Mittwoch, 20. Dezember 2017

Aehm....

Schneider-Ammann kämpft für seine Glaubwürdigkeit  

Ähm

  (BLICK)




 

  -

Trump trinkt aus einem Glas wie ein Chipmunk


1|58
Donald Trump gönnt sich während einer 
Rede in Washington einen Schluck Wasser. 
Das Glas hält er mit beiden Händen,
wie ein Chipmunk
Weshalb, ist unklar.
Bildergebnis für chipmunk

Dienstag, 19. Dezember 2017

Chapeau: Bundesrat Cassis zeigt Haltung und kritisiert die EU


Cassis spricht in Paris Klartext

Dass Politiker sich eindeutig positionieren ist leider keine Selbstverständlichkeit. Hoffentlich positioniert sich der Gesamtbundesrat auch unmissverständlich, nach den jüngsten Erpressungsversuchen der EU.

 


SCHWEIZ - EU ⋅ Aussenminister Ignazio Cassis machte in Paris deutlich, dass die Schweiz jeden Bezug zwischen Börsenzugang und EU-Rahmenabkommen ablehne. Frankreich nahm davon lediglich «Kenntnis».

Kind oder Karriere? Oder beides?

Die Meinung der Bevölkerung auf 20 Min ist aufschlussreich und überraschend.

Ueblicherweise hat die Vereinbarkeit von Familienbetreuung und Beruf eine hohe Priorität. Auch die Forderung nach KIND und KARRIERE. Vor allem bei den politischen Parteien. Die Gesellschaft und Firmen werden deshalb aufgefordert, die notwendigen Voraussetzungen dazu zu schaffen.
Dass die Selbstverwirklichung und und der Wunsch,  beides zu haben - KIND und KARRIERE -  heisst dies konkret , das Kind während wichtigen Entwicklungsphasen fremden Händen übergeben werden müssen. Das wird uns in den Städten bewusst, wenn wir die Betreuer beobachten können, die eine Schar Kleinkinder durch die Stadt karren und dafür sorgen, dass ihre Fracht einfach unfallfrei und ohne Zwischenfälle durch den Tag gebracht werden.
Die ausgebildeten Betreuer geben sich zwar enorme Mühe. Alles wird  perfekt organisiert. Doch  geht es vorab um ein problemloses Zeit abarbeiten. Die grosse Zahl der Kinder lässt gar keine individuelle Betreuung zu (Beantwortung von Fragen, Hinweisen auf Details der Umwelt. Bilderbüchlein erklären usw. ). Die Befürworter der These "Kind und Karriere bringt nur Vorteile" sollten die unmissverständlichen Echos in der Kommentarspalte zur Kenntnis nehmen.

Bildergebnis für Kind und Karriere
Denn bei den Lesern dominiert folgende Sicht:

Ich zitiere einige Leser-Meinungen:


  • Mir geht es da typischerweise zu sehr um Job, Karriere und Selbstverwirklichung. Die Meinung des Kindes und dessen Bedürfnisse sind überhaupt kein Thema, bsp. ist es ebenfalls auf die wichtigen Ressourcen wie Zeit, Aufmerksamkeit und Beständigkeit von den Eltern als sicherer Hafen angewiesen. Solche Dinge bleiben auf der Strecke, aber Hauptsache, das Kind passt zur Polstergruppe. Mir bricht es jedenfalls fast das Herz, wenn ich sehe wie die Kleinen frühmorgens weinend zur Kita geschleppt werden, für mich Betrug am Kind. Und ja, ich weiss, dass ich von gestern bin!



  • beim Thema Familienfreundlich. Den Foifer und das Weggli haben wollen.... und dann wundern, wenn die Kinder verzogen sind. Alles nur schönreden. 


