Sonntag, 8. Oktober 2017

Herbstfarben in Grün

Blick auf ein Schloss in den Rebbergen.

Carlos hat Beamten spitalreif geprügelt

Wenn Carlos etwas haben wollte, konnte er sich meist den Wunsch mit Gewalt erfüllen

Umstritten war die teure Boxtherapie. Heute zeigt sich, dass er bei seinen Angriffen von diesem Training profitiert hat. Er prügelt professioneller.

Aus 20 Min:


Carlos wurde durch eine Dokumentation öffentlich. Er sollte mit speziellen Betreuungsmassnahmen resozialisiert werden. Dazu gehörte eine Rundumbetreuung durch Sozialarbeiter und Thaibox-Kurse. Die Gesamtkosten für das Resozialisierungsprogramm beliefen sich auf 29'000 Franken monatlich.





















    Der 22-jährige Straftäter Carlos* soll erneut ausfällig geworden sein. In der Justizvollzugsanstalt Pöschwies soll er mehrere Aufseher angegriffen und einen Mitarbeiter spitalreif geprügelt haben. Er sitzt deswegen erneut in Untersuchungshaft.





    LINK:

    7. März 2014 ... Der Fall "Carlos" beansprucht die Medien. Carlos ist ein 18 jähriger Straftäter, der seit der Ausstrahlung einer Fernsehreportage im ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/14/03_07a/index.html

    Floskeln aus dem Schwulst-Lexikon des Grauens

    Ein typischer Steinmeier-Satz zur Flüchtlingspolitik beginnt so: "Wir müssen uns ehrlich machen." 

    Das kommt, weil der Bundespräsident dem Stilmittel der Wiederholung vertraut, an zentraler Stelle gleich drei Mal vor. Malte Lehming hat gestern im "Tagespiegel" sehr schön dargelegt, warum dies, unabhängig von dem, was darauf folgt, eine Floskel ist, die ins Schwulst-Lexikon des Grauens gehört.

    Der korrekte Satz wäre gewesen: "Wir müssen ehrlich sein". Aber das hätte bedeutet, dass wir vorher nicht ehrlich waren. Das zu sagen hat sich Steinmeier nicht getraut, dann hätte es womöglich eine Diskussion über seine Äußerungen gegeben. Die Formulierung "ehrlich machen" suggeriert, man könne sich nachträglich in den Zustand der Ehrlichkeit versetzen, ohne darüber reden zu müssen, dass man es vorher nicht war. So redet ein Verwaltungsjurist, der wie Björn-EinStückweit-Engholm klingen will. Oder wie Katrin-WirbekommenMenschengeschenkt-Göring-Eckardt. Dummdeutsch ist die Ausflucht des Menschen, der zu einem klaren Gedanken nicht in der Lage ist.
    Man kann die Geschichte für eine Spitzfindigkeit halten, aber das ist sie nicht. Der Satz führt direkt in den Steinmeierschen Politikstil. Steinmeier ist der Typ Politiker, der sich gerne reden hört, aber so, dass niemand daran Anstoß nimmt. Das ist in Zeiten, in denen es politisch um wenig oder nichts geht, nicht weiter tragisch. Dummerweise haben im Augenblick allerdings eine Menge Leute das Gefühl, dass es nicht schaden könnte, wenn die Demokratie ein paar redegewandte Verteidiger hätte.
    Wer Steinmeiers Rede zum Tag der Einheit liest, entdeckt an jeder Ecke den Beraterstab, der zur Vorsicht rät, wenn etwas zu deutlich geraten ist. Klar, irgendwas gegen die AfD, das muss vorkommen. Aber auch nicht so unmissverständlich, dass sich die Leute, die AfD gewählt haben, beleidigt fühlen könnten. Also streicht man den Parteinamen besser ganz raus. Oder redet einfach von den neuen Mauern, die es im Lande gebe, und die wir gemeinsam schnell wieder beseitigen sollten. Wahrscheinlich fand Steinmeiner schon das Bild der Mauer wahnsinnig gewagt. Seine "bislang stärkste Rede" urteilte die "Süddeutsche Zeitung" in einem Kommentar. So vernichtend kann Kritik sein.
    Der Grund, warum Steinmeier unser Bundespräsident ist, ist ein Versehen. Die CDU hatte keinen Kandidaten, weil ihr alle absagten. Bei der SPD hatten die begabteren Leute andere Pläne, also fiel die Wahl auf den Außenminister. Steinmeier bleibt am Ende immer übrig, das ist seine Stärke. Als Schröder aus dem Amt kippte, war er da, um weiterzumachen. Als die Wahl 2009 mit ihm als Kandidaten schief ging, blieb er einfach sitzen; auch 2013, als die SPD mal wieder als Aushelfer in die Regierung wechselte, war er zur Stelle. Wenn sie morgen beschließen sollten, das Schloss Bellevue zu einem Museum zu machen und den Etat des Staatsoberhauptes ersatzlos einzusparen: Steinmeiner hielte sich zur weiteren Verwendung zur Verfügung, dann eben als Abwickler.
    Quelle Spiegel.
    KOMMENTAR:

