Freitag, 19. September 2014

Förderung der Auftrittskompetenz

Die Teilnehmer können heute an der Veranstaltung auch beobachtend lernen




Zum Medien-Rhetorikstamm vom 19.09.2014


Unsere Aktiven üben sich regelmässig in der Kunst der Rede und des freien Koreferates. Am 19. September steht uns ein ganz besonderer Commercia-Stamm bevor. Wir lassen uns von zwei hochkarätigen Kommunikationsprofis in Medienrhetorik schulen. Wir lernen, wie wir uns vor laufender Kamera richtig verhalten und wie wir auf Fragen von Journalisten optimal antworten. Die beiden Uhwieser Marcus Knill und Matthias Ackeret sind unserer Verbindung sehr gewogen und haben spontan zugesagt, diesen Abend im Kreis der Commercianer  zu bestreiten.

Marcus Knill ist der Doyen der Schweizer Kommunikationsberater und -coaches. Der  Inhaber der Kommunikationsfirma  Knill+Knill berät seit Jahren Manager und Beamte in Krisenkommunikation. Er hat diverse Fachbücher und Fachbeiträge im Kommunikationsbereich verfasst.

Dr. Matthias Ackeret ist Jurist und hat seine Karriere bei Radio Munot gestartet. In seiner Zeit bei Tele Züri war er der bekannteste Reporter Zürichs. Heute ist er Chefredaktor und Geschäftsleiter der Kommunikationszeitschrift “Persönlich“. Er hat sich auch als Autor einen Namen gemacht. „Elvis“, sein letztes Buch, wurde vom „Spiegel“ sehr positiv besprochen.


Ein Intensivseminar ist  mit 30 Teilnehmern nicht möglich.
Dennoch können  wir Ihnen dennoch die wichtigsten Bausteine  mit Demonstrationen und Beispielen bewusst machen.
Heute geht es somit um ein "Kick-off"- Seminar. Folgende Module werden vermittelt, die für Ihre Auftrittskompetenz relevant sind.

- DIE WIKUNG IHRER PERSON 
(IMAGE SCHLAEGT FAKTEN) - SICH VORBEREITEN
- START ZELEBRIEREN-IST DIE HALBE MIETE
- DIE EINSTELLUNG IST DAS A UND O
- BOTSCHAFT AUF DEN PUNKT BRINGEN
- DAS BBB PRINZIP
- DIE VERSTAENDLICHKEITSHELFER KENNEN
- FRAGETECHNIKEN
- ANTWORTTECHNIKEN
- LENKUNGSTECHNIKEN
- WIE WEITER?

DANK SPIEGEL (Video-Hofnarr-Feedback-Selbstkritik-Coach) 
werden und die BLINDEN Flecken bewusst).


04 Apr. 2013
Das ABC der Medienrhetorik (Medienseite SN vom 3. April 2013) (Kleiner Leitfaden zur Medienrhetorik) Der Auftritt vor den Medien kann gelernt werden. Wie, erklärt ein Experte für Medienrhetorik. von Marcus Knill.
08 März 2013
Medienrhetorik: Die Zusatzausbildung "Medienrhetorik" ist heute für alle Führungskräfte ein Muss! (Training vor Mikrofon und Kamera) "Wer für die Öffentlichkeit schreibt oder spricht, hält sich immer - bewusst oder unbewusst ...
26 Juni 2012
Ich kann Ihnen deshalb heute nur die wichtigsten Erkenntnisse (Bausteine der Medienrhetorik) bewusst machen, damit Sie sich später fachgerecht weiter helfen können--> (Hilfe zur Selbsthilfe). Zur Einstimmung folgender ...

Donnerstag, 18. September 2014

ALTWEIBERSOMMERTAG

Matthias Ackeret kauft von PubliGroupe das PERSOENLICH


PubliGroupe verkauft "persönlich" an Matthias Ackeret Über den ...

persoenlich.com-vor 1 Stunde
Der "persönlich"-Verlag gehört jetzt Matthias Ackeret. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Ackeret ist seit September 2002 ...
Publigroupe verkauft Persönlich an Matthias Ackeret
werbewoche-vor 1 Stunde
Ausführlicher Hintergrund (4 weitere Artikel)

Das Schweizer Wirtschaftsmagazin der Kommunikation "persönlich" ist das führende Fachmagazin in der Schweiz. Das Magazin ist offizielles Publikationsorgan der Gesellschaft für Marketing (GfM) und pflegt Partnerschaften mit den wichtigsten Branchenverbänden und Institutionen. Aktuell zählt "persönlich" eine Auflage von 7'000 Exemplaren. Das führende Onlineportal der Kommunikationswirtschaft zählt über 550'000 Page Impressions durchschnittlich pro Monat und verschickt einen täglichen Newsletter an rund 20'000 Abonnenten. Der Verlag "persönlich" beschäftigt sieben Mitarbeitende.