    Und da wundert man sich...
    ...dass Unternehmen am Laufmeter ins Ausland abwandern. Der Mensch ist in erster Linie eine Arbeitskraft. Oder anders gesagt, der Mensch hat der Wirtschaft zu dienen, nicht umgekehrt. Aber ja, träumt nur schön weiter auf eurer rosaroten Zuckerwattewolke. In 30 Jahren herrscht in der Schweiz vor lauter Wohlstand wieder Armut


  • Mein Mann hat zur Zeit als wir Kinder hatten nicht üppig verdient, aber sein Gehalt hat uns ohne grössere Einbussen ernährt. Also bin ich Zuhause geblieben, habe mich um die Kinder gekümmert. Sie wurden noch ERZOGEN, zu Anstand, Höflichkeit und Respekt vor fremdem Eigentum. Heute sind viele Kinder sich selbst überlassen, fehlende Zeit wird mit teuren Geschenken kompensiert. Besser hat es das Ganze aber nicht gemacht. Später habe auch ich wieder Arbeit gefunden. Meine Kinder durften eine unbeschwerte, behütete aber auch richtungsweisende Kindheit geniessen, ich würde es immer wieder so machen.

  • Karriere, schicker Schlitten, Party, Hawaii und Malediven .. und dann kommt doch mit 35 der Wunsch nach Kindern. Den vorhandenen Wohlstand will keiner zurückschrauben.. also gibt es keine " anstelle von " Kinder.. sondern "zusätzlich zu".. Man merkt das das Geld nicht für beides reicht.. also muss weiter 2x 100 % gearbeitet werden. Kind in der KITA... daheim ruhiggestellt mit Konsole und Sponge Bob. In der Schule sollen die Kinder dann erzogen und gebildet werden .. weil daheim will man es ja harmonisch haben. Fallen die Kinder dann in der schule negativ auf.. sind dann die Lehrer schuld.


    • Viele Mütter geben ihren Nachwuchs in der Krippe ab, damit sie Zuhause ihre Ruhe haben!....u d die 4x die Woche! Ich arbeite in einer Kita!....... 
    •   Kinder haben, heisst Verantwortung übernehmen - ein Leben lang. Viele denken es sei Verzicht aber es ist eine Bereicherung - auch ein Leben lang. Mitreden kann wer Erfahrungen hat, die anderen Mutmassen nur.

    • Ich bin meiner mutter noch heute so dankbar dass sie für uns kinder immer da war als wir mittags und abends von der schule kamen..wir immer gemeinsam zmörgelet und mittaggegessen haben. Sie hat uns nie alleine gelassen. DANKE!!!

    • Würde man das Ganze aus Sicht der Kinder betrachten, sähe es ganz anders aus. Man sieht heute schon langsam das Ergebnis dieses Selbstverwirklichung wahn der Eltern. Sei das in der Schule oder im öffentlichen Leben .

    • Wo es viele Leute hat Freizeitparks, Shopping Center usw sieht man Mütter die voll gestresst mit hochrotem Kopf auf ihre Kinder einschreien oder sogar handgreiflich werden das kommt vom ganzen Alles haben wollen


    • Beides geht nicht! Sobald das Kind geboren ist, muss sich die Mutter um das Kleine kümmern, kochen und putzen. Der Vater muss für seine Familie arbeiten und Geld nach Hause bringen. 

    • Man kann Vollzeit arbeiten und trotzdem Zeit für sein Kind haben. Ich rede aber von einer normalen Arbeit, nicht von einer Karriere.Wenn beide Elternteile Karriere machen,hat man automatisch keine Zeit. Die meisten Menschen nehmen sich Heute zu wichtig!
      Nein, Kind und Karriere geht nicht. Denn entweder man wird dem Beruf gerecht oder dem Kind. Wer einen tollen Beruf, eine Berufung, eine Karriere hat oder will, kann sich energiemässig kein Kind leisten. Das geht nur, wenn einem die Arbeit egal ist, man auch erst nach Jahren wieder arbeiten würde, wieder einsteigt mit 20%, 40%, 60%. Das hat aber nichts mit Karriere zu tun. Das ist Arbeit, kein Beruf.
      Ich bin nicht bereit für Familien mit Kinder auch mitzubezahlen und die Allgemeinheit muss wieder büssen. Jeder der Kinder will/hat soll dass selber finanzieren und nicht die Allgemeinheit

