Samstag, 28. Oktober 2017

Informieren oder verschweigen (Gefahr von Nachahmungstätern)?

20 Min publizierte:




Kommentar: Obwohl die Information über die gespannten Seile Nachahmungstäter animieren könnte, haben die Medien auch eine Informationspflicht.
Werden Fakten verbrämt (bespielsweise, wenn verschwiegen wird, dass der Vergewaltiger ein Nordafrikaner gewesen ist), heisst es nachher, die Wahrheit werde unter den Teppich gekehrt (Typisch Lügenpresse!). Das Vorurteil wird gefestigt, es würden bewusst Fakenews verbreitet.
Im Fall des Seilspanners macht die ungeschminkte Information die Velofahrer auf die lebensgefährliche, hinterhältige Möglichkeit gegen Velofahrer aufmerksam. Dies  kann aber auch Velofahrer warnen, unbeleuchtete Wege zu meiden.

Weil im Hintergrund eine PEDIGA Flagge zu sehen ist, muss ein Krimi umgeschnitten werden



Panne beim MDR


Weil Pegida-Anhänger auftauchen: Dresdner „Tatort“ muss umgeschnitten werden


Die Macher des nächsten MDR-„Tatorts“ aus Dresden müssen den schon fertigen Krimi noch einmal überarbeiten. Grund ist laut Sender ein Versehen, denn im Hintergrund ist eine Flagge von Pegida zu sehen. Eigentlich sollten Anhänger einen im Rollstuhl sitzenden Mann das Leben retten. Doch jetzt ist alles anders. »

Pegida (kurz für Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes; Eigenschreibung PEGIDA) 

Freitag, 27. Oktober 2017

Ab Wochende WINTERZEIT!

 


Am Wochenende beginnt die Winterzeit –

(aus in franken.de):

Wir haben die Gründe zusammengestellt, die gegen die Zeitumstellung sprechen.


1. Keine Energieersparnis

Der Urvater der Zeitumstellung war Benjamin Franklin, der den hohen Verbrauch von Kerzen bemängelte und daher eine Zeitumstellung forderte. Außerdem sollte infolge dessen nicht mehr so lange geheizt und damit Energie gespart werden. Heute wissen wir, dass sogar das Gegenteil der Fall ist: Zwar knipsen wir im Sommer abends seltener das Licht an - im Frühjahr und Herbst jedoch wird in den Morgenstunden dafür mehr geheizt. Unterm Strich gibt es durch die Sommerzeit allein keine Ersparnis.


2. Gesundheitliche Probleme

Eien repräsentative Forsa-Befragung im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit zeigt, dass drei Viertel der Bevölkerung - 74 Prozent - die Zeitumstellung für überflüssig halten. Frauen sind demzufolge mit 80 Prozent eher gegen die Sommerzeit als Männer mit 68 Prozent. Am wenigsten Probleme haben die Menschen unter 30 mit der Zeitumstellung.

Vor allem Schlafprobleme beklagten die Befragten - sie würden sich müde und schlapp fühlen. Die meisten verkraften die Umstellung innerhalb von einigen Tagen, doch empfindlichere Menschen brauchen mehrere Wochen. Auch medizinische Gefahren birgt die Zeitumstellung, so steigt etwa das Herzinfarkt-Risiko. Mediziner warnen, dass empfindsamere Menschen Probleme mit der Anpassung haben können.


3. Erhöhte Unfallszahlen

Einige Studien kamen zu dem Ergebnis, dass es am Montagmorgen nach der Umstellung auf die Sommerzeit mehr Unfälle als an anderen Montagen gebe. Für den Monat nach der Umstellung auf die Sommerzeit werden durchschnittlich 20 Prozent mehr Unfälle verzeichnet. Denn die Müdigkeit und die damit nachlassende Aufmerksamkeit, die die Zeitumstellung mit sich bringt, birgt einige Gefahren.

Ein weiterer Grund für die erhöhten Unfallzahlen sind die Wildtiere, die in der morgendlichen Dämmerung auf die Suche nach Nahrung gehen. Da durch die Umstellung früh mehr Autos auf den Straßen unterwegs sind, gibt es mehr Wildunfälle.



