Donnerstag, 15. Januar 2015

Uhwiesen feiert am Wochende den "HILARI"







Die Saga

 

Vor Jahrhunderten lebte auf Schloss Laufen das Edelfräulein Bertha von Laufen. Es wurde von seinen Untertanen verehrt und geliebt, denn es führte ein mildes Regiment.
Als ein Ritter aus dem Schwabenland sie begehrte und um ihre Hand anhielt, verweigerte sie ihm diese, denn sie wollte ihre Untertanen nicht verlassen. Indes, der Ritter gab nicht nach und belagerte mit seinen Knechten das Schloss.
In grosser Not liess Bertha heimlich Boten ausschicken und rief die Männer der Dörfer Uhwiesen, Flurlingen, Feuerthalen und Langwiesen um Hilfe. Diese kamen sogleich und gingen wacker zur Sache. Die fremden Eindringlinge wurde verprügelt und des Landes verjagt.
Zum Dank für die erlösende Tat und zum Andenken an ihren Schutzpatron, den heiligen Hilarius, vermachte das Burgfräulein ihren Bauern auf ewige Zeiten den Cholfirstwald. Darob herrschte in den vier Gemeinden eitel Freude bei gross und klein, und so wird dieser Anlass gefeiert bis auf den heutigen Tag. Die Schenkungsurkunde aber wird verwahrt im Archiv des Uhwieser Kirchleins.


Andere wiederum verweisen auf eine Waldschenkungsurkunde vom 27. Dezember 1397, in welcher der Bischof Burkart von Konstanz Anna von Bethmaringen erlaubt, ihr Lehen über das „Grüt“ an die Hofleute von Laufen, die Einwohner des ehemaligen Uhwieser Amts, zu übertragen. Deshalb gilt dieses Datum als Geburtstag des Hilaris. Zudem bedeutet das lateinische „hilaritas“ so viel wie Fröhlichkeit und Ausgelassenheit.
Den Anfang des Hilaris macht jeweils die „Tagwach“, bei der am Freitagmorgen nach fünf Böllerschüssen ab 4.30 Uhr lärmend durch die Dörfer gezogen wird. Tagsüber finden verschiedene Umzüge von Guggen und Kostümierten statt, zudem wird in Feuerthalen ein „Bögg“ und in Flurlingen der „Hilarimaa“ verbrannt, ähnlich wie beim Zürcher „Sechseläuten“. Am Abend sind dann Maskenbälle und Besuche in den Hilaribeizen bis in die frühen Morgenstunden angesagt.

Warum die PEGIDA Bewegung in der Schweiz kaum Fuss fassen kann.

Der deutsche Pegida-Demonstrant fühlt sich 

nicht ernst genommen.

Die Demonstranten bei den Protesten der Anti-Islam-Bewegung Pegida in Dresden kommen erstaunlicherweise aus der Mittelschicht und sind gut ausgebildet. Sie fühlen sich aber von der Regierung und den Medien nicht ernst genommen. In der Schweiz kann sich die Bevölkerung in demokratischen Prozessen zur Einwanderung und zur Ausschaffung krimineller Ausländer an der Urne verlauten lassen. Dann gibt es eine offizielle Partei (SVP), die sich den Aengsten vor Ueberfremdung annimmt. In Deutschland lehnt die Regierung alle Parteien die PEGIDA Bewegung ab. Die Bevölkerung kann nicht wie in einer direkten Demokratie die politische Landschaft beeinflussen, währenddem die Schweizer Bevölkerung  an der Urne mit der Annahme der Antiminarettinitiative konkret etwas gegen die Islamisierung unternehmen durfte.













