Dienstag, 2. Januar 2018
Lesenswerter Gedanke zum Jahresende
Valeriano Di Domenico
Hoffnung, dass noch etwas kommt
Valeriano Di Domenico
Erfolgreiche «Lange Nächte»
Valeriano Di Domenico
Google spielt Gott
Valeriano Di Domenico
Notiert von
marcus knill
um
10:25
Polizeikommunikation
Abkürzungen, die der Polizei die Kommunikation vereinfachen
Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Zürich haben
20 Minuten einen Einblick in ihre Fachsprache gewährt und einige der
gängigsten Abkürzungen zusammengetragen.
Wawe
Diese Abkürzung steht für
Wasserwerfer. Die Stadtpolizei und die Kantonspolizei Zürich verfügen
jeweils über zwei Wasserwerfer. Eingesetzt werden sie bei einem
unfriedlichen Ordnungsdienst – also beispielsweise bei unfriedlichen
Demonstrationen, bei denen die Polizisten Gäste einer Veranstaltung
schützen, Sachbeschädigungen verhindern und Privatgrundstücke, Firmen,
aber auch Botschaften absichern müssen.
Mzw
So nennen Polizisten den
Mehrzweckwerfer. Mit diesem werden Gummischrot oder Reizstoffgranaten
abgefeuert. Die minimale Einsatzdistanz beträgt 20 Meter, ausser in
Notwehrsituationen.
«Isele»
Jemanden «iselen» heisst so
viel wie jemandem Handschellen anziehen. Am 1. April schrieb die
Stadtpolizei auf Facebook, dass sie künfig ausschliesslich gepolsterte
Handschellen verwenden würden. «Damit soll den Verhafteten ein noch
besseres und bequemeres Polizei-Erlebnis verschafft werden.» Damit sei
sie das erste Polizeikorps der Schweiz gewesen, das den EU-Normen
entsprochen habe. Das war jedoch als Witz gemeint.
Diese Abkürzung steht für Ordnungsdienst. Es wird zwischen unfriedlichem und friedlichem Ordnungsdienst unterschieden. Beim friedlichen Ordnungsdienst zeigt die Polizei Präsenz, wirkt präventiv, stellt einen reibungslosen Ablauf sicher, ist einsatzbereit, interveniert bei kleinen Störungen oder führt Eingangskontrollen, Zutrittsregelung oder Zufahrtsberechtigung durch.
EBD
Die Abkürzung für Einbruchdiebstahl. 2016 wurde in der Schweiz 127-mal pro Tag eingebrochen. Im Kanton Zürich waren es 6373 Einbrüche. Betroffen sind Wohnungen, Mehr- und Einfamilienhäuser und Geschäftsliegenschaften.
VUSa
Diese Abkürzung steht für Verkehrsunfall mit Sachschaden. Wie der «Tages-Anzeiger» schrieb, registrierte die Polizei 213'248 Autounfälle in den Jahren 2011 bis 2014. Das Bundesamt für Strassen (Astra) veröffentlichte 2016 einen Bericht mit Unfallschwerpunkten auf Nationalstrassen. Am meisten kracht es auf der A1 am Eingang des Gubristtunnels in Fahrtrichtung Bern.
VUKö
Das steht für Verkehrsunfall mit Körperverletzung. 17'577 Verkehrsunfälle mit Personenschaden gab es laut der Verkehrsunfallstatistik 2016 in der Schweiz. 3785 wurden schwer verletzt, 17'607 leicht.
VUTod
Die Abkürzung verwenden Polizisten für Verkehrsunfall mit Todesfolge. 2016 starben 216 Menschen bei Verkehrsunfällen. Das waren 37 weniger als 2015.
Kawa
So nennen Polizisten ihre Kastenwagen. Diese werden in erster Linie für den sogenannten Arrestanten-Transport eingesetzt. Die Kantonspolizei Zürich verfügt über keine Kawas, sondern verwendet für Personen- und Gefangenentransporte Kleinbusse.
