Mittwoch, 14. November 2012

Griechenland: Ein Schrecken ohne Ende

Experten und Oekonomen hatten schon bei den ersten Milliarden zur Rettung Griechenlands geraten:
Lasst ab von weiteren Finanzspritzen, die nichtsbringen. Lieber ein rasches Ende mit Schrecken.
Doch Europa schoss nach jedem Flop Griechenland immer wieder Millarden, Milliarden, Milliarden nach.
Jedes Mal verbunden mit der Drohung: Wenn ihr nicht spart gibt es nachher nichts mehr! Die Griechen merkten schnell: Europa lässt uns nicht im Stich, auch wenn wir die Forderungen nicht einhalten.  Die Bevölkerung streikte, legte die Wirtschaft lahm - und es wurde  - wie immer - weiter gewurstelt.

Die Geschichte erinnert an Eltern, die dem verschuldeten Jungen sagen: Wenn Du  für Dein Handy nicht arbeitest, nehmen wir Dir das Handy weg. Wenn der Jugendliche erkennt,  dass die Eltern trotz weiterer Verschuldung nicht konsequent sind, müssen wir uns nicht wundert, wenn der Sohn sich gar nie bemüht, seine Schulden abzubauen. Er weiss ganz genau: Meine Eltern werden immer wieder zahlen. Für meine Verschuldung muss ich gar nichts tun.

Jetzt lesen wir beim Griechenland-Drama vom letzten Stohhalm. Wir können damit rechnen, dass es nicht der letzte Strohhalm sein wird. Griechenland kann getrost mit weiteren Halmen rechnen. Denn Europa hat die Bedingugen nie durchgesetzt.  So wird auch künftig Europa immer wieder zahlen und zahlen und zahlen.

Der letzte Strohhalm für Griechenland?



 Konservative Ökonomen schlagen eine offene Währungsunion als Rettung für Griechenland vor. Andere halten ein geordnetes Insolvenzverfahren und einen Schuldenerlass für unabwendbar.

Kommentar: Die Griechen dürfen sich darauf verlassen, dass Sie trotz Nichteinhalten von Spielregeln mit Geld rechnen können. Auch dann, wenn sie nicht sparen wollen. Somit wird es  zum Schrecken ohne Ende kommen!

Diese Geschichte fördert die Stimmung gegen Asylzentren

Wenn 20 Min die Details  schildert, von den Tätern aus Tunesien im nahegelegenen Aylzentrum (die ein Tier auf der Weide brutal geschlachtet hatten), so ist dies  Wasser auf die Mühlen der fremdenfeindlichen Bevölkerungsschichten. Deshalb waren vor Jahren viele Medienschaffenden bereit, solche Taten bewusst zu unterschlagen und totzuschweigen. Solche Räueltaten in den Medien auszuklammern, verstösst nach meinem Dafürhalten gegen die Informationspflicht. Wir haben jüngst gesehen: Kann  später nachgewiesen werden, dass bei solchen Verbrechen in den Medien die Nationalität  bewusst ausklammert worden ist, förderte diese Vertuschungspolitik die Fremdenfeindlichkeit in der Bevölkerung zusätzlich.


Aus meiner Sicht  informierte somit 20 Min korrekt:

Asylbewerber schlachten Schafbock Kurti

 Der Urdorfer Bauer Thomas Grob ist noch immer geschockt: Sein junger Schafbock Kurti wurde von Asylbewerbern qualvoll getötet.

storybildDie verbliebenen 5 Schafe von Landwirt Thomas Grob sind noch völlig verschüchtert.

Eine Bekannte kam schliesslich vorbei und erzählte Grob, sie habe beim Morgenspaziergang im Wald ein aufgehängtes Schaffell, Knochen und Eingeweide entdeckt. Die alarmierte Polizei bestätigte den schrecklichen Verdacht: Es handelte sich um Kurtis Überreste. Laut der Kapo war Kurti mit ungeschliffenen Messern «sehr unsachgemäss» getötet worden. «Offenbar musste das Tier noch minutenlang leiden», so Sprecher Werner Schaub.
Die Täter waren schnell gefasst.

 In der Asylunterkunft nahe des Hofes stellte die Polizei bei zwei tunesischen Bewerbern (25 und 34 Jahre) ca. 20 Kilogramm frisches Schaffleisch sicher. Die geständigen Männer wurden verhaftet.

