Mittwoch, 2. Juli 2014

In diesem Zustand auf interviews verzichten!

Folgende wichtige Erkenntnis beim Caoching für Spitzensportler, die nach dem Wettkampf vor Mikrofon und Kamera bestehen müssen, hat sich bewährt:



 Grundsätzlich gilt, KEINE SPONTANEN AUSSAGEN - IMMER WARTEN, BIS MAN DIE EMOTIONEN WIEDER IM GRIFF HAT- WARTEN, BIS MAN NICHT MEHR AUSSER ATEM IST!!!


Mertesackers Wut-Interview



«Was wollen Sie jetzt von mir?»

Deutschlands Zittersieg gegen Algerien strapazierte die Nerven der deutschen Fans – und Per Mertesacker. Für die Fragen des ZDF-Journalisten hatte der Verteidiger kein Verständnis.


(Quelle: Youtube/FilmwieselGbR)

Schon bei der ersten Frage des Journalisten, was denn das deutsche Spiel so schwerfällig gemacht habe, sagte Mertesacker genervt: «Ist mir doch wurscht. Wir sind unter den letzten Acht. Das zählt.» Das könne aber nicht das Niveau sein, das man sich ausgerechnet habe, hakt der Reporter nach. «Was wollen Sie jetzt von mir? Das kann ich nicht verstehen», gibt der Arsenal-Spieler zurück.

«Wir sind superhappy»

Als Nächstes wird das schlechte Umschaltspiel der deutschen Mannschaft angesprochen. «Glauben Sie, dass hier unter den letzten 16 Teams eine Karnevalstruppe dabei ist?», fragt der Spieler gereizt. Der Gegner hätte es ihnen schwer gemacht, doch am Ende hätte die deutsche Elf überzeugt, ist sich Mertesacker sicher.
Nun will der Reporter wissen, ob es noch diesen «Wow-Effekt» geben wird, wie an der WM vor vier Jahren, als man im Achtelfinal England und im Viertelfinal Argentinien aus dem Turnier warf. «Was wollen Sie jetzt? Wollen Sie eine erfolgreiche WM oder sollen wir wieder ausscheiden und haben schön gespielt? Ich verstehe die ganze Fragerei nicht», sagt Mertesacker. «Wir sind weiter gekommen und sind superhappy». Diesen Eindruck machte der Verteidiger aber nicht. 

KOMMENTAR:
Anstatt  über der Sache zu stehen, dominiert bei Mertesacker die WUT. Und WUT ist ein schlechter Ratgeber bei überraschenden Interviews. Bei diesem Interview stimmen WORTE und EMOTIONEN nicht überein. Die Antwort "Wir sind super happy" ist unglaubwürdig, wenn die Person selbst gereizt, wütend ist und die Nerven verliert. Schauen Sie das Interview genau an (Siehe oben Yo tube). Beschreiben Sie, was sie sehen. Was bedeutet  für Sie das ständige "ans rechte Ohr greifen?

Dienstag, 1. Juli 2014

Die Anhänger eines Gottesstates müssen ernst genommen werden

Es gilt wachsam zu bleiben, denn...

Extremisten gründen Kalifat

Das irakische Militär versucht, die sunnitischen Extremisten aus Tikrit zu vertreiben. Doch diese zeigen sich unbeeindruckt und rufen einen lange angestrebten islamischen Staat aus.


Trotz der Gegenoffensive des irakischen Militärs setzt die sunnitische Extremistengruppe Isis ein Zeichen und ruft einen islamischen Staat aus. Isis-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi erklärte sich zum Kalifen des Reiches, zu dem von Isis kontrollierte Gebiete im Irak und Syrien gehören. Sprecher Abu Mohammed al-Adnani rief in einer Audiobotschaft im Internet alle Menschen in dem sogenannten Kalifat auf, Al-Baghdadi Treue zu schwören. Die irakische Armee flog unterdessen Luftangriffe gegen Kämpfer in der von Isis eingenommenen Stadt Tikrit nördlich von Bagdad.
Isis-Sprecher Al-Adnani kündigte an, dass sich seine Organisation nun umbenenne. Ab sofort heisse sie nur noch Islamischer Staat, der Zusatz «im Irak und Syrien» entfalle. Die Gruppe hatte in den vergangenen Wochen weitläufige Gebiete im Irak erobert und beherrscht zudem ein grosses Territorium im Norden und Osten Syriens. Dort wird sie auch von anderen in den Bürgerkrieg verwickelten Gruppen bekämpft.
Extremistische Kräfte in der Region haben lange davon geträumt, ein neues Kalifat zu gründen und damit an eine Jahrhunderte alte Geschichte islamischer Vorherrschaft im Nahen Osten anzuknüpfen. Es war jedoch nicht abzusehen, welche Folgen dies nach sich ziehen wird.