Ich zitiere den TAGI:

Die meisten Teilnehmer an den Pegida-Protesten sind  berufstätig, wie eine von der TU Dresden veröffentlichte Untersuchung ergab. Das wesentliche Motiv der Demonstranten ist demnach eine generelle «Unzufriedenheit mit der Politik». Das Team um den Politikwissenschaftler Hans Vorländer hatte für die Studie den Angaben zufolge bei drei Demonstrationen im Dezember und Januar rund 400 Teilnehmer befragt. Dabei lehnten rund zwei Drittel (65 Prozent) der ursprünglich angesprochenen Menschen eine Befragung ab.
70 Prozent sind demnach berufstätig.
Auf der Grundlage der Angaben entwarfen die Wissenschaftler das Bild des typischen Demonstranten: Dieser verfügt demnach über ein für sächsische Verhältnisse leicht überdurchschnittliches Nettoeinkommen, ist 48 Jahre alt und männlich. Er gehört keiner Konfession an, ist keiner Partei verbunden und stammt aus Dresden oder Sachsen. Es gehen laut der Untersuchung auch keineswegs vor allem Rentner und Arbeitslose auf die Strasse: 70 Prozent der befragten Teilnehmer sind demnach berufstätig.
Die Demonstranten gehen zwar unter dem Namen «Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» (Pegida) auf die Strasse - doch nur ein knappes Viertel (23 Prozent) der Befragten nannte bei den Gründen für die Teilnahme «Islam, Islamismus oder Islamisierung». Das Hauptmotiv für die Teilnahme an Pegida-Demonstrationen ist laut der Studie eine generelle «Unzufriedenheit mit der Politik». An zweiter Stelle liegt die Kritik an Medien und Öffentlichkeit. Danach folgen grundlegende Ressentiments gegenüber Zuwanderern und Asylbewerbern. Dabei seien Vorbehalte gegen Muslime beziehungsweise den Islam besonders ausgeprägt, hiess es in der Untersuchung.
Asylkritische Schmierereien
«Auch wenn sich Pegida dem Namen nach gegen die Islamisierung des Abendlandes wendet, sind die Kundgebungen für die Mehrheit der Teilnehmer in erster Linie eine Möglichkeit, tief empfundene, bisher nicht öffentlich artikulierte Ressentiments gegenüber politischer und meinungsbildender Elite zum Ausdruck zu bringen», erklärten die Wissenschaftler.
An den Protesten der Anti-Islam-Bewegung Pegida nehmen in Dresden seit Wochen jeweils mehrere tausend Menschen teil. Am Montagabend waren in der sächsischen Landeshauptstadt 25'000 Menschen dem Aufruf der Gruppierung gefolgt - so viele wie noch nie zuvor. Zugleich gingen in vielen deutschen Städten zehntausende Pegida-Gegner auf die Strasse.
Unterdessen scheiterte in Dresden am Widerstand der Bevölkerung vorerst der Plan, ein Hotel als Übergangswohnheim für Flüchtlinge zu nutzen. Der Eigentümer habe von seinem Angebot zur Anmietung des Hauses Abstand genommen, teilte die Stadt am Dienstag mit. Zur Begründung habe er auf den «massiven Widerstand» der Bevölkerung verwiesen. Neben asylkritischen Schmierereien am Hotel kam es demnach auch zu Gewaltdrohungen in sozialen Netzwerken. In dem Hotel waren 94 Unterbringungsplätze vorgesehen. (bru/AFP)
Zur ersten Studie über PEGIDA in 20 Min:
Erste Studie 

KOMMENTAR: Der geschilderte Vergleich verdeutlich, weshalb die PEGIDA Bewegung in Deutschland so stark entwickeln konnte. Je mehr die Medien und das politische Personal die Bewegung runterspielt und in die rechtsextreme Ecke stellt, wird der Druck weiter zunehmen.
Wenn sich die Bevölkerung nicht verstanden fühlt und die Unzufriedenheit weiter wächst, könnte dies zu unliebsamen
Druckentstauungsaktionen kommen. 
Das Problem Einwanderung darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Die Aengste der Bevölkerung sind ernst zu nehmen.
In der Schweiz ist erfreulicherweise noch eine Diskussion über die Ausschaffung krimineller Ausländer möglich, ohne dass den Bevölkerungsgruppen, die für ein hartes Ausschaffungsverfahren sind, den Stempel "Fremdenhasser" aufgedrückt wird.
Prognose:
Nach den Vorkommnissen in Frankreich wird der Graben zwischen PEGIDA und den TOLERANTEN noch weiter auseinanderklaffen und die Bevölkerung spalten.
In Deutschland fehlen die Brückenbauer.    
 