Besonders tragisch für Thomas Grob: Kurti hätte der neue Zuchtbock werden sollen. Auch sonst hing die Familie sehr am Tier. «Er ist im Frühling fast zeitgleich mit unserem Töchterchen zur Welt gekommen», sagt der Bauer.
Als der Urdorfer Landwirt Thomas Grob (32) am Samstagmorgen nach seinen Schafen schaute, merkte er sofort, dass etwas nicht stimmte. «Adelaide, eines unserer beiden Kleinen, plärrte und lief aufgeregt umher.» Während die vier ausgewachsenen Tiere sich in einem Graben verschanzt hatten, fehlte Adelaides Bruder Kurti. «Im Unterstand entdeckte ich dann die Blutlache», so der Bauer bestürzt.
Kommentar: Der Sachverhalt wurde korrekt beschrieben. Die Medien haben eine Kontrollfunktion und dürfen solche Fakten nicht verschweigen.
Die Publikation solcher Vorkommnisse von Asylbewerbern könnten bewirken, dass  hinsichtlich Sicherheit der Bewohner  - in unmittelbarer Nähe solcher Zentren - etwas getan wird. Fakten dürfen Medien nie unter den Tisch wischen, selbst dann, wenn man lieber nicht sagen möchte, weil es Tunesier waren. 

Steinbrücks Weissgeld- Strategie: Alles andere als WEISS!

Das Image der SP Kanzlerkandidaten ist angeschlagen, vor allem, nachdem sich gezeigt hat, dass er Wasser predigt und selbst Wein trinkt.

Ich zitiere nzz- online:

Steinbrücks Schweizer Honorar


Ringier zahlte Geld für Steinbrücks Vortrag – er selbst spricht von einer Spende.
Ringier zahlte Geld für Steinbrücks Vortrag – er selbst spricht von einer Spende. (Bild: Keystone / AP / Markus Schreiber)

Der Medienkonzern Ringier zahlte für ein Referat von Peer Steinbrück 1500 Euro. Doch der deutsche Kanzlerkandidat deklarierte das Geld nicht als Nebenverdienst. Es sei eine Spende gewesen, sagt er.

Im kollektiven Gedächtnis der Schweizer hat sich Peer Steinbrück schon vor Jahren eingegraben: Im Frühling 2009 sagte der damalige Finanzminister, es brauche im Kampf gegen das Schweizer Bankgeheimnis nicht nur das sprichwörtliche Zuckerbrot, sondern auch die Peitsche. Und der SPD-Mann verglich das Land mit Indianern, gegen die man bald die Kavallerie ausreiten lasse. Die harsche Metaphorik haben ihm viele Schweizer bis heute nicht verziehen.
Mittlerweile ist der 65-jährige Norddeutsche nicht mehr Finanzminister, sondern Mitglied des Bundestags und seit 1. Oktober 2012 offizieller Kanzlerkandidat der SPD. Spätestens seit diesem Datum kämpft er nicht mehr gegen das Schweizer Bankgeheimnis, sondern gegen die Vorwürfe von Medien und Öffentlichkeit, er habe seine Nebenverdienste als Parlamentarier nicht vorschriftsgemäss deklariert und damit gegen das geltende Recht verstossen.

Zur «Weiterbildung» bei Ringier

Jetzt zeigt sich: Der Kanzlerkandidat hat vermutlich auch in der Schweiz einen Nebenverdienst erzielt, den er nicht offengelegt hat. Vor zwei Jahren hielt er beim Medienkonzern Ringier in Zürich nämlich eine Rede. «Peer Steinbrück war am 9. Dezember 2010 Referent in der Ringier-Denkwerkstatt, einer internen Weiterbildungs-Veranstaltung», bestätigte Ringier-Sprecher Edi Estermann am Freitag. Und: «Er hat dafür das in solchen Fällen übliche Honorar von 1500 Euro erhalten.»
Das deutsche Abgeordnetengesetz und die Geschäftsordnung des deutschen Bundestags schreiben vor, dass alle Parlamentarier Nebeneinkünfte von mehr als 1000 Euro im Monat offenlegen müssen. Peer Steinbrück hat die Zahlung von Ringier allerdings nie deklariert: Sie fehlt sowohl auf der entsprechenden Website des Deutschen Bundestags als auch im Bericht, den der Kanzlerkandidat selbst wegen der Vorwürfe bei einem privaten Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Auftrag gegeben hatte und den er vor zwei Wochen präsentierte.
Das Ergebnis des Berichts: Steinbrück habe als Bundestagsabgeordneter zwischen Herbst 2009 und Sommer 2012 für 89 Vorträge Geld erhalten, alles in allem rund 1,3 Millionen Euro. 87 Reden seien rechtmässig offengelegt worden, 2 nicht. Es handelt sich um zwei Referate im Oktober 2011. Steinbrück sagte damals dazu: «Ich habe es einfach verschwitzt.» Unmittelbar davor hatte er verlauten lassen, dass er alle seine Nebenverdienste «auf Euro und Cent» offenlege.
Gegen den Vorwurf, er habe einen dritten Nebenverdienst nicht vorschriftsgemäss offengelegt, nämlich den für seinen Vortrag bei Ringier, wehrt sich der Kanzlerkandidat mit Entschiedenheit. «Peer Steinbrück erhielt für die Veranstaltung bei Ringier kein Geld», sagte sein Sprecher Michael Donnermeyer am Freitag. «Deshalb musste er den Anlass auch nicht deklarieren.» Und: «Ringier hat für Steinbrücks Rede Geld gespendet.» Wie hoch diese Spende war und an wen sie bezahlt wurde, sagte Donnermeyer aber nicht. «Diese Zahlungen wurden immer vom Veranstalter gemacht.»
Fest steht: Die Beziehung zwischen dem Schweizer Medienkonzern Ringier und dem deutschen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück ist bemerkenswert. So war es das deutsche Magazin «Cicero», das Ringier gehört, das exklusiv und schon am 21. September 2012 Steinbrücks Kanzlerkandidatur meldete. Die Nachricht wurde in nationalen und internationalen Medien x-fach zitiert – bis zehn Tage später die offizielle Bestätigung von Steinbrücks Kandidatur durch die SPD folgte. In der gleichen Ausgabe wie die Exklusiv-Meldung veröffentlichte «Cicero» auch einen Kommentar, in dem das Magazin Steinbrück als «folgerichtigen Kanzlerkandidaten» rühmte. In der Legende zu seinem Foto hiess es: «Wer, wenn nicht er – der Peer!»

