Mittwoch, 25. Juni 2014

Luis Suarez

Und ZAEHNE hat er!!!
 

Sein BEISSEN macht Mediengeschichte! 
Aus TAGI:

Norweger räumt mit Bisswette ab

Wird Suarez einen anderen Spieler beissen? Ein 23-jähriger Norweger setzte auf Ja und gewinnt 815 Franken. Er ist nicht der Einzige. Mehr...

Suárez, das Tier

Glosse Wer beisst, gehört nicht mehr dazu: Ergebnis einer zivilisatorischen Zähmung. Mehr...

Anstatt sich zu entschuldigen, gibt SRF Heidenreich eine Plattform, sich über den gemobbten Konkurrenten lustig zu machen.

PEINLICH!

(Quelle Blick online)

Nachdem in der SRF-Sendung «Literaturclub» gestern Witze über die Heidegger-Zitat-Affäre gemacht wurden , platzt dem gefeuerten Mode­rator Stefan Zweifel (46) der Kragen. «Das SRF ist stillos und peinlich», so der Philosoph zu BLICK. «Ich bin empört und traurig. Jeder Universitätsprofessor hätte seinen Posten nach dem Skandal verloren, nicht aber die Redaktionsleitung beim SRF. Sie versucht, die Affäre mit unangebrachten Seitenhieben zu verniedlichen.»
Zweifel wurde Ende Mai abgesetzt. Über den wahren Grund wird gestritten. SRF-Sprecherin Andrea Wenger: «Zwischen der Diskussion um das Heidegger-Zitat und der Absetzung von Stefan Zweifel besteht kein Zusammenhang. Die Diskussionen wurden in der Sendung bewusst nur am Rande angesprochen. Im Zentrum steht die lustvolle Diskus­sion über Literatur.»
Zweifel war seit September 2012 Gesprächsleiter, wollte mit populären Themen literaturfremde Zuschauer erreichen. «Ich hätte gerne das Sexbuch-Phänomen ‹Fifty Shades of Grey› besprochen. Aber dafür war die Runde zu elitär», so Zweifel. Und was macht er nun? «Ich widme mich meiner Dada-Ausstellung im Landesmuseum nächstes Jahr.»

Mehr zum Thema

Suchergebnisse


  1. BLICK.CH

    Nach Rausschmiss: «Literaturclub»-Moderator rechnet mit SRF ab

    bluewin.ch-vor 2 Stunden
    Grund für den Eklat in der Sendung: Stefan Zweifel diskutierte mit seiner Kollegin Elke Heidenreich (r.) - sie hatte offenbar ein Zitat falsch ...

 

KOMMENTAR: Es ist  nachvollziehbar, dass es Zweifel ärgert, wenn  Elke Heidenreich nach wie vor für ihr Fehlverhalten vom SRF geschützt wird. Gestern nervte sie die Zuschauer mit einer unerträglichen Selbstüberschätzung. Sie dominierte mit ständigem Unterbrechen und durfte in der Runde immer wieder das Wort an sich reissen. Dass sich Stefan Zweifel  ärgert,  wie sich der Literaturclub über die Heidegger Affaire lustig machen konnte, ist verständlich. Denn es ist eindeutig erwiesen, dass Heidenreich damals Heidegger falsch zitiert hatte.  SRF und Heidenreich verpassten die Chance, sich zu entschuldigen. 
NACHTRAG TAGI:
Gastmoderator Rainer Moritz fand zwar viele hübsche Worte für die Romane, die besprochen wurden, aber kein einziges Wort für seinen Vorgänger. Korrekt ist das nicht, zumal Zweifel den Job mehr als zwei Jahre mit Engagement und Verve gemacht hat. Sowohl die Leiter der Sendung als auch die Teilnehmer der Runde schwiegen vielsagend – ein weiterer Fehler in dieser monatelangen Pannenserie, für welche niemand die Verantwortung übernehmen will.
Rainer Moritz, der das falsche Heidegger-Zitat von Elke Heidenreich aus der April-Sendung schnell vom Tisch haben wollte, meinte bloss, dass der Fall nicht zerredet werden sollte: «Die Literatur steht im Zentrum.» Und mit einer ironischen Spitze gegen Heidenreich fügte er lakonisch hinzu: «Alle Zitate wurden dem Moderator vorgelegt.» Das war es denn auch schon; man wollte sich über Belletristik unterhalten und nicht Vergangenes philologisch korrekt aufarbeiten, wie dies Zweifel gefordert hatte.
Heidegger-Experte Rüdiger Safranski sagte gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet, dass es ungeheuerlich sei, wenn der Antisemitismus und die Eliminierung der Juden aus Deutschland gleichgesetzt würden. Nur weil einem jemand unsympathisch sei, dürfe man ihm nicht alles Böse der Welt anlasten. «Wir wollten nicht in ein laufendes Verfahren eingreifen», sagte Kulturchefin Nathalie Wappler nach der Sendung auf die Frage, wieso es keine Verabschiedung von Zweifel gab. Sie spielte damit auf die juristischen Nebengeräusche an, die der Fall nach sich gezogen hat. «Ich bedauere es sehr, dass Zweifel nicht mehr moderiert.»