    LINKS:
    Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    11. Sept. 2008 ... meisterleistung: Diplomaten pflegen eine eigene Sprache: Missstände und Unstimmigkeiten werden hinter diplomatischen Floskeln versteckt ...
    www.rhetorik.ch/Aktuell/08/09_11/09_08.pdf

    Mit Floskeln kann ein Redner manche beeindrucken, und er läuft kaum Gefahr, damit anzuecken. Es sei denn, es werde nachgefragt. Zurück zu der am Anfang ...
    www.rhetorik.ch/Hohl/Hohl.html

    Samstag, 7. Oktober 2017

    Die selbsterfüllende Prophezeiung von Martin Schulz



    Worte beeinflussen unser Verhalten.

    Bildergebnis für Martin Schulz

    Kanzlerkandidat Schulz verdeutlicht mit seinen destruktiven Gedanken die autosuggestive Wirkung der eigenen negativen Sätze.

    Sein verbales Gejammer vor, während und nach dem Wahlkampf  ist einmalig und exemplarisch.
    Jeder Sporttrainer weiss, wie schädlich destruktive Worte vor einem Wettkampf sind.
    Martin Schulz scheint nicht professionell beraten worden zu sein.
    Heute sind  seine Auesserungen - aneinandergereiht - kaum zu glauben.  BILD hat folgende Zitate gesammelt. Diese sprechen für sich. Es bedarf keiner zusätzlichen Erläuterung:

    -  Wir sind im freien Fall. Vielleicht bin ich auch der falsche Kandidat.

    - Die Leute finden mich peinlich, sie lachen.

    - Ich habe ja nicht den Hauch einer Chance.

    - Aussage in seinem Büro: "Das Leben ist wie eine Hühnerleiter. Beschissen!"

    - Nachdem die Medien vor allem über Schröder statt über ihn geschrieben haben:

    "Dieser Schröder, der geht mir auf den Senkel, völlig deppert, der Kerl.- Ich habe keine Lust, ich will nach Hause".

    - Nach dem TV Duell im Auto: 
    "Ich bin schon zufrieden, wenn ich uns nicht blamiert habe."

    - Nachdem die Umfragewerte nicht steigen:  
    "Du reisst dir den Arsch auf, kriegst ständig den Stinkefinger!"

    - Ich muss jeden Tag erklären, dass ich Kanzler werden will. Und jeder weiss: Der wird niemals Kanzler. Die Leute lachen doch längst über mich.

    - Wenn ich nur wüsste, was ich falsch gemacht habe.

    Schulz offenbart eigentlich selbst, was er falsch gemacht hat: Es fehlte die Motivation zum Siegen.
    Ohne echtes Selbstvertrauen, ohne intrinsische Motivation kein Erfolg.
    Worte und Gedanken wirken enorm auf die Psyche und unser Verhalten.
    Den Formulierungen des Kandidaten fehlt jegliches Selbstvertrauen.
    Wenn eine Person so über sich und die anderen denkt, muss er scheitern.

    KOMMENTAR: Es ist denkbar, dass Schulz mit seiner negativen Einstellung die geplante Führungsrolle seiner Partei nachträglich gefährdet. Was taugt ein Chef, der sich selbst so demontieren kann?
     Selbst wenn der Sieg bei der Kanzlerwahl aussichtslos war- mit einer postiveren Einstellung wäre es nicht zu diesem katastrophalen Absturz gekommen. Alles hat sich nun selbst erfüllt, was Schulz gedacht und laut ausgesprochen hatte. 
    Selbst schulz! Martin Schulz.

    LINKS:

    30. Jan. 2009 ... Bilder überzeugen mehr als Worte. Nur Worte, die Bilder auslösen wirken nachhaltig. Diese Erkenntnis wird bei Argumentation-, ...
    www.rhetorik.ch/Einbildung/Einbildung.html

    10. Okt. 2004 ... "Um einen Stein zu zertrümmern, braucht man einen Hammer, aber um eine kostbare Vase zu zerbrechen, genügt eine flüchtige Bewegung ...
    www.rhetorik.ch/Fenster/Fenster.html





    Freitag, 6. Oktober 2017

    Kosten der Oeffentlichkeit für Sozialleistungen sind enorm

    Zu den Fakten:

    «Dürfen Asylanten gratis zum Arzt gehen?»

