Mittwoch, 1. Juni 2011

Wie prognostisiert, bestätigt nun auch die Publikumsumfrage von 20 Min:



Blatters Glaubwürdigkeit ist  im Keller


aus 20 Min:



«Blatters Zeit ist eindeutig abgelaufen»

von Olaf Kunz - Die überwiegende Mehrheit hält Sepp Blatter für korrupt, wie eine aktuelle Umfrage von 20 Minuten Online zeigt. Doch die Fifa hat ein noch weitaus grösseres Problem.

Glauben Sie, dass Sepp Blatter korrupt ist?Ja, davon bin ich überzeugt.: 85.9 %Ja, aber nur ein wenig.: 6.6 %Keine Ahnung.: 4.2 %Nein, das glaube ich nicht.: 3.3 %Ja, davon bin ich überzeugt.: 85.9 %
Trotz Persilschein durch die Ethikkommission: Sechs von sieben Befragten glauben dem Urteil nicht und wittern auch hinter Blatters Geschäftsgebahren krumme Machenschaften.
Quelle: 20 Minuten Online
 

Derzeit überschlagen sich die Ereignisse bei der Fifa - Korruptionsvorwürfe hier, Rücktritt da und Blatter selbst im Fadenkreuz der Kritik. 20 Minuten Online wollte daher von seinen Lesern wissen, wie sie über die Fifa denken. Die Ergebnisse zeigen ein überaus erstaunliches Bild. So stimmt die Mehrheit der Teilnehmer an der nicht repräsentativen Erhebung der Kommission im Fall Bin Hammam bei. 55 Prozent sind überzeugt, das der Blatter-Herausforderer korrupt ist. Was hingegen die weisse Weste von Sepp Blatter betrifft, so hat diese in in den Augen der Öffentlichkeit ganz offensichtlich grosse, hässliche Flecken: Erschreckende 85 Prozent der rund 10 000 Umfrageteilnehmer sind sich sicher: Der Verbandschef hat sich ebenfalls der Korruption schuldig gemacht. Das ist mehr als eine blosse Verwarnung. Lediglich klägliche 3,3 Prozent teilen die Auffassung, dass sein Geschäftsgebahren ein ehrliches ist, so das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage von 20 Minuten Online. Doch das Glaubwürdigkeitsproblem hat noch deutlich gravierendere Dimensionen.


«Ein grober Fehler»


In einem Kommentar zu den Vorgängen der vergangenen Tagen rund um die Fifa spricht Leserin Gisi Vogt aus, was viele denken: «Ich persönlich traue niemandem vom Executive Committee. Der Eine zeigt auf den Anderen und sagt, er sei korrupt. Wirkt wenig vertrauenseinflössend.» Das belegen die Umfrageergebnisse eindeutig. So sollten die Teilnehmer auf einer Skala von 0 (überhaupt nicht) bis 10 (vollkommen) festlegen, für wie korrupt sie die Fifa insgesamt halten. Das erschütternde Ergebnis: Der Durchschnitt des gefühlten Korruptionslevels liegt bei 8,9. Und 54 Prozent der Befragten haben gar eine 10 vergeben. Die Fifa hat ein offensichtliches Glaubwürdigkeitsproblem. Allein: Sepp Blatter will davon nichts wissen. Bei der Medienkonferenz am Montagabend fragte er provokativ zurück: «Krise? Was ist eine Krise?» Diese Haltung kommt einem böswilligen Nachtreten gleich.
Dieser Meinung sind auch Krisen-Kommunikationsexperten: «Aus kommunikativer Sicht ist das Leugnen des offensichtlichen Problems ein grober Fehler. Die Strategie stärkt eher das öffentliche Misstrauen gegen die Fifa. Somit tut Sepp Blatter sich und dem Verband damit alles andere als einen Gefallen», ist Hanning Kempe, Geschäftsführer der PR-Agentur Gryling in Zürich, überzeugt. Für ihn hat die Fifa ein massives Transparenzproblem. Deshalb finde eine Vorverurteilung durch Aussenstehende statt. «Im Zweifelsfall urteilen die Leute nicht pro sondern contra.»


