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Persönliche Gedanken
von Marcus Knill
zu Aktuellem.
Notiert von
marcus knill
um
15:59
Obschon die Lehrkräfte klagen, wird der Fehlentscheid nicht korrigiert:
In intergrierten Klassen leiden alle.
Die sogenannten Verhaltensauffälligen, die den Unterricht ständig stören, sehr schwache Schüler aber auch die Begabten kommen in den integrierten Klassen zu kurz. Die Lehrkräfte müssen sich vor allem mit den Problemfällen beschäftigen. Dadurch bleiben die lernwilligen Kinder auf der Strecke.
Und den Behinderten wird man mit punktuellem einsatz von Heilpädagogen auch nicht gerecht.
Kommt dazu, dass die integrierten Klassen künftig auch mehr kosten werden.
Denn es wird gefordert, dass zwei Lehrkräfte gemeinsam eine Klasse unterrichten sollten. (Zusatzkosten!)
Wie fragen uns: Weshalb ist man nicht bereit, den Fehlentscheid zu korrigieren?
Veränderungen, die zu einer "Verschlimmbesserung" führen, müssten rasch korrigiert werden.
Veränderungen sind nicht "per se" gut. Veränderungen ja, aber nur , wenn sie zu einer VERBESSERUNG führen.
Doch die Erziehungswissenschafter, welche das unbefriedigende Modell auf dem Reissbrett entworfen haben, sperren sich gegen eine Korrektur.
Wollen wir, dass immer mehr Eltern auf Homeschooling setzen?
Ich zitiere SRF:
Früher wurden verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler meist in
Kleinklassen unterrichtet. Über 400 gab es im Kanton Bern, heute sind es
noch 150.
Der Preis: Die Klassen sind heterogener geworden. Jedem
Kind gerecht zu werden, sei schwieriger geworden. «Jemand bleibt immer
auf der Strecke», sagt Annemarie Müllener. Der Störefried, die grosse
Mehrheit der lernwilligen Schülerinnen und Schüler oder die Lehrkraft,
die irgendwann – aus Frust – den Bettel hinschmeisst.
So gehts
nicht mehr, findet sie. Über 800 Lehrkräfte fordern deshalb in einem
Brief mehr Unterstützung. Zwei Lehrkräfte pro schwierige Klasse, vor
allem beim Schuleintritt sei essentiell, wenn die Integration keine
Verlierer produzieren soll.
Die Integration an und für sich stelle
sie nicht nicht in Frage, aber sie koste halt was. Und: Die
Unterstützung (SOS-Lektionen, Heilpädagogik, Klassenhilfen), die es
heute gebe, sei ein Flickwerk.
« Integration darf keine Ideologie sein. »
Notiert von
marcus knill
um
09:27
Weshalb ist heute AUFFAHRT?
Nachdem im Stundenplan der Religionsunterricht abgeschafft worden ist, könnte ich mir gut vorstellen, dass ein Primarschüler vermutet, dass der Auffahrtstag von der Unfallverhütung eingeführt worden ist:
1. Gegen die Geisterfahrer
Damit an Autobahnen die richtige AUFFAHRT benützt wird.
2. Gegen AUFFAHRT Unfälle
Damit genügend Abstände eingehalten werden.
Notiert von
marcus knill
um
01:46
Welches war die wertvollste
Stunde dieser Woche?
Wenn Sie sich am heutigen Feiertag einmal fünf Minuten Zeit nehmen und überlegen, welche Stunde für Sie diese Woche am meisten gebracht hat, wirkt sich dies zwangsläufig auch auf die nächste Woche positiv aus.
Ohne dieses Fokussieren auf die wertvollste Stunde, werden uns solch angenehme Zeitabschnitte gar nicht bewusst.
Notiert von
marcus knill
um
00:40
Nach dem Anschlag in Manchester mahnen Politiker zur Gelassenheit - es gebe keine 100 prozentige Sicherheit
Müssen wir solche schrecklichen Taten mit so vielen Toten und Dutzenden von Schwerverletzten einfach so hinnehmen?

Es ist richtig, in heiklen Situationen besonnen zu reagieren.
Wenn jedoch gesagt, wird es geben keine 100 prozentige Sicherheit und wir müssten leider mit
dem Risiko von Anschlägen leben, muss entgegnet werden:
Es gibt tatsächlich keine 100 prozentige Sicherheit.
Es ist aber ein Unterschied, ob wir nichts tun und nur eine 30 prozentige Sicherheit auf uns nehmen oder ob wir Kriminelle ausschaffen oder gar nicht ins Land lassen und dadurch vielleicht eine 60 prozentige Sicherheit erreichen.
Nichts tun war fatal!
Wir dürfen uns nicht an den Terror gewöhnen!!
Notiert von
marcus knill
um
09:21
Feedbackkultur lohnt sich
1. Feedback löst Spannungen im Team
Die Atmosphäre im Team entspannt sich, wenn Mitarbeiter ihr Fehlverhalten abstellen. Die Kollegen warten nicht mehr gespannt darauf, wann der Kollege oder die Kollegin den nächsten Fauxpas begeht. Damit werden Fehlentwicklungen korrigiert. Je früher das passiert, umso besser ist es für alle Beteiligten.
