Montag, 21. Oktober 2013

HSG Professorin Merkel sollte eigentlich wissen, wie die Medien ticken

Handelte Medienexpertin Miriam Meckel als Beraterin der NZZ unbedacht?


Die HSG Professorin führt diese Woche den "Tages-Anzeiger". Nun fühlt sich die NZZ um ihre Beraterin betrogen.



Nachdem die bekannte Kommunikationswissenschafterin Meckel ihre Stelle für eine Woche mit dem Chefredaktor des Tagesanzeigers -Res Strehle - tauschte, irritierte sie mit dem Projekt "Sesseltausch" Ressortleiter der NZZ und sie meckerten über Meckel.

Kommentar: Ich bin von den Fachartikeln Meckels angetan und schätze ihre kompetenten Beiträge sehr. Doch kann ich es nicht verstehen, dass so eine medienkundige Frau nicht gewusst haben soll, dass sie Probleme bekommen wird, zumal sie vor versammelter NZZ Redaktion eindeutig versichert hatte, sie würde EXKLUSIV für die NZZ arbeiten. Beim Tausch besteht nämlich die Gefahr, dass gewisse NZZ Geheimnisse bei der Konkurrenz unabsichtlich einbringen könnte. Meckels beschwichtigt zwar die Situation und ist davon überzeugt, dass der Einblick in die Abläufe des TAGI die Lehre wie auch dieForschung profitiere. Wenn dei Aussage der NZZ Redaktoren stimmt, war der Sesseltausch unbedacht. Eine Kommunikationswissenschafterin müsste eigentlich die Kommunikationsabläufe kennen.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Der Blocher Film wirkt so, als wäre er schon tot


Ich habe heute den Film L'EXPERIENCE BLOCHER angeschaut.


Das Filmwerk wirkte vor allem durch das hervorragende Bildmaterial, den Schnitt und die Komposition.

Für mich ist der Film   eine künstlerische, filmische Psychologisierung  eines Politikers. Blocher  wird  in unseren Medienseminaren seit Jahren immer wieder als Phänomen thematisiert wird. Negativ wie auch positiv.


Christoph Blocher vertraute dem bekannten Regisseur Jean-Stéphane Bron und liess die Kamera  so nah an sich heran, wie ich es bei keinem Politiker je gesehen habe. Ich wunderte mich, dass er es zulässt, sich auch schlafend filmen zu lassen oder wenn im Badezimmer Gesichtscrème aufgetragen wird. Bei meinen Beratungen mache ich  alle Kunden auf die Gefahr von Homestorys aufmerksam und rate Zurückhaltung im Umgang mit Medien bei Aufnahmen in der Privatsphäre.

Blocher liess jedoch diese Nähe bewusst zu. Er begründet dies im aktuellen TELE-BLOCHER:

Wenn man Modell stehe für ein Kunstwerk, müsse man dazu auch Hand bieten. Sonst sei man unglaubwürdig. Blocher sieht diese Bereitschaft zu intimen Aufnahmen sogar als Zeichen der Transparenz.

Diese Begründung wirkt für mich als Selbstschutzbehauptung. Ich vertrete jedenfalls hinsichtlich Privatsphäre und Medien eine andere Meinung.

Der Blocher- Film darf sich als Filmwerk sehen lassen, obwohl der Zulauf in Schaffhausen bis anhin bescheiden war. Dass der Regisseur den Film so gestaltete, als sei die umstrittene Persönlichkeit tot, ist offensichtlich: Der Film beginnt am Friedhof und endet am Friedhof.

Bron gibt Blocher selten das Wort. Er wollte das Phänomen Blocher vor allem mit cineastischen Mitteln begegnen. Es wird viel geschwiegen. Die Zuschauer müssen das Innenleben Blochers gleichsam erahnen.

Weil der Politiker die Psychoanalyse hasst, hat der Regisseur - nach seiner Aussage- diesen psychoanalytischen Ansatz bewusst gewählt.

Bei den zahlreichen Sequenzen im Auto kommt der bekannte Filmemacher dem einmaligen Schweizer Politikers am  nächsten. Die Autofahrten dominieren. Ohne Worte spricht in den vielen Nahaufnahmen das Gesicht Blochers Bände. Die Aufnahmen aus dem Helikopter, die das Auto über Autobahnen und Passstrassen  verfolgt, sind eindrücklich. Im Kino lernte ich einen alternden Mann kennen, der für die Unabhängigkeit der Schweiz kämpft. Eine  Persönlichkeit, die viele nachdenkliche Seiten hat, die aber auch lachen kann. 



