Freitag, 7. Oktober 2011

Ständeratskandidaten auf dem hohen Seil


Am Mittwochabend 5.10.11 traten die Zürcher Ständeratskandidaten im Kaufleuten gegeneinander an.
Ich habe die Spitzenkandidaten für Blick am Abend unter die Lupe genommen.

Spitzenkampf um die beiden Zürcher Ständeratssitze (v.l.): Alt-Bundesrat Christoph Blocher (SVP) tritt gegen die amtierenden Ständeräte Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP) an.

Spitzenkampf um die beiden Zürcher Ständeratssitze (v.l.): Alt-Bundesrat Christoph Blocher (SVP) tritt gegen die amtierenden Ständeräte Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP) an.
Bild: Keystone


Die Bisherigen Gutzwiller und Diener, Kandidatin Ingold, Moderator Edgar Schuler und die Kandidaten Blocher, Glättli, Hany und Hardegger (v. l.). Foto: Sabina Bobst
Die Bisherigen Gutzwiller und Diener, Kandidatin Ingold, Moderator Edgar Schuler und die Kandidaten Blocher, Glättli, Hany und Hardegger (v. l.). Foto: Sabina Bobst 



Zürcher Ständeratskandidaten unter der Lupe




Marcus Knill beurteilt die subjektive Wirkung der Spitzenkandidaten


Quelle Blick am Abend




18 Tage vor der Ständeratswahl kreuzten  im Kaufleutensaal in Zürich am Mittwochabend die wichtigsten Kandidaten die Klingen. Die bisherigen Ständeräte Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP) traten gegen Altbundesrat und 
Exnationalrat Christoph Blocher (SVP)) an. Mit von der Partie waren auch Urs Hany (CVP), Maja Ingold (EVP), sowie Balthasar Glättli (Grüne) und Thomas Hardegger (SP), die ebenfalls einen Sitz in der kleinen Kammer ergattern möchten.

Nachfolgend beschränke ich mich in meiner Blitzanalyse in erster Linie auf die drei  Spitzenkandidaten und beleuchte wahrgenommene Stärken, aber auch  Störfelder. Blocher, Diener und Gutzwiller sind erfahrene und rhetorisch gewandte Debattierer.

Ueberraschend belebte jedoch der Schlagabtausch Glättli- Blocher das Wahlpodium, das von Edgar Schuler (Tages-Anzeiger) recht gut moderiert wurde.







Christoph Blocher:

Vollblutpolitiker  Blocher ist und bleibt ein Phänomen. Wie bei anderen Auftritten, polarisierte er auch in diesem Streitgespräch. Er provozierte die Gegner und punktete bei seiner „Gemeinde“. Von den zahlreichen Claqueuren der links-grünen Seite liess er sich nicht irritieren. Es gelang es ihm,  trotz vieler rhetorischer Mängel (konstant zu laute Stimme, falscher Umgang mit dem Handmikrofon usw,) – seine Kernbotschaft jeweils so zu vermitteln, dass sie das Publikum nachvollziehen konnte. Blochers Hauptstärke: Er glaubt an das, was er sagt. Auch wenn er zu lang  sprach, hörte ihm das Publikum aufmerksam zu. Das Publikum spürt, ob die Einstellung und das Engagement eines Redners mit seiner Botschaft übereinstimmen.



Verena Diener:

Die  Ständerätin hielt sich eine halbe Stunde lang zurück. Wer nichts sagt, sagt bekanntlich nichts Falsches. Dann aber sprach sie ruhig, glaubwürdig und bedacht.

Sie suchte keine Konfrontation. Gegenüber Blocher positionierte sie sich dennoch eindeutig.

Diener überzeugte mich trotz ihres etwas divahaften Verhaltens.



Felix Gutzwiller:

Der Präventivmediziner gab sich weniger hektisch, als bei seinen  Medienauftritten üblich. Zum Beispiel bei Giaccobbo. Bei allen heiklen Auftritten wirkt er  immer echt. Die spürbare Zurückhaltung mit den diplomatischen Antworten ist vielleicht auf die Sandwichsituation (Loyalität gegenüber der Kollegin versus Vermeidung der Konfrontation  mit der SVP) zurückzuführen.  






