Sonntag, 29. Dezember 2013

Marcus Knill als Referent bei BUSINESSTOOLS

Marcus Knill Knill + Knill Kommunikationsberatung: http://www.knill.com




Selbstständiger 
Kommunikationsberater 
und Coach. 
Durchführung von Seminarien 
in der ganzen Schweiz. 
Engagements als Einzelcoach 
oder Berater in 
schwierigen Situationen. 
Autor von Fachbüchern und Fachbeiträgen.

Zusammenarbeit STUDLER- KNILL



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Tschäppät kann sich mehr leisten

Warum führten Tschäppäts verbale Ausrutscher zu keiner Welle der Empörung?

Ich zitiere Blick:

Lustig oder rassistisch?Tschäppät wegen Ausländerwitzen unter Beschuss

BERN - Bei seinem ersten Auftritt als Komödiant schoss der Stadtpräsident scharf gegen Südländer. Jetzt muss er Kritik einstecken, auch von Parteikollegen.


play Riss fragwürdige Pointen: Alexander Tschäppät bei seinem Debut als Komiker.
(Roger Bauer)
Vor zwei Wochen trat Alexander Tschäppät (61, SP) erstmals als Comedian auf. Ein Erfolg: «Das Zelt» war bei seinem Auftritt gut gefüllt, die Witze über NSA-Affäre, Bachelor Vujo oder Altbundesrat Blocher ernteten viel Applaus und Gelächter.
Doch dann griff der Berner Stadtpräsident auf eine fragwürdige Sparte zurück: Ausländerwitze.
So erzählte er etwa von einem Italiener, der zu viele Gelegenheitsjobs ausführe. «Jetzt mal ehrlich: Ein Neapolitaner mit zu vielen Nebenbeschäftigungen? Können Sie sich das vorstellen? Das ist doch per se so widersprüchlich, wie wenn ich sagen würde, es gäbe einen sympathischen Mörgeli.»

«Wissen Sie, warum Italiener so klein sind?»

Platt auch folgender Scherz aus dem Programm: «Wissen Sie, warum Italiener so klein sind? Weil ihnen die Mütter stets sagen: Wenn du mal gross bist, musst du arbeiten gehen.»
Mit Humor habe dies nichts mehr zu tun, findet Biels ehemalige Stadträtin Giovanna Massa (Grüne). Die Witze seien «diskriminierend und für einen linken Politiker höchst unangebracht», sagt die italienisch-schweizerische Doppelbürgerin zum «Bund». Tschäppät festige mit den Aussagen Vorurteile.

«Nicht haltbar»

Auch aus der eigenen Partei erntet der Stapi Kritik: Selbst als Kabarettist müssten Politiker die Grenzen des Anstands wahren, mahnt etwa Nationalrat Corrado Pardini. «Herr Tschäppät weiss offenbar auch mit 61 Jahren noch nicht, wo diese liegen.»
Der Italiener-Witz sei «unintelligent» gewesen, von weiteren Auftritten rät Pardini ab. Wie auch Alt-Nationalrat Peter Vollmer. Solche Sprüche seien «für einen Stadtpräsidenten, und erst recht für einen Sozialdemokraten, schlechter Stil und nicht haltbar.»
Tschäppät selbst nimmt die Kritik gelassen. Über einen Sprecher lässt er dem «Bund» ausrichten: «Ich habe nicht die Absicht, einzelne Witze meines Comedy-Auftrittes zu kommentieren. Sollte ich die Gefühle einzelner Personen verletzt haben, dann bedaure ich das.» (gpr)

Kommentar: Ich persönlich finde, dass  humorvolle Sprüche nicht sofort mit der Rassismuskeule gekonterte werden sollten.  Wenn es um Humor geht, dürften wir generell etwas grosszügiger reagieren. Dies müsste aber bei ALLEN Personen der Fall sein. Leider wird bei diskriminierenden Aussagen in den Medien nicht mit gleicher Elle gemessen.
Laut Medienechos kam Tschäppät in verschiedenen Medien recht gut weg. Wir können davon ausgehen: Bei einem Politiker aus einem anderen Lager, hätte die  Empörung  zu einer grossen Protestwelle geführt. Im Fall Tschäppät aber ist der Berner Stadtpräsident  vor einer kalten Dusche verschont geblieben. Weshalb? 
Zum Einen: Er ist in einer rotgrünen Regierung eingebettet und ein beliebter Sozialdemokrat. Es gibt aber noch einen unpolitischen Grund: Tschäppät hat ein gutes IMAGE und bekanntlich schlägt das  Image immer die Fakten. Dank des guten Images kann sich  Persönlichkeiten mehr Fehler erlauben. 
Diese Umstände führten bei Tschäppät dazu, dass die vage Kritik rasch versandete. Eine Kritik, die zudem viel zu spät publiziert worden war.
FAZIT: Wir sollten bei Witzen generell ein Auge zudrücken. Das kann aber fatal sein, wenn die Kritiker bereits an einem Auge blind sind.
NACHTRAG aus 20 Min:

