Samstag, 10. Dezember 2016

Weihnachtsstimmung in der Bahnhofhalle





Weihnachtsstimmung in der grossen Halle des Zürcher Hauptbahnhofs. (Christoph Ruckstuhl/NZZ)

Weihnachtsstimmung in der grossen Halle des Zürcher Hauptbahnhofs. 

Bildergebnis für weihnachtsbaum in zürich bahnhof

 

TABAK Lobby setzte sich im Parlament durch

Werbeverbot für Tabak stürzt im Parlament ab  (Artikel enthält Video)

Werbeverbot für Tabak stürzt im Parlament ab

Wieder Probleme mit Flüchtlingen

Nach der ersten Tat, als ein Flüchtling angeblich ein Studentin vergewaltigt und tödlich verletzt hatte,
gibt es  bereits eine zweite Tat, die wiederum einen Flüchtling in Bedrängnis bringt.

Nach den Vorfällen in Köln kippte in Deutschland  bekanntlich die Willkommstimmung.
Dass es bei den zahlreichen jungen Männer im Umgang mit Frauen zu Problemen kommen kann, war vorhersehbar.

Um der fremdenfeindlichen Stimmung keinen Auftrieb zu geben, wurde bei allen Fällen die Situation sofort beschwichtigt.
Es handle sich lediglich um Einzelfälle.

Nach dem jüngsten Vorfall könnte nun das fremdenfeindliche Lager erneut Aufwind erhalten.





  • Ist das Frauenbild der Flüchtlinge ein Problem?
Ich zitiere:
In Bochum (D) steht ein 31 Jahre alter Asylbewerber unter Verdacht, im Universitätsviertel zwei Frauen vergewaltigt zu haben. Der Mann stamme aus dem Irak und reiste 2015 mit seiner Frau und zwei Kindern nach Deutschland ein, berichtete Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann auf einer Pressekonferenz am Dienstag.
Im ersten Fall, der sich am 6. August ereignete, hatte der Täter eine 21-jährige chinesische Studentin überwältigt, vergewaltigt und mit einem «gefährlichen Werkzeug» schwer verletzt. Wegen der Schwere des Falles hatte die Polizei daraufhin eine Mordkommission eingesetzt.
Am 16. November wurde in derselben Umgebung eine 27 Jahre alte Frau am späten Nachmittag von einem Mann plötzlich von hinten umklammert und in ein Waldstück gezerrt, wo er sich an ihr verging. Mehrere Zeugen sollen vorbeigegangen sein, ohne die Tat zu bemerken.
Die junge Frau, die ebenfalls aus China stammt, hatte auf chinesischen Internetseiten davon berichtet und den Täter als möglichen Asylbewerber beschrieben. Daraufhin hatte sich auch das chinesische Generalkonsulat in Düsseldorf eingeschaltet und eine Reisewarnung für Deutschland veröffentlicht.

Täter wurde fotografiert

Der Iraker wurde am Montag verhaftet. Auf die Spur des Asylbewerbers kamen die Ermittler der Mordkommission durch einen Zufall. Der Freund des ersten Opfers ging vergangene Woche am Donnerstag an einem der Tatorte vorbei und sah er im Gebüsch versteckt einen Mann hocken.
Roland Wefelscheidt, Leiter der Mordkommission, in der «Bild»-Zeitung: «Der Verdächtige flüchtete, aber wir hatten gestochen-scharfe Fotos. Mit diesen Bildern sind wir zu dem nahen Asylbewerberheim und haben sie dort vorgezeigt. Sofort wurde uns ein Mann benannt.»

Mit diesem Phantombild hat die Polizei nach dem Sextäter gefahndet – und scheinbar Erfolg gehabt
Mit diesem Phantombild hat die Polizei nach dem Sextäter gefahndet – und scheinbar Erfolg gehabt.
Der 31-Jährige gilt demnach als dringend tatverdächtig, weil seine Speichelprobe den Ermittlern zufolge identisch ist mit DNA-Spuren von den beiden Tatorten. Der Mann, der nach Polizeiangaben zuletzt in einer Unterkunft für Zugewanderte in Bochum lebte, soll am 6. August versucht haben, eine 21-jährige Studentin aus China zu vergewaltigen. Sie erlitt schwere Verletzungen, die Mordkommission ermittelte. Am 16. November der nächste Angriff, dieses Mal auf eine 27 Jahre alte chinesischen Studentin.
Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann (l) und der Leiter der Mordkommission, Roland Wefelscheidt, berichten über die Ermittlungen
Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann (l.) und der Leiter der Mordkommission, Roland Wefelscheidt, berichten über die Ermittlungen.
Den Ermittlern zufolge bestreitet der 31-Jährige die Taten, die in der Nähe der Ruhr-Universität verübt wurden. Nach ersten Erkenntnissen soll der Iraker vor einem Jahr zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Deutschland eingereist sein. Auf seine Spur kamen die Ermittler, weil der Lebensgefährte des zweiten Opfers den per Phantombild gesuchten Mann vergangene Woche zufällig in der Nähe des Tatortes gesehen und mit dem Handy fotografiert hatte.
Anhand der Fotos konnte die Polizei den Mann schnell als Bewohner einer nahe gelegenen Flüchtlingsunterkunft identifizieren. Nach Angaben der Ermittler wird nun geprüft, ob er womöglich weitere Sexualstraftaten begangen hat.
Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann: „Der Mann bestreitet die Tat, da aber der DNA-Beweis auf den Körpern der Opfer so eindeutig von ihm sind, deshalb sprechen wir auch schon vom Täter.“
Von RND/afp/cab
Islamforscher und Muslim Professor Bassam Tibi sieht in dem Kulturschock der Flüchtlinge ein Risiko: „Deutsche Frauen schlafen mit Männern, ohne mit ihnen verheiratet zu sein, sie verhalten sich in ihren Augen wie Prostituierte – deshalb sind sie Freiwild und man ‚darf‘ vergewaltigen.“
Für Tibi ist dieses Problem nicht lösbar: „Es wird zu weiteren Vergewaltigungen wie im Fall ‚Maria‘ kommen.“

Freitag, 9. Dezember 2016

Medienkritik

Den von der Schweizerin vertretenen extremen Positionen und auch einer Vollverschleierung hätte in der Sendung kein Forum gegeben werden müssen.
Auftritt von Nora Illi: Rundfunkrat kritisiert Einladung der Muslimin
Der Rundfunkrat kritisiert Anne Will (l.) für die
Einladung der Muslimin Nora Illi – sieht aber keinen 
Verstoss gegen NDR-Grundsätze. 
Der Rundfunkrat des deutschen Senders NDR hat den Auftritt der verschleierten Nora Illi vom Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) in der ARD-Sendung «Anne Will» verurteilt. Einen Verstoss gegen den NDR-Staatsvertrag sieht der Rat allerdings nicht.
Eine entsprechende Beschwerde habe das Gremium nach ausführlicher Diskussion am Freitag abgewiesen, heisst es in einer Erklärung.
Dessen ungeachtet kritisierte der Rundfunkrat die Gästeauswahl in der Sendung deutlich. «Den von Frau Illi vertretenen extremen Positionen und auch einer Vollverschleierung hätte in der Gesprächssendung kein Forum gegeben werden müssen.» Auch wäre eine deutlichere Einordnung des Vereins «Islamischer Zentralrat Schweiz» erforderlich gewesen wäre.

