Dienstag, 19. Juli 2011


Besser als der Vater

Als Ems-Chefin trat Magdalena Martullo-Blocher aus dem Schatten ihres Vaters. Taugt sie auch als politische Nachfolgerin? Leute, die sie kennen, halten das für möglich.
1/6 Ein Fehler, sie einfach nur an ihrem Vater zu messen: Magdalena Martullo und Christoph Blocher vor der Ems Chemie Mitte 2003, ein halbes Jahr vor der Stabsübergabe vom Vater an die Tochter.
Bild: Keystone


Geht Magdalena Martullo in die Politik? Für die Parlamentswahlen vom Oktober 2011 hat sie der Bündner SVP abgesagt, wie der «Sonntag» in Erfahrung brachte. Doch ansonsten nährt sie selbst das Gerücht, dass sie dereinst eine politische Karriere anstrebt, fleissig.
In den letzten Monaten zeigte sich die bis anhin medienscheue Ökonomin zunehmend in der Öffentlichkeit. Mit einem Einblick in ihren Bündner Chemiekonzern Ems im SF-Film «Reporter» oder im Rahmen der Firmenchronik «Erfolg als Auftrag», die Anfang Jahr erschienen ist. Dabei scheint sie jede Gelegenheit für politische Statements zu nutzen, sei es eine Medienkonferenz zur Atompolitik oder die Präsentation des Halbjahresergebnisses der Ems-Chemie vergangene Woche. Dort äusserte sie sich nicht nur zu Kennzahlen, sondern auch zur schweizerischen Energie- und Aussenpolitik, zum EU-Finanzdesaster und zur chinesischen Regierung.


Politische Exkurse




Aufhorchen lässt aber vor allem die Antwort der ältesten Blocher-Tochter, die im August 42 wird, auf die Frage nach ihrem Einstieg in die Politik: «Jetzt nicht – ausser ich muss.» Auch vor acht Jahren musste sie, als Christoph Blocher überraschend Bundesrat wurde. «Magdalena, du musst die Ems führen», hat er damals gesagt. Dass die Geburt ihres zweiten Kindes kurz bevorstand, spielte keine Rolle.
«Der neue Blocher ist eine Frau», titelte der «Sonntag». Und die NZZ schreibt, Martullo verfüge nicht nur über das unternehmerische Talent ihres Vaters, sondern sie neige wie er zu politischen Exkursen und Rundumschlägen. Zuweilen gingen die Exkurse an der Bilanzpressekonferenz so weit über den Tellerrand hinaus, dass man sich frage, was sie mit dem Unternehmen Ems denn noch zu tun haben. «Nicht auszuschliessen, dass sie sich zu mehr berufen fühlt als zum Führen eines mittelgrossen Konzerns.»


Die Gabe zur Vereinfachung




Bei der Unternehmensführung hat sich Magdalena Martullo bewiesen, wie ihr manche attestieren. Wie sie den Konzern durch die Wirtschaftskrise geführt und den Gewinn danach wieder gesteigert habe, sei beeindruckend gewesen, schreibt die NZZ. Fast sei man versucht zu sagen, der Vater hätte es nicht besser gekonnt. Und Publizist Karl Lüönd, der für das Buchprojekt «Erfolg als Auftrag» vier Jahre lang mit Martullo im Austausch war, sagt: «Sie macht vieles anders als ihr Vater und manches sogar besser. Sie hat das Unternehmen weiterentwickelt.» Es sei ein Fehler, sie einfach nur an ihrem Vater zu messen, sagt Lüönd.
Doch wenn Martullo Politikerin wird, muss sie sich automatisch am Vater messen lassen. Dieser hat die Entwicklung einer stagnierenden 10-Prozent-Partei zur heutigen SVP, die einen Drittel der Wähler hinter sich schart, massgeblich mitgeprägt. Taugt Martullo wie ihr Vater zum nationalen Partei-Aushängeschild und zur Chefstrategin? Ja, sie hätte das Zeug dazu, glaubt Lüönd. «Intellektuell und analytisch ist sie unglaublich stark. Und sie hat offenbar Charisma, sie wirkt immer echt und kommt bei vielen Leuten gut an. Und sie kann überzeugen, sie hat wie Christoph Blocher die Gabe zur Vereinfachung.»