2. Feedback löst Motivation aus
Gelungenes Feedback kann bei allen Beteiligten – der Führungskraft, dem Mitarbeiter und den übrigen Teammitgliedern – Motivation auslösen. Alle haben erlebt, dass unangemessenes Verhalten nicht unkommentiert bleibt. Die Teammitglieder reflektieren vielleicht auch das eigene Verhalten und ändern es. Mindestens kurzfristig gehen alle etwas bewusster vor und aufmerksamer miteinander um. Insgesamt leisten gelungene Feedback-Gespräche einen wesentlichen Beitrag für mehr Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation.
3. Feedback hebt Leistungsblockaden auf
Das, was blockiert, muss thematisiert werden. In dem Maße, wie ein Kollege sein störendes Verhalten reflektiert und ändert, schwindet im Team der Widerstand gegen ihn. Damit gehen bei allen Teammitgliedern die Leistungsblockaden zurück. Die Mitarbeiter im Team fühlen sich nicht mehr vom Verhalten ihres Kollegen genervt und unter Druck gesetzt, sondern können sich wieder gut auf ihre Arbeit und ihre Ziele konzentrieren und auch mit ihm zusammenarbeiten.
4. Feedback setzt Kreativität frei
Indem sich die Mitarbeiter jetzt nicht mehr vom unangenehmen Verhalten des Kollegen gestört fühlen, können sie ihm besser zuhören und die guten Ansätze in seinen Beiträgen anerkennen. Möglicherweise ergeben sich im Team Diskussionen, die zu neuen Ideen oder Lösungen führen.
5. Feedback stärkt die Führungskraft
Sie als Führungskraft profitieren ganz besonders: Ihre Autorität im Team wird gestärkt, Sie machen die positive Erfahrung, dass es sich wirklich lohnt, den „inneren Schweinehund“ zu bekämpfen und frühzeitig Feedback zu geben. Wenn Sie erneut Probleme im Verhalten oder der Leistung Ihrer Mitarbeiter bemerken, wird Ihr innerer Widerstand geringer ausfallen. Und Ihr Handlungsspektrum ist dadurch gewachsen.
(Quelle: "Führungskraft")
LINKS:
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Wer mit Menschen zu tun hat, sollte sich von den Adressaten regelmässig
bespiegeln lassen (Feedback). Erstaunlicherweise verlangen nur wenige
Ausbildner ...
www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html
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Notiert von
marcus knill
um
07:29
Du wirst das, was andere in dir sehen.
Wer erfolgreich sein will, sollte den Pygmalion-Effekt kennen.
Unsere Leistung hängt stark mit dem Glauben zusammen, den unsere Vorgesetzten in uns haben oder nicht. Was dahinter steckt und wie Chefs und Trainer den psychologischen Effekt nutzen können. Für die Karriere von Spitzensportlern ist es oft prägend, wie sie von Trainern bereits in jungen Jahren eingeschätzt werden. Auch im normalen Arbeitsleben tragen Menschen eine Tendenz in sich, so zu werden wie es Chefs erwarten. Psychologen sprechen von Pygmalion Effekt.
Der Begriff aus der griechischen Mythologie
Der griechischen Mythologie nach verliebte sich der sagenhafte König von Kypros, Pygmalion, der auch ein begnadeter Bildhauer war, in eine von ihm selbst aus Elfenbein geschaffene Statue. Er war von seinem Werk so bezaubert und fasziniert, dass er die griechische Göttin Aphrodite anlehte, die Schönheit zum Leben zu erwecken. Aphrotite hatte ein Einsehen, erweckte die Statue zum Leben und Pygmalion nahm sie zur Gemahlin.
Angelehnt an diese Sage hielt der sogennante Pygmalion-Effekt Einzug in die Psychologie der Erziehungswissenschaften.
Bekannt ist das Experiment (1960) mit Robert Rosenthal und Leonore Jacobson. sie wollten herausfinden, ob die Erwartunghaltung der Lehrer mit den tatsächlichen Leistungen der Schüler zusammenhängen.
Sie bildeten zwei Klassen von Grundschülern und teilten sie zwei Lehrern zu. (Quellentext aus Focus)
Das Experiment.
Der Trick hinter dem Experiment: obwohl die Klassen Rheine nach dem Zufallsprinzip zusammengestellt wurden, flunkerten die Forscher den Lehrer vor, dass es sich bei der einen Klasse ausnahmslos um Schüler mit einem enormen hohen IQ handelte, während sich in der anderen Klasse die weniger begabten Schüler befinden. Die Lehrer begannen zu unterrichten. Nach einem Jahr wurde mit allen Schülern der beiden Klassen ein IQ-Test absolviert.
Das überraschende Ergebnis:
Die Klassemit dem angeblich hohen IQ hatte die besseren Noten und diese Schüler schnitten bei Test eindeutig besser ab.
Die Erwartungshaltung hatte sich erfüllt. Das Resultat war eine Sensation
FAZIT: Die Erwartunghaltung von Chefs, Lehrern, Coaches und Ausbilder haben eine grosse Bedeutung.
Der wohlwollende Gesichtsausdruck, das Zunicken beeinflussen das Lernverhalten.
Umgekehrt funktioniert das auch, wenn Vorgesetzte den Untergebenen wenig zutrauen.
Abweisende Signale, , Zugeknöpftsein, Gleichgültigkeit, negatives Verhalten ist kommunikatives Gift.
Nachtrag und Hinweis:
Die sich selbst erfüllende Prophezeiung
Notiert von
marcus knill
um
08:26