Die Sendung selbst war routiniert, aber auch etwas langweilig. Es gab keine richtig guten Diskussionen.  Elke Heidenreich, die es nicht lassen konnte, machte sich lustig über Zweifels Zweifel, als sie an einer Stelle überexplizit sagte: «Ich zitiere nun wörtlich!» Als sie damit fertig war, sagte sie: «Zitat Ende. Das waren jetzt meine Worte.» Wenn man sich schon weigert, einen Zitierfehler aufzuklären, haben solche deplatzierten und überheblichen Bemerkungen zu unterbleiben – das müsste die Sendungsleitung der ach so witzigen, besserwisserischen Kritikerin klar zu verstehen geben. Allerdings hat man den Eindruck, dass niemand vom Schweizer Fernsehen Tacheles redet mit Heidenreich. So amüsiert man sich billig auf Kosten der anderen.

Im Herbst steht ein Neustart an. Es muss anders werden.
TAGI:

TV-Kritik Das SRF versäumte es gestern, «Literaturclub»-Moderator Stefan Zweifel nach seiner überraschenden Absetzung anständig zu verabschieden. Stattdessen gabs Überheblichkeit.

 KOMMENTAR: Auf das Mitwirken von Elke Heidenreich müsste nun SRF künftig umgehend verzichten. Sie wird zur Hypothek. 

Fussball und Psychologie

Fans flippen aus - die Gründe?

Fanatische Unparteiische: Diese Zuschauer beim Match zwischen den USA und...
DPA


Was ist mit den Alltags - Menschen los, 
wenn sie sich an den 
Weltmeisterschaftsspielen plötzlich 
in grölende Fans verwandeln?

Entweder hat Papst Franziskus recht, 
der die Weltmeisterschaft gelobt hatte:
"Wenn wir die Lehrern, die der Sport 

uns gibt, annehmen, dann 
sind wir alle Sieger" 
und fügte noch bei: Loyalität, 
Durchhaltevermögen, 
Freundschaft und Solidarität seien 
Werte, die durch das Fussballspiel 
gefördert werden. 
Franziskus ging sogar recht weit, 
indem er sagte: 
"Der Sport ist die Schule des Friedens."

Vielleicht treffen aber eher jene 

Evolutionsbiologen 
den Nagel auf den Kopf, 
wenn sie sagen: 
"Fussball ist Krieg und Leid!"
Denn der Fussballsport ist ein einziges 
Hauen und Treten. Mannsbilder i
m hormonellen 
Ausnahmezustand haben 
nur ein Ziel: 
Den Gegner mit einem 
rasenden Geschoss 
mitten ins Allerheiligste zu 
treffen. 
Und die Meute schaut 
ihnen dabei zu.

