Dienstag, 20. September 2016

Wir durften so viele schöne Spätsommertage geniessen

Nun darf der Herbst 
kommen

Bildergebnis für EIn verregneter Altweibersommer

Montag, 19. September 2016

Gesichtsverlust

Freiwillig oder aufgezwungen?
Bildergebnis für burka

Sonntag, 18. September 2016

Die rote Linie der FDP bei der Durchsetzung der MEI

Petras Gössi  antwortete auf die Frage:


Gibt es eine rote Linie für die FDP?


"Alles, was die bilateralen Verträge gefährdet, insbesondere flächendeckende Höchstzahlen und Kontingente." (Quelle NZZ)

Damit sagt Gössi implizit, für die FDP sei der Volkswille mit Höchstgrenzen bei der Einwanderung 
bereits auf der anderen Seite der roten Linie.
Mit dieser Negierung des Volksentscheides (weil  selbstverständlich das geltende Abstimmungsresultat die bilateralen Verträge gefährden könnte), begibt sich Petra Gössi aufs Glatteis.
Mit ihrer Antwort lässt sie nämlich durchblicken: Die FDP akzeptiert das Abstimmungsresultat in dieser Form nicht.
Anstatt das Volk nachträglich entscheiden zu lassen, was  mit der MEI in Kauf genommen wird oder  allenfalls eine neue Abstimmung forciert, wird Petra Gössi nun mit dieser Antwort zur Wasserträgerin der EU. Denn diese Formulierung wird Brüssel freuen. Die EU wird  sich künftig  noch konsequenter an ihren Maximalforderungen festkrallen:
"Entweder ihr Schweizer buchstabiert zurück oder wir bestrafen Euch". 
Wäre die Schweiz ein harter Verhandlungspartner, der Europa stets eindeutig klar macht, welche zahlreichen Nachteile eine allfällige Kündigung der bilateralen Verträge für die europäischen Staaten nach sich ziehen würden, hätte Brüssel längst erkannt, dass es der Schweiz ernst ist mit der Durchsetzung von Volksentscheiden,
Claude Juncker  müsste doch noch vom hohen Ross heruntersteigen, um auf gleicher Augenhöhe mit der Schweiz eine Vereinbarung treffen, die beiden Seiten dient. Erstaunlich eigentlich: Zahlreiche europäische Staaten sind ihrerseit  daran, eigenständig Einwanderungslimiten durchzusetzen. Folgen wird wohl in der EU das  Nichteinhalten von Spielregeln so wenig haben, wie das Nichteinhalten beschlossener finanzieller Vorgaben von EU Staaten.
Nachtrag: In zahlreichen Gesprächen habe ich bei einigen FDP-Parteimitgliedern festgestellt: Der Gedanke von Petra Gössi - mit der roten Linie bei der Zuwanderungspolitik - wird von der Basis nicht einhellig geteilt.
Der Zoff auf politischer Ebene ist somit vorprogrammiert.

Leser machen sich Sorge um den Bundespräsidenten

 Am Dienstag wirkte Bundespräsident

Schneider-Ammann im Ständerat müde, unkonzentriert, amtsmüde.




Er sprach im Ständerat häppchenweise mit Aussetzern und ellenlangen Pausen.

Er wirkte abwesend, als führe er einen Dialog mit seinem Notizblock. 
Der wirre Auftritt irritierte.
Angenommen - er war übermüdet.  So hätte so nicht vors Publikum treten dürfen.

Wenn ein Politiker nicht einige Minuten voll konzentriert und präsent sprechen kann, soll er sich krank melden, den Auftritt delegieren oder verschieben.

Diese Präsentation ist aus meiner Sicht ein No-Go.

Aus BLICK-online:
 Sorge um Johann Schneider-Ammann nach zerstreutem Auftritt



 Sorge um Johann Schneider-Ammann nach zerstreutem Auftritt
. Von Müdigkeit gezeichnet: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann am Dienstagmorgen im Ständerat.  



KOMMENTAR:
Die billige Beschönigung des FDP-Fraktionspräsidenten verschlimmert aus meiner Sicht die Situation nur noch.
Jede Führungspersönlickeit arbeitet viel und ist ab und zu müde.
Doch darf er sich von dieser Müdigkeit nicht übermannen lassen.
Sorry: Einen derartigen wirren Auftritt haben wir noch nie gesehen.
So etwas dürfte es einfach nicht geben!





NACHTRAG:

Erst in der Sonntagspresse erscheint nun ein Beitrag, der den wirren Auftritt von Schneider - Ammann rechtfertigt, mit dem Hinweis auf eine angeblich gebrochene Rippe, die den Bundespräsidenten beim Reden beeinträchtigt haben soll.
Da kann man nur sagen: Wie bei Hillary Clinten dürfen  Rechtfertigungen oder wichtige Begrüundungen nicht erst im Nachhinein publiziert werden. Der Politiker  muss allfällige krankheitsbedingte Beeinträchtigungen sofort transparent machen. Wichtige Fakten zu verheimlichen oder zu verschweigen sind  immer ein gravierender Kommunikationsfehler.
 

