Sonntag, 4. Mai 2014

Umgang mit Auseinandersetzungen

Schwierige Kommunikationssituationen souverän meistern - aber wie?

ZU DEN BEVORSTEHENDEN SEMINAREN:


Wie können Sie Konflikte erkennen und schwierige Kommunikationssituationen konstruktiv lösen?
Wir vermitteln Ihnen die Werkzeuge, um unter Druck,  bei Ueberraschungen oder Auseinandersetzungen bei einem Dissens  den Kopf nicht zu verlieren, sondern lösungsorientiert zu kommunizieren.



Auseinandersetzungen sind normal- Wir müssen jedoch praxis- prozessorientiert lernen, die alltäglichen schwierigen Situationen zu meistern. Es ist durchaus möglich: 


Cool zu bleiben, wenn es heiss zu und hergeht.

Sie lernen bei uns, die Konflikte zu erkennen, zu erforschen und zu analysieren.
Sie erhalten die notwendigen Bausteine, damit Sie sich bei Angriffen oder Ueberraschungen nicht blockieren und dem Teufelskreis der Sprachlosigkeit entkommen.
Sie lernen - wie Sie trotz Druck - entspannt und ruhig Haltung bewahren können. 
Sie werden unfaire Strategien erkennen, durchschauen und zielorientiert begegnen können.
Sie erweitern Ihren Reaktionsschatz.
Sie können das Gesprächsklima künftig positiver beeinflussen und Unangenehmes (Kritik) so mitteilen, dass es angenommen wird.
Ferner werden Sie - dank des professionellen Videofeedbacks - erkennen, wie Sie auf das Gegenüber wirken. 
Sie werden sich auch Stärken bewusst, die Ihnen nicht bekannt waren und entdecken Ihren blinden Fleck meist selbst.
Dank langjähriger Erfahren werden Sie auch jenes individuelle Werkzeug mitbekommen, das sie nutzen können, um sich auf der nächsten Lernetappe im Alltag selbst zu coachen.

K+K offeriert Ihnen gerne ein massgeschneidertes individuelles Modul.
NACHTRAG AUS "real 68er blog":

Beispiel 1

Was gedacht wird: “Jemand müsste den Müll runter bringen.”
Was ich verstehe: —
Wie ich reagiere: —

Beispiel 2

Was gesagt wird: “Jemand müsste den Müll runter bringen.”
Was ich verstehe: “Jemand müsste den Müll runter bringen.”
Wie ich reagiere: Ich bestätige/bestreite, dass jemand den Müll runter bringen müsste — mündlich oder durch Kopfnicken oder Kopfschütteln.

Beispiel 3

Was gesagt wird: “Bring bitte den Müll runter.”
Was ich verstehe: “Bring bitte den Müll runter.”
Wie ich reagiere: Ich bringe den Müll runter.
Lernen wir das Praktizieren der direkten, gesprochenen Kommunikation. Die meisten kennen leider vor allem die fragwrüdige Kunst der Andeutung.

Samstag, 3. Mai 2014

Sehnsucht nach dem Frühling

Die Bäume bekommen sattes GRUEN

Morgen rechnen wir endlich wieder mit Sonne

Zur Einstimmung deshalb das bekannte Volkslied:

KOMM LIEBER MAI UND MACHE




Komm, lieber Mai, und mache
die Bäume wieder grün
und lass mir an dem Bache
die kleinen Veilchen blühn!

Wie möchte ich doch so gerne
ein Veilchen wieder sehn,
ach, lieber Mai, wie gerne
einmal spazieren gehn!


Musik: Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Text: Christian Adolph Overbeck (1755-1821)




Zwar Wintertage haben
wohl auch der Freuden viel:
man kann im Schnee eins traben
und treibt manch Abendspiel,
baut Häuserchen von Karten,
spielt Blindekuh und Pfand,
auch gibt's wohl Schlittenfahrten
aufs liebe freie Land


Doch wenn die Vögel singen
und wir dann froh und flink
auf grünem Rasen springen,
das ist ein ander Ding!
Jetzt muss mein Steckenpferdchen
dort in dem Winkel stehen,
denn draussen in dem Gärtchen
kann man vor Schmutz nicht gehn.