Die Sendung mit dem Titel «Mein Leben für Allah – Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?» hatte nicht nur bei TV-Zuschauern für Diskussionen gesorgt. Auch die Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) äusserte sich in der Folge «irritiert» über den Auftritt der verschleierten Illi und der Plattform, die dem IZRS damit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen geboten wurde.
Grund: Die BA habe der Sendung «Anne Will» vorgängig mitgeteilt, dass in der Schweiz gegen ein IZRS-Vorstandsmitglied ein Strafverfahren «wegen des Verstosses gegen das Bundesgesetz über das Verbot der Gruppierungen ‹Al-Qaïda› und ‹Islamischer Staat› sowie verwandter Organisationen» hängig sei (persoenlich.com berichtete). Der IZRS vertritt in der Schweiz nur eine verschwindend kleine Minderheit der Muslime und vertritt einen extremistischen Islam. (sda)

KOMMENTAR: Die "Anne Will"-Redaktion hält nach wie vor die Teilnahme der umstrittenen Nora Illi für vertretbar und richtig.
Mich wundert diese uneinsichtige Haltung einer Profi Journalistin.
Auch ohne den Hinweis der BA hätte die Sendeleitung bei den Recherchen erkennen müssen, was für Spuren das IKRS- Vorstandmitglied hinterlassen hatte.

LINK:

8. Mai 2010 ... Nora Illi, Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats Schweiz: Guten Tag - Marhan bi kum. Sonja Berthold, Zürich: Frau Illi, ist es nicht ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/05_08/

Alles was die Initiative wollte, wurde gestrichen

Die Enttäuscheung der SVP ist nachvollziehbar.

Die Bevölkerung wollte die Einwanderung begrenzen.

Die Stimmberechtigten wollten Schweizern bei den Arbeitsstellen den Vorzug geben.

Die Allianz der SVP Gegner zogen nun im Parlament der missliebigen Initiative alle Zähne mit folgender Begründung:

Sonst hätte man die bilateralen Verträge gefährdet.

Ansatt die Forderungen der Initianten zu erfüllen wurde  jetz ein Gesetz für Arbeitslose geschaffen.

Das ist für die Oeffentlichkeit unverständlich:
Anstatt die Masseneinwanderung zu steuern, geht es nur noch um die Arbeitslosigkeit.
Damit wurde die MEI Initiative beerdigt.

Die SVP-Spitze ist konsterniert. Besonders sauer stösst der Partei auf, dass inländische Arbeitslose bei der MEI-Umsetzung gleich behandelt werden sollen wie EU-Ausländer, die in der Schweiz auf dem RAV gemeldet sind.

Gegen Schluss platzte Peter Föhn (SVP) der Kragen: Das Allerletzte, was vom Masseneinwanderungsartikel noch übrig gewesen sei, sei am heutigen Tag fallen gelassen worden, rief der Schwyzer sichtlich aufgewühlt in den Ständeratssaal.  

«Es wird nichts, es wird gar rein nichts umgesetzt.»
Umfrage
Sind Sie zufrieden mit der MEI-Umsetzung?

11 %

3 %

34 %

50 %

2 %
I
Grund für seinen Zorn: Nicht nur hatte sich das Parlament aus Rücksicht auf die Personenfreizügigkeit schon früh davon verabschiedet, die Zuwanderung mithilfe von Kontingenten drosseln zu wollen. Auch der Inländervorrang, der in den vergangenen Wochen in allen Schattierungen von «light» bis «heavy» diskutiert worden war, ist nun nach der Auslegung der SVP keiner mehr. 

«Das ist ein Ausländer-Vorrang!»

Denn in der Klausel, auf die sich die Räte nun geeinigt haben, kommt das Wort «Inländer» nicht vor. Vorgesehen ist, dass Firmen in Berufen mit vielen Arbeitslosen offene Stellen der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV) melden. Für die Jobs bewerben können sich dann Personen, die beim RAV angemeldet sind – diese Möglichkeit haben neben Inländern auch EU-Bürger und Grenzgänger.
SVP-Präsident Albert Rösti tobt: «Mit dem neuen Gesetz kann die Zuwanderung in keiner Art gesteuert werden.» Was nun geplant sei, sei das Gegenteil eines Vorrangs für Schweizer, wie er im Initiativtext verlangt wurde. «Das ist ein Ausländer-Vorrang!» Denn ein Schweizer Lehrabgänger, der nicht beim RAV gemeldet sei, könne davon nicht profitieren – ein angemeldeter Arbeitsloser aus Rumänien hingegen schon.


SVP erneuert Initiativ-Drohung

Schon jetzt ist klar: Die SVP sieht trotz ihres Ärgers von einem Referendum ab. «Selbst wenn es angenommen würde, wären wir wieder beim Ist-Zustand», so Präsident Rösti. Seine Partei werde wohl gezwungen, eine Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit zu lancieren. Wann es so weit sein soll, will er jedoch nicht sagen.



Donnerstag, 8. Dezember 2016

Vor Weihnachten haben Taschendiebe Hochbetrieb

Die bekannten Tricks: Sie sind einfach oft plump aber doch erfolgreich.

Was tun? DISTANZ - SICH AUF KEINE SPIELE EINLASSEN - NEIN SAGEN - WACHSAMKEIT - DIE TRICKS KENNEN

Im TAGI gefunden:

Ablenkung und schnelle Finger sind das Rezept des weltbekannten Trickdiebes. An einem Ausbildungsseminar für 40 Spezialisten der Stadtpolizei verriet der Österreicher Borra die fiesesten Tricks der Taschendiebe.

