Handelte Medienexpertin Miriam Meckel als Beraterin der NZZ unbedacht? Die HSG Professorin führt diese Woche den "Tages-Anzeiger". Nun fühlt sich die NZZ um ihre Beraterin betrogen.
Nachdem die bekannte Kommunikationswissenschafterin Meckel ihre Stelle für eine Woche mit dem Chefredaktor des Tagesanzeigers -Res Strehle - tauschte, irritierte sie mit dem Projekt "Sesseltausch" Ressortleiter der NZZ und sie meckerten über Meckel. Kommentar: Ich bin von den Fachartikeln Meckels angetan und schätze ihre kompetenten Beiträge sehr. Doch kann ich es nicht verstehen, dass so eine medienkundige Frau nicht gewusst haben soll, dass sie Probleme bekommen wird, zumal sie vor versammelter NZZ Redaktion eindeutig versichert hatte, sie würde EXKLUSIV für die NZZ arbeiten. Beim Tausch besteht nämlich die Gefahr, dass gewisse NZZ Geheimnisse bei der Konkurrenz unabsichtlich einbringen könnte. Meckels beschwichtigt zwar die Situation und ist davon überzeugt, dass der Einblick in die Abläufe des TAGI die Lehre wie auch dieForschung profitiere. Wenn dei Aussage der NZZ Redaktoren stimmt, war der Sesseltausch unbedacht. Eine Kommunikationswissenschafterin müsste eigentlich die Kommunikationsabläufe kennen.
Ich habe heute den Film L'EXPERIENCE BLOCHER angeschaut.
Das Filmwerk wirkte vor allem durch das hervorragende Bildmaterial, den Schnitt und die Komposition.
Für mich ist der Film eine künstlerische, filmische Psychologisierung eines Politikers. Blocher wird in unseren Medienseminaren seit Jahren immer wieder als Phänomen thematisiert wird. Negativ wie auch positiv.
Christoph Blocher vertraute dem bekannten Regisseur Jean-Stéphane Bron und liess die Kamera so nah an sich heran, wie ich es bei keinem Politiker je gesehen habe. Ich wunderte mich, dass er es zulässt, sich auch schlafend filmen zu lassen oder wenn im Badezimmer Gesichtscrème aufgetragen wird. Bei meinen Beratungen mache ich alle Kunden auf die Gefahr von Homestorys aufmerksam und rate Zurückhaltung im Umgang mit Medien bei Aufnahmen in der Privatsphäre.
Blocher liess jedoch diese Nähe bewusst zu. Er begründet dies im aktuellen TELE-BLOCHER:
Wenn man Modell stehe für ein Kunstwerk, müsse man dazu auch Hand bieten. Sonst sei man unglaubwürdig. Blocher sieht diese Bereitschaft zu intimen Aufnahmen sogar als Zeichen der Transparenz.
Diese Begründung wirkt für mich als Selbstschutzbehauptung. Ich vertrete jedenfalls hinsichtlich Privatsphäre und Medien eine andere Meinung.
Der Blocher- Film darf sich als Filmwerk sehen lassen, obwohl der Zulauf in Schaffhausen bis anhin bescheiden war. Dass der Regisseur den Film so gestaltete, als sei die umstrittene Persönlichkeit tot, ist offensichtlich: Der Film beginnt am Friedhof und endet am Friedhof.
Bron gibt Blocher selten das Wort. Er wollte das Phänomen Blocher vor allem mit cineastischen Mitteln begegnen. Es wird viel geschwiegen. Die Zuschauer müssen das Innenleben Blochers gleichsam erahnen.
Weil der Politiker die Psychoanalyse hasst, hat der Regisseur - nach seiner Aussage- diesen psychoanalytischen Ansatz bewusst gewählt.
Bei den zahlreichen Sequenzen im Auto kommt der bekannte Filmemacher dem einmaligen Schweizer Politikers am nächsten. Die Autofahrten dominieren. Ohne Worte spricht in den vielen Nahaufnahmen das Gesicht Blochers Bände. Die Aufnahmen aus dem Helikopter, die das Auto über Autobahnen und Passstrassen verfolgt, sind eindrücklich. Im Kino lernte ich einen alternden Mann kennen, der für die Unabhängigkeit der Schweiz kämpft. Eine Persönlichkeit, die viele nachdenkliche Seiten hat, die aber auch lachen kann.
Kaum
3000 Eintritte hat der im Vorfeld vieldiskutierte Dokumentarfilm über
SVP-Vordenker Christoph Blocher verzeichnet. Die Kinogänger bevorzugen
die Hollywoodstars Ben Affleck, Justin Timberlake, Hugh Jackman oder
George Clooney.