HG
Diese zwei Buchstaben stehen für häusliche Gewalt. Laut dem Bundesamt für Statistik ist häusliche Gewalt eine klar definierte Straftat: Wenn es sich beim Täter um eine(n) aktuelle(n) oder ehemalige(n) Partner(in) oder ein anderes Familienmitglied des Opfers handelt, geht es um HG. 2016 kam es schweizweit zu 17'685 Straftaten im Bereich der häuslichen Gewalt. Am häufigsten kommt es zu Tätlichkeiten gefolgt von Drohungen und Beschimpfungen.
FinZ
Die Abkürzung FinZ verwenden Polizisten, wenn sie es mit alkoholisierten Autofahrern zu tun haben. Die Buchstaben stehen für das Vergehen «Fahren in nicht fahrfähigem Zustand». Unter diese Kategorie fallen laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (Bfu) auch Leute, die wegen Betäubungsmittel- oder Arzneimitteleinfluss oder aus anderen Gründen (insbesondere wegen Übermüdung) nicht über die erforderliche körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verfügen.
«Taggle»
Dieses Synonym verwenden Polizisten für das Nehmen von Fingerabdrücken. Fingerabdrücke dienen der Erkennung von Personen. Jeder Mensch hat individuelle Fingerabdrücke. Sie können unter anderem als stille Zeugen zur Aufklärung eines Verbrechens dienen.
VP
Das heisst so viel wie Verkehrspolizei. Früher nannte man sie auch «Die Fliegenden». Sie sind flächendeckend auf ihren Motorrädern und Patrouillenwagen im ganzen Stadtgebiet unterwegs. Die Verkehrspolizei wird eingesetzt, wenn es um Verkehrsrecht und -technik geht.
Kripo
Die gängige Abkürzung Kripo steht für Kriminalpolizei. Laut der Kantonspolizei Zürich umfassen die kriminalpolizeilichen Aufgaben die Verhinderung strafbarer Handlungen, die Feststellung von Straftaten und deren Aufklärung.
RP
Heisst so viel wie Regionalpolizei. Die Regionalpolizei ist für die lokale Sicherheit zuständig
.
EZ
EZ steht für Einsatzzentrale. Über diese laufen die eingehenden Notrufe. Die EZ leitet den Einsatzbetrieb den Organisationen zu, nimmt Informationen auf, wertet sie aus und koordiniert die Dienste.
Notiert von
marcus knill
um
10:04
Montag, 1. Januar 2018
Gedanken zum Neujahrstag 2018
Zwischen dem Neuen,
Hier uns zu freuen
Schenkt uns das Glück,
Und das Vergangne
Heißt mit Vertrauen
Vorwärts zu schauen,
Schauen zurück.
Stunden der Plage,
Leider, sie scheiden
Treue von Leiden,
Liebe von Lust;
Bessere Tage
Sammeln uns wieder,
Heitere Lieder
Stärken die Brust.
Leiden und Freuden,
Jener verschwundnen,
Sind die Verbundnen
Fröhlich gedenk.
O des Geschickes
Seltsamer Windung!
Alte Verbindung,
Neues Geschenk!
Dankt es dem regen,
Wogenden Glücke,
Dankt dem Geschicke
Männiglich Gut;
Freut euch des Wechsels
Heiterer Triebe,
Offener Liebe,
Heimlicher Glut!
Andere schauen
Deckende Falten
Über dem Alten
Traurig und scheu;
Aber uns leuchtet
Freundliche Treue;
Sehet, das Neue
Findet uns neu.
So wie im Tanze
Bald sich verschwindet,
Wieder sich findet
Liebendes Paar,
So durch des Lebens
Wirrende Beugung
Führe die Neigung
Uns in das Jahr.
Notiert von
marcus knill
um
00:24
Sonntag, 31. Dezember 2017
Bundesrat macht Bundes - art
Die Kommentare fallen bei den Betrachtern recht unterschiedlich aus.
Generell gefällt die kreative Machart.
Hingegen findet jemand bösartig: Der Bundesrat steht da, wie nach der Beerdigung unserer Demokratie.
Die Farbe Schwarz wird von vielen Betrachtern mit Trauer assoziert, obschon der Hintergrund einen spielerischen Charakter hat und alle Magistraten uns freundlich betrachten.