«Der Fisch stinkt vom Kopf her»


Da nützt auch die eingesetzte Ethikkommission nicht. Ganz im Gegenteil: «Es ist eine Farce – der Fisch stinkt vom Kopf her». Dieser Aussage zur Glaubwürdigkeit dieses Untersuchungsgremiums stimmen knapp 70 Prozent zu. Davon zeugen auch viele Leser-Kommentare: «Ich glaube nicht, dass die Ethikkommission, welche von Blatter selbst ins Leben gerufen wurde, über ihren Napoleon richtet», schreibt zum Beispiel Stefan Glattbach. Und «Der Philosoph» setzt zur verbalen Blutgrätsche an: «Wie, die Ethikkommission gehört zur Fifa selbst? Also ein blosses Marketinginstrument, um zu demonstrieren, dass man intern doch noch etwas für die guten Werte tue.»
Der einzig mögliche Ausweg aus diesem Dilemma für den Kommunikationsprofi Kempe: «Der Verband müsste zunächst externe Personen ohne Glaubwürdigkeitskonflikte mit dieser Arbeit betrauen. Und diese Personen müssten alle Ecken beleuchten und anschliessend ein entsprechendes Regelwerk aufstellen dürfen. Das ist keinesfalls ungewöhnlich, sondern in Unternehmen und Regierungen sogar Usus.» Offenbar gibt es aber keine Pläne in diese Richtung. Zumindest gab es in der jüngsten Pressekonferenz keinerlei Anzeichen für eine solche Offensiv-Massnahme.


Schweizer würden Blatter nicht mehr wählen


Dennoch ist das Glaubwürdigkeitsproblem des Weltfussballverbands ganz offensichtlich auch ein persönliches des Fifa-Präsidenten: «Nach einem Auftritt wie gestern bei der Medienkonferenz müsste Blatter eine 180-Grad-Kehre hinlegen und sehr viele umfassende Massnahmen einleiten. Erfahrungsgemäss fällt das Personen in grossen Organisationen und Unternehmen, die ein System so lange geprägt haben, eher schwer», so Kempe. «Ich glaube nicht, dass der Fifa dies mit Sepp Blatter als Präsidenten gelingen wird.»

Finden Sie Blatters Kandidatur richtig?Nein, er solltedas Feldanderen überlasen: 82.4 %Ja, er istein fähigerMann: 8.9 %Weiss nicht: 8.7 %Nein, er solltedas Feldanderen überlasen: 82.4 %
Genug Blatter - finden die Leser. Sie sind der Meinung, jemand anderes sollte das Ruder übernehmen.
Quelle: 20 Minuten Online
Diese Meinung scheint auch in der Öffentlichkeit weit verbreitet. «Blatters Zeit ist eindeutig abgelaufen», ist der Tenor in den Leser-Kommentare – auch wenn einzelne das anders sehen und ein Loblied auf den Präsidenten anstimmen. Doch die nackten Zahlen sprechen eine klare Sprache: 75 Prozent der Befragten würden Sepp Blatter bei der für Mittwoch anstehenden Wahl ihre Stimme gänzlich verweigern. Weitere 19,6 Prozent würden lediglich dann für ihn als Präsidenten votieren, wenn es keinen Gegenkandidaten gibt – was seit dem Rückzug von bin Hammam der Fall ist. Dennoch haben Beobachter keinen Zweifel daran, dass der Walliser morgen wieder gewählt wird. Die Frage ist lediglich, mit wie vielen Stimmen.


Kommentar: Blatter wird gewählt werden. Doch seine Glaubwürdigkeit ist weg. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Blatter dieser Imageverlust in der Oeffentlichkeit nichts ausmacht. Dies wäre nur bei einer Person mit einer Wahrnehmungsverzerrung denkbar.

 Kachelmann und die Medien

Ich habe verschiedentlich darauf hingewiesen, dass die Medien im Fall Kachelmann eine eigenartige Rolle gespielt haben. Richter haben bestätigt, dass sie sich auch vom Medienecho beeinflussen lassen. Jedenfalls übten die Medien mit der Skandalierung Druck aus auf das Gericht. Vieles war aussergewöhnlich. Was störend war: 

Die Medien nahmen zu wenig Rücksicht auf die Privatsphäre des Angeschuldigten. Es kam zu Vorverurteilungen. Der Medientsuami  war aussergewöhnlich. Ein Journalist wird nun diese Geschichte in einem Buch "Anatomie eines Skandals" analysieren.

Leider ist heute noch vieles unklar und unbefriedigend.

Weder Schuld noch Unschuld ist bewiesen. Gutachen und Gegengutachten brachten während der langen Zeit keine Klarheit. Der Freispruch basiert lediglich auf dem Grundsatz: Im Zweifelsfall für den Angeklagten.

 

  Ich zitiere NZZ:

 

Kachelmann-Richter rügt Medien scharf

«Persönlichkeitsrechte der Beteiligten mit Füssen getreten»

Von den Medien bedrängt: Jörg Kachelmann. (Bild: Keystone/ap)Zoom


Von den Medien bedrängt: Jörg Kachelmann. (Bild: Keystone/ap)

Ein wesentlicher Teil des schriftlichen Urteils im Fall Kachelmann besteht aus einer Verurteilung der journalistischen Vorgehensweise. Nach Meinung des Landgerichts Mannheim hat diese nichts mehr mit öffentlicher Kontrolle der Justiz zu tun.