«Der Alex» darf alles

Nach den Italiener-Witzen: Dass Stadtpräsident Alexander Tschäppät so sein kann, wie er ist, liegt an den Machtverhältnissen in der Stadt Bern. Er ist ein demokratisch legitimierter Alles-Dürfer. Mehr...
NACHTRAG:
TAGI-opnline:
DIE WITZE HABEN DOCH NOCH FOLGEN

Anzeige gegen Tschäppät nach Italiener-Witzen

Die saloppen Sprüche von Alexander Tschäppät haben juristische Folgen: Der Berner Stadtpräsident ist wegen Rassendiskriminierung angezeigt worden. Mehr...
 

Die neuen Zahlen machen den Gegnern der Masseninitiative Bauchweh

Die jüngsten Zahlen helfen den Initianten

Nachdem versprochen wurde, dass 2013  die Zahl von 80 000 nicht erreicht werde, sind nun die neuen Zahlen Wasser auf die Mühlen der Initianten. Nun liegen die Fakten auf dem Tisch. Die jüngste Einwanderungswelle entspricht den Einwohnern der Stadt Luzern
Ich zitiere BLICK:

Migrationszahlen 2013

Mehr als 80'000 Zuwanderer

Diese Zahl wird im Abstimmungskampf zur Masseneinwanderungs-Initiative für Zündstoff sorgen: Über 80 000 Personen strömten 2013 in die Schweiz.

  Einer von 80'000: Mann zieht in Zürich ein.
(Keystone)
play BfM-Chef Mario Gattiker.
(RDB)
Wie viele Ausländer kommen, wie viele gehen? Diese Zahlen könnten den Ausgang der Masseneinwanderungs-Initiative mitentscheiden. Am 9. Februar stimmen wir über das Begehren der SVP ab. Es verlangt, dass die Schweiz die Zuwanderung aus der EU wieder via Kontingente steuert – und notfalls die Personenfreizügigkeit kündigt. Entsprechend gebannt warteten Befürworter und Gegner der Initiative auf die neusten Zahlen.
Computer-Probleme beim Bundesamt für Migration (BfM) unter Direktor Mario Gattiker (57) führten jedoch zu einer mehrwöchigen Verzögerung, wie der SonntagsBlick letzte Woche berichtete. Doch nun sind die Zahlen da. Und sie haben es in sich. Im Oktober wanderten 11 791 Personen mehr in die Schweiz ein als auswanderten – das ist eine Zunahme von 27 Prozent gegenüber Oktober 2012. Im November belief sich die Wanderungsbilanz nur auf 7053 Personen – ein Minus von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Gesamthaft sind bis Ende November 78 500 Personen mehr in die Schweiz ein- als ausgewandert. Auch wenn die Migrationszahlen im Dezember erfahrungsgemäss tiefer ausfallen als in anderen Monaten – bereits heute ist klar: die Schweiz knackt 2013 die 80 000-Marke. Helvetia ist in diesem einen Jahr erneut um die Stadt Luzern gewachsen. Zum Vergleich: 2012 verlegten netto 73 3 00 Personen ihren Wohnsitz in die Schweiz.

Kommentar: Den Gegnern der Initiative bleibt nichts anderes übrig, als diese neuen Fakten zu akzeptieren. Ich gehe davon aus, dass sie nun in ihrer Kampagne vor allem darauf hinweisen werden, dass die Wirtschaft und die Spitäler die Flüchtlinge dringend benötigen.

Samstag, 28. Dezember 2013

Das Muster hat sich nicht verändert

Wenn Carlos nicht das bekommt, was er sich wünscht, dann...

Carlos hat bereits in seiner Kindheit immer das verweigert, was ihm nicht behagte. Früher setzte er den Willen mit Gewalt durch, gestern noch mit Hungerstreik, heute  mit Arbeitsverweigerung.