Nachtrag NZZ:



Im Kino ist Blocher kein Kassenschlager

Schweiz
In der ersten Woche erzielte der Blocher-Film nur rund ein Dutzend Eintritte pro Aufführung.
In der ersten Woche erzielte der Blocher-Film nur rund ein Dutzend Eintritte pro Aufführung. (Bild: Keystone)
Kaum 3000 Eintritte hat der im Vorfeld vieldiskutierte Dokumentarfilm über SVP-Vordenker Christoph Blocher verzeichnet. Die Kinogänger bevorzugen die Hollywoodstars Ben Affleck, Justin Timberlake, Hugh Jackman oder George Clooney.

Beim Filmverleih Frenetic macht man kein Hehl aus der Enttäuschung. «Wir haben uns bestimmt mehr erhofft», zieht Micha Schiwow eine erste Zwischenbilanz. In der ersten Woche, die zumeist für Erfolg oder Misserfolg eines Kinofilms ausschlaggebend ist, wurden für «L'expérience Blocher» des Waadtländer Filmemachers Jean-Stéphane Bron gerade einmal 3000 Eintritte verzeichnet. Der Film wird seit Donnerstag vergangener Woche in 30 Deutschschweizer Städten auf 33 Leinwänden gezeigt.

Natürlich haben Schweizer Dokumentarfilme generell einen schweren Stand gegenüber der übermächtigen Konkurrenz aus dem Ausland. Aber es gibt immer wieder Gegenbeispiele, die in die Phalanx von Hollywood-Produktionen einzudringen vermögen. Bestes Beispiel dafür ist «More than honey» von Markus Imhoof, der inzwischen allein in der Schweiz 250 000 Kinoeintritte verzeichnet.
In dessen Fahrwasser kam im vergangenen Juni «Der Imker» des Berner Filmemachers Mano Khalil alleine in der Deutschschweiz auf beachtliche 21 500 Zuschauer. Dokumentationen des ländlichen Lebens wie «Die Wiesenberger», «Alpsegen» oder «Die Kinder vom Napf» kamen alle auf über 50 000 Eintritte. Dass auch Dokumentarfilme mit einem politischen Inhalt funktionieren können, zeigte vor zehn Jahren Bron selber mit «Mais im Bundeshuus», der inzwischen 105 000 Eintritte aufweist.

Hoffen auf die Westschweiz

Von solchen Zahlen ist der Blocher-Film weit entfernt. Beim Filmverleih Frenetic hofft man jetzt auf die Lancierung in der Westschweiz, die nächste Woche erfolgt. Auch für die Deutschschweiz gibt man sich weiterhin zweckoptimistisch. Der Film, der Blocher während des Wahlkampfs vor zwei Jahren hauptsächlich im Fond seines Autos zeigt, wird sogar noch auf einigen zusätzlichen Leinwänden gezeigt.
Trotzdem kann jetzt schon prophezeit werden, dass Blocher, der im Fernsehen und in den Printmedien ein langjähriger Garant für eine hohe Beachtung war, im Kino kein Kassenschlager wird.

LINKS:

Eine Analyse des Rhetorikers Christoph Blocher. ... Es ist erstaunlich: Christoph Blocher wird in allen Medienseminaren irgend einmal zum Thema. Weshalb ...
www.rhetorik.ch/Blocheranalyse/Blocheranalyse.html

19. Mai 2008 ... Offensichtlich wurde die Öffentlichkeit an der letzten vielbeachteten "Arena" mit einem veränderten Blocher Rhetorik konfrontiert. Ich war nicht ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/05_19/
26. Juni 2007 ... Es ist unbestritten, dass Christoph Blocher als Vater, als Offizier, Manager und Politiker überall erfolgreich war. Ackeret muss sich gefragt ...
rhetorik.ch/Aktuell/07/06_26/
6. Juni 2008 ... Dass Christoph Blochers Akzeptanz nachlässt, ist offensichtlich. Es steht im nicht nur seine Persönlichkeitsstruktur im Weg, nach der Abwahl ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/06_06/
15. Sept. 2006 ... Silvias Machtwort soll hernach das halbe Justiz- und Polizeidepartement in Marsch gesetzt haben. Christoph Blocher intervenierte nachträglich ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/06/09_15.html






3. Febr. 2006 ... "16 Jahre lang hat Christoph Blocher jeweils zu Jahresbeginn im Zürcher Schützenhaus Albisgütli den politischen Gegnern die Leviten ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/06/02_03.html
















Die Farbpalette: HERBST



Soziale Kompetenz fördern- aber wie?

