Sonntag, 14. April 2013

Zum pietätlosen Facebookeintrag des Jusochefs David Roth

 

(Er müsste nach seiner Devise auch ändern, was die Oeffentlichkeit stört)

Nach dem Tod Thatchers schrieb der Vizepräsident der SP im Facebook:

"Ich glaube es ist nicht zynisch, heute ein Bier auf Maggis Tod zu trinken."

Selbst für viele Genossen aus dem linken Lager war dies zu viel.

Sie gaben unumwunden zu, dass Roth zu weit gegangen ist. Eine derartige Haltung sei unter aller Würde.

Nach dieser Respektlosigkeit ist auch Daniel Jositsch der Kragen geplatzt. Er forderte Konsequenzen. Denn als Chef der Juso und Vize der SP müsste er wissen was politische Kultur ist.





Kommentar: Peinlich finde ich dass SP Nationalrätin Jacqueline Badran vorschnell im Faceboock einen Like Eintrag geschrieben hatte und versuchte diesen Schritt ins Fettnäpfchen nachträglich zu beschönigen.

Die SP und deren Führung (Präsident Levrat, Jacqueline Fehr und der Pressesprecher) nahmen keine Stellung zum Fauxpas ihres Vize.  Dies macht bewusst: Eine derart peinliche Geschichte muss möglichst rasch ad acte gelegt werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass der SP dieser unbedachte Eintrag ungelegen kommt.


Roth selbst steht immer noch zu seiner Aussage und ergänzt: Ich würde sie  heute nur weniger pointiert machen.

Was ich David Roth empfehlen würde: Unumwunden eingestehen: "Ich habe Mist gebaut!"





 Dieses unwürdige, respektlose Verhalten darf nicht beschönigt werden, genau so wie der  jüngste verbale, unbdachte Ausrutscher des FDP Präsidenten mit seiner A...Aussage.
Auch das störte die Oeffentlichkeit.

Müller lässt das A-Wort fallen

Tages-Anzeiger Online-
Drucken. Ein Liberaler sieht rot: Philipp Müller schimpfte einen Topmanager ... Und einige rümpfen bereits die Nase, ob einer Aussage, die der ...

So ein Tag wie heute: EIN GENUSS

«Erlebnisreich Schweiz»

Endloser Hickhack - Keine Ende in Sicht

Ich zitiere blick-online


Doktor-Affäre: Mörgeli rechnet mit der Uni und den Journalisten ab

ZÜRICH - In einer Pressekonferenz holt Christoph Mörgeli zum Rundumschlag aus. Er kritisiert die «Rundschau», den «Tages-Anzeiger» und die Universität Zürich. Blick.ch berichtet live.