Schlacht um Tikrit

Die Armee hatte ihre Offensive in Tikrit am Samstag gestartet. Daran beteiligt waren Bodentruppen, Panzer und Hubschrauber. Die Aufständischen konnten den Angriff der Soldaten aber offenbar abwehren.
Militärsprecher Kassim al-Mussawi sagte, die Armee habe die vollständige Kontrolle über die Hochschule von Tikrit und habe die irakische Flagge über dem Campus gehisst. Ein Provinzbeamter bestätigte, dass die Aufständischen noch den Grossteil der Stadt kontrollierten.
Ein Sicherheitsbeamter sagte, die USA hätten eine «entscheidende» Rolle bei der Offensive in Tikrit gespielt. So hätten sie mit dem Irak Geheimdienstinformationen geteilt. «Die Amerikaner sind mit uns, und sie sind ein wichtiger Teil bei dem Erfolg, den wir in und um Tikrit erzielen», sagte der Beamte der Nachrichtenagentur AP.
Washington hat bereits 180 von 300 Militärberater in den Irak geschickt, die US-Präsident Barack Obama zur Unterstützung der irakischen Truppen versprochen hatte. Die USA haben zudem bemannte und unbemannte Flugzeuge für Aufklärungsmissionen über dem Irak im Einsatz.
NACHTRAG:

El-Furkan



Moschee in Embrach wird zu Salafisten-Treff

Die Moschee in Embrach wird immer mehr zum Treffpunkt für radikal-islamische Organisationen. Dies zur Besorgnis von Experten und Politiker.

storybildEl-Furkan spricht vor allem junge Albaner an. (Bild: Keystone/Symbolbild)

Die radikalislamische Organisation el-Furkan kämpft für einen islamischen Gottesstaat. In Deutschland wird el-Furkan vom Verfassungsschutz beobachtet. Seit knapp einem Jahr sind die Islamisten auch in der Schweiz aktiv, in Embrach ZH.
Dies schreibt der «SonntagsBlick»
KOMMENTAR:


Falls die Weltöffentlichkeit diese schleichende Entwicklung nicht ernst nimmt, müsste sie sich nicht wundern, wenn fanatische Gruppen plötzlich zur ernsthaften Gefahr demokratischer Staaten werden. Nicht nur bei Kommunikationsprozessen sollten wir extremes Gedankengut zurückweisen und uns für dialogisches Verhalten stark machen.

Endlosgeschichte Informationsmanagement SCHUMI



Die Mitarbeiter des Unispitals Lausanne müssen neuerdings ihre Handys abgeben.

Damit soll sichergestellt werden, dass von Schumi keine Bilder an die Öffentlichkeit gelangen.


Der 400-Quadratmeter-Park gehört zum Centre hospitalier universitaire vaudois, der Univer­sitäts­klinik von Lausanne. Seit zwei Wochen ist Schumi in der Neuro-Reha der Waadtländer Klinik, in der schon Roger Moore (86) und George Harrison († 58) behandelt wurden.
Nun veröffentlichte das französische Magazin «Paris Match» Bilder aus dem abgeschirmten Bereich. Dichte Bäume versperren den Blick von aussen, prominente Patienten gelangen durch einen gedeckten Gang ins Grüne. Auch dort sind sie ungestört. Im Zentrum steht ein grosses, weisses Zelt, im Innern ein Holzhaus und ein Springbrunnen.
Das Spital setzt auf Diskre­tion. Mitarbeiter müssen ihre Handys abgeben. Man will nicht riskieren, dass ein Foto des Pa­tienten an die Öffentlichkeit gelangt. Bei der Genesung soll eine Deutsche helfen: Karin Diserens, Chefärztin und Leiterin der Abteilung Akute Neuro-Rehabilitation. Die Spezialistin arbeitet mit einem sogenannten Erigo-Roboter. Er kann bei Koma-Patienten bereits früh Muskeln und Kreislauf trainieren.
KOMMENTAR: Auch dies eine Folge der Geheimniskrämerei und des Abschottungskonzeptes des falschen Informationsmangementes der Beraterin Kehm.