Neun Seiten umfasst das schriftliche Urteil, mit dem das Landgericht Mannheim am Dienstagmorgen den Schweizer Wettermoderator Jörg Kachelmann vom Vorwurf der schweren Vergewaltigung freigesprochen hat. Auf drei dieser neun Seiten kritisiert das Gericht die Medien scharf. Vor allem im Internet existierten offenbar keine Grenzen, stellt das Gericht mit Befremden fest. In Meinungsforen und Blogs seien im Laufe des Verfahrens die Persönlichkeitsrechte des Angeklagten, des mutmasslichen Opfers, aber auch der Richter mit Füssen getreten worden. Eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren, habe für die Betroffenen nicht bestanden.


Unzulässige Ferndiagnosen

Das Gericht setzte die Medienkritik mit dem Vorwurf fort, auch angeblich Sachkundige hätten der Versuchung nicht widerstehen können, ohne Kenntnis der Akten und ohne an der Verhandlung teilgenommen zu haben, Ferndiagnosen zum Besten zu geben. Die öffentliche Debatte sei geprägt gewesen von vorschnellen Prognosen und dem einseitigen Präsentieren von Fakten. Das habe zwar Schlagzeilen garantiert, der Wahrheitsfindung sei es aber in hohem Masse abträglich gewesen. Eine Gerichtsverhandlung sei auch nicht dazu da, einer breiten Öffentlichkeit Unterhaltung zu bieten.

Meinungsumfragen als Scherbengericht

Mit Befremden habe das Gericht auch von Meinungsumfragen Kenntnis genommen, heisst es weiter im Urteil. Wenn auf diesem Weg über Schuld oder Unschuld des Angeklagten entschieden werde, verkomme das Gerichtsverfahren zu einem reinen Event. Dem Ansehen der Justiz werde mit solchen Methoden massiver Schaden zugefügt. «Mit öffentlicher Kontrolle der Gerichte hat diese Form der Medienarbeit nichts zu tun», schliesst das Gericht seine scharfe Kritik an den Medien.


Fazit:

Kachelmann und die Medien (aus meiner Sicht):

Ein Teil der Medien hat gegen das Grundprinzip verstossen, dass Journalisten immer unbeteiligte Beobachter eines Geschehens bleiben müssen.

Gutachter wurden bei diesem Monsterprozess kritisiert, bevor die Gutachten vorgestellt worden sind.

Mit der Gewichtung von Zeugenaussagen wurde versucht, Stimmung gegen oder für eine Sichtweise zu machen.

Die einmalige Medienschlammschlacht hat  sich auch auf die Zeugenaussagen ausgewirkt.

Problematisch finde ich, dass von Medien Geld gezahlt wurde für Interviews. Für die Interviewten besteht nämlich dann die Gefahr, dass sie ihre Sicht möglichst dramatisch darstellen.

Nach amerikanischer Manier versuchten die Verteidiger die Medien für ihre Interessen zu instrumentalisieren. In dieser Hinsicht haben bei diesem Prozess  auch die Staatsanwälte nachgezogen.

Schweizer Fernsehen lässt sich von Parteien nicht unter Druck setzen


In der Regel können Politiker mit Druckmittel Medien beeinflussen. Erstaunlich, dass an der kommenden Arena das Fernsehen ihr Konzept nicht abändert. Dies zeugt von Eigenständigkeit und lässt vermuten, dass unter De Weck die Programmmacher gestützt werden. Als Kommunikationsberater schätze ich es, wenn sich Medienmacher  nicht erpressen lassen.


Ich zitiere BLICK:


Die Redaktion der «Arena» will die Sendung vom kommenden Freitag rund um Personenfreizügigkeit und Energiedebatte als Showdown inszenieren: ein Duell zwischen den rechtsbürgerlichen Schwergewichten Fulvio Pelli (FDP) und Christoph Blocher (SVP).

Das sorgte für grossen Ärger in der Mitte und Links: Die Parteipräsidenten Christophe Darbellay (CVP), Christian Levrat (SP) und Ueli Leuenberger (Grüne) waren betupft, weil sie nicht vorne am Pult stehen dürfen – und einigten sich auf einen Boykott, falls das Schweizer Fernsehen das Konzept der Sendung nicht ändere (Blick.ch berichtete).

«Viereinhalb Monate vor den Wahlen eine Wahlkampf-«Arena» nur mit FDP und SVP zu machen, ist jenseitig und inakzeptabel», begründete Leuenberger den Entscheid. Sie gingen doch nicht als Staffage in die rechtsbürgerliche Arena, befand Levra
t.