Der TV-Kronzeuge gegen den SVP-Professor ist gar kein Doktor – schreibt die «Weltwoche». Nun wehrt sich die «Rundschau»: Die Zeitung habe den falschen Informanten enttarnt.
Nun wird spannend, wie sich Mörgeli heute dazu äussert. Die Unterlagen seines Referats hat Mörgeli bereits ins Internet gestellt. Sie finden sie hier.
Jetzt spricht Mörgeli
11:32
Hat die «Weltwoche» den richtigen Kronzeugen gefunden? Auf Nachfrage krebst Mörgeli ein klein wenig zurück. Zumindest bei der zweiten Zeugin liege die «Rundschau» definitiv daneben.
11:30
Mörgeli hat seinen Monolog beendet und will nun Journalisten-Fragen beantworten.
11:25
Der SVP-Nationalrat stellt Überlegungen zur «grössten Minderheit des Landes» an. Das sei nämlich die SVP. Das «Staatsfernsehen» müsse neutral über diese berichten.
11:23
Mörgeli verweist jetzt auf Tweets, welche ihn besonders geärgert haben. Am meisten stört ihn ein Tweet des Chefs der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen. Dieser verglich seine Doktorarbeiten mit einer Plagiatsaffäre.
11:18
Wie Mörgeli bereits heute im BLICK sagte, geht es ihm aber nicht um die «kleinen Betrüger», sondern um den «grossen Betrüger», und das sei «die Rundschau des Schweizer Fernsehens.»
11:16
Die Shilouette des Doktoranden (Bild links) hätten mehrere ehemalige Kollegen sofort erkannt. Das SRF habe den Quellenschutz zu wenig beachtet.
11:15
Die «Rundschau hält» an ihrer Berichterstattung fest. «Da wird gelogen», ist Mörgeli überzeugt. Nun kommt er auf den Kronzeugen zu srpechen. Dieser ist gemäss Mörgeli ein Zahnarzt, der die Dissertation bei ihm nicht geschafft habe.
11:11
Das Telefonat mit der zweiten «Rundschau»-Informantin, welche in Bulgarien arbeitete, sei bereits im Oktober geführt worden und habe nur zwei oder drei Minuten gedauert, kritisiert Mörgeli.
11:07
Mörgeli behauptet nun, dass auch an der Universität in Bern Tranksriptionen als Doktorarbeiten zugelassen worden seien. Das war der Hauptvorwurf der «Rundschau».
11:06
Der SVP-Nationalrat wirft der «Rundschau» vor, dass keine Gegenmeinung eingeholt worden sei. Ausserdem sei er bewusst «in eine Blackbox geführt» worden. Etwa 70 Fehler habe der Beitrag über ihn enthalten.
11:03
Der Rundschau-Beitrag habe sämtlichen Richtlinien entsprochen, antwortete das SRF. Und es gab Mörgeli auch den Namen der ihn belastenden Genfer Professorin preis.
11:00
Die «Übungsanlage» der «Rundschau»-Berichterstattung hat nach Mörgelis Ansicht SRF-internen Richtlinien widersprochen. Weil er an einer Kommissionssitzung in Bern weilte, konnte er nicht umgehend reagieren. Er habe dem Redaktionsleiter mitgeteilt, er erachte ihren Journalismus als «widerwärtig.»
10:55
Mörgeli bemängelt in seinen Unterlagen, zu wenig Zeit gehabt zu haben, um seine Stellungnahme in der «Rundschau» vorzubereiten. Er spricht aber immer noch über die «alte» Affäre.
10:52
«Es wird so bleiben, dass ich der Professor mit den verstaubten Knochen bin. Das muss man als Rufmord bezeichnen», klagt Mörgeli an. Er sei Sujet an der Basler Fasnacht gewesen. Das ärgere ihn, da er wisse, dass die Vorwürfe nicht stimmen.
10:48
Mörgeli geht detailreich auf die Affäre ein, welche ihn am Schluss wohl den Job gekostet hat: Im Herbst trat ein Artikel im «Tagesanzeiger» eine wochenlange Diskussion um Mörgelis Leistungsausweis los.
10:43
Mörgeli kommt auf Christoph Blocher zu sprechen. Dieser hätte mehrere hunderttausende Franken in das Museum gepumpt. Flurin Condrau habe das ganz und gar nicht gefallen, sagt Mörgeli. Er zählt auf, was Condrau seiner Meinung nach alles falsch gemacht hat.
10:39
Der Raum ist mittlerweile zum Bersten voll, noch immer strömen Leute in den Saal.
10:37
«Eine nicht besonders schöne Zeit» habe für ihn begonnen, als Institutsleiter Flurin Condrau übernommen habe. Deshalb will er heute eine Mobbing-Liste präsentieren.
10:36
Der Zürcher holt aus, verweist auf seine Dissertation und zahlreichen Publikationen. Und verinnert daran, dass «sein» medizinhistorisches Muesum beim Publikum stets beliebt war.
10:32
In seiner Beschwerde an den SRG-Ombudsmann kristisiert Mörgeli, dass dem Rundschau-Redaktor die politische Unvoreingenommenheit gefehlt habe. Er habe zuvor für die linke «Wochenzeitung» gearbeitet. Am entsprechenden Beitrag habe das SRF seit Oktober 2012 recherchiert, will Mörgeli wissen.
10:31
Jetzt spricht der Medizinhistoriker. Die Pressekonferenz findet im Zürcher Prime Tower statt.
10:29
Eigentlich sollte Mörgeli jetzt mit seinem Referat starten. Doch aus technischen Gründen gibts eine kleine Verzögerung. Offenbar hat Mörgeli ein Kabel vergessen, ein Journalist hilft ihm aus.
10:27
Der «Rundschau»-Beitrag und die Befragung auf dem heissen Stuhl hätten 66 Falschaussagen enthalten, glaubt Mörgeli.
10:24
Der angeschwärzte SVP-Nationalrat sitzt bereits vor den Mikrofonen. Ein SRF-Mann verteilt derweil eine Stellungnahme mit dem Titel «Falschmeldung durch die Weltwoche».
10:20
Mörgeli verteilt gerade seitenweise Material an die Journalisten. 16 Seiten Beschwerde gegen die «Rundschau», 20 Seiten zum «Mobbing» am medizinhistorischen Insitut.


Aus NZZ:






Christoph Mörgeli schiesst gegen jene, die ihn kritisiert haben.
Christoph Mörgeli schiesst gegen jene, die ihn kritisiert haben. (Bild: NZZ / Simon Tanner)

Christoph Mörgeli setzt sich gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber zur Wehr und wirft ihm «intensives Mobbing» vor. Zudem reicht der SVP-Politiker Beschwerde gegen das Schweizer Fernsehen ein.