Auch Psychologen und Soziologen 

gingen der Frage nach, 
weshalb die Menschen 
wie gestochen hinter dem 
Runden hinterherlaufen. 
Weshalb die Verzückung 
das das Runde das Eckige trifft?
Tatsächlich können wir feststellen:

- Millionen können in Ekstase 

verfallen
- Der Fussballplatz ist wie der 

Bolzplatz bei den alten Stammesfeden
- Jagd und Krieg wird im Zweikampf 
perfektioniert
- Weil niemand weiss, wie der 

Kampf verläuft, 
zieht es die Leute ins Stadion 
(Neugier-These)
- Philosoph Peter Sloterdijk 

sieht das Fussballspiel 
als "antropologische Versuchsanordnung". 
Da wird das älteste Erfolgsgefühl der 
Menschheit reinszeniert: mit einem 
ballistischen Objekt ein Jagdgut 
zu treffen, 
das mit allen mitteln versucht sich 
zu schützen.
- Die enthemmten Situationen 

laufen irrational ab
- Kriegsbemalte Familienväter fluchen 
wie Halbstarke
- Es erfolgt eine Triebsabfuhr 

im geschützten Raum
- Das Fan-Dasein (lateinisch fanaticus 

"Raserei") 
versetzt den Fan in einen 
schwärmerischen Zustand, 
der sich mit dem eigenen Team 
identifiziert.
Sie sagen: WIR haben gewonnen!
- Die Identifikation kann zu 

Gewaltausbrüchen gegen die Gegner 
ausarten
- Der Fan benutzt den Anlass als Ventil, 
für gestaute Aggression
- Der Sport veranschaulicht, 

dass die Kampftechniken, 
dass Stärke, Geschwindigkeit, 
Wendigkeit und Kooperation 
zum Erfolg führen kann und 
trainiert werden muss
- Fans profitieren vom 

Gladiatorenwettstreit. 
Es lohnt sich herauszufinden, 
mit wem es sich lohnt 
zu kooperieren.
- Ist somit Fussball vor allem 

ein Werkzeug, 
um Demokratie und
 Frieden zu fördern?
George Orwell schrieb jedenfalls:
"Ernsthafter Sport hat nichts mit 
Fair Play zu tun. Er ist 
verbunden mit Hass, 
Eifersucht, Prahlsucht und 
sadistischem Vergnügen 
am Betrachten von Gewalt. 
Sport ist Krieg abzüglich 
des echten Schiessens." 

 Jetzt hoffen die Fans auf die grosse Überraschung.

Nach der 1. Augustrede ist wieder vor der 1. Augustrede

2013 lautete die Analyse:
Quelle Zürcher Oberländer

Ueli Maurer sollte «mehr überlegen, bevor er spricht»

Die Reden der Bundesräte könnten unterschiedlicher nicht sein. Kommunikationsexperte Marcus Knill hat die Ansprachen untersucht.
Ueli Mauer (hier am 1. August in Uster) spricht besonders volksnah, so das Urteil des Kommunikationsexperten. (Bild: Nicolas Zonvi)
Ueli Mauer (hier am 1. August in Uster) spricht besonders volksnah, so das Urteil des Kommunikationsexperten. (Bild: Nicolas Zonvi)

Bildstrecke

Die Bundesfeiern 2012 mit Ueli Maurer im Oberland
Die Bundesfeiern 2012 mit Ueli Maurer im Oberland
31. Juli/1. August 2012: Mit Bundesrat Ueli Maurer sprach der prominenteste Redner des Oberlandes an den Bundesfeiern 2012 in Hinwil und Uster.