Burschikose Direktheit




Kommunikationsexperte Marcus Knill traut ihr zu, dass sie die Argumentationstechnik und die Rhetorik von ihrem Vater «gleichsam geerbt, also bereits im Blut» hat. Vater Blocher mache zwar unzählige rhetorische Fehler, er spreche zu laut, wild, unkoordiniert gestikulierend. Trotzdem könne er seine Zuhörer fesseln und beeinflussen. «Sein Erfolgsrezept: Er glaubt an das, was er sagt, spricht in Bildern und Geschichten.» Auch seine Tochter könnte, sofern sie von dem, was sie sage, ebenfalls voll und ganz überzeugt sei, als Nachfolgerin «grosse Massen beeinflussen».
Er habe sich gewundert, wie Martullo im SF-Film ein Mitglied der Führungsriege als Träumer blossgestellt habe, sagt Knill. Doch seine Recherchen hätten gezeigt, dass sich in der Ems-Chemie niemand an der burschikosen Direktheit der Chefin störe, dass diese sogar geschätzt würde, weil man bei ihr wisse, woran man sei. «So gesehen könnte ihre Eindeutigkeit und Direktheit unserem politischen Klima guttun, in dem oft nur indirekt und mit Weichspülern kommuniziert wird.»




Auch die SVP hat militärische Züge




Trotzdem sind Wirtschaft und Politik nicht dasselbe. Das mussten schon andere erfolgreiche Unternehmer erfahren, die in der Politik einflussarm geblieben sind. Und Martullos unzimperlicher Führungsstil, der von Buchautor Karl Lüönd als militärisch bezeichnet wird, wirft die Frage nach der Politiktauglichkeit auf. Was in einer andern Partei zum Problem würde, ist in der SVP aber womöglich keines. Denn die Partei ist streng hierarchisch und straff organisiert, die Folgsamkeit der Parteifunktionäre gegenüber dem Chefstrategen ist augenfällig und hat ebenfalls militärische Züge.
«Klar ist, bei der SVP wäre die Erleichterung gross, wenn man Martullo einbinden könnte, um das drohende Vakuum zu füllen», sagt Politikberater Mark Balsiger. Sie hätte den Vorteil, keine Ochsentour absolvieren zu müssen, und würde sich «vermutlich innert weniger Jahre durchsetzen». Beim Aufstieg auf die nationale Bühne sei die Luft schnell einmal dünn, für die Position des Parteichefs brauche es eine dicke Haut, enorme Durchsetzungskraft und die Kondition eines Marathonläufers. Zudem sei die SVP traditionell eine Männerpartei, sagt Balsiger, der Frauenanteil in der Bundeshausfraktion liegt bei 8 Prozent, und die wenigen gezielt geförderten Frauen seien «jung, attraktiv und medientauglich» wie Natalie Rickli oder neu Anita Borer (ZH) und Nadja Pieren (BE).
Die Frage ist, ob die dreifache Mutter will, sagt Lüönd. «Diesen Schritt wird sie sich zweimal überlegen. Aber sie ist kein unpolitischer Mensch.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)




KOMMENTAR

Hier noch einen Nachtrag zu meinem Telefoninterview, das inhaltlich korrekt zusammengefasst worden ist:


Vater und Tochter haben  schon äusserlich Vieles gemeinsam.
Das Blocher-Prinzip als Führungsprinzip scheint im Management Erfolg zu haben. Vielleicht liegt es darin, dass bei Blochers  auftragsorientiert geführt wird. Als Kommunikationsberater kann ich jedoch Blochers These nicht
unterstützen, man dürfe einem Vorgesetzten keine Frage, sondern nur einen Antrag stellen. Wer den TV Beitrag von der Weiterbildungsveranstaltung mit Magdalene Blocher gesehen hat, ärgert sich verständlicherweise, wie sie einen Mitarbeiter aus dem eigenen Führungsteam vor allen anderen als Träumer blossstellt. Das widerspricht  einer menschenorientierten Führung. Ich habe  bei einer Recherche bei der EMS Chemie erfahren, dass sich dort jedoch  niemand an dieser burschikosen Direktheit der Chefin störe. Diese offene
Kritik ertrage das Team  und bei Magdalena Martullo-Blocher würde es stets geschätzt, dass man wisse, woran man sei. So gesehen könnte ihre Eindeutigkeit und Direktheit  in unserem politischen  Schon-Klima  gut tun, bei der zu oft nur
indirekt und mit Weichspülern kommuniziert wird und sich viele Parlamentarier als Airbagrhetoriker hervortun, indem sie  oft warme Luft produzieren, nur um nirgends anzuecken .

Montag, 18. Juli 2011

Zusatzinformationen zum bevorstehenden Intensivseminar




 






AUFTRITT IN DER OEFFENTLICHKEIT




Zentrale Fragen, die uns beschäftigen werden:




Wie komme ich und meine Botschaft beim Publikum an?




Wie wecke ich die Aufmerksamkeit oder Interesse?