Die Rolle von Frank A. Meyer

Eine enge Beziehung zu Peer Steinbrück hat namentlich «Ringier»-Publizist Frank A. Meyer. Auch er ist des Lobes voll über den Kanzlerkandidaten. «Peer Steinbrück ist eine der brillantesten politischen Persönlichkeiten Deutschlands», sagte er am 8. Oktober 2010 in der Ringier-Zeitschrift «Schweizer Illustrierte» und erzählte, dass dieser «auch bei mir zu Hause schon Gast» gewesen sei. Meyer wohnt in Berlin und hatte Steinbrück in der Vergangenheit mehrmals interviewt.
Womöglich war es auch Meyer, der Steinbrück am 9. Dezember 2010 als Redner in die «Ringier»-Zentrale nach Zürich holte. Am Abend des gleichen Tages jedenfalls moderierte Meyer ein Gespräch mit dem damaligen Bundestagsabgeordneten im Zürcher Volkshaus. Anlass war die Präsentation von Steinbrücks Buch «Unterm Strich»; die Veranstaltung war selbst in der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens ein Thema. Für diesen Anlass erhielt Steinbrück allerdings «nachweislich» kein Geld, wie ein Organisator des Anlasses heute sagt.

Kommentar: Wenn nachgewiesen werden kann, dass Steinbrück gelogen hat, dann hätte dies gravierende Folgen. Als Kanzlerkandidat wäre dies keine Bagatelle mehr. In Krisen gilt bekanntlich das Prinzip: "Alles was Du sagst muss wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, musst Du sagen!" Besser als Falschaussagen wäre in diesem Fall das Schweigen gewesen. Diese Taktik hatte Kohl angewendet mit den zahlreichen Spenden, die seine Partei hätte offen legen müssen. Bei ihm hatte sich das konsequente Schweigen gelohnt. Möglicherweise wäre Steinbrück auch besser gefahren, wenn er seine Nebenverdienste nicht offen gelegt hätte, obschon man ihm bei dieser Taktik hätte vorwerfen können, er habe wahrscheinlich etwas zu verstecken.  Vor der Veröffentlichung der Honorare vertrat Steinbrück noch die Meinung, er gebe die Zahlen erst bekannt, wenn alle anderen die Nebenverdienste ebenfalls offen legen. Nachher hielt er sich jedoch nicht mehr an diese Bedingung.  Solches  Eiertanzverhalten stört immer!

Dienstag, 13. November 2012

Was die SBB nicht an die grosse Glocke hängt:

Die Zunahme der Gewalt in den Zügen ist eine Tatsache aber Sie ist schlecht für die Förderung für den öeffentlichen Verkehr.  Ein angebliche VERTRAULICHES Papier bringt es nun unerfreuliche Fakten an den Tag. Wenn die SBB zum Schutz der Kunden nichts Zusaätzliches unternimmt, steigen wieder viele auf das Auto um, trotz des Staus.

Gewalt im öffentlichen Raum gehört zum Alltag der Polizei. An Wochenenden wird in Berlin geprügelt, gestochen und geschossen.