Die Pendlerzeitung «20 Minuten» hat die 1.-August-Reden sowie einige ältere Ansprachen mit der Internetsoftware «Blabla-Meter» analysiert. Das Resultat: Simonetta Sommaruga spricht am geschliffensten, Doris Leuthard rhetorisch am schlechtesten.
Zusätzlich zum Inhalt der Reden hat Kommunikationsexperte Marcus Knill deren Stil untersucht. Der Hinwiler Bundesrat Ueli Maurer kommt dabei verhältnismässig gut weg: «Er redet so wie der Mann von der Strasse. Deshalb hört man ihm gern zu», so Knill in der Donnerstagsausgabe von «20 Minuten». Trotzdem müsse Maurer aufpassen: «Er sollte mehr überlegen, bevor er spricht.»
Johann Schneider-Ammann wirkt gemäss Knill «oft unbeholfen und spröd». Er müsse lernen, ganz simpel zu reden.
Didier Burkhalter hielt seine Rede auf Englisch im Olympischen House of Switzerland in London. Knills Urteil: «Er ist kein Showman. Leider fehlen ihm deshalb auch die Emotionen, um die Zuhörer zu fesseln.»
Alain Berset wirkt laut Knill «glaubwürdig» und überzeugt dank seiner offenen Art. Inhaltlich könne er jedoch noch zulegen.
Bei den Frauen punktete Simonetta Sommaruga mit der neben Ueli Maurers besten rhetorischen Rede. Der Kommunikationsexperte attestiert ihr, «ihre Kernbotschaften thetorisch rüberzubringen». Allerdings müsse sie aufpassen, dass ihre Ansagen in der Asyldebatte nicht zu leeren Worten verkommen.
Eveline Widmer-Schlumpf fehlt es an Empathie, ist Knill überzeugt: «Sie sollte so reden wie am Esstisch.» Jedoch habe sie seit ihrer Wahl schon massive Fortschritte gemacht und spreche bereits viel weniger künstlich.
Doris Leuthard hätte «laviert», so Knill, ihre Rede von allgemeinen Aussagen gestrotzt. Er glaube nicht, dass die Zuhörer am Ende noch wissen, was sie sagen wollte. Und trotzdem: «Sie ist eine Strahlefrau und redet frei. Das zieht.»

UND 2014?

Dienstag, 24. Juni 2014

Blicks Moderatoren Rating

Das grosse Moderatoren-Rating des Schweizer Fernsehen

Keiner liest die News so kompetent wie er



 

Das grosse Moderatoren-Rating des Schweizer Fernsehens. Die Tops & Flops bei Tagesschau, 10vor10 oder Schweiz aktuell.
1. Franz Fischlin ist der Beste



So wurde bewertet

Zürich – Wie gut sind die Moderatorinnen und Moderatoren des Schweizer Fernsehens? BLICK unterzog die TV-Stars einem grossen zweiteiligen Check. Bewertet wurden die Aushängeschilder der Sparten Information, Sport, Unterhaltung und ­Kultur zunächst durch eine sechsköpfige Fachjury (Bilder rechts), die Noten von 1 (schlecht) bis 5 (sehr gut) für Bildschirmpräsenz, fachliche Kompetenz und sprachlichen Ausdruck vergab. Zudem führte das Institut für Markt- und Sozialforschung Link im Auftrag von BLICK vom 6. bis 16. Juni 2014 eine repräsentative Online-Umfrage bei 794 Deutschschweizerinnen und Deutschschweizern durch, die den Bekanntheitsgrad und die Sympathiewerte der Moderatoren erfasste. Befragt wurden Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren. Für die Gesamtbewertung wurden die Noten der Fachjury stärker ­gewichtet als die Voten aus dem TV-Publikum.



