Das Mohnblumenbild von Monet strahlt eine friedliche Stimmung aus.
Dieses beruhigende Bild ist derzeit Streitobjekt.
Wie könnte es anders sein: Es geht um viel Geld.
Montag, 19. November 2012
Sonntag, 18. November 2012
Etwas Positives hat die verkehrte Welt bei der SVP:
Ich zitiere 20 Min:
Notiert von
marcus knill
um
17:30
So könnten Sie Flugbegleiter am meisten ärgern - was Sie sicher nicht möchten
Listen, wie man Kunden oder Ehepartner erfolgreich ärgern kann, gibt es genügend. Nun entnehme ich im Blick online eine Liste von Verhaltensweisen von Passagieren, die Flugbegleiter am meisten nerven. Gehören auch Sie zu solchen Nervensägen? 700 Flugbegleiter wurden befragt. Normalerweise dürfen sich nur die Passagiere über den Service der Flugbegleiter auslassen und nicht umgekehrt.
(Keystone)
- Finger schnipsen
Für 26 Prozent aller Flugbegleiter ist dies die schlimmste Angewohnheit und steht ganz oben auf der Negativ-Liste.
- Sofort aufstehen nach der Landung
Obwohl die Maschine noch zu ihrem Parkplatz rollt und die Anschnallzeichen noch nicht erloschen sind, gibt es immer Unverbesserliche, die sofort aufspringen und ihr Gepäck aus dem Fach holen wollen. Geht mit 13 Prozent auf Platz 2.
- Zu viel Handgepäck in der Ablage verstauen
Wenns voll ist, ists voll. Trotzdem gibts einige Passagiere, die auf Teufel komm raus noch ihre Tasche irgendwie reinwürgen wollen. Für 11 Prozent die drittschlimmste Angewohnheit.
- Über zu wenig Platz nörgeln
Hängt eigentlich mit Platz 3 zusammen: Ist zu wenig Platz im Gepäckfach über dem Sitz, gibt es diejenigen, die sich lautstark darüber beschweren.
- Schwatzen während der Sicherheitsdemonstration
Ja, Vielflieger haben schon hundertmal gesehen, wie man seinen Gurt zumacht und zeigen ihre Überlegenheit, in dem sie während der Präsentation laut reden. Einige Erstflieger wären hingegen froh, sie würden mitkriegen, wo die Notausgänge sind.
- Nach mehr Decken und Kissen verlangen
Egal wie hoch die Temperatur ist: Einige wollen so viel Decken und Kissen wie möglich am Platz haben, können durchaus auch als Hamster-Passagiere bezeichnet werden. Für acht Prozent der Flugbegleiter äusserst nervig.
- Hinterlassen von Abfall in den SitztaschenEssen,
Trinken - und dann den Müll in die Taschen stopfen oder auf den Boden
werfen. Nach Langstreckenflügen schwimmen die Sitzreihen im Müll. Das
bringt sieben Prozent der Flugbegleiter auf die Palme.
Kommentar: Ich gehe davon aus. dass das Flugpersonal bereits kommunikativ geschult wird, damit Sie die Balance schaffen, zwischen freundlich, beschreibend den Frust loszuwerden, ohne die Passagiere zu verletzen.
K+K könnte den Airlines weiterhelfen, falls sie nicht schon interne professionelle Schulungen durchführen.
Notiert von
marcus knill
um
09:33
Samstag, 17. November 2012
Die Hürden der Teilzeitmänner
Leider setzt sich die Forderung nach Teilzeitarbeit bei Männern nur harzig durch.
Die Männer sehen sich in der Ernährerrolle und wer nur noch Teilzeit arbeitet, hat vielfach Probleme beim beruflichen Weiterkommen. Auf den oberen Führungsebene wird 100% ige Verfügbarkeit verlangt.
Ein Manager muss bereit sein, jederzeit ins Ausland zu fliegen. Er kann nicht sagen, er müsse zu Hause bleiben, weil ein Kind krank ist.
Im 20 Min-online erzählen Teilzeitmänner, welche Hindernisse sie erlebt haben. Ich zitiere auszugsweise:
«Auf dem Spielplatz sah man mich schräg an»
Dank Stellenbörse und Kampagne soll die Zahl der Teilzeit arbeitenden Männer auf 20 Prozent steigen. Drei Männer, die diesen Schritt bereits gemacht haben, berichten:
Männer mit ihren Kindern auf dem Spielplatz - dieser Anblick ist noch nicht normal.
«Wenn Kinder umfielen, wollten sie zu Mami»
Ein Teilzeitvater erzählt:«Ich habe ziemlich spontan auf den Wunsch meiner Partnerin nach einer geteilten Betreuung Ja gesagt, aber erst nachher realisiert, was dies eigentlich bedeutet.» So habe es über ein Jahr gedauert, bis er von seinen Kindern - die Tochter ist heute 15 und der Sohn 12 Jahre alt - überhaupt als vollwertige Betreuungsperson akzeptiert wurde. «Wenn zum Beispiel eines der beiden Kinder umfiel oder sonst ein Problem hatte, rief es zuerst immer nach dem Mami. Das war für mich nicht einfach.»
