Mittwoch, 14. September 2016

SCHLAGFERTIGKEIT - VERHANDELN

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SCHLAGFERTIGKEIT

12. Okt. 2002 ... Schlagfertigkeit, Schnelles Antworten. ... Aktuell Artikel · Artikel Inhaltsverzeichnis , Suche in Rhetorik.ch: Schlagfertigkeit Lernen. von Marcus ...
www.rhetorik.ch/Schlagfertig/Lernen.html

31. Aug. 2002 ... Schlagfertigkeit, Schnelles Antworten. ... Schlagfertigkeit · Schlagfertigkeitstechniken · Schlagfertigkeit Lernen.
www.rhetorik.ch/Schlagfertig/Techniken.html
  1. Mit Fragen umgehen

    Rhetorik, Fragetechniken, Lenkungstechniken, Fragen. www.rhetorik.ch/Antworttechnik/Antworttechnik.html - Cached - Similar
  2. Klug zu fragen ist oft schwieriger als klug zu antworten

    15. Dez. 2005 ... Bei allen Gesprächen könnten wir derartige Antworttechniken antizipieren. ... Den Antworttechniken werden wir uns später wieder zuwenden. www.rhetorik.ch/Aktuell/05/12_15/index.html - Cached - Similar
  3. Indiskrete Fragen

    27. Apr. 2007 ... Rhetorik, Fragetechniken, Lenkungstechniken, Fragen. www.rhetorik.ch/Antworttechnik/Indiskret.html - Cached - Similar
  4. Medienkommunikation

    2. Okt. 2002 ... Erweitern von Frage - und Antworttechniken. Optimieren die Schlagfertigkeit. Situationsgrechtes Umgehen mit kritischen Gesprächspartnern. ... www.rhetorik.ch/.../Medienkommunikation.html - Cached
  1. Unredliche Methoden

    Wie man unredlichen Argumentationsmethoden begegnen kann. www.rhetorik.ch/Unredlich/Unredlich.html - Cached - Similar
    1. TTT-Formel als Lenkungstechnik

      28. Juli 2007 ... Lenkungstechniken müssen trainiert werden. Das Lesen dieses Beitrages allein genügt noch nicht. Wir sind gerne bereit, Sie im Simulator ... www.rhetorik.ch/TTT/TTT.html - Cached - Similar
    2. Mediencoaching

      Verhalten vor Mikrofon und Kamera; Unterschiede zwischen Print, Radio und Fernsehen; Das Statement, das Interview; Frage-, Antwort-. und Lenkungstechniken ... www.rhetorik.ch/Mediencoaching/Mediencoaching.html - Cached - Similar
    3. Echosignale als Gesprächslenkungstechnik

      Wenn wir nicht ausgetrickst werden wollen, lohnt es sich, die wichtigsten Lenkungstechniken (Ablenkungstechniken) zu kennen. Nur wer die rhetorischen ... www.rhetorik.ch/Echosignale/Echosignale.html - Cached - Similar
    4. VERHANDELN

      2. Aug. 2003 ... Vielerorts hapert es jedoch an der notwendigen Verhandlungskompetenz, obschon überall verhandelt wird. Bereits Kinder verhandeln und ...
      www.rhetorik.ch/Harvardk

       

      10. Apr. 2011 ... Der Artikel in ZV- INFO April 11 basiert auf einem Referat an der Veranstaltung in Brunnen [PDF]mit dem Titel "Verhandeln-aber wie?".
      www.rhetorik.ch/Aktuell/11/04_10/index.html
      Jedes Kind übt sich ständig im Verhandeln. "Muss ich tatsächlich um zehn Uhr schon ins Bett?", fragt Anna beispielsweise die Eltern. Nach längerem Hin und ...
      www.rhetorik.ch/Verhandeln/Verhandeln.html

       

Das Publikum nicht aus den Augen verlieren!

Während der letzten Wochen war ich im Publikum bei zahlreichen grossen Veranstaltungen.

Was mich erstaunte: 
Die wenigsten sprachen zuhörerorientiert.