Einladung an Präsidenten gar nie geplant


Doch die Drohungen verhallten am Leutschenbach ungehört. Die Redaktion wird die Sendung, die morgen aufgezeichnet wird, wie vorgesehen durchziehen. Es sei nie geplant gewesen, die anderen Parteipräsidenten einzuladen und in der hinteren Reihe zu platzieren, erklärt SF-Mediensprecher Martin Reichlin gegenüber Blick.ch.

Der Fokus liege auf dem Zwist zwischen FDP und SVP, weil Fulvio Pelli Christoph Blocher in der Sonntagspresse zu einem Streitgespräch herausforderte und die SVP diese Herausforderung umgehend angenommen habe. Reichlin verweist darauf, dass die Arena bereits am 8. April zum Thema «Kampf der Mitte» FDP und SVP gegeneinander habe antreten lassen. «Ohne dass jemand auf die Idee eines Boykotts gekommen wäre.»

SP, Grüne und CVP schicken andere Vertreter


Am Freitag dürfen auch die anderen Parteien ihre Positionen einbringen. Die Redaktion hat gemäss Reichlin mit ihnen Kontakt aufgenommen und ihr Erstaunen über die Boykottmeldung  ausgedrückt. Darbellay, Leuenberger und Wyss hätten daraufhin offenbar die Köpfe zusammengesteckt und die Drohung zurückgenommen.

Das Resultat: Prominente Nationalräte vertreten ihre Parteien. Für die CVP kommt Pirmin Bischof, für die BDP Ursula Haller, für die Grünen Jo Lang und für die SP der neue Nationalrat Corrado Pardini aus Bern. Sie werden hinter Blocher und Pelli ins zweite Glied zurückstehen und darauf warten müssen, bis der Moderator ihnen das Mikrofon hinstreckt.

Dienstag, 31. Mai 2011

Der Fussballkönig verliert die Nerven von 100 Journalisten


100 Journalisten hatten am 30. Mai einen  Sepp Blatter erlebt, der die Medienkonferenz nach 30 Minuten entnervt verlässt.
Wenngleich er von seinen Mitläufern morgen glänzend gewählt werden wird, bot  Blatter an der Medienkonferenz eine Musterlektion, wie man mit Journalisten nicht umgehen kann.
In einer Krise dürfen wichtige Multiplikatoren nicht in dieser Art und Weise vor den Kopf gestossen werden. 100 Journalisten lässt der Fussballkönig einfach warten, lässt Fragen offen und verlässt entnervt die Medienkonferenz.
Ich bin sicher: Wenngleich der FIFA Boss trotz skandalöser Vorwürfe am Schalthebel  der Macht und des Geldes weiterhin selbstherrlich schalten und walten kann: Seine Glaubwürdigkeit ist nach dieser Konferenz auf einem Tiefpunkt. 20 Min macht übrigens diesbezüglich eine Leserumfrage.
Kritische Fragen können nicht so beantwortet werden:
"Ich werde mich nicht auf Einzeldiskussionen mit Personen einlassen, die nur Probleme machen wollen!"
Journalisten haben eine Kontrollfunktion und dürfen heikle Fragen stellen.
Für Blatter sind kritische Fragen eine Respektlosigkeit. Erstaunlich, dass Blatter, der Journalisten selbst respektlos behandelt und sich selbst nicht ans  "Fair play" hält, dies jedoch im Befehlston vom Gegenüber verlangt. Diese Umkehr der Vorzeichen des Fussballkönigs hat nichts mehr mit Fussballrhetorik zu tun, dies ist aus meiner Sicht eine Wahrnehmungsverzerrung.

Montag, 30. Mai 2011

Sepp Blatter versteht es zu  reden, reden, ohne etwas zu sagen





Für Profi Journalisten war die Medienkonferenz am Montag ein Trauerspiel. 


Blatter erschien nicht. Er lässt die Journalisten 15 Minuten warten. Doch er war nicht bereit die Zeit am Schluss in der Fragerunde nachzuholen. Er beantwortete die letzten Fragen nicht mehr. Als er doch noch ans Mikrofon zurück kam hiess es:  Nur noch eine Frage. Doch Blatter beantwortete auch diese Frage nicht. Er kritisierte die Kritiker, die keinen Respekt haben vor.....


Ichzitiere aus dem Protokoll von Blick:





Auf den Auftritt von Fifa-Präsident Sepp Blatter wartete die gesamte Welt. Doch nach der Pressekonferenz kann man nur enttäuscht sein. Selten redete der Präsident so viel, ohne etwas zu sagen.
Auf kritische Fragen ging der Walliser praktisch nicht ein. Findet die Wahl nun statt? «Das wird der Kongress am Mittwoch entscheiden. Dort braucht es eine Dreiviertelmehrheit.»

