Freitag, 6. November 2015
Donnerstag, 5. November 2015
Bewusste Klima-Lüge
Exxons grosse Klima-Lüge
Erstaunlich, wie lange Institutionen und Firmen Schäden beschönigen und problemlos bestreiten können.
Parallelen zur Tabakindustrie
Es gibt Parallelen zum Verhalten der Tabakindustrie. Eine Diskrepanz zwischen dem internen Wissen und der externe Kommunikation, der Einsatz von Wissenschaftlern beim Schaffen von Unsicherheit. Allerdings sind sich nicht alle Juristen sicher, ob das allein reicht, um mit Big Oil einen ähnlich milliardenschweren Vergleich zu erzielen, wie in den 1990ern mit Big Tobacco. Die Beweiskette zwischen Ursache und Schaden ist zum Beispiel weniger stringent.Susanne Rust glaubt zudem nicht, dass Exxon Mobil in erster Linie die Umwelt schädigen wollte. «Es ist Exxon Mobil darum gegangen, Gesetze zu verhindern, die schlecht gewesen wären für das eigene Geschäft», sagt die Journalistin. Allerdings fragt auch sie sich, was gewesen wäre, wenn die Erdölfirmen von Anfang an transparenter gewesen und eine andere Strategie im Umgang mit dem Klimawandel gewählt hätten.
FAZIT: Lügen haben kurze Beine. Eine Firma muss nicht immer alles sagen, was Sache ist. Aber das was nach AUSSEN kommuniziert wird muss wahr sein.
Notiert von
marcus knill
um
17:18
Dienstag, 3. November 2015
BLICK kürte das beste Leser - Herbstbild
Sie ist tatsächlich schön - diese Aufnahme:
Notiert von
marcus knill
um
08:07
Montag, 2. November 2015
KRISEN antizipieren
Was macht gute Krisenkommunikation aus?
Gefährliche Situationen kommen meist unverhofft
| Rhetorik.ch Artikel zum Thema: |
- Es wird rasch informiert. Es soll aber nicht voreilig gehandelt werden.
- Es werden Fakten beschrieben. Keine Hypothesen, Vermutungen, Schuldzuweisungen
- Bei Toten und Verletzten: Beileid und Anteilnahme. Menschen kommen vor materiellen Schäden.
- Hinweis aus die erfolgten Massnahmen. Erklären, weshalb die Namen nicht genannt werden können
- Sagen, was künftig getan wird: Untersuchungen, Abklären, Hinweis auf nächste Information
- Offen und kontinuierlich informieren. Was gesagt wird muss wahr sein. Aber man muss nicht alles sagen, was wahr ist.
| K | Klare, kurze, konkrete Aussagen |
| R | Richtige Fakten weitergeben |
| I | Information: Was ist die wichtigste Botschaft? |
| S | Schnell aber nicht zu schnell reagieren |
| E | Einfache Sprache. Emotionen angemessen miteinbeziehen. |
Zur Kommunikation der SBB im Zusammenhang mit dem Unfall:
Pressesprecher Reto Schärli (SBB) liess sich auf keine Spekulationen ein. Internet und Social Media sind unschlagbar in der Geschwindigkeit. Es gibt sofort Bilder, Zeugenberichte und Kommentare von Betroffenen. Der Nachteil liegt darin: die online Botschaften vermitteln sehr schnell Vermutungen und Spekulationen. Mitunter werden Gerüchte übernommen, Kommentare ungefiltert copiert und weiter verbreitet. Unfallursachen werden sehr schnell als Fakten verbreitet. Wir haben bei Zugzusammenstoss in Neuhausen gesehen: Die Weichenthese, die Länge des Zuges, die veraltete Sicherheitsanlage, der 30 Minutentakt. Diese Thesen wurden im Internet im Laufe des Unglückstage, gleichsam als gesichert verbreitet. Nicht immer in Frageform. Selbst wenn sich eine Mutmassung nachher als richtig erweisen würde, so haben wir am Donnerstag gesehen, dass es für zuverlässige Aussagen, fachgerechte Abklärungen und Untersuchungen bedarf. Dies benötigt Zeit. Am Unglückstag war am späten Abend immer noch nicht bekannt, welches die Ursache des Unglückes war. Doch im Netz kursierten bereits fixe Thesen. Zur Aussage der Sprecherin Anja Schudel im "Tele Top": Sie sprach ruhig, sicher, klar, einfach und verständlich. Sie hatte eine konkrete Kernaussage und überzeugte. Die Printmedien haben auch bei diesem Unfall gezeigt: Sie sind zwar nicht so schnell wie die Online Medien. Dafür können sie (die SN vom 11.1.13 bestätigt dies es) fundierter informieren. In Krisensituationen sind somit die Printmedien für die Oeffentlichkeit wichtig. Sie können das Kurzfutter der Internetnews vertiefen und die Fülle der Kurz- Informationen für die Leser einordnen.