Er ist ein Glücksfall für das Schweizer Fernsehen: Wenn Franz Fischlin (51) um halb acht bei uns in die Stube tritt, kann sich eine ganze Nation beruhigt zurücklehnen. Selbst schlimmste Nachrichten überbringt er uns wohldosiert, mit einem Hauch von Mitgefühl. Punktgenau und klar ordnet er das Weltgeschehen ein. Fischlin spricht so, wie es anständige Schweizer Schwiegersöhne tun – klar, wohltemperiert. Er ist das, was die Angelsachsen einen Anchor nennen. Er vermittelt Halt, Sicherheit und Vertrauen. Kurz: Keiner ist so kompetent wie er.
Im grossen BLICK-Test, bei dem Moderatoren des Schweizer Fernsehens mit häufiger Bildschirmpräsenz bewertet wurden, ist Franz Fischlin in der Gesamtnote klarer Spitzenreiter. Ihm folgt Thomas Bucheli (53) – der Froschkönig unter den Wetterfröschen. Volksnah, sehr schweizerisch und souverän wirkt er am Bildschirm, da verzeiht ihm jeder auch sein hölzernes Hochdeutsch. Auch Mona Vetsch (wurde gestern 39) mit ihren schönen blauen Augen ist eine zum Gernhaben. Und landet auf Platz drei. Dabei ist die abtretende «Club»-Talkerin weit weniger am Bildschirm zu sehen als ihre Newskollegen. Sie ist vor allem als quirlige, neugierige Globetrotterin in ­Erinnerung, die eindringlich, aber nie aufdringlich nachfragt.
«Echt und ehrlich zu sein», das macht laut RTL-News-Star Peter Kloeppel (55) einen guten Moderator aus. «Und nicht versuchen, die eigene Person in den Vordergrund zu stellen.»
Vielleicht hat es ja einen Grund, warum es «10 vor 10»-Mann Stephan Klapproth (55) nur knapp unter die ersten zehn schafft. Bei ihm ist sich die Jury uneins: Die einen mögen seinen Esprit, für andere sind seine Kalauer purer Sauglattismus, mit dem er ­einem zu verstehen gibt, wie gescheit er ist. Auch «Tagesschau»-Sprecher Florian Inhauser (45) neigt zu üppigen Formulierungen. Oft haben seine in exaltiertem Deutsch vorgetragenen Moderationen etwas gekünstelt Dramatisches, das er dadurch unterstreicht, indem er die ­Augen zusammenkneift.
Es gibt durchaus auch Über­raschungen im Ranking: Die ­ruhige Cornelia Boesch (39) schafft es auf Platz sechs, gleich hinter Susanne Wille (40), die bei der «Rundschau» deutlich weniger zu sehen ist als früher als News-Frau. Aus der Sozialwissenschaft ist bekannt, dass Sympathiewerte von TV-Gesichtern mit jeder Bildschirmpräsenz steigen. Im Jargon heisst das «Near Exposure Effect». Wille schneidet trotzdem gut ab. Es liegt wohl wie bei Mona Vetsch an ihren glaubwürdigen Reisereportagen (wie etwa über den Transsibirien-Express, die ­Donau oder auch Brasilien), die der Jury und dem Publikum im Gedächtnis haften geblieben sind.
Ratlos macht die eher schlechte Platzierung von «10 vor 10»-Moderatorin Daniela Lager (50, Rang 19), die eigentlich über einen hohen Wieder­erkennungswert verfügt. Sie wirkt für viele Zuschauer offenbar zu gleichförmig und etwas blass.
Auf dem zweitletzten Rang der Wertung rangiert Karin Frei (45). Die «Club»-Chefin palavert sich immer noch strukturlos und gequält durch die Sendung. Schlusslicht ist die abtretende «Schweiz aktuell»-Moderatorin Catherine Thommen (34). Das ehemalige «Tele Basel»-Schätzchen hat sich kaum entwickelt. Nachsitzen muss Thommen deswegen allerdings nicht. Sie hat die Notbremse selber gezogen und wandert nach Argentinien aus.
Noch ein Wort zu Roger Schawinski: Der engagierte Talker liegt nur im Mittelfeld. Ein Teil der Jury mag seine Hartnäckigkeit, die andere weniger. Bei der Sympathienote des Publikums landet er hinter Sandro Brotz (44, «Rundschau») sogar auf dem letzten Platz. Doch Schawinski wird abwinken: Er will nicht umarmt, sondern lieber ein wenig gefürchtet werden.


KOMMENTAR:
Das positive Ergebnis von Franz Fischlin kommt nicht von ungefähr. Als ich schon vor 10 Jahren mit Franz Fischlin zusammen in einem Masterlehrgang an der Universität Klagenfurt das Modul "Medienrhetorik" bestreiten durfte, hat sich beim ehemalige Nachrichtensprecher DRS 1 schon damals gezeigt, dass es ein Profi Medienmann nicht nötig hat, sich aufzuspielen. Franz Fischlin war stets hervorragend vorbereitet, hatte auch didaktisches Geschick und konnte Sachverhalte rasch auf den Punkt bringen.

