Sonntag, 2. Dezember 2012
In Deutschland stehen die Windräder öfters still,
2011 haben sich die Tage des Abschaltens von Windrädern in Deutschland deutlich erhöht.
Fehlende Netze lassen wertvolle Leistungen verpuffen.
Es ist unbegreiflich, dass die Bürger diesen ungenutzten Strom berappen müssen.
Mit dem verpufften Strom könnten 11000 Haushalte versorgt werden. Letztes Jahr mussten die Kunden bereits für 400 Gigawattsunden aufkommen, obwohl diese Leistung gar nicht ins Netz eingespeist werden konnte.
Es zeigt sich nun, dass die Schweiz gut beraten war, die Atomkraftwerke nicht vorschnell abzuschalten. Deutschland wird nach der vorschnellen Kurzschlusshandlung noch einige zusätzliche Unannehmlichkeiten erleben.
Notiert von
marcus knill
um
15:48
Finissmo bei Benissimo
Der Publikumsgeschmack ändert sich bekanntlich. So hat auch die beliebte Sendung BENISSIMO ein Ende gefunden
Dass «Benissimo» nach 21
Jahren abgesetzt wird, hält Thurnheer «für den Lauf des Lebens». Die
Zeit vergehe, der Publikumsgeschmack und die Anforderungen an eine
Sendung änderten sich. «Und neue Chefs wollen Neues machen.»
Dankbar
ist Thurnheer dafür, dass das «Benissimo«-Konzept vom Schweizer
Fernsehen während zweier Jahre entwickelt worden ist. «So kann etwas
entstehen, das gut ist, das eine Weile hält.» Heute müsse alles schnell
gehen. «Da kommt man nicht so weit», findet er.
Durch den Trend
weg von Live-Sendungen hin zu Aufzeichnungen haben sich gemäss Thurnheer
auch die Anforderungen an einen Moderator verändert. «Als Moderator
kannst du heute dein Gehirn outsourcen. Du musst einfach noch kompetent
und sympathisch wirken, der Rest wird für dich erledigt.»
(Dies der Kommentar aus Tagi online)
Kommentar:
Zum
Schluss der gestrigen Sendung war Beni Thurnheer vor der abgebauten Kulisse zu
sehen und sagte: «Nun ist Benissimo nur noch eine schöne Erinnerung.»
Dann löschte er im Studio 1 das Licht.
Beni kann heute stolz auf auf seine erfolgreiche "KISTE" zurückblicken. Es wird wohl immer schwieriger, die ganze Familie mit einer Unterhaltungssendung gemeinsam vor den Bildschirm (wie beim Kaminfeuer) zu versammeln. Ein "Strassenfegerprogramm" ist immer noch der Traum jedes Fernsehdirektors. Fernsehkonsum als Kaminfeuersituation wird aber der Vergangenheit angehören. Fernsehen ab PC und Handy wird künftig dominieren.
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marcus knill
um
15:47
Aber - bitte nicht so plump !
Der neunmalkluge Ogi
Quelle NZZ:Irgendwo
in In einer Brüsseler Schublade ruht ein Gesuch. Es datiert vom 20. Mai
1992. Aufgesetzt wurde es in Bern. Unterzeichnet haben es – «au nom du
Conseil fédéral suisse» – der damalige Bundespräsident René Felber und
François Couchepin, «Chancelier de la Confédération».
Jetzt, da die denkwürdig-gepfefferte Ausmarchung über den EWR-Vertrag
20 Jahre zurückliegt, ist dieses Gesuch wieder in aller Munde. Hinz und
Kunz sprechen darüber. Zuvorderst im Umzug spricht Adolf Ogi.
Aber hallo! Sind wir denn alle falsch gewickelt?
Ich steige ins NZZ-Archiv. Unser damaliger Bundeshauskorrespondent Raul Lautenschütz, ein unbestechlicher Journalist von erlesener Güte, titelte im Mai 1992: «Schweiz stellt EG-Beitrittsgesuch.» Das hindert Ogi nicht daran, heute exakt das Gegenteil zu behaupten. Die Schweiz gar habe nie ein Beitrittsgesuch eingereicht!
Verwirrt nehme ich die Autobiografie von Otto Stich aus dem Regal. Dort lese ich im Kapitel «Das verhängnisvolle EU-Beitrittsgesuch» auf Seite 100: Am 18. Mai 1992 sei morgens um 7 Uhr eine kurze Bundesratssitzung einberufen worden. Ausgerechnet in dieser frühen Stunde sollte das EU-Beitrittsgesuch beschlossen werden. Das sei, erinnert sich Otto Stich, wieder einmal eine Inszenierung des achten Bundesrats gewesen. «Das wurde mir klar, als Flavio Cotti nach einer kurzen Diskussion den Kollegen Adolf Ogi aufforderte, jetzt endlich seinen Antrag für einen EU-Beitritt zu stellen.» Wenn Otto Stich vom achten Bundesrat sprach, meinte er Frank A. Meyer.