Samstag, 17. September 2016

Die FDP im Dilemma

Ob die Disziplinierung der FDP Parlamentarier nicht kontraproduktiv ist?

Nachdem die EU siganlisiert hat, dass das Entgegenkommen des Vorschlages Flury nicht anerkannt werde. Ein Rahmenabkommen wäre für die EU Voraussetzung stehen wir vor einem Scherbenhaufen. Weil der Bundesrat dieses Rahmenabkommen nicht goutiert, wird es nächste Woche zu einer heissen Diskussion im Parlament kommen.
Bisher waren alle gegen die SVP, die als einzige Partei nicht akzeptieren will, dass der Verfassungsauftrag sang und klanglos ignoriert werden soll, um die Bilateralen nicht zu gefährden. Nun kommt bei vielen Parlamentariern das grosse Erwachen. So einfach kann der Volkswille nicht - wie geplant - übergangen werden, weil die EU die Bedingungen einseitig diktiert.

SVP-Präsident Albert Rösti hebt nach Schweiz am Sonntagt den Mahnfinger. «Wenn die FDP eine Lösung mit der SP eingehen würde, wäre das eine Bankrotterklärung für sie», sagt er. «Das hiesse: Sie verweigert den Volksauftrag und will die Initiative nicht umsetzen. Und sie macht mit der Linken den freien Arbeitsmarkt kaputt. Das wäre der Super-GAU für die Wirtschaft.»
Auf der anderen Seite warnt SP-Fraktionschef Roger Nordmann. Die grosse Auseinandersetzung finde in der Wintersession statt, sagt er. «Stichdatum ist der 16. Dezember, der Tag der Schlussabstimmung der Wintersession.» Dann müssten National- und Ständerat eine Vorlage zur Umsetzung der Initiative verabschiedet haben. Sonst fliege die Schweiz aus Horizon 2020, weil der Bundesrat das Kroatien-Protokoll nicht unterschreiben dürfe. Nordmann skizziert, was die Folge eines bürgerlichen Schulterschlusses wäre: «Ganz einfach: Kontinge
nte, Höchstzahlen und daher der Wegfall der bilateralen Verträge.» 


KOMMENTAR: Ich bin nicht allein mit der Meinung, dass die FDP einen Fehler macht, wenn sie Ihren Nationalräten verbietet, von der alten Position abzuweichen. Bei der CVP erfolgte mit der neuen Situation bereits ein Umdenken. Ein Freund von mir, der FDP Mitglied ist, ärgerte sich am diktatorischen Eingriff seiner Partei, der eigentlich gar nicht zulässig sei. Er überlegte sich sogar den Parteiaustritt. Meine Prognose: Die FDP muss bei der starren Position MEI unbedingt nochmals über die Bücher. Es besteht heute eine neue Situation. D.h., die Verhandlungsposition mit der EU muss neu überdacht werden. Letzlich geht es um die Fragen:
Selbstbestimmung versus Diktat der EU.  Die Maulkorbpolitik passt nicht zu den LIBERALEN.
Nachdem die EU  sich in einer Krise befindet und die einzelnen Staaten ebenfalls Höchstzahlen fordern und Grossbritanien nicht zuletzt dank dieses Problems den BREXIS bejahte, könnte die Schweiz viel härter verhandeln als bisher. Die Streichung der bilateralen Verträge mit der Schweiz wird und kann sich die EU gar nicht leisten. Profitiert sie doch ebenfalls enorm von diesen Verträgen.
Die Bevölkerung wird wohl mit der Gretchenfrage konfrontiert werden:
MEI ja oder Akzkeptieren der Spieleregeln der EU, um die Bilateralen nicht zu gefährden?
AUS SRF:
Die FDP tut sich schwer mit der Zuwanderungs-Initiative  (Artikel enthält Audio)

Die FDP tut sich schwer mit der Zuwanderungs-Initiative

FDP-Fraktionspräsident Ignazio Cassis nimmt Stellung zum «Inländervorrang light» in der «Samstagsrundschau».


Wenn Kollegen nerven

Aus dem Büro


Was nervt Sie an Ihrem Arbeitskollegen?