Kann ich es so sagen, wie ich es meine?




Oder: Meine ich es auch so, wie ich es gesagt habe?


Was braucht es, um gehört und verstanden zu werden?




Kann ich Sachverhalte so erzählen, dass sie glaubwürdig ankommen?




ZIEL JEDER AUSSAGE MUSS ES SEIN:


DASS ICH VERSTANDEN WERDE.
("Verstehen" und "Verstanden werden" ist das A und O jedes Kommunikationsprozesses)




 
Aus der Praxis für die Praxis

 
Bausteine und Erkenntnisse aus der Medienrhetorik
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INPUT ALS EINFUEHRUNG:
8. Aug. 2009 ... Öffentliche Auftritte. von Marcus Knill ... 2. Kurz vor dem Auftritt. Sich lockern. ... 3. Beim Auftritt. Keine Nebengedanken. ... www.rhetorik.ch/OeffentlicheAuftritte/OeffentlicheAuftritte.html - Cached - Similar
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1. Vorbereitung und Start ist die halbe Miete
LINK:




  1. Vorbereitung unter Zeitdruck

    24. Juli 2009 ... Das bedingt eine besondere Vorbereitung, die auch unter Zeitdruck beherrschen weren müssen. Links zum Thema: Antizipieren, Zeitmanagement ... www.rhetorik.ch/Vorbereitung/Vorbereitung.html - Cached - Similar




  2. ++++++++++++++++++++

2. Gegensätze müssen wir unter einen Hut bringen können
Beispielsweise:
Kürze und Redundanz,
Wort und Bild
oder Natürlichkeit und Adressatenzentriertheit
LINK:

Wort und Bild

18. Nov. 2005 ... Wort und Bild. ... Vergleiche den Beitrag Bild und Bildung. ... Das Sujet "Ohr und Bild" ist im Internet weit verbreitet. ... www.rhetorik.ch/Wortundbild/Wortundbild.html - Cached - Similar

Die Balance finden

Die gegensätzlichen Positionen spielen nicht nur beim räumlichen ..... Die Mitte im Spannungsfeld der erwähnten Gegensätze finden, heisst stets: ... www.rhetorik.ch/Balance/Lang.html -Cached - Similar

Natuerliche Kommunikation

Kommunikation, Training, Natuerlichkeit Auftritt, Reden, Weiterbildung. www.rhetorik.ch/Natuerlich/Natuerlich.html - Cached - Similar


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3. Zauberworte

--> Zauberwort EINS
LINK:

Mut zum Vereinfachen

Alpha Artikel vom Juli 2005: Mut zum Vereinfachen. www.rhetorik.ch/Vereinfachen/Vereinfachen.html -Cached - Similar
--> Zauberwort EINSTELLUNG



Bei der Einstellung geht es um die innere Haltung. Stimmt die innere Haltung mit dem überein was wir denken, so stimmt die Stimme ebenfalls mit dieser Stimmung überein und der Körper sendet automatisch die Signale, die unserer Einstellung sendet.

Es sollte ein Medienkonferenz werden, die Einigkeit und Geschlossenheit signalisiert. Doch das Verhalten der Akteure sagt mehr als die abgelesenen Worte. Die dunkeln Farben, die Spannung in der Muskulatur, die Blicke und das gespielte Lächeln müssen nicht kommentiert werden.






(Bildquelle Blick)
Man braucht kein Samy Molcho zu sein, um zu sehen, wie es hinsichtlich Beziehungsebenen zwischen den beiden Ministern bestellt ist. Der Körper kann nicht lügen. Die Auseinandersetzung mit dem SMS , das grosse Zerwürfnis - trotz Entschuldigung der Aussenministerin - ist den beiden Kontrahenten nicht nur ins Gesicht geschrieben. Wer glaubt man könne Risse in der Beziehungsebene so rasch rasch kitten, täuscht sich. Es gibt keinen Seelen Araldit, der hilft, wenn zu viel Geschirr zerschlagen auf der Beziehungsebene.
Beobachtungsübung: Beschreiben Sie den Gesichtsausdruck, die Haltung und formulieren Sie, wie die zwei Akteure auf Sie gewirkt haben.