Ich zitiere blick-online:


«Seit Mitte 2011 sind in den Security-Ereignisfeldern Tätlichkeiten, Drohungen und Diebstähle gegenüber den Vorjahren negative Trends feststellbar», heisst es in dem Bericht etwas gestelzt. «Jugendliche, junge Erwachsene in Gruppen, Rauschmittelkonsum, Personen mit Migrationshintergrund und professionelle Banden aus Osteuropa sind momentan für den Anstieg von Ereignissen verantwortlich.»
Im Klartext: Pöbelndes Partyvolk und kriminelle Ausländer machen unsere Züge unsicher.
Die SBB listen drei Brennpunkte auf: Drohungen und Tätlichkeiten gegen das SBB-Personal, Tätlichkeiten gegen Mitreisende – und Diebstähle.

Personal wird bespuckt

Tätlichkeiten gegen das Zugpersonal nahmen im ersten Halbjahr 2012 gegenüber der Vorjahresperiode um 22 Prozent zu. In Zahlen: 110 SBB-Angestellte wurden angegriffen. Fast fünfmal so viele (539) wurden bedroht oder übel angepöbelt. Das entspricht einer Zunahme von 32 Prozent.
Ein Gewalt-Trend macht den Sicherheitsverantworlichen besondere Sorgen: «das gezielte Anspucken des Zugpersonals». Auslöser solcher Übergriffe seien oft «Diskussionen mit den Reisenden über fehlende Fahrausweise», welche sich «bis zur Tätlichkeit hochschaukeln».
Viele, aber längst nicht alle Angriffe landen bei der Justiz: Die SBB brachten im ersten Halbjahr 104 Fälle von Tätlichkeit, Gewalt, Drohung und Belästigung zur Anzeige.
Die weitere Entwicklung sehen die SBB pessimistisch. Man gehe davon aus, «dass die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung gegen das Personal tief bleibt», heisst es im Bericht weiter. Besonders bei «Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Personen unter dem Einfluss von Rauschmitteln und Personen aus anderen Kulturkreisen» werde der Respekt gegenüber dem SBB-Personal weiter sinken.
Besonders stark betroffen sind die Agglomerationen Genf, Lausanne und Zürich. In der Westschweiz geht die Zunahme von Gewalt gegenüber dem Zugpersonal vor allem auf das Konto von Schwarzfahrern.
In der Region Zürich wirken sich, so die Analyse der  SBB, «die 24-Stunden-Gesellschaft und ein ausgeprägtes Nachtleben» negativ aus: Die meisten Probleme gibt es auf dem ZVV-Netz.

Passagiere prügeln sich

Immer häufiger werden auch Mitreisende Opfer von Gewalt. Die Tätlichkeiten haben im ersten Semester um 125 Prozent zugenommen! 106 Attacken auf Passagiere wurden aktenkundig. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 47.
Die Zunahme von Streitigkeiten und Prügeleien erklärt die SBB-Studie mit dem «laufenden Angebotsausbau in den grossen Bahnhöfen». Immer mehr Menschen halten sich immer länger in Bahnhöfen auf, insbesondere zu Randzeiten – entsprechend nehmen laut SBB die «Aggressionspotenziale» zu.

Kunden werden beklaut

Die am häufigsten gemeldeten Vorfälle bei den SBB sind Diebstähle. 816 Personen wurden im ersten Halbjahr Opfer von Taschendieben oder Räubern, 80 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei sind längst nicht alle Fälle erfasst, die SBB gehen von einer «hohen Dunkelziffer» aus: Viele Reisende erstatten Anzeige bei der Polizei; diese Fälle gehen nicht in die Diebstahl-Statistik der SBB ein.
Hauptverantwortliche für die Klauerei sind offensichtlich Kriminaltouristen. «Professionelle Banden aus Osteuropa und Nordafrika bewegen sich gezielt in Zügen und Bahnhöfen», schreiben die SBB.
Viele Gruppen haben sich spezialisiert: So entwendet eine Profi-Bande aus Polen regelmässig
Gepäck aus den Wagons. Im Raum Zürich sind vor allem Diebe aus dem ehemaligen Jugoslawien und Nordafrika aktiv. In der Westschweiz stellen Roma das grösste Problem dar.
Besonders aktiv sei zurzeit eine schweizweit agierende «Gruppierung aus Bulgarien, bei welcher sich Frauen auf Trickdiebstähle bei Kunden oder auch auf Ladendiebstähle in und um Bahnhöfe spezialisiert haben», heisst es im Papier. Die Bande sei auch nach Deutschland gut vernetzt.
Mit einer Entspannung an der Diebstahl-Front rechnen die SBB nicht: Aufgrund der zentralen Lage der Schweiz und der Möglichkeit zur schnellen, unerkannten Ausreise in Nachbarländer sei es wahrscheinlich, dass Banden aus Osteuropa «weiterhin sehr aktiv bleiben». Man hoffe immerhin, dass die Zahl der von Nordafrikanern begangenen Delikte mit dem Beginn der Rückschaffungsmassnahmen des Bundes zurückgehen werde.
Immerhin konnte die Polizei im ersten Halbjahr 272 verdächtige Diebe festnehmen.