Was meinte der Ogi heute zur Rolle seines damaligen Einflüsterers Frank A. Meyer? «Es ist unglaublich, welche Bedeutung Frank A. Meyer in dieser Sache zugeschrieben wird. Ich habe immer mit gescheiten Leuten geredet. Mit Frank A. Meyer auch, aber nicht nur mit ihm.»
Ob es gescheit war, was Frank A. Meyer anno 1992 dem Euroturbo Ogi einflüsterte, bleibe dahingestellt. Heute jedenfalls ruft der neunmalkluge Ogi ins Land: «Ich bin Realist – ich war nie für einen Beitritt.»
Kommentar: Wenn da noch jemand weiss, was wirklich Sache war. Die Widersprüche liegen auf dem Tisch. Fragen bleiben unbeantwortet. Peinlich!
Wer hat nun wirklich was gesagt? Da kann MEHRERES nicht stimmen!!! Was unangenehm ist darf anscheinend einfach nicht wahr sein.
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marcus knill
um
08:31
Samstag, 1. Dezember 2012
Weichspüler vermeiden
Die Kommunikationsexpertin Hildegard Knill gibt in Ihrem Artikel "Weichspüler vermeiden"9 Tipps, um mit einer direkten, klaren und konkreten Kommunikation sein Ziel zu erreichen.
(Hildegard Knill)
Ich greife an dieser Stelle den
Tipp 6. Unötige Abschlussfragen heraus, weil er prima zu meinem Weblog passt.
Hildegard Knill schreibt folgendes:
"Erstaunlich, wie Abschlussbemerkungen oder Abschlussfragen ein gutes kompaktes Argument abschwächen können. Beispielsweise: "Ist Ihnen mein Vorschlag zu kompliziert?" "Überzeugt Sie mein Argument nicht?" Die These "Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten!" trifft leider nicht immer zu. Es gibt tatsächlich ungeschickte Fragen. Dazu gehören die unnötigen Abschlussfragen, welche das eigene Argument abschwächen. Die Frage lenkt die Gedanken auf das Negative, auf Bedenken. Somit wird das eigene Argumentationsgebäude geschwächt."
Wer den gesammten Artikel lesen will, findet diesen hier…
Quelle: Weblog Ludwig Lingg
Notiert von
marcus knill
um
18:45
Gib mir eine Million und ich mache aus einem Kartoffelsack einen Bundesrat.
Dass man mit Geld schlechte Leistungen aufmöbeln kann, dies wird immer wieder behauptet. Mit Geld kann zwar das Image verbessert werden. Doch kann aus einem Kartoffelsack kein Magistrat gemacht werden. Aus meiner Sicht kommt aber in der Regel die Wahrheit früher oder später an den Tag. Bei Vreni Schneiders fragwürdigem Einstieg als Sängerin erleben wir ein interessantes Phänomen: Anstatt mit Geld versucht nun ein Boulevardblatt Vreni Schneiders Flopauftritt zu vergolden: Obschon die Auftritte auf der Bühne holperig waren (der Rhythmus und die musikalische Leistung lösten bei Experten Kopfschütteln aus und für Giacobbo/Müller war der Auftritt eine groteske Lachnummer) wird die erfolgreiche Sportlerin von Blick nicht nur reingewaschen, sondern auch schön geschrieben. An Stelle des Geldes geht es in diesem Fall um die Macht der Boulevardpresse.
Vreni Schneider musste keine Millionen investieren, um ihre dilletantischen Gehversuche als Sängerin aufzumöbeln. Der Skitstar hattedie Redaktion einer Zeitung mit grossen Buchstaben als "Gotte". Sie profitiert jetzt von der Macht dieses Boulevardblattes. Aus Flop soll nun Top werden.
Blick negierte jegliche Kritik und vergoldete Vrenis dürftige Auftritte:
Ich zitiere BLICK:
15 000 Exemplare wurden von ihrem Album «Ä Gruess us de Berge» vorbestellt, seit heute steht es in den Läden. Werden alle verkauft, fährt Vrenis CD Goldstatus ein.
Vreni Schneiders Entdecker, Produzent Jakob Baumgartner erstaunt der Erfolg nicht: «Vreni hat eine sehr schöne Stimme und die Lieder sehr gut eingesungen. Und obwohl es ihr erster Gehversuch als Sängerin ist, hat sie ihre Sache sehr gut gemacht. Sie ist eine Perfektionistin.»
Vreni Scheider selbst kann den Erfolg noch gar nicht richtig fassen: «Ich freue mich, dass es so gut läuft. Aber ich will nichts überstürzen.» So wird sie vorerst noch keine Konzerte geben - obwohl schon mehrere Anfragen da sind.
Was Vreni anpackt,wird zum Hit: Die Daunen-Jacke, die sie bei ihrem ersten Auftritt als Volusmusik-Sängerin in der SF-Show «Happy Day» trug, ist ein Verkaufsschlager. Der kiwigrüne Piumino aus der Frühlings-Kollektion 2013 von «Luisa Cerano» für 539 Franken ist in gewissen Grössen bereits ausverkauft.
Urs Fleischmann, vertreibt «Luisa Cerano» in der Schweiz und ist beigeistert: «Das Modell ist einfach ein Renner!» Vreni zieht eben an.
Kommentar: Dank Blick kann nun Vreni Schneider mit einem Verkaufserfolg der CD rechnen. Langfristige zweifle ich aber daran, dass die magere Leistung einer Top Skifahrerin auch den Erfolg als Sängerin garantiert. Für mich gilt nach wie vor: Schuster bleib bei deinen Leisten.
Ich verweise auf den alten BLOG Beitrag:
von Mittwoch, 21. November 2012:
Vreni Schneider darf laut Blick nicht kritisiert werdenVreni Schneider war unbestrittenermassen eine hervorragende Skirennfahrerin. Sie ist und bleibt für uns in dieser Sparte das Gold-Vreni.
Doch heisst das nicht, dass sie deshalb auch als Sängerin eine Garantin ist für eine Gold CD.
Wie bei Bundesrätin Calmy-Rey bleibe ich bei der Aussage:
Schuster bleib bei deinen Leisten.
Nach dem eindeutig steifen, plumpen Auftritt war diese Story ein dankbares Sujet für die Satire Sendung Giacobbo- Müller. Das lag für mich in der Luft. Vreni Schneider hat sich selbst aufs Glatteis begeben. Die Folgen muss sie auf sich nehmen.
Weshalb darf lauf BLICK diese dürftige Einlage nicht glossiert werden?
um 22:09 Uhr
Giacobbo / Müller vom 18.11.2012
Ich zitiere persönlich.com:
Ex-Skistar Vreni Schneider steht vor dem Start in eine Karriere als Schlagersängerin. Ihren ersten Auftritt hatte sie am Samstag in der Sendung "Happy Day" des Schweizer Fernsehens. In Röbi Kollers Show gab sie ihren Song "Kafi am Pistenrand" zum Besten. Das Studiopublikum schunkelte. Bald soll ihr erstes Album erscheinen. So weit, so gut.
Einen Tag später nahmen Victor Giacobbo und Mike Müller die 55-fache Weltcupsieger auf dem gleichen Sender dann hoch und versuchten sich an einer Satire. Immer wieder taucht Schneiders neue Karriere als Sängerin in den Pointen auf: Vom "Glarner Gangnam Style" war da die Rede. Oder davon, dass sie am ehesten von der Gay-Community akzeptiert werden würde. Dem "Blick" war das zu viel: "Lasst Vreni in Ruhe!" titelte die Zeitung am Dienstag. "SF zieht unsere Ski-Königin in den Dreck".
Kommentar:
Erstaunlich, dass bei der Satire sonst alle Politiker und Promis, selbst Bundesräte auf die Schippe genommen werden dürfen. Doch bei Gold-Vreni soll dies plötzlich nicht erlaubt sein, obwohl der Auftritt selbst für Laien eine Glosse war. Vreni Schneider hatte die Grösse nicht, Nein zu sagen bei einer Sparte, die ihr fremd ist. Es lohnt sich, den Auftritt ohne Vorurteil zu betrachten. Voll peinlich!! Vreni ist keine GOLD-Sängerin nur weil sie hervorragend skifahren konnte.
Haben Sie gestern Abend «Happy Day» verpasst? Vreni Schneider ... | |
www.blick.ch/.../vreni-schneider-sin...
Neuvor 2 TagenGiacobbo/Müller machen sich lustig über Vreni Schneider: Dürfen sie das?» Ja! Satire darf alles ... | |
Ich zitiere Persönlich.com:
Boulevardzeitung spinnt Story um Skistar immer weiter.
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Auch Schlagerstar Leonard fühlt sich laut "SonntagsBlick" von Vreni als Sängerin vor den Kopf gestossen: "Das wäre ja fast, wie wenn ich plötzlich sagen würde, ich sei ein Skistar." Er aber hätte wohl nicht mal bei einem Amateurrennen eine Chance. Darum liesse er dies lieber bleiben. Christian Duss, Sänger von Chuelee, sagte gar, Vrenis Auftritt sei zum Fremdschämen gewesen.
Kommentar: Fachleute sind zwar sich einig. Doch Blick bleibt uneinsichtig. Er blendet die Fakten nach wie vor aus und beschönigt weiterhin vor den Flop- Auftritt der Skikönigin.
Notiert von
marcus knill
um
12:36