobbing. Nur wenn die aufgezählten belastenden Verhaltensweisen über längere Zeit (mindestens sechs Monate lang) häufig und wiederholt auftreten, ist Mobbing im Spiel. (1)
Fürsorgepflicht 1: Betriebsinterne Anlaufstellen schaffen und bezeichnen






  • Hilfsangebote erarbeiten
  • Weiterbildung und Aufklärung auf allen Ebenen
  • Soziale Kompetenz fördern
  • Kommunikationstraining anbieten
  • Umgang mit Konflikten üben (1)
  • Vorbeugung oder Fürsorgepflicht 2:
  • Beanstandungen ernst nehmen und überprüfen
  • Betroffene könne sich wehren:
  • Stabilisieren und Tagebuch führen lassen sowie Fakten sammeln




  • Verbündete suchen
    Psychoterror:

    “Permanente Angriffe, Verunglimpfungen, persönliche Diffamierung, Verbreitung von Gerüchten, anonyme Telephonanrufe, Hetz- und Schikanenattacken, Verschwindenlassen von Unterlagen und Computerdaten, wichtige Informationen bewusst zurückhalten, bei wichtigen Entscheiden die Person nicht beiziehen oder sie gezielt isolieren”. (1)
    Antimobbingstrategien
    Alles genau beschreiben und festhalten. (Mobbing – Tagebuch führen) Wer,was, wie, wann? Gab es Auslöser? Verbündete suchen. Mit ihnen zusammen und den gesammelten Fakten die Lage beurteilen.
    Wichtig: Tabuisierung fördert Mobbing

    http://www.rhetorik.ch/Mobbing/Mobbing.html

    Uneinsichtig und blind:

    Vera Dillier erkennt nicht, wie lächerlich sie sich macht mit ihren Homestorys und ihren
    banalen Aussagen.

    Wie ein übersteigertes Ego und Mediengeilheit blind machen.
    Bildergebnis für vera dillier

    (Ich zitiere Blick-online)

    Jetsetterin Vera Dillier (Alter geheim) geniesst ihr Liebesglück mit dem ehemaligen Versace-Model Josef (29). Freizügig zelebrieren die beiden, «viel Freude aneinander zu haben». Darauf hagelte es Hohn und Hasstiraden. Ihr tschechischer «Eisbär» – wie sie ihn zärtlich nennt – sei entweder nur ein hübscher Toy Boy oder ein teurer Callboy.
    Echte Liebe und wahre Gefühle traut man dem Paar nicht zu, im Gegenteil. Die Volksseele kocht bei so viel Inszenierung. Vor allem auf Online-Plattformen wird mächtig Dampf abgelassen. «Sie hat das Model engagiert, um wieder in die Medien zu kommen, ihr übersteigertes Ego verlangt danach», schreibt Heidi Keller aus Zürich. Auch stossen sich viele daran, dass Dillier ihr Alter geheim hält. «Sie will es nicht verraten, sieht auf jeden Fall nicht aus wie 50, eher wie 65», wettert Nicole Wild aus St. Gallen.
    Doch auch Josef kriegt sein Fett weg. «Nimm sie ordentlich aus und geniesse das Leben mit ihr, aber sicher ist, ohne Geld hättest du diese Frau nie angesehen», meint Erich Gisler aus Schübelbach SZ.
    Dillier kontert: «Es ist völlig unwichtig, wenn sich ein paar traurige Seelen über mein Leben ereifern.» Es ginge doch darum, zu lieben und Spass zu haben. «Das sind frustrierte Neider, die sich wünschten, ein Leben zu leben wie ich es tue.» Im Endeffekt müsse sie nur sich selbst Rechenschaft ablegen.
    Und für die negativen Kommentare hat Vera Dillier nur ein müdes Lächeln übrig: «Das Gekeife ist mein Applaus.»
    Giacobbo/Müller veräppeln immer wieder Vera Dillier