SBB: «Ja, es stimmt»

Die SBB bestätigen die Recherchen von SonntagsBlick. «Es stimmt, im letzten Semester haben Tätlichkeiten zugenommen», sagt Sprecherin Lea Meyer. Gesellschaftliche Entwicklungen machten eben «nicht vor Zugtüren halt». Das Sicherheitsniveau bei den SBB entwickle sich «parallel zu jenem der Kantone und Städte».
Pro Jahr investieren die SBB derzeit 37 Millionen Franken in die Sicherheit von Kunden und Personal. «Unser Sicherheitsniveau ist auf einem hohen Stand», betont Meyer. Regelmässige Umfragen bestätigten «das hohe Sicherheitsempfinden unserer Kunden». Auf dem gesamten Netz sei es im vergangenen Monat zu 37 Vorfällen gekommen, «also rund einem pro Tag. Das ist bei rund einer Million Kunden pro Tag sehr wenig.» Weitere Massnahmen seien dennoch geplant, man nehme das Thema ernst.
«Jeder Vorfall ist einer zu viel. Wir tun alles, um solche zu vermeiden», sagt Meyer. Geplant seien beispielsweise der  Ausbau von Präventionsarbeit und Videoüberwachung sowie die Ausweitung der Doppelbegleitung durch SBB-Angestellte in Fernverkehrszügen.

Verbände sind besorgt

Andreas Menet, Zentralpräsident des Zugpersonalverbands (ZPV), ist über die Entwicklung trotzdem besorgt. «Wir müssen rechtzeitig Gegensteuer geben, bevor es zur Eskalation kommt», sagt er. So sollen die SBB in Zukunft verstärkt mit Polizei und Politik zusammenarbeiten.
Ende November will der ZPV eine entsprechende Petition bei der SBB-Spitze einreichen (siehe Box). Auch Giorgio Tuti, Präsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals, sieht Handlungsbedarf: «Wir haben von unseren Mitgliedern die Rückmeldung, dass Aggressionen aller Art zunehmen.» Er fordert in Zügen und an Bahnhöfen eine angemessene Polizeipräsenz – nicht nur in den grossen Zentren.

Ich zitiere 20 Min:


Kommentar: Ich habe bei meiner Beratertätigkeit erkannt, dass die SBB diese unerfreuliche Entwicklung ernst nimmt.  Ich befürchte aber, dass es an den notwendigen Mitteln fehlt, um die Gewaltspirale rasch zu stoppen.



Was kann ich tun wenn ich gefährdet bin?

So geht man Streit aus dem Weg

Das sagt der Sichherheitsprofi Markus Atzenweiler.

Der Ex-Kantonspolizist nimmt kein Blatt vor den Mund: «Wer im Ausgang eine Faust kassiert – ich sage es ungern –, hat Fehler gemacht.» Der Mann mit dem glattrasierten Kopf, Geschäftsführer der Winterthurer Sicherheits-Arena, hat die Ursachen von Pöbeleien, Prügel- und Messerattacken genaustens studiert.

Tausende Durchschnittsbürger, aber auch Polizisten und Sicherheitsleute lernten bei ihm, wie man das Schweizer Nachtleben ohne Hirnerschütterung oder Kieferbruch übersteht.

«Wer sich nicht an gewisse Regeln hält», so Atzenweiler zu SonntagsBlick, «riskiert eine Eskalation, die im Extremfall mit einer Tötung enden kann.»

Atzenweilers Tipps:

Anhand von einfachen Regeln erklärt der Sicherheitsprofi, wie man  gefährlichen Situationen «gewaltlos und unspektakulär» entrinnen kann:

1. ERSTER KONTAKT: Trifft man auf eine bedrohliche Person oder Gruppe, muss man Selbstsicherheit zeigen: schnell weitergehen, rechtsumkehrt machen oder stehen bleiben. Auf keinen Fall zögern, das wirkt unsicher.

2. KEIN GESPRÄCH: Wird man angesprochen, nicht antworten und sich niemals in ein Gespräch verwickeln lassen. Zügig weitergehen.