Komm, lieber Mai und mache die Bäume wieder ... - YouTube

www.youtube.com/watch?v=lqzjL-dghkQ
04.05.2012 - Hochgeladen von Schlierf
Komm, lieber Mai und mache ... Passend zur Jahreszeit habe das alte Volkslied hier mal in einer ...

Zum heutigen Tag der PRESSEFREIHEIT

In vielen Ländern ist es heute immer noch sehr schlimm bestellt mit der Pressefreiheit.

Aus watch magazin:

 

1994 hat die UNO-Generalversammlung den 03. Mai zum internationalen Tag der Pressefreiheit ausgerufen. Warum das so wichtig ist? Weil Journalisten in manchen Teilen der Welt immer noch für die Ausübung ihres Berufes verhaftet oder gar getötet werden – auch in Europa!

 Christine Maier lässt sich für die Informationsfreiheit den Mund verbinden. Gut gemacht!

KOMMENTAR: So wir wir das Recht haben LESEN und SCHREIBEN zu lernen, haben wir auch das Recht zu INFORMIEREN und IFORMATIONEN ZU EMPFANGEN.

Wäsche nicht in der Oeffentlichkeit waschen!

Es lohnt sich immer, Probleme  zuerst
unter vier Augen 
- direkt  und mündlich zu bereinigen!
 
statt:

Fotoband "American Odyssey": Kunterbunte Staaten von Amerika

Freitag, 2. Mai 2014

Sexting - Zum fahrlässigen Umgang Jugendlicher mit publizierten intimen Bildern

Obwohl Jugendliche wissen, dass Sexting  verboten ist, gehen sie dennoch immer leichtfertiger mit  Nacktaufnahmen via Smartphone um.

Die erstaunlich hohe Zunahme an Publikationen macht uns bewusst, dass Sexting eine Modeerscheinung geworden ist.

Ich zitiere 20 Min:

Harte Strafen scheinen nicht von Sexting 

abzuhalten

Die Verbreitung von Nacktbildern via Smartphone macht der Schweiz zu schaffen.

storybildLaut Expertin Chantal Billaud von der Schweizerischen Kriminalprävention kann Sexting nur mit Prävention und Sensibilisierung bekämpft werden. (Bild: Pro Juventute)

Mit Smartphones Sex-Bilder zu verschicken, scheint für Schweizer Jugendliche schon fast eine Selbstverständlichkeit zu sein. Das zeigen auch die Zahlen: Im Kanton Bern hat es im vergangenen Jahr 54 Verurteilungen wegen Sexting gegeben, in Zürich waren es 60 Anzeigen. Im Kanton Aargau hat sich die Zahl seit 2012 verdoppelt.

KOMMENTAR:
Während meiner Lehrerfortbildungsseminare habe ich erfahren, dass es vor allem schüchterne Kinder  oder vertrauensselige Jugendliche sind, die solche Bilder unbedacht ins Netz stellen. Sie sind sich meist gar zu wenig bewusst, was ihre Naivität  für Folgen  haben kann. Publiziert ist publiziert und bleibt in der Regel publiziert. Die Schüler  haben noch nicht erfahren, dass solche Aufnahmen sehr schnell in falsche Hände geraten können.
Ich teile die Ansicht von Chantal Billaud, dass Verweise oder Bussen die Jugendlichen kaum von ihrem unbedachten Tun  abschrecken.
Wie beim Konsum von echten Brutalo - Videos müssten den Schülern schon recht früh ihr Bewusstsein für die Folgen ihres Tuns geweckt werden.
Als Medienpädagoge konnte ich früher recht viel erreichen, indem ich den Pubertierenden gezeigt habe, wie sie durch das regelmässige Betrachten echter Tötungen abgestumpft werden.
Hitler liess KZ Betreuer mit solchen Bildern bewusst abstumpfen.
Schüler verzichteten dann freiwillig auf das Betrachten solcher Videos. Sie wollten keine emotionalen Dumpflinge werden. Das Bewusstmachen der Folgen - auch beim  Sexting - bringt aus meiner Sicht ebenfalls mehr, als zusätzliche Strafen.  Alle Bezugspersonen der Jugendlichen müssten deshalb den Anvertrauten die Folgen ihrer fahrlässigen Publikation bewusst machen. Nur so erkennen sie, dass Sexting nichts mit Mutprobe zu tun haben kann. 
Was noch angefügt werden muss: Es ist weniger gravierend, wenn bei den Aufnahmen die Person nicht erkannt werden kann. Es ist auch erstaunlich, wie naiv viele Eltern sind und nicht wissen, was für Bilder und Filme im Pausenhof ausgetauscht werden.
Nachtrag 20 Min:
 

