STARKREGENWOLKEN dominierten während der letzten Tage in Europa
Das Phänomen:
Die Wolken bleiben vor Ort und
entleeren sich ununterbrochen
Die Folge:
UEBERSCHWEMMUNGEN.
Eine Leserphoto: Düstere Wolken über der Stadt Zürich
Starkregen .Bild: Leser-Reporter
Was versteht man unter Starkregen? (Oesterreichische Wetterzentrale)
Intensiver Regen in Wien
Wie entsteht Starkregen?
Gibt es im Bereich der Wolken nun starke horizontale und besonders vertikale Windgeschwindigkeiten, fallen die Tropfen nicht aus der Wolke, sondern werden darin herumgeschleudert. Dieser Umstand führt zu einem weiteren Anwachsen der Tropfendurchmesser, bis dieser eine kritische Größe erreicht. Übersteigt die Schwerkraft der Tropfen schließlich auch den Aufwind, beginnen sie nach unten zu fallen. Die Tropfen sind nun durch die lange Verweildauer in der Wolke deutlich größer als „normale“ Regentropfen und sammeln auf dem Weg nach unten weitere kleine Tropfen auf und beschleunigen dabei. So kommen diese mit großer Geschwindigkeit und großem Durchmesser als Starkregen am Boden an.
Entscheidend für Starkregen sind neben den Temperaturverhältnissen daher vor allem die Windverhältnisse in der Atmosphäre, d.h. bei großer Turbulenz im Bereich der Wolken kommt es zur langer Verweildauer der Tropfen in der Wolke und dadurch schließlich zu einem erheblichen Tröpfchenwachstum.