4. Auch Kinder und Tiere leiden

Besonders Kinder, aber auch Tiere, sind von der Zeitumstellung betroffen. So werden Kinder wegen des Schlafmangels unkonzentrierter, wodurch die Leistung in der Schule sinken kann. Haustiere bemerken die Zeitumstellung deutlich, da sie oft zu festen Zeiten spazieren gehen oder Futter bekommen - sie verstehen den Wechsel nicht. Auch Nutztiere brauchen eine längere Zeit, um sich umzustellen. So geben beispielsweise Kühe rund eine Woche weniger Milch als üblich.



5. Uhrumstellung sorgt für Verwirrung

Nervig ist die Umstellung für alle, die keine Funkuhr haben. Gehen die Chronometer nicht automatisch mit der Zeit, muss die Anpassung manuell geschehen, an Küchengeräten oder im Auto zum Beispiel. Außerdem stellt manuelle Uhren laut einer Umfrage jeder Vierte falsch um, jeder Zehnte ist schon einmal zu spät zu einem Termin gekommen.

Umstellung auf Winterzeit Was macht der Mini-Jetlag mit dem Körper?

Umstellung auf Winterzeit: Was macht der Mini-Jetlag mit dem Körper?
In der Nacht von Samstag auf Sonntag bekommen wir eine Stunde geschenkt. Trotzdem sind viele nicht glücklich - vor allem Kinder und Menschen mit Schlafstörung leiden unter dem Mini-Jetlag. mehr...
 (Quelle SPIEGEL-online)

Beim Bewerbungsgespräch können auch Sie Fragen stellen

Wir haben Ihnen auf www.rhetorik.ch unter Vorstellungsgespräch alle denkbaren Fragen aufgelistet, die Sie antizipieren sollten.

20 Min publiziert nun auch Fragen, die Sie bei einem Bewerbungsgespräch stellen dürfen.

Bildergebnis für Vorstellungsgespräch

 Ich zitiere:

Wichtig ist  auch, dass Sie bei einem Vorstellugnsgespräch selbst die richtigen Fragen stellen. Damit erreichen Sie gleich zwei Ziele: Sie zeigen Interesse und erhalten nützliche Informationen über die Firma, in der Sie vielleicht bald tätig sein werden. Falls es Ihnen schwerfällt, in einer ungewohnten Situation wie einem Bewerbungsgespräch selbstbewusst aufzutreten und eben auch Fragen zu stellen, denken Sie daran: Sie sind kein Bittsteller, Sie wollen einen Job und so Ihre berufliche Zukunft gestalten.

Warum ist die Stelle frei?
 
Es gibt verschiedene Gründe, weshalb eine Stelle frei ist. Wenn Sie neu geschaffen wurde, besteht das Risiko, dass der Arbeitgeber gar nicht genau weiss, was er vom Stellenbewerber überhaupt will beziehungsweise dass sich Ihre Aufgabe erst im Laufe der Zeit definiert. Vielleicht ist die Stelle aber auch frei, weil den Job niemand haben will respektive keiner ihm bisher gewachsen war, weil möglicherweise die Anforderungen einfach zu hoch waren.


Weshalb ist der Stelleninhaber gegangen?
 
Dafür gibt es ganz plausible Erklärungen wie zum Beispiel Mutterschaftsurlaub oder eine Beförderung innerhalb des Unternehmens. Wenn Sie dazu keine offene Antwort erhalten, könnten Sie zumindest nachfragen, wie lange denn Ihr Vorgänger hier gearbeitet habe. War dieser nur kurz im Unternehmen beschäftigt? Wenn ja, weshalb?


Welches sind die grössten Herausforderungen, denen ich mich stellen muss?
 
Wenn Sie wissen, was auf Sie zukommt, können Sie besser beurteilen, ob Sie das schaffen werden. Stehen besonders schwierige Zeiten an, oder erwartet man von Ihnen, dass Sie fast unlösbare Probleme lösen können? Und wie viel Zeit gibt man Ihnen, um ebendiese Herausforderungen zu bewältigen? 


Worauf legt Ihr Vorgesetzter beim neuen Mitarbeiter am meisten Wert?
 