Das Feierliche am Outfit stört weniger, als das zu bewusste Bemühen, originell zu sein. Dieser Leserkommentar greift zu kurz: "Der Bundesrat sieht wohl schwarz für die Zukunft"
Das gelungene Bunderats-Foto assoziert vielmehr spielerische Leichtigkeit.
Mit der Zeichnung werden auch ernstere Themen angesprochen.
Diese Version wird im Vergleich zu den früheren Aufnahmen sicherlich recht gut wegkommen.
Die Kernbotschaft mit der Vielfalt wird vom Betrachter erkannt.
Niemand wünscht sich einen einfältigen Bundesrat.
Die Magistraten werden zwar zu stark zu Statisten degradiert, während dem sich die Schweiz bewegt (animierte Bilder).
Das könnte auch so interpretiert werden: Das Land bewegt sich. Der Bundesrat bleibt hingegen stehen. Er wird sich wahrscheinlich auch 2018 nicht bewegen.
Ich vermute, dass der Fotograph die einzelnen Magistraten nicht zu einer bewussten Haltung gezwungen hat. Vielfach fordern Fotografen gestellte Positionen ein. Es darf für diese Arrangeure beispielsweise niemand eine Hand in der Hosentasche haben oder die Arme weder hinter dem Rücken verbergen noch verschränken, geschweige denn, einen Finger im Gesicht haben. Aus dieser aktuellen Aufnahme kann geschlossen werden, dass den Akteuren in dieser Hinsicht nichts vorgeschrieben worden ist.
Blick-online interpretiert die Zeichnung im Hintergrund recht leserfreundlich:
Da gibt es schneebedeckte Berge, idyllische Dörfer, treuherzig blickende Kühe, sichere Seilbahnen und viele Tunnel. So weit, so Klischee, so gut.
Der Teufel steckt im Detail. So lüpft es dem Bundeshaus den Deckel – etwa vor lauter Skandalen? Darüber schwebt ein Ufo – als Sinnbild für die Entrücktheit der Schweizer Politik? Aus einem Tunnel kriecht ein Wurm, aus einem Baum ebenso. Was will uns das sagen? Hier ist der Wurm drin?
Das subversivste Detail aber findet sich links unten im Bild. Es ist ein Frosch auf einem Seerosenblatt. Doch er trägt einen Armeehelm und spielt Gitarre auf einem Sturmgewehr. Sind unsere Soldaten Frösche? Zeigt man so die «besten Armee der Welt»? Verteidigungsminister Parmelin scheint diese Anspielung nicht zu stören. Entweder macht er gute Mine zum bösen Spiel – oder er ist noch viel ironischer als der Künstler und Berset zusammen.
Notiert von
marcus knill
um
15:41
Das grosse Schweigen
Einmalig:
Keine Medien, keine Paparazzis haben bislang etwas über den Zustand von Schumi erfahren können.
Zwei Not-Operationen
Sofort wurde der Notarzt gerufen, Transport ins Spital von Moutiers. Doch dort konnte man nicht helfen. Weiter-Transport nach Grenoble. Computer-Tomographie (MRT) des Schädels. Schnelle Operation.Um 22 Uhr das erste offizielle Bulletin: «Kritischer Zustand. Das Schädel-Hirn-Trauma erfordert umgehend eine neurochirurgische Behandlung!» Bereits am nächsten Tag muss Schumi nochmals operiert werden.
Auf Facebook wurde Schumi noch vor Jahresende 2013 für tot erklärt. Es sollte nicht das erste Mal bleiben. Der leidgeprüften Managerin Sabine Kehm blieben jetzt vier Jahre lang nur Dementis. Auch nach der Weihnachtsstory der «Bunte» vor zwei Jahren, als die Illustrierte titelte: «Schumi kann wieder gehen!»
Nur die TV-Stars Gina-Maria und Mick stehen heute im Rampenlicht
Daran stören sich nicht nur Puristen. Denn jahrelang hatte es der Formel-1-Star den Medien mit Anwälten verboten, Fotos und selbst die Namen (!) seiner Kinder zu drucken. Und jetzt dieser Hype um den Nachwuchs. Jetzt ist jede TV-Kamera angenehm. Die Millionen müssen ja weiter rollen. Nur über den Vater reden dürfen beide Kinder nicht.Warum? Sabine Kehm will die Öffentlichkeit in Zukunft nur noch orientieren, wenn es etwas Neues (das heisst Hoffnung) geben sollte. Und so werden alle Fans eben nie erfahren, wie es Schumi wirklich geht.