Da die Kandidaten der  „zweiten Liga“ ebenfalls recht gut argumentierten, war ein Sieger schwer aus zu machen. Balthasar Glättli zeigte sich kämpferisch, war dennoch erstaunlich dialogisch. Thomas Hardegger agierte argumentationstechnisch geschickt und auch Maja Ingold  und Urs Hany durften sich sehen lassen. Dennoch punktete bei mir Felix Gutzwiller am meisten, er wirkte  am glaubwürdigsten.

 Nicht nur die zahlreichen lästigen technischen Störungen waren ärgerlich,  auch die  Seitengespräche Dieners und Gutzwillers während der Diskussion störten.



Fazit:

So vage und unklar die Frage beantwortet werden konnte, wie viel Geld der Partei für den Wahlkampf zur Verfügung stehe und wie viel jeder persönlich  aufwende, so diffus waren auch viele  Lösungsansätze bei der Ausländer- und Energiefrage. Zu viele Nebelkerzen wurden gezündet, klare Standpunkte gab es wenige.


 





Donnerstag, 6. Oktober 2011

Wiedehopf gefällt es an den sonnigen Halden im Wallis


Zu meinem Erstaunen sah ich vor wenigen Wochen einige  dieser seltenen Vögel auf dem Zufahrtsweg zu unserem Refugium im Wallis (Salmenfee). Der Wiedhopf liebt wilde Gebüsche an sonnigen Halden.




Dank Schutzprojekten wie hier im Wallis nimmt der Bestand des Wiedehopfs wieder etwas zu.


Quelle Blick

Was ist mit Klaus J. Stöhlker los?


Früher zeichnete sich PR Berater Stöhlker durch seine pointierten, ungeschminkten Kommentare und Analysen aus. Leider lösten einige seiner  jüngsten Aeusserungen in Fachkreisen wieder einmal Kopfschütteln aus. Bedauerlicherweise ist es nicht das erste Mal. Obschon es Stöhlker nicht wahr haben will: Mit solchen Geschichten schadet er seinem Image. Ich zitiere Tagi:


Vor zehn Jahren starben im Zuger Parlament 15 Menschen. Nun schreibt PR-Profi Klaus Stöhlker: «Nicht alle waren damals unglücklich.» Ein Freund in Kampfscheidung habe seine Frau verloren.

«Nicht alle waren unglücklich»: PR-Berater Klaus J. Stöhlker über den Tod der Ehefrau eines Freundes.

«Nicht alle waren unglücklich»: PR-Berater Klaus J. Stöhlker über den Tod der Ehefrau eines Freundes.
Bild: Markus Forte

«Ich bin ein begnadeterer Schreiber als der Durchschnitt», behauptet Klaus Stöhlker von sich. Vorgestern Montag publizierte der PR-Mann aus Zollikon ZH auf seiner Firmenwebsite vier Sätze:


«Der traurige Vorfall vor zehn Jahren in Zug, wo 15 Menschen, darunter der Attentäter, den Tod gefunden haben, wurde zu Recht beweint. Nicht alle waren damals unglücklich. Mein guter Freund, der vor einer Kampfscheidung stand, verlor bei diesem Vorfall seine Frau. Dies erleichterte viel.» 

Darauf angesprochen, bestätigt Stöhlker, diese Zeilen eigenhändig verfasst zu haben. Der aus Lokalfernseh-Diskussionen bekannte 70-Jährige sagt, der beschriebene Sachverhalt sei simpel: «Ein Mann hat Krach mit seiner Frau gehabt, und sie ist erschossen worden.» Dies zu beschreiben, sei «keinesfalls pietätlos».


Beim Attentat im Zuger Kantonsparlament sind vor zehn Jahren 15 Menschen gestorben – 14 Politiker und der Amokläufer, der sich selbst umbrachte. Was sagen Zuger Überlebende zu Stöhlkers Kurztext? Hanspeter Uster, damals Regierungsrat, dessen Lunge durchschossen wurde, fragt sich:


«Das Attentat hatte also auch sein Gutes? Welche Ungeheuerlichkeiten wird uns Stöhlker noch bescheren?»