    Giacobbo/Müller veräppeln immer wieder Vera Dillier | Blick

    www.blick.ch/.../giacobbo-mueller-veraeppeln-immer-wieder-vera-dillier-i...
    In der Sendung Giacobbo/Müller bekommt Vera Dillier immer wieder ihr Fett ab. Wie in diesem Beispiel.
    KOMMENTAR: Es gibt schon zu 
    denken, wenn jemand nicht merkt, 
    dass ihn die 
    Umwelt nicht mehr ernst nimmt.
    Ich gönne es keine Person, mit 
    Hohn- und Hasstiraden
     eingedeckt zu werden. 
    Wenn dies aber 
    selbstverschuldet geschieht, 
    müssen wir kein Mitleid haben.
    Wenn jemand aber 
    vernichtende Kritik als Applaus 
    schönredet, muss er entweder 
    an einer Wahrnehmungsstörung 
    leiden oder ist mit einer 
    Portion Dummheit gesegnet. 
    Bei Kommunikationsprozessen 
    ist Selbstkritikfähigkeit und 
    Wahrnehmungsfähigkeit 
    zentral wichtig. 
    Das fehlt Dillier völlig. 
    Die Regenbogenpresse schätzt 
    solche Mängel.
    Beiden ist in diesem Fall 
    geholfen: 
    Der mediensüchtigen Jetsetterin 
    wie auch der Boulvardpresse. 
    Nur die Nase ist zurechtgemacht 
    worden, behauptet sie:

    Vera Dillier über ihren Körper:

    "Nur meine Nase ist gemacht"

    PS: Wie wäre es mit 

    einem Gehirnzellenlifting?

    Mittwoch, 18. März 2015

    Lernen wir, an einer Sache zu bleiben. Es lohnt sich.

    Durchhaltevermögen und Präsenz sind trainierbar!

    Bildergebnis für sich konzentrieren  
    Im Internetzeitalter ist das "Abgelenktwerden" ein Zeitproblem geworden.
    Wir können aber etwas tun - gegen den "wandelnden Geist".

    Es gibt nicht nur Chirurgen, die fähig sind, über Stunden, sich auf eine Sache zu konzentrieren.
    Den wenigsten gelingt leider diese aussergewöhnliche Konzentrationsfähigkeit eines Chirurgen, eines Dirigenten oder eines Astronauten. Viele klagen, sie würden ständig bei ihrer Arbeit unterbrochen. Viele Studenten sind nicht mehr in der Lage, sich auf eine Arbeit zu konzentrieren. Umfragen bei Mitarbeitern machen uns bewusst, dass zwei Drittel nur schwer Prioritäten setzen können.
    Psychologin Gloria Mark (Unversitiy of California) fand heraus, dass Arbeitnehmer im Schnitt alle elf Minuten immer wieder etwas Neues anfangen.
    Jugendliche lassen sich ständig von SMS Botschaften ablenken.
    Mails unterbrechen uns bei der Arbeit, aber auch in der Freizeit.
    Man kann heute annehmen, dass sich viele Menschen ungefähr die Hälfte ihrer Arbeitszeit  ablenken lassen.
    Wenn wir während des Arbeitens tagträumen oder etwas Anderes denken, wird dies als
    "Mind-Wandering" bezeichnet.
    Untersuchungen bestätigten bei 1000 Testpersonen: Während ihrer Tätigkeit waren  beinahe die Hälfte zur selben Zeit nicht bei der Sache.


    Wer mit mit den Gedanken abtriftet, zahlt nachträglich einen negativen Tribut. Er ist letztlich  unzufriedener als jene, die sich auf ihr Tun voll und ganz konzentrieren konnten.

    Weshalb lassen wir uns dennoch so gerne ablenken?
    ____________________

    Ankommende Reize schütten im Gehirn  Dopamine aus. Dieses Belohnungssystem führt dazu, dass wir uns bei einer Abwechslung zuerst gut fühlen. Wir werden somit dafür belohnt, wenn wir uns NICHT konzentrieren. Dadurch suchen wir ständig nach weiteren Stimuli von aussen.

    Die Krux : Genau jene Hirnregion, die wir benötigen, um uns auf etwas zu fokussieren, wird beim "Mind-Wandering"  abgelenkt.

    Auch im digitalen Zeitalter haben wir Menschen das Durchhaltevermögen nicht verloren.
    Es gilt deshalb, die  Fähigkeit, sich zu konzentrieren, in den Griff zu bekommen.

    Achtsamkeit ist das Zauberwort
    _________________ Um achtsamer zu werden, gibt es verschiedene Wege:
    Viele haben mit Yoga oder Meditieren Erfolg
    Andere essen viel langsamer und versuchen beim Kauen den Geschmack intensiver zu erleben.
    In vielen Schulen werden mitunter Handys während des Unterrichtes bewusst ausgeschalten.
    Es gibt Firmen, die verbieten Chefs, nach Dienstschluss, die Mitarbeiter mit Mails zu behelligen.
    Generell besteht heute eine enorme Sehnsucht nach mehr RUHE.