Wenn Sie mit schwierigen Typen erfolgreich umgehen möchen,

hilft Ihnen K+K gerne weiter

storybild
Fühlen Sie sich manchmal auch so?
Es sind ja die kleinen Dinge, die uns im Büro auf die Palme bringen. Der Büronachbar isst jeden Morgen schmatzend seinen Apfel, die Kollegen vergessen den Wassertank der Kaffeemaschine aufzufüllen, jemand drückt ständig auf seinem Kugelschreiber, ein anderer schimpft laut am Computer vor sich hin und die Pultnachbarin unterbricht Sie alle drei Minuten mit einer absolut unwichtigen Frage. Tag für Tag nerven Sie sich.
. (Aus 20 Min)

LINKS:
Bei vielen Diskussionen, vor allem bei Wahlveranstaltungen, sind sie ein Dauerproblem: Die Stänkerer, Sonderlinge, Vielredner, die sogenannten ...
www.rhetorik.ch/Nervensaegen/Nervensaegen.html

10. Aug. 2005 ... Im Lehrbuch Team und Kommunikation ist ein Kapitel dem Umgang mit den unterschiedlichsten Teamtypen gewidmet. Ich sammelte damals ...
www.rhetorik.ch/Janusgesicht/Janusgesicht.html
  • KOMMENTARE Beispiele:

    Unhaltbar.

    Mein Mitarbeiter nervt. Ist langsam, macht nur das nötigste, geht nach 8:36 Std. nach Hause. Flucht die ganze Zeit, ist unfreundlich am Telefon, ist laut, nimmt keine Rücksicht wenn man selber am Telefon ist, dann spricht (ruft) er mit anderen Leuten durch das ganze Büro. Musste mich schon beim anderen Gesprächsteilnehmer am Telefon entschuldigen. Der Kanton als Arbeitgeber schützt solche Leute, in der Privatwirtschaft hätte man ihn schon lange geschickt. Ich suche einen anderen Job, er geht nicht, also muss ich wohl gehen.....



  • Stinker

    Mein Arbeitskollege stinkt jeden Tag nach Schweiss und alten Kleidern. An manchen Tagen ist es kaum riechbar aber an drei Tagen der Woche sitze ich im Schweiss Gestank. Er ist ein junger Mann und angeblich merkt er es selber nicht. Ich verstehe es einfach nicht.



  • Mein Bürokollege...

    ...der mich aufweckt wenn er ins Büro kommt.

  • Nerv mich selber

    Am meisten nerv ich mich ab mir selber. Die Kollegen sind alle nett und wir lachen meistens eine Menge zusammen. Wenn jemand schlechte Laune hat, lassen wir einander in Ruhe oder muntern einander auf.



  • Der Besessene

    Mein 43-jähriger Arbeitskollege, der mir seit 2 Jahren hinterherrennt und mein "Nein!" nicht versteht. Ich will einfach nichts von ihm und das liegt nicht nur daran, dass er 20 Jahre älter ist. Ich hab schon alles versucht, im Guten, im Bösen, über Freunde und Kollegen, hilft alles nichts. Er starrt mich ständig an und fragt in meiner Abwesenheit andere aus, wo ich mich aufhalte und was ich tue. Er ist so aufdringlich! Manchmal möchte ich ihn einfach nur an den Haaren packen und in sein Ohr schreien "LASS MICH ENDLICH IN RUHE!!!" Aber nicht mal das würde helfen! Und niemand hilft.



  • Wichtigtuer

    Ich habe da so einen Mitarbeiter mit Napoleonkomplex, der muss immer einen auf wichtig machen. Bei ihm hat man immer das Gefühl dass er sich ständig beweisen will, und überall gibt er seinen mehr als ausführlichen Senf dazu, als hätten alle darauf gewartet oder die Geduld und Zeit ihm bis zum Ende zuzuhören. Auch im Mittag redet er ständig über das Geschäft. Er lacht auch immer so aufdringlich und macht auch in ernsten Situationen Witze. Sitzungen mit ihm dauern immer doppelt so lange wie früher weil er immer wieder vom Thema abkommt oder zu allem etwas zu sagen hat.


  • 1817

    98
    A. Sforzato am 12.09.2016 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Erdbebenopfer im Büro

    Nervtötend ist es, in einem Altbau mit schwingendem Boden arbeiten zu müssen. Eine Bürokollegin hämmert dermassen stark auf der Tastatur, dass a) 70 Dezibel gemessen werden, b) der Boden zittert c) der Oropax-Umsatz im Quartier rapide stieg und d) ich die Stelle flugs gekündigt habe, da Chef nichts gegen den Lärmterror unternehmen wollte...


    • 10

      10
      Adrian Müller am 12.09.2016 17:04 Report Diesen Beitrag melden

      Lärm kann Stress machen

      Was beim Handwerker leise ist, kann beim Denkarbeiter massiv stören. Viel Erfolg bei der neuen Stelle, lieber A.

Freitag, 16. September 2016

Der Segen der Handy Verschnaufpause ist umstritten

Immer mehr Schüler verbringen ihre Pause lieber mit dem Smartphone als mit Klassenkameraden.