Gerhard Pfister, vor einem Jahrzehnt Kantonsrat, heute Nationalrat, zeigt sich «überrascht von einem Menschen, den ich bislang für intelligent gehalten habe». Der CVP-Mann sagt: «Es ist für mich völlig unverständlich, dass man so etwas bewusst schreiben kann.»


Der Grüne Jo Lang, einst in Zug und jetzt in Bern Pfisters Ratskollege, findet «eine solche Aussage ungemein verletzend». «Da scheint jemand», sagt er, «völlig von der Rolle zu sein.» 


«Ungeheuerlich und sehr oberflächlich»


Paul Langenegger, damals Zuger Standesweibel und heute Gemeinderat in Baar, hat beim Attentat eine Schwägerin verloren. Er bezeichnet es als «ungeheuerlich und sehr oberflächlich, wenn jemand nach zehn Jahren so etwas in den Raum stellt».


3 der 15 Opfer des Zuger Attentats waren Frauen. Eine von ihnen lebte damals tatsächlich getrennt von ihrem Ehemann. Dieser sagte gestern dem TA, was Stöhlker schreibe, sei «völlig daneben»: «Erstens ist es Privatsache. Zweitens ist es mehrfach falsch: Es gab keine Kampfscheidung, sondern eine Trennung. Ich kenne Herrn Stöhlker auch nicht persönlich und bin kein guter Freund von ihm.»


Klaus Stöhlker – gemäss Firmenwebsite einer «der herausragenden Köpfe der europäischen PR-Branche» – will nicht verraten, weshalb er den Betroffenen als «einen guten Freund» bezeichnet. Vom TA auf den Mann angesprochen, sagt er nur: «Der Name ist mir nicht unbekannt.» Er habe mit seinem Kurztext zeigen wollen, «dass ein Unglück im Einzelfall ein Glück sein kann». Dann sagt er noch: «Die Frau tut mir auch leid. Aber ich schmunzle mit dem Mann, der sich freut.»


Michael Ebinger, vor zehn Jahren FDP-Kantonsrat und heute bei den Grünliberalen, erlitt beim Attentat eine starke Hirnblutung. Nach dem Erwachen aus einem künstlichen Koma von eineinhalb Monaten war er halbseitig gelähmt. Nun sagt der IV beziehende Rechtsanwalt zu Stöhlkers Text:


«Solche Worte sind nur blöd.» Ebinger hat nach dem Attentat etwas ganz anderes erlebt als das, was Stöhlker beschreibt. Er und seine Frau, die sich damals scheiden lassen wollten, blieben zwei weitere Jahre zusammen. Sie unterstützte ihn, weil er nicht fähig war, seinen Haushalt zu führen. Ebinger rät Stöhlker: «Der Herr soll seinen Laden verkaufen, abtreten und sich nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen.»


Leuenberger mit Nero verglichen


Stöhlker senior hat die Geschäftsführung in seiner Firma schon vor Jahren an seine Söhne Fidel und Raoul abgegeben. Er ist aber als Delegierter des Verwaltungsrats sowie als «Strategie-Berater» weiterhin am Hauptsitz gut erreichbar. In Talksendungen von TeleZüri ist er nach wie vor Gast – allerdings weniger oft als früher. Chefredaktor Markus Gilli will sich nicht zur Frage äussern, ob er Stöhlker nun weiterhin einladen werde. 2003 hatte Gilli den PR-Berater bereits einmal zur Persona non grata erklärt. Stöhlker hatte zuvor in einer Sendung Bundesrat Moritz Leuenberger mit dem römischen Schreckensherrscher Nero verglichen. Nachdem sich das Publikum mehrheitlich für eine Rückkehr aussprach, darf Stöhlker wieder mittalken.