Jede Führungspersönlichkeit müsste lernen, während des Sprechens das Publikum im Auge zu behalten.
Der Blickkontakt ist die Nabelschnur der Kommunikation.
Weshalb wird das freie Sprechen nicht in der Grundausbildung trainiert?
Falls Sie das freie Sprechen in kürzester Zeit optimieren wollen, wenden Sie sich an
K+K Kommunikationsberatung

LINK:

7. Jan. 2007 ... "Kann der Blick nicht überzeugen, überredet die Lippe nicht." Grillparzer. "Um sich begreiflich zu machen, muss man zum Auge reden". Herder ...
www.rhetorik.ch/Blickkontakt/Blickkontakt.html

Wasser auf dei Mühlen von Trump

Der Gesundheitszustand der Kandidatin wird thematisiert


 Bildergebnis für Clinton muss gestützt werden


Quelle SRF

Schwankende Clinton wird gestützt

Nach Angaben der Ärztin hatte Clinton die 9/11-Gedenkveranstaltung verlassen, weil sie «überhitzt und dehydriert» gewesen sei. Danach sei ihr aber Flüssigkeit zugeführt worden, «und sie erholt sich gut».
Im Fernsehen waren dann Bilder zu sehen, die zeigten, dass Clinton schwankte und beim Einsteigen in ein Fahrzeug gestützt werden musste. Danach hielt sie sich zunächst in der New Yorker Wohnung ihrer Tochter Chelsea auf und kehrte dann in ihr eigenes Haus im mondänen Vorort Chappaqua zurück.
In der Mitteilung der Ärztin heisst es Medienberichten zufolge, Allergien hätten bei der Kandidatin hartnäckigen Husten verursacht. Bei einer Nachuntersuchung sei dann Lungenentzündung festgestellt worden. Clinton werde mit Antibiotika behandelt. Ihr sei zudem geraten worden, «sich auszuruhen und ihre Terminplanung zu ändern».

Wasser auf Trumps Mühlen

Clintons Krankheit dürfte auch Wasser auf die Mühlen ihres republikanischen Rivalen Donald Trump sein: Der 70-Jährige hatte wiederholt angedeutet, dass Clinton auch aus gesundheitlichen Gründen ungeeignet sei, die Präsidentschaft zu übernehmen – ohne dies aber in irgendeiner Form zu belegen.
Clintons Gesundheitszustand war in den vergangenen Jahren mehrfach ein Thema. Im Dezember 2012 erlitt sie eine Gehirnerschütterung und wenig später ein Blutgerinnsel im Kopf. Ihr Arzt hat in einem im Juli veröffentlichten Brief Clintons Gesundheitszustand als «exzellent» beschrieben und erklärt, sie sei fit, um die Aufgaben einer Präsidentin zu erfüllen.

Zu zurückhaltende Kommunikation?

Der Demokratin macht im Wahlkampf auch der Vorwurf zu schaffen, dass sie verschwiegen und nicht vertrauenswürdig sei – Kritiker könnten sich angesichts der späten Information über die bereits am Freitag diagnostizierte Lungenentzündung darin bestätigt fühlen. Insgesamt liegt Clinton in Umfragen zwar vor Trump, aber ihr Vorsprung ist in den vergangenen Wochen geschrumpft.

BLICK schreibt:

Kommt nun die Wende  im Wahlkampf um das Weisse Haus?


Nicht mehr der Mail-Skandal, nicht mehr die Clinton-Stiftung – ihre Gesundheit bietet Clintons Gegnern nun die grosse Angriffsfläche. Und ihre Ehrlichkeit darüber.
Zwei Fragen werden die nächsten acht Wochen bis zum Wahltag dominieren: Ist Clinton fit genug, um den härtesten Job der Welt zu machen? Und wie ehrlich redet sie über ihre Gesundheit?
Enge Mitarbeiter Clintons seien nicht über die Lungenentzündung im Bild gewesen, berichtet die «New York Times». Sie seien erst gestern Abend per Mail informiert worden.

Ist sie wieder fit für die TV-Debatte? 