Donnerstag, 1. Mai 2014

KRITIK an Kaviar LINKEN

Nicht nur Maurer steht im Fokus der Kritik in den Medien
BLICK titelt:

"Populistische Attacke»

 Empörung wegen Calmy-Reys 3-Mio-Wohnung

Die ehemalige Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat sich in Genf eine Eigentumswohnung für 3 Millionen Franken gekauft. Typisch «Kaviar-Linke», schimpfen ihre Gegner.

Nun steht auch die ehemalige, eigenwillige linke Bundesrätin im Fokus der Kritik.
Ob auch die Geschichte - so wie der fragwürdige Witz Maurers - auch bei Calmy zu einem Medienhype führen wird? Ueber den Dominoeffekt  der Kritik eines Beitrages hatte ich mich ausführlich ausgelassen. Nicht immer kommt es zu einem Tsuami in der Presselandschaft. Im Unterschied zu Maurer: Die Attacke gegen Calmy Rey wird als populistisch bezeichnet. Die Attacke gegen Mauer wurde nicht als inszenierte Medienaktion gekennzeichnet, obschon bei Maurers aufgewämten fragwürdigen Witz vieles für eine gezielte  Medien-Kampagene gesprochen hatte.
Ich zitiere Blick:
play Calmy-Rey: Als EU-Mitglied hätte die Schweiz mehr Einfluss (Archiv) (Keystone)
Ch. RieuCh. Rieu
Ch. Rieu, Genf
Adresse ist nur annähernd genau
An dieser Strasse soll die ehemalige Bundesrätin eine Wohnung gekauft haben.

«Kaviar-Schweiz!»

Bertinat schiesst noch schärfer: «Ein Sozialdemokrat ohne Villa ist wie ein Essen ohne Wein, wie eine Sonne ohne Strahlen.» Damit zettelte er auf seiner Facebook-Seite eine heftige Diskussion an, wie «Le Matin» berichtet. Jemand beklagt sich über die «Kaviar-Linken». Andere finden, dass es eine Schande ist, wenn sich ein Sozialdemokrat eine Wohnung kauft.
Doch auch Verteidiger Calmy-Reys melden sich zu Wort. So etwa Christian Bavarel. Er sei geschockt über die populistische Attacke auf die ehemalige Bundesrätin. «Die Gehälter der Räte werden ja offengelegt. Man weiss was sie verdienen. Das Geld ist ehrlich verdient worden und Calmy-Rey kann damit machen, was sie will.» (kmm)
KOMMENTAR: Immer dann, wenn eine Person der Oeffentlichkeit Wein trinkt und Wasser predigt, ist dies ein gefundenes  Fressen für die Medien. Mich nimmt wunder, ob nun  der jüngste Fall Calmy-Reys auch so ekaliert, wie der Medienwirbel nach dem Maurer Witz oder der Empörungswelle nach der früheren Kopftuchgeschichte der Bundesrätin im Iran.  On verra! Bei der Medienwetterlage spielen recht viele Faktoren ein Rolle, die entscheidend sind, ob sich ein Medientaifun entwickeln kann. Es benötigt gleichsam einer Initialzündung.
Nachtrag: 20 Min doppelte bereits  nach



Die ehemalige Bundesrätin Micheline Calmy-Rey will sich eine teure Wohnung in Genf leisten.