Zuletzt war er dadurch aufgefallen, dass er den iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad für glaubwürdiger hält als die amerikanische Regierung. «Es fehlt uns heute eigentlich nur noch der Beweis, dass Ahmadinejad recht hatte, als er vor der UNO sagte, das Attentat auf das World Trade Center in New York sei mit dem Wissen der US-Regierung erfolgt», schrieb Stöhlker. Indizien für diesen Verdacht gebe es genug.


Klaus Stöhlkers Sohn Fidel twittert. Gegen ihn läuft ein Strafverfahren wegen Verstosses gegen die Rassismusstrafnorm. Der 41-Jährige hatte Kosovaren als «Pack» und «niederes Volk» bezeichnet und sich judenfeindlich geäussert. Ende Oktober wird Fidel Stöhlker laut dem Zürcher Staatsanwalt Hans Maurer einvernommen. Ende Zitat


Kommentar:  Stöhlker bloggte schneller als er denkt. Das ist nie gut. Die Kommunikationsregel gilt immer: Zuerst denken -dann sprechen. Das gilt auch beim Schreiben. Mit seinem Blog schockte Stöhlker einmal mehr. Bewusst? Bei Tele Züri wurde er trotz Aechtung später wieder eingeladen. Der Grund: Stöhlkers unbedachte Aeusserungen haben beim Publikum einen gewissen Unterhaltungswert.   In rhetorik.ch entlarvten wir schon vor Jahren  den PR Berater, als er sich  in der Rundschau einer Notlüge bedient hatte:

Analyse von Klaus J. Stoehlker auf dem heissen Stuhl, Rundschau, 2003.
www.rhetorik.ch/Aktuell/stoehlker/persoenlich.html
12. Aug. 2003 ... hatte den Worthelden Klaus J. Stöhlker – ... mierte darüber, dass Klaus J. Stöhlker aus ... schen PR-Berater Klaus J. Stöhlker sowie ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/stoehlker/08_2003.pdf
16. März 2004 ... Über die medienrhetorischen Fähigkeiten von Klaus J. Stöhlker haben wir schon einmal ausführlich geschrieben. ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Mar_16_2004.html
... bekannten Worthelden Klaus J. Stöhlker ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Aug_03_2003.html


07 Sept. 2009
Montag, 7. September 2009. Wer vor Mikrofon und Kamera die Fassung verliert, hat das ZWEI am Rücken. Das hat Pascal Couchein in der ARENA letzte Woche erlebt. Nun gibt es ein aktuelles Beispiel im Radio: Ich zitiere TAGI: ...


Stöhlkers Wahrnehungsstörung macht seine Replik deutlich. Ich zitiere 20 Min:


Keine Distanzierung


Der PR-Profi selbst will sich auf Anfrage von 20 Minuten Online nicht von seinem Eintrag, der auch weiterhin auf der Seite publiziert ist, distanzieren: «Man muss den Blog als literarisches Tagebuch ansehen.» Und Literatur – Stöhlker wird nicht müde, thematische Vergleiche mit Werken von Molière bis Walser herzustellen – könne auch mal makaber sein. «Wer mich kennt, weiss, dass die Aussage nicht bösartig gemeint war. Aber man soll auch mal die Grautöne weglassen dürfen.»
Brisant: Klaus J. Stöhlkers Sohn Fidel – seines Zeichens Geschäftsführer der Stöhlker AG – hatte vor einem guten Monat auf dem gleichen Blog einen Eintrag veröffentlicht, der ihm ein Strafverfahren wegen Rassendiskriminierung eingebrockt hat. Er hatte Kosovaren pauschal als «Pack» und «niederes Volk» bezeichnet. Die Zürcher Staatsanwaltschaft wird ihn gemäss dem «Tages-Anzeiger» Ende Oktober einvernehmen.