    Schon in der Volksschule könnten Lehrkräfte das Durchstehvermögen der Kinder zu schulen, in dem sie
    längere Zeit an EINER Arbeit  verweilen dürfen (Zeichen, Schreiben, Basteln).
    Wer nicht gelernt hat, sich schon bei kleinen Arbeiten zu konzentrieren, lernt dies später bei anspruchsvolleren Arbeiten nur mit enormem Aufwand.
    Meine Söhne liess ich schon im Sandkasten ungestört spielen. Sie durften am Bau einer Burg beliebig lang verweilen.
    Es ist nicht verwunderlich, dass Menschen, die ständig auf Wechsel bedacht sind, unfähig sind, eine
    Doktorarbeit zu schreiben oder einen Marathon zu bestreiten. Sie scheitern immer wieder, wenn etwas zu Ende gebracht werden sollte. Sie haben ja gar nie gelernt, etwas zu Ende zu führen.

    In der Universität Münster werden Menschen ambulant therapiert, die unfähig sind, sich zu konzentrieren.

    Was können wir tun, wenn jemand nicht mehr  bei der Sache verweilen kann?
    _________________

    Wer Arbeiten ständig aufschiebt. leidet unter Prokrastination.
    Sie leiden Qualen, bevor sie eine Arbeit beginnen.

    Bild für das Nachrichtenergebnis
    Meist sind sie dafür unablässig tätig bei Nebenbeschäftigungen. Sie checken Mails oder räumen den Schreibtisch auf - alles Arbeiten, die ihnen dringlich erscheinen.
    Man rechnet damit, dass 10 % der Studenten zu krankhaftem Aufschieben neigen.
    In der Therapie wird gelernt, zuerst nur kurze Zeit an einer Arbeit zu verweilen. Die Startzeit ist jedoch fix.
    Erstaunlicherweise wächst bei solch kurzen Tätigkeiten nach und nach der Wunsch, länger an der Arbeit verweilen zu dürfen.
    Auch das Verweilen an praktischen Arbeiten z. Bsp. das Herumschrauben an einem Motor - ist im Grunde genommen bereits eine Konzentrationsübung.

    Ohne Training nützt das grösste Talent nichts.
    __________________
    Sportler, Musiker, Schriftsteller - auch bei Handwerkern -
    alle kommen erst dann auf einen grünen Zweig,  wenn Tätigkeiten geübt, trainiert werden.
    Bildergebnis für Ueben
    Intelligenz und Begabung ist im Grunde genommen zweitrangig.

    Auch beim Durchstehvermögen geht es um eine Balance
    __________________

    Wir benötigen im Grunde genommen Beides:
    Den wandernden Geist und das konzentrierte Verweilen.
    Ich habe  festgestellt: In einer Vorlesung lässt die Konzentrationsfähigkeit nach 20 Minuten nach.
    Für den kreativen Geist ist es hilfreich, sich auch bewusst ablenken zu lassen.
    Abschalten und "sich Ausklinken können" wie auch das "bei der Sache bleiben können" ist wichtig.

    Was heute leider viel zu wenig trainiert wird, ist  die Ausdauer und die Widerstandsfähigkeit. Denn das Leben ist ein Marathon, kein Sprint.
    Anstrengung lohnt sich immer. Vergessen wir nicht bei Lernprozessen Kinder und Mitarbeiter für ihre Erfolge zu loben. Der Mensch traut sich dann viel mehr zu.
    Wer den Erfolg erkennt,  wird sich schneller bewusst, dass sich die Anstrengung und das Training lohnt.
    In meiner langjährigen Tätigkeit als Coach habe ich erkannt:
    Beim Sprechen und Zuhören können wir uns eigentlich nur drei Sekunden lang die ungeteilte Aufmerksamkeit auf einen Gdanken richten. Das heisst: Nach einem kurzen Gedanken ist die Sprechpause sehr wichtig.

    FAZIT (nach Stangel):

    In anderer Formulierung ist selektive oder fokussierte Aufmerksamkeit die Fähigkeit, rasch und richtig auf relevante Reize zu reagieren und sich nicht von irrelevanten Aspekten einer Aufgabe oder von Störreizen ablenken zu lassen, die rasche Selektionsprozesse auf der Reiz- und/oder auf der Reaktionsseite erfordern. Relevant sind hier auch Arbeitsgedächtnisprozesse zur Abspeicherung der Stimulusbedingungen und die Fähigkeit des Probanden, Reaktionen auf Störreize aktiv zu unterdrücken.