  • Schieben und Drängeln: Mit einer Rasierklinge schneidet der eine Dieb die Schlaufe der Handtasche durch, der andere schiebt das Opfer weiter.

  • Der Zeitungstrick: Mäntel, Zeitungen oder ein Arm dienen als Sichtschutz, um Handtaschen zu durchstöbern oder Handys aus Jackentaschen zu fischen.

  • Der Zigarettentrick: Der Dieb schnippt Zigarettenasche auf sein Opfer, entschuldigt sich, und während der Beklaute die Asche wegputzt, ist er sein Portemonnaie oder die Uhr am anderen Arm los.

  • Der Helfertrick: Der nette Helfer beim Einsteigen ins Tram nutzt den Körperkontakt und den ausgestreckten Arm des Opfers zum Griff in Taschen.

  • Der Fusstrick: Ein scheinbar unabsichtlicher Tritt auf den Fuss des Opfers, dieses zuckt zusammen, und weg sind Portemonnaie oder Handy.

  • Der Mann-Frau-Trick: Männer sind an der Genitalgegend empfindlich, Frauen eher am Po. Bei Männern sind deshalb Gesässtaschen gefährdet, bei Frauen die vorderen Jacken- und Hosentaschen.

  • Der Manteltrick: Der Dieb hat vermeintlich die Hände im Mantelsack, greift aber durch ein Loch im Mantel auf Ladentische oder in Gestelle.

  • Der Schirmtrick: Mit dem Zeigefinger schubst der Dieb Gegenstände vom Ladentisch in den halb offenen Regenschirm. Statt mit dem Schirm gehts auch mit einer offenen Tasche.

  • Der Kaugummitrick: Der scheinbar unentschlossene Kunde beim Juwelier lässt sich eine grosse Auswahl vorlegen und klebt einzelne Ringe mit einem Kaugummi unter dem Tischrand fest, bis er Zeit hat, sie einzupacken.

  • Der Gummifadentrick: Der Dieb hat im Jackenärmel einen Gummifaden und eine mit Klebstoff behandelte Münze. Er drückt die Münze auf ein Schmuckstück und lässt es in den Ärmel schnellen.
Diese Tricks tönen einfach, doch sie funktionieren, «seit es Schirme und Mäntel» gibt, wie Borra versichert. Der «ehrliche Meisterdieb» demonstrierte diese Tricks gestern an Polizisten und Journalisten, die vorgewarnt waren – und sie wurden alle ausgenommen. Eine Fahnderin in Zivil musste hilflos zuschauen, wie Ringe vom Ladentisch verschwanden. Dem Journalisten der «Limmattaler Zeitung» klaute er die Kamera aus dem Kittel und dem «Tages-Anzeiger»-Journalisten in wenigen Sekunden Handy, Portemonnaie und Uhr.

Aus wowplaces.de:

Die 10 Top-Tricks der Taschendiebe.

1. Staffel-Trick: Diese Form des Diebstahls ist zum Beispiel in Prag sehr beliebt. Die Taschendiebe gehen in kleinen Gruppen von drei oder vier Dieben vor. Du fotografierst gerade ein Gebäude oder studierst den Reiseführer. Ein Passant schaut auf sein Handy oder die Uhr, ist scheinbar in Gedanken versunken und rempelt dich an. Oh, Entschuldigung. Und weg ist der Geldbeutel. Die Hand ist eben schneller als das Auge. Sofort gibt der Taschendieb den Geldbeutel an einen Komplizen weiter. Mitten beim Gehen, völlig unbemerkt. Der Komplize gibt die Beute ebenfalls schnell weiter – Staffellauf eben – und das war’s dann.
Den Geldbeutel siehst Du nie wieder. Dieses Weitergeben hat den Vorteil, dass der Dieb, wenn er beschuldigt und gefasst wird, empört rufen kann: Waaaaaas? Ich? Ein Dieb? Was für eine Frechheit! Ich bin doch kein Dieb! Hier, durchsuchen Sie mich! Wo, bitteschön, soll ich denn Ihren Geldbeutel haben? – Tja, dann steht man hilflos da und kann nichts tun. Die Beute ist über alle Berge.

So schützt man sich: Das Cartier Collier lässt man am besten zuhause und andere Wertsachen im Hotelsafe. Wer mit seinem Geldbeutel in der Seitentasche der offenen Jacke herumläuft, fordert das Schicksal unnötig heraus. Die Polizei rät zu einem Brustbeutel. Ich empfehle Dir, Dir einen kompakten Geldbeutel zuzulegen, den Du Dir vorne in die Hosentasche steckst und dann mit der Hand umklammerst, wenn es zu Menschenmassen und Gedränge kommt. Das heißt: Du hältst Deinen Geldbeutel fest, wenn die Situation unübersichtlich wird.
Gefährlich sind alle Orte, an denen viele Menschen sind. Beispiele: Großveranstaltungen, Trödelmärkte, belebte Einkaufsstraßen, Gedränge am Bahnhof oder beim Einsteigen in den Zug. Ein Fahrgast im engen Zuggang bleibt plötzlich stehen und will umkehren, dabei drängelt er sich an dich, weil der Gang so eng ist. Besonders gefährdet sind Rucksäcke und Handtaschen, die kann man unbemerkt aufschneiden. Am besten im Gedränge die Handtasche oder denRucksack mit beiden Händen fest vor die Brust halten.
Übrigens. Auch eine Frau mit einem Kinderwagen kann eine Trickbetrügerin sein. Man sieht den Taschendieben ihre eigentliche Absicht nie an. Sie sind Profis darin, absolut unschuldig und harmlos zu erscheinen.
Taschendiebe - 1
Bei Taschendieben sehr beliebt: die Spanische Treppe in Rom.