Beim
Filmverleih Frenetic macht man kein Hehl aus der Enttäuschung. «Wir
haben uns bestimmt mehr erhofft», zieht Micha Schiwow eine erste
Zwischenbilanz. In der ersten Woche, die zumeist für Erfolg oder
Misserfolg eines Kinofilms ausschlaggebend ist, wurden für «L'expérience
Blocher» des Waadtländer Filmemachers Jean-Stéphane Bron gerade einmal
3000 Eintritte verzeichnet. Der Film wird seit Donnerstag vergangener
Woche in 30 Deutschschweizer Städten auf 33 Leinwänden gezeigt.
Natürlich
haben Schweizer Dokumentarfilme generell einen schweren Stand gegenüber
der übermächtigen Konkurrenz aus dem Ausland. Aber es gibt immer wieder
Gegenbeispiele, die in die Phalanx von Hollywood-Produktionen
einzudringen vermögen. Bestes Beispiel dafür ist «More than honey» von
Markus Imhoof, der inzwischen allein in der Schweiz 250 000
Kinoeintritte verzeichnet.
In dessen Fahrwasser kam im vergangenen
Juni «Der Imker» des Berner Filmemachers Mano Khalil alleine in der
Deutschschweiz auf beachtliche 21 500 Zuschauer. Dokumentationen des
ländlichen Lebens wie «Die Wiesenberger», «Alpsegen» oder «Die Kinder
vom Napf» kamen alle auf über 50 000 Eintritte. Dass auch
Dokumentarfilme mit einem politischen Inhalt funktionieren können,
zeigte vor zehn Jahren Bron selber mit «Mais im Bundeshuus», der
inzwischen 105 000 Eintritte aufweist.
Hoffen auf die Westschweiz
Von
solchen Zahlen ist der Blocher-Film weit entfernt. Beim Filmverleih
Frenetic hofft man jetzt auf die Lancierung in der Westschweiz, die
nächste Woche erfolgt. Auch für die Deutschschweiz gibt man sich
weiterhin zweckoptimistisch. Der Film, der Blocher während des
Wahlkampfs vor zwei Jahren hauptsächlich im Fond seines Autos zeigt,
wird sogar noch auf einigen zusätzlichen Leinwänden gezeigt.
Trotzdem
kann jetzt schon prophezeit werden, dass Blocher, der im Fernsehen und
in den Printmedien ein langjähriger Garant für eine hohe Beachtung war,
im Kino kein Kassenschlager wird.
Eine Analyse des Rhetorikers Christoph Blocher. ... Es ist erstaunlich: ChristophBlocher wird in allen Medienseminaren irgend einmal zum Thema. Weshalb ...
19. Mai 2008 ... Offensichtlich wurde die Öffentlichkeit an der letzten vielbeachteten "Arena" mit einem veränderten Blocher Rhetorik konfrontiert. Ich war nicht ...
26. Juni 2007 ... Es ist unbestritten, dass Christoph Blocher als Vater, als Offizier, Manager und Politiker überall erfolgreich war. Ackeret muss sich gefragt ...
6. Juni 2008 ... Dass Christoph Blochers Akzeptanz nachlässt, ist offensichtlich. Es steht im nicht nur seine Persönlichkeitsstruktur im Weg, nach der Abwahl ...
15. Sept. 2006 ... Silvias Machtwort soll hernach das halbe Justiz- und Polizeidepartement in Marsch gesetzt haben. Christoph Blocher intervenierte nachträglich ...
3. Febr. 2006 ... "16 Jahre lang hat Christoph Blocher jeweils zu Jahresbeginn im Zürcher Schützenhaus Albisgütli den politischen Gegnern die Leviten ...
Können wir die soziale Kompetenz nachträglich verbessern?
Der gegenseitige Umgang unter Menschen - vor allem im Job - ist enorm wichtig. K+K hilft Ihnen gerne bei der Suche nach einer professionellen praxisorientierten "On the Job" Veranstaltung: "Förderung der sozialen Kompetenz in Arbeitsteams". K+K hat sich vor, während und nach der Publikation "Teamkommunikation" mit den Themen: "Förderung der sozialen Kompetenz" und "Umgang mit schwierigen Teamsituationen und Teamtypen" jahrelang prozessorientiert auseinandergesetzt. Sie profitieren von unserer Erfahrung.
Wir können unsere soziale Kompetenz optimieren!
Eine klare Mehrheit der Leser hält sich
selbst und die Schweizer im Allgemeinen für gut erzogen. Dennoch
sprechen sich viele für Pflichtkurse im Bereich soziale Kompetenzen aus.
An der nicht-repräsentativen Umfrage von 20 Minuten haben insgesamt
1129 teilgenommen, davon 605 Frauen und 524 Männer. 36 Prozent der
Befragten gaben von sich selber an, sehr gute Manieren und soziale
Kompetenzen zu haben, weitere 61 Prozent schätzten diese als gut ein.