3. KEIN AUGENKONTAKT:
Keine Nähe zulassen und auch jeglichen Augenkontakt vermeiden.

4. HÄNDE ZEIGEN: Die Hände zeigen und nicht in den Hosentaschen verstecken. Das signalisiert Abwehrbereitschaft, falls es zum Kampf kommt.

5. FLUCHT: Wirds trotzdem brenzlig, gibt es nur eines: flüchten! Das kann wie ein Angriff wirken: Es verunsichert den Gegner und blockiert ihn.

6. BLICK ZURÜCK: Wenn man am Aggressor vorbei ist, den Kopf drehen und einen Blick zurückwerfen. Das signalisiert: Ich will wissen, wo du bist, ich traue dir nicht!

7. KONFRONTATION: Erst wenn sich ein Aggressor nicht abschütteln lässt, Widerstandsbereitschaft zeigen: den Arm mit flacher Hand ausstrecken und den Gegner auf Distanz halten. Gleichzeitig laut rufen: «Stopp, ich will, dass du stehen bleibst.»


Nachtrag 20 Min:

Ich fahre nicht mehr Zug»

Die Zahl der Diebstähle und Tätlichkeiten im öffentlichen Verkehr hat zugenommen. Während einige Leser von «Angstmacherei» reden, fühlen sich andere beim Zugfahren bedroht. (Viele werden vermutlich wieder vermehrt Auto fahren)

Wenn Raab ins Fettnäpfchen tritt, wird ihm verziehen

Zu Raabs neuer Politshow 

ProSieben-Moderator Stefan Raab: "Wo kann ich noch in Ruhe kiffen?"Zur Großansicht

ProSieben-Moderator Stefan Raab: "Wo kann ich noch in Ruhe kiffen?"

Stefan Raab ist angetreten, den Polit-Talk neu zu erfinden - und kopiert sich dabei doch nur selbst. Die Parteien haben nur ihre zweite Garnitur geschickt, am Ende gewinnt der Liberale Wolfgang Kubicki die weitgehend sinnfreie Show. Tiefpunkt: eine rassistische Entgleisung Raabs auf Kosten Philipp Röslers.
Niemand kritisiert Raabs rassistische Entgleisung
Den Tiefpunkt der Sendung erreicht der Moderator gleich am Anfang im Gespräch mit Wolfgang Kubicki, den er, scheinbar gewagt, tatsächlich jedoch wenig originell befragt, ob "Rösler weg muss". Kubicki antwortet wie immer launig, und Raab kann es sich nicht verkneifen, auf den glücklosen FDP-Chef einzugehen:

 "Wenn Rösler das beim Abendessen sieht, fallen ihm hoffentlich nicht die Stäbchen aus der Hand."

Man muss es vielleicht noch einmal für den Spaß-Rassisten Stefan Raab aufschreiben: Philipp Rösler ist im Alter von neun Monaten aus einem vietnamesischen Waisenhaus nach Niedersachsen geholt worden. Er ist, abgesehen von dieser biografischen Besonderheit, ein völlig durchschnittlicher Deutscher. Im Übrigen essen asiatisch aussehende Menschen anders als in der offenbar beschränkten Vorstellungswelt von Stefan Raab nicht ständig mit Stäbchen.

In der Sendung kritisiert niemand den Moderator für diese Entgleisung, stattdessen versuchen alle, gute Laune zu demonstrieren.
Die Diskussion ist in drei Themen gegliedert, die in - leider gibt es kein passenderes Wort - dümmlichen Kürzest-Kurzfilmchen vorgestellt werden: Reichensteuer, Energiewende und Internet. Das Segment beispielsweise zur Energiewende und zu der Frage, ob der Strom damit zu teuer wird, wird eingeleitet mit dem gespielt polemischen Hinweis, das habe man jetzt davon, dass "ein 40.000 Kilometer entfernter Reaktor aus Sushi Bratfisch gemacht hat". Raab darauf geradezu höhnisch: "Das ist ein sehr komplexes Thema." Jan van Aken fordert kostenlosen Strom für Vier-Personen-Haushalte, erst der darüber liegende Verbrauch soll teuer bezahlt werden. Klasse Idee! Applaus! Wer soll das bezahlen?