Die Odenwaldschule hat angeblich nichts gelernt

Die Grosszügigkeit und die sexuelle Befreiung der Jugendlichen führte  in der Odenwaldschule in den 68 er Jahren zu pädophilen Handlungen, die von den progressiv denkenden Pädagogen grosszügig geduldet wurden.


Die Realität hat dann aber die fragwürdige Ideologie eingeholt.
Die Befreiung der Jugendlichen gegen eine verklemmte Sexualmoral wurde den antiautoritären Pädagogen allmählich zum Stolperstein.
Die damals gut gemeinte Grosszügigkeit mit grenzenlosen Spielräumen schädigte den Ruf der viel gepriesenen  Odenwaldschule.
Cohn Bendit - auch ein Kind jener angeblich "unverklemmten" Generation - wurde jüngst Opfer der damaligen Grosszügigkeit (hinsichtlich sexuellem Ausleben im Umgang mit Jugendlichen).

LINK:
 

Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
92. 06 Juni 2013. Daniel Cohn-Bendit schlägt momentan seine wichtigste Schlacht: für einmal nicht gegen den politischen Gegner, sondern gegen seine eigene ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/13/05_28/06_13.pdf

Die Schule scheint nun leider aus dem fragwürdigen Umgang mit Jugendlichen - nach der harten Kritik in den Medien -
nichts gelernt zu haben

Internat im Odenwald: Die vergiftete Schule

 Ich zitiere SPIEGEL:
Odenwaldschule: "Der ist Pädo, da kommt der Pädo" Zur Großansicht
DPA
Odenwaldschule: "Der ist Pädo, da kommt der Pädo"

Die Odenwaldschule scheint kaum Lehren gezogen zu haben aus den Missbräuchen im eigenen Haus: Wieder reagierte man auf Vorwürfe gegen einen Lehrer diskret, keine Meldung ans Schulamt oder an die Staatsanwaltschaft. Nun wird die Zukunft der einst renommierten Schule in Frage gestellt.

Adrian Koerfer ist einer derjenigen, die den Horror an der Odenwaldschule am eigenen Leib erleben mussten. "Der Becker, der Becker, der findet kleine Jungen lecker", sangen die Schüler damals, erzählt Koerfer, 59, heute Vorsitzender des Vereins "Glasbrechen", in dem sich viele Missbrauchsopfer der Odenwaldschule organisiert haben.


In den siebziger und achtziger Jahren hatten der damalige Schulleiter Gerold Becker und mehrere andere Lehrer das Internat am abgelegenen Odenwald-Weiler Ober-Hambach zu einem Ort des massenhaften Kindesmissbrauchs an mehr als 130 Schülerinnen und Schülern gemacht.
Der Verein war 2010 gegründet worden, nachdem das ganze Ausmaß des jahrzehntelangen Missbrauchs an der Odenwaldschule bekannt geworden war. "Glasbrechen" wollte sich um die Opfer von Becker und all den anderen kümmern, die Schule versprach, Lehren aus dem Debakel zu ziehen.
Doch das scheint ihr nicht wirklich gelungen zu sein, nicht nur Koerfer fühlt sich derzeit fatal an die schlimmen alten Zeiten erinnert.