Christoph Mörgeli fährt schweres Geschütz gegen das Schweizer Fernsehen SRF und seinen ehemaligen Arbeitgeber auf. Einerseits reicht er gegen drei Beiträge der Sendungen «10vor10» und «Rundschau» Beschwerde ein, andererseits erklärte er am Donnerstagmorgen an einer Medienkonferenz, dass seit Februar 2010 am Medizinhistorischen Institut «intensives Mobbing» gegen ihn betrieben worden sei. Er sei am Arbeitsplatz ausgegrenzt und in seinen Kompetenzen beschnitten worden. Seine Arbeit sei ständig kritisiert worden, darüberhinaus habe er einen kleineren Arbeitsraum beziehen müssen. In einem an der Medienkonferenz verbreiteten, 20-seitigen Dokument listet er zahlreiche Beispiele auf. Mörgeli wurde bekanntlich am am 21. September 2012 als Kurator des Medizinhistorischen Museums der Universität Zürich mit sofortiger Wirkung entlassen, nachdem happige Kritik an seiner Arbeit als Museumsleiter und als Dozent laut geworden war.
Die Fernsehsendungen würden den publizistischen Leitlinien des SRF verstossen, unter anderem, weil Mörgeli vor der Ausstrahlung nicht mit den Vorwürfen konfrontiert worden sei und die gewählten Formulierungen seine Glaubwürdigkeit verletzten. Mörgeli bezieht sich dabei auf einen Beitrag der «Rundschau», die ihm vorgeworfen hatte, er habe Billig-Dissertationen akzeptiert. Die «Weltwoche» schreibt in ihrer aktuellen Ausgabe, die «Rundschau» habe falsch informiert. Insbesondere sei die Dissertation des anonymen Kronzeugen aus der Fernsehsendung nie eingereicht worden; der Mann besitze gar keinen Doktortitel. Der ausfindig gemachte Kronzeuge hat der «Weltwoche» gegenüber allerdings ausdrücklich dementiert, je mit Journalisten zu tun gehabt zu haben. Eine zweite anonyme Zeugin der «Rundschau» ist laut dem Bericht der «Weltwoche» in der Fernsehsendung falsch zitiert worden. Sie habe keineswegs, wie dort behauptet, lediglich Texte aus dem Bulgarischen auf Deutsch übersetzt und damit keine wissenschaftliche Arbeit geleistet, sondern ihre Dissertation zuerst auf Bulgarisch geschrieben und dann übersetzt.
Die «Rundschau» konterte diese Behauptungen umgehend in einem Communiqué: Beim von der «Weltwoche» genannten Zahnmediziner handle es sich nicht um den «Rundschau»-Zeugen. Die Fernsehmitarbeiter hätten mit diesem Zahnmediziner nie Kontakt gehabt. Die zweite Zeugin sei korrekt zitiert worden. Die «Rundschau» hält in der Mitteilung an ihrer Berichterstattung fest und schreibt, sie werde am Quellenschutz festhalten, während die «Weltwoche» versuche, die Quelle offenzulegen.

Aus TAGI-online:


Mörgeli: «Die ‹Rundschau› lügt»

Von Pascal Unternährer, Jan Derrer. Aktualisiert vor 30 Minuten
Der angeschossene SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli reicht Beschwerde gegen die SRF-Sendung Rundschau ein. Sie habe gegen die internen Publizistischen Leitlinien verstossen. Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtet laufend.
1/7 Nimmt heute Stellung vor den Medien zu den Vorwürfen, mehrere unter seiner Ägide entstandene Doktorarbeiten genügen den üblichen Vorgaben nicht: Christoph Mörgeli am Donnerstag im Prime-Tower. (11. April 2013)
Bild: Jan Derrer

   