LINK:

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76. 03 März 2014. Michael Schumachers Unfall und die Medien. Michael Schumachers Schicksal bewegt die Welt. Seit über zwei Monaten liegt der siebenfache ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/14/03_07/03_14.pdf

Diese lächerliche Quotengeschichte erweist der Chancengleichheit einen Bärendienst


So wird das Grundgesetz "Eignung ist bei Berufungen das wichtigste Kriterium" ausgehebelt.

Die groteske Geschichte spielte sich an der Berliner Humbold Universität ab.
Die Absicht war, die Studienbedingungen zu verbessern. Mehr Lehrkräfte für immer mehr Studenten.
Deshalb wurde die Stelle als Mathematik-Professor ausgeschrieben.
Die Universität hat das Ziel, die Chancengleichheit der Frauen zu fördern.
Deshalb brauchten sich Männer gar nicht zu bewerben- Das gab die Universität unumwunden zu. 



Weil sich nun aber keine geeigneten Frauen bewarben, setzte die Auswahlkommission einen Mann auf Platz eins. Nun folgt das Groteske:
Der international anerkannte Wissenschafter kann zu Hause bleiben. Die Universität verzichtete lieber auf eien neue Stelle, als  einen Mann zu berufen!

Es lohnt sich einen derartigen Unsinn zu Ende zu denken:

Eine Notoperation darf nicht durchgeführt werden, weil eine Frau im Aerzteteam fehlt.

Oder: Die Feuerwehr darf nicht ausrücken, weil die Quote nicht erreicht ist.

Unglaublich, dass an einer "Denkfabrik" in der Gleichstellungsfrage bei der Besetzung einer Lehrstelle das Denken ausgeschaltet wurde. So geht es sicherlich nicht! 




Ich will keine Quotenfrau sein

Ich will keine Quotenfrau sein. Ich will keine Quotenbürgerin mit Migrationshintergrund sein. Ich will kein Quotenirgendwas sein. Ich will Mensch sein.

Montag, 30. Juni 2014

Vertrauen ja- blindes Vertrauen ist gefährlich

Bei Führungs- und Kommunikationsprozessen ist VerTRAUEN unabdingbar.


Blindes Vertrauen hingegen ist  zu gefährlich.
Die Alltagskommunikation kann nicht mit der Fertigkeit von Trapezkünstlern verglichen werden. Dennoch: Auch im Alltag müssen wir einander TRAUEN können.

 
Blindes Vertrauen?: Bebeto Fuentes (l.) und seine Brüder fliegen
 während einer Trapez-Nummer in Mexico City durch die Lüfte. (26. Juni 2014)
(Bild: Sean Havey)

LINK:

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Vertrauen schaffen durch. • Elimination von Kommunikationsbarrieren. • Professionelle und kontrollierte Kommunikation. Rolle der Medien. Information ( für ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/05/10_14/kommunikation.pdf

27. Apr. 2001 ... Seit Wochen haben wir das Verhalten des neuen SAir Kapitäns Corti aus dem Kommunikationsblickwinkel mitverfolgt. Die Öffentlichkeit hatte ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Apr_27_2001.html

Zur Auseinandersetzung Kachelmann-Schwarzer

 

Kachelmann hat nach Schätzungen seines Medienanwalts Ralf Höcker etwa ein Dutzend Mal gegen Schwarzer und "Emma" gewonnen.