FAZIT: DIE EINSTELLUNG WIRKT SICH AUF DIE KOERPERSPRACHE AUS



--> Zauberwort SELBST

LINK:




  1. Selbstmanagement

    4. Nov. 2008 ... Wer möchte nicht seine Selbst-Kompetenz fördern? Wer wünscht sich nicht mehr Selbst-Sicherheit? Lange Zeit dominierte eine fragwürdige ... www.rhetorik.ch/Selbst/Selbst.html - Cached - Similar









  2. Verbesserung durch Selbstkritik

    Werden Mängel selbst erkannt, kommt es viel schneller zu den erwünschten Verbesserungen. Dank der persönlichen Einsicht braucht es zudem weniger ... www.rhetorik.ch/Verbesserung/Selbstkritik.html - Cached - Similar


--> Zauberwort SPIEGEL

Mit Spiegeln die kommunikative Kompetenz verbessern

Jean-Paul Sartre hat diese Thematik im Theaterstück 'Bei verschlossenen Türen' aufgegriffen: Ein Raum ohne Spiegel. Der eine sieht sich nur im Andern - in ... www.rhetorik.ch/Spiegel/Spiegel.html - Cached - Similar
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Wie im Mediensimulator gearbeitet werden sollte

Medientrainings-aber wie?

Ein Kompass für Unentschlossene


von Marcus Knill


Im Umgang mit Medien und Journalisten ist eine professionelles Training wichtig. Wir finden im Internet eine Fülle von Angeboten und in den Bibliotheken gibt es wir zahlreiche Bücher über Ratgeber und Tipps für alle, die sich mit öffentlichen Auftritten befassen. Auch wir publizieren unter rhetorik.ch laufend Beiträge, die sich mit Medienauftritten und Oeffentlichkeitsarbeit befassen.


Das theoretische Wissen ist zwar recht und gut. Doch erwerben wir die Medienkompetenz nur in einem paxisorientiertem, professionellen Training oder Coaching. Dies sollte weder rezeptorientiert noch theaterzentriert konzipiert sein. Zahlreiche Angebote beschränken sich in den Trainingseinheiten lediglich auf Teilaspekte. Man erhält Tipps, welche Kleider oder Kravattenfarbe man tragen sollte. Von Seminaren, die nur solche Teilaspekte behandeln, rate ich ab. Professionelle Trainer arbeiten ganzheitlich. Sie haben eine langjährige Erfahrung und arbeiten mit Profi- Journalisten zusammen, die ebenfalls pädagogische, psychologische Grundkenntnisse im Umgang mit Erwachsenen haben. Bewährte Ausbildner arbeiten prozess- praxis- und ressourcenorientiert. Dies können wir bei Absolventen überprüfen. Knill und Knill garantiert Ihnen eine ganzheitliche Medientrainings mit erfahrenen Profis aus dem Print-, Radio und TV Bereich. Sie erfahren dabei nicht nur, wie man sich vorbereiten muss und wie die Journalisten ticken und arbeiten. Die gute Vorbereitung ist bei öffentlichen Auftritten etwas vom Wichtigsten. Sie müssen unbedingt die Denk- und Arbeitsweise der Journalisten kennen. Sie sollten sich vorgängig immr über das Sendegefäss schlau machen und wissen, wie der der betreffende Journalist arbeitet. Es gibt vor jedem Auftritt Vieles zu klären.(Thema? Ziel? Ist die Sendung aufgezeichnet oder live? Wer ist noch dabei?) Vor jedem Auftritt lohnt es sich immer, mit einem Sparringpartner ein Interview zu überprüfen und vor einer Kamera durchzuspielen.


Es gibt einige sehr gute Ausbildungen, die wir empfehlen können. Auch wir offerieren verschiedene Modelle professioneller vertraulicher Trainings. Alle mit fachgerechtem Videofeedback:


1. Wir erteilen geschlossene Ausbildungseinheiten bei Firmen, Vereinen oder Organisationen (intern)


2. Wir offerieren gezielte, massgeschneiderte Einzeltrainings


3. Wir bieten zudem offene Ausbildungseinheiten für einen breiten Kreis von Führungskräften an


4. Falls Sie sich noch kurz vor einem Medienauftritt fit machen wollen, haben sich Last-Minute- Trainings bewährt


5. Wir haben uns auch seit Jahren für heikle Medienauftritte in Krisensituationen spezialisiert



Dafür können wir Sie bei allen Trainings zu kompetenten Partnern für Medien und Journalisten machen und Sie werden die Chance Ihrer öffentlichen Auftritte nutzen lernen. Jedes professionelle Training fördert zudem Ihre kommunikative Kompetenz. Wenn Sie in Stress-Situationen glaubwürdig auftreten können und Botschaften, Argumente oder Statements verständlich auf den Punkt bringen können, wirkt sich dies zwangsläufig auch positiv auf alle anderen Kommunikationsprozesse im Alltag aus.


Ein bewährter Rat: Lassen Sie sich nicht von Hochglanzprospekten beeinflussen. Erkundigen Sie sich über die Nachhaltigkeit von ausgeschriebenen Trainings bei Führungskräften, die ein porfessionelles Coaching besucht haben.

