Freitag, 8. Mai 2015

Worte beeinflussen VERHANDLUNGEN

Die Macht der Worte

Wie holen Sie bei Verhandlungen mehr raus?
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Ich zitiere aus 20 Min:

In einer Studie hatte das Team um Roman Trötschel von der Leuphana Universität Lüneburg und David Loschelder von der Universität des Saarlandes rund 650 Probanden bei Preisverhandlungen beobachtet.

Betonen, was es gibt

Das Ergebnis war stets eindeutig: Wenn es dem Verkäufer gelang, seine Ressource – also das, was er dem anderen anbieten konnte – durch die Formulierung in den Vordergrund zu stellen, erzielte sie ein deutlich besseres Ergebnis.
Konkret bedeutet das: Aussagen wie «Ich überlasse Ihnen das Auto für 9000 Franken» bringen mehr als verklausulierte Wünsche wie «Ich hätte dafür gerne 9000 Franken».

Geschenke statt Rabatt

Das Gleiche gilt auch für Käufer, wie es in einer Mitteilung heisst. So kommen Formulierungen wie «Ich gebe Ihnen 9000 Franken für Ihr Auto» besser beim Gegenüber an als Worte wie «Ich würde das Auto für 9000 Franken nehmen».
Neben den Tipps zur Formulierung haben die Forscher auch noch einen anderen Ratschlag parat. «Betonen Sie immer wieder, was Ihr Gegenüber gewinnt – nicht das Geld, das er bei einer Einigung verliert», so Trötschel. In anderen Worten: Statt auf die Frage nach einem Rabatt einzugehen, sollte man besser noch etwas auf das Angebot draufpacken, beispielsweise eine Gratis-Tankfüllung oder ein spezielles Pflegemittel.

LINK

Jedes Kind übt sich ständig im Verhandeln. "Muss ich tatsächlich um zehn Uhr schon ins Bett?", fragt Anna beispielsweise die Eltern. Nach längerem Hin und ...
www.rhetorik.ch/Verhandeln/Verhandeln.html

Donnerstag, 7. Mai 2015

Vorzeigefrau Markwalder unter Druck

Christa Markwalder liess sich instrumentalisieren.

Bildergebnis für christa markwalder
Den Text des Vorstosses der bekannten FDP Nationalrätin hat die angebliche kasachischen Opposition hatte die Politikerin nicht selbst geschrieben und löst damit einen Medienhype aus.
Der Fehler, sie war zu gutgläubig und hatte den Text leider nicht mehr kontrolliert.
Die Lobby - Affaire ist peinlich und könnte der Vizepräsidentin des Nationalrates schaden.
Bereits im Dezember will Markwalder sich zur Präsidentin des Nationalrats und damit nominell zur höchsten Schweizerin wählen lassen.
Ihre Rechtfertigung vor der Kamera hat sie zwar ruhig und mediengerecht vorgetragen.
Sie zeigte sich verwundert, dass die Geschichte einen so grossen Wirbel ausgelöst hat.
Mich nicht. Denn wenn eine sympathische, sonst so kompetente Vorzeigefrau patzert, so wird dies zwangsläufig zu einer Mediengeschichte, die ausgeschlachtet werden kann. Die Geschichte ist neu, ungewöhnlich und schlechte Botschaften lassen sich besser verkaufen als gute.
Kritiker werden den Faux-pas ausschlachten - das steht fest.
Die SP hat bereits begonnen.
Wenn sich herausstellt, dass Markwalder Gelde erhalten hat für ihren Vorstoss, könnte es für die Vorzeigefrau gravierende Folgen haben. On verra. Für die FDP ist die Geschichte keine gefreute Sache. 
Fazit: Vertrauen ist gut, aber nicht "blindes Vertrauen". 
Christa Markwalder kann nur hoffen, dass nicht noch weitere Ungereimheiten auftauchen.

Ich zitiere SRF:







  1. FDP-Präsident Müller «Markwalder war zu unvorsichtig ...

    www.srf.ch/.../fdp-praesident-mueller-markwalder-war...
    FDP-Präsident Müller «Markwalder war zu unvorsichtig». Anzahl Video-Sichtungen: Bei Twitter teilen ...


    LINK:




    Tote Leitungen in Affäre Markwalder
    Die grösste PR-Agentur veröffentlich eine Mitteilung, die sie gleich wieder vom Netz nimmt. Mehr...




    1. Sensation des Alltäglichen

      Blick am Abend-vor 7 Stunden
      Der Fehltritt mit der Kasachen-Interpellation von Nationalrätin Christa Markwalder weitet sich zur Staatsaffäre. Schon steht die Grundsatzfrage im Raum: Ist eine ...