2. Der Luxus-Sakko-Trick: Dieser Trick ist besonders in Rom beliebt. Du schlenderst durch die Straßen, ein Auto hält am Straßenrand. Der Fahrer bittet Dich mit einer Handbewegung zum Seitenfenster. Er lässt es herunterfahren und bittet dich mit einer Straßenkarte um eine sehr einfache Wegbeschreibung. Der Fahrer stellt sich als Vertreter einer Luxusmodemarke vor – zum Beispiel Versace oder Gucci – und bietet Dir zum Dank an, Dir ein Sakko zu schenken. Er fragt nach Deiner Größe und holt ein Sakko im Plastiküberzug von der Rückbank und drückt es Dir in die Hand. Du bist begeistert! Wow, großartig! Du bedankst Dich und gehst glücklich weiter. Da hält er erneut neben Dir, winkt Dich erneut heran.
Mist, meint er, er muss seinen Geldbeutel zuhause vergessen haben. Ob du ihm nicht ein bisschen Kleingeld zum Tanken geben könntest. Na klar, was ist schon ein bisschen Kleingeld gegen so ein Luxusgeschenk! Du holst Deinen Geldbeutel hervor und schaust nach den Münzen – da siehst Du verdutzt seine Hand an den Scheinen. Der Wagen rast davon. Geld weg. Aber es gibt ja noch das Luxussakko. Von wegen: Das verpackte Sakko stellt sich als billige Plastikattrappe heraus.

So schützt man sich: Gut, wenn man den Trick kennt. Niemals den Geldbeutel am einem fremden Wagen herausholen. Ein schneller Griff, ein beherzter Tritt aufs Gas – und das Geld ist weg. Das Gleiche gilt für das Handy. Jemandem, der im Auto sitzt, voller Hilfsbereitschaft mit seinem Handy auf google maps den Weg zu erklären ist furchtbar nett – aber leider eben auch furchtbar gefährlich.

3. Der Restaurant-Trick: Dieser Trick ist weltweit sehr beliebt, zum Beispiel in der schönen Hansestadt Hamburg. Du sitzt in einem Restaurant und unterhältst dich angeregt. Deinen Mantel hast Du über Deinen Stuhl gehängt. Schließlich bist Du clever und möchtest nicht das Risiko eingehen, dass Dein Mantel gestohlen wird. Der Dieb setzt sich auf den Platz hinter Dir und fährt seine Langfinger aus. Er durchsucht unbemerkt Deine Manteltaschen nach Geld oder Handy. Oft gehen die Diebe so geschickt vor, dass man sie nicht einmal bemerkt, da sie ja hinter Dir sitzen. Die Diebe tun so, als würden sie die Speise- oder Getränkekarte studieren. Dabei studieren sie eher Deinen Mantel. Wenn der Kellner kommt, sagen sie, sie würden noch schauen. Nämlich nach Deinen Wertgegenständen. Hast Du nichts in der Tasche, stehen sie auf und gehen zum nächsten Opfer.

So schützt man sich: Auch beim Essen Wertgegenstände am Körper tragen, nicht im Mantel lassen. Selbst die besten Restaurants bieten keinen Schutz vor Langfingern. Achte auf Deine Umgebung im Restaurants. Taschendiebe sehen nicht aus wie Taschendiebe, sondern völlig harmlos.
Taschendiebe - 1 (2)
Diebische Elster: Diebe sehen nicht aus wie Diebe.

4. Der Ablenkungstrick: Das Prinzip ist immer gleich: Du wirst erst von den Taschendieben abgelenkt und dann beklaut. Hier einige Beispiele.
Ein Dieb drängelt sich in einer Menschenmasse so dicht und lange an Dich heran, bis Du Dich genervt abwendest. Während Du auf den Drängler achtest, fischt Dir ein zweiter Dieb den Geldbeutel oder das Handy aus der Tasche.
Zwei Verkäufer gehen am Strand auf Dich zu, während du in der Sonne liegst. Der eine bietet Dir etwas an und lenkt Dich ab, der andere raubt Dich aus.
Zwei, drei Kinder kommen im Straßencafe an Deinen Tisch. Ein Kind hält Dir ein Schild hin. Während Du den Text liest, krabbelt eines der Kinder unter den Tisch, greift Dein Handy oder Deinen Geldbeutel und die Kinder rennen davon.
Du stehst auf einer Rolltreppe. Ein kleines Mädchen greift Dir in die Tasche während zwei andere Kinder sie verdecken oder Dich ablenken.
Im Supermarkt fragt Dich ein Dieb nach einem Produkt. Du siehst hilfsbereit ins Regal – da klaut der Dieb Deinen Geldbeutel aus der Tasche, die über dem Einkaufswagen hängt.
Du bist mit Deiner Handtasche unterwegs. Ein Langfinger hält Dir einen Stadtplan vor die Nase. Während Du auf den Plan schaust, bemerkst Du nicht, was unter dem Plan passiert: Du wirst unbemerkt bestohlen, zum Beispiel, indem Deine Handtasche aufgeschlitzt wird.
Der Dieb schüttet aus Versehen Kaffee auf Dich (oder sonst etwas). Du bist abgelenkt. Er entschuldigt sich und putzt Dich sauber. Dabei sind seine Langfinger ganz woanders. Nämlich in Deiner Tasche.
Der Dieb schenkt Dir etwas. Zum Beispiel einen Aufkleber, einen Button oder etwas anderes. Während Du abgelenkt bist, werden die Langfinger tätig.

So schützt man sich: Siehe Punkt 1. Den Geldbeutel festhalten. Einen Brustbeutel benutzen. In Rio gehen manche Leute sogar soweit, ihre Geldscheine in den Schuhen mit sich herumzutragen.

5. Der Geldwechseltrick: Auch sehr beliebt, zum Beispiel in Berlin. Der Straßendieb fragt Dich freundlich, ob Du ihm Geld wechseln kannst. Ein 2 Euro Stück in zwei einzelne Euros zum Beispiel. Du kramst im Kleingeldfach herum, da steckt der Dieb hilfsbereit seine Finger ins Fach, um Dir behilflich zu sein, zieht dabei aber Scheine heraus. Oder er zieht einfach frech Scheine aus dem Geldbeutel und rennt davon.
Variante: Du wirst um eine kleine Spende gebeten. Wenn Du den Geldbeutel zückst, um ein paar Münzen herauszusuchen, sucht der Dieb gleich mit und schnappt sich die Scheine.

So schützt man sich: Nein, sorry, ich kann kein Geld wechseln.
Taschendiebe Rom - 1
Viele Menschen – viele Chancen für Taschendiebe. Gedränge sollte man nach Möglichkeit meiden.

6. Der Hochhebetrick: Der Dieb lädt Dich zu einem Spiel ein. Eine Challenge. Er wettet, dass er Dein Gewicht schätzen kann. Wenn er Dich hochhebt, klaut Dir ein zweiter Krimineller das Geld oder das Handy aus der Tasche. Das mit dem Hochheben sagt er vorher nicht, so dass Du überrascht und abgelenkt bist.

So schützt man sich: Lass Dich nicht auf das Spiel ein.