Kölner Oberlandesgericht: Alice Schwarzer verliert erneut gegen Jörg Kachelmann

Alice Schwarzer (Archivbild): Das OLG Köln hat keine Revision zugelassen Zur Großansicht
AFP
Alice Schwarzer (Archivbild):

Ich zitiere SPIEGEL:
Das OLG Köln hat keine Revision zugelassen
Auch nach dem Freispruch für Jörg Kachelmann hat Alice Schwarzer in einer Glosse den Eindruck erweckt, der Moderator habe seine Ex-Freundin vergewaltigt. Das OLG Köln sieht dies nach Informationen des SPIEGEL als Persönlichkeitsrechtsverletzung.
Köln - Alice Schwarzer und der "Emma"-Frauenverlag müssen nach SPIEGEL-Informationen erneut eine Niederlage gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann einstecken. Nach einer Entscheidung des Kölner Oberlandesgerichts von Ende Mai dürfen sie auch in Glossen nicht mehr den Eindruck erwecken, Kachelmann sei ein Vergewaltiger. Das Gericht bestätigte damit eine Entscheidung der ersten Instanz.
Ende 2011 hatte die von Schwarzer herausgegebene Zeitschrift "Emma" in einer Glosse vorgeschlagen, die Begriffe "einvernehmlicher Sex" und "Unschuldsvermutung" zu Unworten des Jahres zu küren. Beide Begriffe hatten in Kachelmanns Vergewaltigungsprozess eine Rolle gespielt. Für die Richter verletzte der Kommentar die Persönlichkeitsrechte des im Mai 2011 freigesprochenen Kachelmann - weil dem Leser der Eindruck aufgedrängt werde, jener habe Claudia D. vergewaltigt.


Die streitbare Feministin will sich aber nicht geschlagen geben. Nach Auskunft ihres Anwalts, Spyros Aroukatos, überlegt sie jetzt, beim Bundesgerichtshof eine Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Revisionsverbot einzulegen.
KOMMENTAR: Obschon  Jörg Kachelmann die Unschuld nicht beweisen konnte, aber das angebliche Opfer auch die Schuld nicht nachweisen konnte, gilt die Formel:
Im Zweifel für den Angeklagten.
Deshalb hat sich Alice Schwarzer mit den Andeutungen und Vermutungen der Persönlichkeitsverletzung schuldig gemacht.
 LINKS:



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loge Jörg Kachelmann angeblich “Sex bei 120 Sachen” gehabt habe. ... sich auf ein Interview, welches Kachelmann der Boulevard-Sendung “Glanz & Gloria” ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/02_29/persoenlich.pdf
29. Febr. 2008 ... Im November 2007 verbreiteten die Medien eine Aussage, die der Meteorologe Jörg Kachelmann angeblich gemacht haben soll. Es wurde im ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/08/02_29/
16. Okt. 2012 ... In einem seiner raren TV-Interviews hat sich Jörg Kachelmann als Kämpfer für alle Männer dargestellt. Frauen hätten mit einem ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/10_16/
24. März 2010 ... Der Wetterfrosch Jürg Kachelmann ist in Untersuchungshaft. ... Die Zukunft der Karriere des Wetter-Moderators Jörg Kachelmann hängt zum ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/03_24/
3. Nov. 2010 ... Einmal mehr handelte Jörg Kachelmann gezielt prozesstaktisch. Seine Anwälte wissen, dass sich Richter von der öffentlichen Meinung ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/11_03/
28. März 2010 ... Der TV-Meterologe Jörg Kachelmann ist weiter in den Medien. Er wurde am 20. März aufgrund eines Vergewaltigungsverdacht in ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/03_28/
12. Nov. 2010 ... Nicht nur der Berater Kachelmanns nutzte in wichtigen Phasen den ... Aus dem Tagi: Im Prozess gegen Jörg Kachelmann ist die Ärztin befragt ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/11_12/
31. Mai 2011 ... Nach 43 Verhandlungstagen hat das Landgericht Mannheim Jörg ... Kachelmann , der nach Abschluss der Urteilsverkündung mit seinem ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/11/05_31a/index.html
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MITTWOCH, 17. OKTOBER 2012. Medien 35. Omnipräsent ist Jörg Kachel- mann in den letzten Tagen auf der Medienbühne. Kom- munikationsexperte Marcus.
www.rhetorik.ch/Aktuell/12/10_19a/bz.pdf
 

Sonntag, 29. Juni 2014

Heute ist Regula Späni auch selbständig

Zusammen mit Regula Späni hatte ich jahrelang für Swiss olympic  Spitzensportler 
für die Medienauftritte vor zahlreichen Olympiaden FIT gemacht.