Mittwoch, 14. Januar 2015

BESTATTER 2: Der Film animierte nicht zum Wegzappen

Die zweite Staffel war nie langweilig

Mike Müller stopfte sich für einmal nicht ständig den Magen voll.
Das Leben in der Seniorenresidenz überzeichnete zwar die Personen. Doch waren die Rollen und Vorfälle nachvollziehbar. Sie basierten auf realistischen Situationen. Der Inhalt ist recht komplex.
Ein ungeliebter Pfleger wurde erschossen. Einige geplagten Alte freuen sich unmissverständlich, dass er tot war.
Die alten Schauspieler waren es, die zum Schmunzeln anregten. Die Szenen konnte man geniessen, wenngleich die Sequenzen zum Teil so geschnitten wurden, dass die Zuschauer flexibel sein mussten hinsichtlich geistigem "Umschalten".
Es ist nicht verwunderlich, dass Kritiker diese Szenen in der Altersresidenz mit dem Filmklassiker "Klassenzimmer" verglichen.
Hinsichtlich roter Faden war die zweite Staffel viel besser als Staffel eins.
Es kann davon ausgegangen werden, dass der Regisseur die Ueberzeichnung der Figuren bewusst inszeniert hat. Die  Sequenzen beinhalteten aber immer noch zu viele Nebengeschichten. Bei den Akteure (bei den Ermitteln) dominierten zu viele  menschliche Schwächen. Bewusst?

Wir können davon ausgehen, dass auch dieser Film wieder Zuschauerrekorde eingefahren hat. Nicht nur dank der enormen Werbung auf allen Kanälen.

ZENSUR!


Pressezensur Internet-Sperre 

für „Charlie Hebdo“-Titel 

in der Türkei

Internetseiten, die das Titelbild der neuen „Charlie Hebdo“-Ausgabe mit einem weinenden Mohammed zeigen, sollen in der Türkei gesperrt werden. Das ordnete ein Gericht an. Im Land druckte nur die „Cumhuriyet“ die Karikatur nach.
 
  Vergrößern Mohammed weint: Das Titelbild der ersten „Charlie Hebdo“-Ausgabe nach dem Anschlag.

Ein Gericht in der Türkei hat die Sperrung von Internetseiten angeordnet, die das Titelbild der neuen Ausgabe der französischen Satirezeitung „Charlie Hebdo“ zeigen. Dies berichtete am Mittwoch die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu. Auf der Titelseite der am Mittwoch veröffentlichten ersten Ausgabe von „Charlie Hebdo“ seit dem tödlichen Angriff auf die Zeitung vor einer Woche ist ein weinender Prophet Mohammed zu sehen, der ein Schild mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ hält.

Kommentar: Aus Solidarität für die Pressefreiheit haben die meisten Blätter in Europa die Karikaturen publiziert.
In der Schweiz ist erstaunlicherweise der TAGESANZEIGER ausgeschert. Er machte nicht mit.
Nach Aussage des Chefredaktors wollte er bewusst nicht
"Oel ins Feuer giessen". Viele Leser konnten diesen Entscheid nicht nachvollziehen. 
Die New York Time ist in Amerika  die letzte Zeitung, die sich weigerte, die  Karikaturen zu drucken. Sie erntete in der Oeffentlichkeit für ihre Selbstzensur heftige Kritik:
Ich zitiere den Spiegel:
Die Zeichnungen in den USA sind heute allerorts zu sehen: an Kiosken, in Supermärkten, im Internet. Nur noch wenige US-Blätter verweigern sich - allen voran die "NYT". Zuletzt am Dienstag, als "Charlie Hebdo" sein neues Cover vorstellte, eine Karikatur des Propheten Mohammed. Das meldete auch die "NYT" - ohne das Titelbild selbst zu zeigen. Stattdessen warnte sie davor, dass diese jüngste Provokation "gefährliche neue Leidenschaften entzünden könnte".
Erneute US-Debatte um Meinungsfreiheit und Selbstzensur
Feigheit, politische Überkorrektheit - oder Prinzipientreue? Nach dem Streit um den Sony-Film "The Interview" ist dies schon die zweite Debatte um Meinungsfreiheit und Selbstzensur, die die USA in kürzester Zeit bewegt - eine Debatte, die mittlerweile sogar den Zank um das Fehlen von US-Präsident Barack Obama beim Pariser Trauermarsch überschattet. Die "NYT", so der Tenor der wachsenden Kritik, habe sich von den Terroristen einschüchtern lassen.
Das streitet die Zeitung vehement ab. "Gemäß der Richtlinien der 'Times' veröffentlichen wir normalerweise keine Bilder oder andere Materialien, die absichtlich religiöse Gefühle beleidigen", rechtfertigt der zuständige "NYT"-Redakteur Philip Corbett den neuerlichen Verzicht. "Nach sorgfältiger Überlegung hat die 'Times'-Redaktion beschlossen, dass eine Beschreibung der Karikaturen den Lesern genügend Informationen gibt."