7. Der Taschenträgertrick: Du schleppst eine schwere Tasche. Ein hilfsbereiter, charmanter Mann bietet Dir seine Hilfe an. Und stiehlt dann Deinen Geldbeutel aus der Tasche.
So schützt man sich: Höflich ablehnen.

8. Der Flughafentrick: Du hast am Flughafen noch Zeit bis zum Abflug, stöberst in einem Shop nach Zeitschriften. Auch wenn Dein Handgepäck nur wenige Sekunden unbeobachtet ist: Das reicht schon. Der Dieb stiehlt Deinen Geldbeutel. Der Urlaub ist versaut noch bevor er richtig begonnen hat.

So schützt man sich: Lass Dein Gepäck nicht aus den Augen, nimm es immer mit. Oder bitte jemanden, darauf aufzupassen.

9. Der Antanztrick: Leider durch Köln zu trauriger Berühmtheit gelangt. Der Dieb begrüßt Dich wie einen lieben Freund, legt den Arm um Dich und langt dabei unbemerkt in die Innentasche Deiner Jacke.

So schützt man sich: Wehre Dich sofort und entschieden gegen die Umarmung. Drohe sofort und lautstark mit der Polizei. Alles andere hält die Diebe nicht ab. Wer sich nur halbherzig wehrt, wird überrumpelt.

10. Der Nachläufertrick: Der Dieb lauert Dir bei einem EC-Karten-Automat auf. Er beobachtet heimlich, wie Du Deine PIN-Nummer eingibst. Dann läuft er Dir nach und klaut Dir den Geldbeutel mit einem der beschriebenen Tricks. Sobald der die EC-Karte hat, hebt er Dein Geld ab.

So schützt man sich: Die PIN am Geldautomat nur verdeckt eingeben. Auf Leute achten, die dabei in Deiner Nähe sind. Notfalls die Leute ansprechen und um Abstand bitten. Meide Geldautomaten, die bei Touristen beliebt sind. Gehen am Besten zum Bankschalter.

Taschendiebe Rom - 1
Das Paradies der Taschendiebe: Rom.


 Checkliste: So schützt Du Dich gegen Straßendiebe.

  • Die Diamanten lieber zuhause lassen.
  • Wertgegenstände nicht offen im Hotelzimmer herumliegen lassen, nutze den Hotel-Safe.
  • Wichtige Dokumente wie Reisepass, Kreditkarten, Impfpass, Flugticket kopieren und die Kopie an einer anderen Stelle aufbewahren, zum Beispiel im Hotel-Tresor.
  • Mit möglichst wenig Wertgegenständen durch die Stadt laufen. Nur soviel Bargeld mitnehmen, wie man braucht. Den Rest im Hotel-Tresor lagern.
  • Lass beim Bezahlen keinen sehen, wieviel Geld Du im Geldbeutel hast.
  • Handys und Geldbeutel nicht sorglos in die hintere Hosentasche stecken oder achtlos auf dem Tisch im Cafe liegen lassen.
  • Statt Außentaschen, Handtaschen und Rucksäcke lieber die vorderen Hosentaschen, einen Brustbeutel oder Innentaschen benutzen.
  • Menschenmassen soweit möglich meiden oder in solchen Situationen den Geldbeutel/das Handy bewusst festhalten.
  • Rechne damit, dass Dir Taschendiebe den Geldbeutel aus den Händen reißen, sobald Du ihn zeigst.
  • Rechne damit, dass Dir Taschendiebe Deine Handtasche von den Schultern reißen oder der Halter abschneiden.
  • Im Gedränge: Halte Dein Geld fest. Halte Deine Handtasche/Deinen Rucksack mit beiden Händen fest vor der Brust.
  • Geld nach dem Abheben am Geldautomaten nicht auf offener Straße zählen. Geldautomaten an beliebten Touristenstellen meiden. Am Besten zum Bankschalter gehen.
  • PIN für EC-Karte auswendig lernen. Keinen Zettel mit der PIN in den Geldbeutel stecken.
  • Nach dem Bezahlen mit einer Kreditkarte überprüfen, ob es wirklich Deine Karte ist, die Du da zurück bekommst.
  • Wertgegenstände immer im Auge behalten.
  • Wenn es ernst wird: Sofort laut nach der Polizei rufen und sofort entschieden gegen die Taschendiebe wehren.
  • Für den Notfall: Die Adresse der deutschen Botschaft vor dem Urlaub notieren und diese Adresse nicht nur im Handy speichern, das dann womöglich weg ist.
  • Zur Sperrung von Bankkarten gibt es in Deutschland den allgemeinen Sperrnotruf: 116 116.
  • Handtasche weg? Wenn der Hausschlüssel in der Tasche ist, besteht theoretisch die Gefahr, dass die Taschendiebe in der Wohnung munter weiter klauen.

Der Drehtüreffekt bei Taschendieben unter 14 Jahren

Taschendiebe reise oft durch ganz Europa. Es gibt gut organisierte Banden, die besonders gerne mit Kindern arbeiten. In Deutschland etwa sind Kinder unter 14 Jahren nicht strafmündig. Wenn sie erwischt werden und keine Adresse angeben, werden sie zur Kindernothilfe gebracht und sind nach wenigen Minuten wieder frei.
Polizei und Sozialarbeiter sprechen hier von einem „Drehtüreffekt“: Kaum ist der kleine Dieb aufgegriffen worden, kann er auch schon wieder gehen und den nächsten bestehlen. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 90.000 Taschendiebstähle angezeigt. Die Aufklärungsquote ist bescheiden: 5,4 Prozent (2008). Also: lieber aufpassen!
Hier ein interessanter Film über Taschendiebe. Unter anderem sieht man hier den Trick mit dem Stadtplan.
Wikipedia hat noch mehr Infos zum Thema Taschendiebstahl.

Diese Tricks nutzen die Täter

 

(aus welt.de)

Rempeltrick: Mehrere Diebe rempeln das Opfer im Gedränge an und nehmen es so in die Zange. Dabei stehlen sie blitzschnell Wertsachen aus den Taschen. Das kann zum Beispiel beim Ein- und Aussteigen in Bussen und Bahnen passieren.

Drängeltrick: Der Dieb drängelt sich in Menschenmengen so dicht und so lange an das Opfer heran, bis es sich genervt abwendet. Dadurch kann es passieren, dass das Opfer seine Tasche dem potenziellen Täter griffbereit entgegenhält.