Als schwierig erlebte ein Teilzeit-Papi an seinem ehemaligen Wohnort am rechten Zürichseeufer. «Hier lebten damals nicht viele Hausmänner leben, und so fühlte ich mich im Alltag oft alleine.» Auf dem Spielplatz sei er als einziger Mann von den Frauen schräg angeschaut worden.
«Meine Frau hat sofort etwas gefunden»
Neuhaus konnte trotz intensiver Suche - rund 40 Bewerbungen in drei Monaten - nichts finden. «Es ist schon erstaunlich: Meine Frau arbeitet in der gleichen Branche und hat sofort wieder eine Teilzeit-Anstellung gefunden», sagt der 28-Jährige, der im Kanton Freiburg wohnt. Beim Arbeitsamt habe man ihm empfohlen, seine Pläne mit der Teilzeit-Arbeit zu überdenken - sie erschwere ihm die Jobsuche, hiess es.Und prompt: Bei der ersten 100-Prozent-Stelle, auf die sich Neuhaus beworben hatte, konnte er sich vorstellen. «Da meine Mutter nun noch auf die Kleine aufpassen kann, habe ich mich schweren Herzens für diesen Schritt entschieden», sagt Neuhaus.
Kommentar: Heute kann jede Partnerschaft das eigene Modell verwirklichen. Doch müsste die Rollenverteilung schon vor der Ehe verbindlich geklärt werden. Es gibt verschiedene Muster. Es sind heute unterschiedlichste Mischformen denkbar:
- Das traditionelle Modell: Die Mutter widmet sich den Kindern - der Vater versorgt die Familie
- Oder: Der Vater ist voll beschäftigt und die Mutter arbeitet Teilzeit. Die Kinder werden zum Teil fremdbetreut.
- Beide Ehepartner arbeiten Teilzeit - beide leisten ihren Anteil am Haushalt
- Die Frau ist Ernährerin und arbeitet zu 100%. Der Ehepartner ist Hausmann.
Wichtig scheint mir vor allem, dass die Rollenverteilung klar geregelt wird. Es ist blauäugig, zu glauben, der Ehepartner würde dann nach der Heirat schon nach sein Rollenverständnis ändern.
Notiert von
marcus knill
um
08:25
Freitag, 16. November 2012
Mörgeli will Rektor der Uni Zürich werden
20 Min:
Mörgelis PR-Auftritt
16. November 201230 Minuten Show, ein paar Lacher, eine Bewerbung
von J. Pfister - Christoph Mörgelis Werben um den Job des Uni-Rektors löst bei vielen Kopfschütteln aus. Doch die Aktion des SVP-Politikers ist Kalkül: Aufmerksamkeit und Lob der Basis sind ihm gewiss.
Doch bevor Mörgeli dazu Stellung nimmt, holt er zu einem 30-minütigen Werbespot in eigener Sache aus. In einer Seelenruhe und offensichtlich selbst leicht amüsiert, beginnt er mit dem Vortragen seines detaillierten Lebenslaufs mit wichtigen Informationen wie: «Ich war Mitglied im Studentischen Gesangsverein».
Darauf folgt die Vorstellung eines 13-Punkte-Plans mit seinen Zielen als künftiger Rektor, welcher auch in 42-seitiger, ausführlicher Fassung vorliegt. Darin plädiert Mörgeli unter anderem für eine politische Meinungs- und Redefreiheit - was auch als Seitenhieb in Richtung Bildungsdirektorin Regine Aeppli oder Universitätsrätin Kathy Riklin verstanden werden kann. So fügt er denn auch an. «Mein Anwalt hat verlangt, dass Aeppli und Riklin bei der Bewertung meiner Kandidatur in den Ausstand treten.»
Im Grossformat auf dem Videoportal
«Coup ist politisch motiviert»
Trotz dieser Forderungen - für Politberater Mark Balsiger ist klar, dass es Mörgeli nur vordergründig um die Kandidatur für den Job des Uni-Rektors geht. «Dieser Coup ist politisch motiviert.» Denn selbst der SVP-Nationalrat werde kaum davon ausgehen, dass seine Kandidatur erfolgreich sei. «Dafür können er und seine Partei danach ins Feld führen, dass der Entscheid gegen ihn gefallen sei, weil er SVP-Mitglied ist.»
Dass Mörgeli mit seiner Aktion der Partei in die Hände spielen könnte, kann sich auch Kommunikationsberater Marcus Knill vorstellen. «Er erzielte Aufmerksamkeit, konnte seine Botschaften und die der Partei verkaufen und einmal mehr unterstreichen, dass seine Entlassung politisch motiviert war.» Doch selbst wenn es der Partei nützen könnte - für Mörgelis eigenes Image sieht Knill schwarz. «Sein öffentliches Werben und Klagen wirkt wohl bei vielen penetrant.»