| Rhetorik.ch |
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LINKS:
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22. Jan. 2009 ... Auch Ärzte müssen für derartige überraschende Auftritte trainiert werden. Die
Voten von drei Ärzten der Universitäts-Klinik für Allgemeine und ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/09/01_22/
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Bevor die Krise da ist, sind die Medien da
Umgang mit überraschenden Fragen in Krisensituationen|
15. Juli 2007 ... 15 von ihnen machten sich auf eine Tour zur Jungfrau auf, wobei einer auf ...
neue Version des Rekruten-Dramas geschildert hatte - er erklärte, ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/07/07_15/index.html
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18. März 2009 ... Leidet das Inselspital unter einem Paparazzi-Trauma? Im Gegensatz zum
Universitätsspital Innsbruck informierte das Inselspital über den ...
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22. Jan. 2009 ... Auch Ärzte müssen für derartige überraschende Auftritte trainiert werden. Die
Voten von drei Ärzten der Universitäts-Klinik für Allgemeine und ...
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18 Mar 09: Auch Ärzte müssen medientauglich sein · 01 Feb 09: Ärzte vor
Mikrofon und Kamera · 22 Jan 09: Ärzte müssen auch medientauglich sein.
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1. Febr. 2009 ... Ärzte müssen auch medientauglich sein ... Es veranschaulicht, dass es auch für
Ärzte möglich ist, sich mediengerecht auszudrücken, ohne ...
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20. Jan. 2011 ... Ärzte müssen medientauglich sein · Ärzte vor Mikorfon und Kamera ... In
Krisensituationen müssen die Verantwortlichen sagen, weshalb sie ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/01_20/
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05 Okt 11: Krisenkommunikation und Medien · 17 Sep 11: UBS
Kommunikationsverhalten im Zockerskandal · 14 Aug 11: Schlechte Noten für
den Bundesrat.
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7. Juli 2005 ... Zur Informationspolitik beim Anschlag in Madrid · Krisenkommunikation und
Medien - Terroranschlag vom 11. September 2001 ...
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K+K hilft Ihnen weiter, wie Sie sich die Kompetenz im Umgang mit Medien
erwerben wollen. Krisenkommunikation kann vorbereitet werden.
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12. Jan. 2013 ... Aktuell Krisenkommunikation · SBB Unfall in Neuhausen · Glacier ... Internet und
Social Media sind unschlagbar in der Geschwindigkeit. Es gibt ...
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05 Okt 11: Krisenkommunikation und Medien · 26 Sep 11: Internet gegen
Fernsehen und Zeitung · 26 Sep 11: Google Plus auf Aufholjagd · 18 Jul 11: BLM
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23. Juni 2010 ... Mangelhafte Krisenkommunikation des Bundesrates ... Wohl kaum, denn
verschiedene Medien berichten, dass ein solcher Einsatz schon in ...
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19. Dez. 2010 ... Krisenkommunikation ohne Vermutungen ... Die Medien machten aus den
Mutmassung der Mediensprecherin eine Tatsache. Susanne ...
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Notiert von
marcus knill
um
18:46
KRISEN SIND IMMER EINE CHANCE
Krisen bewältigen, heisst: Das WESENTLICHE erkennen
W. Rathenau
Benedikt Weibel musste viele Krisen meistern
Letzten Donnerstag verriet der ehemalige SBB Chef in seinem Referat an der Vortragsgemeinschaft in Schaffhausen, dass
es in schwierigen Situationen immer darum geht,
das Wesentliche zu erkennen und Unwesentliches wegzulassen.