Vor der Medienkonferenz, die um 10. 30 Uhr angefangen hat, herrschte gespenstische Ruhe, als Christoph Mörgeli den Konferenzraum des Clouds im Zürcher Prime Tower betrat. Als er 25 Minuten vor dem Termin Platz nahm, sagte niemand ein Wort – obwohl über ein Dutzend Journalisten im Raum waren.
In seinem Handout kündigt Mörgeli an, Beschwerde gegen die SRF-Sendung «Rundschau» einzureichen. Er listet 76 Vergehen der Sendung auf. Unter anderem wirft er dem verantwortlichen Journalisten der «Rundschau» vor, voreingenommen zu sein. Dieser habe schon bei der« linksextremen» Wochenzeitung WOZ publiziert. Das zeige seine Gesinnung, schreibt Mörgeli. So sei es dem «Rundschau»-Redaktoren nur darum gegangen, einen andersdenkenden Politiker zu diskreditieren.
«Politische Aussagen kritisiert»
Mörgeli holt in seinem Votum sehr weit aus und fängt 1987 an, als er am Medizinhistorischen Museum angestellt wurde. Dann berichtet Mörgeli, wie sein Vorgesetzter Flurin Condrau ihm ab 2011 immer wieder und auch schriftlich politische Aussagen vorhielt, die er etwa in der «Arena» oder bei «Schawinski» gemacht habe. Das belaste das Institut für Medizingeschichte. Oder Condrau habe sich beschwert, dass im Drucker des Instituts ein Manuskript für eine Rede für Christoph Blocher gelegen habe.
Dann rollt er den Fall auf, der zu seiner Entlassung bei der Universität Zürich führte. Der «Tages-Anzeiger» hatte im September 2012 aus einem internen Bericht zitiert, der Mörgeli belastete und Mörgelis Leistungen als ungenügend taxierte. Dann seien Schlagzeilen wie etwa «Der Professor mit den verstaubten Knochen» gekommen. «Das ist Rufmord», sagte Mörgeli. Dabei sei besagter Raum mit den Knochen gar nicht unter seiner Obhut gewesen. Doch: «Das bringen Sie nie mehr aus der Welt. Das tut weh.»
Der Fall «Rundschau»
Dann kommt Mörgeli auf die «Rundschau» von letzter Woche zu sprechen. Er schildert ein Mail-Ping-Pong mit der Redaktion, in dem es darum ging, ob Mörgeli vorgängig die Namen der ihn anklagenden Dissertanten und der Westschweizer Professorin, die ihn kritisierte, erhält. Die Redaktion lehnte ab und nannte den Namen der Professorin dann doch noch: «Insistieren nützt also etwas», folgert Mörgeli.
68 Fehlaussagen wirft Mörgeli der «Rundschau» vor. Und dass keine Gegenmeinung im Bericht vorkam, er auf dem «heissen Stuhl» «in eine Blackbox geführt» worden sei und ihm die Hauptvorwürfe nicht vorgängig bekannt gemacht wurden. «Man wollte mich einem grossen Zeitdruck ausetzen», so Mörgeli.
«Auch Rufmord gegen bulgarische Dissertantin»
Er verteidigt die Arbeit einer bulgarischen Dissertantin, die keineswegs nur eine Transkription gemacht habe, wie von der Sendung behauptet. Wenn die «Rundschau» an der Darstellung im Fall der Bulgarin gänzlich festhalte, sei dies ein Skandal. «Da wird gelogen.» Auch diese Frau sei Opfer von Rufmord, so Mörgeli.
Ausgangslage: Vorwurf der Billig-Dissertationen
Nachdem ihm die «Rundschau» Ende März vorgeworfen hatte, aufgrund wenig aufwändiger Dissertationen Doktortitel zu ermöglichen, will er sich nun gegen diese Vorwürfe wehren.
Die«Weltwoche» will den Kronzeugen im Fall Mörgeli bereits ausfindig gemacht haben, wie sie in der Ausgabe von heute schreibt. Das Blatt habe mit dem Falschen gesprochen, kontert hingegen die «Rundschau». Es steht Aussage gegen Aussage: Die Weltwoche, in der Mörgeli wöchentlich als Kolumnist auftritt, beschuldigt die Rundschau, der Kronzeuge sei nicht Arzt, sondern Zahnarzt – und habe keinen Doktortitel. Am schwersten wiege jedoch, dass seine Dissertation nicht angenommen wurde, er also den Doktortitel gar nicht besitzt.
Widersprüchliche Aussagen
Die «Rundschau» winkt ab und teilt mit, ihr Informant sei ein anderer und habe sehr wohl den Doktortitel von Mörgeli erhalten – hauptsächlich für eine Transkription. Den in der «Weltwoche» beschriebenen Zahnarzt habe die «Rundschau» nie kontaktiert. Der Weltwoche-Autor Alex Baur streitet ab, dass es sich um eine Falschmeldung handelt. Er sei sich sicher, mit dem Richtigen gesprochen zu haben.
Die «Weltwoche» schreibt allerdings, der Zahnarzt habe bestritten, je Kontakt mit Journalisten gehabt zu haben. Baur sagt, jemand habe die im Fernsehen gezeigte Schattensilhouette erkannt. Zudem habe er «mehrere Indizien und Quellen». Näher darauf eingehen wollte er gegenüber dem Tages-Anzeiger nicht.
Nun liegt es an SVP-Nationalrat Mörgeli, Klarheit in der Affäre zu schaffen. Offen ist, ob er Beweise liefert. Dies ist nötig, um das Aussage-gegen-Aussage-Spiel zu beenden. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

20 min- online:

Nächste Runde im Streit um die Doktorarbeiten: SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli wirft der «Rundschau» vor, gegen die publizistischen Leitlinien verstossen zu haben.

SRF schlägt zurück. Der Fall wird immer
diffuser

blick:

Jetzt spricht der ominöse Zahnarzt

«Rundschau» und «Weltwoche» beschuldigen sich 
in der Affäre Mörgeli gegenseitig. SonntagsBlick fand den Mann, der es wissen muss.
Er sei nicht der Informant des TV-Magazins, kritisiert den Beitrag aber harsch.

play Der unkenntlich gemachte Kronzeuge belastete Mörgeli in der «Rundschau» schwer. (Screenshot SRF)Tagi:


Samstag, 13. April 2013

SVP will sich jetzt als Familienpartei profilieren

Die Famillienpolitik steht wieder im Fokos des Interesses.
Nun will die SVP gegen die Eigenbetreuung der Kinder stark machen.
Der Trend sei offensichtlich. Die Fremdbetreuung werde immer mehr finanziell gefördert. Wenn eine Frau jedoch die Kinder selbst betreue, müsse sie auch noch für die Familie mit Doppelverdiener zahlen, findet die SVP. Somit ist wiederum der Konflikt zwischen Fremd- und Selbstbetreuung vorprogrammiert. SP, Grüne und BDP befürchten, dass steuerliche Entlastung der Mütter, die zu Hause ihre Kinder selbst betreuen, dazu führen könnte, dass die Frauen zu Hause bleiben. Die FDP wird sich in diesem Fall wohl kaum ein zweites Mal gegen die FDP Frauen anlegen.  Die CVP steckt in einem Dilemma. Sie kann als Familienpartei die Initiative der SVP nicht gut ablehnen.