Restauranttrick: Während das Opfer sich im Restaurant angeregt unterhält oder isst, schleicht sich der Dieb von hinten heran und entwendet Wertsachen aus Taschen oder Jacken, die am Stuhl hängen.

Geldwechseltrick: Der Dieb bittet um das Wechseln von Münzen. Während das Opfer dann womöglich im Kleingeldfach kramt, stiehlt er unbemerkt Scheine aus dem Portemonnaie.

Betteltrick: Kinder halten in Lokalen ein Schild hin, auf dem steht, weshalb sie gerade Geld brauchen. Während das Opfer das Schild liest, stehlen die Kinder unter dem Schild liegende Wertsachen vom Tisch, zum Beispiel Portemonnaies, Handtaschen oder Mobiltelefone.

Beschmutzertrick: Der Dieb beschmutzt scheinbar versehentlich die Kleidung des Opfers, vielleicht mit einem Eis. Während er nun angeblich peinlich berührt versucht, den Dreck abzuwischen, stiehlt er unbemerkt Gegenstände aus der Jacke des Opfers.

Supermarkttrick: Das Opfer wird im Supermarkt von Fremden gefragt, wo sich bestimmte Artikel befinden. Während es seinen Blick über die Regale schweifen lässt, greift der Dieb dann Wertsachen aus Taschen, die über dem Einkaufswagen hängen.

Hochhebetrick: Im Restaurant, auf der Straße oder in einer Bar behauptet der Täter, das Gewicht des Opfers schätzen zu können. Wenn sich das Opfer überrumpelt darauf einlässt und hochgehoben wird, stiehlt ihm ein zweiter Täter die Geldbörse oder das Handy aus den Taschen.

Blumentrick: Ein Fremder oder mehrere Fremde begrüßen das Opfer scheinbar freundschaftlich, umarmen es, stecken ihm womöglich sogar eine Blume ans Revers. Dadurch abgelenkt, merkt das Opfer nicht, wie ihm die Brieftasche entwendet wird. Aufgepasst: Bei solchen Tricks langen Diebe auch in die Innentaschen von Jacken.

Taschenträgertrick: Diesem Trick fallen meist ältere Menschen zum Opfer, die nicht mehr gut tragen können. Der Täter bietet Hilfe beim Tragen von Taschen an. Dabei stiehlt er Wertsachen, die darin liegen.

Stadtplantrick: Das Opfer wird von einem angeblich ortsunkundigen Täter, der mit einem Stadtplan wedelt, nach dem Weg gefragt. Während sich das Opfer über den Plan beugt, stiehlt der Täter dann Dinge aus der Tasche, die unter dem Stadtplan am Arm des Opfers hängt.

Nachläufertrick: Beim Abheben von Geld oder dem Bezahlen mit der EC-Karte wird das Opfer heimlich von Tätern beim Eingeben der PIN-Nummer beobachtet. Danach entwendet der Dieb die Karte mit einem der genannten Tricks und hebt womöglich große Mengen Geld vom Konto des Opfers ab.

Schlüsseldiebstahltrick: Mit einem der genannten Tricks können Täter auch in den Besitz von Haustürschlüsseln gelangen. Da viele Opfer auf ihren Ausweispapieren ihre Adresse eingetragen haben oder Täter beobachtet haben könnten, wo das Opfer wohnt, können Täter in der Zeit, in der das Opfer noch Besorgungen macht, in die Wohnung eindringen und diese ausräumen.

Aus goEuro.de:






Wir veraten euch die Tricks der Taschendiebe und was ihr tun könnt um euch davor zu schützen

Sie beherrschen ihr kriminelles Handwerk, sind extrem kreativ und machen uns das Leben im Urlaub schwer: Taschendiebe. Aufgrund der vielen Eindrücke und der ungewohnten Umgebung sind Touristen auf Reisen oft unachtsam. Die teure Digitalkamera, die Kreditkarte und wichtige Dokumente sind zudem stets am Mann. Wer hier nachlässig und gutgläubig ist, kann leicht zur Zielscheibe werden. Wir haben von einigen ebenso kreativ wie dreisten Methoden gehört, Touristen übers Ohr zu hauen und möchten euch diese nicht vorenthalten. Außerdem verraten wir, wie man sich vor Diebstahl mit einfachen Tricks schützen kann.

1. Kleine Geschenke

Tricks der Taschendiebe
Foto: Flickr, Divya Thakur
Ablenkungsmanöver sind bei Taschendieben das A und O. An öffentlichen, belebten Plätzen werden gern kleine, vermeintlich freundliche Geschenke verteilt. Das können etwa Blumen oder Bändchen zum Anstecken sein. Während man sich das Geschenk an die Jacke pinnen lässt, wird blitzschnell nach der Brieftasche gegriffen. Häufig wird man auch nach einer kleinen Spende gebeten, doch ist der Geldbeutel dann gezückt, wird nach ganzen Scheinen geschnappt. Ein gesundes Misstrauen gegenüber Freundlichkeit kann deshalb nicht schaden.

2. Falsche Polizei

Taschendieb Paris
Foto: Flickr, Steven Depolo
Die Polizei – dein Freund und Helfer? Diese Methode ist unter Taschendieben nicht so sehr verbreitet, dafür umso ausgeklügelter. Ein Fremder verwickelt Ahnungslose in ein kurzes Gespräch und erkundigt sich nach dem Weg. Kurz darauf nähert sich ein vermeintlicher Polizist und informiert darüber, dass jener Fremder ein gesuchter Krimineller ist und man nun unser Gepäck und die Taschen nach Drogen durchsuchen müsse. Als ahnungsloser Tourist gehorcht man natürlich und gibt den Inhalt seiner Taschen preis – der natürlich erst durch den falschen Polizisten wirklich in Gefahr ist. Dies ist übrigens auch hierzulande kriminelle Praxis. Helfern aller Art solltet ihr mit Vorsicht begegnen, denn auch beim Erklären der Straßenkarte sind oft flinke Finger am Werk.

3. Am Strand

Touristen am Strand - Tricks der Taschendiebe
Foto: Flickr, Dan DeLuca
Strände sind in der Regel überfüllt mit Menschen und ein kleines Taschendieb-El-Dorado. Die Wertsachen sollten immer im Auge behalten werden. Die Taschendiebe sprechen Strandbesucher unter einem Vorwand an, sie verkaufen zum Beispiel Eis, Bier, Sonnenbrillen oder bieten Dienstleistungen wie Massagen an. Der Komplize befindet sich schon ganz in der Nähe und greift zu, sobald das Ablenkungsmanöver perfekt ist. Auch hier gilt: Die Wertsachen dicht am Körper und sich nicht in Verkaufsgespräche verwickeln lassen. Und natürlich: Niemals unbeaufsichtigt beim Schwimmen zurücklassen.