Es war eine gute Zeit. Wir sammelten wichtige Erfahrungen. Vor allem, wie Athleten mit überraschenden Fragen umgehen müssen. Dieses ABC der Medienrhetorik mussten wir in kurzer Zeit - meist in Magglingen - praktisch vermitteln.


Regula Späni während ihrer Zeit als Sportmoderatorin 
beim Schweizer Fernsehen. 
Bild: SRF Archiv

Was macht eigentlich...?

Regula Späni, Ex-Sportmoderatorin

An ihren ersten Liveauftritt vor der Kamera erinnert sich Regula Späni noch sehr genau. «Das war 1990. Ich moderierte spätabends eine Eishockey-Sendung, damals noch auf Hochdeutsch, und war brutal nervös.» Aber ins kalte Wasser geworfen zu werden, ist nicht etwas, das eine Ex-Spitzenschwimmerin aus der Bahn wirft. «Auch wenn die Moderation sicher keine Glanzleistung war, so sind mir doch auch keine groben Patzer passiert», erzählt die 49-jährige Winterthurerin. Wobei es davon während ihrer Zeit beim Schweizer Fernsehen auch welche gab – sowohl un- wie selbst verschuldete. «Einmal ist mitten in der Sendung ein Scheinwerfer explodiert. Ein anderes Mal trampelte eine Putzfrau ins Studio und wollte staubsaugen, während ich noch am Moderieren war.» Der Klassiker, eine Namensverwechslung, fehlt ebenfalls nicht. «Skirennfahrer Michael von Grünigen nannte ich einmal Thomas von Grünigen, weil ein damaliger Kollege so hiess.» Derartige Flüchtigkeitsfehler seien zwar schon vielen Kollegen passiert. «Doch bei einer Frau wird dann sofort die Gesamtkompetenz angezweifelt.» Die Sportmoderation galt und gilt als Männerdomäne. So wundert es wenig, dass Späni – trotz ihrer Karriere als zwölffache Schweizer Meisterin im Schwimmen und trotz Sportlehrerausbildung – von ihren männlichen Kollegen nicht besonders ernst genommen wurde, als sie 1989 bei SRF ihre Stelle antrat. «Ich war erst die zweite Frau im Team und durfte anfangs nur Randsport­arten betreuen, aber das hat sich dann geändert – auch weil ich darum gekämpft habe.»

Ab 1997 ist Späni zudem als Medientrainerin für SRF tätig. 2010 will sie sich aus familiären Gründen – Späni hat inzwischen mit Sportredaktor Stefan Bürer drei Kinder – auf diesen Zweig sowie Event-Moderationen konzentrieren. Sie verlässt den Sender und gründet ein Jahr darauf Spänimedia. «Jetzt bin ich nicht so fremdbestimmt und kann Familie und Arbeit besser unter einen Hut bringen. Allerdings bin ich damit auch sehr ausgelastet. Für Hobbys bleibt kaum Zeit – im Winter nicht einmal fürs Schwimmen.».  
LINK:
Wir hatten gemeinsam in der Sendung von Quarks und Co im deutschen Fernsehen (WDR) eine Lernsequenz gedreht mit Fussballern:

Quarks 2002: Wissenschaft Streiten, Fussballer im K-K Training




 

Die Wissenschaft vom Streiten (Quarks) - Realschule Übach ...

www.realschule-übach-palenberg.com/.../Die%20Wissenschaft%20vom%...
Und woher kommt die Lust, anderen beim Streiten zuzusehen? ... und andere Fragen zum Thema "Die Wissenschaft vom Streiten" gibt es bei Quarks & Co.