 Das wollen mehrere Kantis jetzt ändern.

Funkstille: Mehrere Zentralschweizer Gymnasien verbannen das Handy während der Pause.
Funkstille: Mehrere Zentralschweizer Gymnasien verbannen 
das Handy während der Pause.













«Wir haben in den letzten Jahren festgestellt, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler in den 10-Minuten-Pausen zwischen den Lektionen praktisch mit dem Läuten das Handy zücken und noch am Platz oder direkt vor dem Schulzimmer anfangen zu gamen», sagt Peter Hörler, Direktor der Kantonsschule Zug zur «Zentralschweiz am Sonntag».
Die Folgen: Das Gelernte wird schlechter behalten, der Klassenzusammenhalt leidet und die Schüler gehen zu wenig an die frische Luft. Damit soll jetzt Schluss sein.
An mehreren Schulen herrscht seit Beginn des neuen Schuljahres ein Handy-Verbot während den Pausen, schreibt die Zeitung. Neben Zug haben auch die Gymnasien in Stans, Willisau LU und Beromünster LU Massnahmen ergriffen: Dort bleibt das Smartphone der 1.- und 2.-Klässler vormittags und teils nachmittags ausgeschaltet – und das auch während der Pausen. Besondere Kontrollen gibt es nicht. «Die Lehrpersonen machen Schüler, die sich nicht daran halten, einfach darauf aufmerksam», sagt Hörler. Strafen seien bisher nicht nötig gewesen.

Integration statt Verbot

An der Kanti in Stans wurde sogar ein komplettes Handyverbot diskutiert, was aber schliesslich abgelehnt wurde. Der Grund: Die älteren Schüler sollen von den Pädagogen den vernünftigen Umgang mit dem Smartphone lernen. Man ziehe eine Integration in den Unterricht deshalb einem Verbot vor, sagt Rektor Patrik Eigenmann.
Das neue Handy-Verbot zahle sich bei den jüngeren Schülern aber aus, so Eigenmann: «Die Lehrpersonen haben beobachtet, dass die Schüler konzentrierter sind und mehr miteinander reden.»

Bedürfnis der Eltern

Nicht alle Gymnasien sehen bei dem Thema Handlungsbedarf. Dazu gehört auch die Kantonsschule Alpenquai in Luzern. Wie kommt das? «Es ist immer ein Spagat zwischen Selbstverantwortung, einem zentralen Anliegen jedes Gymnasiums, und pädagogischem Schutz», erklärt Dienststellenleiter Aldo Magno.
Dass sich Schulen diesem Thema widmen, sei ein Bedürfnis der Eltern, wie eine Umfrage der Luzerner Kantonsschule Seetal im Juni 2016 gezeigt habe. Von 176 Elternpaaren, die bei der Befragung mitgemacht hatten, unterstützen 166 die Beschränkung des Smartphone-Gebrauchs. (pat)
(Quelle TAGI)
Bildergebnis für HAndysucht


KOMMENTAR:
Wir zu erwarten war, kam es zu Protesten. Das Handyverbot sei ein unzulässiger Eingriff.
In der Pause dürfe die Schule nicht in die Persönlichkeitsphäre der Kinder eingreifen.
Die Frage, ob die Pause auch in die Obhut der Schule zählt, scheint umstritten.
Persönlich finde ich es gut, wenn der "süchtige" Mensch  kurzfristig lernt,  auf eine Gewohnheit zu verzichten. Ich kenne Schulen, da ist es selbstverständlich, dass während der Schulzeit das Handy verwahrt bleibt. Es ist verständlich, wenn Lehrkräfte,  sich daran stören, wenn an Exkursionen oder Schulänlässen nur noch aufs iPhon gestarrt wird.
Bildergebnis für HAndysucht
Es ist aber nie einfach, Spielregeln einzuführen, die schmerzen.
Eine Sekundarschule wollte zur Förderung der körperlichen Ertüchtigung ein Mofaverbot einführen.
Dies scheiterte an einem Rechtsanwalt der im Auftrag zweier Elternpaare druchzusetzen vermochte, dass der angebliche Eingriff in die Verantwortung der Eltern nicht realisiert werden konnte.
Es ist schon sonderbar, wenn zusätzliche Turnstunden gefordert werden, weil die Kinder sich nicht mehr bewegen. Wenn ein Kind täglich nur 30 Min zu Fuss oder mit dem Velo zur Schule geht, würde dies 3-4 Turnstunden entsprechen.
In der Lehrerweiterbildung hat mir eine Lehrerin erzählt, dass sich die Handy- Verschnaufpause recht positiv ausgewirkt habe. Persönliche Gespräche sind angeblich neu entdeckt worden.