    • Wer sagt denn, dass die Kinderlosen die Familien finanzieren? Ich war auch mal kinderlos und bezahlte damals Steuern nach meiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Jetzt habe ich Kinder und bezahle Dank meines inzwischen besseren Einkommens sogar noch mehr zum Wohle der Allgemeinheit, als früher als ich noch alleinstehend war.
      Kind und Karriere: Lasst euch nichts einreden: Ohne Stress geht das nicht und die Leidtragenden sind einmal mehr die Kinder.
      FAZIT: 
      Folgende Meinung dominiert:
      Kind und Karriere ist nicht möglich. Die "sowohl als auch" Haltung vieler Mütter schade den Kindern.
      Nach der Kindbetreuung sei es durchaus möglich, wieder in den externen Job einzusteigen.
      Viele Frauen finden, man sollte sich entweder für das Kind oder für die Karriere entscheiden.
      Beiträge, die für die Vereinbarkeit von KIND und KARRIERE plädieren, sind erstaunlicherweise sehr selten.

Diese Zahlen könnten der "No-billag" - Initiative Auftrieb geben

aus 20 Min:

Zur Billag-Debatte



Das kosten die Mitarbeiter und 

Sendungen der SRG

Roger de Weck erhielt über eine halbe Million Franken, der «Tatort» kostet mehr als zwei Millionen: Das sind die Saläre und TV-Ausgaben der SRG.

Bildstrecke im Grossformat »


Am 4. März stimmen die Schweizer über die Billag-Gebühren ab. Vom Wahl-Resultat hängt die Zukunft der SRG ab. Wer abstimmt, sollte auch Bescheid über einige Facts und Zahlen des öffentlich-rechtlichen Senders kennen. Das sind die Löhne der Angestellten:
 

Am 4. März stimmen die Schweizer über die Billag-Gebühren ab. Vom Wahl-Resultat hängt die Zukunft der SRG ab. Wer abstimmt, sollte auch Bescheid über einige Facts und Zahlen des öffentlich-rechtlichen Senders kennen. Das sind die Löhne der Angestellten: 2016 erhielten Mitarbeiter in der Logistik im Schnitt 77'521 Franken. In der Administration 83'174 Franken. Mitarbeiter in der Technik und Ausstattung 90'949 Franken. Informatiker und Web-Verantwortliche erhielten im Schnitt 102'378 Franken. In der Redaktion lag der Lohn 2016 durchschnittlich bei 106'666 Franken. Experten und Spezialisten erhielten 114'176 Franken im Schnitt. Im Bereich Journalismus kriegten Junior-Redaktoren durchschnittlich 90'000 Franken. Grafiker und Designer im Multimedia-Bereich 91'000 Franken. Redaktionsleitende einer kleineren Redaktion verdienten im Schnitt 122'000 Franken. Senior-Redaktoren 124'000 Franken. Redaktionsleitende grosser Redaktionen erhielten durchschnittlich 114'176 Franken. Der höchste Lohn im letzten Jahr kassierte der mittlerweile zurückgetretene SRG-Chef Roger de Weck. Sein Salär betrug 536'314 Franken. Die Ausgaben für SRG-Sendungen fallen unterschiedlich aus. Am günstigsten war im letzten Jahr eine Ausgabe der People-Sendung «Glanz & Gloria» mit 14'000 Franken. «Sternstunde Religion» kostete ebenfalls 14'000 Franken. «Schawinski» kostete pro Sendung 16'000 Franken. «Sportaktuell» kostete 21'000 Franken. Eigenproduktionen wie «Mini Beiz, dini Beiz» oder «Hoch hinaus» 22'000 Franken. «Der Club» kostete pro Ausgabe 25'000 Franken. Die Ausgaben für «Sternstunde Philosophie» beliefen sich ebenfalls auf 25'000 Franken. Deutlich teurer war etwa eine Sendung von «Netz Natur» mit 242'000 Franken. «Hallo SRF» kostete 435'000 Franken. Bei einmaligen Shows wie «SwissAward» beliefen sich die Ausgaben auf 512'000 Franken. Showreihen wie «Die grössten Schweizer Talente» oder «Happy Day» kosteten 591'000 Franken. Die Serie «Der Bestatter» mit Mike Müller in der Hauptrolle kostete pro Folge 705'000 Franken. Die Kosten für einen Schweizer Film betrugen 1,6 Millionen Franken. Am teuersten war der Schweizer «Tatort» mit Stefan Gubser. Die Ausgaben beliefen sich auf 2,1 Millionen Franken.