Auf die Frage, ob er den noch der richtige Mann für das Amt sei, antwortete Blatter: «Auch das wird der Kongress entscheiden.»
Von einer Krise wollte Blatter ebenfalls nichts wissen: «Krise, was ist eine Krise? Wir haben einige Probleme und werden diese innerhalb der Fifa-Familie lösen», meinte Blatter lediglich.

Man kann davon ausgehen, dass Sepp Blatter auch in Zukunft zuoberst auf dem Fifa-Thron Platz nehmen wird. (rae)

So lief die Pressekonferenz

19.10: Das war´s von der PK! Wirklich informativ war das Ganze nicht. Die Fifa-Familie wird alle Probleme selber lösen. Das kann ja heiter werden. Sepp Blatter zieht seine Kandidatur auf jeden Fall nicht zurück und wird voraussichtlich am Mittwoch wiedergewählt. Vielen Dank!

19.07: Jetzt eskaliert es. Sepp Blatter bricht ab, bedankt sich und geht mit den Schlussworten: «Respekt habe ich gelernt in meinem Leben. Wenn ich sage es ist fertigt, dann ist es fertigt. Danke!»


19.05:
Die PK gerät aus dem Ruder. Blatter versucht zu beruhigen: «Ich habe Respekt erwartet und jetzt das!»
19.00:
«Das Exekutivkomitee ist nicht von mir ausgewählt worden. Das machen die Verbände. Ich arbeite mit ihnen und versuche, das Beste daraus zu machen.»

18.58:
Glauben Sie die WM-Vergabe 2022 war sauber? «Es gab keine Probleme, wie bei Russland 2018. Die Entscheidung lief gleich ab.»

18.56:
Was halten Sie vom Rückzug von Bin Hamman? ««Sie sollten ihn fragen, warum er sich zurückzog. Ich war bereit, um in den Wahlkampf zu ziehen.»

18.53:
Was sagen sie zu den Aussagen von Valcke? «Das kommentiere ich nicht, das können Sie Herrn Valcke fragen.»

18.50: Zur Frage, die Wahl müsse verschoben werden: «Ich glaube, die Fifa ist stark genug, die Probleme selber zu lösen und wir werden sie in unserer Familie lösen.»

18.46:
Zur Frage, die Fifa müsse verändert werden: «Ich möchte meine Ideen für die Zukunft erläutern, welche ich dem Exekutivkomitee zeigte. «Zero Tolerance» ist wichtig.»

18.44:
Er spricht noch kurz von der Suspendierung von Bosnien und Herzegowina. Jetzt steht Blatter für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

18.42:
«In den Reports wird nichts von den WM-Vergaben für 2022 und 2018 erwähnt.» Wirklich viel hat Blatter noch nicht erzählt. Weder zu Bin Hammam, Jack Warner, Chuck Blazer oder zu sich selbst…

18.41
«Wir sind glücklich, dass in den Reports keine unsauberen Elemente waren. Um Transparenz zu schaffen, werden diese Reports auf «fifa.com» aufschalten.»

18.40: «
Heute hatten wir eine Sitzung im Exekutivkomitte. Ich will dazu nicht in die Details gehen. Aber einige Punkte erläutern.»

18.38:
«Ich bedaure, was in den letzten Wochen passiert ist. Es ist ein grosser Image-Schaden für die Fifa.»

18.35:
Jetzt geht´s los. Sepp Blatter beginnt mit seiner Rede.

18.30:
Eigentlich sollte die Pressekonferenz jetzt starten. Sepp Blatter ist aber immer noch nicht ans Rednerpult getreten.

18.15: Die Fifa meldet, dass es noch 15 Minuten dauert. Um 18.30 sollte es dann endlich losgehen.

18.05: Es tut sich was. Alle Berichterstatter wären bereit und warten gespannt auf Sepp Blatter. Doch der Fifa-Präsident hat sich bis jetzt noch nicht blicken lassen.



Kommentar: Im Grunde spielt sich Sepp Blatter wie ein unantastbarer Monarch auf.  Erstaunlich, wie der FIFA Boss trippelt, täuscht, ausweicht, angreift usw. Die Fussballrhetorik hat Blatter während all der Jahre perfektioniert und wird auch diese Woche wieder als Saubermann auch die jüngste Krise völlig unbeschadet hervorgehen und die Wahl gewinnen - sorry Krisen kennt er ja gar nicht (nur  kleine Probleme)


ZITAT TAGI:




Der erste «Tsunami»: Jack Warner (l.) äussert schwere Vorwürfe gegen Funktionäre von Sepp Blatters «Fifa-Familie».
Der erste «Tsunami»: Jack Warner (l.) äussert schwere Vorwürfe gegen Funktionäre von Sepp Blatters «Fifa-Familie».
Bild: Keystone

Die Mächtigen des Weltfussballs
Die Mächtigen des Weltfussballs
Sepp Blatter ist mittlerweile der einzige Kandidat für das Fifa-Präsidium.