LINKS:


  1. [PDF]

    Konzis heisst konzentriert und präzise antworten - Rhetorik.ch

    www.rhetorik.ch/Aktuell/14/06_05/06_14.pdf
    06.06.2014 - Konzis heisst konzentriert und präzise antworten. Lernen von Profis. Franz Fischlin, der «Tagesschau»-Moderator des SRF zeigt bei folgenden ...

    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    Personen Mühe mit dem “Finden der Ba- lance” zwischen Privatheit und Öffentlich- keit. BALANCEAKT GELUNGEN. Franz Fischlin, Tagesschau- Redaktor und.
    www.rhetorik.ch/Aktuell/balance/07_2004.pdf
    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    6. Juni 2014 ... Franz Fischlin, der «Tagesschau»-Moderator des SRF zeigt bei folgenden Antworten, mit welcher Technik eine Aussage kurz und dennoch mit ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/14/06_05/06_14.pdf
    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    25. Aug. 2009 ... Franz Fischlin – selbst Journalist und Fernsehmo derator – als er sich im TVStar Regula Elseners. Fragen stellen musste. Fischlin wirkte ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/09/08_25/08_09.pdf
    Sie möchte doch eine Homestory, die "Einschaltquoten" verspricht. Die konsequente Einstellung von Franz Fischlin scheint nun doch etwas provoziert zu haben.
    www.rhetorik.ch/Aktuell/balance/persoenlich.html
    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    29. Okt. 2008 ... mit Franz Fischlin genauer zu betrachten. Die. Analyse ist besonders aufschlussreich, weil die. Antworten Schmids auf die kritischen Fragen.
    www.rhetorik.ch/Aktuell/08/10_29/10_08.pdf
    20. Febr. 2007 ... Wenn jedoch Zitate nicht stimmen, wird es problematisch. So wurde beispielsweise der Tagesschaumoderator Franz Fischlin falsch zitiert ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/07/02_20/index.html
    28. Okt. 2005 ... Franz Fischlin, Bei "10 vor 10" von SF DRS und bei der Tageschau wird nun stehend moderiert. Den Entscheid der Fernsehdirektion, stehend ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/05/10_28.html
    19. Nov. 2006 ... Bronze: Franz Fischlin ... Das Spitzentrio Müller, Wille, Fischlin zeichnet sich durch kompetentes Moderieren und natürliches Auftreten aus.
    www.rhetorik.ch/Aktuell/06/11_19.html

Absurde Forderung



Geheimnistuerei fördert Spekulationen



Christine Maier, Chefredaktorin Sonntagsblick, ärgert sich berechtigterweise im Editorial vom 22. Juni 2014 über  die Art und Weise des Anwaltes von Michael Schumacher, wie sich die Medien künftig zu verhalten haben. Er droht mit rechtlichen Schritten, falls über den Gesundheitszustand oder die Therapie und die Rehabilitation von Schumi oeffentlich spekuliert würde.

Diese Drohung ist tatsächlich absurd. Das würde nämlich heissen, es dürfte nichts mehr über den Patienten Schumacher geschrieben werden.

Dieses Verhalten ist symptomatisch bei vielen Profis, die jahrelang eine erstaunliche Nähe zu der Regenbogenpresse gepflegt hatten und von dieser Nähe profitieren konnten.

Wenn dann von diesen Profiteuren in heiklen Situationen Informationen gestoppt werden, ist dann dies Gemeiniskrämerei kontraproduktiv.

Musterbeispiele gibt es viele: Wulff, Borer und Co. waren schlecht beraten, als sie versuchten, sich in einer Krisensituation abzuschotten.

Wer Informationen verweigert, weckt Interesse an Hintergrundgeschichten. Die Journalisten vermuten, es werde versucht, etwas unter den Teppich zu kehren.