    Aufmerksamkeit Konzentration


    (Illustration aus Stangels Arbeitsblättern)


    Konkret können wir Vieles tun, um künftig besser bei der Sache zu bleiben:
    _______________
    - Tun wir es! (Das "Sich konzentrieren")
    - Ueberwinden wir die eigene Faulheit
    - Gewöhnen wir uns dieses Tun an, so wie  das Zähneputzen
    (durch die Gewohnheit überwinden wir den bekannten inneren Schweinehund, der von unseren leiden Gewohnheiten lebt)
    -  Belohnen wir uns nach langfristigen Tätigkeiten
    -  Setzen wir Zwischenziele
    -  Führen wir ein Logbuch: Wir notieren, was uns heute gelungen ist.
    -  Machen wir jeden Tag eine Stunde das,  was man machen muss - ohne jegliche Ablenkung
    - Während dieser Stunde nehmen wir beispielsweise keinen Anruf entgegen.
    K+K hilft Ihnen in einem zweistündigen Modul die wichtigsten Bausteine des "Sich konzentrieren Könnens"  und des "Fokussierens auf das Wesentliche" bewusst zu machen und gibt Ihnen Uebungen zur Selbsthilfe mit auf den Weg.
    Als Ombudsmann einer Kantonsschule durfte ich übrigens vielen Jugendlichen in einem Kurtcoaching erfolgreich weiterhelfen, wenn sie durch das leide "Abgelenktwerden" Tiefnoten eingefahren hatten.

    LINKS:

    20. Juni 2005 ... Sportler, die vor Mikrofon und Kamera überzeugen, machen nicht nur "Selbst-PR ", sie "verkaufen" auch ihre Sportart und machen ...
    www.rhetorik.ch/Praesent/Praesent.html
    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    163. Schön, dass «persönlich» sein 50-Jahr-Jubilä- um feiern darf. Das Schweizer Wirtschafts- magazin für Kommunikation ist eine Erfolgs- geschichte, die sich ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/14/05_21/persoenlich.pdf


    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    11. Okt. 2013 ... Das sich besser konzentrieren Können ist im Grunde genommen angewandtes. Erfolgsmanagement. Es ist erstaunlich, dass Eltern und Lehrer ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/13/10_11/sn.pdf


    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    11. Okt. 2013 ... Das sich besser konzentrieren Können ist im Grunde genommen angewandtes. Erfolgsmanagement. Es ist erstaunlich, dass Eltern und Lehrer ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/13/10_11/sn.pdf



    6. Aug. 2012 ... Der Artikel weiter: "Ist die menschliche Psyche überhaupt fähig, Multitasking, in diesem Fall mit elektronischen Geräten, zu betreiben?
    www.rhetorik.ch/Aktuell/12/08_06/



    1. Saegeblatteffekt (Zeitmanagement) - Rhetorik.ch

      1. Juni 2007 ... ... zu den Pausen sind jedoch Unterbrecher Zeitfresser. Werden wir ständig unterbrochen, kommt es zum sogenannten Sägeblatteffekt.
      www.rhetorik.ch/Saegeblatteffekt/Saegeblatteffekt.html - Im Cache - Ähnliche Seiten


    2. FREUDE - KONZENTRATION - PRAESENZ

      17. Febr. 2005 ... Die Münchner Violinistin Anne-Sophie Mutter und der Berliner Musikproduzent Martin Sauer sind mit dem Grammy geehrt worden. Bei der 47.
      www.rhetorik.ch/Aktuell/05/02_17.html






    13 Apr. 2012
    Dies ist der Gründungsmythos eines weltberühmten Chores und des Mannes, der ihn bis heute leitet: Helmuth Rilling und die Gächinger Kantorei. Irgendwann blieb keine Zeit mehr für die automobile Gurkerei auf die Alb, ...
    03 Feb. 2011
    2007 trat Helmuth Rilling u. a. erneut in der New Yorker Carnegie Hall auf und . ... Helmuth Rilling arbeitet immer noch leidenschaftlich, perfekt und voller Lebenskraft . ... Helmuth Rilling gelang es, mich mit den Solisten, .
    26 Okt. 2012
    Helmuth Rilling, 1933 in Stuttgart geboren, ist Dirigent, Lehrer und Botschafter Bachs in der ganzen Welt. 1954 gründete Helmuth Rilling die Gächinger Kantorei, 1965 kam das Bach-Collegium Stuttgart als instrumentaler .
    http://knill.blogspot.com/

    Dienstag, 17. März 2015

    Aus redewelten.de

    Angriffe kontern

    Rede-Taktik: So kontern Sie Angriffe

    Für alle Gesprächssituationen gilt: Lassen Sie sich durch Einwände und Unterbrechungen nicht aus der Ruhe bringen. Steuern Sie Störmanövern rechtzeitig gegen, indem Sie antizyklisch handeln.