Kommentar: Unverschämtheiten, Provokationen sind bei Stefan Raab nichts Neues. Siehe meine Beiträge auf rhetorik.ch:



6. Juni 2010 ... Der gelernte Metzger Stefan Raab wurde lange unterschätzt. Er baute zwar seine Fernsehkarriere auf Unverschämtheiten auf, provozierte oft, ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/10/06_06/index.html
7. Febr. 2004 ... An Beleidigungsklagen wegen verletzender Ässerungen in seiner Sendung ist Stefan Raab gewöhnt. Doch diesmal müssen er und seine ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Feb_07_2004.html
2. Dez. 2004 ... Formel-1-Pilot Ralf Schumacher will sich rechtlich gegen Äussrungen des TV- Moderators Stefan Raab wehren. Raab hatte Investition ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/Aktuell_Dec_02_2004.html
27. Sept. 2005 ... Stefan Raab tritt immer wieder ins Fettnäpfchen. Er lässt alles zu, um in die Schlagzeilen zu geraten. Er hat auch genügend Geld, um allfällige ...
www.rhetorik.ch/Aktuell/05/09_27.html

Montag, 12. November 2012

Eine Volksheldin wird entzaubert:

Weshalb verliert Eveline Widmer-Schlumpf zunehmend an Popularität? Eine Analyse:

Eine Musterschülerin läuft auf

schreibt Tagi-online. Ich zitiere:
Eveline Widmer-Schlumpf musste im Bundesrat in den letzten Wochen mit wichtigen Dossiers wiederholt Niederlagen verbuchen. Eine Analyse über das selbst verschuldete Scheitern der Bündnerin.

 Weissgeldstrategie: Die Finanzministerin musste aufgrund ihrer Überrumpelungstaktik im Bundesrat eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Ihre Finanzstrategie muss sie nochmals überarbeiten.
Bild: Archivbild

   

Seit 2007 ist Widmer-Schlumpf im Bundesrat. Die Bundesversammlung wählte sie damals anstelle von Christoph Blocher in die Regierung. Sie bekam von allen Seiten viele Vorschusslorbeeren, die Medien lobten sie für ihren Mut und Fleiss. Sie scheute sich auch nicht, heisse Eisen anzupacken wie die «Too big to fail»-Vorlage, mit der man verhindern will, dass Grossbanken mit riskanten Geschäften das Land destabilisieren können – wie dies zum Beispiel 2008 der Fall war, als der Bund mit Steuergeldern die UBS retten musste. Die Finanzministerin glänzte dabei durch Entschlossenheit.
Sie könnte heute die «Königin» im Bundesrat sein, aber mit ihrer Art habe sie sich selber ins Abseits manövriert, bekam man stattdessen am Mittwoch in verschiedenen Departementen zu hören. Das war, nachdem die Bundespräsidentin mit ihrem Bericht zur Finanzmarktpolitik im Bundesrat gescheitert war. Einige Stunden später an einer Veranstaltung der Zeitung «Die Zeit» sagte die Bündnerin: Sie kämpfe mit offenem Visier, in Bern ereigne sich jedoch viel «hintenrum», «und es gibt auch Intrigen». Damit habe sie erst einmal zurechtkommen müssen. Ihr verstorbener Vater Leon Schlumpf, der auch Bundesrat war, habe sie nicht davor gewarnt. 

Auch die BDP spricht von einer Schwäche ihrer Bundesrätin

Nur war ihre eigene Wahl zur Bundesrätin alles andere als transparent und für sich genommen eben auch eine Intrige gegen den amtierenden Bundesrat Christoph Blocher, monieren ihre Kritiker. Es seien auch nicht die normalen Berner Intrigen, die der Finanzministerin schaden, sondern ihre Soloeinlagen. Widmer-Schlumpf hat offenbar nach knapp 5 Jahren im Bundesrat nicht gemerkt, dass sie auch als Bundesrätin Allianzen schmieden muss, will sie ein Sachgeschäft heil über die Runden bringen. Sie spreche sich zu wenig mit ihren Bundesratskollegen ab, sagen auch ihre BDP-Anhänger. Doch bisher traute sich niemand aus der Partei, die Bundesrätin darauf hinzuweisen.
Spätestens nach dem Debakel mit ihrem Prestigeprojekt, der ökologischen Steuerreform, hätte sie merken müssen, dass sie mit ihrer Überrumpelungstaktik andere vom Dossier betroffene Bundesräte und Bundesrätinnen vor den Kopf stösst. Anfang Oktober stutzte der Bundesrat die bereits weit gediehenen Ökosteuerpläne zu einem Prüfauftrag zurück. Widmer-Schlumpf war damit nach einem einjährigen Sololauf dort, wo sie im Dezember 2011 gestanden hatte – ganz am Anfang.

Das hätte sie vermeiden können, wenn sie ihre Pläne mit den betroffenen Departementen von Doris Leuthard, (Uvek), Alain Berset (EDI) und auch Johann Schneider-Ammann (EVD) vorher abgestimmt hätte.