4. In Bus und Bahn

 Taschendiebe in Paris
Foto: Flickr, Blake Burkhart
Der Klassiker unter den Tricks der Taschendiebe. Öffentliche Verkehrsmittel sind der beliebteste Ort, arglose Touristen zu beklauen. Besonders verdächtig ist es, wenn man abrupt und heftig angerempelt wird. Den Rucksack solltet ihr deshalb vorne getragen – das mag zwar etwas uncool aussehen, ist aber die sicherste Variante, um sein Gepäck stets im Blick zu haben. Kameras sollten nicht um den Hals gehängt, sondern in der Tasche verstaut werden. Häufig wird geraten, nachts auf Taxis umzusteigen, doch auch Taxifahrer wissen Nichtwissende übers Ohr zu hauen. Langfinger gibt es übrigens auch in Shuttlebussen zum Hotel. Uns kam eine kuriose Geschichte zu Ohren, in denen sich Diebe sogar im Gepäckraum versteckten und die Koffer während der Fahrt durchsuchten.

5. Im Restaurant

Im Restaurant - Tricks der Taschendiebe
Foto: Flickr, Charles Thompson
Achtung bei Restaurant-/Bar-/Cafébesuchen. Auch diesen Trick gibt es so ziemlich überall auf der Welt: Eine über die Lehne gehängte Jacke oder Tasche sind für Diebe ein gefundenes Fressen. Wenn er mit dem Rücken zu seiner Beute sitzt, hat er alle Zeit der Welt, die Inhalte der Taschen zu prüfen. Wertsachen, Geld und Mobiltelefon sollte man am besten immer am Körper tragen oder vor sich auf den Tisch legen, die Handtasche oder der Rucksack ist zwischen den Füßen am sichersten. Vorsicht ist auch Alleinreisenden geboten, wenn freundliche Einheimische einen Barbesuch vorschlagen. Hier wird man gern unverhofft auf einer hohen Rechnung sitzen gelassen.

6. Gefährliches Fußballspiel

Taschendiebe mögen Touristen: Tricks der Taschendiebe
Foto: Flickr, GrooverFW
Bei diesem Trick nutzt eine lokale Bande in Madrid die Fußballvernarrtheit vieler Touristen aus. Sie verwickeln diese in ein Gespräch über Fußball und schlagen ein Spiel vor, bei welchem man eng aneinander auf einem Bein hüpft. Durch die unkoordinierten Bewegungen bemerkt man dabei natürlich nicht, wie Hosen- und Jackentaschen gelehrt werden. Generell sollten Reisende bei ungewöhnlichem Körperkontakt Vorsicht walten lassen. Wer versehentlich geschubst oder schmutzig gemacht wird, ist vielleicht im nächsten Moment schon um einige Euro ärmer.

Wie schütze ich mich vor den

Tricks der Taschendiebe?

Geldbeutel - Tricks der Taschendiebe
Foto: Flickr, Jan Fidler
Generell braucht man im Urlaub und auf Reisen natürlich keine panische Angst zu haben. Das weiß auch Reiseblogger und Weltreisender Johannes Klaus (Reisedepeschen.de) und hat folgenden Rat für euch:
“Viel habe ich schon verloren, wenn ich in der Welt unterwegs war – doch gestohlen wurde mir nie etwas. […] Sicherlich hatte ich auch Glück. Diebstähle zu vermeiden ist aber in der Regel gar nicht schwer, und man braucht dafür keine Ketten und geheime Geldgürtel: Man muss einfach ein bisschen wachsam sein, ohne paranoid zu werden. Wenn ich über einen Markt voller Menschen gehe, nehme ich meine Umhängetasche etwas vor mich, so dass mir niemand von hinten hineingreifen kann. Ich achte auch darauf was in meinem Rücken passiert, und versuche nicht von Gruppen bedrängt zu werden.”
Die Geheimzutat ist schlicht Wachsamkeit und Vorsicht, besonders in menschenreichen Situationen. Hochburgen für Taschendiebe sind übrigens südeuropäische Städte wie Rom, Barcelona oder Madrid, aber auch Prag und Paris. Ratsam ist es, wichtige Utensilien im Hotel zu lassen und nie mehr Geld dabeizuhaben, als nötig. Auch diesbezüglich hat Johannes einen Tipp:
“Je nach Ort trage ich die wichtigsten Dinge, wie größere Geldbeträge, Kreditkarten und Reisepass in einer Bauchtasche unter meiner Kleidung, habe aber genug Geld in der Hosentasche um damit bezahlen zu können. Dies sind kleine, meist automatisierte Dinge, darüber denke ich nicht nach – und gleichzeitig verringert es wirkungsvoll Angriffsfläche für Taschendiebe.”
 Aus Mawista.com:

Tricks gegen Taschendiebe – So überlisten Sie die Ganoven

Tricks gegen Taschendiebe – So überlisten Sie die Ganoven
Es ist ärgerlich, stressig und kann einem den Urlaub ganz schön verderben. Bestohlen werden im Urlaub ist jedoch leider keine Seltenheit. Manche erwischt es besonders schlimm, wenn das ganze Hotelzimmer oder die Ferienwohnung leergeräumt wurde, anderen wird im Getümmel ihr Geldbeutel oder die Handtasche geklaut.
Mit ein paar Tricks und Vorsichtsmaßnahmen kann man sich jedoch ganz gut schützen und so ein wenig entspannter auf Reisen gehen.
Um sich gegen Taschendiebe zu schützen hilft es viel, sich über deren Vorgehensweisen und Taktiken zu informieren. Wer die Tricks kennt, kann sie erkennen bevor es zu spät ist.