Hillary habe sich ausgeruht und erhole sich prächtig, sagte Ärztin Bardack. Sie habe die Lungenentzündung bereits am Freitag diagnostiziert, nachdem Clinton stark gehustet habe. Welche Form der akuten oder chronische Entzündung des Lungengewebes sie habe, sagte die Ärztin nicht.
Eine erste Hustenattacke erlitt Clinton am Montag. Damals witzelte sie, an einer Trump-Allergie zu leiden.
Nun sagt die Kandidatin eine für heute Montag geplante Reise nach Kalifornien ab. Clinton dürfte sich länger ausruhen wollen. Denn spätestens am 26. September muss sie wieder topfit sein, dann findet die erste TV-Debatte statt.
Muss sie absagen oder erleidet sie am TV einen Schwächeanfall, wäre sie bei der Wahl wohl chancenlos. Bei den TV-Debatten erst machen sich die meisten Amerikaner ein Bild der Kandidaten.
Es ist mittlerweile wohl zu spät für die Demokraten, Clinton zu ersetzen. In zwanzig der 50 US-Bundesstaaten mussten die offiziellen Kandidaten bis Ende August gemeldet werden. Bis Ende September kommen zwanzig weitere Staaten hinzu. Allerdings, glauben Juristen, könnte man vor Gericht eine Änderung dieser Regel erzwingen.

Blutgerinnsel im Hirn

Seit Monaten versuchen die Republikaner den Gesundheitszustand von Clinton zu thematisieren. Immer wieder sprachen sie über ihre Hirnerschütterung von 2012. Damals fiel sie in Ohnmacht – wegen eines Blutgerinnsels im Hirn.
Bis anhin weigerte sich Clinton, ihre Gesundheitsdaten öffentlich zu machen. Das wird sie nun tun müssen. Sonst bleiben Gerüchte, sie verheimliche etwas.

Trump schweigt

Still verhält sich der Republikaner Trump. Mit keinem Wort hat er bisher die gesundheitliche Schwäche Clintons erwähnt. Was taktisch klug ist. Trump weiss: die Bilder der hinkenden Widersacherin sprechen für sich.

KOMMENTAR: Der Berater Clintons müsste in dieser Situation offen und transparent informieren.
Wenn sich vor den Wahlen bestätigt, dass Fakten beschönigt oder negiert worden sind, wäre dies
folgenschwer.  Die Gerüchte, Clinton verheimliche etwas, sind brandgefährlich.

Dienstag, 13. September 2016

Heidenreich nicht mehr tragbar

SRF

Aus PERSOENLICH:

 

Für den Starkritiker ist die 73-Jährige im «Literaturclub» nicht mehr tragbar. Alleine schon ihr Auftritt in der letzten Sendung «hätte eine rote Karte verdient».
SRF: «NZZaS»-Kritiker Manfred Papst attackiert Elke Heidenreich
Steht unter Dauerbeschuss: Elke Heidenreich, 
die bekannte «Literaturclub»-Kritikerin. 

Elke Heidenreich, die bekannte «Literaturclub»-Kritikerin, ist unter Dauerbeschuss. In der letzten Sendung bezeichnete sie das Buch der Schweizer Autorin Michelle Steinbeck «Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch» als «grauenhaft», «entsetzlich», «unehrlich, verlogen, konstruiert.» Wenn man dies ernst meine, so Heidenreich weiter,  habe die Autorin eine ernsthafte Störung. Es sei ein Buch «voller Ekel, alles fault, stinkt, blutet, wird zerhackt.» Obwohl die weiteren Gäste, der Germanist Thomas Strässle und Moderatorin Nicola Steiner, Heidenreich zu bremsen versuchten, setzte Heidenreich, die sich selber als Buchautorin einen Namen gemacht hat, ihre Suada fort«Unbelehrbare Wiederholenstäterin»

Der Literaturkritiker der «NZZ am Sonntag», Manfred Papst, kritisiert in der letzten Ausgabe seiner Zeitung das Schweizer Fernsehen ungewöhnlich stark. «Allein schon dieser Fauxpas hätte eine rote Karte verdient», so Papst in seinem prominent aufgemachten Kommentar (Artikel online nicht verfügbar).
original
«Das Schweizer Fernsehen als öffentlich-rechtlicher Sender hat die Pflicht, für die Einhaltung elementarer Regeln in der Diskussion zu sorgen. Das tut sie im Fall des ‚Literaturclubs’ nicht.»  Elke Heidenreich sei – laut Papst – «eine unbelehrbare Wiederholungstäterin» und verwies auf den «Literaturclub» vom 22. April 2014, als Heidenreich den deutschen Philosophen Martin Heidegger mit einem «falschen Zitat diffamierte». Obwohl der damalige Moderator Stefan Zweifel Elke Heidenreich darauf hinwies, dass der von ihr zitierte Satz bei Heidegger nicht stünde, schrie sie Zweifel nieder und knallte das Buch auf den Tisch. Im Nachhinein habe sich aber gezeigt, so Papst, dass Zweifel auf der ganzen Linie recht gehabt habe.