«Keine einzige negative Reaktion von den Kunden»



Läuft das Geschäft so schlecht, dass man bei den Stöhlkers zum kommunikativen Zweihänder greifen muss, um Aufmerksamkeit zu erhalten? «Weit gefehlt», winkt Klaus J. ab, «dem Unternehmen geht es hervorragend. Von Kundenseite habe ich bis jetzt keine einzige negative Reaktion erhalten.» Wenn man ein Autorennen gewinnen wolle, müsse man manchmal auch in die Banden fahren. War der Eintrag also doch ein Fehler? «Nein, es war literarisch. Literatur kann kein Fehler sein», wiederholt sich der Unternehmensberater.
Anders sieht man dies beim Schweizerischen Public Relations Verband (SPRV). «Ich bin bestürzt, solche Aussagen von einem PR-Profi lesen zu müssen. Damit schadet er der ganzen Branche, die einem Ehrenkodex verpflichtet ist», sagt Präsidentin Regula Ruetz. Sie kann hinter dem Vorgehen auch keinen PR-Coup erkennen: «Kurzfristig erhalten die beiden vielleicht Aufmerksamkeit. Aber längerfristig wird dies ihnen schaden.»


Bei aller Empörung von Seiten des PR-Verbandes – ausschliessen kann man Klaus J. Stöhlker nicht. Wegen ähnlicher Entgleisungen ist dies bereits in den 1980-Jahren geschehen.



NACHTRAG 20 MIN:


Vier Anlässe mit Stöhlker in Zug abgesagt

Klaus J. Stöhlkers Aussage, das Zuger Attentat habe auch etwas Gutes gehabt, hat Folgen: Vier Anlässe, die der PR-Mann im Hotel Waldheim in Risch hätte leiten sollen, wurden abgesagt.


Im Hotel-Restaurant Waldheim in Risch ZG waren verschiedene sogenannte Feierabendgespräche mit PR-Unternehmer Klaus J. Stöhlker geplant.
Diese sind nun gemäss Medienberichten abgesagt worden. Grund sind Äusserungen zum Zuger Attentat, wegen deren Stöhlker in die Kritik geraten war. Er hatte in seinem Blog erklärt, dass das Attentat, bei dem 14 Menschen getötet wurden, nicht für alle ein ­Unglück gewesen sei: «Ein ­guter Freund, der vor einer Kampfscheidung stand, verlor dabei seine Frau, das erleichterte ­vieles.» Kein Verständnis für diese Aussagen hat Waldheim-Inhaber Sepp Schriber: «Aus Gründen der Pietät gegenüber den betroffenen Personen kam für uns nur die Absage in ­Frage.» Auch für Michel Ebinger, der das Attentat überlebt hat, ist die Absage der Anlässe die «einzig richtige Konsequenz».
Stöhlker ist über die Absage der Anlässe überrascht. «Ich hätte nicht gedacht, dass die Zuger so kleinbürgerlich sind», sagt er. Dass seine Äusserungen negative Auswirkungen auf seine Geschäfte haben werden, glaubt er jedoch nicht: «Ein Grossteil unserer internationalen Kundschaft interessiert sich dafür nicht.»

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Auszug -->   einige Zitate von Marcus Knill (in Fach Büchern)