Ich zitiere NZZ:







Familienpolitik

SVP-Volksinitiative als neuer Zankapfel

Wer Kinder zu Hause betreut, soll das nach dem Willen der SVP von den Steuern abziehen können.
Wer Kinder zu Hause betreut, soll das nach dem Willen der SVP von den Steuern abziehen können. (Bild: Gaetan Bally / Keystone)
Der Nationalrat wird kommende Woche über die Familieninitiative der SVP entscheiden. Das Volksbegehren will Familien, die ihre Kinder selber betreuen, mindestens gleich hohe Steuerabzüge zugestehen wie berufstätigen Elternpaaren.

Seit 2011 müssen berufstätige Eltern, die ihre Kinder durch Dritte betreuen lassen, weniger direkte Bundessteuer bezahlen als früher. Sie können die jährlich anfallenden Kosten für Nanny, Krippe, Hort oder Tagesschule bis zu einem Betrag von maximal 10 100 Franken pro Kind vom steuerbaren Einkommen abziehen. Das mindert die Steuerlast, je nach Progressionsstufe, deutlich. Der Bund hat damit nach jahrelangen politischen Diskussionen einen Abzug eingeführt, den die allermeisten Kantone – in unterschiedlicher Höhe – schon seit langem kennen. Doch nicht alle Parteien haben an diesen Steuererleichterungen ihre Freude, namentlich nicht die SVP. Mit ihrer Familieninitiative, die der Nationalrat an seiner Sondersession nächste Woche als Erstrat behandeln wird, will sie den vom Parlament getroffenen Entscheid nachträglich korrigieren.

«Doppelt bestraft»

Die SVP hält die neue Regelung gegenüber denjenigen Familien, bei denen sich ein Elternteil um die Kinder kümmert, für ungerecht. Traditionelle Familien seien heute gerade doppelt bestraft: Zum einen verzichteten sie wegen der Kinder auf ein Zweiteinkommen, zum andern unterstützten sie mit ihren Steuergeldern Krippenplätze und sonstige Betreuungsangebote für Doppelverdiener-Paare, heisst es bei der Volkspartei. Um hier Gegensteuer zu geben, will die SVP-Familieninitiative Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, bei den Bundes- wie bei den Kantonssteuern einen mindestens gleich hohen Abzug gewähren wie denjenigen Eltern, die ihre Kinder in fremde Obhut geben.
Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative ab.  Würde die Initiative angenommen und dem traditionellen Haushalt derselbe Abzug zugestanden wie berufstätigen Eltern, könnte dies dazu führen, dass bei Müttern der Anreiz sinke, berufstätig zu sein, meint die Landesregierung und befürchtet negative Auswirkungen auf die Volkswirtschaft.

Spannende Ausgangslage

Der Widerstand im Parlament gegen die Familieninitiative ist nicht so massiv, wie er es bei SVP-Begehren sonst regelmässig ist. Fest steht, dass SP und Linke das Begehren ablehnen, weil es ihrer Ansicht nach ein überholtes Familienmodell privilegiert. Bei der FDP scheint die Sache ebenfalls klar zu sein. Zwar liegt noch kein Fraktionsbeschluss vor, doch wird die FDP laut Präsident Philipp Müller mit grösster Wahrscheinlichkeit gegen das Volksbegehren stimmen – einschliesslich der FDP-Frauen. Die BDP will ihre Position zu Sessionsbeginn festlegen. Parteipräsident Martin Landolt hofft, dass die Fraktion die «gutgemeinte, aber steuerrechtlich falsche» Initiative ablehnen wird – im Wissen, dass es nicht einfach sein wird, ein Nein gegenüber der eigenen, konservativ geprägten Basis zu vertreten.
Anders sieht die Situation bei der CVP aus. Laut Fraktionschef Urs Schwaller hat sich die Fraktion mit 16 zu 6 Stimmen für das Begehren ausgesprochen. Die CVP befindet sich in einer besonders heiklen Situation. Zum einen ist es für die «Familienpartei» CVP äusserst schwierig, gegen Steuererleichterungen für Familien (traditionelle noch dazu) anzutreten. Hinzu kommt, dass die Christlichdemokraten in den Kantonen Zug, Luzern und Wallis massgeblich dazu beigetragen haben, Abzüge für die Eigenbetreuung der Kinder durchzusetzen – also genau das zu verwirklichen, was die SVP-Initiative fordert. Auf Bundesebene gegen einen Steuerabzug anzutreten, für den man sich in den Kantonen stark eingesetzt hat, ist nicht unbedingt glaubwürdig....

Kommentar: Ich sehe auch bei dieser Initiative durchaus eine Chance, dass die Bevölkerung die Meinung der SVP teilt, weil die Selbstbetreuung nicht immer mehr bestraft werden darf. Es ist denkbar, dass viele Eltern ihr Kind bewusst nicht in der prägenden Lebensphase fremd betreuen lassen wollen. Die Bindung zu den eigenen Kindern wird in den ersten Jahren  aufgebaut. Zudem sollte die Arbeit des Hausmannes oder der Hausfrau nicht noch mehr abgewertet werden. Alle finden die Betreuung des Kleinkindes wichtig, weil dann Werte geprägt werden. Leider wollen  immer weniger Eltern diese Betreungsarbeit übernehmen. Eine heisse Diskussion um Selbst- und Fremdbetreuung steht uns bevor. Es geht wiederum um die Familie. Aber was ist eigentlich  eine echte Familie?