Regel Nummer 1: Taschendiebe lieben Menschenmengen – Im Getümmel können sie sich unauffällig nähern und ihre Opfer berühren, ohne dass es gleich auffällt. Die Fingerfertigkeit und Geschicklichkeit der Langfinger ist dabei  besonders erstaunlich. Ohne dass wir es merken haben sie Geldbeutel, Handy oder anderes aus unserer Hosentasche gezogen und sind völlig unerkannt in der Menge verschwunden.
Wer jedoch nicht darauf verzichten möchte einen Straßenbummel zu machen oder touristische Sehenswürdigkeiten zu besuchen, kommt um Menschenmengen nicht herum. Mit ein paar kleinen Vorkehrungen kann man den Dieben jedoch einen Strich durch die Rechnung machen. Tragen Sie Geldbeutel und andere Wertsachen besser unter dem Oberteil versteckt. Offene Taschen und Hosentaschen sind das beliebteste Ziel der Langfinger. Unter dem Hemd versteckt sind die Besitztümer jedoch sicher. Eine Bauchtasche wird weniger schnell entrissen als eine normale Handtasche und im Bauchgurt lassen sich Geld und Bankkarten gut unter der Kleidung verbergen und eng am Körper tragen. Wer dies nicht möchte kann besonders wertvolle Dinge wie Kreditkarten oder ähnliches auch im Hotel zurücklassen und in den Safe sperren. Nur das nötige Bargeld für den Tag mitnehmen, dann ist der Ärger nicht ganz so groß wenn man bestohlen werden sollte.

Regel Nummer 2: Nicht jeder harmlos aussehende Mensch ist dies auch – Taschendiebe kann man nicht an ihrer Berufskleidung erkennen, das wäre auch zu schön. Die Langfinger bemühen sich, so normal wie möglich auszusehen. Straßenverkäufer, Touristen, verliebte Pärchen, all das kann Verkleidung für die Diebe sein. Sie zu erkennen ist daher besonders schwierig und natürlich möchte man im Urlaub auch nicht jeden Menschen misstrauisch beäugen und im Gespräch ständig nach seinen Wertsachen greifen. Das hinterlässt bei den Einheimischen sicher keinen guten Eindruck. Wie unterscheidet man also Dieb von normalem Passanten? Gut ist es natürlich, auf seltsames oder ungewöhnliches Verhalten zu achten. Lange Mäntel im Sommer können einen etwa stutzen lassen, dient der Mantel vielleicht dazu, etwas zu verbergen? Ein weiterer Trick, der vor allem von Diebespärchen angewandt wird ist der, nach dem Weg zu fragen. Einer hantiert mit der Karte vor dem Opfer herum und versucht etwas zu erklären, während der andere unter der Karte in die Hosentasche greift. Bei besonders aufdringlichen Fragestellern also etwas Vorsicht walten lassen. Wer im Urlaub seine Wertsachen immer geschützt und versteckt bei sich trägt und die Augen etwas offen hält gegenüber Ungewöhnlichem kann einen entscheidenden Vorteil haben.

Regel Nummer 3: Doppelt hält besser – Manche der Langfinger besitzen ganz  besonders dreiste Methoden. Zum Beispiel geben sie sich als Straßenhändler oder Rosenverkäufer aus und wollen den Touristen ihre Ware zum Verkauf andrehen. Dabei folgen sie einem und bedrängen das Opfer regelrecht. Abgelenkt von den Angeboten und damit beschäftigt den Verkäufer abzuwimmeln achtet man nicht darauf, was der Dieb einem gerade entwendet. Dies kann sogar so weit gehen, dass man ehrlich etwas kauft und den Langfinger damit das Geldbeutelversteck verrät, dieser kann sich danach dann gleich noch einmal bedienen. Besser ist es also, etwas Bargeld in einer anderen Tasche am Körper zu verwahren und damit bei solchen Händlern zu zahlen, anstatt den prall gefüllten Geldbeutel zu ziehen.
Um noch mehr über die Tricks und Taktiken der Taschendiebe und Urlaubsganoven zu erfahren haben zwei amerikanische Weltenbummler sich die Machenschaften an Touristenorten ganz genau angeschaut und viele interessante Dinge herausgefunden. Ihre Erfahrungen und Empfehlungen posten sie regelmäßig in ihren Blog.
Wichtig ist auch zu wissen, was man tun kann wenn doch einmal einer der Diebe zugeschlagen hat und wichtige Dokumente sowie Kreditkarten gestohlen wurden. Als allererstes sollte man gestohlene Kreditkarten sperren lassen. Die Diebe verwenden diese oft als erstes, um zu bezahlen. So kann schnell ein ganzer Haufen Geld verloren gehen, wenn man nicht schnell genug handelt. Jedes Kreditkarteninstitut hat für solche Fälle eine Notfallnummer, die sie sich an mehreren Orten deponieren sollten, um sie im Notfall gleich parat zu haben.
Besonders ärgerlich ist es auch, wenn Ausweise und Reisepass abhandenkommen. Für die Rückreise nach Deutschland sind diese Dokumente unabdingbar und der Gang auf die Botschaft im Urlaubsland kann einen viele Nerven kosten. Gut ist es, diese Dokumente zu kopieren und eine Kopie mitzuführen. Eine andere Möglichkeit ist, sie einzuscannen und sich selbst per Mail zu schicken. So können Sie von überall darauf zugreifen und sie ausdrucken. Damit haben Sie zumindest etwas, was Sie auf der Botschaft oder an der Grenze vorzeigen können.
In den meisten großen Touristenstädten ist das Problem mit den Taschendieben bei den Behörden nur allzu gut bekannt. Auch wenn die Polizei hinterher vielleicht nicht mehr viel machen kann, da kaum jemand den Dieb sieht, der ihn beklaut und auch wenn es unwahrscheinlich ist Dinge zurückzubekommen, sollte man auf jeden Fall eine Meldung bei der Polizei machen. Jeder kleine Hinweis kann wichtig sein und die Ordnungshüter versuchen immer stärker, diesem Problem entgegen zu wirken. In manchen Städten wie zum Beispiel Madrid oder Barcelona gibt es sogar spezielles Personal, an welches man sich nach einem Diebstahl wenden kann. Diese Personen helfen einem mit den nötigen Formalitäten umzugehen und geben Tipps, wie es in der jeweiligen Situation weitergehen kann.
Wer schon vor dem Urlaub weiß, dass er in touristische und volle Gebiete kommen wird und auf den Städtetrip nicht verzichten möchte, kann sich also schon im Voraus Gedanken machen und die nötigen Vorkehrungen treffen. Wer die Gefahr kennt, kann seine Umgebung aufmerksam beobachten und so der Gefahr entgehen. Damit der Urlaub auch schön in Erinnerung bleibt und nicht von düsteren Vorfällen überschattet wird. Ein paar Tricks genügen, um die Langfinger zu enttäuschen und selbst alles genießen zu können.