Geheimniskrämerei fördert  erst recht Spekulationen.






Das Informationsmanagement beim Kommapatient Dani Albrecht am Universitätsspital und die konstante offene Informationspraxis beim verunfallten Samuel Koch veranschaulichen, dass sich ein konstantes, proaktives Informieren bestens funktioniert. Es gab weder Paparazzis noch Gerüchte oder Spekulationen.



Nachtrag: Ich warte auf den ersten Fall einer Spekulation beim Weiterverlauf der Genesung von Michael Schumacher.  Der Anwalt wird seine Drohung nicht durchsetzen können.

NACHTRAG: EINE FOLGE DER GEHEIMNISKRAEMEREI:

Zum Verkauf angeboten 

Diebe stehlen Schumis Krankenakte

Quelle BLICK: Unbekannte haben Michael Schumachers Krankenakte gestohlen und zum Kauf angeboten. Die Managerin des Superstars ist entsetzt. Die Polizei ermittelt.

Während des Transports bei Bewusstsein: Michael Schumacher. play Während des Transports bei Bewusstsein: Michael Schumacher.
(Keystone)
Der Diebstahl von Schumis Krankenakte wird nur wenige Tage nach seiner Verlegung in die Reha-Klinik von Lausanne bekannt. Die Diebe verfolgen das Ziel, die Akte an die Medien zu verkaufen. «Seit einigen Tagen werden einigen Medienvertretern gestohlene Dokumente zum Kauf angeboten, von denen der Anbieter behauptet, es handele sich um die Krankenakte von Michael Schumacher», schreibt das Management des Superstars in einer Medienmitteilung.
«Wir können nicht beurteilen, ob die Unterlagen echt sind», teilt Managerin Sabine Kehm mit. Fakt sei jedoch, dass die Akten gestohlen wurden. Die Polizei sei bereits eingeschaltet worden.
Wie bild.de schreibt, verlangen die Verkäufer der Akte als Mindestpreis 60'000 Schweizer Franken.
«Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Ankauf solcher Unterlagen/Daten sowie deren Veröffentlichungen verboten sind», schreibt Kehm in ihrer Mitteilung an die Medien und kündigt in jedem Einzelfall Strafanzeige an, falls gegen die Wahrung der Intimsphäre verstossen werde.
Bisher ist völling unklar, wie die Diebe an die Akten gelangen konnten. 

WEITERER NACHTRAG:
Aus meiner Erfahrung bekommen Mauern des Schweigens (im umgang mit Medien) plötzlich Risse. Meine Prognose: Der sich abzeichnende Riss wird noch grösser! Die Infroamtionsverweigerung wird sich rächen.

So nennt sich Dieb von Schumis SpitalaktePolizei jagt den «Schattenkrieger»

BLICK online: Der Krimi um die gestohlene Krankenakte von Michael Schumacher geht in die nächste Runde. Zum ersten Mal hat die Polizei eine mögliche Spur: Sie suchen nach der Person hinter dem Internet-Pseudonym «Kagemusha».

Michael Schumacher lag seit seinem Skiunfall Ende 2013 im Koma. play Michael Schumacher
wird völlig abgeschottet

«Kagemusha» nennt sich die Person, die Michael Schumachers (45) Krankenakte geklaut hat. Per E-Mail bietet er den elf- bis zwölfseitigen Arztbrief für horrende Summen Medienschaffenden zum Kauf an.
«Kagemusha» ist japanisch und heisst zu deutsch «Schattenkrieger». «Kagemusha - Der Schatten des Kriegers» ist dann auch ein japanischer Historienfilm aus den 80er-Jahren. Für den westlichen Markt wurde er von Star-Wars- und Indiana-Jones-Ikone George Lucas produziert.

Eine Entschuldigung wäre am Platz

Unbegreiflich: Eine Entschuldigung vom Schweizer Fernsehen fehlt immer noch

Literaturclub»: Stefan Zweifel wird im Internet diskreditiert

Der ehemalige Moderator des «Literaturclubs» verlangt vom Schweizer Fernsehen eine Entschuldigung für dessen Rolle in der Affäre um ein Heidegger-Zitat. Zweifel stört sich auch an seinem Wikipedia-Eintrag.