Absurd

Ein fragwürdiges Experiment

Uni Zürich lässt Studenten 

Prüfung zu Hause lösen

Die rechtswissenschaftliche Fakultät der Uni Zürich wagt ein Experiment: Erstsemestrige dürfen ihre Multiple-Choice-Tests am Computer lösen – zu Hause. Selbst Zürcher Professoren halten dies für «absurd».

Das Heimstudium gewinnt an Gewicht: Studenten der Universität Zürich. (Archivbild)
Das Heimstudium gewinnt an Gewicht: Studenten der Universität Zürich. (Archivbild) 











Die Einführungsprüfung in die Rechtswissenschaft an der Universität Zürich wird diesen Januar erstmals online durchgeführt. Das heisst, die 850 Erstsemestrigen dürfen die Multiple-Choice-Aufgaben am Computer lösen. Doch das bleibt nicht die einzige Neuerung, wie die «Schweiz am Sonntag» berichtet.
Viel einschneidender ist, dass die Studenten künftig selber entscheiden, wo sie die Prüfung ablegen – egal ob an der Uni, zu Hause oder gemeinsam in einer Gruppe. Damit fallen sämtliche Kontrollen weg. Zwar ist der Test als eine «Open-Book-Klausur» deklariert, in der Studenten während der Prüfung auf die Lehrbücher zurückgreifen dürfen. Doch es hält sie niemand davon ab, einen älteren Studenten den Test machen zu lassen oder sich zu einer Gruppe zusammenzuschliessen. 

Imhof: «Das ist doch absurd»

Kritik an der Neuerung kommt aus den eigenen Reihen. Für Soziologie-Professor Kurt Imhof machen solche Prüfungen keinen Sinn. «Das ist doch absurd», sagt er gegenüber der «Schweiz am Sonntag». «Diese Form eignet sich sicher nicht dafür, Gelerntes abzufragen.» So würden Studenten geradezu zur Kooperation untereinander angehalten.
Diese Verwässerung der Leistungskriterien passt für Kritiker nicht zu einer Hochschule von Weltformat. Deshalb ist auch Rolf Dubs, emeritierter Professor der Universität St. Gallen (HSG), skeptisch. Der Unterricht an Spitzenunis wie Harvard oder Stanford sei nicht zwingend anspruchsvoller als an den Schweizer Universitäten, sagt Dubs. «Aber sie zeichnen sich durch knallharte Prüfungen aus. Darauf dürfen auch Schweizer Universitäten nicht verzichten.»
Für die Universität Zürich bleibt die Qualität im Rechtsstudium dennoch gesichert. Die Einführungsveranstaltung sei nur ein Teil der Einstufung und gebe einen Überblick über die Aufgaben des Rechts, sagt Sprecherin Jakob. Die Vertiefungen der jeweiligen Bereiche würden bereits ein halbes Jahr später getestet – und zwar mit klassischen schriftlichen Prüfungen. 

KOMMENTAR: Für mich sind solche Prüfungen als Trainingseinheiten vor einem offiziellen Einzeltest wertvoll.
Doch dürfen sie nicht benotet werden. Einzeltests sind unumgänglich.  

Mittwoch, 17. September 2014

Streit wegen einer Lappalie

Oft sind es Nichtigkeiten, die zum Streit führen



Banalitäten sorgen  in der Beziehung

oft für Zoff?

Die WC-Rolle verkehrt eingehängt oder die Senftube falsch ausgedrückt, schon herrscht dicke Luft in der Beziehung. Wegen Kleinigkeiten lässt es sich einfach gut streiten – oder?

Quelle: Youtube/BuzzFeedYellow

Der falsche Moment, ein stressiger Tag oder schlicht miese Laune – dann können in einer Beziehung schon wegen eines banalen Fehlers die Fetzen fliegen. Er hat den Deckel der Zahnpastatube nicht richtig verschlossen, die Socken nicht korrekt zusammengefaltet oder sie hat das letzte Stück Klopapier aufgebraucht und keine neue Rolle hingehängt. Klassische Vorlagen für diese unnötigen, doch allseits bekannten Zankereien.