Den gleichen Stil pflegte sie schon als Justizministerin


Das gleiche Drama wiederholte sich nun nur wenige Wochen später mit ihrem Bericht über die Finanzmarktpolitik. Dass sie die Vorlage nicht wie versprochen im September, sondern erst im kommenden Jahr bringen will, sah man ihr noch halbwegs nach. Zumal sie die neuen Bestimmungen der Financial Action Taskforce on Money Laundering (FATF), welche Steuerhinterziehung als Vortat zur Geldwäscherei sieht, mit ihrer Weissgeldstrategie verknüpfen wollte. Dazu gab ihr der Bundesrat auch grünes Licht. Wie Recherchen von Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigen, besprach sie dann aber vor der Bundesratssitzung ihre Pläne mit keinem anderen Departement. Berset, Sommaruga, Maurer und Schneider-Ammann zersausten prompt ihren Bericht.
Diesen Stil pflegt sie nicht erst, seit sie im Finanzdepartement das Sagen hat. Unmittelbar nach Amtsantritt packte sie als Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartementes (EJPD) die Revision der Pflegekinderverordnung an. Bloss begnügte sie sich nicht nur mit dem Ordnen des Pflegekinderwesens. Sie wollte gleichzeitig auch das Kinderhüten regeln. Tanten und Verwandte, die regelmässig ein Kind betreuen, sollten künftig dafür eine Bewilligung einholen und Kurse besuchen. Selbst die Grosseltern hätten das Hüten der Enkel amtlich melden müssen. Es ging ein Sturm der Entrüstung durchs Land. Widmer-Schlumpf musste 2009 zurückkrebsen.

Als Justizministerin noch unter Welpenschutz

Auch die anderen Bundesräte wurden von der Vorlage auf dem linken Fuss erwischt, hatte die damalige Justizministerin ihre Pläne doch mit niemandem vorher besprochen. Damals sah man ihr aber den Fauxpas nach, weil sie noch nicht lange im Amt war und als frühere Regierungsrätin des Kantons Graubünden mit der speziellen Mechanik der Berner Politmaschine nicht sehr vertraut war. So viel Nachsicht mit ihr haben die anderen Bundesräte inzwischen nicht mehr, dafür hat sich die Bundespräsidentin seit ihrer Wahl 2007 zu viele Sympathien in der Landesregierung verscherzt.
Bei ihrer Weissgeldstrategie kam noch eine weitere Komponente hinzu: In den letzten Wochen und Monaten hat sie laut Insidern den Linken, Rechten und den Banken versprochen, die Vorlage komme ganz nach dem jeweiligen Gusto daher. Die von diversen Sonntagszeitungen verbreiteten Darstellungen zur Weissgeldstrategie fussten auch auf entsprechenden Versprechungen. Als die Bundesräte am Montag, den 29. Oktober, die Vorlage erstmals auf dem Tisch hatten, rieben sich diese die Augen, weil die Vorlage nicht dem entsprach, was man erwartet hatte.
Ein BDP-Politiker formulierte es einmal so: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf betreibe einen Riesenaufwand für ihre Dossiers, riskiere dann aber wegen ihres Vorgehens den Absturz wichtiger Vorlagen wie jetzt bei der Weissgeldstrategie.

Kommentar: In Krisensituationen holte sich Eveline Widmer- Schlumpf  viele Pluspunkte. Doch bei den Alltagsgeschäften scheint sie keine glückliche Hand zu haben. Als "Blocherenthronerin" wurde sie lange  bei allen Politikern und Parteien aus der "Allianz gegen Blocher"   gestützt.
Als Retterin der UBS wurde sie generell gelobt.
Doch in jüngster Zeit häuften sich die Misserfolge (oekologische Steuerreform, Weissgeldstrategie usw.)
Vom Thron als "Schweizerin des Jahres"  und  von der Mehrheit des Parlamentes über Monate geschont, sackte die beliebte Bundesrätin kontinuierlich ab. Wer hoch oben ist, kann  auch tiefer fallen.
Weshalb verblasst nun der Glanz dieser "Musterschülerin"? Weshalb der mangelnde Rückhalt beim Asylwesen, bei der Swissnessvorlage zum Schutz der Schweizer Produkte und den Fragen zur Sterbehilfe?

Widmer-Schlumpf vernachlässigte sehr wahrscheinlich die Netzwerke und verbiss  sich zu stark auf sachlicher Ebene. Es könnte auch sein, dass sie  kommunikative Probleme in der Teamkommunikation hat.

Sonntag, 11. November 2012


  1. Top 10 Präsentationskiller Tipp 6-10: So machen Sie Ihre ... - YouTube

    www.youtube.com/watch?v...Teilen
    2. Febr. 2012 - 8 Min. - Hochgeladen von TheTargetter
    Axel Rittershaus von http://www.online-softskill-trainings.com/ präsentiert: 10 Tipps für die schlimmsten ...