  1. books.google.chChristian Schertz, Thomas Schuler - 2007 - 256 Seiten - Vorschau
    Deshalb versuchen Medienberater wie Marcus Knill den Klienten klarzumachen: Entscheidend ist, dass man im ersten Moment überlegt reagiert. Bei einer verbalen Attacke, die durchaus freundlich daherkommen könne, gelte es, kühlen Kopf zu ...
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  2. books.google.chChristina Bartz - 2007 - 275 Seiten - Vorschau
    4 Vgl. Dieter Prokop: Medien-Macht und Massen-Wirkung. Ein geschichtlicher Überblick, Freiburg i.Br.: Rombach 1995. 5 Marcus Knill: Massenmedien – Medien für die Massen: http://www.rhetorik. ch/-Massen/Massen.html vom 25. ...
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  3. books.google.chSascha Langner - 2009 - 254 Seiten - Vorschau
    ... www.freep.com/money/business/amway8_20030 1 08.htm „Gerüchte - eine effiziente Form der Kommunikation" von Marcus Knill, Schaffhauser Nachrichten, 8.2.2003, S. 15 „Gerüchte - Das älteste Massenmedium der Welt" von Jean-Noel Kapferer ...
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  4. books.google.chHeike Mayer - 2007 - 241 Seiten - Vorschau
    ... aber oft überhaupt 24 David Bernstein: Kunst der Präsentation. Wie Sie einen Vortrag ausarbeiten und überzeugend darbieten. München 1995. 25 Peter Goldberg: Bismarck und seine Gegner. Düsseldorf 1998. S. 178f. 26 Vgl. Marcus Knill ...
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  5. books.google.chRenate Tewes - 2010 - 131 Seiten - Vorschau
    ... jedermann.html [59] http://www.pkv.de/publikationen/pkv_publik/archiv/pkv_publik_nr_6_2008/ pkv_pflegeberatung/ [60] http://www.rhetorik.ch/Killer/Killer.html Kommunikationsberater Marcus Knill über Killerphrasen [61] ...
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  6. books.google.chSabrina Delies - 2009 - 28 Seiten - Vorschau
    Marcus Knill, einer der führenden Schweizer Experten im Bereich Medienmethodik, bezeichnet die Schlagfertigkeit „als eine Fähigkeit, zurückzuschlagen, ohne erschlagen zu sein oder zusätzlich geschlagen zu werden“. ...
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  7. books.google.chElke Nürnberger - Vorschau
    Der renommierte Schweizer Kommunikationstrainer Marcus Knill formuliert es so: „Bei der Schlagfertigkeit liegt das Hauptgewicht weder auf dem ‚Schlagen' noch auf dem ‚Fertigmachen'. Schlagfertigkeit ist ein Fechten mit Gedanken, ...
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Dienstag, 4. Oktober 2011

Peinliche Wahlspots - Bei professionellen Beratern sparen, rächt sich.



Ein Jungpoliker wurde im Youtube unfreiwillig ein Star aber im negativen Sinn. 


Marco Fischer, FDP Stadtratkandidat Luzern - YouTube


www.youtube.com/watch?v=aJq6tku5vNI
56 Sek. - 8. Juni 2009 - Hochgeladen von bwr53
Offizielles Videoporträt von Marco Fischer, Stadtratskandidat der FDP Luzern! Kein Witz! http://wahlen.fdp-stadtluzern.ch/FDP.html ...



Blick publiziert einige kontraproduktive Videospots. Giaccobbo hatte einige der peinlichsten selbsrgebastelten Spots bereits thematisiert.


Die peinlichsten Wahlspots der Schweiz

 Die Schweizer Parteien und Kandidaten versuchen Wähler per Videospots von sich zu überzeugen. In einigen Fällen geht der Schuss nach hinten los.

  1. Mach das Zebra nicht hässig - SP statt Grüne - YouTube



    www.youtube.com/watch?v=L_JQTj7wZNU20. März 2011 - 28 Sek. - Hochgeladen von RedEggProductions
    SP-Politik gibt es auf http://www.spkantonzh.ch und http://www.fairemieten.ch -- mach das Zebra nicht hässig und ...
  2. Mach das Zebra nicht hässig - SP statt FDP - YouTube



    www.youtube.com/watch?v=tBO9czh2Yjo20. März 2011 - 29 Sek. - Hochgeladen von RedEggProductions
    SP-Politik gibt es auf http://www.spkantonzh.ch und http://www.fairemieten.ch -- mach das Zebra nicht hässig und ...
  3. Mach das Zebra nicht hässig - SP statt Grünliberale - YouTube



    www.youtube.com/watch?v=1FPrIjdkENY20. März 2011 - 51 Sek. - Hochgeladen von RedEggProductions
    SP-Politik gibt es auf http://www.spkantonzh.ch und http://www.fairemieten.ch -- mach das Zebra nicht hässig und ...



Ein Pärchen sitzt vor einem Wahlzettel der Grünliberalen. Der Mann sagt: «Ich wähle die Grünliberalen. Die sind so pragmatisch, politisch und frisch – eigentlich wie ich!» Seine Partnerin stimmt ihm mit einer herausragenden schauspielerischen Leistung zu. Wohlgemerkt: Es handelt sich um einen Spot der SP. Aber dazu später.