Beziehungen sind voller solcher Mini-Auseinandersetzungen. Aber auch Freunde oder Eltern und ihre Sprösslinge zoffen sich gerne mal wegen Nichtigkeiten. Wegen welchen Banalitäten haben Sie sich schon mit jemandem in die Haare gekriegt?
Quelle 20 Min.

KOMMENTAR: Wenn Nichtigkeiten zum Streit führen, hat dies oft eine Vorgeschichte.
Der Partner ist vielleicht gereizt, weil eine anderes Problem noch nicht bereinigt ist. Oder der Betroffene ist beruflich belastet und nutzt die Bagatelle, um Druck abzubauen.
Es lohnt sich eine Streitkultur zu erarbeiten. Streiten muss gelernt werden.
LINKS:


29. Juni 2002 ... Autor mit Sportlern im WDR Steitigkeiten müssen nicht immer zum Gattenmord führen. Wer jedoch das "konstruktive Streiten" nicht gelernt hat, ...
www.rhetorik.ch/Streiten/Streiten.html

10. März 2012 ... Streiten am Telefon ist auch problematisch, weil im Prinzip das Gespräch leicht aufgenommen werden kann. Das ist Mel Gibson passiert.
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/03_10a/
7. Febr. 2005 ... Von Differenzen zwischen SAT 1 Chef Roger Schawinski und der SF DRS Direktorin Ingrid Deltenre wusste das Publikum bisher weniger als ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/05/02_07.html
28. Mai 2002 ... Quarks: Wissenschaft des Streitens. 28. 5. 2002. Mit Szene von Fussballern, die lernen, mit Journalisten umzugehen.
www.rhetorik.ch/Kiste/streiten/index.html
Wir streiten konstruktiv. Unter vier Augen, mündlich, fragend, direkt, in anständigen Ton. Sachverhalte konkret beschreiben.
www.rhetorik.ch/.../Kommunikationsklima.html
Jemand versucht, Ihnen zwischen Tür und Angel ein Gespräch aufzuzwingen. Jemand möchte Ihre Aussage bewusst und systematisch entwerten. Jemand will  ...
www.rhetorik.ch/Torpedo/Torpedo.html

Dienstag, 16. September 2014

Verhältnisblödsinn

Das kann es doch nicht sein!

Wenn eine Gemeinde gezwungen wird, 
60 000 Fr pro Monat für eine verwahrloste 
Familie aus Eritrea zu zahlen, 
kann etwas nicht stimmen.

Erstaunlich, wie die Firma argumentiert, welche die Kinder rund um die Uhr betreut:

Sozial-Irrsinn in Hagenbuch ZH: «Wir sind jeden Franken wert»Quelle Blick:
Stellung nimmt dafür Christoph Bänziger (57), Präsident der Firma Solidhelp AG, die sich im Auftrag der KESB um die Familie kümmert: «Ohne uns würde sie in den Abgrund fallen.»
Die Sozialarbeiter helfen die ganze Woche, sechs Stunden pro Tag. Sie unterstützen beim Einkaufen, Kochen, Putzen oder fahren auch mal mit den Kindern in den Zoo.
Das kostet. 135 Franken pro Stunde und Betreuer. Am Wochenende und abends 145 Franken. Mit den Auslagen fürs Heim ergibt das monatliche Kosten von 60 000 Franken für Hagenbuch.
«Unsere Arbeit ist jeden Franken wert», betont Bänziger. «Jeder Handwerker verlangt 150 Franken. Wir halten uns nur an den gesetzlichen Rahmen.» Doch er gibt zu: «Diese Rundumbetreuung ist ein Einzelfall.»

Es braucht Profis

Seine Firma betreut 60 Familien. In der Regel drei bis fünf Stunden pro Woche. «Wenn es hoch kommt, auch mal acht.» Könnten der Familie aus Eritrea nicht Ehrenamtliche helfen? «Nein, da braucht es Profis», sagt Bänziger. «Nichts gegen Nachbarschaftshilfe, aber in diesem Fall reicht ein gutes Bauchgefühl nicht. Ein Betreuer muss reflektieren können.»
Das kann aber auch dazu führen, dass der Familie ein Kinderwagen oder abgetragene Kleider aus dem Brockenhaus nicht gut genug sind. Bänziger: «Auch Flüchtlinge haben ein Anrecht auf Selbstbestimmung.»

Auftrag vom Kanton

Er betont, dass seine Firma lediglich den Auftrag ausführt, den er vom Kanton bekommen hat. Auslöser war gemäss BLICK-Recherchen eine konkrete Gefährdungsmeldung aus der Bevölkerung, die bei der KESB einging.
Aufgrund dieser Beschwerde entzog der Kanton Zürich der Gemeinde Hagenbuch die Obhut über die Familie. Fortan durfte die Gemeinde nur noch zahlen. Fragen stellen oder sich wehren ist ein Tabu – so will es das Gesetz.

KOMMENTAR: Jede arme Schweizer Familie, die sich alles von Mund abspart,   alte Kleider kauft und auf jeden Luxus verzichtet, versteht es nicht, dass sich Sozialfirmen eine goldene Nase verdienen kann - auf Kosten der Steuerzahler. Wie soll unseren Kindern noch erklärt werden, dass sich arbeiten lohnt, wenn sie sehen, dass es einem viel besser geht, wenn man sich gehen lässt? Wenn der Kanton die Gemeinden zu solchem Sozial-Irrsinn verpflichten kann, kann etwas nicht stimmen.
NACHTRAG aus 20 Min: Auch das noch:

Montag, 15. September 2014

Das TIEF nach den Ferien

Post-Holiday-Syndrom heisst das Tief nach den Ferien


Im Normalfall dauert es nicht länger als drei Tage.
Ein Interview mit:




Doch wie kommt es überhaupt zu diesem Phänomen?


Der niederländische Tourismusforscher Jeroen Nawijn hat eine Erklärung parat: die Ferienglückskurve. Sie beschreibt, wie die Laune am Anfang der Ferien meist noch schlecht ist, nach zwei bis drei Tagen dann steigt, um gegen Ende wieder abzufallen. Das Depressionsgefühl ist dabei umso grösser, je mehr Stress nach den Ferien am Arbeitsplatz wartet.

Je schöner die Ferien, desto schwerer die Rückkehr

Viele Schweizer versuchen sich den Post-Holiday-Stress vom Leibe zu halten, indem sie während der Ferien wenigstens ein bis zwei Stunden pro Tag arbeiten. Sie wollen so zum Beispiel verhindern, dass nach der Rückkehr eine Flut von ungelesenen E-Mails auf sie wartet. Nach Ansicht von Experten hilft dies aber wenig. Körper und Geist brauchen immer eine Weile, um in den gewohnten Alltagstrott zurückzufinden.
Einen Einfluss auf das Phänomen hat laut Wissenschaft auch, ob die Ferien besonders lang oder besonders schön waren. Es gilt die Regel: Je länger man weg war und je besser es einem gefallen hat, desto schwieriger wird die Rückkehr. Andererseits können Angestellte laut der Psychologin Jessica de Bloom nach besonders schönen und erholsamen Ferien das positive Gefühl auch länger konservieren.

Wer nie Ferien macht, riskiert Herzinfarkt

Wie lange sollten die idealen Ferien eigentlich dauern? In dieser Frage herrscht in der Wissenschaft keine Einigkeit. Unbestritten ist für Psychologen aber, dass es regelmässig freie Tage braucht, damit Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhalten bleiben. Schädlich ist laut Experten, wenn man lange Zeit keine Ferien machen kann, was sich auch an einem höheren Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko zeige.
Wichtig ist aber, nicht nur ab und zu in die Ferien zu fahren. Es braucht auch während des Alltags regelmässige Ruheperioden. Dazu gehört laut dem Arbeitspsychologen Tim Hagemann auch, dass man Arbeitszeit klar von Freizeit trennt. Dies gelte gerade auch für die Zeit nach den Ferien, die am besten mit einem sanften Wiedereinstieg gemeistert werden sollte.
Ein Beispiel: Die Ferien so planen, dass man erst am Mittwoch wieder mit der Arbeit beginnen muss. Die erste Arbeitswoche ist so nur drei Tage lang – genug um das Wichtigste zu erledigen, aber nicht so lange, um bereits wieder völlig im Stress zu versinken.


(Quelle: Tagi)

KOMMENTAR: Das wichtigste ist der Wechsel SPANNUNG- ENTSPANNUNG. Bewährt hat sich: Konzentriert arbeiten mit 100 prozentigem Einsatz - aber auch 100 prozentig Entspannen

LINK:
29 Aug. 2014
Leute, die ständig mit Kunden zu tun haben und freundlich sein müssen, sollten die Erholung nicht in Gruppen suchen. Deshalb: Fragen Sie sich immer, wovon Sie sich erholen müssen. Viele Leute arbeiten unablässig und ...