    Bildergebnis für marcus knill 

    Marcus Knill ist Experte für Rhetorik und Inhaber der Knill + Knill Kommunikationsberatung im schweizerischen Uhwiesen (www.knill.com) Er rät: 
    Mit dieser Taktik kontern Sie alle Angriffe
    • Sie werden mit unangenehmen Fragen bombardiert.

      Marcus Knills Rat: Fragen Sie zurück! Sie müssen nicht auf jede Frage sofort mit der passenden Antwort reagieren. Sinnvoller ist es, wenn Sie Fragen mit Gegenfragen beantworten. So spielen Sie den Ball zurück und behalten die Initiative. Anstatt nur zu reagieren und das Heft aus der Hand zu geben, kontrollieren Sie die Situation.
    • Im Publikum wird es laut, im Raum entsteht Unruhe.

      Marcus Knills Rat: Werden Sie leiser! Dadurch, dass Sie Ihre Lautstärke bewusst herunterfahren, zwingen Sie Ihr Publikum, Ihnen konzentrierter zuzuhören. Achten Sie darauf, dass Sie auch Ihr Sprechtempo verzögern. So wirken Sie der entstehenden Hektik entgegen und lenken das Gespräch wieder in ruhigere Bahnen.
    • Jemand versucht, Sie aus dem Konzept zu bringen, indem er Sie ständig unterbricht, drängt und hetzt.

      Marcus Knills Rat: Bleiben Sie ruhig! Bremsen Sie Ihr Gegenüber, indem Sie längere Pausen machen. Signalisieren Sie ihm freundlich, aber bestimmt: „Ich will weiterreden!“ Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernaussage und wiederholen Sie die wichtigsten Punkte. Beantworten Sie den Druck von außen mit innerer Ruhe und Gelassenheit.
    • Jemand versucht ständig, das Thema zu wechseln.

      Marcus Knills Rat: Halten Sie sich weiter an den roten Faden! Gehen Sie nicht auf das Wechselspiel ein. Weisen Sie in aller Deutlichkeit darauf hin, worum es in Ihrer Rede oder beim Gespräch geht. Ihre Zuhörer und Sie haben ein Recht darauf, dass das Thema erschöpfend behandelt wird. Sehen Sie Ihr Thema als roten Faden an, den Sie nicht verlieren dürfen. Kommen Sie daher jedes Mal, wenn Ihr Gegenüber das Thema wechseln will, bewusst wieder darauf zurück.

      Antizyklisches Denken und Handeln lohnt sich bei vielen Kommunikationsprozessen. Passen Sie aber Ihr Verhalten der jeweiligen Gesprächssituation an.

      Denken Sie daran: Kommunikation ist stets ein Geben und Nehmen! Gehen Sie nicht zu plump vor. Seien Sie stets auf Ausgleich und Balance bedacht.

    LINKS:
    Rhetorisches Judo bei verbalen Angriffen ... Judo: Selbstverteidigung durch überraschendes Verhalten und geschicktes, intelligentes, flexibles Kontern. Wer bei ...
    www.rhetorik.ch/Judo/Judo.html

    Er rät: Mit dieser Taktik kontern Sie alle Angriffe Sie werden mit unangenehmen Fragen bombardiert. Marcus Knills Rat: Fragen Sie zurück! Sie müssen nicht auf  ...
    www.rhetorik.ch/Kontraantworten/Kontraantworten.html




    Wenn der Angriff in einer Arbeitgruppen oder einem Team passiert, würde ich nachher mit der Person unter vier Augen reden. Unfaire Zwischenfragen kontern.
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    authentisch durchgesetzt gehen sie möglicherweise auch ganz in die entgegen gesetzte. Richtung los! ▫ Macht euch vor schwierigen konfliktären Situationen ...
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