Schliesslich der Twist! Die dramatische Wende! Ein Zebra starrt die beiden Wählenden böse an, packt sich den Latte Macchiato auf dem Tisch, leert ihn auf den Boden, zerknüllt den Wahlzettel und stopft ihn in den leeren Becher. Dazu der Slogan: «Mach das Zebra nicht hässig.»

Alles klar?

Auch den TV-Satirikern Giacobbo/Müller, die gestern in ihrer ersten Sendung nach der Sommerpause den Spot ausgegraben haben, fiel dazu nichts mehr ein. Warum ist die SP ein Zebra? Und was hat es mit dem Latte Macchiato auf sich? Die Cüpli-Trinker gegen die Szenis?

Botschaft unklar


Das bösartige Zebra tritt noch gegen andere Parteien an, zerstört die Bio-Äpfel einer Grünen-Wählerin oder stopft einem FDP-Wähler mit einem Portemonnaie das Maul. Böse Zungen könnten die Gewalt und den Vandalismus kritisieren, die das Zebra in den Spots gegen freie Wähler ausübt. Aber dazu lässt das mysteriöse Zebra und die fehlende Botschaft der Partei den Betrachter viel zu ratlos zurück.

Ein weiteres Highlight stellt der Spot von SVPler Jürg Stahl dar. Mit einem halbleeren Glas in der Hand und mit schleppender Stimme sagt er: «Wir müssen jetzt ein bisschen Kraft tanken für einen erfolgreichen Wahlkampf.» Giacobbos nüchterner Kommentar dazu: «Jaja, es ist klar, mit was er Kraft tankt.»

Spots mit unfreiwilliger Komik


Für Schmunzeln sorgt der Spot von Marianne Binder-Keller (CVP), die ihren Hund fragt, ob er die CVP wählen würde. Er «antwortet» damit, in dem sich sein Fell orange verfärbt. Der Slogan: «Hunde würden orange wählen.» An die Tierliebe der CVP-Wähler zu appellieren und gleichzeitig ihren unterwürfigen Gehorsam zu thematisieren, hat durchaus was Geniales.

Zu guter Letzt darf noch ein Aargauer Kandidat mit einem Teletubby-Spot seine Wähler zu Begeisterungsstürmen hinreissen. Ralf Bucher von der CVP grinst aus einem Heuballen dem Besucher entgegen und spricht von Weitsicht, während sein Heuballen übers Bundeshaus fliegt und in einem Feuerwerk aufgeht... aber wundern Sie sich doch einfach selbst. (num)


Ich hatte in meinem Blog schon einmal darauf hingewiesen, dass es einfach wäre, sich fachgerecht beraten zu lassen:


Internet als Werbeplattform für Politiker


Immer mehr Kandidaten nutzen Videospots zur Gewinnung von Wählerstimmen. Es wundert mich, wie viele dilletantische Filmchen publiziert werden. Wenngleich die Kandidaten mit den Spots oft recht magere Einschaltquoten haben, lohnt es sich, für diese Filmchen Profis beizuziehen. Immer wieder schaden sich Politiker mit den selbstgebastelten Filmchen. Wir beraten Sie gerne beim Erstellen eines Spots.




20 Min: Kaum eine Partei, kaum ein Politiker, der diesen Herbst nicht mit einem Videospot um Wählerstimmen buhlt. Die oft marginalen Einschaltquoten scheinen dabei keine Rolle zu spielen. 



Ein Jungpoliker wurde im Youtube unfreiwillig ein Star aber im negativen Sinn. 


Marco Fischer, FDP Stadtratkandidat Luzern - YouTube



www.youtube.com/watch?v=aJq6tku5vNI
56 Sek. - 8. Juni 2009 - Hochgeladen von bwr53
Offizielles Videoporträt von Marco Fischer, Stadtratskandidat der FDP Luzern! Kein Witz! http://wahlen.fdp-stadtluzern.ch/FDP.html ...





Dieses Videoportrait verdeutlicht, wie man es nicht machen darf!
Wenn Sie nicht wollen, dass Sie sich lächerlich machen, lassen Sie sich von Profis beraten. 
K+K hilft Ihnen gerne weiter.