Jeder Vorgesetzte hat andere Prioritäten. Ob Pünktlichkeit, Kreativität, Exaktheit, Loyalität oder Teamwork – es ist gut zu wissen, was dem Chef besonders wichtig ist. So können Sie auch am besten abwägen, ob das die Voraussetzungen sind, die zu Ihren eigenen Vorstellungen beziehungsweise Charaktereigenschaften passen.


Kann ich meinen zukünftigen Arbeitsplatz sehen?
 
In der Regel ist es selbstverständlich, dass man den Arbeitsplatz gezeigt bekommt. Sollte dies nicht der Fall sein – aus welchen Gründen auch immer –, lohnt es sich nachzufragen. Immerhin verbringen Sie am Arbeitsplatz einen grossen Teil des Tages und sollten sich da auch wohlfühlen.


Welche Weiterbildungs- beziehungsweise Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?
 
Die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen weiterkommen und Karriere machen. Für die Jobwahl ist es deshalb entscheidend, ob Weiterbildungsangebote zur Unternehmenskultur gehören oder ob innert absehbarer Zeit ein Karriereschritt möglich ist.


Weshalb arbeiten Sie hier?
 
Zugegeben, diese Frage braucht etwas Mut, denn sie ist sehr persönlich. Aber es lohnt sich, denn die Antwort offenbart einiges über das Unternehmen. Und die Frage zeigt, dass Sie wirklich interessiert sind an der Unternehmensphilosophie und der Motivation der Menschen, die da arbeiten.



Donnerstag, 26. Oktober 2017

Das war der Aerger der Woche

Auch wir wurden überschwemmt von SPAMS

Spam-Attacke auf Bluewin-Kunden


Spam-Attacke auf Bluewin-Kunden

Swisscom verzeichnet im Moment vier- bis fünfmal mehr Spammails also sonst.

Bevölkerung hat kein Verständnis für diesen Arbeitskampf

Arbeitskampf

20 M




Chindsgi-Lehrer streichen Räbeliechtli-Umzug

Weil die Chindsgi-Lehrpersonen in Schaffhausen seit Jahren vergebens für eine Entlastungsstunde kämpfen, greifen sie nun zu drastischen Massnahmen: Der Räbeliechtli-Umzug ist abgesagt.



Diese Szene wird dieses Jahr in der Stadt Schaffhausen nicht zu sehen sein. Weil die Chindsgigärtner keine Entlastungsstunde erhalten, sagen sie aus Protest den Räbeliechtli-Umzug ab.

Der diesjährige Räbeliechtli-Umzug in der Stadt Schaffhausen sorgt für hitzige Diskussionen – auf Kosten der Kinder. Da die Schaffhauser Chindsgigärtner seit Jahren nicht für ihre Zusatzarbeit entschädigt werden, setzen sie nun ein Zeichen und sagen den Räbeliechtli-Umzug ab.
Umfrage
Haben Sie Verständnis für den Protest der Chindsgigärtner?

44 %

56 %

Wie «Top Online» berichtet, ist der Grund ein Streit zwischen der Politik und den Lehrpersonen, der bereits fünf Jahre lang dauert. Damals versprach der Regierungsrat nach einem Streik, dass die Lehrpersonen eine Entlastungsstunde erhalten würden.

«Wir fühlen uns nicht ernst genommen»

Bei den Lehrern der Primar- und Oberstufe wurde diese Stunde weniger pro Woche eingeführt – bei den Chindsgigärtnern nicht. «Wir fühlen uns nicht ernst genommen und möchten endlich den konkreten Willen sehen, dass die von fast allen Seiten unbestrittene Entlastungslektion endlich eingeführt wird», heisst es in einer Mitteilung der Schaffhauser Lehrpersonen.

«Massnahme wird auf sehr viel Unverständnis stossen»

Er sei schon immer klar der Meinung gewesen, dass es völlig unangebracht sei, wenn man Kinder für gewerkschaftliche oder standespolitische Forderungen direkt bestraft. «Solche Massnahmen auf dem Buckel der Kinder widerstreben auch meinem Pädagogenherz», schreibt Amsler. Und weiter: «Ich bin überzeugt, dass diese Massnahme auch massiv Reaktionen bei den Eltern auslösen und generell auf sehr viel Unverständnis in der Schaffhauser Öffentlichkeit stossen wird.»