Können wir die soziale Kompetenz nachträglich verbessern?

Der gegenseitige Umgang unter Menschen - vor allem im Job - ist enorm wichtig.
K+K hilft Ihnen gerne bei der Suche nach einer professionellen praxisorientierten "On the Job" Veranstaltung:
"Förderung der sozialen Kompetenz in Arbeitsteams". K+K hat sich vor, während und nach der Publikation "Teamkommunikation" mit den Themen: "Förderung der sozialen Kompetenz" und "Umgang mit schwierigen Teamsituationen und Teamtypen" jahrelang prozessorientiert auseinandergesetzt. Sie profitieren von unserer Erfahrung.



Wir können unsere soziale Kompetenz  optimieren!

Eine klare Mehrheit der Leser hält sich selbst und die Schweizer im Allgemeinen für gut erzogen. Dennoch sprechen sich viele für Pflichtkurse im Bereich soziale Kompetenzen aus.



Pflicht nicht nur für Studenten
Eine Umfrage, an der 1129 Personen teilgenommen haben, zeigt, dass die Leser von 20 Minuten das Vorgehen der TU München befürworten: 72 Prozent der Befragten finden es gut, dass die Kurse zur Förderung der sozialen Kompetenzen für Ingenieure Pflicht sind. Viele würden sogar noch einen Schritt weiter gehen und Kurse dieser Art für alle Studenten ins Pflichtprogramm aufnehmen.
. 86 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass auch Personen, die längst einen festen Job haben, solche Seminare besuchen sollten. (Quelle 20 Min)

Kommentar: Klicken Sie die nachfolgenden Links an!

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Konfliktursachen im Team, Konfliktbewältigung, Kommunikation im Team.
www.rhetorik.ch/TeamKommunikation/Team.html
Aktuell Artikel · Artikel Inhaltsverzeichnis, Suche in Rhetorik.ch: Zur Kreativität im Team: Kommunikation und Kreativität - das wunderbare Zusammenspiel ...
www.rhetorik.ch/Kreativitaet/Kreativitaet.html
Suchen Sie nach Teamkommunikation auf. google, lycos, vista, smart, iseek, excite, crawler, hotbot, goto, ch-search, d-yahoo, metacrawl, go, msn ...
www.rhetorik.ch/Verbesserung/Selbstkritik.html
25. Apr. 2002 ... Es wird keine menschenoriente Führung praktiziert und es mangelt an Teamkommunikation. Zahlreiche Bossing-Opfer sind kreativ und fleissig ...
www.rhetorik.ch/Bossing/Bossing.html
Teamfähigkeit · Team-Kommunikation · Team und Wildgänse · Typen (schwierige Teamtypen) · Veränderungsmanagement · Zeugnissprache · Zeitmanagement.
www.rhetorik.ch/sparten.html

10. Aug. 2005 ... Im Lehrbuch Team und Kommunikation ist ein Kapitel dem Umgang mit den unterschiedlichsten Teamtypen gewidmet. Ich sammelte damals ...
www.rhetorik.ch/Janusgesicht/Janusgesicht.html
15. Jan. 2007 ... Denn richtig integriert, bringen fast alle Teamtypen der Projektarbeit Gewinn. Schauen wir sie uns genauer an. Der Geschichtenerzähler.
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/01_15/index.html

Samstag, 19. Oktober 2013

Die Aussage der Verkehrsministerin könnte als Erpressung empfunden werden

Bis Du nicht willig, brauch ich .....!

Wenn Du nicht Ja sagst, dann.....

Die Medienmitteilung Leuthards wird sicherlich nicht viele Stimmberechtigte - hinsichtlich Preiserhöhung der Vignette - umstimmen können. Ich vermute, dass zahlreiche Bürger aus Trotz erst recht NEIN sagen werden - zum vorgeschlagenen massiven Preisaufschlag der Autobahnvignette.