Literaturkritik sei kein Ponyhof

«Und was war die Folge? Er musste gehen, die Heidenreich blieb. Was für eine verkehrte Welt! Es ist eine Schande, wie Nathalie Wappler als Kulturchefin SRF und ihre Entourage sich damals benommen haben. Sie agierten opportunistisch, feig und träge. Sie suchten die Sache zu verwedeln.» Für Papst ist klar, dass Heidenreich nach der erneuten Auseinandersetzung untragbar sei. So meint er am Ende seiner Kritik: «Literaturkritik ist kein Ponyhof. Polemik darf und muss sein. Aber das eitle Heidenreich-Geblök braucht niemand. Am wenigsten das Schweizer Fernsehen.» Bereits andere Medien hatten vergangene Woche Heidenreich wegen ihres Auftritts stark kritisiert. Fortsetzung folgt. (ma)

Die Front gegendie SVP blöckelt

Die Allianz gegen die SVP ist brüchig. 

FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann (53, ZH) kündigt für die Debatte im Nationalrat von kommender Woche Widerstand an. «Ich werde meine Anträge in der Fraktion dahingehend stellen, damit dem Geiste des Volkswillens Rechnung getragen wird», sagt Portmann zu «SonntagsBlick».

 Im Klartext: eine harte Umsetzung mit der SVP – gegen den Widerstand von Mitte-links. «Viele von uns durchlaufen in dieser Thematik eine innere Zerreissprobe», schildert Portmann die Gemütslage in der FDP. Portmann ist nicht der einzige Freisinnige, der sich von der ausgegebenen Losung längst verabschiedet hat.
Auch in der kleinen Kammer regt sich Widerstand. Die Haltung, welche SP-Ständerat und Rechtsprofessor Daniel Jositsch (51, ZH) vertritt, spricht Bände:
 «Ich bin dezidiert der Ansicht, dass die von der nationalrätlichen Kommission vorgeschlagene Umsetzungsvariante klar gegen die Verfassung verstösst und daher so nicht umgesetzt werden kann.» 

Es brauche bei dieser Variante zwingend eine Verfassungsänderung, er werde im Ständerat mitarbeiten, «dass das so nicht umgesetzt wird, wie es die nationalrätliche Kommission plant».

Montag, 12. September 2016

Imageschaden Seitensprung?

«Konservative werden ihm das nicht verzeihen»

von D. Pomper - CVP-Nationalrat Christophe Darbellay hat bei einem Seitensprung ein Kind gezeugt. Was bedeutet das für die Familienpartei?

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«Darbellay bedient in den Augen vieler das Bild des heuchlerischen Frömmlers, der Wasser predigt, aber Wein trinkt. Die Wähler des katholisch-konservativen Flügels, für die Werte wie Treue äusserst wichtig sind, werden enttäuscht sein und ihm das nicht verzeihen», sagt Kommunikationsberater Marcus Knill.


Der Seitensprung des ehemaligen CVP-Präsidenten Christophe Darbellay wird auf Twitter rege diskutiert. Die einen sehen die «politischen Werte der Partei aufs Gröbste verraten», die «christliche Nächstenliebe anders interpretiert» oder kritisieren seine «Doppelmoral» als Vertreter einer christlichen Familienpartei. Andere nehmen Darbellay in Schutz. Kinder und Seitensprünge seien Privatsache, schreibt etwa Politikberater Mark Balsiger. Jedes zwanzigste Kind in der Schweiz sei ein Kuckuckskind.



Auch die CVP argumentiert: «Die Angelegenheit hat mit der CVP, dem politischen Leistungsausweis von Christophe Darbellay und seinen Fähigkeiten als Politiker nichts zu tun, sondern ist absolut privater Natur.» Dass er zu seinem Fehler stehe und die Verantwortung dafür übernehme, entspräche ihrer Erwartung, so Sprecher Thomas Jauch.