Freitag, 12. April 2013

Aus der Praxis für die Praxis

Zauberworte, die uns helfen, die Kommunikation im Alltag zu vereinfachen:

Wir können von Musikern lernen. Sie müssen UEBEN, SICH VOLL UND GANZ KONZENTRIEREN und auch vor einem grossen Publikum überzeugen.

Die Erfolgsformel der Klaviervirtuosin Sona Shaboyan







Am 1. Februar hatten wir Gelegenheit in der Tonhalle Zürich die gosse Klavier Virtuosin aus Armenien zu hören. Sie verzauberte das Publikum mit einem herrlichen reichhaltigen Repertoire - vor allem armenischer Klaviermusik.






Musik ist Kommunikation. In der verbalen Kommunikation wurde die Bildrhetorik neu entdeckt. Sona Shaboyan malte eigentlich auch Bilder - aber  Ton-Bilder.
Der Abend machte uns bewusst, dass es bei den meisten Kommunikationsprozessen  darum geht,   stimmige Bilder in den Köpfen der Zuhörer zu erzeugen.


Der Abend in der Tonhalle bestätigte uns  noch ein anderes zentrales Erfolgsrezept, das auch bei allen Kommunikationsprozessen von zentraler Bedeutung ist:







Die Erfolgsformel der 100prozentigen Präsenz.



Die hoch begabte, preisgekrönte Pianistin sagte den Schlüsselsatz:



"Gute Musik entsteht nur, wenn der Künstler ganz bei sich ist."




Meine Frau Hildegard ergänzte:






"Gute Kommunikation entsteht nur, wenn der Redner ganz bei sich und der Sache ist!"



Heute geht es um folgende Zauberworte, die  Kommunikationsprozesse vereinfachen:

 

Die EINSTELLUNG



Bei der Einstellung geht es um die innere Haltung. Stimmt die innere Haltung mit dem überein, was wir denken, so stimmt die Stimme ebenfalls mit dieser Stimmung überein und der Körper sendet automatisch die Signale, die unserer Einstellung sendet.


Wir können nur überzeugen, wenn unsere EINSTELLUNG mit dem - was wir sagen - übereinstimmt!
Ich kann andere nur überzeugen, wenn ich selbst von meiner Aussage überzeugt bin.
Er ist erstaunlich, wie viel verziehen wird, wenn man die eigene Ueberzeugung - das Feux sacré - spürt. Mein Wunsch für den Alltag: Dran- bleiben und sich weiterhin Spiegel als Lernhelfer zu Nutze machen. Es gibt Hofnarren, denen ich vertrauen kann. Bestimmen Sie Ihre Hofnärrin oder Ihren Hofnarren. Um die Nachhaltigkeit zu sichern, gilt es nun: TUN - TUN - TUN (lernen Sie weiterhin praxis- und prozessorientiert )


Die VORBEREITUNG

 ist die halbe Miete

START ZELEBRIEREN



Bei allen Kommunikationsprozessen lohnt es sich, vor Gesprächen, Auftritten immer zu kontrollieren, ob der Körper, die Muskeln, die Hände  locker sind.


Die Lockerheit des Körpers beeinflusst  die Lockerheit im Denken.


Dank dieser Lockerheit fliesst die Kommunikation.


Die Spannung im Stresszustand erkennen wir sofort im Gebiss-Hals bereich. Wer sich muskulär verspannt, blockiert auch das Denken.


Offene Haltung beim Sprechen





FAZIT: Beginnen Sie nie mit einer Scheinlockerheit. Nehmen Sie sich die Zeit, den Start  zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie immer auch eine gewisse Grundspannung. Es gibt bewährte Methoden oder Techniken, diese Lockerheit innert weniger Sekunden zu gewinnen.


Zur Haltung:
Geerdet STEHEN - zur Aussage STEHEN
WURzeln







Beim Kommunikationscoaching spielt die Haltung eine wichtige Rolle.


Es zeigt sich, wer geerdet da STEHT -  mit Bodenhaftung - der wird  auch besser verSTANDen.
Die Stimme klingt auf der senkrechten Wirbelsäule sonorer. Sie ist ausbalancierter.


Wer goundet (Begriff in den Staaten), wer geerdet da steht, signalisiert, dass er zu seiner Aussage STEHT.  Wer seinen STANDpunkt eindeutig vertritt, wird zwangsläufig auch besser verSTANDen.
(In unserem fachgerechten Coaching erkennen Sie, wie  die Energie- dank richtigem Verhalten - konkret  zum fliessen gebracht werden kann.

Fazit: Wer verankert ist, kann auch bei heiklen Kommunikationsprozessen verbale Stürme überstehen. 