Obwohl die Bundesrätin die Drohung mit Fakten die Mehrkosten zu begründen versucht, gerät  aus meiner Sicht die heutige Medienmitteilung in den falschen Hals vieler Stimmberechtigten.   Wir lesen heute im Blick:


Lehnt das Volk am 24. November die Erhöhung der Autobahnvignette ab, wird der Liter Benzin sechs Rappen teurer. Das sagte Verkehrsministerin Doris Leuthard in einem Interview mit Westschweizer Zeitungen.

KOMMENAR: Ich erwarte mit Spannung die Reaktionen in der morgigen Sonntagspresse. In der Regel reagiert der Stimmberechtigte sauer auf Drohungen. Die Medienbotschaft von Doris Leuthard wird vermutlich kontraproduktiv sein.


Freitag, 18. Oktober 2013

Umgang mit Ueberraschungen

Ueberraschungen vor Mikrofon und Kamera



Nach den vielen, vielen Medienseminaren "Verhalten in schwierigen Situationen"- "Krisenkommunikation" - "Giftrhetorik" - "Interviews unter Druck" - "Schlagfertigkeitstraining" hat sich gezeigt: Es geht immer um das Verhalten bei Ueberraschungen. Wir werden deshalb  ein Exklusivseminar durchführen, bei welchem diese Thematik im Vordergrund steht.
Das Wort UeberRASCHung macht uns schon vor dem Caoching bewusst, dass wir Werkzeuge kennen müssen, damit wir trotz einer unerwarteten Frage oder eines unerwarteten Verhaltens den Kopf nicht verlieren. Was können wir dann tun?: ..........(Das werden wir  im Simulator erarbeiten). Wenn Sie nachfolgende Links lesen oder sich mit Fachbüchern und Vorlesungen FIT machen wollen, so genügt das theoretische Wissen das nicht. Sie müssen sich den überraschenden Situationen aussetzen. Es geht nicht ohne das TUN. Ich freue mich auf die Erkenntnisse bei den simulierten Ueberraschungen.

25. Juni 2011 ... In der Medienrhetorik ist es wichtig, auch mit Überraschungen umgehen zu ... Mehr zum Werkzeug "im Umgang mit Ueberraschungen" kann im ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/06_25/index.html


Kommissar Columbo aus der TV Serie wurde bekannt für seine Phrase " Übrigens, ich hätte da noch eine Frage" am Schluss eines Interviews mit einem ...
www.rhetorik.ch/Columbo/Columbo.html
Wir sollten sogar die erwarteten Sätze als Wegleitung vorformulieren, um uns bewusst zu machen, worum es geht, was wir vom Gegenüber erwarten.
www.rhetorik.ch/Interviewtechnik/Interviewtechnik.html
CCC · Coaching · Columbo Technik · Charisma. D. Debattierclubs als Rhetorikschulung? Deeskalationsrhetorik · Diskutieren · Dissoziation · Diskussion ...
www.rhetorik.ch/inhalt.html

24 Juni 2009
Es lohnt sich, schwierige Situationen zu simulieren und sich in einem fachgerechten Coaching mit den gewünschten Situationen vor der Kamera ... www.rhetorik.ch/Gespraech/Gespraech.html - Cached - Similar ...

09 März 2012
In Assessmentverfahren werden beispielsweise kritische Situationen simuliert, um zu beurteilen, wie jemand auf unerwartete Fragen reagiert. Diese Konfrontation mit schwierigen Situationen im Coaching können die ...
16 Juni 2010
Wer in schwierigen Situationen überzeugen will, muss zuerst an sich arbeiten und vor allem die Wahrnehmungsfähigkeit schulen. Er muss die wichtigsten Bausteine der angewandten Rhetorik sowie die eigenen Stärken und ...
http://knill.blogspot.com/

Immer zuerst Ueberlegen - dann antworten!

Tipp 4: Überraschende Fragen, spannende Antworten - TV - SRF ...

www.srf.ch/.../tipp-4-ueberraschende-fragen-spanne...
06.01.2013
Standardfragen führen zu Standardantworten. Das macht ein Interview wenig interessant. Deshalb sind ...

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Olav Schubert ausgezeichnet

Er hat es verdient




Unterhaltung:

 Olaf Schubert und Carolin Kebekus beste Komiker

Köln – Olaf Schubert und Carolin Kebekus haben den Comedypreis als bester Komiker und beste Komikerin gewonnen. Schubert ist unter anderem durch Auftritte in der ZDF-„heute-show” bekanntgeworden.

Olaf Schubert - Querschnitt eines großen Schaffens - Teil 1von MonsterAmoebe238.932 Aufrufe