Abgesetzt: Stefan Zweifel, hier in Zürich. <nobr>(18. Juni 2012)</nobr>
Abgesetzt: Stefan Zweifel, hier in Zürich. (18. Juni 2012) 
 Bild: Gaetan Bally/Keystone














Um Bücher wird es am kommenden Dienstag im «Literaturclub» auch gehen. Weit mehr dürfte die Zuschauer aber etwas anderes interessieren: Wird das Schweizer Fernsehen (SRF) in der Sendung auf die Absetzung des bisherigen Moderators Stefan Zweifel eingehen? Zweifel möchte, dass sich die Verantwortlichen endlich zu dem «ungeheuerlichen Fall» äussern, dass die Kritikerin Elke Heidenreich im «Literaturclub» vom April dem Philosophen Martin Heidegger ein erfundenes, antisemitisches Zitat unterstellt habe.
Die Kontroverse um das Zitat führte letztlich zur Absetzung Zweifels. «Ich wünsche mir, dass sich das Schweizer Fernsehen in der Sendung vom Dienstag dafür entschuldigt, dass man die Richtigkeit des Heidegger-Zitats nicht auf eine professionelle Art und Weise abgeklärt und anschliessend Stellung bezogen hat», sagt Zweifel in der «SonntagsZeitung». Die Verantwortlichen werden erst morgen, kurz vor Aufzeichnung des «Literaturclubs», entscheiden, wie sie auf die Kontroverse eingehen.
«Klassische Paraphrase»
Klar ist: Eine Entschuldigung in Sachen Heidegger wird es nicht geben, wie SRF-Sprecherin Andrea Wenger sagt. Auch Heidenreich sieht bis heute keinen Grund dafür: «Jedem, der je Heidegger gelesen hat, muss doch klar sein, dass das kein Zitat war, sondern eine klassische Paraphrase, wie sie im Gespräch häufig vorkommt.» Sie habe die antisemitischen Äusserungen Heideggers mit ihren Worten gewertet. «Was gäbe es da zu entschuldigen?»
Der Konflikt schwelt weiter: Letzte Woche kritisierte der Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz SRF für seinen Umgang «mit offensichtlichem Fehlverhalten». Auch in den anonymen Tiefen des Internets wird weiter gestritten und diffamiert: «Der Wikipedia-Eintrag über mich wurde nach meinem Rücktritt tendenziös umgeschrieben», sagt Zweifel. «Die verwendeten Quellen sind sehr einseitig.»
Wikipedia-Einträge und Onlinekommentare
Tatsächlich wurden die Wikipedia-Einträge zu Zweifel und Heidenreich seit Mitte Mai mehrfach geändert – in beiden Fällen mit dem besseren Ende für Heidenreich und das Schweizer Fernsehen. In der Onlineausgabe der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) erschienen Ende Mai zwei Kommentare unter dem Namen von Heidenreichs Lebenspartner Marc-Aurel Floros, in denen Zweifel scharf angegriffen wird. Da habe jemand seinen Namen missbraucht, sagt Floros auf Anfrage der «SonntagsZeitung». Er habe mit dieser Sache überhaupt nichts zu tun.
Die FAZ hat die Kommentare auf Floros Ersuchen letzte Woche gelöscht. Derweil erklärt Elke Heidenreich, sie «bedaure sehr», dass Zweifel nicht als Kritiker im Team bleibe. Sie selbst mache «natürlich» weiter. «Aber ganz gewiss nicht als Moderatorin.» Beim Schweizer Fernsehen gibt man sich ungerührt: «SRF hat keinen Fehler gemacht», sagt Sprecherin Wenger. (rub)
(Ers
KOMMENTAR: SRF könnte mit wenig Worten die Angelegenheit abschliessen. Der Umgang mit Fehlverhalten wäre lernbar.