17 Juni 2012
Nehmen Sie sich die Zeit, den Start zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie .... Die Bausteine (Start zelebrieren, die Erkenntnisse hinsichtlich Blickkontakt usw.) sind vielfach nicht bekannt.
10 Okt. 2010
Bausteine der Rhetorik (Start zelebrieren, antizipieren, klären, Antworten auf den Punkt bringen). - SINNVOLL kommunizieren (Sinne ansprechen). - Stärken und Defizite. - Argumentieren im Studio. - Mein LERNBILD für die ...
25 Nov. 2009
Die Bausteine (Start zelebrieren, die Erkenntnisse über den Blickkontakt usw.) waren für die meisten ungewohnt. Ich wünsche Ihnen allen viel Erfolg im Alltag! Wenn Sie mir nach einigen Wochen ein Echo zukommen lassen ...
23 Nov. 2012
Nehmen Sie sich die Zeit, den Start zu zelebrieren, bis sie echt locker sind! Selbstverständlich benötigen Sie immer auch eine gewisse Grundspannung. Es gibt bewährte Methoden oder Techniken, diese Lockerheit innert ...


FREUDE - KONZENTRATION - PRAESENZ

17. Febr. 2005 ... Die Münchner Violinistin Anne-Sophie Mutter und der Berliner Musikproduzent Martin Sauer sind mit dem Grammy geehrt worden. Bei der 47.
www.rhetorik.ch/Aktuell/05/02_17.html


VERSTAENDLICHKEIT

BALANCE ICH-DU

Die Zahl EINS:



Eine Kernbotschaft

So machen Sie die Kommunikation einzigartig: Sie nehmen nur eine Kernbotschaft Sie verknüpfen diese Botschaft mit nur
  • Einem Bild
  • Einer Analogie
  • Einer Geschichte
  • Einer Erzählung
  • Einem Beispiel
Reden Sie einfach und adressatengerecht, so dass Sie alle verstehen. Im Unterricht oder einer Diskussion stellen nur eine Frage. Wenn Sie vor mehreren Leuten reden, sprechen Sie immer nur mit einer Person länger als nur 5 Sekunden. Wenn Sie sich verändern und verbessern, arbeiten Sie jeweils nur an einem Lernpunkt oder Lernbild.

Sich auf einen Punkt, eine Sache konzentrieren können, bringt Erfolg. Dieses Fokussieren hat etwas mit Achtsamkeit zu tun und ist beim Zuhören wichtig.

Wenn Sie die Zahl Eins in der Kommunikation beherzigen, wird das Kommunizieren viel einfacher und Sie werden sehen: Ihr Ausdruck wird künftig einen Eindruck hinterlassen.


"Man kann gewiss nicht alles simpel sagen, aber man kann es einfach sagen. Und tut man das nicht, so ist das ein Zeichen, dass die Denkarbeit noch nicht beendet ist. Es gibt nur sehr, sehr wenige Dinge in der Welt, die sich der glasklaren Darstellung entziehen."


Die KOSMISCHE (ganzheitliche) 

Wahrnehmung eines Dirigenten:


  1. knill blog

    3. Juni 2009 ... Helmuth Rilling arbeitet immer noch leidenschaftlich, .... 2007 trat Helmuth Rilling u. a. erneut in der New Yorker Carnegie Hall auf und ...
    knill.blogspot.com/.../kosmisches-wahrnehmen-gedanken-nach.html - Cached
  2. knill blog: 03.06.2009

    3. Juni 2009 ... Helmuth Rilling arbeitet immer noch leidenschaftlich, perfekt und voller Lebenskraft . ... Helmuth Rilling gelang es, mich mit den Solisten, ...
    knill.blogspot.com/2009_06_03_archive.html - Cached

13 Apr. 2012
Dies ist der Gründungsmythos eines weltberühmten Chores und des Mannes, der ihn bis heute leitet: Helmuth Rilling und die Gächinger Kantorei. Irgendwann blieb keine Zeit mehr für die automobile Gurkerei auf die Alb, ...
03 Feb. 2011
2007 trat Helmuth Rilling u. a. erneut in der New Yorker Carnegie Hall auf und . ... Helmuth Rilling arbeitet immer noch leidenschaftlich, perfekt und voller Lebenskraft . ... Helmuth Rilling gelang es, mich mit den Solisten, .
26 Okt. 2012
Helmuth Rilling, 1933 in Stuttgart geboren, ist Dirigent, Lehrer und Botschafter Bachs in der ganzen Welt. 1954 gründete Helmuth Rilling die Gächinger Kantorei, 1965 kam das Bach-Collegium Stuttgart als instrumentaler .

Sind wir bereits gläserne Menschen?



Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

J.J. Rousseau

Wussten Sie, dass Ihr i Phon über eine versteckte Datei jeden Aufenthaltsort speichert, ohne dass sie dazu Ihr Einverständnis gegeben haben?

Wo sind eigentlich die Rechte bei google Cloud service "Drive" - Nutzer?

80% möchten im Netz jederzeit ihre persönlichen Daten löschen können. Weshalb wird dieses Bedürfnis nach SELBSTBESTIMMUNG nicht ernst genommen?




Miriam Meckel, Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen weist in Ihren Referaten immer wieder darauf hin, dass die Server zwar unsere Namen nicht kennen, jedoch unsere Daten, unser persönliches Profil.

Wir müssen uns heute fragen: Sind wir im gewissen Sinn bereits gläserne Wesen?


Das Smartphon ist wie ein offenes Buch.
Wir sind jede Sekunde lokalisierbar und werden immer transparenter.
Transparenz hat derzeit gleichsam einen totalitären Anspruch.




Fazit: Wir müssten künftig wissen, nach welchen Regeln wir gespiegelt werden!


Was, wie von wem verwendet werden kann. Was, wie lange gespeichert werden kann. Wer alles Zugang zu unseren Daten hat.

Weil viele Menschen das Gefühl haben, die Mechanismen des Internets nicht mehr zu durchschauen, fühlen sie sich überfordert.

Hinsichtlich dieser Transparenz tut Aufklärung Not.

Datenschutz ist nicht nur eine Einstellungsfrage.
Es geht darum, dass wir hinsichtlich eigener Daten wissen müssten, wie das Netz genau funktioniert.

Donnerstag, 11. April 2013

Hütet Euch am Rheinfall!


Ein Sündenfall genügt.
Hände weg vom Rheinfall!

Bei der Energiewende wird immer wieder betont: Wir müssten alle bereit sein, Opfer zu bringen. Es dürfe keine Tabus mehr geben.
Auch der Schutz des Rheinfalles müsse im Interesse der Energiewende gelockert werden.
Bei der Energiewende wird erwartet, dass wir sind,  Opfer zu bringen.
Dies auch beim Naturdenkmal Rheinfall.
STOP! Das kann und darf nicht sein. Es gibt Tabus.

Wir vertreten  die Meinung, dass schon das Kraftwerk auf der Neuhauser Seite ein falscher Entscheid war. Auf der Schaffhauserseite ist das Naturschauspiel seit Jahrzehnten beeinträchtigt. Der Eingriff bleibt leider irreversibel.
Nun ist auch auf der Zürcherseite ein weiteres Kraftwerk geplant. Das ist kein Aprilscherz.  Angeblich gibt es tatsächlich Pläne für ein zusätzliches Kraftwerk an unserem einmaligen schützenswerten Naturschauspiel. Es gibt nur Eines: Hände weg vom Rheinfall.
 Ein Sündenfall ist genug:

Das Kraftwerk auf der Neuhauser Seite war bereits ein falscher Entscheid war. Auf der Schaffhauserseite ist dadurch das Naturschauspiel seit Jahrzehnten beeinträchtigt. Dieser Eingriff scheint irreversibel.
Nun ist auf der Zürcherseite ein weiteres Kraftwerk geplant. Hier vertreten wir die Meinung: Hände weg vom Rheinfall!
EIN KRAFTWERK AM RHEIFALL-NEIN DANKE!!


Ich zitiere BLICK und 10 vor 10:

Kraftwerk: Bald nur noch Mini-Rheinfall?


play Der Rheinfall (Symbolbild) (Keystone)
SCHAFFHAUSEN - Die Rheinkraftwerke Neuhausen AG plant am Rheinfall ein neues Kraftwerk. Dafür soll der Rheinfall Wasser lassen. Dies könnte ein Mini-Wasserfall zur Folge haben.
Über eine Million Touristen bewundern jährlich den Rheinfall im Kanton Schaffhausen. Jetzt soll der spektakuläre Wasserfall nicht nur als Attraktion, sondern auch als Stromquelle dienen.
Die Rheinkraftwerke Neuhausen AG plant an Europas grösstem Wasserfall nämlich ein neues Kraftwerk, meldet «10vor10». Der Rheinfall sei ein einmalig attraktiver Standort für ein Wasserkraftwerk, sagt Verwaltungsratspräsident Martin Steiger zur Sendung.
Für eine gewisse Mehrnutzung des Rheinfalls hat das Projekt bereits Unterstützung der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) bekommen. Dass bis zu einem Fünftel weniger Wasser fliesse, sei vertretbar, schreibt sie.
Steiger will den Rheinfall aber «auf keinen Fall trockenlegen», sagt er zu «10vor10». Die entnommene Wassermenge dürfe den toruistischen Wert nicht zu stark schmälern.
So kann er sich vorstellen, nachts mehr Strom zu produzieren. Mögliche Folge: ein Mini-Rheinfall bei Nacht.

Aqua Viva empört

Bei diesen Plänen kann die Gewässerschutzorganisation Aqua Viva-Rheinaubund nur den Kopf schütteln.
«Für uns ist der Rheinfall absolut unantastbar, es handelt sich um ein einmaliges Naturdenkmal», sagt Gewässerschützer Stefan Kunz zu «10vor10».
Das sei ein absoluter Tabubruch. Kunz: «Wir müssen uns wirklich überlegen, ob wir den Rheinfall für die Stromproduktion opfern wollen.» (kko)

Fazit: Das Ansinnen mit einem zusätzlichen Kraftwerk am Rheinfall ist ein gedanklicher Reinfall. Der Kampf dagegen ist eingeläutet. Vom Viva-Rheinaubund, vom Rheinfall Kunstmaler Erwin Gloor und von rheinfall.com.  und weiteren Gruppierungen.