Montag, 18. Dezember 2017

SN-Beitrag

DEZEMBER 2017 "Schaffhauser Nachrichten" - Ausland

Die Erfolgsbausteine des Sebastian Kurz

Der Erfolg von Sebastian
Kurz in Österreich ist weitgehend
seinem politischen
Talent zu verdanken. Sein kometenhafter
Aufstieg könnte
zum Teil aber auch am sogenannten
Halo-Effekt liegen.


VON MARCUS KNILL

SCHAFFHAUSEN Der Mond kann einen
Halo-Effekt haben, wenn er mit einem
hellen kreisförmigen Schein erstrahlt.
In der Psychologie spricht man vom
Halo-Effekt bei einer Person, die von
hervorragenden Eigenschaften «überstrahlt
» wird. Ein typisches Beispiel:
Ein Lehrer bewertet einen gut aussehenden,
freundlichen Schüler mit
dem Ruf eines intelligenten Kindes
höher als andere Schüler, auch wenn
dieser objektiv gesehen gar nicht besser
ist.


Wandel in kurzer Zeit


Mit der Wahl zum Nachwuchs-Chef der ÖVP begann im Mai 2009 der steile Aufstieg von Sebastian Kurz zum Bundeskanzler 


 Wie ist es also möglich, dass Sebastian
Kurz, nun Europas jüngster Regierungschef,
plötzlich so ernst genommen
wird, obwohl er früher verhöhnt
wurde als «Milchbubi mit den grossen
Ohren», als «Wunderwuzzi» oder
«flaumwangiger Prinz Gutgelaunt»?
Kurz’ Erfolg in Österreich ist weitgehend
seinem politischen Talent zu verdanken.
Wahrscheinlich basiert sein
Erfolg aber auch zu einem grossen Teil
auf dem Halo-Effekt und somit auf der
Ausstrahlung, die sich um seine Persönlichkeit
gebildet hat. Kurz wurde
von der Bevölkerung als junger Politiker
gewählt, weil er es verstand, die
Blicke der Öffentlichkeit auf sich zu
ziehen, und versprochen hatte, bei seiner
Partei Ballast abzuwerfen. Er hat
sich mit dem Dunst eines Hoffnungsträgers
umgeben, der ihn als «Macron
des Ostens» und als Erneuerer erstrahlen
liess. Seine Person verkörpert
die Sehnsucht nach Jugendlichkeit,
nach Aufbruch und politischer Erneuerung.
Emmanuel Macron und Sebastian
Kurz profitierten beide vom Halo-Effekt.
Beide sind jung und charismatisch.
Beide sagten sich explizit vom
Alten los. Beide haben mit «En Marche
» und mit der «Liste Sebastian
Kurz» neue Bewegungen geprägt. Die
Slogans «Es ist Zeit», «Es ist Zeit für
Neues» und «Österreich zurück an die
Spitze» erinnern an Obamas «Change»
und Trumps «America first».


Kollektive Sehnsüchte


Als Führungsfigur gelang es Kurz,
eine Partei zu zeigen, auf die sich kollektive
Sehnsüchte projizieren lassen:
die Sehnsucht nach politischer Veränderung,
die Sehnsucht nach Jugendlichkeit
und Aufbruch und die Sehnsucht
nach Sicherheit und Heimat. 

Bildergebnis für sebastian Kurz

Sein klares Profil hat ihm die notwendige
Anziehungskraft verliehen.
Kurz gelang es, den Eindruck zu erwecken,
er könnte seine Markenmission
gegen alle Widerstände durchsetzen.
Kurz bleibt stets freundlich, hat
Dossierkenntnis und argumentiert
auch in harten Debatten sachlich. Er
erscheint stets gepflegt und scheint nie
die Nerven zu verlieren. Kurz vermeidet
zudem bewusst Personality-Shows
im Boulevard und konzentriert sich
stets auf seine Kernbotschaft.
Die Flüchtlingsfrage brachte Kurz
den Wahlsieg. Wir dürfen aber nicht
vergessen: 2015 war er noch Anhänger
von Merkels Willkommenskultur. Und
sagte damals sogar: «Der Islam gehört
zu Österreich.» Heute punktet er vor
allem bei den Älteren mit Aussagen
wie: «Es ist falsch, wenn eine Flüchtlingsfamilie,
die noch nie eingezahlt
hat, im Monat 2000 Euro bekommt, ein
Pensionist hingegen, der das ganz Leben
eingezahlt hat, gerade einmal 1000
Euro erhält.»