    BLICK WUEHLT BEREITS IM PRIVATEN UMFELD
    KLATSCH STATT FAKTEN:


    So tickt Kasachen-Markwalder: Paffen, Pool-Partys, Partei-Rebellin

Beeinflussen Kleider unser Verhalten?

Eindeutig JA.

Sie haben sicherlich auch festgestellt, dass sich die Menschen vom Dresscode beeinflussen lassen.
Wer sich gepflegt kleidet, fällt es weniger leicht, sich so zu verhalten, wie wenn er ungepflegt, mit verschmutzten Klamotten in Erscheinung tritt.
Selbst Kinder lassen sich von Verkleidungen beeinflussen. Bei Knaben wirkt sich beispielsweise eine Cowboyaufmachung
schlagartig auf die Gangart und das Verhalten aus.
Es ist erwiesen, dass sich Jugendliche in einer Schule mit Dresscode disziplinierter benehmen, als wenn hinsichtlich Klamotten alles toleriert wird.

Ich zitiere 20 Min:

Wer Anzug trägt, ist besser im Job

Nicht alle Firmen haben einen Dresscode. Doch diesen vorzugeben, ist sinnvoll: Er sorgt nicht nur für ein einheitlicheres Bild, sondern beeinflusst auch die Arbeit.




Dieses Top oder doch lieber das andere? Diese Frage muss sich niemand stellen, der in einer Firma mit Dresscode arbeitet.


Kleider machen Leute – aufgrund dieser Alltagsweisheit putzen sich viele Menschen heraus. Für den Ausgang, aber auch für die Arbeit. Den Chefs sollte das recht sein. Nicht nur, weil ihre Mitarbeiter dann netter anzusehen sind, sondern auch, weil sich diese dann besser auf das grosse Ganze konzentrieren. Das berichten US-Forscher nun im Fachjournal «Social Psychological & Personality Science».

Das Team um Michael L. Slepian von der University of Columbia kam in seiner Studie zu dem Schluss, dass formale Kleidung das ganzheitliche Denken fördert.
Bessere Kleidung, klügere Gedanken
Um zu klären, welchen Einfluss Kleidung auf die Arbeit von Menschen hat, liessen die Wissenschaftler die Teilnehmer im College-Alter zunächst ihren Kleidungsstil beurteilen. Die Kategorien reichten von leger bis hin zu formell.
Anschliessend baten Slepian und seine Kollegen die Probanden entweder darum, solche Kleider anzuziehen, die sie in Uni-Vorlesungen tragen würden, oder solche, die sie für ein Vorstellungsgespräch wählen würden. Zudem mussten sie eine Reihe von Denkaufgaben lösen. Dabei stellte sich heraus, dass ein formeller Look zu einer umfassenderen Denkweise führte.
Die bravere Kleidung bewirke, dass sich Menschen mächtiger fühlen, so die Forscher. Das führe dazu, dass sie sich eher auf ihre Aufgaben konzentrierten und so in der Lage seien, ein hohes, abstraktes Denken anzunehmen.
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KOMMENTAR: Ueber Kleidersprache habe ich einen besonderen Beitrag  in meinem Lehrbuch "Angewandte Rhetorik" geschrieben. Fazit: Es lohnt  im Alltag, sich situationsgerecht zu kleiden, so dass es mir wohl ist und das Kleid auch zu meiner Person passt .
Dass wir uns an einer Preisverleihung nicht so anziehen, wie an einer Sportveranstaltung, müsste eigentlich nicht besonders betont werden.
In meinem Psychologiestudium wurde mir rasch bewusst, dass es zu einer Interaktion zwischen Person und Kleidung kommt. Die Kleidung beeinflusst den Träger und die Person wählt in der Regel  jene Kleidung, die sie als passend empfindet.

LINKS:
8. Apr. 2001 ... Zur Kleidersprache: Kleiderdiktat für Moderatoren? ... fassen wir die Erkenntnisse der Kleidersprache am Bildschirm (Outfit, Schminke, Frisur, ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Apr_09_2001.html

Wie werden Mitmenschen, Zuhörer und wir selber beeinflusst, überzeugt oder manipuliert? Ob wir es wahr haben wollen oder nicht: Es gibt keine Immunität ...
www.rhetorik.ch/Beeinflussen/Beeinflussen.html

Digitale Welt - neue Welt

Die digitale Welt führte zu einem enormen Wandel.
Der Wandel von Analogen zum Digitalen ist im Alltag sichtbar:

Wir sahen jüngst in Rom eine Gruppe von Touristen in einer Kutsche während einer Stadtrundfahrt.
Alle starrten konzentriert auf ihr Iphon. Von der Stadt sahen sie nichts.


A:







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D:
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Wandel im Hörsaal:

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Zeitungsleser früher:
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Heute:

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Was führte zur digitalen Revolution?