«Als Polit-Clown etikettiert»
Ähnlicher Meinung ist Balsiger. Zwar könne es durchaus sein, dass der eine oder andere den Mut von Mörgeli, erneut in die Öffentlichkeit zu gehen, anerkenne. «Er riskiert allerdings auch, dass er als Polit-Clown etikettiert wird und seine Glaubwürdigkeit komplett verspielt.»
Das sieht Mörgeli natürlich anders. Nachdem ihm 20 Minuten Online die Frage stellt, ob die Aktion wirklich sein Ernst sei, antwortet er :«Ich bin überzeugt, dass die Gerechtigkeit hergestellt und meine Bewerbung nicht gegen den Rauswurf meiner Person aufgerechnet wird.»
ZUSAETZLICHER KOMMENTAR:
NACHTRAG Tagi-online:
Stadt ZürichWinterthurRegionVerkehr
Mörgeli sieht sich als prädestiniert für die Stelle als Uni-Rektor
Notiert von
marcus knill
um
18:38
Zum Zeitproblem Fettleibigkeit
Nicht Fett, sondern Zucker müsste besteuert werden
(Aus Tagi-online)
Die Dänen haben eine umstrittene Fettsteuer wieder abgeschafft. Doch nicht die Steuer war falsch, sondern die Substanz.
Bild: Keystone
Dass in modernen Gesellschaften die Menschen immer dicker werden, ist eine offensichtliche Tatsache. Das hat nicht nur Folgen für die Volksgesundheit, das kostet auch gewaltig viel. Gute Gründe sprechen dafür, die Menschen mittels Nudging zu verleiten, sich sinnvoller zu ernähren. Mit dem Fett haben die Dänen ganz einfach den falschen Bösewicht erwischt. Fett enthält zwar mehr als doppelt so viele Kalorien wie Eiweiss oder Kohlenhydrate, doch die Ernährungswissenschaftler sind sich inzwischen nicht mehr einig, ob Fett uns auch dick macht. Einigkeit herrscht jedoch, dass Zucker des Teufels ist. Wenn schon, brauchen wir daher eine Zucker- und nicht eine Fettsteuer.
In den USA wird mit einer solchen Zuckersteuer im Kampf gegen die Fettleibigkeit bereits experimentiert. Richmond und El Monte, zwei Städte in Kalifornien, wollen Süssgetränke mit einer Abgabe belegen. Süssgetränke sind Kalorienbomben und werden vor allem von Kindern und Jugendlichen getrunken. Die UNO und die wichtigsten amerikanischen Gesundheitsorganisationen unterstützen die Sodasteuer, die Lebensmittelindustrie bekämpft sie mit grossem finanziellem Aufwand. Dank einer Sodasteuer würden die relativ armen Städte gleich zwei Fliegen auf einen Streich erledigen: Sie würden die Kinder abhalten, Unmengen von Cola und anderen Süssgetränken zu trinken, und sie hätten das Geld, um diesen Kindern beispielsweise neue Schwimmbäder und andere Sportanlagen zu bauen und sie so zu mehr Bewegung zu animieren.
KOMMENTAR:
Das Problem der Fettleibigkeit müsste grundsätzlich angepackt werden.
Einmal mehr zeigt sich, dass die Familie mit beitragen könnte, die Kinder nicht an den Fast-Food gewöhnen zu lassen. Kinder brauchen Vorbilder. Leider essen die Jugendlichen heute selten zu Hause. Es wird ihnen Geld in die Hand gedrückt. Wir müssen uns nicht wundern, wenn dann die Kinder den nächsten Mc Donald aufsuchen und sich nach wenigen Wochen an den Fast Food gewöhnen.
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marcus knill
um
08:36
Zur umstrittenen Frauenquote
Ich zitiere NZZ- online:
EU-Kommission beschliesst Frauenquote
Nach langen internen Streitigkeiten hat sich die EU-Kommission für die Frauenquote ausgesprochen. Die Brüsseler Behörde hat den Vorschlag für ein europäisches Gesetz verabschiedet, mit dem bis im Jahr 2020 alle Aufsichtsräte grosser Unternehmen zu 40% mit Frauen besetzt werden.
DIE KOMMENTARE IM NETZ SIND VORWIEGEND NEGATIV:
Das ganze ist beschämed - der Schaden für die Wirtschaft wird imens sein - Beispiel Norwgen...
Es ist Zeit, streichen die Länder der EU den Haushalt. Dieses Kasperle-Theater in Brüssel ist wirklich nur für lokal gescheiterte Politiker.
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Wette, unsere Politiker werden diese Regel sicher einführen.
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Was aber noch schlimmer ist, eine Frauenquote sugeriert, dass Frauen sich nicht gegen Männer behaupten und nur mit Qutoten Karriere machen können. Diese Quote ist eine Beleidigung für jede Frau und gleichzeitig eine Diskriminierung gegen die Männer Europas. Woher soll übrigens das Personalangebot für 40% Frauen kommen, wenn gerade mal knapp 30% der Hochschuleabgängerinnen im BWL Bereich weiblich sind?
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Notiert von
marcus knill
um
08:35