Doch was bedeutet der Seitensprung für die CVP? Kommunikations- und Krisenberater Marcus Knill glaubt, dass die CVP mit einem blauen Auge davonkommen wird.

Herr Knill, der ehemalige CVP-Parteichef hat bei einem Seitensprung ein Kind gezeugt. Was bedeutet dies für die christliche Volkspartei, die sich als Familienpartei präsentiert?
 
Ich war erst letzte Woche an einer CVP-Veranstaltung, an der der neue Präsident Gerhard Pfister die Familienpolitik hochgehalten hat und sich klar und deutlich hinter das «C» der Partei gestellt hat. Und nun kommt ausgerechnet Darbellay und kommuniziert seinen ausserehelichen Familienzuwachs. Aus Sicht der Partei kann man von Glück reden, dass Darbellay nicht mehr Parteipräsident ist. In diesem Falle wäre der Imageschaden enorm gewesen. So aber glaube ich, dass der Kelch an der CVP vorübergehen und sie mit einem blauen Auge davon kommen wird, zumal die Partei die Angelegenheit kommunikativ vorbildlich beantwortet hat. 


Auf Twitter werfen User Darbellay Doppelmoral vor und sehen die politischen Werte der Partei verraten. Wie wird die CVP-Wählerschaft auf den Seitensprung reagieren?
 
Darbellay bedient in den Augen vieler das Bild des heuchlerischen Frömmlers, der Wasser predigt, aber Wein trinkt. Die Wähler des katholisch-konservativen Flügels, für die Werte wie Treue äusserst wichtig sind, werden enttäuscht sein und ihm das nicht verzeihen. Alle diese werden Darbellay als abtrünniges, sündiges Schaf betrachten, das nicht zu den christlichen Werten der Partei steht. Im liberalen Flügel der CVP dürfte weniger mit der Moralkeule geschwungen werden. Diese Parteimitglieder werden seine Ehrlichkeit schätzen und darauf verweisen, dass es schliesslich keine perfekten Menschen gibt.


Was bedeutet der Seitensprung für Darbellays Politkarriere Nächstes Jahr will er den Sprung in die Regierung seines Kantons schaffen, den Walliser Staatsrat.
 
Darbellays politische Karriere hat er sich wohl mit dieser Geschichte verkachelt. Aber totsagen würde ich ihn deshalb sicher nicht. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton hat den Lewinsky-Skandal schliesslich auch gut überstanden.


Ausgabe im Welschland:

Pour Marcus Knill, la carrière politique du Valaisan, bien que compromise, n'est toutefois pas terminée. «L'aile libérale de son parti est moins sensible à l'aspect moral et pourrait donc davantage s'attarder sur son honnêteté pour en arriver à la conclusion que personne n'est parfait.» Et de rappeler que Bill Clinton s'était retrouvé dans une situation bien pire en tant que président des Etats-Unis.
En attendant, les réseaux sociaux se gaussent de l'infidélité de l'ancien président du PDC.

Sonntag, 11. September 2016

Schadet Darbellays Seitensprung der CVP?

Ausgerechnet er ehemalige Parteipäsident der Familienpartei ging fremd.

Die Geschichte hat alle Voraussetzungen zu einer Boulevardgeschichte.
Es geht um eine prominente Person,
um etwas Aussergewöhnliches,
um Sex,
und um Schadenfreude.
Wir fragen uns: Schadet diese Geschichte der CVP, der Familienpartei?

Ich zitiere 20 Min:

Darbellay wird nach 

Seitensprung erneut Vater

Der frühere CVP-Parteichef Christophe Darbellay wurde zum vierten Mal Vater. Die Mutter des Kindes ist aber nicht seine Frau.