Seit vier Monaten ist der Messerstecher in Verwahrung. Nach dem analogen Muster reagiert er jetzt. Weil er mit den Massnahmen nicht einverstanden ist, verweigert er die Arbeit. In seinem ganzen Leben - auch nicht in den lustorientierten Therapien - hatte er  gelernt, auf etwas zu verzichten,  sich unterzuordnen, Spielregeln zu akzeptieren oder Unangenehmes auf sich zu nehmen. Die Forderungen lauten nach dem Prinzip: Ich will - aber subito - verstanden? Ein Nein akzeptiere ich nicht. Wir sind gottlob noch nicht so weit, dass Straftäter bestimmen können, wie sie bestraft werden möchten.
Der Anwalt Carlos beschwerte sich gegen die Inhaftierung seines Klienten.




NACHTRAG TAGI-online:

Stadt ZürichRegion

Carlos blitzt beim Obergericht ab

Carlos muss weiterhin im von ihm ungeliebten Massnahmezentrum Uitikon bleiben. Das Zürcher Obergericht lehnte eine Beschwerde des jugendlichen Straftäters a

Gute Analogieen stützen komplexe Argumente

Bundesrat Maurer war gut beraten

Nachdem der Gripen im Mai vors Volk kommt und es die Beschaffung recht schwer hat, vom Volk angenommen zu werden, war der Verteidigungsminister gut beraten, im Vorfeld der Abstimmung das Bild vom "löchrigen Dach" zu verkünden:
Aus 20 Min:


Kommentar: Die Luftraumverteidigung ist der Bevölkerung nicht einfach zu erklären, vor allem nicht mit Fremdwörtern wie "Inerception". Wenn es Maurer gelingt, darzulegen, dass für die Sicherung des Luftraumes eine neue Flotte dringend benötigt wird, damit das "Dach nicht löchrig" wird, so hat er die Chance, dass das Volk im Interesse der Sicherheit den notwendigen Kredit sprechen könnte. Was jetzt wichtig wäre: Dieses Argument oder diese Kernbotschaft müsste nun  in verschiedensten Variationen gewusst geankert werden.  Mit Bildern, Flyers, Plakaten usw. 

Auch eine erfolgreiche Profi- Moderatorin macht mal einmel einen Fehler

Doch dieser Patzer am Radio war für die hervorragende Entertainerin, die jüngst eine mehrstündige  Monster Abendshow mit Bravour gemeistert hatte - recht peinlich:



Newsticker

 Helene Fischer und der Bocelli-Fauxpas


Vergrößern


Berlin – Schlager-Königin Helene Fischer (29) hat sich im Interview bei „Radio B 2" einen kleinen Versprecher über ihren italienischen Tenor-Kollegen Andrea Bocelli (55) geleistet.

Moderator und Sender-Chef Oliver Dunk (50) fragte ohne Hintergedanken: „Worin unterscheidet sich denn die Arbeitsweise der Weltstars, die du so in deine Shows einlädst?" Die Erfolgs-Künstlerin antwortete unbekümmert, spontan: „Na ja, zum Beispiel Andrea Bocelli arbeitet jetzt nicht mit Prompter wie Michael Bolton.“
Schwupps, da war es passiert!
Sie meinte, dass Bolton, wie viele US-Topstars, gerne mal einen Telepromter zur Unterstützung auf der Bühne haben. Schließlich muss man viele Texte behalten...
Was aber auch jeder weiß: Andrea Bocelli ist blind...! Oh weia!
Der Moderator bemerkte den Versprecher zuerst, gluckste. Dann dämmerte es auch der sympathischen Sängerin. Sie schalt sich selbst: „Na super, Helene. Können wir das noch mal machen?" Schließlich war es eine Aufzeichnung. Aber da zuckte instinktiv die Professionalität des Interviewers. Er erkannte, dass diese Panne die sonst so perfekte Show-Frau nur menschlich macht. „Ach, das brauchen wir gar nicht, das lassen wir drin..." Die Fischer stimmte souverän zu: „Na gut."


KOMMENTAR: Für mich zeugt das Akzeptieren eines solchen peinlichen Versprechers ebenfalls von Grösse. In einem Lied singt sie die Botschaft: Niemand ist fehlerfrei!

Helene Fischer Fehlerfrei - YouTube

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13.10.2013 - Hochgeladen von rikus45
Helene Fischer Fehlerfrei ... Helene Fischer - Fur Einen Tag Live (Uitzending Das Erste 09-05-2013)by ...

Helene Fischer - Fehlerfrei - YouTube

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23.10.2013 - Hochgeladen von lady7928
Helene Fischer - keiner ist Fehlerfrei. ... Helene Fischer "Atemlos durch die Nacht"by Mandy H ...