Was wollen die Fans wissen?
Alle möchten wissen, ob ihr Schumi heute in Gland VD am Genfersee den ganzen Tag im Bett liegen muss? Ob er im Rollstuhl herumgefahren wird? Wie viele Leute ihn täglich betreuen? Ob er vielleicht sogar vor den TV-Kasten gesetzt wird, wenn die Autorennen laufen? Es gibt viele Arten, um einem schwer geschädigten Menschen das «Leben» etwas zu erleichtern.Die Meinungen der Fans sind seit dem ersten der jetzt 1462 Tage geteilt: Offene Kommunikation oder Ruhe für die Familie. Auf den sozialen Medien kann man sich in alle Richtungen durch die Kommentare lesen.
Schweigen-schweigen-schweigen
Einig werden sich die Leute nie. Schumis Ex-Manager Willi Weber in mehreren Interviews: «Es ist ein Skandal, dass seine jahrelangen Fans, die ihn gross machten, nichts erfahren!» FIA-Boss Jean Todt: «Wir können nur mit der Familie Schumacher mitleiden.» Der Franzose hat seinen früherern Ferrari-Sohn (72 rote Siege) schon besucht. Aber auch er muss schweigen.So werden wir in einem Jahr informationsmässig nicht viel weiter sein. Was bei ähnlichen Unfällen in der Politik, in der Unterhaltung oder bei Königshäusern unmöglich wäre, gelingt der Schumi-Familie. Sie schweigen!
Das Drama und der Tote
PS. Im August 2014 forderte das Drama um Michael Schumacher sogar ein Todesopfer. Ein 54-jähriger Deutscher, der verhaftet wurde, erhängt sich in Zürich in der U-Haft-Zelle. Er hatte den Medien die wohl gestohlenen Krankenakten angeboten. Für rund 50'000 Euros. Fotos tauchten bis heute noch keine auf. Das Gelände der Schumis am Lac Léman ist gut gesichert, Fremdpersonen, darunter natürlich auch Paparazzi, werden höflich gebeten, die Privatsphäre zu respektieren.KOMMENTAR:
Es hat sich immer wieder gezeigt, dass es kaum möglich ist, Medien mit Schweigen langfristig still zu halten. Paparazzis finden Mittel , mitunter auch illegale Wege, um zu Aufnahmen von Promis zu kommen. Sei es getarnt, als verkappte Handwerker oder mit Drohnen. Die Regel: "Wenn geschwiegen wird, kommt es zu Gerüchten und Spekulationen" hat sich beim Fall Schumacher einmal mehr bewahrheitet. Doch ist es erstaunlich, dass es der Familie gelungen ist, die Boulevardpresse so lange hinhalten zu können.
Das wäre wohl nicht möglich, wenn die Schumis die Wahrung der Privatsphäre des "Patienten" nicht mit enormen finanziellen Mitteln den "Patienten" abschotten könnten.
Kommt dazu, dass bei allfälligen Bildern sich kein grosser Verlag die Finger verbrennen will. Denn die Verletzung der Persönlichkeitsrechte könnte mit guten Anwälten Millionen kosten. Angenommen, es existierte ein Bild: KeinVerlag wäre wohl bereit, diese Kosten auf sich zu nehmen? Er würde die heimliche Aufnahmen gar nicht veröffentlichen.
Jeder Fotograph hätte Mühe, das Bild zu "verkaufen".
Deshalb wird wohl die Abschottungstaktik auch 2018 weiter erfolgreich durchgezogen werden können. Anderseits wird die Gerüchteküche die Vermutungen und Hypothesen weiterhin auf Sparflamme "köcheln".
LINK:
Schumis Ex-Manager Willi Weber in mehreren Interviews: «Es ist ein Skandal, dass seine jahrelangen Fans, die ihn gross machten, nichts erfahren!» ANTTI PUSKALA-
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marcus knill
um
12:47