Er erklärte in seinen frei vorgetragenen Ausführungen, wie es möglich ist, eine auf den ersten Blick komplexe Situation aufs Wesentliche zu reduzieren.
Wir müssen auch im Alltag lernen, uns nur noch auf Weniges beschränken. Den Zuhörern wurde bewusst: VEREINFACHEN ist eine Kunst.
Bei Lageanalysen geht es in erster Linie
um FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN
um das RECHERCHIEREN, d.h. das Sammeln von Fakten
um das STRUKTURIEREN der Fakten
und um die INTERPRETATION der gesammelten Fakten.
In Krisen muss muss mit wenig Aufwand das Maximum herausgeholt werden.
Es geht auch um die Kunst des Weglassens.
Drei Muster sind bei Personen festzustellen, die in schwierigen Situationen führen:
- SACHVERSTAND
- LEIDENSCHAFT
- EINFACHHEIT
LINKS:
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Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
27. Dez. 2014 ... sich, wenn ein Auftritt vor grossem. Publikum ... Videoaufzeichnungen sind ein
geeigne- tes Mittel ... bildhaft auf die Zahl eins aufmerksam.
www.rhetorik.ch/Aktuell/14/12_27/post.pdf
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Notiert von
marcus knill
um
18:32
Wertvolle Tipps:
Die 10 wichtigsten Regeln im Umgang mit Kritik auf Facebook
Zuhören und beobachten
Zu den wichtigsten Regeln einer starken Social Media-Strategie auf Facebook gehört es, die Meinung der Nutzer ernst zu nehmen und ihnen gerade dann besonders genau zuzuhören, wenn sie ihren Ärger äußern. Nutzen Sie moderne Monitoring-Tools, um diese negativen Kommentare zeitnah zu identifizieren und darauf Stellung zu nehmen.Relevanz bewerten
Bevor Sie auf Ihrer Fanpage hastig auf negative Kritik reagieren, bewerten Siezunächst die Relevanz des Kommentators. Können die Unmutsäußerungen einegroße Reichweite entfalten? Ist die Kritik gerechtfertigt? Handelt es sichwomöglich um einen Troll? Erst nach Beantwortung dieser Fragen sollten Sieentsprechende Maßnahmen ergreifen.Mit Schnelligkeit punkten
Eine gute Reaktion auf gerechtfertigte Kritik ist vor allem eines: schnell. Facebook und seine Nutzer kennen keine zeitlichen Grenzen, geöffnet ist rund um die Uhr. Nur wenn Sie sich umgehend und aktiv mit den kritischen Kommentaren auseinandersetzen, verhindern Sie Gerüchte und Spekulationen, die Ihrer Online-Reputation massiv Schaden zufügen können.Verantwortung übernehmen
Verantwortungsbewusstes Handeln gehört zu den wichtigsten Richtlinien eines erfolgreichen Kritikmanagements auf Facebook. Anstatt sich aus Problemen herauszureden und die eigenen Missgriffe zu beschönigen, sollten Sie offen zu ihren Fehlern stehen und alles daran setzen, diese schnellstmöglich zu beheben. Mit einer aufrichtigen Bitte um Verzeihung erwerben Sie sich darüber hinaus den Respekt der ganzen Community.Ehrlich bleiben
Ihre Kunden erwarten im Umgang mit Kritik ein offenes, transparentes und ehrliches Auftreten. Gefälschte Kommentare, beschönigte Fakten oder Lügen bei der Beantwortung von kritischen Fragen sollten unter allen Umständen vermieden werden, um den schädlichen Konsequenzen ihrer Aufdeckung bereits im Vorfeld zu entgehen.Mit Persönlichkeit punkten
Wer sich auf Facebook bewegt, der möchte nicht mit anonymen Markenbotschaftern kommunizieren. Geben Sie sich daher zu erkennen und legen Sie Ihren vollen Namen und Ihre Funktion offen, wenn Sie auf kritische Kommentare antworten. Sorgen Sie darüber hinaus für eine authentische Anrede und vermeiden Sie Marketing-Floskeln jeglicher Art.Individuelle Lösungen anbieten
