Sonntag, 23. März 2014
Wir sind ein Land trotz verschiedener Sprachen
Das Fernsehen tauschte die Tagesschauequipen aus
Vor einem Jahr fand der Austausch des deutschen Fernsehens mit de Westschweiz statt.
Dieses Jahr mit dem Tessin.
Das Projekt ist gut angekommen. Die Equipen profitieren von dem Austausch. Das Tessiner Team arbeitete eigenständig. Die Moderatorin zeigte zwar Signale der Spannung. Sie machte recht viele Aes und ich erhielt Echos, man habe die moderatorin stellenweise schlecht verstanden. Anderseits profitierte sie von ihrem Charme. Der Chef der Tagesschau Urs Leuthard wird sein erfolgreiches Projekt sicherlich weiter pflegen.
Ich zitiere 20 Min:
Frauentausch bei der «Tagesschau»
von Deborah Onnis - Buonasera statt Guten Abend: Die Tagesschau-Moderatorinnen von SRF und RSI haben die Arbeitsplätze getauscht. Ein Kommunikationsexperte sagt, wie sie sich geschlagen haben.
Um 19.30 Uhr legte die Tessinerin in der deutschsprachigen «Tagesschau» mit einem strahlenden «Buonasera» los und kündete die etwas andere Ausgabe der Nachrichtensendung an. Obwohl grammatikalisch meistens alles korrekt war, verriet «der Kremle» anstatt «Kreml» oder «eine Bruch mit der Verfassung», dass sich die Moderatorin nicht ganz in ihrer gewohnten Sprachregion bewegte. Dies, obwohl sie eigentlich dank ihrer deutschen Mutter zweisprachig ist.
Twitter-Fanclub für Caldelario
Dank dem Charme im Stil von Christa Rigozzi, mit dem die Tessinerin moderierte, konnte man ihr wegen der kleinen Fehler aber nicht lange böse sein. Dies bestätigten Stimmen auf Twitter, wo die ersten Reaktionen positiv waren: «Super» und «Bravissimo», hiess es da, oder: «härzige Dialekt» und «irgendwie witzig». Rejaka117 gefiel es sogar besser als sonst: «Nicht trocken und langweilig präsentiert. So wäre die Sendung immer perfekt.»
Kritischer analysiert Kommunikationsexperte Roger Huber die Moderation von Alessia Caldelari: «Trotz der sympathischen Art hat man gesehen, dass sie sehr gestresst war.» Im Vergleich zu ihrer italienischen Moderation im «Telegiornale» hätten ihre Bewegungen sehr schwer gewirkt. «Sie konnte nicht ihre gewöhnliche Dynamik einbringen. Das war schade.»
Kommentar: Nach meinem Dafürhalten dürften auch in anderen Sendegefässen solche Brücken über die Sprachgrenzen gebaut werden.
Notiert von
marcus knill
um
07:28
Samstag, 22. März 2014
KNILL- Chronik
Knill Chronik 1977
Notiert von
marcus knill
um
11:23
Weshalb die Zurückhaltung von Frauen bei Talks?
Braucht es gleichsam eine Quote?
Aus 20 Min:
Mehr Frauen in Talkshows – dank Internetportal
Frauen sucht man an Podiumsdiskussionen oder in Talk-Sendungen oft vergeblich. Ein neues Internetportal will das in Deutschland ändern. Die Schweiz soll nachziehen.
Talkmaster Roger Schawinski mit Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi. Ein seltenes Bild: Nur gerade 17 von 100 «Schawinski»-Sendungen fanden mit einer Gesprächspartnerin statt. (Bild: Screenshot:
LINK:
Beim SRF heisst es dazu, man achte nach Möglichkeit aber darauf, dass die Gästerunden nach Geschlecht ausgewogen seien. «Es ist aber zum Teil schwierig, Frauen einzuladen, weil es in gewissen Bereichen wenige Repräsentantinnen gibt.» Schawinski selber sagte in seiner Jubiläumssendung, gewisse Frauen hätten wohl nicht den «Mumm», in seine Sendung zu kommen.
«Es kann durchaus eine Herausforderung sein, weibliche Rednerinnen für Anlässe zu finden», bestätigt auch Matthias Wipf von der Agentur Speakers.ch, die auf die Vermittlung von Referenten und Moderatoren für verschiedene Anlässe spezialisiert ist. Oft sei viel Überzeugungsarbeit gefragt, weil sich Frauen einen Auftritt nicht zutrauten. Das sei «extrem schade», denn die Veranstalter zeigten sich von weiblichen Referentinnen und Talkgästen regelmässig begeistert.
Ein neues Internetportal in Deutschland reagiert nun auf das Frauendefizit am Rednerpult und in Diskussionsrunden: Auf der landesweiten, branchenübergreifenden Website Speakerinnen.org können sich Frauen seit Anfang März als Rednerinnen für ihr Fachgebiet registrieren. Laut Zeit online haben sich in wenigen Tagen bereits mehr als hundert Expertinnen eingetragen. Ihre Fachgebiete reichen von Medien über Bildung bis hin zu Popkultur. «Keine Ausreden mehr für Panels ohne Frauen!», schreiben die Initiantinnen des Projekts – acht Netzaktivistinnen aus Berlin – auf der Website selbstbewusst.