Artikel zum Thema



Laut dem suspendierten Fifa-Vizepräsidenten Jack Warner sollen vier hochrangige Fifa-Funktionäre 20 Millionen Dollar dafür erhalten haben, dass sie im Dezember für eine WM 2022 in Katar stimmten.
Die Fifa kommt in den Tagen vor der Präsidentschafts-Wahl vom Mittwoch im Zürcher Hallenstadion nicht mehr zur Ruhe. Warner will morgen anlässlich einer persönlichen Medienkonferenz Beweise für seine Behauptungen vorlegen. Diese könnten durchaus die Kraft des von ihm angekündigten «Fussball-Tsunamis» haben, sollten sie hieb- und stichfest sein.
Der Funktionär aus Trinidad und Tobago behauptet, mit Dokumenten und Bankauszügen beweisen zu können, dass die vier Fifa-Exekutivmitglieder Issa Hayatou (Kam), Nicolas Leoz (Par), Julio Grondona (Arg) und Rafael Salguero (Guatemala) insgesamt 20 Millionen Dollar für ihre Stimme zugunsten Katars erhalten haben. Ein ehemaliger Fifa-Offizieller soll diese Namen heute bestätigen. Das wäre jener Skandal, der den Fussball-Weltverband nur Stunden vor der feierlichen Eröffnung des Kongresses im Hallenstadion tatsächlich in seinen Grundfesten erschüttern würde. Er könnte dafür sorgen, dass die WM 2022 neu vergeben werden müsste.


Der missglückte Auftritt des Präsidenten


Vorerst wollte Präsident Blatter von solchen Szenarien aber nichts wissen. Er verteidigte die WM-Vergabe nach Katar, aber auch jene nach Russland 2018. Dass die Nerven bei der Fifa-Spitze nach all diesen Vorwürfen und Anschuldigungen aber blank liegen, erlebten die rund 100 Journalisten, welche am Montag einer Medieneinladung Blatters Folge leisteten. Der Fifa-Präsident brach den Anlass nach rund 30 Minuten abrupt ab und hinterliess viele offene Fragen und vor allem entrüstete Journalisten.
Blatter sagte beim Medientermin unter anderem, dass es keine Krise im Fussball gäbe, sondern nur Probleme, die aber intern gelöst werden würden. Und er rief in Erinnerung, dass er nicht für die Wahl der Exekutivmitglieder zuständig sei. Das sei Sache der Kontinentalverbände. Der Termin war kein Befreiungsschlag für den Walliser, der sich am Verhalten der Medienleute störte. «Wir sind hier nicht in einem Basar», erklärte der Präsident, als dessen Audienz von Zwischenrufen und Misstönen begleitet wurde. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

FAZIT: Blatter hat angeblich von all den Fällen der Korruption nichts gehört, gesehen. Er selbst hat nie etwas Unredliches gesagt. Er glaubt immer noch, seine Hände in Unschuld waschen zu können. Vor der Oeffentlichkeit und den Journalisten hat der FIFA Präsident immerhin an der Medienkonferenz sein wahres Gesicht gezeigt. Auch wenn Blatter gewählt wird: Er ist es, der dem Image des Fussballsportes enormen Schaden angerichtet hat. 


Nachtrag NZZ:



Selbstherrlicher Auftritt Blatters

Joseph Blatter vor den eingelassenen Journalisten. Eigentlich braucht er keine Kopfhörer, denn Fragen will er weder hören noch beantworten.

«Auf diese Frage antworte ich nicht, ich bin der Präsident»

Der Fifa-Boss Joseph Blatter hat sich vor Journalisten als Abwehrkünstler profiliert: Er nahm zu vielem Stellung, aber zu fast nichts, das interessierte. Es war ein selbstherrlicher Auftritt, den sich Blatter zwei Tage vor der Fifa-Wahl hätte sparen können. ...

FIFA: Sepp Blatter kann einmal mehr den Kopf aus der Schlinge ziehen: Doch von Fairplay keine Spur.


Die FIFA als Verein hat keine offizielle Aufsicht. Vereine, die über Milliarden verfügen sind korruptionsgefährdet. Josef Blatter - einer der gewieftesten Taktierer - konnte bei allen bisherigen Anschuldigungen den Kopf stets aus der Schlinge ziehen. Bei Ungereimtheiten mussten   andere über die Klinge springen.
Auch bei der jüngsten Geschichte wurde Blatter von der Ethikkommission (die auch der FIFA untersteht) reingewaschen und es wird vermutet, dass Sepp Blatter diese Woche wiederum problemlos gewählt wird.