1. Die Bildungsstätte: Standford Universität

2. Das staatliche Förderprogramm im kalten Krieg

3. Der Weltraum Wettlauf

4. Der Transfer bei der Technologieentwicklung

5. Die Halbleiter Bauelemente

6. Das Baumaterial Silizium

7. Neue Herstellungstechnologien

8. Die neuen Konzepte mit integrierter Schaltung

9. Die neuen Bausteine (Miroprozessoren)

10. Die enormen Verkleinerungen

11. Die enorme Steigerung der Leistung

DIE AKTUELLEN PROBLEME:

1. Die Vereinfachung der Bedienung

2. Die Sicherheit (Cybercrime)

2. Das Vertrauen 

3. Die Verantwortung im Umgang mit....

Wir werden uns künftig vor allem mit der enormen Datenmenge auseinandersetzen müssen.

(Infoschwemme, Infolawine)

Mit den sozialen Medien gilt es umgehen zu können.

Wir müssen uns auch bewusst sein, dass alle Daten gesammelt werden können.

Die Errungenschaften waren zuerst für den Menschen gedacht, um das Leben zu vereinfachen.

Heute erkennen wir: Es geht Appel, Google usw. vor allem ums Geld.

Deshalb lohnt es sich, die Entwicklung künftig weiter zu verfolgen, verbunden mit einer gewissen kritischen Distanz.
LINK


So Handy-süchtig sind wir: Lieber Smartphone statt Sex!

Mittwoch, 6. Mai 2015

Protest führt zu Umsatzplus


Empörung ist oft gut fürs Geschäft

Der Diätkonzern Protein World zeigte jüngst den durchtrainierten Körper des australischen Models Renee Sommerkleid in knappem Bikini. Verbunden mit dem Slogan: „Are you beach body ready?“ führte dies zu einer Empörungswelle  mit Protestaktionen von Feministinnen  und Bombendrohungen gegen den Konzern. Eine Petition mit 65000 Unterschriften, die  gegen den angeblichen Sexismus protestierte, führte sogar dazu, dass die Plakate in den Londons Subways wieder abgehängt werden mussten.


Die zahlreichen Demonstrationen und empörten Verlautbarungen waren erstaunlicherweise sehr gut fürs Geschäft und die Empörung wirkte somit kontraproduktiv.


Laut Fachblatt „Marketing“ führte der Protest für den bislang unbekannten Konzern innerhalb von vier Tagen zu einem Umsatzplus von fast zwei Millionen Franken.

Im Grunde genommen geschah einmal mehr genau dasselbe, das bei jedem Aufstand gegen den Sexismus festgestellt werden kann. Empörungen und Verbote fördern ausgerechnet das, was man bekämpfen wollte. Wir müssten eigentlich längt gelernt haben, was Nicole Althaus in einem  in der NZZ am Sonntag zu diesem Sachverhalt kommentiert :
„Sexismus lässt sich nicht verbieten. Wer Mädchen ein gesundes Selbstbild vermitteln will, muss sie darin bestätigen, dass sie der Gesellschaft mehr zu bieten haben, als perfekte Brüste und Beine.
Der laute Protest gegen den Bikini Body lehrt uns erst recht, dass sich Frauen nur für ihr Äusseres interessieren.“ 

 
Fazit: Wer sich empört, müsste  sich demnach gut überlegen, ob er mit seinem Protest nicht das Gegenteil dessen erreicht, was er bezwecken wollte. Bei allen Kommunikationsprozessen entscheidet letztlich die Wirkung
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LINK:



Mir nach!

Vor Jahren hatten wir jedes Jahr ein Entenpaar in unserem Teich.
Bildergebnis für Entenpaar im teich mit Jungen
Einmal erhielt die Entenfrau 7 Kücken.
Die Mutter lief mit ihnen im "Gänsemarsch" von Uhwiesen hinunter nach Flurlingen zum Rhein.
Es kamen alle heil an.
Dieses Bild erinnert mich an jenen Marsch auf der Landstrasse.
Bildergebnis für Entenmutter mit jungen

Dieser Artikel beeinflusst Frauen und Männer

Ich zitiere 20 Min:




KOMMENTAR:

Ein Mann, der diesen Beitrag liest  und vielleicht gerne einen Bart wachsen lassen wollte, wird das Ansinnen ad acta legen. Wer möchte eine Toilettendeckel um den Mund?
Und Frauen die mit einem Bärtigen liiert sind, können sich beim nächsten Kuss dem Bild des verdreckten Bartes nicht mehr entziehen. Der Kuss ist kein Genuss mehr.
Meine Prognose: Diese Analogie wird Folgen haben. Die Zahl der Bartträger wird kurzfristig zurückgehen.
Nichts beeinflusst mehr als BILDER und ANALOGIEEN.