Bildergebnis für sebastian Kurz

Bei Auftritten beobachtete Details:


==> Die nach oben gezogenen Mundwinkel
(signalisieren Freundlichkeit).
Seine Gesichtszüge verhärten sich
dann aber merklich, wenn er angegriffen
wird. Er presst in solchen Situationen
oft die Lippen zusammen, die Augen
verkleinern sich. Sein Blick richtet
sich dann auf einen fernen Punkt –
ohne ein Gegenüber. Auch wenn er sich
verbissen bemüht, die Gegner ausreden
zu lassen, und sehr zurückhaltend
ist mit Konterschlägen, spüren Laien,
dass den ehrgeizigen Politiker Kritik
nicht kaltlässt.


==> Kurz beansprucht beim Reden
Raum. Er ist gross und baut sich gleichsam
auf. Bei Kritik schrumpft er jedoch
merklich ein, spricht aber lauter und
senkt künstlich die Stimme.


==> Auf kritische Argumente reagiert er
meist geschickt mit Zustimmung, Anerkennung,
Umdeutung oder Relativierung.
Zum Beispiel: «Sie sprechen ein
wichtiges Problem an. Lassen Sie mich
dazu noch einen Satz sagen.» Dann erzählt
er eine Geschichte, die seinen
Erfolg unterstreicht.
Kommunikativ stark
Der Politstar, der mit nur 31 Jahren
zum jüngsten Bundeskanzler aufgestiegen
ist, verdankt seinen Erfolg vor
allem seinen kommunikativen Stärken.


==> Er verwendet oft positiv assoziierte
Worte, die keinen Widerspruch hervorrufen,
wie: «Mündige Bürger entscheiden
frei», «Hausärzte sind für alle ein
wichtiges Thema». Und er erzeugt gedankliche
Bilder. Bilder, die nicht polarisieren.


==> Er setzt Charme ein. Dies reduziert
auch in der Alltagskommunikation jede
aggressive Stimmung. Kurz diskutiert
meist spielerisch, kokett, charmant. Er
kennt die Kraft des guten Benehmens in
einer Zeit des saloppen Umgangstones.


==> In der Wahl seiner Antworten hat
Kurz ein gutes Sensorium, was beim
Gegenüber gut ankommt.


==> Er ist geistig schnell, kann Situationen
rasch bewerten und hat ein breites
Repertoire an geeigneten Antworten.


==> Bei Auftritten, Interviews und Diskussionen
wendet er sich mit Körper,
Gesicht, Blick und Gestik dem Gesprächspartner
zu.


==> Auf jede Aussage reagiert Kurz mit
einer positiven Gesprächshaltung. Er
zeigt Verständnis, formuliert ein Lob,
eine Teilzustimmung oder eine Anerkennung.


Fazit: Sebastian Kurz hat ein intuitives
Gespür entwickelt, und er erkennt
dadurch rasch, welches Verhalten
einen positiven Gesprächsverlauf
fördert. Kurz versteht es, die Massen
mit seiner Ausstrahlung zu bewegen.
Die Frage bleibt: Kann Kurz halten,
was er ausstrahlt und verspricht? Es
ist meist selten, dass Politiker die von
ihnen geweckten Hoffnungen später
im Alltag tatsächlich auch konkret erfüllen.


 

Bildergebnis für Marcus Knill



Marcus
Knill
Experte für
Medienrhetorik.
Er schreibt in
loser Folge
für die SN.

Es schneit - der Winter ist wieder zurück gekommen

Enorme Schneemengen 

Wintereinbruch nach dem 3. Advent:

Rechtzeitig auf das Morgenerwachen ist der Schnee gefallen.  

Auf den Strassen ein weniger schönes Bild:


 
(Leserphotos)