Economiesuisse setzt auf Xing
Rudolf Minsch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Economiesuisse, findet es eine «gute Idee», darüber nachzudenken, wie das Geschlechterverhältnis bei Podien ausgeglichener gestaltet werden kann. Der Wirtschaftsverband habe selbst auch schon Schwierigkeiten damit gehabt. «Das Problem solcher spezifischer Datenbanken ist aber, dass sie extrem schnell veralten.» Besser seien Business-Plattformen wie Xing oder Linked-in. «Da können Fachfrauen ihr Profil selbst aktualisieren und auch vermerken, dass sie gerne für Podien oder Referate zur Verfügung stehen.»
Auch Matthias Wipf von der Agentur Speakers.ch hält eine Plattform, die sich exklusiv an Frauen richtet, in der Schweiz nicht für nötig. «Wir vermitteln Frauen und Männer, jüngere oder ältere, gleichwertig. Unsere Ambition ist es immer, den Besten oder die Beste für einen spezifischen Auftritt zu finden.»
KOMMENTAR: Die Diskussionen um Frauenquote bestätigten mir jeweils: Vielen Frauen möchten keine Quotenfrauen sein. Qualität kommt vor Geschlecht. Ich setze mich hingegen dafür ein, dass Frauen fit gemacht werden für harte Diskussionen. Dies ist der Erfolgsweg!
Notiert von
marcus knill
um
07:59
Freitag, 21. März 2014
Gestern war der Tag des Glücks
Was ist Glück?
Ich zitiere Wikipedia:
Das Wort „Glück“ kommt von mittelniederdeutsch gelucke (ab 12. Jahrhundert) bzw. mittelhochdeutsch gelücke.
Es bedeutete „Art, wie etwas endet/gut ausgeht“. Glück war demnach der
günstige Ausgang eines Ereignisses. Voraussetzung für den „Beglückten“
waren weder ein bestimmtes Talent
noch auch nur eigenes Zutun. Dagegen behauptet der Volksmund eine
mindestens anteilige Verantwortung des Einzelnen für die Erlangung von
Lebensglück in dem Ausspruch: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Die
Fähigkeit zum Glücklichsein hängt in diesem Sinne außer von äußeren
Umständen auch von individuellen Einstellungen und von der
Selbstbejahung in einer gegebenen Situation ab.
Kommunikation und Glück
Erfolg haben und sich glücklich fühlen ist nicht identisch. Dennoch lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie sich das Leben sinnvoller gestalten lässt. Ich zitiere rhetorik.ch:
| 2. Schritt: Verhalten ändern |
Wer nicht konsequent auf ein Ziel hinarbeitet, dem nützen die besten
Zielsetzungen nichts. Rückschläge sind normal. Oft spielen auch
Zufälle eine Rolle. Doch gibt es eindeutige Kriterien, die
erfolgreiche Menschen ausmachen.
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| 3. Schritt: Schritt für Schritt zum Erfolg. |
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| Voraussetzungen für den Erfolg |
| E | wie Entscheidungskraft oder Energie | R | wie Reflexionsvermögen oder Realismus | F | wie Fantasie oder Fehlerkultur | O | wie Ordnung oder Organisation | L | wie Lernbereitschaft oder Loslassen können | G | wie Glück oder Geniessen können |
G wie Glück oder Situationen geniessen können.
| E - Energie gewinnen um Entscheidungen zu treffen | Das Suchen von Motivatoren hilft Phasen der Demotivation meistern zu können.
Wichtig ist, Grob- und Feinziele konkret zu formulieren. Energien können durch
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| R - wie Reflexionsvermögen | Mittel um seine eigenen Stärken und Schwächen und
Persönlichkeitsstruktur kennen zu lernen:
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| F - wie Fehlerkultur und Fantasie | Wer nicht bereit ist, Fehler in Kauf zu nehmen, kann auch kein
Neuland betreten. Wer arbeitet, macht Fehler. Fehlschläge,
Pleiten, Pannen gehören zum Leben und Gelegenheit, dazu zu lernen.
Nach jedem Fehlschlag gilt es:
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| O - wie Ordnung oder Organisationstalent | Kreative Ideen entstehen aus dem Mix von
Chaos und Ordnung. Die Stolpersteine im Umgang mit Ordnung und Organisation,
vor allem im Zeitmanagement
sind hinlänglich bekannt:
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| L - wie Lernbereitschaft oder Loslassen | Lernen bedeutet beim Selbstmanagement weitgehend
Verhaltensänderung. Ohne
Selbstmotivation
sind Erwachsene kaum bereit, sich weiterzuentwickeln.
Beim Loslassen geht es auch um sinnvolles
Stressmanagement.
Stress gehört zum Leben. Damit "Eu- Stress" nicht zum
"Dis-Stress" wird, gilt es Stressfallen zu vermeiden:
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| G - wie Glück geniessen | Sinn-voll Leben kann heissen:
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Notiert von
marcus knill
um
07:32