Die restlichen drei Prozent halten die eigenen Manieren für weniger gut.
Pflicht nicht nur für Studenten
Eine
Umfrage, an der 1129 Personen teilgenommen haben, zeigt, dass die Leser
von 20 Minuten das Vorgehen der TU München befürworten: 72 Prozent der
Befragten finden es gut, dass die Kurse zur Förderung der sozialen
Kompetenzen für Ingenieure Pflicht sind. Viele würden sogar noch einen
Schritt weiter gehen und Kurse dieser Art für alle Studenten ins
Pflichtprogramm aufnehmen. . 86 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der
Meinung, dass auch Personen, die längst einen festen Job haben, solche
Seminare besuchen sollten. (Quelle 20 Min)
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25. Apr. 2002 ... Es wird keine menschenoriente Führung praktiziert und es mangelt an Teamkommunikation. Zahlreiche Bossing-Opfer sind kreativ und fleissig ...
10. Aug. 2005 ... Im Lehrbuch Team und Kommunikation ist ein Kapitel dem Umgang mit den unterschiedlichsten Teamtypen gewidmet. Ich sammelte damals ...
15. Jan. 2007 ... Denn richtig integriert, bringen fast alle Teamtypen der Projektarbeit Gewinn. Schauen wir sie uns genauer an. Der Geschichtenerzähler.
Bis Du nicht willig, brauch ich .....! Wenn Du nicht Ja sagst, dann..... Die Medienmitteilung Leuthards wird sicherlich nicht viele Stimmberechtigte - hinsichtlich Preiserhöhung der Vignette - umstimmen können. Ich vermute, dass zahlreiche Bürger aus Trotz erst recht NEIN sagen werden - zum vorgeschlagenen massiven Preisaufschlag der Autobahnvignette. Obwohl die Bundesrätin die Drohung mit Fakten die Mehrkosten zu begründen versucht, gerät aus meiner Sicht die heutige Medienmitteilung in den falschen Hals vieler Stimmberechtigten. Wir lesen heute im Blick: Lehnt das Volk am 24. November die Erhöhung der Autobahnvignette
ab, wird der Liter Benzin sechs Rappen teurer. Das sagte
Verkehrsministerin Doris Leuthard in einem Interview mit Westschweizer
Zeitungen.
KOMMENAR: Ich erwarte mit Spannung die Reaktionen in der morgigen Sonntagspresse.In der Regel reagiert der Stimmberechtigte sauer auf Drohungen. Die Medienbotschaft von Doris Leuthard wird vermutlich kontraproduktiv sein.
Nach den vielen, vielen Medienseminaren "Verhalten in schwierigen Situationen"- "Krisenkommunikation" - "Giftrhetorik" - "Interviews unter Druck" - "Schlagfertigkeitstraining" hat sich gezeigt: Es geht immer um das Verhalten bei Ueberraschungen. Wir werden deshalb ein Exklusivseminar durchführen, bei welchem diese Thematik im Vordergrund steht. Das Wort UeberRASCHung macht uns schon vor dem Caoching bewusst, dass wir Werkzeuge kennen müssen, damit wir trotz einer unerwarteten Frage oder eines unerwarteten Verhaltensden Kopf nicht verlieren. Was können wir dann tun?: ..........(Das werden wir im Simulator erarbeiten). Wenn Sie nachfolgende Links lesen oder sich mit Fachbüchern und Vorlesungen FIT machen wollen, so genügt das theoretische Wissen das nicht. Sie müssen sich den überraschenden Situationen aussetzen. Es geht nicht ohne das TUN. Ich freue mich auf die Erkenntnisse bei den simulierten Ueberraschungen.
25. Juni 2011 ... In der Medienrhetorik ist es wichtig, auch mit Überraschungen umgehen zu ... Mehr zum Werkzeug "im Umgang mit Ueberraschungen" kann im ...
Es
lohnt sich, schwierige Situationen zu simulieren und sich in einem
fachgerechten Coaching mit den gewünschten Situationen vor der Kamera
... www.rhetorik.ch/Gespraech/Gespraech.html - Cached - Similar ...
In
Assessmentverfahren werden beispielsweise kritische Situationen
simuliert, um zu beurteilen, wie jemand auf unerwartete Fragen reagiert.
Diese Konfrontation mit schwierigen Situationen im Coaching können die ...
Wer
in schwierigen Situationen überzeugen will, muss zuerst an sich
arbeiten und vor allem die Wahrnehmungsfähigkeit schulen. Er muss die
wichtigsten Bausteine der angewandten Rhetorik sowie die eigenen Stärken
und ...
Köln – Olaf Schubert und Carolin Kebekus
haben den Comedypreis als bester Komiker und beste Komikerin gewonnen.
Schubert ist unter anderem durch Auftritte in der ZDF-„heute-show”
bekanntgeworden.