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Offene Fragen
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FAZIT:

8. Aug. 2009 ... Öffentliche Auftritte. von Marcus Knill ... 2. Kurz vor dem Auftritt. Sich lockern. ... 3. Beim Auftritt. Keine Nebengedanken. ... www.rhetorik.ch/OeffentlicheAuftritte/OeffentlicheAuftritte.html - Cached - Similar




  1. 10 Gebote der Medienrhetorik

    10 Gebote der Medienrhetorik. ... 10) Konkret, bildhaft und mit Beispielen reden. Nicht nebulös und abstrakt formulieren. ... www.rhetorik.ch/Medienrhetorik/10Gebote.html - Cached - Similar





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WEITERE LINKS ZUM IMPULSREFERAT --> ZUR VERTIEFUNG DER THEMATIK




  1. Kommunikation und Medien

    Medien Wenige Führungskräfte sind sich bewusst, dass 90 Prozent ihrer Tätigkeit in irgendeiner Form mit Kommunikation zu tun hat. Im Umgang mit Medien gilt ... www.rhetorik.ch/Medien/Medien.html - Cached - Similar




  2. rhetorik.ch aktuell: Silvia Blochers Umgang mit den Medien

    Silvias nachträgliche Beschönigung bestätigen uns erneut, dass Silvia Blocher das ABC im Umgang mit Medien einfach nicht beherzigen will (oder kann). ... www.rhetorik.ch/Aktuell/06/09_15.html - Cached - Similar




  3. Spitzensportler trainieren - auch den Umgang mit Medien

    Spitzensportler trainieren - auch den Umgang mit Medien. von Marcus Knill. PS. In der Endfassung dieses Beitrag wurde vom Verlag immer die männliche und ... www.rhetorik.ch/Spitzensportler/Spitzensportler.html - Cached - Similar




  4. rhetorik.ch aktuell: Weibels Erfolgsrezepte im Umgang mit Medien

    Weibel machte den Zuhörern bewusst: Auch beim besten Profi können im Umgang mit Medien Fehler unterlaufen. Doch können wir immer aus Erkenntissen lernen. ... www.rhetorik.ch/Aktuell/07/01_14/index.html - Cached - Similar




  1. Fragen

    7. Mai 2008 ... Dank Fragen kommt die Wissenschaft zu neuen Erkenntnissen. Dank der Frage erhalte ich zusätzliche und eventuall wichtige Informationen des ... www.rhetorik.ch/Fragen/Fragen.html - Cached - Similar




  2. Mit Fragen umgehen

    Rhetorik, Fragetechniken, Lenkungstechniken, Fragen. www.rhetorik.ch/Antworttechnik/Antworttechnik.html - Cached - Similar




  3. Indiskrete Fragen

    27. Apr. 2007 ... Rhetorik, Fragetechniken, Lenkungstechniken, Fragen. www.rhetorik.ch/Antworttechnik/Indiskret.html - Cached - Similar








    1. rhetorik.ch aktuell: Sinnvoll Kommunizieren

      Sinnvoll Kommunizieren. Rhetorik.ch Artikel zum Thema: Wortwirkung · Wort und Bild. Wer so schreibt oder so redet, dass man das Gesagte mit den äusseren ... www.rhetorik.ch/Aktuell/08/06_11/index.html - Cached - Similar




  1. Medienauftritte

    7. Juni 2003 ... Journalisten stehen unter Zeitdruck und schätzen solche ... bereits während der Fragestellung ihre Antwort vorbereiten und gar nicht merken, ... www.rhetorik.ch/Medienauftritt/Medienauftritt.html - Cached - Similar




  1. Medien wünschen Kürze

    File Format: PDF/Adobe Acrobat - View Die Medien wünschen immer Kürze. Trotz- dem wollen sie bildhafte, konkrete, prägnan- te Aussagen. Wer diese beiden paradoxen ... www.rhetorik.ch/Alphaartikel/341_1309_03_1.pdf - Similar




  2. rhetorik.ch aktuell: Kürze und Details vor Mikrofon und Kamera

    Alle Voten waren angemessen kurz. Ich konzentrierte mich während der ganzen Befragung nur ans Denken. Ich dachte weder an meine Gestik, noch an meine Stimme ... www.rhetorik.ch/Aktuell/05/05_13.html - Cached - Similar

rhetorik.ch aktuell: Image schlägt Fakten

18. Okt. 2009 ... Aktuell Artikel · Artikel Inhaltsverzeichnis, Suche in Rhetorik.ch: www.rhetorik
.ch aktuell: (18. Okt, 2009). Image schlägt Fakten ... www.rhetorik.ch/Aktuell/09/10_18/index.html - Cache

Airbagrhetorik


aus getcreative.de:


Nichts wie heisse Luft



"Airbagrhetorik" ist ein von dem Schweizer Kommunikationstrainer Marcus Knill geprägter Begriff. Allen an Rhetorik und professioneller Kommunikation Interessierten bietet er auf seiner Internetseite » www.rhetorik.ch ein umfangreiches (Gratis-)Angebot, um seine Kompetenz auf diesem Gebiet weiterzuentwickeln. Einen Besuch können wir wärmstens empfehlen.


Knill nun definiert seine Wortschöpfung als eine defensive Art der Kommunikation, bei der sich Worthaufen zwischen die Gesprächspartner drängen und einen gegenseitigen Gedankenaustausch unmöglich machen.
"Er hat nichts gesagt. Es war leider nur viel warme Luft." Die Airbagrhetorik ist gleichsam ein "Nichtmitteilen". Der ausgesprochene Redeteil geht nicht hinüber zum Du. Der Empfänger ist dadurch auch kein Teilnehmer. Es ist für ihn unmöglich den "Luftteil" zu erfassen.
Wenn das Gehörte nicht gefasst werden kann, ist damit auch kein Anteilnehmen möglich. Die Sprechteile werden nicht angenommen. Dank der Airbagrhetorik kann der Sprechende:
ablenken
jemanden totreden
sich vor Gegenfragen schützen
Aussagen aufblähen, damit sie nicht erfasst oder hinterfragt werden können Der "Bag"ist wie ein "Sprachpanzer"
sich vor möglichen Konfrontationen schützen und sich hinter dem Airbag verschanzen
beeindrucken durch eine Wortschwallproduktion
auf das Zuhören verzichten
Airbagrhetoriker verhindern den notwendigen Freiraum, den jedes erspriessliche Gespräch benötigt. Airbagrhetorik muss nicht gelernt werden. Sie wird oft ohne Training gekonnt angewandt.
Airbagrhetorik ist eine defensive Variante des Konterns. Wichtig: Schweigen und Zuhören haben nichts mit Airbagrhetorik zu tun, obschon dank Schweigen und Zuhören heikle Situationen abgefedert werden können und ein Schutz sein können.

Sonntag, 17. Juli 2011

Vorwort für das nächste Seminar:



Alltagsrhetorik und Medienrhetorik


von Marcus Knill

Über Dialog- und Präsentationskompetenzen muss heute jede Führungspersönlichkeit verfügen; sei es bei Meetings, bei Kritik- oder Mitarbeitergesprächen und bei Präsentationen, aber auch bei Auftritten in Versammlungen, Kongressen oder vor Mikrofon und Kamera. Es geht darum, sich immer situations- oder mediengerecht verhalten zu können.
Und zwar so, dass das Publikum versteht und die Botschaft überzeugt. Es gibt Unterschiede zwischen Kommunikation im Berufsalltag und medienwirksamer Rhetorik. Bei einem Fachpublikum stören beispielsweise Fachausdrücke wenig. Wer aber vom Radio- und Fernsehpublikum nicht verstanden wird, riskiert über die Fernbedienung ausgeschlossen zu werden.


Es geht immer um dasselbe:

Wir müssen verstanden werden, um zu überzeugen.

Kürze und Reduktion auf das Wesentliche

Im Alltag ist es oft möglich, Probleme ausführlich zu erörteren und palavermässig Sachverhalte von allen Seiten gründlich zu reflektieren. In den Medien ist jedoch Selektion und Beschränkung angesagt. Es gibt auch Gemeinsamkeiten. Im Umgang mit Medien sowie im Alltag müssen wir die Kunst des Weglassens beherrschen. Es zahlt sich aus, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren.

Welches sind die Prioritäten? Welches die Schwerpunkte? Wird die Kernbotschaft deutlich?

Kurz, konkret und anschaulich

Die Kunst bei Dialogen und Präsentationen ist es, den komprimierten Inhalt nicht abstrakt, sondern konkret und anschaulich zu formulieren. Beim Training zeigt sich oft, dass es Mühe macht, Kürze und Konkretes unter einen Hut zu bringen. Entweder sind Voten (Antworten) zu kurz, oder sie sind zu ausführlich. Kurz und bündig heisst: Knapp und dennoch bildhaft und anschaulich zu formulieren. Es gibt einfache Techniken, die man bei unseren Trainings rasch lernen kann.




Medienaussagen müssen von Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller verstanden werden.

Medienrhetorik muss bewusst machen: Ärzte reden nicht für Ärzte. Hinter dem Radio und Fernsehpublikum gibt es zwar auch Experten, aber nur wenige aus ihrem Fachgebiet. Deshalb bewährt sich ein mentaler Trick bei einem Statement:

Stellen Sie sich einen Bekannten vor, der wenig von der Sache versteht und in Japan wohnt und dem Sie etwas per Telephon erklären müssen. Kurz, weil das Telefonieren nach Japan teuer ist.

Wer diese Situation beherzigt, spricht einfacher, eingängiger, in Umgangssprache und nicht zu lang.

Das Wichtigste ist die Natürlichkeit

Ohne Training nehmen sich die meisten Menschen in ungewohnten Situationen (auf dem Podium, im Studio) zurück. Der Stress hemmt die Körpersprache, den Ausdruck, die Stimmkraft usw. Auftritte trainieren heisst für uns, diese Stresssituationen zu simulieren und zu antizipieren.

Bei Präsentationen und Medienauftritten braucht es entspannte Spannung.

Wir benötigen bei allen Auftritten eine Portion Eustress, damit wir wach und präsent sind. Anderseits suchen wir die Entspannung, damit Körpersprache und Stimme sich entfalten können. Unser fachgerechtes Training bringt Ihnen diese Balance zwischen Präsenz, d.h. 100 prozentige Konzentration und Zuhören, sowie der notwenigen Lockerheit. Dank Medientraining ist es auch im Alltag möglich:
  • Kniffligen Frager Rede und Antwort zu stehen
  • Kernbotschaften auf den Punkt zu bringen
  • Komplexe Inhalte zu vereinfachen
  • Bildhaft zu formulieren ohne sie zu verfälschen.
  • Auch in Stresssituationen wirkungsvoll zu kommunizieren.


Kurz:

Zu überzeugen

Blochers Erbe?


Allein schon das Bild, das heute auf 20 Min-online publiziert worden ist, zeigt, dass die Tochter von Christoph Blocher nur schon äusserlich viel vom Vater hat. Führungsmässig und politisch besteht ebenfalls eine Uebereinstimmung. Es ist somit gut denkbar, dass die Ems Chemie Chefin in vier Jahren den Vater als SVP Leitfigur ablösen könnte.



Magdalena Martullo (42) soll das politische Erbe von Christoph Blocher (70) antreten. (Keystone)


Magdalena Martullo (42) soll das politische Erbe von Christoph Blocher (70) antreten.

Kommentar: Ich kann mir gut vorstellen, dass Magdalena Blocher - als erfolgreiche Managerin - auch auf der politischen Bühne die Frau stellt. Jedenfalls haben sich die Blocher Gegner  zu früh gefreut, wenn sie geglaubt haben, dass nach dem Abgang Christoph Blochers die SVP in ein Vacuum geraten werde. 

Sonderbares Demokratieverständnis


Am Samstagabend hörte ich am Radio auf einem deutschen Sender, verschiedene Begründungen, weshalb man auf Bürgerentscheide verzichten müsse:


1. Das Volk sei verführbar und das Volk würde somit Populisten auf den Leim kriechen


2. Bei Abstimmungen könnten Minderheiten Mehrheiten überstimmen. In der Begründung hiess es, oft würden nur 30 % zur Abstimmung gehen und so bestimmten im Grunde genommen  nur eine Minderheit über die Mehrheit


3. Die gewählte Regierung müsse immer allein bestimmen, wofür das Geld ausgeben wird. Es gehe nicht an, dass die Bevölkerung der Regierung vorschreiben könne, was wichtig sei


4. Zur Förderung der Mitsprache könnten der Bevölkerung lediglichVorlagen zur Vernehmlassung vorgelegt werden, damit sei der Volksmeinung Genüge getan


5. Für solche Befragungen könnte man nach einem Zufallsprinzip  Bürger bestimmen, damit nur diese ausgewählte Gruppe vor der  Meinungsmache einer Partei oder von dominierenden Meinungsmachern geschützt bleibe




 Wie bindend sollen Volksentscheide sein?


volksentscheid


Kommentar: Die Argumentation machte mir deutlich, dass man in Deutschland ein sonderbares Demokratieverständnis hat. Weshalb diese Furcht  vor dem Volkswillen?  Auch bei uns gibt es einzelne Politiker, die wieder die Volksrechte beschneiden möchten. Sie vertreten ebenfalls die Meinung dass in einer Demokratie (Volksherrschaft*) das Volk nicht das letzte Wort haben darf und Volksentscheide nicht bindend sein dürfen. Die Diskussion im SWR machte mir bewusst, dass  die Deutschen immer noch gebrandmarkt sind von der Aera  Hitlers. Damals stand bekanntlich die Bevölkerung hinter dem Volksverführer und verhalfen ihm zur Macht.

*Aus Wikipedia:

Demokratie (gr. Δημοκρατία, von δῆμος [dēmos], „Volk“, und κρατία [kratía], „Herrschaft“, vgl. -kratie) bezeichnet einerseits das Ideal einer durch die Zustimmung der Mehrheit der Bürger und die Beteiligung der Bürger legitimierten Regierungsform, der „Volksherrschaft“. Diese Idealvorstellung wird in Demokratietheorien konkretisiert, die jeweils eine bestimmte Vorstellung von Demokratie beinhalten: so die direkte Demokratie, repräsentative Demokratie, Demarchie, Radikaldemokratie oder Basisdemokratie.
Andererseits bezeichnet Demokratie einige tatsächlich existierende politische Systeme, die sich – unter anderem – durch freie Wahlen, das Mehrheitsprinzip, politische Repräsentation, den Respekt politischer Opposition, Verfassungsmäßigkeit und den Schutz der Grundrechte (bzw. nur den Staatsbürgern vorbehaltene Bürgerrechte) auszeichnen.
Die Demokratie ist in Deutschland (Art. 20 Abs. 1 GG), Österreich (Artikel 1 B-VG) und der Schweiz (Präambel der schweizerischen Bundesverfassung) als tragendes Verfassungsprinzip fest verankert.
Das Wort „Demokratie“ ist im antiken Griechenland entstanden und bedeutete dort die direkte Volksherrschaft. Der Begriff „Volk“ wurde in jener Zeit sehr eng gefasst, da mit diesem nur einer äußerst begrenzten Gruppe von Bürgern politische Partizipationsrechte eingeräumt wurden. So konnten in einer griechischen Polis nur freie Männer an Volksversammlungen teilnehmen.

Thomas Gottschalk geht zum Nachbarsender ARD



Wechselt zur ARD und moderiert ab Januar 2012 eine halbstündige Live-Show: Thomas Gottschalk. (sda)

Gottschalk schaut auf die Uhr. (Getty Images)

Wird vorerst nicht Thomas Gottschalks Nachfolger: Jörg Pilawa. (Getty Images)

Wer soll Thomas Gottschalks Nachfolge antreten? Michelle Hunziker würde gern fürs ZDF weiterarbeiten. (GettyImages)

Thomas Gottschalk hinterm Mikrofon. (Getty Images)

Gottschalk Arm in Arm mit Cameron Diaz. (Getty Images)

Thomas Gottschalk mit seinen zwei Wett-Kandidaten. (Getty Images)

Die Liebe ist vorbei: Thomas Gottschalk und «Wetten, dass..?». (Reuters)

Thomas Gottschalk mit Co-Moderatorin Michelle Hunziker (sda)

Heidi Klum wird als Nachfolgerin von Thomas Gottschalk gehandelt. (AP)

Thomas Gottschalk: der Moderator von Wetten, dass..? (sda)
Gottschalk wechselt zur ARD und moderiert ab Januar 2012 eine halbstündige Live-Show. (sda)
Quelle Blick-online:

Jetzt ist es raus! Noch-«Wetten, dass ..?»-Moderator Thomas Gottschalk (61) wechselt von seinem bisherigen Arbeitgeber (ZDF) zum Nachbarsender ARD. Ab Januar 2012 wird der Entertainer dort viermal die Woche (Montag bis Donnerstag) direkt vor der «Tagesschau» eine Live-Show moderieren.

«In der halbstündigen Show soll Gottschalk Gäste aus den Bereichen Lifestyle, Entertainment und Kultur empfangen und das aktuelle Zeitgeschehen mit zugeschalteten Experten diskutieren», so der Sender in einer Presse-Mitteilung.

Ein Studiopublikum soll es nach bisherigen Angaben nicht geben. Jedoch können sich die Zuschauer per Internet aktiv an der Sendung beteiligen.
 
Kommentar: Es lag in der Luft, dass der erfolgreiche Entertainer nicht Däumchen drehen wird. Bei Wetten-dass? aufzuhören war ein richtiger Entscheid. Seit dem tragischen Unfall war Gottschalk nicht mehr so locker und versuchte in Ermangelung spannender Wetten mit nichtssagenden Promigirls die Sendung zu attraktivieren. Das neue Sendegefäss in der ARD wird für den erfahrenen Fernsehmann eine Herausforderung, die er sicherlich meistern wird.