Nach Tagi muss der FIFA Boss möglicherweise noch eine Hürde überwinden. Ich zitiere:


Spekulationen um Blatters Rolle bei der Suspendierung seines Gegners


Sepp Blatter ist seinen stärksten Konkurrenten losgeworden und scheint nur noch einen Schritt von der vierten Amtszeit entfernt. Sein abgesägter Vize könnte ihm noch einen Strich durch die Rechnung machen. 

Nach seinem Rückzug ist Sepp Blatter so gut wie gewählt: Mohamed bin Hammam.
Nach seinem Rückzug ist Sepp Blatter so gut wie gewählt: Mohamed bin Hammam.
Bild: AFP

Mit der Suspendierung der Exekutivkomitee-Mitglieder Mohammed bin Hammam und Jack Warner hat der Korruptionsskandal in der Fifa einen neuen Höhepunkt erreicht. Bin Hammam wollte in der FIFA-Präsidentenwahl vom kommenden Mittwoch gegen Amtsinhaber Blatter antreten. Wenige Stunden vor einer Anhörung durch die FIFA-Ethikkommission hatte der Funktionär aus Katar seine Kandidatur jedoch zurückgezogen.
Nach der Anhörung wurde Bin Hammam von der Ethikkommission vorläufig suspendiert. Ihm wird Bestechung von karibischen FIFA-Funktionären vorgeworfen. Ebenfalls suspendiert wurde FIFA-Vizepräsident Jack Warner. Auch er soll in einen Bestechungsfall verwickelt sein.


Spekulationen um Komplott


Der deutsche Sportjournalist Jens Weinreich hatte bereits vor zehn Tagen auf seinem Blog spekuliert, Bin Hammam werde am 1. Juni «kein Kandidat mehr sein». Weinreich bezog sich auf «gut unterrichtete Quellen» und präsentierte zwei möglichen Szenarien, nach denen sich die Schlammschlacht in der Fifa abgespielt haben könnte. Demnach sollen Blatter-Getreue gezielt kompromittierende Informationen über Bin Hammam zusammengetragen haben, die gegen den Blatter-Konkurrenten verwendet werden können. Angeblich soll FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke persönlich dem Katarer den Rückzug aus der Wahl nahegelegt haben.
Das zweite Szenario besagt, dass Blatter den Sohn des Emirs von Katar – der wie Blatter im Internationalen Olympischen Komitee sitzt – eingespannt haben soll. Demnach habe Blatter den Prinzen gewarnt, die Korruptionsvorwürfe gegen FIFA-Funktionäre könnten die WM 2022 in Katar in Mitleidenschaft ziehen. Blatter und der Sohn des Emirs sollen einen Deal abgeschlossen haben: Katar sorge für Bin Hammams Rückzug, dafür unternehme Blatter alles, dass die WM in Katar stattfinden könne.


Warner kündigt «Fussball-Tsunami» an


Blatter ist nach dem Ausscheiden Bin Hammams der einzige Kandidat für die Wahl vom Mittwoch, einer vierten Amtszeit des Wallisers scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Es sei denn, der suspendierte Vizepräsident Jack Warner macht seine Drohung wahr. Er hatte vor seiner Reise zur Anhörung der Ethikommission für die kommenden zwei Tage «schockierende» Enthüllungen angekündigt: «Sie werden einen Fussball-Tsunami erleben, der die Fifa und die Welt erfassen wird, und das wird sie schockieren.» Details nannte Warner nicht. 


Währenddessen sieht sich der Weltfussballverband drei Tage vor der Wahl seines Präsidenten immer heftigerer Kritik ausgesetzt. Franz Beckenbauer, der bald von seinem Posten im Fifa-Exekutivkommittee zurücktritt, bezeichnete den Skandal gegenüber «BBC» als «Katastrophe für den Fussball». Der ehemalige Martketing-Chef der Fifa, der Schweizer Guido Tognoni, sagte in einer Analyse gegenüber der Tagesschau des Schweizer Fernsehens, dass «Blatter riesige Angst vor Bin Hammams Kandidatur hatte». Denn der Katarer habe dem Walliser bei dessen Kandidatur 1998 die nötigen Stimmen besorgt.
Laut ungenannten Quellen der englischen «Times» soll gar der britische Premierminister David Cameron die Geschäfte der Fifa als «ziemlich schmuddelig» bezeichnet haben. Cameron unterstütze seinen Sportminister Hugh Robertson gar in dessen Forderung, die Wahl vom Mittwoch zu verschieben.


IN THE CLEAR ... Sepp Blatter



Kommentar: Dank seiner schlitzohrigen Fussballrhetorik konnte Blatter bislang alle gefährlichen Gegner ausschalten. Wir haben den Fussballkönig verschiedentlich unter die Lupe genommen. Meine Prognose: Blatter wird diese Woche- wie immer - trotz...... gewählt werden.
Der Fussballkönig ist gleichsam unantastbar, obschon mir viele Sportkenner hinter vorgehaltener Hand gesagt haben, dass  bei der FIFA vieles faul sei und  Kritik kaum möglich sei. So wie in alten Königshöfen. Wer dort kritisierte, wurde auch sofort ausgeschaltet. Anstatt Fairplay dominiert bei der FIFA der typische Mechanismus: Anklagen, anschwärzen, drohen. Und dies mit Erfolg. Nach meinem Dafürhalten ist die Glaubwürdigkeitskrise bei der FIFA noch nicht ausgestanden. Erstaunlich: Bei allen Schmiergeldskandalen, Klüngeleien und Absprachen fehlt immer und überall der Name Blatter, als habe er nie etwas gewusst von den Vorkommnissen. Vielleicht ist gegen den mächtigsten Mann der Welt kein Kraut gewachsen. Seine trickreiche Fussballrhetorik scheint sich langfristig zu bewähren.


LINKS:


  1. [PDF]

    Sepp Blatters Fussballrhetorik

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View
    1. Dez. 2010 ... Fifa-Präsident Sepp Blatter ist nicht nur der mächtigste Mann des ... Trotz aller Angriffe in verbaler Bestform: Fifa-Boss Sepp Blatter. ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/10/12_01/12_10.pdf
  2. rhetorik.ch aktuell:

    29. Aug. 2001 ... Nur in einer Antwort räumte Sepp Blatter ein. dass in den 26 ... Die Antwort von Sepp Blatter war wiederum geschickt ohne konkrete Aussage. ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Mai_25_2001.html - Cached
  3. rhetorik.ch aktuell:

    18. Apr. 2002 ... Sepp Blatter Bisher konnte Blatter mit seinen geschickten .... Es wird interessant sein, mitzuverfolgen, wie Sepp Blatter nun reagieren wird ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Mar_17_2002.html - Cached
  4. Fussballrhetorik

    5. Mai 2002 ... Mai 2002 erfuhr man vom FIFA Präsidenten Sepp Blatter sein Erfolgsrezept. Angesprochen auf seine rhetorische Wendigkeit und Schlaumeierei ...
    www.rhetorik.ch/Fussballrhetorik/Fussballrhetorik.html - Cached
  5. rhetorik.ch aktuell: Fussballfieber in der Schweiz

    16. Juni 2010 ... Sepp Blatter - FIFA Chef - sprach sich jedenfalls gegen ein Verbot aus. ... Ob Sepp Blatter später den Geschädigten eine angemessene ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/10/06_16/index.html - Cached
  6. rhetorik.ch aktuell: Kleidung im Sport

    27. Mai 2011 ... Schon im Jahre 2004 erntete FIFA Präsident Sepp Blatter Kritik, als er vorschlug, dass Frauenfussballteams engere Hosen anziehen, ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/11/05_27a/index.html - Cached
  7. rhetorik.ch aktuell:

    5. Mai 2002 ... In einem 33-seitigen Dossier (auf www.fifa.com) mit dem Titel "Klarstellung" antwortet Sepp Blatter auf die Vorwürfe des Generalsekretärs ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Mai_05_2002.html - Cached
  8. [PDF]

    Joseph Blatter

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View
    Amtsführung des Sepp Blatter verlieren? Wie glaubwürdig sind. Medien, die bis zur Wahl den Weltfussball in höchster Gefahr sehen, falls der Sepp Blatter ...
    www.rhetorik.ch/Fussballrhetorik/Persoenlich.pdf
  9. rhetorik.ch aktuell: Marcel Ospel und die Sache mit dem Bonus

    19. Jan. 2008 ... Vor Jahren konnte man beobachten, wie Sepp Blatter sich aus heiklen Situation dank geschickter Rhetorik retten konnte. ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/08/01_19/index.html - Cached - Similar
  10. [PDF]

    Mit dem Schlimmsten rechnen

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - Quick View
    den Fifa-Präsidenten Sepp Blatter. Dieser ist mit seiner Schlitzohrig- keit einer der raffiniertesten Air- bag-Rhetoriker.» Abgewählter Bundesrat CHRIS- ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/08/10_28/appenzeller.pdf

Sonntag, 29. Mai 2011

Frauenmehrheit im Bundesrat setzt Atomausstieg durch



Regula Stämpfli kommentierte in der "Berner Zeitung" die Tatsache, dass dank der Frauenmehrheit im Bundesrat der Atomausstieg so rasch möglich wurde:




"Die Gebärmütter haben also über den phallistischen Atomstecker gesiegt"