storybild
Vor acht Jahren heiratete der CVP-Politiker Christophe Darbellay die Rechtsanwältin Florence. Bald darauf kam Sohn Alex auf die Welt, 2012 folgte Töchterchen Justine und vor zwei Jahren ergänzte Bub Maxime die Familie.
Jetzt ist der ehemalige Chef der christlichen Familienpartei zum vierten Mal Vater geworden, wie der «SonntagsBlick» berichtet. Doch das Kind ist nicht von seiner Frau, sondern wurde während eines Seitensprungs gezeugt. «Als ich im vergangenen Dezember, bevor ich meine Amtstätigkeit in Bern beendete, eine Nacht mit einer Frau verbrachte, habe ich einen schweren Fehler begangen», gesteht der Walliser gegenüber dem «SonntagsBlick».
Ehefrau wusste lange nichts vom Kind
Seine Ehefrau informierte er erst wenige Tage vor Geburt des Kindes. «Obwohl ich meine Ehefrau zutiefst verletzt und ihr grossen Schmerz bereitet habe, hat sie sich entschieden, diese schwierige Situation an meiner Seite zu meistern», sagt er zum «SonntagsBlick». Er habe seine Frau um Verzeihung gebeten.





KOMMENTAR:
Darbellay steht zu der Verfehlung und informierte offen ohne die Situation zu beschönigen.
Dennoch könnte für ihn der Seitensprung negative Folgen haben bei seiner politischen Karriere.
Was gravierend ist bei Darbellay. Sein Bild, das es in den Medien darstellte: Seine regelmässigen Homestorys in der SI. Damit galt er in der öffentlichen Wahrnehmung nicht „nur“ als Vertreter der CVP, einer Partei, welche die Familie in den Mittelpunkt rückt.  Sondern er zeigte sich vor allem privat als liebender und vorbildlicher Familienvater. Damit steht er heute unglaubwürdig da.  
Ich gaube jedoch nicht, dass die Partei gross Schaden nehmen wird. Denn sie wird von einem neuen Kapitän geführt. Und Gerhard Pfister hat das Steuer bereits fest in den Händen.
sein Kurs ist eindeutiger
Er kommuniziert glaubwürdig. Er hat der Partei bereits den Stempel aufgedrückt. Er steht zum C, zu den christlichen Werten der Partei. Somit wird sich wohl der Schaden für die Partei in Grenzen halten, zumal die CVP geschickt kommuniziert hat. 

Meine Antworten für 20 Min:


Herr Knill, der ehemalige CVP-Parteichef hat bei einem Seitensprung ein Kind gezeugt. Was bedeutet dies für die christliche Volkspartei, die sich als Familienpartei präsentiert?


Ich war erst letzte Woche an einer CVP-Veranstaltung, an der der neue Präsident Gerhard Pfister die Familienpolitik hochgehalten hat und sich klar und deutlich hinter das «C» der Partei gestellt hat. Und nun kommt ausgerechnet Darbellay und kommuniziert seinen ausserehelichen Familienzuwachs. Aus Sicht der Partei kann man von Glück reden, dass Darbellay nicht mehr Parteipräsident ist. In diesem Falle wäre der Imageschaden enorm gewesen. So aber glaube ich, dass der Kelch an der CVP vorübergehen und sie mit einem blauen Auge davon kommen wird, zumal die Partei die Angelegenheit kommunikativ voarbildlich beantwortet hat. 


Auf Twitter werfen User Darbellay Doppelmoral vor und sehen die politischen Werte der Partei verraten. Wie wird die CVP-Wählerschaft auf den Seitensprung reagieren?


Darbellay bedient in den Augen vieler das Bild des heuchlerischen Frömmlers, der Wasser predigt, aber Wein trinkt. Die Wähler des katholisch-konservativen Flügels, für die Werte wie Treue äusserst wichtig sind, werden enttäuscht sein und ihm das nicht verzeihen. Alle diese werden Darbellay als abtrünniges, sündiges Schaf betrachten, das nicht zu den christlichen Werten der Partei steht. Im liberalen Flügel der CVP dürfte weniger mit der Moralkeule geschwungen werden. Diese Parteimitgleider werden seine Ehrlichkeit schätzen und darauf verweisen, dass es schliesslich keine perfekten Menschen gibt.


Was bedeutet der Seitensprung für Darbellays Politkarriere? Nächstes Jahr will er den Sprung in die Regierung seines Kantons schaffen, den Walliser Staatrat.

 
Darbellays politische Karriere hat er sich wohl mit dieser Geschichte verkachelt. Aber totsagen würde ich ihn deshalb sicher nicht. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton hat den Lewinsky Skandal schliesslich auch gut überstanden.