    Wann ist eine höhere Franchise sinnvoll? Und bieten alle Kassen die gleiche Leistung? Comparis-Experte Felix Schneuwly beantwortet  Leserfragen.



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    Experte für Krankenkassen: Felix Schneuwly vom Vergleichsdienst Comparis ist am Donnerstag von 11.30 bis 13 Uhr Gast im Live-Chat bei 20 Minuten.

    • Es tickert für Sie:
      Felix Schneuwly


    • Gratisbehandlung für Asylbewerber? 
      Romy Bichsel, Rümlang: Stimmt es dass alle Asylbewerber gratis zum Arzt und die Therapien dürfen?



      Nach Krankenversicherungsgesetz muss jede in der Schweiz wohnhafte Person eine obligatorische Krankenpflegeversicherung haben, auch Asylbewerber und Sans-Papiers. Wer seien Prämien nicht selbst bezahlen kann, bekommt Prämienverbilligung. Das kann dazu führen, dass der Kanton sämtliche Prämien bezahlt und das Sozialamt die Kostenbeteiligung (Franchise und Selbstbehalt) übernimmt. Das gilt für Schweizer und in der Schweiz wohnhafte Ausländer.

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      Ich habe heute mit einem Finanzexperten gesprochen und erkundigte mich nach den Unterstützungsbeiträgen für Mittellose.
      Es zählte alle Beiträge auf, mit denen eine Person rechnen kann, wenn er auf Hilfe angewiesen ist.
      Wenn wir nun alle Vergünstigungen mit dem Unterstützungsbeitrag summieren (Gratis Zahnarzt, Arzt, Medikamente, Erlass der Fernsehgebühren, Ergänzungsleistungen usw.) So hat bleibt ihm für seine persönlichen Bedürfnisse so viel, wie einer Person, die arbeitet, Steuern entrichtet usw. und 7000 Fr monatlich verdient. 
      Falls diese Rechnung stimmt, macht dies stutzig.
      Auch in Deutschland diskutiert man die Problematik:
      Es darf sind nicht lohnen, statt zu arbeiten, Unterstützungsgelder zu beziehen.
      Es ist aber gar nicht einfach, hier das richtige Mittelmass zu finden.
       
      7 Wegen Krankheiten wie Tuberkulose und Depressionen Asylbewerber kosten knapp 9 Prozent mehr
       

    Primarlehrer fühlen sich ausgebrannt .

    Wenn Primarlehrer nicht mehr zur Ruhe kommen. 
    Was tun?
    Bildergebnis für ausgebrannte lehrer Cartoon

    Ein Primarlehrer klagt:

    « Ich habe alles versucht: Ein Glöckli, ein ‹Ich-bin-leise›-Schild an der Tafel, Sanktionen- am Schluss hilft eigentlich nur Geduld und Humor. »

    Der Primarlehrer fühlt sich auch überfordert, weil er während des Unterrichtes ständig verfügbar sein zu müsse: «Siiiiiie, ich brauche einen Stift! Wo ist das Hüüselipapier? Aber Siiiieeee, ich verstehe die Aufgabe nicht. Fragen, Fragen, Millionen von Fragen», beschreibt er seinen Alltag.

    Bildergebnis für ausgebrannte lehrer Cartoon

    Elternabend – die Hölle

    «Um 16h bin ich eigentlich meist schon ziemlich k. o., aber dann muss ich noch den ganzen Bürokram erledigen: Berichte über die Entwicklung der Kinder nachführen, Vorbereitungen für den nächsten Tag treffen und Sitzungen mit dem Kollegium halten.»

    Zum krönenden Abschluss des Tages: eine Episode «Meet the parents», was sich für die meisten Lehrer eher anfühlt wie «Get out!» oder «Scream!». Ein Elternabend reicht aber bei Weitem nicht aus, um alle Befürchtungen, Vorwürfe und Vorurteile aus der Welt zu räumen. Eltern können so was wie eine latente Dauerbelastung für Lehrpersonen werden.
    «Es kommt häufig vor, dass mich Eltern spät am Abend oder sogar am Wochenende per Whatsapp, Facebook oder SMS bombardieren. Ich schreibe dann einfach nicht zurück. »
     «Und hey, keine Lehrperson kann 20 Jahre lang einen schlechten Job machen, ohne aufzufliegen. Dafür gibt es unzählige Kontrollmechanismen. Der regelmässige Besuch des Rektors, Selbstreflexion, Fremdbewertung durch andere Lehrer, Teamwork und schlussendlich auch die Kinder», 

    verteidigt ein Primarlehrer seine Berufsgattung.