Auf Facebook erhält Amsler mit dieser Meinung viel Zuspruch, so bedauern etwa viele Nutzer, dass die Räbenliechtli-Tradition so verloren geht, oder haben wenig Verständnis dafür, dass dieser Streit nun auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. «Von ausgebildeten studierten Pädagogen hätte ich nicht die Kinder als Druckmittel erwartet», ist etwa in einem Kommentar zu lesen.

Diverse Facebook-Nutzer machen aber auch den Vorschlag, dass die Eltern den Räbeliechtli-Umzug nun selber organisieren sollen – «dä Chind zlieb.»


KOMMENTAR: Etwas haben die Kindergärtnerinnen erreicht, nämlich Aufmerksamkeit. Die Bevölkerung hat nun Kenntnis von der Nichtgewährung der Kürzungsstunde.
Anderseits haben viele kein Verständnis, dass auf dem Buckel der Kinder der Kampf ausgetragen wird.
Ich befürchte, dass künftig der Umzug von den Eltern organisiert wird und das Image der Lehrpersonen zusätzlichen Schaden nehmen wird.
Nachtrag: Wie zu erwarten war, organisieren nun die Eltern den abgesagten Räbeliechtli- Umzug.

Jubiläumsvorleseung


 

20 Jahre Senioren Universität Schaffhausen

Die Menge des Wissens wird ständig grösser
und damit auch die Oberfläche des Nichtwissens
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Bildergebnis für seniorenuniversität schaffhausen  
Die Jubiläumsvorlesung von Prof. Dr. Iwan Rickenbacher zum Thema

"WISSEN - EIN ABENTEUER?" 

waren ein gutes Beispiel, wie ein Gedanke vertieft und reflektiert werden kann.
Ausgehend von der These, dass Wissen mitunter auch Macht sein kann 
- bekanntlich unterbinden viele Machthaber den Zugang zu Informationen - 
zeigt sich auch, dass mit zunehmendem Wissen das  Zweifeln zunimmt.
Die Senioren Universität mit ihrem reichhaltigen Programm machte den Senioren während der letzten 20 Jahren bewusst, dass mit den Vorlesungen der Bezug mit der realen Welt nicht aufgegeben werden muss.
Das Abenteuer der Wissensvermittlung kann auch Unsicherheit bewirken. Die Reflektion von Wissen ist aber immer eine Bereicherung.  Wir sind auch in der dritten Lebensphase fähig, neues Wissen zu verarbeiten.
Bei der Senioren Universität geht es stets um Denkanstösse auf neue und alte Fragen.
Dank des zusätzlichen Wissens können wir letztlich neue Situationen besser bewältigen.
Manchmal gilt es, sich zu verändern, wenngleich wir es gar nicht möchten.
Im Grunde genommen ist letzlich nicht die Aneignung von Wissen das Abenteuer, sondern das lebenslange Lernen.



Die Jubiläumsvorlesung von Prof. Dr. Iwan Rickenbacher zum Thema

"WISSEN - EIN ABENTEUER?" 

waren ein gutes Beispiel, wie ein Gedanke vertieft und reflektiert werden kann.
Ausgehend von der These, dass Wissen mitunter auch Macht sein kann 
- bekanntlich unterbinden viele Machthaber den Zugang zu Informationen - 
zeigt sich auch, dass mit zunehmendem Wissen das  Zweifeln zunimmt.
Die Senioren Universität mit ihrem reichhaltigen Programm machte den Senioren während der letzten 20 Jahren bewusst, dass mit den Vorlesungen der Bezug mit der realen Welt nicht aufgegeben werden muss.
Das Abenteuer der Wissensvermittlung kann auch Unsicherheit bewirken. Die Reflektion von Wissen ist aber immer eine Bereicherung.  Wir sind auch in der dritten Lebensphase fähig, neues Wissen zu verarbeiten.
Bei der Senioren Universität geht es stets um Denkanstösse auf neue und alte Fragen.
Dank des zusätzlichen Wissens können wir letztlich neue Situationen besser bewältigen.
Manchmal gilt es, sich zu verändern, wenngleich wir es gar nicht möchten.
Im Grunde genommen ist letzlich nicht die Aneignung von Wissen das Abenteuer, sondern das lebenslange Lernen.

Bildergebnis für seniorenuniversität schaffhausen