"Und was passierte? Nichts"
Im vergangenen Jahr, das hat Koerfer inzwischen erfahren, gab es wieder einen Spottruf: "Der ist Pädo, da kommt der Pädo", sollen Schüler gerufen haben - in Richtung jenes 32-jährigen Lehrers, der inzwischen zugegeben hat, kinderpornographisches Material aus dem Netz geladen zu haben. Und über den mehrere Schülerinnen und Schüler berichten, er sei gegenüber Minderjährigen zumindest grenzverletzend, vereinzelt wohl auch übergriffig geworden.
"Und was passierte?", fragt Koerfer und gibt sich fassungslos selbst die Antwort: "In beiden Fällen, damals wie heute: nichts."
Spätestens seit einer Klassenfahrt mit Zeltlager in Südfrankreich im vergangenen Jahr hätte die heutige Schulleitung Alarm schlagen müssen. Denn kurz nach der Fahrt kursierten Schüler-Berichte über diesen Lehrer, der in mindestens einer Nacht mit Schülern gemeinsam in einem Zelt übernachtet hatte. Die Einzelzelte von Lehrern und Schülern seien nach langem Regen durchnässt gewesen, wie es zur Erklärung in der Schule heißt.

Es gab ferner Berichte, dass der Lehrer auch an der Schule immer wieder mal im Schlafraum der ihm anvertrauten Schüler aufgetaucht sei. Und es gab den Pädo-Spottruf.
Schule schickte Lehrer auf Fortbildung
Doch außerhalb der Schule erfuhr davon niemand etwas. Nicht die Heimaufsicht des Landkreises Bergstraße, die das Internat kontrollieren soll. Nicht das Staatliche Schulamt, das ebenfalls über das Wohlergehen der Schüler wachen soll. Und schon gar nicht die Staatsanwaltschaft.
Die Schule behandelte den Fall lieber intern. Sie schickte den unter Pädophilie-Verdacht stehenden Lehrer diskret auf eine Fortbildung zum Thema "Grenzverletzung" und hätte wohl bis heute über all das geschwiegen, wenn die Staatsanwaltschaft Darmstadt nicht nach einem Tipp, der sich aus Ermittlungen gegen Kinderpornographie ergeben hatte, am 9. April die Räume des Lehrers an der Schule durchsucht hätte - wovon örtliche Medien einige Tage später Wind bekamen.
Doch die Schule mauerte trotzdem weiter.  Eine Liste mit Fragen, die das besorgte Landratsamt aufgrund kursierender Gerüchte über weitere Vorwürfe gegen den Lehrer an die Schule schickte, ließ die Schulleitung vergangene Woche unbeantwortet: Man habe doch schon alles Wichtige gesagt, richtete ein Rechtsanwalt im Namen der Schule dem Amt kühl aus.

"Es ist alles wie zu meiner Zeit"
Erst am Dienstag, nachdem der empörte Vize-Landrat Matthias Schimpf die Schulleitung zum Rapport bestellt hatte, räumte der Schulleiter Siegfried Däschler-Seiler ein, dass möglicherweise doch noch mehr gegen den Lehrer vorliege. Das habe eine nachträgliche Befragung von Schülern ergeben, hieß es. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen dieser weitergehenden Vorwürfe.


Bis Anfang Oktober muss die Schule ihr Präventions- und Interventionskonzept überarbeiten. Zudem empfehle er "dringend", so Schimpf, auch das Betreuungskonzept des Internats zu überprüfen - das berüchtigte "Familienmodell", nach dem Lehrer als "Familienoberhäupter" unter einem Dach mit Schülergruppen leben. Gerade dieses Modell, warnen Kritiker seit langem, ziehe Pädophile geradezu an, weil es einen besonders engen, kaum kontrollierbaren Kontakt zu den Schülern zulasse.
Missbrauchsopfer Koerfer hat die Hoffnung schon aufgegeben, dass das Internat noch zu retten ist: "Es ist eine vergiftete Schule, die kann man nicht mehr von Grund auf sanieren", sagt er. Momentan sieht alles danach aus, als hätte Koerfer Recht.
Aus 20 Min:




Kommentar: In der heutigen Zeit wird im Umgang mit Jugendlichen sexuelle Grosszügigkeit nicht mehr toleriert,  so wie sie es Cohn Bendit laut seinen alten Aussagen zur angebliche Befreiungspädagogik noch gelobt hatte. Die Bevölkerung lehnt heute derartige Freiräume strikte ab. Die Odenwaldschule müsste desahlb dringend einen Neuanfang wagen - mit klaren Grenzen.