Das ist unschön

 Bill Clinton könnte seiner Frau nun doch schaden.

(Aus Spiegel)

Das ist bitter...
Rund 17 Jahre nachdem ihr Mann sie durch seine Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky (41) vor der ganzen Welt so tief als Frau gedemütigt hatte, ist Hillary Clinton (67) nun erneut zutiefst von ihm enttäuscht. Grund: Bill Clintons (68) Verwicklungen in den Sex-Skandal von Prinz Andrew (54) und dem wegen Kindersex verurteilten Wall-Street-Banker Jeffrey Epstein (61).
Der neue Skandal wurde durch Virginia Roberts (30) an die Öffentlichkeit gebracht. Sie behauptet in einer Klage: Der Finanzier Epstein soll sie im Alter von 17 Jahren in seiner Villa in Florida für 15 000 Dollar an Prinz Andrew für Sex-Spiele ausgeliehen haben. Der Milliardär hatte 2008 gestanden, Sex mit einer 14-Jährigen gehabt zu haben. Er saß aber nur rund ein Jahr im Gefängnis und lebt seit 2009 wieder ein Leben im Luxus.






  Jeffrey Epstein im Juni 2008
Jeffrey Epstein im Juni 2008, nachdem er sich schuldig bekannt hatte, Minderjährige zur Prostitution gezwungen zu haben

Foto: www.laif.de
Amerikas High Society hat ihm schnell vergeben. Und so akzeptierten seither Organisationen wie das Metropolitan Museum of Art, das Columbia University College, die Harvard Universität oder das berühmte Massachusetts Institut of Technology (MIT) seine Spenden. Denn wie heißt es so schöne in den USA: Money talks.
Peinlich für die Clintons: Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Epstein 21 Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Bill Clinton und einem seiner engsten Vertrauten hatte! Zudem sei der ehemalige Präsident zwischen 2002 und 2005 häufig mit dem Privat-Jet (einer Boeing 727) des Bankers geflogen. Doch kurz bevor gegen Epstein Klage wegen des Verdachts auf Sex mit Minderjährigen erhoben wurde, soll Clinton den Kontakt abrupt abgebrochen haben.

KOMMENTAR: Hillary Clinton stand zu ihrem Mann trotz der Demütigung mit Monica Lewinsky. Das hatten damals viele Frauen nicht verstanden. Für Hillary ging jedoch die Rechnung auf. Sie wurde als Kandidatin nominiert und war nicht weg von Fenster.
Der neuen Skandal könne ihr nun doch noch die politische Laufbahn stoppen.

Gelassenheit lernen-aber wie?



  1. Gelassenheit lernen: TaschenGuide

    https://books.google.com/books?isbn=3648009680
    Elke Nürnberger - 2010 - ‎Business & Economics
    ... Kommunikationscoach Marcus Knill formuliert es so: „Bei Verbale Angriffe kontern. 103.

    Weitere Echos im Netz:

     



    1. [PDF]Wie parieren Sie Journalistenfragen? - perSens

      www.persens.com/qg/uploads/article_pdfs/141_1367995551.pdf
      Journalistenfragen? Von Marcus Knill. 10 Tipps, wie Sie ruhig und souverän auf unerwartete. Fragen von Medienschaffenden antworten können. In der Praxis ...
    2. Medientexte - Erfolgssignale
       

    3. www.erfolgssignale.ch/de/medientexte4
      Das fünfte Referat wird vom Schweizer Experten für Medienrhetorik, Marcus Knill, gehalten. Dank seiner Dozenten- und Coachtätigkeit für Politiker, Sportler, ...