Im Umgang mit kritischen Kommentaren gibt es auch auf Facebook keinen Masterplan, denn jeder Kunde und jeder Fall ist anders. Daher ist es wenig sinnvoll, dem verärgerten Kommentator eine vorproduzierte und allgemein gültige Standardlösung anzubieten. Verweisen Sie auch niemals auf eine kostenpflichtige Servicenummer, sondern suchen Sie gemeinsam mit Ihren Kunden gezielt nach einer individuelle Lösung. – Mit dem Ziel, dass sich dieser ernst genommen fühlt und keinen erneuten Grund findet, seinen Ärger öffentlich Luft zu machen.Konfrontationen vermeiden
Kritik lässt uns oftmals unsere guten Sitten vergessen und verleitet zu verbalen Überreaktionen, die wir später bereuen. Widerstehen Sie dem Reflex, auf Beleidigungen mit eigenen Beschimpfungen zu reagieren und wählen Sie Ihre Worte mit Bedacht. Auch von überhasteten Abmahnreaktionen ist dringend abzuraten. Stattdessen sollte Ihre volle Aufmerksamkeit dem zu lösenden Problem gelten.Datenschutz respektieren
Vertrauliche Kundendaten dürfen niemals auf einer ungesicherten und öffentlichen Fanpage ausgetauscht werden. Seien Sie sich daher jederzeit im Klaren darüber, ab wann eine Unterhaltung ohne die Öffentlichkeit geführt werden sollte. Nutzen Sie hierfür private Kontaktkanäle, um tiefgreifende Probleme genauer zu analysieren und bei der Lösung aktiv zur Seite zu stehen.Social Media Guidelines einführen
Um Ihre Mitarbeiter für die zahlreichen Risiken im Umgang mit kritischen Kommentaren auf Facebook zu sensibilisieren, sollte Ihr Unternehmen den Gebrauch von sozialen Netzwerken genau festlegen und detailliert definieren, wie und welche Inhalte in dessen Namen kommuniziert werden dürfen. Gehen Sie dabei auch auf die entsprechenden Verantwortlichen ein, die den Mitarbeitern im Rahmen des Kritik- und Krisenmanagements mit Empfehlungen zur Seite stehen.Regeln erleichtern das Community Management, ersetzen jedoch nicht den gesunden Menschenverstand. Wir haben uns in einem Beitrag zur Social Media Kommunikation damit auseinandergesetzt, was passiert, wenn Social Media Regeln missverstanden werden.
Notiert von
marcus knill
um
07:07
Sonntag, 1. November 2015
Die Stimmung schlägt in Deutschland um
Während der letzten Tage arbeitete ich verschiedentlich in Deutschland
Meine Prognose: Es kommt noch Einiges auf Merkel zu.
Die Probleme werden ständig wachsen.
Die Bevölkerung merkt allmählich, dass sich der Zustrom an Asylanten nicht so einfach bewältigen lässt.
Immer mehr entwickelt sich eine Neidkultur.
Die Einwohner vergleichen die Situation der Einwanderer mit der eigenen (Kleider, Wohnung, ärztliche Versorgung, finanzielle Unterstützung). Es geht um Fragen mit den
- Kosten (Steuern)
- Arbeitsplätzen (Angst vor Konkurrenz)
- Wohnungsnot (Angst vor Austrocknung des Wohnungsmarktes)
- Integration (Sprachprobleme)
- Gesundheitswesen
- Spitäler (Betten werden belegt)
- Schulen (Lehrer klagen, dass sie in der eigenen Klasse für zwei bis drei Kinder von Asylanten mehr Zeit aufwenden müssen als für die anderen Schüler)
- Das Aufeinanderprallen verschiedener Kulturen führt zu Konflikten
- Fragen der Sicherheit werden diskutiert
- Angst vor einer Islamisierung
Wer bislang die grosszügige Einwanderungspraxis der Kanzlerin kritisiert hatte, wurde in die rechte Ecke gestellt.
Nun beginnt es auf breiter Front zu gären:
(Quelle SPIEGEL)
Notiert von
marcus knill
um
10:54