    «Unser Engagement reicht eigentlich nie. Selten klopft dir jemand auf die Schultern und sagt: ‹Hey, das hast du gut gemacht!› »

    Viele Lehrer wünschen sich  etwas mehr Verständnis für ihre Arbeit.
    (Quelle srf)

    Beim Gymi-Entscheid wird nach verbalen Auseinandersetzungen teilweise sogar mit einem Anwalt gedroht.


    KOMMENTAR:

    Etwas kann da nicht stimmen, wenn Primarlehrer die Freude am Beruf verlieren. Jahrelang durfte ich die Situation auf verschiedenen Schulstufen mitverfolgen. Nach meinen Erkenntnissen müssten die Lehrkräfte im Studium auf die geschilderten Schwierigkeiten vorbereitet werden.
    Die pädagogischen Hochschulen sind in dieser Hinsicht auch in der Pflicht.  Pädagogen müssten ihren Schulalltag so meistern können, dass der Beruf nicht krank macht. Ich kenne unzählige Lehrerinnen und Lehrer, die auch heute  noch den Job gerne und mit Freude ausüben.
    Es ist durchaus möglich - auch auf der Primarschulstufe - die notwendige Ruhe während des Unterrichtes zu schaffen. Wer den konstanten Lärm zulässt und es nicht fertig bringt, eine Klasse hinsichtlich Disziplin, Ruhe so weit zu bringen, dass Spielregeln durchgesetzt werden, erschwert sich die Arbeit enorm. Lärm  kann krank machen. Ich habe immer wieder Lehrkräfte gesehen, die den ganzen Tag nach Ruhe schreien und es zulassen, dass bei einem Unterrichtsgespräch oder beim konzentrierten Arbeiten alle durcheinander reden dürfen. 

    Zum Umgang mit den Eltern:

     Immer wieder habe ich in der Lehrerfortbildung gesehen, dass die Kommunikation mit Eltern für viele ein grosses Problem bedeutet. Es ist möglich, in kurzer Zeit  zu lernen, Elternabende so zu moderieren, dass der Umgang mit Eltern 
    kein belastender Anlass mehr ist. Mein Angebot:
    Ich könnte Lehrkräften in einem kurzen individuellen Modul die wichtigsten Werkzeuge im Umgang mit Eltern vermitteln.

    Selbstverständlich ist der heutige  Unterricht, bei denen das Klassenlehrermodell ein Fremdwort geworden ist und die Inklusion mit den zusätzlichen Teamsitzungen viel anspruchsvoller  als der Unterricht von gestern. Dieser Belastung können sich Lehrkräfte leider kaum entziehen.
    Hier sind die Schulpolitiker gefordert. Vieles könnte von oben vereinfacht werden. Man muss nur bereit sein, Veränderungen die zu einer Verschlechterung geführt haben, zu korrigieren.
    Veränderungen müssten stets zu einer Verbesserung führen.
    Bewährtes lohnt sich, zu bewahren.

    Die Problemfelder der heutigen Volksschule:

    1. Die fehlende konstante Bezugsperson

    2. Die Inklusion:Wenn alle in einer Klasse vereint sind, geistig Behinderte und Normalbegabte, wird man den Behinderten aber auch den den Hochbegabten nicht mehr gerecht. Die Aufgaben der Sonderschulung wird den normalen Klassen aufgehalst, weil Sonderschulen geschlossen werden.

    3. Die Migrantenkinder, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Für diese Minderheit muss der Lehrer überdurchschnittlich viel Arbeitszeit aufwenden, auf Kosten der Deutschsprachigen.

    4. Der Lehrermangel.

    5. Die Bürokratie und die ständigen Koordinationssitzungen,
    (Lehrer diskutieren während die Kinder zu oft sich selbst überlassen sind).

    Verpasste Chance - verpatzte Worte

    Trump fehlt die Empathie

    Bildergebnis für Trump besucht puerto rico  
    Zehn Tage dauerte es, bis US-Präsident Donald Trump Puerto Rico erstmals besuchte. Die zerstörte Karibikinsel gehört zu den Vereinigten Staaten. Kaum aus dem Flugzeug gestiegen, fingen die Peinlichkeiten an. «Es war eine tolle Reise. Und der Ort hier ist wunderschön», sagte Trump.
    Die Kapitalfehler nach Katastrophen:
    - Der Chef zeigt sich zu spät
    - Er nimmt sich wichtiger als die Opfer
    - Die Hilfe lässt auf sich warten
    FAZIT: Trump hat sich mit diesem Verhalten viel mehr geschadet, als mit seinen fragwürdigen Aussagen auf Twitter.