Dienstag, 13. Januar 2015

ROGER GEGEN ROGER vorläufig aufs Eis gelegt

Ich zitiere 20 Min:

Knatsch zwischen Rogers – 

Talk-Sendung fällt aus

Die wöchentliche Talkshow mit Roger Schawinski und Roger Köppel auf dem Zürcher Radio 1 fällt heute Abend aus. Grund: Der Fall Thiel und ein geplanter «Weltwoche»-Artikel.

storybildSo werben die beiden Rogers für die wöchentliche Talkshow auf Radio 1.
(Bild: Radio 1)
«Roger gegen Roger» – so heisst die wöchentliche Talksendung auf dem Zürcher Radio 1. Da hauen sich die beiden Teilnehmer, Radio-1-Inhaber Roger Schawinski und Weltwoche-Verleger Roger Köppel jeweils ihre Meinungen und Behauptungen zu aktuellen Themen um die Ohren.
Bloss: Heute Montagabend werden die beiden nicht zu hören sein, wie die NZZ online berichtet. Grund ist die berüchtigte SRF-Talk-Sendung von Schawinski mit Satiriker Andreas Thiel. In dieser hatte Schawinski Thiel eine Aussage vorgehalten, die dieser gegenüber der «Berner Zeitung» gemacht hatte: «Die (gemeint sind die Muslime, die Redaktion) sind, böse gesagt, irgendwo im Übergang zwischen Neandertaler und Homo sapiens steckengeblieben.»
«Grundsatzgespräch zur Klärung»
Schawinski taxierte diese Aussage von Thiel in der Sendung als rassistisch. Köppel sieht dies aber anders, Schawinski habe das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen und aufgebauscht. Er wollte das Ganze deshalb in einem Artikel in der «Weltwoche» thematisieren. Schawinski forderte daraufhin, dass er seine Sicht der Dinge darlegen könne. Offenbar konnten sich die beiden Parteien nicht einigen.
Schawinski sagt gegenüber der NZZ online dazu Folgendes: «Ich habe Roger Köppel das Mikrofon von Radio 1 seit Jahren zur freien Verfügung gestellt, damit er wöchentlich seine prononcierten politischen Meinungen unzensiert verbreiten kann. Nun habe ich für einmal Gegenrecht verlangt, das mir Roger Köppel verweigert hat. Ich wollte im Rahmen eines Artikels meine Argumente vorlegen, und zwar in Hinblick auf eine weitere Thiel-Geschichte, in der mir die ‹Weltwoche› krasses journalistisches Versagen vorwerfen will, wie sie sowohl mir als auch SRF detailliert schriftlich angekündigt hat. Bis zur Klärung dieser Frage in Form eines Grundsatzgesprächs zwischen Roger Köppel und mir ist die Sendung ‹Roger gegen Roger› auf Eis gelegt worden. Deshalb fällt die heutige Sendung aus.»
(20M)
KOMMENTAR: Eigentlich schade. Anlässlich des Streitgesprächs hätten beide ihre Sicht der Dinge darlegen können. Beim Radio kamen immer beide zu Wort.
Weshalb nicht Roger Köppel nicht die Möglichkeit angeboten,  in der Weltwoche für einmal ein geschriebenes Duell zu publizieren.
Damit wäre der KNATSCH dialogisch gelöst worden.
Unter Gegenrecht sehe ich keinen Beitrag von Roger Schawinski allein in der Weltwoche.
Denn Roger Köppel hatte bei Radio 1 auch  nie eine Sendung  für sich allein.
Wie wäre es mit folgender Variante: 
BEIDE erhalten je eine Seite in der WELTWOCHE.
Konflikte können bekanntlich nur beigelegt werden, wenn jede Seite bei einer erarbeiteten Lösung etwas verliert und jeder Kontrahent dabei etwas gewinnt.
So geht es jedenfalls nicht: